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“Am Adolf-Hitler-Platz steht eine junge Eiche…” – Politische Korrektheit auf polnisch (07.07.09)

July 7th, 2009 · Post your comment (29 Comments)

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Die “Hitler”-Eiche in Jaslo

Jaslo / Polen: Im, in der Wojewodschaft Karpatenvorland gelegenen, Jaslo, stört eine 67jährige Eiche das politisch korrekte Wohlbefinden der Bürgermeisterin Maria Kurowska. Dieser war bekannt geworden, daß der Baum der Stadt 1942 als Dankesgabe Hitlers für die Glückwünsche des örtlichen Landrates zum Führergeburtstag geschenkt wurde. Die Eiche soll ein Ableger einer Eiche aus Braunau am Inn sein, dem Geburtsort des Führers.

Maria Kurowska
Schalotte Knoblochs polnische Cousine?

Jetzt nach 67 Jahren, in denen er keinen politischen Anstoß erregte, soll der Baum offiziell einem Kreisverkehr weichen.
Kurowska dazu gebenüber SPIEGEL ONLINE: „Wenn ich die Wahl habe zwischen der Verbesserung der Verkehrssituation und dem Gedenken an einen Massenmörder, wähle ich Ersteres.” Auch behauptet sie, daß der Baum nicht wegen seiner NS-Vergangenheit weg soll, sondern ausschließlich nur wegen der Baupläne. Dagegen spricht freilich ihr Vorhaben, den Baum nicht nur zu entfernen, sondern auch demonstrativ verbrennen zu lassen.

Abgestorbene Anne-Frank-Kastanie in Amsterdam

Allerdings regt sich dagegen in der Stadt Widerspruch, handelt es sich bei diesem Baum doch um ein ausgesprochen schönes und vor allem gesundes Gewächs. Man denke in diesem Zusammenhang an die abgestorbene Anne-Frank-Kastanie von Amsterdam, die, obwohl inzwischen eine Gefahr für die Anwohner, stehen bleiben muß, nur weil Anne Frank angeblich aus dem Fenster ihres Hinterhausquartieres darauf hinausgesehen haben soll.

In Jaslo gibt es derzeit eine Unterschriftensammlung für den Erhalt des Baumes, die vom 80jährigen Kazimierz Polak organisiert wurde, einem 80jährigen Mann, der die Pflanzung des Baums noch selber erlebt hat. Unterstützt wird er vom Stadtrat Tomasz Kaszprzyk, der gegenüber der Zeitung NOWINY 24 erklärte, warum die Eiche dafür büßen solle, nur weil Hitler schuldig gewesen sei.
Wessen Hitler sich “schuldig” gemacht haben soll, sagte der Jasloer Stadtpolitiker nicht und um ehrlich zu sein, uns fällt da auch nichts ein. Da haben wir in der Schule wohl gefehlt.

Siehe auch
Spiegel Online 06.07.09

Artikel über den Anne-Frank-Baum findet man über die Altermedia-Archivsuchfunktion



Tags: Allgemeines

29 responses so far ↓

  • 1 Feldpostnr. 07 // Jul 7, 2009 at 10:12

    Wird Zeit, daß auch jegliche Straße, die Hitler je nutzte, zerstört wird. Wer weiß schon wieviel böses Gedankengut da noch drin steckt.

    Man kann jegliche Meinung von Hitler haben. Doch einen gesunden Baum wegen den Paar Jahren Politik dieses Mannes zu fällen ist mehr als töricht! Sollen die Polen doch froh sein, daß wir diesen Baum noch nicht heim ins Reich geholt haben (mit Land, ohne Leute)…

    …*

    *Nächstens verschwindet der ganze Kommentar, wenn du dich nicht in Griff hast. – Die Schriftleitung

  • 2 Mars Ultor // Jul 7, 2009 at 10:14

    @ Altermedia

    Also ich denke die Polen sind bekannt für ihren tiefen Hass auf alles deutsche. Aber das man jetzt auch noch deswegen die Natur zerstört ist eine Freveltat. Jedenfalls wird Frau Kurowska sich etwas von ihren BRD – Kollegen abgeguckt haben, die sich darauf verstehen Hass gegen ihre eigene Vergangenheit zu schüren.
    Es lebe das Deutsche Reich !

  • 3 nurmalso // Jul 7, 2009 at 10:15

    Wenn die Polen schlau wären, würden sie die Eicheln dieses Baumes zur Nachzucht verkaufen – die sind doch sonst so geschäftstüchtig.

  • 4 Duellant 2 // Jul 7, 2009 at 10:16

    Eichen sind sehr selten geworden sie bieten Lebensräume für unzählige Arten wie Hirschkäfer etc…
    hoffe das ist nicht of-topic…

  • 5 Bodo // Jul 7, 2009 at 10:26

    Was für ein kranker Schwachsinn. Egal wie man zu Hitler steht, was kann denn der Baum dafür? Konsequenterweise sollte man den Obersalzberg in die Luft sprengen. Da war der böse Mann ja auch mehrmals drauf. Wer weiß, ob er da nicht auch was gepflanzt hat…

  • 6 Mein Freund der Baum // Jul 7, 2009 at 10:39

    In Berlin gibt es auch noch so ein paar Führer-Eichen, aber nicht mehr am Reichskanzler- alias Adolf-Hitler- alias Theodor-Heuss-Platz. Da steht nur so eine häßliche mehrstufige (7er Symbolik) Pyramide rum und erfreut das Herz der Freimaurer.

  • 7 Carsten // Jul 7, 2009 at 10:56

    Diese Knoblowkas lieben es halt, wenn die anderen in der Wüste dahinvegitieren. Für sich selbst kann es nicht feudal-gärtnerisch genug sein. Aber dann muß auch jeder Baum, jeder Halm, alles nur von ihnen stammen und angefaßt sein. Hochpsychopathische Sklaven- und Handelsorganisation eben.

  • 8 Kölscher // Jul 7, 2009 at 11:33

    Böser, böser Nazi-Baum…
    Also, ich persönlich bin ja auch dafür, dass wir die Luft entfernen, denn die hat Hitler und jeder verdammenswerte NaziVERBRECHER ja auch geatmet, was meint ihr?

  • 9 Wolfsburger // Jul 7, 2009 at 11:43

    Vorsicht !!! Der Baum könnte beißen !!

  • 10 König // Jul 7, 2009 at 11:49

    “Unterstützt wird er vom Stadtrat Tomasz Kaszprzyk, der gegenüber der Zeitung NOWINY 24 erklärte, warum die Eiche dafür büßen solle, nur weil Hitler schuldig gewesen sei.”

    Na ganz klar!
    Weil ER kein Grabstein oder Leichnam hinterlassen hat, an denen sich die heroischen Berufsdemokraten genüßlich vergehen können.
    Dafür soll jetzt ein Baum herhalten.

  • 11 König // Jul 7, 2009 at 11:55

    “Maria Kurowska
    Schalotte Knoblochs polnische Cousine?”

    Sieht wirklich wie aus dem “Gesicht” geschnitten aus.
    Nur hat sie viel weniger Haßfalten.

  • 12 Franz // Jul 7, 2009 at 12:08

    Die sollten stolz auf den Baum sein!

  • 13 Shahirrim // Jul 7, 2009 at 12:12

    In England gabs doch auch vor kurzem so einen ähnlichen Fall. Kann man bei Altermedia International nachlesen!

  • 14 Heizölkutscher // Jul 7, 2009 at 12:43

    Es wird Zeit, daß die Kl. und Kz. abgerissen werden.
    Die erinnern an eine ganz schlimme Zeit(:-((
    Mit dem bombardieren von deutschen Städten könnte man wieder beginnen, für die amerikanische Rüstungsindustrie war das ein gutes Geschäft (:-))
    Ich habe einmal in Polen im Wald einen Baum angepinkelt, oh, oh, hoffentlich hat im zweiten Wk. kein heldenhafter Rotarmist dahinter gelegen und Schutz vor Sachspenden der Wehrmacht gesucht. In den nächsten Tagen fahre ich hin und bilde eine Lichterkette!

  • 15 Levi Scholl // Jul 7, 2009 at 17:09

    Die (später vertriebene) ukrainische Mehrheit in Jaslo und Sanok im späteren Karpatenvorland (damals Galizien) war leider sehr nazifreundlich damals.

  • 16 Freibeuter // Jul 7, 2009 at 19:05

    @Levi Scholz :

    Ach….und uns erzählte man stets, Hitler akzeptierte nur die “nordische Rasse”, statt – vermeintlich – “den slawischen Untermenschen”…..

    Nein, es gab auch keine “nicht-arischen” Verbündete Hitlers.

    Kollege : Klappt wohl nicht mehr ganz so mit den Mythen, die Zentralrats-Knoblauch, Guido Knopp und Konsorten vom “Rassenwahn Hitlers” kolportieren….

  • 17 Levi Scholl // Jul 7, 2009 at 19:52

    Frau Maria Kurowska ist nicht jüdisch, also auch keine Charlotte Knobloch der Polen. Ich bin jüdisch, und ich finde Eichen schön, auch wenn man die Nazi-Gedenktafeln entfernen müsste und in einem Museum ausstellen.

  • 18 Levi Scholl // Jul 7, 2009 at 20:01

    Freibeuter,

    Die Behandlung der ehemaligen österreichischen Galizischen Ukrainer, Lemken und Bojken durch die Nationalsozialisten war ausgesprochen gut.

    Die Polen wurden aber als Untermenschen behandelt und mißhandelt.

    Russen und Ukrainer wurden, wie auch Weißrussen, von der Wehrmacht sehr geschätzt, von der SS erst bei Kriegsende (Wlassow-Armee, Kaminski-Brigade).

    Der SS-Rassismus und die rassistischen Vorurteile Himmlers und Hitlers haben dem III. Reich den Sieg im Krieg verspielt. Die Mobilisierung verbliebener bzw. antikommunistischer Männer der Völker Rußlands und eine gute Behandlung solcher ehemaliger Rotarmisten (auch gezwungene Wehrpflichtige), hätte große Formationen aufgebracht und Stalins Rote Armee schlagen können, auch trotz amerikanischer Hilfe für Stalin.

    Aber nachdem Rassismus des Erich Koch und anderer Verwaltungschefs vorgefunden wurde, schwand die Sympathie der örtlichen Bevölkerung für Hitler, und bald konnten sich NKWD-Einheiten etablieren und sowjetische Partisanenverbände aufstellen.

    In den ukrainischen Teilen Galiziens überherrschte aber bis Kriegsende der Hass auf Polen und auf Stalin, und dementsprechend gab es eine unabhängige ukrainische Untergrundarmee, die Deutsche, Sowjets, Polnische Widerständler sowie Sowjetpartisanen bekämpfte, aber auch teilweise die Aufstellung einer Waffen-SS Division Galizien (ukrainische Nr. 1.) in Kauf nahm.

    Gerade in Sanok und Jaslo, im Gebiet wo Polen und Ukrainer gemeinsam lebten, waren die Ukrainer sehr deutschfreundlich in dieser Zeit.

    Aber die Nazis waren keine netten Habsburger. In der ehemaligen ukrainischen sozialistischen Sowjetrepublik der UdSSR haben die Nazis Kriegsverbrechen auch an der Ortsbevölkerung verübt.

    Bis Juli 1942 war die Stimmung der besetzten Völkerstämme im Osten sehr nazifreundlich, danach war es aus mit dem Spaß.

    Das habt ihr dem SS-Rasse- und Siedlungshauptamt in Berlin zu verdanken. Und Himmler und Hitler.

    Goebbels, Rosenberg, Goering und fast jeder General der Wehrmacht hatten das Potential der Völker Rußlands im Kampf gegen Stalin anerkannt, aber Vorurteile haben den Sieg des Nazismus verspielt.

    Für die im KZ leidenden Juden war die Rote Armee trotzdem eine Befreiungsarmee. In Polen aber waren sie neue Besatzer.

  • 19 Lodmund // Jul 7, 2009 at 20:42

    @ Lejb Shmul: Wieso “leider”? Könnten die Gründe gehabt haben?

  • 20 v. Leers // Jul 7, 2009 at 20:48

    @Freibeuter

    Trotzdem sind die Polen Polacken oder etwa noch nie etwas vom Bromberger Blutsonntag gehört?

  • 21 Adler // Jul 7, 2009 at 22:48

    “Fest wie unsre Eichen halten alle Zeit wir stand, wenn Stürme brausen über’s deutsche Vaterland…”

  • 22 SiRe52 // Jul 8, 2009 at 1:56

    Mich kotzen diese vielen Kreisel, die jetzt überall gebaut werden so wie so an.Eine gut augebaute Ampelkreuzung ist sehr viel sinnvoller für den Verkehrsfluß.Also laßt den Baum stehen!!!

  • 23 Sternenstahl // Jul 8, 2009 at 6:54

    Hieran erkennt man, wie nachhaltig man früher schon gedacht hat…
    An damals gepflanzten Bäumen kann man sich heute noch erfreuen.
    Schade nur um diesen einen Baum.

    Bei dem anderen Bild fällt einem nur der Kaffee auf dem Gesicht. Aber da besteht keine Hoffnung mehr…selbst mit Unmengen Alkohol geht der Hass nicht weg.

  • 24 Krakowiak // Jul 8, 2009 at 8:46

    @ Levi Scholl

    Über die Gründe der verschiedenen Feindschaften zwischen Ukrainern, Polen und Juden wurde hier schon berichtet:

    http://de.altermedia.info/general/germar-rudolf-wieder-auf-freiem-fus-05-07-09_31447.html#comment-487493

    http://de.altermedia.info/general/germar-rudolf-wieder-auf-freiem-fus-05-07-09_31447.html#comment-487514

    Auch die blutige Terrorherrschaft des jüdischen Kommunisten und Christenfressers Bela Kun in Ungarn dürfte noch nicht vergessen sein.

    http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A9la_Kun

    Daher war es nur natürlich, dass die christlichen Menschen in der ehemaligen Donaumonarchie einen Katholiken aus Österreich als Führer des Großdeutschen Reiches als einen Gleichgesinnten und ihren Retter ansahen und verehrten. Und diese christliche Einstellung wird sich auch noch lange nach dem Untergang des NS-Systems und des asiatischen Kommunismus am Leben erhalten.. Daran können auch ständige Versuche mit einer Völker entzweiender Antifa-Propaganda Keile zu treiben nichts ändern.

  • 25 godzilla // Jul 8, 2009 at 12:55

    Maria Kurowska

    Kurwa szumowina!!!

    HD
    euer
    godzilla

  • 26 Gunvald Larsson // Jul 8, 2009 at 16:51

    @SiRe52 :

    Da irrst du. Man hat Anfang der 70er alle Kreisel abgebaut, weil man dachte,über Ampelschaltungen liefe das besser.
    Nun hat man eingesehen, das die Rückstaus an vielbefahrenen Strassen durch Ampeln immer länger wurden, auch durch das überhöhte Verkehrsaufkommen in den letzten 40 Jahren, und hat statt dessen die Kreisel wieder eingeführt. Der Verkehr läuft seitdem wieder flüssiger.
    Es gibt auch schon Städte die versuchsweise ihre Ampelanlagen ausschalten, und erwiesenermassen läuft auch dort der Verkehr reibungsloser.
    In diesem Fall hier ist der Kreisel allerdings unnütz.

  • 27 Levi Scholl // Jul 8, 2009 at 18:34

    Wenn man das Photo manipuliert, kann man daraus einen Hitlergruß machen, aus dieser Haltung der linken Hand. Dann wäre die Bürgermeisterin selbst eine Nazistin.

  • 28 Georg // Jul 11, 2009 at 21:23

    Bin dafür, folgende pöhsen Buchstaben zu verbieten:
    A, D, E, F, H, I, L, O, R, T

    Uff…..jetzt gehts uns besser!

  • 29 Konrad // Jul 12, 2009 at 0:45

    „Wenn man das Photo manipuliert, kann man daraus einen Hitlergruß machen, aus dieser Haltung der linken Hand. Dann wäre die Bürgermeisterin selbst eine Nazistin.“
    Das ist eure Masche, haben wir erst kürzlich in München und Innsbruck wieder gesehen!

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