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Rostock / Mecklenburg: Gestern berichteten wir über den Anschlag auf das Auto eines NPD-Anhängers in Rostock, der nach Angaben des NPD-Kreisverbandeds Mecklenburg-Mitte in der Nacht vom 9. zum 10. Juli stattgefunden haben soll.
In einer Pressemeldung des Verbandes hieß es dazu u. a.:
„…Es ist bezeichnend, daß die Polizei bisher noch immer keine Pressemitteilung in der Angelegenheit veröffentlicht hat. Bekundungen des Innenministers vermißt man genauso wie Taten, die Ergebnisse zu Tage fördern. Wäre das Opfer ein Ausländer, so hätte man sicher schon einen Textbaustein der folgenden Art aus dem Innenministerium in der Zeitung lesen können.
“Wir dürfen und werden nicht zulassen, daß interessierte Kreise, die sich anschicken, nächstes Jahr die Kommunalparlamente zu erobern, Gewalt und Hass gegen Ausländer anstacheln und sich heimlich freuen, wenn sie sich wie in der vergangenen Nacht in Brandanschlägen entladen. Demokratie und Rechtsstaat sind wehrhaft!”.
Wieder sollen wohl Wochen vergehen, ehe öffentlich nach Hinweisen zu den Tätern gefragt wird. Keine öffentliche Diskussion = Kein Problem mit Rotfrontterror. …“
Inzwischen hat sich die linke ENDSTATION RECHTS, nicht etwa der NPD-Kreisverband Mecklenburg-Mitte bei Rostocks Oberstaatsanwalt Peter Lückemann über den Stand der Ermittlungen erkundigt. Interessanterweise gibt ENDSTATION RECHTS dabei ein anderes Tatdatum an, die Nacht vom 10. zum 11. Juli.
In dem Bericht heißt es:
„….„Es gebe Zeichen für mutwillige Brandlegung“, so Oberstaatsanwalt Peter Lückemann auf Anfrage von ENDSTATION RECHTS. Auf konkrete Nachfrage bestätigte Lückemann, dass es sich bei dem Opfer des Brandanschlages um Martin Krause einen eher unbedeutenden sogenannten „Nationalen Barden“ handelt, der für die NPD bei der Kommunalwahl als „Vertrauensperson“ fungierte.
| Martin Krause |
Zum genauen Tathergang wollte sich der Oberstaatsanwalt nicht äußern, um kein „Täterwissen“ öffentlich zu machen. Bei der NPD hält man von ermittlungstaktischer Zurückhaltung hingegen relativ wenig. Hier war bereits kurz nach dem Anschlag auf der Internetseite zu lesen, dass es sich um einen „linksextremen Brandanschlag“ handele, bei dem durch die Täter „Kohlenanzünder auf den Reifen entzündet wurde“. Die NPD sah hier die „gleiche Vorgehensweise“ wie in der Vergangenheit.
Ende vergangenen Jahres hatte es in Rostock einen Brandanschlag auf den PKW des stellvertretenden Landesvorsitzenden David Petereit, sowie im September auf die Fahrzeuge des Landtagsabgeordneten Birger Lüssow und einer Mitarbeiterin der NPD gegeben.
Einen „Täterzusammenhang“ gibt es nach bisherigen Erkenntnissen allerdings nicht, erklärte Lückemann: Man ermittele in „alle Richtungen“. Noch vor Ort führte die Polizei gezielte Befragungen in der Nachbarschaft durch und suchte nach Zeugen.“
Bemerkenswert an dieser Meldung ist der Vorwurf, daß die NPD nichts von ermittlungstaktischer Zurückhaltung hält, da sie in ihrer Presseerklärung bereits kurz nach dem Anschlag von linksextremistischen Tätern sprach.
Woran das nur liegen mag, möglicherweise an schlechten Vorbildern in Politik und Medien?
Siehe auch
Endstation Rechts 14.07.09





10 responses so far ↓
1 Muh // Jul 14, 2009 at 15:35
Ich find das voll doof! Die NPD hat den Leuten doch gar nichts getan. Warum passiert sowas nur?
2 Ali Mente // Jul 14, 2009 at 16:32
Nur nebenbei: Die SOKO Mannichl in Passau wurde heute mit immerhin noch 20 Beamten nach München verabschiedet. Aus seinem familiären Umfeld hätten sich keine Anhaltspunkte ergeben, noch sucht die SOKO nach dem Tätowierten. “wir sind sicher, wir kriegen ihn”.
3 G.Eradeaus // Jul 14, 2009 at 16:43
So So, MUTWILLIG. Also wenn andere Leute ein anders Auto anzünden ist es immer VORSÄTZLICH. Komisch.
4 Rotfront-Kid // Jul 14, 2009 at 17:12
Das ist erst der Anfang!
Har Har Har!
5 Der Gute... // Jul 14, 2009 at 18:05
@Rotfront-Kid
Der Anfang von eurem Ende….Bin gespannt wann ihr euch das nächste mal auf Indymedia ausheult weil “Genossen” mal ne Wucht bekommen haben…
“Wer zuletzt Lacht,Lacht am besten”
6 Waldbruder // Jul 14, 2009 at 19:32
Irgendwie muß es doch eine schöne Zeit gewesen sein, als linke Asoziale in Schutzhaftlagern die Grundregeln menschlichen Zusammenlebens lernen durften …
7 Anonymous // Jul 14, 2009 at 19:58
Da wollte Maddin wohl noch die Abwrackprämie mitnehmen, der Schlingel^^
8 Psius // Jul 14, 2009 at 20:24
Auch im Fall des Überfalls von Linksfaschisten auf eine NPD-Plakataktion in Leipzig, bei der ein Kamerad angestochen wurde, haben die Ermittlungen bis zum heutigen Tag offitiell noch nichts ergeben!
9 Sühnequote 1:500 // Jul 14, 2009 at 23:13
Adressen und Fotos in die Karteikiste, auch die von den Omas, die Sippe wird zu gegebener Zeit greifbar sein !
Jeder linke Täter (und links sein heißt Täter zu sein !)
ist zu jederzeit in Lebensgefahr.
10 Rebell aus ZS // Jul 15, 2009 at 5:51
Ob mutwillig oder vorsätzlich, ist hier glaub ich egal.
Ein Auto stellt einen gewissen Wert da und grad wenn man Familie hat und auf sein Fahrzeug angwiesen ist, ist der Verlust besonders ärgerlich.
@ “Rotfront-Kid”, ich gehe mal davon aus, das Sie einer der bunthaarigen Steineschmeisser sind, die auch gern mal Müllbehälter anzünden. Vielleicht sollten Sie mal ihr Hirn einschalten, bevor Sie hier Kommentare ablassen. Vorsätzlich…. ähm vorausgesetzt.. Sie haben eins….
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