„Dass speziell Mecklenburg-Vorpommern ein Problem mit rechtem Gedankengut hat, bestätigt eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung für die Zeit von 2002 bis 2008: Demnach befürworten Menschen hier mit auffällig hohem Prozentsatz (im Bundesvergleich) eine Diktatur, Sozialdarwinismus, Ausländerfeindlichkeit, die Verharmlosung des Nationalsozialismus und haben eine ‚überdurchschnittliche Tendenz zum Chauvinismus’”.
Schweriner Volkszeitung – Güstrow 26.06.09
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Güstrow / Mecklenburg: Unter der Überschrift „Nachsitzen für die Demokratie“ erschien gestern in der Güstrower Lokalpresse ein Artikel, in dem bestürzt festgestellt wird, dass die jungen Leute des Landkreises nach wie vor „teilweise weit weg von demokratischen Grundwerten“ sind. Dies erstaunt freilich wenig, bekommt man inzwischen doch bereits schon in frühestem Alter mit, dass Werte dieser Art nichts weiter als Lippenbekenntnisse sind, die lediglich auf dem Papier stehen und für die man mitunter regelrechte Prozesskriege führen muß, um in deren Genuß zu kommen.
Es überrascht daher wenig, wenn Schulprojekte zur Förderung „demokratischen“ Gedankenguts keineswegs die Ergebnisse zeitigen, die sich Politik und Schule erhoffen. So heißt es diesbezüglich in der Güstrower Lokalausgabe der SCHWERINER VOLKSZEITUNG am 26. Juni:
„…Jugendliche im Landkreis Güstrow sind teilweise weit weg von demokratischen Grundwerten. Dies zeigen Ergebnisse von Projekten, die – über das Bundesfamilienministerium finanziert – zu mehr Toleranz und gegen Rechtsextremismus wirken sollen. Wenn sie könnten, würden sie Vergewaltiger und Kindsmörder zum Tode verurteilen, fremde Religionen ausgrenzen bzw. nicht fördern. So formulierten es Jugendliche, die an der Güstrower Berufsschule lernen. In einem Projekt sollten sie Parteien gründen und eigene politische Inhalte formulieren. Was herauskam, sei teilweise erschreckend, findet Jens-Hagen Schwadt, Chef des Filmklubs, der das Projekt durchführte. So gründete sich z.B. eine fiktive “Partei der Deutschen Freiheit”.
“Das sind die Gedanken, die die Jugendlichen von zu Hause mitbringen”, erklärt Jugendarbeiterin Heike Mittelstädt. Der Ansatz sei, dies herauszukitzeln, ohne dagegen zu reden. Die Teilnehmer sollten bewusst pointiert argumentieren; später habe es dann eine Diskussion über die Inhalte gegeben. Ein Ergebnis: Am Ende waren fast alle gegen die Todesstrafe. …“
Tatsächlich? Die Wahrscheinlichkeit liegt freilich höher, dass die meisten Schüler eigentlich nur nach Hause wollten, statt sich von der anwesenden Politprominenz zu Tode langweilen zu lassen. So hatte sich nämlich zu dieser Projektvorstellung auch SPD-Landtagsfraktionschef Norbert Nieszery einladen lassen, der sich über die Einstellung der jungen Leute zum Thema Todesstrafe für Vergewaltiger und Kindsmörder besonders betroffen gab. Was Wunder gehört doch seine Partei zu denen, die sich für eine besondere Verhätschelung dieses humanoiden Kroppzeugs einsetzen.
Mit von der Partie auch CDU-Bundestagsabgeordneter Eckhardt Rehberg, über dessen Ansichten es in der Güstrower Lokalpresse heißt:
„…In 9. und 10. Klassen sollte an Schulen mehr jüngere Zeitgeschichte als z.B. das Altertum unterrichtet werden, damit junge Menschen ihre jetzige Gesellschaft überhaupt verstehen. Auch Rehberg fordert mehr Eigenverantwortung von jedem. Er sehe mit “großer Sorge”, wie sich ganze Bevölkerungsgruppen von der Gesellschaft abkoppeln. Potenzial wiederum für politische Rattenfänger am rechten Rand. “Was soll die Gesellschaft machen? Ich habe keine Antwort.”
Und wir dachten immer, dass Altertum würde schon lange vor der 9. Klasse im Geschichtsunterricht behandelt, so kann der Mensch irren. Allerdings dürfte auch vermehrte Schülerbelastung mit jüngerer Zeitgeschichte den bisherigen Entwicklungstrend nicht umkehren, sind die jungen Leute doch für gewöhnlich bereits befähigt, zwischen Schein und Sein der ihnen schmackhaft gemacht werden sollenden „demokratischen“ Grundwerte zu unterscheiden. Darüber hinaus zeigen Umfragen und Untersuchungen immer wieder, dass mehr und mehr Leute sich weigern, von den politisch verordneten Geschichtsdoktrinen Kenntnis zu nehmen und das obwohl kaum ein Tag vergeht, an dem den Deutschen nicht in irgendeiner Weise Drittes Reich und „Holocau$t“ um die Ohren gehauen wird.
Politiker wie Nieszery und Rehberg werden also damit leben müssen, dass man ihnen und ihrem Geschwätz an Schulen zwar höflich zuhören wird, aber ansonsten weiterhin, so wie bisher, nach eigenem Ermessen denken und handeln wird. Eine Praxis, die man bereits aus DDR-Zeiten kennt, wo man sich auch mit marxistisch-leninistischer Propaganda berieseln ließ, ohne sich auch nur ansatzweise für die hehren Belange des realexistierenden Sozialismus zu begeistern. Glaubt man denn ernsthaft, daß man es mit nur in der Phantasie existierenden “demokratischen” Grundwerten anders handhabt?
Siehe auch
Schweriner Volkszeitung-Güstrow 26.06.09





14 responses so far ↓
1 Daggi // Jun 27, 2009 at 9:27
In Afghanistan will die SPD jetzt auch diskutieren. Das Land ist noch unübersichtlicher als Meckpomm:
http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertext=8833940.html
2 borger // Jun 27, 2009 at 10:02
Da muss ich den Herren allerdings Recht geben, bei der Aufklärung unserer besteht dringender Handlungsbedarf. Wenig überzeugend ist natürlich – und das dürfte ein triftiger Grund für das massive Desinteresse der Schüler sein – wenn diese Aufklärung ausgerechnet von notorischen Geschichtsfälschern geleistet werden soll.
SED = PDS = die Linke = verantwortlich für tausende Morde, millionenfacher Freiheitsberaubung und übelste Gesinnungsdiktatur – und die, die dies verschweigen und deren Methoden stillschweigend übernehmen, sind kein Stück besser. Um es mit den Worten der Linksfaschisten zu sagen: „Dieser Abschaum sollte im Klo runter gespült werden!“
3 Konrad // Jun 27, 2009 at 10:13
“Das sind die Gedanken, die die Jugendlichen von zu Hause mitbringen”, erklärt Jugendarbeiterin Heike Mittelstädt.
Prima – schuldigen gefunden.
Der Ansatz sei, dies herauszukitzeln, ohne dagegen zu reden. Die Teilnehmer sollten bewusst pointiert argumentieren; später habe es dann eine Diskussion über die Inhalte gegeben. Ein Ergebnis: Am Ende waren fast alle gegen die Todesstrafe. …“
Sehr gut, man weiß nur noch nicht, ob man SED, Bündnis 90/ Grüne oder SPD wählt.
Fazit: Mehr Geld in den Krampf gegen Rechts und schon ist demnächst alles im Lack.
Er sehe mit “großer Sorge”, wie sich ganze Bevölkerungsgruppen von der Gesellschaft abkoppeln. Potenzial wiederum für politische Rattenfänger am rechten Rand. “Was soll die Gesellschaft machen? Ich habe keine Antwort.”
Leider überlegen sich die „gewählten Volksvertreter“ nie, ob sie sich von der Bevölkerung abkoppeln.
4 prof // Jun 27, 2009 at 12:42
Wer die Geschichte nicht kennt der wird die Gegenwart nie Verstehen
5 Nationale Kunst // Jun 27, 2009 at 16:20
Zum Thema nen schoenes “Todesstrafe Shirt”
http://de.altermedia.info/images/todesstrafe.jpg
6 Galland // Jun 27, 2009 at 16:45
Die jungen Leute sind “teilweise weit weg von
demokratischen Grundwerten”.
Wenn jemand von demokratischen Grundwerten
weit weg ist, dann sind es unsere Volksvertreter
und die sogenannten “demokratischen Parteien”.
7 Gandalf // Jun 27, 2009 at 19:02
Demokratie auf amerikanisch: Student wird, vermutlich bei einer Veranstaltung bei der es um Wahlbetrug und die damalige Wahl von Bush geht, nach dem Hinweiß das Bush UND Kerry der gleichen Geheimgesellschaft “Skull & Bones” angehören brutal festgenommen und abgeführt.
http://www.youtube.com/watch?v=6bVa6jn4rpE&feature=related
8 Dr. Josef Göppel // Jun 27, 2009 at 19:09
Er sehe mit “großer Sorge”, wie sich ganze Bevölkerungsgruppen von der Gesellschaft abkoppeln. Potenzial wiederum für politische Rattenfänger am rechten Rand. “Was soll die Gesellschaft machen? Ich habe keine Antwort.”
Soso, der hochbezahlte und bestens rundumversorgte CDU-Bundestagsabgeordnete hat keine Antwort.
Nicht nur hier haben Typen wie Rehberg keine Antwort. Brauchen sie als Marionetten der BRD auch nicht zu haben.
Es ist gut, dass die Jugend in der Bundesrepublik Doofland langsam aber sicher merkt, wer sie verraten und verkauft hat.
Für die nationale Opposition wird es immer leichter, die Herzen und die Köpfe der jungen Menschen zu gewinnen.
Der Jugend gehört schließlich die Zukunft!
9 Stahlhelm65 // Jun 27, 2009 at 22:14
In Meck-Pomm sind der gesunde Menschenverstand und das Gespür für Sozialbrache eben noch wach und hell,
während in anderen Gegenden leider
noch absolute Finsternis herrscht!
Wünsche mir,daß das Licht des Nordens
bis in den tiefsten Süden unseres Landes
reicht und die Kleingeister aufklärt:
WIR SIND DAS VOLK und nicht nur
die Bevölkerung,mit der man umspringt
wie es einem gefällt!
SH Stahlhelm65
10 Franz // Jun 27, 2009 at 22:53
Das macht Mut. Die Jugendlichen im Osten sind – Gott sei Dank – noch nicht der Gehirnwäsche der Zionisten erlegen. Sie entwickeln ein Selbstbewußtsein, dass den Lügen der judengesteuerten Vasallen in Politik und Öffentlichkeit nicht auf den Leim geht. Bleibt nur zu hoffen, dass sie auch in Zukunft dieser verlogenen Mischpoke widerstehen.
11 Unser Grossdeutschland // Jun 28, 2009 at 11:19
“Ein Ergebnis: Am Ende waren fast alle gegen die Todesstrafe”
Kunststück. Es wurde ja auch nicht wirklich “diskutiert” oder war auch ein Befürworter der Todesstrafe dabei? Schüler sind leicht zu beeinflussen und zu manipulieren. Daß diese linke Schnepfe auch noch stolz auf ihre plumpe Manipulation ist, ist entlarvend für die geistige Armseligkeit des Regimes und seiner Fußtruppen die geradezu ZWINGEND jeder argumentativen Auseinandersetzung mit echten Nationalen (keine Vorzeigedeppen mit Glatze und ständig 2 Promille) panisch entfliehen müssen weil sie chancenlos wären und vernichtend geschlagen würden.
12 Unser Grossdeutschland // Jun 28, 2009 at 11:26
“Das sind die Gedanken, die die Jugendlichen von zu Hause mitbringen”
Auch sehr entlarvende Aussage. Deutlicher kann diese ideologische Aufhetzerin und “Jugend(be)arbeiterin eigentlich kaum sagen, daß das Regime den Eltern das Recht ihre Kinder in ihrem Sinne und mit ihren Wertvorstellungen zu erziehen bestreitet. Für die ideologische Gleichschaltung ist anscheinend das System zuständig, das mit intensiven Rotlichtbestrahlungen durch solche roten Hexen wie diese Genossin Mittelstädt die Kinder gegen ihre Eltern aufhetzt. Von da ist es nicht mehr weit bis zu dem Moment wo sie die Kinder mißbraucht um deren Eltern zu bespitzeln. Tatsächlich hat es im Zuge des Kampfes gegen den Rechtsstaat ja bereits ein paar Systemschergen gegeben die das ganz offen gefordert haben.
Deutsche Eltern, wehrt euch gegen die ideologische Aufhetzung eurer Kinder durch den Staat!
13 griesgram // Jun 28, 2009 at 12:01
“Politiker wie Nieszery und Rehberg werden also damit leben müssen, dass man ihnen und ihrem Geschwätz an Schulen zwar höflich zuhören wird…”
Die müssen damit leben, daß man auch das bald nicht mehr tun wird!
14 EMETIKUM forte // Jun 28, 2009 at 16:34
Sprühschrift an einer Mauer, neulich in der Stadt gesehen:
NIE WIEDER DEMOKRATIE AUF DEUTSCHEM BODEN!
FREIHEIT STATT BRD!
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