Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz
Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Rostocker IG-Metaller für NPD-Demo-Verbot am 1. Mai (20.04.06)

April 20th, 2006 · Post your comment (1 Comment)

Email This Post Print This Post
Angela Merkel

Rostock / Mecklenburg: Über Forderungen von Rostocker IG-Metallern, die für den 1. Mai geplante NPD-Demo in Rostock zu verbieten, berichtet heute die Lokalpresse. Danach gab es seitens der Gewerkschaft IG Metall aus dem Rostocker Nordosten eine Pressemeldung, in der verlangt wurde, daß der „1. Mai als internationaler Feiertag der werktätigen Massen“ „nicht zum Anlaß genommen werden“ darf, „neonazistisches Gedankengut zu verbreiten“.

Nun wissen wir zwar nicht aus welchem Muspott diese Genossen kommen, eines aber ist jedoch klar, von einem internationalen Feiertag der werktätigen Massen kann man im Zusammenhang mit dem 1. Mai wohl schon seit langem nicht mehr sprechen, ohne dabei hämisch aufzulachen. So dürfte es selbst für Gewerkschafter kein Geheimnis sein, daß dieser Feiertag, dessen offizielle Begehung als staatlicher Feiertag die Gewerkschafter sinnigerweise ihren ärgsten Gegnern verdanken, in der Bundesrepublik nun schon seit Jahr und Tag zu einem sogenannten „Maifeiertag“ entartet ist, bei dem zwar regelmäßig altlinke Rituale gepredigt werden, von denen freilich jeder weiß, daß sie nichts weiter sind als gewöhnliche Elemente einer Politshow, die kaum noch jemand ernst nimmt.

Man betrachte in diesem Zusammenhang nur die Anzahl der Beteiligten an den alljährlich zum 1. Mai in Mecklenburg-Vorpommern auf die Straßen gehenden Maidemonstranten und man wird erkennen, daß hier von einem „Feiertag der werktätigen Massen“ noch nicht einmal im Ansatz zu reden ist. Was Wunder bei den steigenden Arbeitslosenzahlen.

Auf der offiziellen Internetseite der IG Metall Mecklenburg-Vorpommern macht man indessen keinen Hehl daraus, daß man sich sehr wohl vorstellen kann, die NPD-Demo am 1. Mai auch mit illegalen Mitteln zu bekämpfen. Natürlich nicht in eigener Person, wohl aber durch Mittelsmänner, die sich in einem linksextremen Aktionsbündnis vereinigt haben, denen die offiziellen Anti-NPD-Proteste selbst nach Eingeständnis der IG Metall nicht weit genug geht. So heißt es darüber in einer Erklärung mit erkennbarem Wohlwollen:
„…Einigen Gruppierungen ist diese Art von Protest gegen Rechts allerdings zu gering. Ein „antifaschistisches Aktionsbündnis 1. Mai“ will sich zwar in die Demokratie-Meile einreihen, den Widerstand gegen die NPD-Demo jedoch wesentlich intensiver gestalten. „Wir haben das Ziel, den Aufmarsch am 1. Mai zu verhindern“, erklärt Henning Bartel vom Aktionsbündnis. Unterstützung werde seine Gruppe von außerhalb bekommen, beispielsweise von der Antifaschistischen Linken Berlin oder dem schleswig-holsteinischen Avanti-Netzwerk. Genaueres will das Bündnis heute bekannt geben. …“

Obwohl es bekannt ist, daß die hier genannten Gruppen durchaus gewalttätig sind, gibt es nicht einen Ton der Distanzierung oder Aufforderung zu friedlichem Verhalten. Nicht daß man dies erwarten sollte, nur ist es immer schön zu sehen, wie solche angeblichen Gewaltfreiheitsapostel in natura mit dem Begriff Gewalt in der politischen Auseinandersetzung umgehen. Gesten wie diese hier zählen eben mehr als Worte.

Als neue Finanzierungsmöglichkeit dieses Spektakels hat man jetzt den Fall Ermyas M. entdeckt. Wir erinnern uns, daß war jener äthiopische Neger der offenbar nach durchzechter Nacht am Ostermorgen in Potsdam mit zwei anderen Nachtschwärmern in Konflikt geriet und dabei so schwere Blessuren erlitt, das möglicherweise in nächster Zeit in Potsdam mal wieder eine Ingenieurstelle frei wird. DGB Nord und „Bunt statt braun“ bemühen sich nun um die finanzielle Ausschlachtung der Geschichte für politisch korrekte Zwecke. So erließ man dieser Tage nun eine Spendenaktion zugunsten von Opfern vorgeblich fremdenfeindlicher Gewalt. Die Gelder will der linke Verein „Lobbi e. V.“ verwalten.

Im Jahre 2005 gab es nach Angaben des Innenministeriums insgesamt von „rechter“ Seite 31 Gewaltdelikte. Die Anzahl der „fremdenfeindlichen“ Delikte darunter ist noch nicht bekannt, dürfte aber wesentlich unter der Gesamtzahl liegen. Ihnen gegenüber stehen 17.420 sogenannte „Roheitsdelikte“, die im gleichen Zeitraum in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt begangen wurden und die außer Mord und Totschlag so ziemlich alles umfassen was mit Gewalt gegenüber seinen Mitmenschen zu tun hat.
Insgesamt und unabhängig der politischen Couleur ermittelte man für das Jahr 2005 in Mecklenburg-Vorpommern 541 „politische“ Straftäter. Ihnen gegenüber stehen für den gleichen Zeitraum laut Polizeistatistik 4302 ausländische Straftäter. Das sind 7,9 Prozent vom Gesamtanteil der Straftäter für den Zeitraum 2005, der bei 54.526 liegt. Allein die Diebstahlsquote liegt bei diesen bei 37,2 Prozent. Ihr Anteil an Gewaltdelikten wird zwar klugerweise nicht mit angegeben, doch läßt sich dieser sicherlich auch so erahnen und dürfte mit Gewiß ein Mehrfaches von dem betragen, was man der „rechten“ Szene zur Last legt. Bezeichnenderweise gibt es hier natürlich keine Spendenaufrufe für die Opfer von Ausländergewalt.

Siehe auch
Ostsee-Zeitung 20.04.06

Ostsee-Zeitung Bad Doberan 20.04.06

IG Metall MV 13.04.06 10:31

Quelle: Störtebeker-Netz 20.04.06



Tags: Allgemeines

1 response so far ↓

  • 1 Benno // Apr 24, 2006 at 13:05

    Glaube nur der Stastistik die du selbst gefälschst hast. Hier vergleicht der Auto Kühe und Pferde. Im abschiebehaft kann nun mal kein Deutscher sitzen.
    Auch gegen die Residenzpflicht kann er nicht verstoßen. Aber die hauptsache ist ja nur, dass die Statistik stimm. Dafür kann man auch mal ein wenig weg lassen!!!

Leave a Comment