“Immer waren irgendwelche Schatten da.”
Hans-Peter Gossel
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| Shadow-Master Hans-Peter Gossel |
Wariner Schattenmann
nun ohne Polizeischutz
Warin / Mecklenburg: Berichtete gestern noch die SCHWERINER VOLKSZEITUNG jubilierend, daß der angeblich von Rechtsextremisten im Internet mit Morddrohungen verfolgte Bürgermeister von Warin, Hans-Peter Gossel, aus seinem Hamburger Exil ins Wariner Rathaus zurückgekehrt ist, müssen wir heute mit Bestürzung feststellen, daß er schon seit vergangenem Freitag , dem 2. Januar, ohne Polizeischutz leben muß.
Gestern noch hieß es in der SCHWERINER VOLKSZEITUNG:
„…Der Wariner steht seit mehreren Tagen unter Polizeischutz. “Immer waren irgendwelche Schatten da”, sagt Gossel. Über die Polizei könne er nichts Negatives sagen. Der Wariner Bürgermeister meinte indes auch nüchtern: “Man hat große Politiker nicht vor der RAF schützen können und man wird kleine in der Provinz nicht vor Radikalen schützen können. Mit diesem Sachverhalt muss ich erst umgehen.”…“
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| Die „Morddrohung“ gegen Gossel – Screenshot des Originalkommentars Nr. 4 bei “Wer ist die IPD” vom 20. Dezember 2008 Die Behauptung es hätte dazu noch ein Strichmännchenvideo gegeben, daß die angebliche Ermordung Gossels zeige, ist reine Erfindung. Besagtes Video war schon am 18. Dezember auf Altermedia erschienen und war eine Persiflage auf den Medienrummel um die Fürstenzelle Lebkuchenmesser-Affäre des Polizeidirektors Mannichl. |
Wie roh dagegen die OSTSEE-ZEITUNG heute: „Am vergangenen Freitag wurden diese Schutzmaßnahmen nach Angaben einer Polizeisprecherin eingestellt. Es sei keine „konkrete Gefahr“ mehr erkennbar.“
Das lapidare Hinweggehen des früheren SED-Bezirksorgans über diesen Fall erstaunt uns schon ein wenig, kommentierte man diesen doch noch am 29. Dezember 2008 mit folgendem flammenden Appell:
„Nach feigen Morddrohungen aus dem anonymen Internet braucht Warins Bürgermeister Hans-Peter Gossel Polizeischutz. Offenbar, weil er sich mit Gemeindevertretern standhaft weigert, einen Hausverkauf an Rechtsextremisten anzuerkennen. Kaum zwei Wochen nach dem Aufsehen erregenden Mordanschlag gegen Passaus Polizeichef Alois Mannichl – auch jenem gingen rechtsradikale Internet-Hetztiraden voraus – wird erneut offen ein Demokrat bedroht. Landespolitiker kennen ähnlich unverfrorene Drohungen von der NPD im Schweriner Landtag. Wenn sich schon aufrechte Polizeichefs und Kommunalpolitiker in Deutschland nicht mehr sicher fühlen können – was soll erst der einfache Bürger denken, von dem in Sonntagsreden gern Zivilcourage auch gegen Rechts gefordert wird?
Der Fall Warin belegt ebenso wie die bundesweit rasante Zunahme rechtsextremistischer Straftaten von Januar bis Oktober um 30(!) Prozent – Nazis und Nachahmer sind lauter, dreister, wohl auch organisierter geworden. Höchste Zeit, dass die Politik offensiver wird und ihnen die Stirn bietet. Sie darf Polizei, Verfassungsschützer und andere Aufrechte nicht alleinlassen im Kampf gegen Rechtsextremismus. Wehret den Anfängen, heißt es oft. Passau und Warin jedoch zeigen, der braune Aufruhr ist über Anfänge längst hinweg.“
Außer Spesen nichts gewesen? Offenbar ließ sich die angebliche Morddrohung doch nicht länger als rechtsextremistisches Bedrohungsszenario verkaufen. Die norddeutsche Nachrichtenseite MVregio bemerkte dazu freilich schon am 1. Januar:
„…Gossel hatte gegenüber den Medien angekündigt, dass er jetzt untertauchen wolle, da die Polizei ihn nicht genügend bewache. Das wird von der Polizei dementiert. Aus polizeilicher Sicht soll er sich nicht an die Anweisungen der Personenschützer halten und sei somit schwer zu bewachen. Die Polizei stellt natürlich die Frage, wie sehr sich Gossel tatsächlich bedroht fühlt.
Nach Informationen von MVregio News ist er mit seinem Lebensgefährten Mathias von D., wie zu jedem Jahreswechsel, nach Hamburg Rahlstedt in dessen Villa gefahren. Einwohner aus Warin wundern sich: “Jeder hier im Ort weiß doch, wo er ist. Komisches Abtauchen.”
“Uns gegenüber hat er sich offiziell in den Urlaub nach Hamburg abgemeldet”, bestätigte die zuständige Polizeisprecherin. In Polizeikreisen wundert man sich derzeit sehr über Herrn Gossel. Zuerst nämlich informierte er die Medien über sein vermeintliches Abtauchen. Erst danach erfuhr die Polizei von seiner Abreise in den Urlaub nach Hamburg.
Gossel ist scheinbar ein guter PR-Mann in eigener Sache. Die Anzeige über die angebliche Morddrohung landete fast zeitgleich bei der Polizei und beim NDR in Schwerin. Dort soll der Freund von Gossel angerufen haben. Für ein Opfer, das sich bedroht fühlt, sei dies schon ein ungewöhnliches Verhalten, stellen Kripobeamte fest. “Leute, die sich bedroht fühlen, rufen nicht gleich bei den Medien an – sondern ganz im Gegenteil: Sie meiden möglichst die Öffentlichkeit. “Jemand der sich bedroht fühlt, reist nicht in den Urlaub ab und der halbe Ort kennt das Ziel”, meint ein Personenschützer des LKA Berlin.
In Warin und Umgebung hält man das Ganze für eine Gossel typische Aktion. Die meisten Einwohner verstehen langsam nicht mehr, warum die Medien davon so stark Notiz nehmen. …“
Ein weiterer Kommentar zu dieser erkennbar bewussten Irreführung der Behörden ist eigentlich überflüssig, auch wenn wir davon ausgehen, daß wir hier von Herrn Gossel noch lange nicht das letzte Mal gehört haben werden.
Siehe auch
Ostsee-Zeitung 07.01.09
Wariner Untertaucher wieder aufgetaucht – Altermedia 06.01.09
Von der Fürstenzeller Komödie zum Wariner Bauernschwank – Altermedia 29.12.08






18 responses so far ↓
1 Madmann // Jan 7, 2009 at 10:23
Bevor einer meckert solltet ihr erwähnen, daß das erwähnte Video existiert. Daß es nur zu einem anderen Thema eingestellt wurde.
Was macht eigentlich der 2. Münchner? Lang nix mehr von ihm gelesen….
Und bevor du hier dummes Zeug absonderst, solltest du mal die Berichterstattung zu diesem Fall verfolgen, dann wirst du nämlich erkennen, daß auf dieses Video schon mehr als einmal eingegangen wurde. Mitunter empfiehlt es sich auch auf die unten stehenden Quellenlinks zu klicken. Da Gossel behauptet hat, daß besagtes Video ihn gezeigt habe, darf man ja wohl sagen, daß es sich um eine nachweisliche Erfindung seinerseits handelt.
Der 2. Münchener ist in Urlaub.
Die Schriftleitung
2 Weiterdenker // Jan 7, 2009 at 10:46
“Es sei keine „konkrete Gefahr“ mehr erkennbar.“”
Die hat wohl gar nie bestanden. Wer zahlt eigentlich den Einsatz? Oder kam der gerade recht, um ein wenig Personenschutz zu üben? Gibt es in MV wohl eher selten, da kann man eine Auffrischung seiner Kenntnisse sicher gut gebrauchen. Und die Überstunden auch.
3 Rudolf // Jan 7, 2009 at 10:58
Jo, die Braune Armee Fraktion geht um!
Erst wird Mannichl vom – ebenfalls braunen – Lebkuchenmann fast ermordet und jetzt wird diese Politgröße von Nazi-Schatten verfolgt!
Da ist der Vergleich zur RAF wahrlich angemessen!
4 Johann der Erste // Jan 7, 2009 at 11:04
Da kommt ein Lebkuchenmesser-Massaker und der Wariner Wurzelknurps wird neidisch: “Was der hat, das will ich auch haben!”:
1.) Aufmerksamkeit
2.) Durchsetzung eigener Interessen mit Hilfe der Massenhysterie, wenn es um die “gewalttätige rechte Szene” geht
3.) Photo in der Systempresse inklusive
Wie mich dieses System nervt! Medien überhäufen sich mit “Schockiertheit”, prahlen mit ihrer “Objektivität” und ihrem Auftrag “den Rechtsextremismus” zu bekämpfen. Allein dadurch schon sind sie nicht mehr objektiv!
Dazu gesellen sich Politiker aller Couleur und beten im Duett das alljährlich bekannte “Ahava Nagila” des Gutmenschkanons runter!
Sobald aber klar wird, daß nix passiert ist, weder Morddrohung noch der Verdacht eines Lebkuchenmesser-Nazi sich erhärtet hat, wird alles, was damit zu tun hatte, totgeschwiegen in der Hoffnung, daß die Leser, Hörer und TV-Zuschauer diesen Vorfall alsbald vergessen.
In der “ZEIT” las man in den Google-News: ” Mecklenburg: Bürgermeister in rechtem Forum mit Mord bedroht
ZEIT ONLINE – 27. Dez. 2008
Das ist einfach nur lächerlich! Da wird Panik gemacht, die Sensationslust der LeserInnen bedient.
Was mich noch ein wenig wundert:
1.) Mannichl scheint nicht sonderlich beliebt zu sein.
2.) In Warin scheint der Gosselmichl auch nicht sonderlich dem “Oberhirten” zu entsprechen, wenn man das Ganze für eine Gossel typische Aktion hält.
Beide Heinis gleichen sich also in einem Punkt: Sie haben das Bedürfnis, sich in den Vordergrund zu spielen, sich als Mittelpunkt der Welt zu sehen und/oder ihre Minderwertigkeitsgefühle zu kompensieren. In Schulzeiten waren solche Schulkameraden meistens jene, die nicht mitspielen durften, petzten, gelogen haben, um ihre “Ziele” druchzusetzen, die Anderen beim Lehrer anschwärzten, etc.
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An die Schriftleitung:
Da hier seit Neuestem ein zweiter “Johann” schreibt, hier nun mein neues “Pseudonym”
5 Madmann // Jan 7, 2009 at 11:05
@Schriftleitung
Hab den Untertitel zum Screenshot wohl übersehen und mich auch etwas dumm ausgedrückt. Kommt davon wenn man liest, tippt und sich zeitgleich auf seine Arbeit konzentriert….
Gelobe Besserung…..
Naaa gut.
Die Schriftleitung
6 sine nomine // Jan 7, 2009 at 11:08
Was bleibt, ist eine Anekdote – immerhin.
In dem MVregio-Artikel war wieder das journalistische Modewort “zeitgleich” zu lesen.
Von deutschen Journalisten kann erwartet werden, daß diese den Unterschied zwischen “gleichzeitig” und “zeitgleich” kennen.
Seit etwa einem Jahr ist alles “zeitgleich” geworden.
7 Wehrwolf // Jan 7, 2009 at 11:11
Der arme Wetekamp, ich glaube der hat sich ziemlich erschreckt über die Verdächtigung einen Anschlag auf Herrn Gössel zu planen. Diese scheinheilige Hysterie kannte ich bis jetzt nur bei Frauen( Entschuldigung liebe Damen, das soll jetzt keine pauschalisierung sein) Müssen wir jetzt alle Angst haben unsere Meinung hier kundzutun, das wir in den Verdacht kommen Terroristen zu sein? Was mir noch sehr auffällt an dieser Groteske, ist die starke ähnlichkeit Gössels mit diesem Strichmännchen. An den VS. das war ein Witz.
8 Gunvald Larsson // Jan 7, 2009 at 11:34
@Wehrwolf :
Zumal W. lange nicht mehr hier schrieb.
Beängstigend. Man wird sie doch nicht…?
9 Michael Idir // Jan 7, 2009 at 13:11
Wer ständig Schatten sieht, hat auch einen.
Schattengossel reimt sich auf Schnapsdrossel – weniger ist mehr Peterle.
10 Bockwurst // Jan 7, 2009 at 15:24
Gibt es das besagte Video denn noch irgendwo zu sehen?
11 Unperson // Jan 7, 2009 at 19:03
„…auch wenn wir davon ausgehen, daß wir hier von Herrn Gossel noch lange nicht das letzte Mal gehört haben werden.“
Langsam wird es Zeit, dieses Gössel zu ignorieren. Meint Ihr nicht auch?*
Sollen sich doch die Gehirnamputierten mit ihm herumschlagen, die diese Schwuchtel zum BM ihres Drecksnests gewählt haben.
Versucht lieber mal, was Neues über das Lebkuchen-Mannichl herauszubekommen!
Offensichtlich wird darüber allmählich der Mantel des Schweigens ausgebreitet, und man glaubt wohl, die Aufmerksamkeit der Bunzelschafe (Ach ja! Sechzig Jahre Bunzelrepube! [Konfetti!!!] Das muß gefeiert werden! Denn weitere Sechzig werden es auf keinen Fall.) mit derlei „Morddrohungs“-Räuberpistolen „in andere Bahnen lenken“ zu können, derweil man m. E. unter Wahrung einer strikten Nachrichtensperre, bald des Lügen-Mannichls Amtsenthebung vornehmen wird.
*Definitiv nein. Nun gönn uns mal auch was.
Die Schriftleitung
„Es sei keine „konkrete Gefahr“ MEHR erkennbar.“
Ach ja; und wären die – das Hinterladergössel so liebevoll umsorgenden – Uniformtucken doch bitte so gütig, zu erläutern, WANN eine „KONKRETE Gefahr“ denn bitte „erkennbar“ WAR???????
…Schnippelschnappel…*
*Vielleicht etwas mehr Niveau, das wird ja langsam ätzend.
Die Schriftleitung
12 Unperson // Jan 7, 2009 at 19:34
@Schnippelschnappel-Schriftleitung
Ooooooch… und dabei hab’ ich mir solche Mühe gegeben. Selbstbeherrschung kann aber auch soooo anstrengend sein!
“Niveau”
Ach ja – kenn ich! Das ist doch dieses Zeug in den blauen Dosen; nicht?
13 griesgram // Jan 7, 2009 at 21:32
Wenn es da dann eine Demo gegen den Deppen geben sollte, wird sie wohl nur unter der Auflage genehmigt, daß keine Schatten mitgeführt werden dürfen?
14 Nationale Post // Jan 8, 2009 at 5:42
Und eine schwule Tunte ist der “Schattenmann” Gossel auch noch?
Zitat MVregio News: “Nach Informationen von MVregio News ist er mit seinem Lebensgefährten Mathias von D., wie zu jedem Jahreswechsel, nach Hamburg-Rahlstedt in dessen Villa gefahren.”
15 Stephan Fattinger // Jan 8, 2009 at 9:09
Der Mann ist doch ein reiner Fall für die Psychiatrie, wahrscheinlich stark paranoide Züge, Verfolgungswahn, Wahnvorstellungen, Angststörungen, villeicht sogar Borderline – so in die Richtung. Sage das nach jahrzehntelanger einschlägiger Berufserfahrung. Aber bezeichnend für das herrschende politische System, das, innerlich verfault ist und reif dafür, in den orcus abzufahren, selbst zutiefst krank, paranoid ist. Jeder faule Ast fällt ab – nur der Zeitpunkt bleibt offen. Diesem System ist diesbezüglich eine Turbobeschleunigung zu wünschen.
16 Wehrwolf // Jan 8, 2009 at 9:50
So kann man schnell als Held im Kampf gegen Rechts in dieser Blödenrepublik Schlagzeilen machen. Lebkuchenmännichl ist schon wieder im harten Fronteinsatz gegen ,,Recht,, im Dienst. Na da wird doch wohl eine Beförderung drinnen sein. Schließlich fällt man ja nicht alle Tage in sein eigenes Lebkuchenmesser. Ich hätte noch einen Vorschlag für das Blödenverdienstkreuz mit Lebkuchenmesser und Brillanten, 1.Klasse natürlich.
17 profundus // Jan 8, 2009 at 22:52
Gossel ist nur aufgetaucht, weil der Spritvorrat zur Neige ging und er wieder Bock auf seine Fidschi-Freundin aus der “Thai-Oase” hatte, außerdem hatte er die DVDs in der Alditüte alle schon durch (Rambo III) etc.) – deshalb schnell in der Trauiningsbuchse zu Aldi, dann in den Puff und in den “Videostore” – alles konspirativ. Mein Gott, war da nicht ein Schatten?
18 Nationale Post // Jan 9, 2009 at 0:38
profundus (17)
Gossel und “Fidschi-Freundin”?
Besonders profund scheinst Du nicht zu sein. Kannst Du nicht lesen? Gossel ist wie (Sch)Westerwelle, Po-Bereit, Ole! von Beust oder Volker Beck schwul (14)!
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