Seine Sternstunden waren es, als er 1998 den Jüdischen Weltkongreß im Verfahren um angebliche jüdische Vermögen bei Schweizer Banken vertrat und später, als es 2000 darum ging noch einmal die Bundesrepublik Deutschland und Österreich milliardenschwer zur Ader zu lassen, um sogenannte „Zwangsarbeiter“ zu entschädigen, was ihm immerhin einen Reibach von 62,5 Millionen Euro einbrachte. Die Rede ist von Edward (Ed) Fagan, einem Prototyp des schmierigen jüdischen Anwalts, wie man ihn für gewöhnlich aus klischeehaften Karikaturen kennt und einem Beispiel dafür, dass solche Klischees durchaus nicht immer aus der Luft gegriffen sein müssen.
Seit diesen Erfolgen ging es mit Fagan stetig bergab. So verlor er im Dezember 2008 seine Anwaltszulassung für New York, weil er eine Gerichtsstrafe nicht bezahlt hatte, die wegen seines persönlichen finanziellen Interesses am Ausgang des Restitutionsprozesses verhängt worden war. Damit nicht genug, verlor er jetzt auch noch seine Zulassung für den Staat New Jersey. Das meldete gestern der Schweizer TAGESANZEIGER. Grund ist die Veruntreuung von Klientengeldern durch Fagan.
Im TAGESANZEIGER heißt es weiter:
„…Das Urteil vom Dienstag ist das vorläufig letzte Kapitel im Abstieg des einstigen Staranwaltes, der 1996 die Klagen von Holocaust-Überlebenden gegen die Schweizer Grossbanken initiierte. Fagan hatte damals in der Schweiz mit dem Nachtwächter Christoph Meili zwar medienwirksame Auftritte, die auch international für Schlagzeilen sorgten. Im Gericht in New York wurde der Einzelkämpfer aber schnell von renommierteren Kanzleien aus dem Scheinwerferlicht gedrängt. Am Ende der Verhandlungen wurde er mit einer kleinen einstelligen Millionensumme pauschal abgespiesen.
Bereits im Dezember vergangenen Jahres wurde Fagan die Anwaltslizenz in New York entzogen. Fagan wurde auch dort Fehlverhalten im Umgang mit Guthaben seiner Kunden vorgeworfen.
2005 hatte die Abteilung für Rechtsethik in New Jersey eine Untersuchung gegen den Anwalt aufgenommen. Laut Aussagen ehemaliger Partner und Klienten überforderte sich der Anwalt regelmässig. Er fehlte bei Verhandlungen oder vertrat lieber eigene Interessen statt die seiner Klienten.
Klienten, die Fagan vernachlässigt hatte, weil er zu stark mit dem Thema Nachrichtenlose Konten aus der Nazi-Zeit beschäftigt war, klagten den Anwalt auf Millionensummen ein und gewannen vor Gericht. Im Februar 2007 musste der einstige Staranwalt vor einem Gericht in Florida seinen Bankrott erklären. …“
Während Fagan sich in der Öffentlichkeit als großer Wahrer der Interessen von „Holocaust“-Opfern aufspielte, zog er nicht nur diese über den Tisch, sondern er entpuppte sich peinlicherweise auch noch als Sittenstrolch. So wurde ausgerechnet in dem von ihm mit abgezockten Österreich publik, dass er sich dort mit einer minderjährigen Prostituierten vergnügte.
Südafrikanische Menschenrechtsorganisationen, die Fagan zunächst für die Durchsetzung von Apartheid-Opferklagen bestellt hatten, trennten sich dann aufgrund seines wirren Gebarens bei den Vorverhandlungen von ihm – um sich für seinen Volksgenossen Michael Hausfeld zu entscheiden, den sie für solider hielten.
2006 blitzte er mit einer Klage gegenüber seinem Volksgenossen Sacha Baron Cohen ab, den er im Auftrag zweier Bewohner des rumänischen Zigeunerdorfes Glod wegen seiner Filmsatire „Borat“ angestrengt hatten. Gemeinsam mit seinem Münchener Anwaltskollegen Michael Witti hatte er versucht, von ihm und der Produktionsfirma 20th Century Fox 30 Millionen Dollar zu ergaunern.
Im SPIEGEL hieß es seinerzeit dazu:
„…Die Anwälte werfen den Produzenten der Filmsatire “Borat” Diskriminierung der Roma sowie Irreführung und Betrug vor. In dem Film wird das Dorf, in dem mehrheitlich Roma wohnen, als kasachischer Heimatort des fiktiven Reporters vorgestellt.
Die Kläger sind Spriridon Ciorobea, der im Film als “Schweißer und Abtreibungsgynäkologe” vorgestellt wird und Nicolae Todorache, der als “Dorfvergewaltiger” bezeichnet wird. Beide Männer hatten als Statisten mitgewirkt und klagen nun darüber, nicht ausreichend über den Inhalt des Filmes informiert worden zu sein. Die Produktionsfirma hätte ihnen erklärt, sie würden einen Dokumentarfilm drehen, der ihr Dorf vorstelle – dass sie in einem Spielfilm mitwirken, sei ihnen nicht bekannt gewesen. …
Es soll aber nicht nur um Schadensersatz gehen, sondern darum, dass sich die Filmproduzenten bei allen Roma entschuldigen.“
Das Schicksal Fagans zeigt, dass Gottes Mühlen zuweilen doch noch trefflich fein zu mahlen verstehen, auch wenn es seiner Zeit dauert.
Siehe auch
Tagesanzeiger 25.06.09




25 responses so far ↓
1 Shahirrim // Jun 26, 2009 at 10:33
“In dieser Welt sond auch andere Kräfte am Werk, nicht nur die Mächte des Bösen!”
(Gandalf)
Wohl wahr, gilt auch für unsere Welt, nicht nur für Mittelerde!
2 nahtlos braun // Jun 26, 2009 at 10:43
Hat jemand noch irgendwelche Fragen ?
3 Treueschwur // Jun 26, 2009 at 10:46
Kann denn nicht der us-Steuerzahler für Ed Fagans Außenstände aufkommen?
4 Sturmbann.er // Jun 26, 2009 at 11:08
Schön, daß durch alle Scheinheiligkeit auch ab und an die wahre Fratze durchschaut.
5 Cartman // Jun 26, 2009 at 11:13
Juden sind richtig lahm… ein Dreidel macht mich nicht an…
6 Rhein // Jun 26, 2009 at 11:14
Wenn Betrüger Betrüger betrügen…….
7 Daggi // Jun 26, 2009 at 11:17
Herrn Fagans Niedergang könnte karmatisch in der Tatsache zu suchen sein, daß er in einem früheren Leben nicht Rabbiner wurde und stattdessen für die US-Tabakindustrie arbeiten mußte:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ed_Fagan#Fr.C3.BChes_Leben
Legal disclaimer:
Ich gehöre trotz der Kursivschrift nicht der Schriftführung an!
8 Freiheit und Glaube // Jun 26, 2009 at 11:18
Frau Merkel wird diesem Juden finanziell schon helfen, mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer in der BRD. Sie hat es ja bereits schon versprochen, indem sie sagte: „ Wir stehen immer an der Seite der jüdischen Bevölkerung“.
Auf was noch mal hat diese Person den Eid abgelegt ????????????????????????????????
9 Wacht am Rhein // Jun 26, 2009 at 11:31
…. und dann wird alles sauber sein.
10 Max // Jun 26, 2009 at 11:32
Ach, irgendwo gibt es sicherlich ein Rattenloch voller “Briederchen”, die den Ed wieder aufnehmen….
11 Zeitgeist // Jun 26, 2009 at 12:24
Der Film stammt von einem Juden:
http://www.anonym.to/?http://podblanc.com/judea-declares-war-what-would-you-do
12 immer wachsam // Jun 26, 2009 at 12:47
Oh, da gibt es auch noch ein Vorleben dieses “sauberen Herrn”:
«Bestellte» sich Ed Fagan Kinderprostituierte?
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/14356954
Wen hätte das auch überrascht.
13 Ulbricht // Jun 26, 2009 at 13:18
Zu dem Portrait von Fagan fällt mir nur Johannes 8 Vers 44 ein. Lohnt sich, auch mal das Neue Testament zu lesen.
14 alphonso // Jun 26, 2009 at 13:48
etwas abseits aber bezug Nr. 12. Vielleicht ist beim SPD Abgeordneten Tauss die Kausalität andersrum: Da seine Opposition zu dem Internetermächtigungsgesetz bekannt war wurde ihm rechtzeitig ein KiPoVerdacht ans Bein geheftet. Dafür spräche, dass in der Regel Abgeordnete nicht so leicht für ihre Unsauberkeiten zur Rechenschaft gezogen werden.
15 Leni // Jun 26, 2009 at 17:01
Der muß aber derbe über die Stränge geschlagen haben, wenn er bei seiner eigenen Mischpoke in Ungnade gefallen ist. Kommt so selten vor, wie Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen, siehe Madoff.
16 Unser Grossdeutschland // Jun 26, 2009 at 18:34
Würde man den “Ewigen Juden” neu verfilmen, DEM wäre ein Kurzauftritt sicher.
17 kein "einfacher Bürger" // Jun 26, 2009 at 18:36
@alphonso #14
Interessanter Gedankengang und wäre sicherlich nicht außzuschließen, ABER war Tauss nicht derjenige der ja zugab derlei Material, zu persönlichen “Recherchezwecken”, besessen zu haben?
Das macht ihn vollends unglaubwürdig.
18 Hans-Joachim // Jun 26, 2009 at 18:59
Ach, Herr Fagan, was ist da nur passiert? Sie sind doch sonst so schlau und gerissen?
Na ja, da helfe ich Ihnen halt mal (man ist ja kein Unmensch, obwohl Sie das immer behaupten), sagen Sie einfach:
“Der Holo hat mich so traumatisiert, daß ich überall Geld abgreifen und nach Israel verbringen mußte.”
Und schon verbleiben Sie straffrei. Ach so, Sie sind ja gar nicht in der BRD und stehen daher auch nicht vor einem Bunzelgericht.
Dann beantragen Sie doch einfach ‘ne Auslieferung. Bei Ihren Verbindungen!
19 Thor Donnerkeil // Jun 26, 2009 at 21:01
Da ist Herr Fagan wohl an noch gerissenere Juden geraten.
Der “betrogene Betrüger”, mein Mitleid hält sich schwer in Grenzen.
20 Franz // Jun 26, 2009 at 22:24
So sind sie nun mal, die geldgierigen, faulen und verlogenen Juden. Friedman, unser rauschgiftsüchtiger Hetzer, ist aus gleichem Holz geschnitzt. Die Verkommenheit der Juden ist in nichts zu überbieten. Dagegen sind die ehrlichen Germanen fast machtlos. Aber diese Mischpoke sollte trotzdem den Bogen nicht überspannen. Jede Demütigung findet irgend wann mal ein Ende! Und das Ende kann auch mal grausam werden.
21 Werner // Jun 27, 2009 at 4:43
Man ersetze nur einen Vokal und aus “Fagan” wird “Fagin”, der prototypisch-häßliche und Blut saugende Jude in Charles Dickens’ “Oliver Twist”.
http://www.totalfilm.com/trailers/oliver-twist-clip-fagin
http://www.guardian.co.uk/film/2005/sep/16/2
22 Heizölkutscher // Jun 27, 2009 at 6:02
An dem seinem Gebiss können sich Hundertschaften von Zahnärzten bereichern.
Goldene Zähne würden ihm gut stehen. So wie der im Mund aussieht hat er auch Löcher im Socken.
23 fips // Jun 27, 2009 at 13:09
Eine wirklich bedauernswerte Kreatur … und ein wahrhaftiger Vertreter des Judentums, wie es leibt und lebt!
24 Böser Wehrwolf // Jun 27, 2009 at 13:28
Wieder so ein hübsches Jüdlein für meine Sammlung. Eine schöne Rasse, so ausgeprägt in ihrer verschlagenheit und Gier. Wer zweifelt da noch an Darwin?
25 griesgram // Jun 28, 2009 at 12:45
Weiter südlich hätte er schon Besuch von den Jungens mit den weißen Kutten bekommen.
Na ja, wird ja vielleicht auch bei den Yankees noch was draus…
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