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Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


„Laßt mir zehn Jahre Zeit…“ – Deutschlands hohe Politik und der Nichtkrieg in Afghanistan (29.06.09)

June 29th, 2009 · Post your comment (35 Comments)

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Berlin: In der Disney-Trickfilmversion von „Alice im Wunderland“ gibt es bekanntlich die wunderschöne Szene der verrückten Teegesellschaft, auf welcher der Märzhase, der verrückte Hutmacher und die Haselmaus Alice erklären, wie effektiver es doch ist, doch alle Tage Nichtgeburtstag zu feiern, statt nur einmal im Jahr richtigen Geburtstag.*

*Man stelle sich vor, die Nazis kämen jetzt auf den Gedanken alle Tage Nicht-Führergeburtstag feiern zu wollen, um Repressalien am 20. April aus dem Wege zu gehen? Es hilft wohl alles nichts, aber der Film wird wohl verboten werden müssen, von wegen des schlechten Beispiels, das er gibt. – Die Schriftleitung

Ein “Held” kehrt vom Hindukusch heim

Von dieser Art Logik offenbar inspiriert, kommt man in der Bundesrepublik zu dem Schluß, dass man dies nicht nur mit Geburtstagen machen könne, sondern auch bei ganz anderen Sachen, die weit weniger feierlich sind – nämlich bei Kriegen.
So bemüht man sich die Teilnahme am Afghanistan-Krieg der USA als „Friedenseinsatz“ oder „friedenserhaltende Maßnahme“, eben als „Nichtkrieg“, abzutun, obwohl die Anzahl der Toten mittlerer Weile kaum noch einen Zweifel daran läßt, dass am Hindukusch alles andere als nur eine Art Manöver abgehalten wird.

Peter Struck

Als besonders harte Kriegstreiber entpuppen sich witzigerweise ausgerechnet die Sozialdemokraten. Während die CSU inzwischen, freilich auch nur als wahltaktischen Gründen, einen geordneten Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan fordert, spricht der „Militärexperte“ der SPD und frühere „Verteidigungsminister“ Peter Struck davon, dass es noch zehn Jahre dauern könne, ehe man die Bundeswehr aus Afghanistan zurückholt. Wörtlich sagte er gegenüber dem SPIEGEL: „Ich befürchte, dass kann noch zehn Jahre dauern“ und „Ich sehe aber keinen Grund, jetzt aufzugeben und zu sagen: Es tut mir leid, die über 30 deutschen Soldaten sind leider umsonst gestorben, wir gehen raus.“ Immerhin bekannt er, dass man die Erwartungen an diesen Einsatz deutlich herunterschrauben müsse.

Fragt man sich eigentlich, was man denn überhaupt davon erwartet hat. Allerdings war es gerade Struck, der in diesem Zusammenhang schon 2004 feststellte, dass man Deutschlands Sicherheit auch am Hindukusch verteidigen müsse.
Tatsächlich zeigt die Lage in Afghanistan mehr und mehr, dass immer weniger Afghanen bereit sind, sich den von den Besatzungsmächten installierten Marionettenmächten unterzuordnen. Geht die Entwicklung dort so weiter, sollte es uns nicht erstaunen, wenn eines schönen Tages für die Bundeswehr das wird, was Vietnam für die US-Army wurde, nämlich das Paradebeispiel eines sinnlosen Krieges, für den am Ende niemand verantwortlich sein will.

Mitleid mit den in Afghanistan zu Tode gekommenen Bundeswehrsoldaten, ist jedoch fehl am Platz, zumal der Einsatz dort freiwillig ist. Die Soldaten, die sich für Afghanistan verpflichten, tun dies nicht, um dort irgendwelchen Gebirgsstämmen den Frieden zu bringen, sondern weil ihnen die Bezahlung dieses Einsatzes ermöglicht, sich im wahrsten Sinne des Wortes eine goldene Nase zu verdienen. Sie sind daher nur gewöhnliche Söldner, die am Hindukusch keineswegs die Interessen Deutschlands verteidigen, sondern allenfalls die globale Einkreisungspolitik der USA gegenüber Russland bzw. des US-Brückenkopfs in Richtung China. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Franz Josef Jung

Der amtierende Verteidigungsminiter Franz Josef Jung (CDU), der erste in einer langen Reihe bundesdeutscher Verteidigungsminister, der wenigstens einen Grundwehrdienst abgeleistet hat, benannte indessen die „Erfolge“ der Bundeswehr in Afghanistan. In einer Meldung der WELT heißt es diesbezüglich:
„…Verteidigungsminister Jung zog trotz der jüngsten Todesfälle eine positive Zwischenbilanz des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan. „Trotz der schwierigen, aber im Wesentlichen auf Kundus begrenzten Lage sollten wir unsere Erfolge nicht vergessen“, sagte Jung der Zeitschrift „Super Illu“. Für das ganze Land bestehe jetzt „die Chance auf Wohlstand in Frieden“. So gebe es heute „6,2 Millionen Schüler, davon 40 Prozent Mädchen, über acht Millionen Handy-Nutzer, außerdem Krankenhäuser, Kindergärten, Straßen, Brücken“. Fünf Millionen Flüchtlinge seien inzwischen wieder nach Afghanistan zurückgekehrt. Auch die Kindersterblichkeitsrate sei zurückgegangen
Jung blieb bei seiner Haltung, dass sich die Bundeswehr trotz schmerzlicher Verluste „nicht im Krieg“ befinde. „Die Diskussion um diesen Begriff führt uns in die Irre, sie verstellt den Blick auf das Wesentliche.“ Es gehe darum, „unseren Plan durchzusetzen, nämlich zivilen Aufbau und militärische Sicherheit parallel zu betreiben“. Das große Ziel des Einsatzes sei, „die Afghanen in die Lage zu versetzen, selbst für ihre Sicherheit sorgen zu können“.“

Na, wenn das nichts ist. Worin jedoch der große Vorteil für Deutschland bestehen soll, wenn es hunderte und aber hunderte Millionen Euro ausgibt, damit Afghanistan für seine eigene Sicherheit sorgen kann, was es vor dem Überfall der USA und ihrer Verbündeten übrigens auf eigene Kosten tat, das bleibt das Geheimnis des „Verteidigungsministers“.
Seit Beginn des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr kamen 35 deutsche Soldaten ums Leben, davon jedoch nur ein Teil durch wirkliche Kampfhandlungen. Insgesamt sind derzeit dort 3700 Bundeswehrsoldaten stationiert. Seitens der deutschen Bevölkerung wird der Einsatz am Hindukusch überaus mehrheitlich abgelehnt, aber wer fragt schon die.

Siehe auch
Die Welt 28.06.09

Der Afghanistan-Einsatz aus der Sicht von Wikipedia



Tags: Allgemeines

35 responses so far ↓

  • 1 Treueschwur // Jun 29, 2009 at 11:08

    Grämen Sie sich nicht. Afghanistan ist das Grab der Imperien, denn “die Afghanen führen Krieg aus Langeweile” (Friedrich Engels).

  • 2 Ali Mente // Jun 29, 2009 at 11:08

    Wie viele Opfer wird uns dieser “Friedenseinsatz” noch kosten? Wer rechnet die Kosten hoch für die von uns errichteten, vom afghanischen Volk zerstörten, Mädchenschulen?

  • 3 Freiheit und Glaube // Jun 29, 2009 at 11:19

    Sollte die NWO an einem Krieg gegen die Menschheit arbeiten, bei dem es noch viel mehr Tode gibt ??????????
    Ist Frau Merkel schon eingeweiht? Warum berichten die Medien nicht darüber!!!???

    Schweinegrippe – WHO: Anklage wegen Bioterror, versuchter Massenmord

    Montag, 29. Juni 2009
    Österreichische Journalistin erhebt gemeinsam mit FBI Anklage gegen die WHO und UN. Vorwurf: Bioterrorismus und versuchter Massenmord. Erwirkung einer einstweiligen Verfügung gegen Zwangsimpfung. “Komplex aus international agierenden Parma-Unternehmen und Regierungsstellen haben Seuchenmaterial entwickelt”.
    Während für Juli ein Impfstoff der Firma Baxter gegen den A/H1N1-Erreger erwartet wird, warnt eine österreichische, investigative Journalistin vor dem größten Verbrechen in der Geschichte der Menschheit.
    Gemeinsam mit dem FBI erhob Jane Bürgermeister kürzlich Anklage gegen die Weltgesundheitsorganisation WHO, gegen die Vereinten Nationen (UN) , gegen hochrangige Politiker und gegen öffentliche Körperschaften. Die Anklage lautet auf Bio-Terrorismus und versuchten Massenmord. Zugleich erwirkte sie eine einstweilige Verfügung gegen Zwangsimpfungen.
    Ihre Forderungen folgen einer Anklage, die sie bereits im April gegen die Baxter AG und Avir Green Hills Biotechnologie Österreich wegen Produktion von kontaminiertem Vogelgrippe-Impfschutz erhoben hatte mit der Behauptung, daß diese Unternehmen die Krankheitserreger dazu benutzten, um aus der Pandemie Profit zu schlagen.
    In ihrer Anklage präsentiert Bürgermeister Beweise des Bio-Terrorismus in den USA, unter der Leitung einer Gruppe internationaler Banker, die die Federal Reserve Bank, die WHO, die UN und die NATO kontrollieren. Diese Gruppe sitzt in den ranghöchsten Regierungsbüros in den USA.
    Dieser Bio-Terrorismus soll dem Zweck eines Völkermordes an der amerikanischen Bevölkerung dienen. Ein genetisch veränderter Influenza-Virus wird dazu benutzt, den Tod zu bringen.
    Namentlich listet die Anklage Barrack Obama, Präsident der USA, David Nabarro, UN System Koordinator für Influenza-Erkrankungen, Margret Chan, Generaldirektorin der WHO, Kathleen Sibelius, Sekretärin der Gesundheits- und Hygieneabteilung, Janet Napolitano, Generalsekretärin der Heimatschutzbehörde, David de Rotschild, Bankier, David Rockefeller, Bankier, George Soros, Bankier, Werner Faymann, österreichischer Bundeskanzler und Alois Stöger, österreichischer Gesundheitsminister, als Mitglieder eines international tätigen Verbrechersyndikats auf, das biologische Waffen entwickelt, produziert, gelagert und eingesetzt hat, um die Bevölkerung der USA und anderer Nationen zu töten, und um finanzielle und politische Vorteile zu erlangen.

  • 4 hauke haien // Jun 29, 2009 at 11:22

    Was schert die Politiker schon die Soldaten?. Die verheizen die gerne um Punkte bei der NWO zu sammeln. Je mehr Tote um so mehr Punkte.

    Struck ist schon ein stramer NWOler.

    H.H.

  • 5 Freiheit und Glaube // Jun 29, 2009 at 11:22

    angebl. beschuldigt russischer Geheimdienst den CIA der Ermordung von Michael Jackson
    Geschrieben von Robert am 28.06.2009 06:18:41:
    Von:
    Gesendet: 27.06.09 12:22:46
    An:
    Betreff: CIA tötet Impfgegner Michael Jackson
    “CIA tötete Impfgegner Michael Jackson”

    Unter Berufung auf russische Geheimdienstkreise berichtet Whatdoesitmean …
    http://www.whatdoesitmean.com/index1244.htm
    … über die Ermordung Michael Jacksons durch die CIA mit elektromagnetischer Strahlung, welche vom russischen Militärsatelliten Kosmos 2450 eindeutig erfaßt worden sei, als sie kurz vor dem Tod des Künstlers genau auf Jacksons Haus zielte.
    Jackson bereitete sich gerade auf eine Comeback-Tour u. a. in Großbritannien vor, die er in Abstimmung mit seinem Sponsor Sheikh Abdullah bin Hamad Al-Khalifa, dem Prinzen von Bahrain, und der österreichischen Journalistin Jane Bürgermeister zur Aufklärung über die geplante vorgebliche Impfung (Schweinegrippe) als größten geplanten Völkermord der Geschichte durch Massenvergiftung habe nutzen wollen. Die von Jackson und dem Prinzen unterstützte Journalistin habe deshalb bereits die WHO und die UNO wegen Biotterorismus und Planung eines verbotenen Massenmordes gegen die Menschheit mit als Impfung getarnten neuen Biowaffen verklagt:
    http://www.naturalnews.com/026503_pandemic_swine_flu_bioterrorism.html
    Die Tötung durch Massenvergiftung eines Großteils auch der US-Bevölkerung sei von Obama, führenden Finanziers wie David de Rothschild, David Rockefeller und George Soros sowie führenden Welt-Gesundheitspolitikern und österreichischen Politikern geplant und habe den Zweck “finanziellen und politischen Nutzens”.

    27. 6. 2009

  • 6 Rotkaeppchen // Jun 29, 2009 at 11:28

    Struck und Jung “Deutschland wird jetzt am Hindukusch verteidigt”
    Solch einen Satz hat nicht einmal der Reichskanzler Adolf Hitler oder der Propagandaminister Dr. Josef Goebbels raus gebracht.
    Mein Vorschlag zum schnellen Ende in Afghanistan: Zwangseinsatz von Politikerkinder in Kundus und Umgebung. Da soll es ja so friedlich sein… Ich wette der Abzug ist an einem Tag erledigt!

  • 7 Gerd Reinhard // Jun 29, 2009 at 11:32

    Die Bundeswehr kämpft dort für den israelischen Globalplayer Merhav, der sein turkmenisches Gas durch Afghanistan durchleiten möchte.Natürlich fallen auch diese Dienste wieder unter die Rubrik Wiedergutmachung für den Hokuspokus!

  • 8 duplo // Jun 29, 2009 at 11:34

    Das ist reine Realsatire. Wird kein Soldat getötet, dann ist es ein “gelungener Einsatz” der keinen Rückzug bedarf. Wenn dann doch Soldaten getötet werden dann “darf man nicht kleinbei geben, sondern erst recht ausharren”. Was ein Witz.

  • 9 Bube // Jun 29, 2009 at 11:56

    Hinter den Aussagen “unserer ” Bundestagsabgeordneter steckt soviel Dummheit und Uneinsichtigkeit, das es schwer fällt, nicht an einen Plan dahinter zu denken.

    “‘[...], jetzt aufzugeben und zu sagen: Es tut mir leid, die über 30 deutschen Soldaten sind leider umsonst gestorben, wir gehen raus.“ [Struck, s. Artikel]

    Die Bundesregierung und Herr Struck müssen zum Psychotherapeuten. Zu denken, man müsse eine Sache, die nicht gefällt, dennoch weitertreiben, weil man schon so viele Mühe – oder hier 35 Menschenleben – investiert hat, ist eine typische Fehleinschätzung von nicht mehr klar denkenden Menschen, die nur zu größerem Elend führen wird. Wenn die Politiker beginnen, mit solchen Argumenten um sich zu werfen, müssen sich die Bürger ernsthaft sorgen machen.

    “[...]Für das ganze Land bestehe jetzt ‘die Chance auf Wohlstand in Frieden’”. [Jung, s. Artikel]

    Das Verbsprechen von Wohlstand der Art von McDonald’s & Coca Cola und vom Frieden in Knechtschaft der USA wird für eine Mehrheit der Afghanen kein Verheißung sondern eine Drohung sein.

    Ich halte die USA für sehr naiv, denn sie glaubt immer, was 1945 mit Deutschland geklappt hat, funktiere auch mit anderen Völkern. Doch weder Vietnam noch der Irak ließen sich bis heute in BRD-Staaten verwandeln. (Warum einst die Deutschen so folgsam waren, ist sicher eine andere interessante Frage.)

  • 10 Daggi // Jun 29, 2009 at 11:58

    35 Unfallopfer von 3700 sind ja nicht mal 1%. Das hätte auf unseren Straßen genauso passieren können. Der Brückenkopf ins Tibet muß um jeden Preis gehalten werden!

    PS:
    Der weiterführende Fußnoten-Kommentar der Schriftleitung zur einleitenden Nicht-Fußnote des Berichtes der Schriftleitung, kann, auch in seiner formal-inhaltlichen Kongruenz, als wertvolle literarische Innovation angesehen werden.

  • 11 Max // Jun 29, 2009 at 11:59

    “Das Ei auf der Mauer” würde in diesem Bundestag jedenfalls auch nicht mehr auffallen…;)

  • 12 Adler // Jun 29, 2009 at 12:25

    Wie viele junge deutsche Soldaten sollen noch geopfert werden? Dieses US-Vasallentum ist reiner Wahnsinn!

  • 13 buntspecht // Jun 29, 2009 at 12:40

    Noch zehn Jahre ?
    Im 19. Jhrd. verließen die Briten fluchtartig Afghanistan ( es gab EINEN Überlebenden ); im 20. Jhrd. zogen die Sowjets mit 15 000 Toten oder auch mehr ab.
    Im 21. Jhrd. wird es kaum anders sein.

  • 14 kein "einfacher Bürger" // Jun 29, 2009 at 12:50

    Der Jung spricht vom “Friedenseinsatz”. Der Wehrbeauftragte des Bundestages Robbe nimmt dagegen das Wort “Krieg” schon eher in den Mund.
    Ist alles eines Frage des Standpunktes (wortwörtlich gemeint).
    Der Eine im gut klimatisierten Büro in Berlin, der Andere auf Patroullienfahrt in und um Kundes.

    Aber, ist nicht jeder Krieg letztendlich eine “Friedensmission”? Nach der Beendigung eines jedem Krieges herrscht doch “Frieden”.

    Mal mehr, mal weniger…

  • 15 griesgram // Jun 29, 2009 at 14:20

    Die Leute sind in der Tat nicht umsonst gestorben, Struck!
    Nur vergeblich.
    Und was für einen “Demokraten” ein echter Krieg ist, kann jeder wissen, der es wissen will.
    Spätestens seit 1982, als General Julian Thompson den Tod von 255 seiner Männer das “realistischste Manöver, an dem ich je teilgenommen habe” nannte.
    Und um genau von dieser Einstellung abzulenken braucht Ihr auch den NAZI Popanz, stimmmts, Struck?

  • 16 George Orwell 2009 // Jun 29, 2009 at 15:04

    Das Wahrheitsministerium – Miniwahr, wie es in der Neusprache, der amtlichen
    Sprache Ozeaniens, hieß – sah verblüffend verschieden von allem anderen aus, was
    der Gesichtskreis umfasste. Es war ein riesiger pyramidenartiger, weiß schimmernder
    Betonbau, der sich terrassenförmig dreihundert Meter hoch in die Luft reckte. Von der
    Stelle, wo Winston stand, konnte man gerade noch die in schönen Lettern in seine
    weiße Front gemeißelten drei Wahlsprüche der Partei entziffern:

    KRIEG BEDEUTET FRIEDEN
    FREIHEIT IST SKLAVEREI
    UNWISSENHEIT IST STÄRKE

    Das Wahrheitsministerium enthielt, so erzählte man sich, in seinem “pyramidenartigen”
    Bau dreitausend Räume und eine entsprechende Zahl unter der Erde (6000). In ganz London
    gab es nur noch drei andere Bauten von ähnlichem Aussehen und Ausmaß. Sie
    beherrschten das sie umgebende Stadtbild so vollkommen, dass man vom Dach des
    Victory-Blocks aus alle vier gleichzeitig sehen konnte. Sie waren der Sitz der vier
    Ministerien, unter die der gesamte Regierungsapparat aufgeteilt war, des
    Wahrheitsministeriums, das sich mit dem Nachrichtenwesen, der Freizeitgestaltung,
    dem Erziehungswesen und den schönen Künsten befasste, des Friedensministeriums,
    das die Kriegsangelegenheiten behandelte, des Ministeriums für Liebe, das Gesetz
    und Ordnung aufrechterhielt, und des Ministeriums für Überfluss, das die
    Rationierungen bearbeitete.

    Mehr Neusprech (political correctness):
    Euthanasie = sozialverträgliches Ableben / Sterbehilfe
    Wahrheitssucher = Verschwörungstheoretiker
    Volk/Bevölkerung = Pöbel
    Reform = Abzocke
    Souverän = Sklaven
    Wähler = Stimmvieh
    Demokratie = Diktatur
    Sicherheit = Freiheitsberaubung
    Bildung = Verblödung
    Gesund = Krank
    Arbeitsloser = Kunde
    Arbeitgeber = Arbeitnehmer
    Arbeitnehmer = Arbeitgeber
    Krankenkasse = Gesundheitskasse
    Sarg = Erdendmöbel
    Kritiker = Terrorist
    Ausländer = Deutscher mit Migrationshintergrund
    Finanzkrise = galaktische, weltweite Abzocke
    Deutscher = Nazi, Holocaust-Massenmörder
    Mann = Schwein (Männer sind Schweine)
    Mensch = CO2-Schwein
    Politiker = NWO-Pfaffen
    Frau = Ersatzmann
    usw…

    Political Correctness. Die “korrigierte” Sprache und ihre Folgen.
    http://www.linse.uni-due.de/linse/esel/arbeiten/political_correct.html

  • 17 Carsten // Jun 29, 2009 at 15:30

    Den USAGBISR ist Krieg nur soweit wichtig, daß er NIE aufhört. Und wenn er dort aufhört, muß er woanders begonnen werden.

  • 18 Müllerchen // Jun 29, 2009 at 15:46

    Schämt euch! Es sind Deutsche Soldaten die da Unten gefallen sind. Deutsche Soldaten, nicht Hinz und Kunz.
    Ein bisschen mehr Respekt vor unseren gefallenen Kameraden!

    Müllerchen

    Nur Dummköpfe und Schwachköpfe entschuldigen sich, abgesehen davon Respekt kann nur der für sich beanspruchen, der auch welchen verdient hat. Was an dem kolonialien Hiwie-Einsatz am Hindukusch respektvoll sein soll, entzieht sich unserer Kenntnis. – Die Schrifteitung

  • 19 griesgram // Jun 29, 2009 at 15:58

    Wenn das DEINE Kameraden sind, melde Dich beim zuständigen KWEA freiwillig.
    Guten Tod!

  • 20 Müllerchen // Jun 29, 2009 at 16:39

    @ griesgram: Meine Damen und Herren, heute sink(g)t für Sie, das Niveau…

  • 21 Freiheit und Glaube // Jun 29, 2009 at 16:42

    @Müllerchen 18
    Diese Worte sollten sie an Merkel, Struck und Jung schreiben und zwar mit ihrer Adresse, oder fehlt ihnen dazu der Mut?
    Nicht hier den Mund aufreisen. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte kein einziger deutscher Soldat dieses Land verlassen.
    Die Mörder, die diese Soldaten da runter geschickt haben, sind bekannt und sie werden ihrer gerechten Strafe nicht entgehen.

  • 22 griesgram // Jun 29, 2009 at 17:06

    @müllerchen
    Was ist an einer simplen Wahrheit niveaulos?
    Wer einen Kolonialsöldner seinen Kameraden nennt, soll auch mit ihm krepieren.
    Ganz dem Niveau nach.

  • 23 Konrad // Jun 29, 2009 at 17:36

    Soso, die „friedenserhaltende Maßnahme“ hat bereits über acht Millionen Handy-Nutzer hervorgebracht. Da kann man ja nur hoffen, dass sie das Einheits-Ladegerät für Mobiltelefone nach Willen des EU-Kommissars Günter Verheugen nutzen.

  • 24 Müllerchen // Jun 29, 2009 at 18:08

    @ griesgran, @ Freiheit und Glaube: Sie haben wohl beide nicht bei einer deutschen Armee gedient…
    Ich schon. Und deshalb kann ich beurteilen, daß das was Sie da von sich geben absoluter Mumpitz ist.

    Einen schönen Abend und lesen Sie den Reibert. ;)

  • 25 Saatkorn // Jun 29, 2009 at 18:30

    Wer bei der Bundeswehr fünf mal durch die Führerscheinprüfung rasselt, wird getragen!

    Oder ist das Dracula?

    Darf man bei der bw eigentlich FÜHRERschein sagen?

    Eigentlich ist es traurig wie ihr euch verheizen lasst für diese brd und das Spielgeld.
    Aber wie sagte er so schön:
    “Mein Haus…
    mein Auto…
    mein Sarg….”

    Ich geh jetzt mal zu meinen Kindern, leg sie schlafen und tu vielleicht mehr als ihr, auch wenn ich nichts auf dem Konto hab.

    Heil Euch

  • 26 Lodmund // Jun 29, 2009 at 18:45

    Müllerchen ist bekennender Spezialdemokranat. Man erwarte von einer Sau nicht mehr als Grunzen.

  • 27 ICHbinDeutschland // Jun 29, 2009 at 20:21

    Bei einer deutschen Armee gedient…
    Das ich nicht lache Müllerchen!

  • 28 griesgram // Jun 29, 2009 at 20:47

    @müllerchen
    87 und 88, SAZ 2.
    Da hatten wir aber noch einen Feind.
    Heute SIND “wir” der Feind!
    Das ist eben der Unterschied zwischen denen, die sich bei einer um 180 Grad gedrehten Welt mitändern und denen, die bleiben, was sie waren.
    Die sind nämlich heute, wenn sie noch auf dem alten Kurs liegen, in die genau entgegegesetzte Richtung unterwegs wie seinerzeit, vor der 180 Grad Wende.
    Im Reibert findet sich da , soweit ich mich erinnere, ein Kapitel dazu:
    Orientierung im Gelände!

  • 29 Freiheit und Glaube // Jun 29, 2009 at 20:57

    • Müllerchen // Jun 29, 2009 at 18:08
    @ griesgran, @ Freiheit und Glaube: Sie haben wohl beide nicht bei einer deutschen Armee gedient…
    Ich schon. Und deshalb kann ich beurteilen, daß das was Sie da von sich geben absoluter Mumpitz ist.
    Ich schon, ich war bei der NVA, aber weder die NVA, noch die Bundeswehr, war eine deutsche Armee. Eine war den Kommunisten und eine ist noch den „Befreiern“ unterstellt. Es gab nur eine deutsche Armee und das war und bleibt die DEUTSCHE WEHRMACHT. Backen sie mal ihre kleinen Brötchen weiter, sie Supermann.

  • 30 Antisa // Jun 29, 2009 at 21:19

    Die BRD kann nicht in einem Krieg sein, da es keine Kriegserklärung gegeben hat.

    Heutzutage gibt es überhaupt keine Kriege mehr.
    Die Amerikaner haben weder dem Irak noch Afghanistan den Krieg erklärt. So wird das bald auch mit dem Iran geschehen.

    Das hat den Vorteil, man kann immer behaupten, es ist kein Krieg und man muss nie einen Friedensvertrag schließen. Das haben sie aus dem WK2 gelernt. Ist die Situation mit dem Reich doch in soweit schwierig, dass eines Tages die Deutschen aufwachen und einen Friedensvertrag und ihr Recht fordern könnten.

    Im Irak und in Afghanistan kann man bleiben so lange man will, denn es gibt keinen Krieg und somit kann es auch keinen Friedensvertrag geben. Das berechtigt zur fortwährenden Unterdrückung und Ausbeutung der jeweiligen Länder.

  • 31 stromerhannes // Jun 29, 2009 at 22:40

    Ihr alle habt von Nichts eine Ahnung!!!

    Googelt mal unter SHAEF- Gesetze und merkt dann, dass in diesem Land alles passieren darf, was die Besatzer (Amis) wollen!

    Die Bundeswehr hat dort den Status von PARTISANEN!

    Weil sie keine Rechtsgrundlage hat, dort eingesetzt zu werden.

    Genau deshalb werden Begriffe wie “humanitärer Einsatz” etc. verwendet, um ja nicht auf das völkerrechtliche Fehlverhalten ; weil im Krieg befindlich; aufmerksam zu machen.

    Ich fordere: abrödeln…dort!!!

    Sofort!!

    Den Verteigigungsminister erkläre ich als OFw d.R (ausgemustert) für vogelfrei!!!

    Allerdings nicht nur Den…

    st.

  • 32 Unser Grossdeutschland // Jun 30, 2009 at 9:14

    NICHT-FÜHRERGEBURTSTAGFEIERN! DER war wirklich klasse! Herausragend! Ich habe immer noch Tränen in den Augen vom Lachen. Den muss ich mir merken. Und Disney war sowieso klasse bevor die Juden den Konzern übernommen haben (seit Eisner, er, Ovitz und Iger sind alles Juden)

  • 33 Levi Scholl // Jun 30, 2009 at 14:02

    Unsere Soldaten werden also auch von Rechtstextremisten, nicht nur von Linksextremisten, verhöhnt und verspottet! Ihr Opfer aber galt den afghanischen Schulkindern, die ihr wohl der Taliban uberlassen möchtet!

  • 34 Adler // Jun 30, 2009 at 19:28

    Ich kann mich noch gut daran erinnern, als unser Bataillonskommandeur, ein karrieregeiler Oberstleutnant, zu meiner Bundeswehrzeit Anfang der neunziger Jahre eine flammende Rede “gegen Rechts” hielt – das war wohl gerade die Zeit von Mölln und Solingen…

    Dieser Karrieremensch überschlug sich gerade mit Anklagen gegen die “rechten Mordbrenner”. was an diesen Anklagen wahr ist, wird die Geschichte beweisen. Er, der “Herr Oberstleutnant”, hat jedenfalls wohl im Bundesverteidigungsministerium Karriere gemacht…

  • 35 griesgram // Jun 30, 2009 at 23:19

    @Levi
    Wenn Du “unsere Soldaten” sagst, triffst Du den Nagel auf den Kopf, “Levi”!

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