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Gerd Honsik zu den Äußerungen von KHD-Chef Josef Feldners bezüglich eines Leserbriefes wegen dessen These zur Unumkehrbarkeit fremdvölkischer Einwanderung (17.05.06)

May 17th, 2006 · Post your comment (No Comments)

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Am 4. Mai brachten wir einen schriftlichen Disput zwischen dem Vorsitzenden des Kärntner Heimat-Dienstes (KHD), Josef Feldner und einem Stefan Magnet.

Josef Feldner

Letzterer hatte einen Artikel Feldners der Zeitung DER KÄRNTNER, dem Organ des KHD, kritisiert, weil dieser sich darin für die unumstößliche Akzeptanz der fremdvölkischen Einwanderung in Österreich ausgesprochen hatte. Zu diesem Disput, oder besser gesagt, zu den Antwortschreiben Feldners an Magnet, nahm jetzt auch der österreichische Dissident Gerd Honsik in seinem spanischen Exil Stellung.

So heißt es dort in einem gestern veröffentlichten Kommentar zu dieser Thematik wie folgt:

Gerd Honsik tadelt Josef Feldners Antwortschreiben an Stefan Magnet in
Sachen Unumkehrbarkeit von immerwährender Einwanderung und aufgezwungener
Integration

Herrn
Dr. Josef Feldner
per E-Post (office@khd.at)

Sehr geehrter Herr Feldner!

Sie stimmen der Fortsetzung der aufgezwungenen ausländischen Einwanderung zu und treten für die sprachliche Integration der Fremden durch die gesetzliche Aufzwingung der deutschen Sprache ein.
Ihr Standpunkt, den Sie zum Standpunkt des Kärntner Heimatdienstes machen wollen, krankt an seinen drei Fundamenten:
Ihre Berufung auf die Unumkehrbarkeit der aufgezwungenen Immigration ist deshalb falsch, weil nichts auf dieser Welt jemals unumkehrbar war: Nicht die Macht des alten Rom und nicht die des Sowjetreiches. Da werden Sie doch nicht ernstlich glauben wollen, daß die Welt-Diktatur der USA, um deren Zustimmung Sie offenbar bemüht sind, ewig währen wird? Unumkehrbar schien zum Beispiel die Zerreißung Kärntens durch die Sieger des Ersten Weltkrieges, gegen die sichdie Kärntner Abwehrkämpfer erhoben und die durch die Volksabstimmung vom 10.Oktober umgekehrt worden ist.

Wußten sie das nicht? Oder wissen Sie von der Umkehrung etwas Unumkehrbareren, als mittels ein paar Flinten – statt diese ins Korn zu werfen – der Diktatur und dem Terrorismus der Großmächte des Erdballs den Kampf anzusagen und das Selbstbestimmungsrecht zu erzwingen?

Aber selbst wenn man eine Entwicklung für unumkehrbar hielte, verleiht dies nicht das Recht, dem Unrecht zu zustimmen. Oder heißen Sie etwa die Ausmordung und Austreibung der Deutschen aus Jugoslawien posthum gut, nur weil diese unumkehrbar erscheint?

Ihr Verweis auf das Schicksal der Sudetendeutschen, die Sie mit unseren ausländischen Mitbewohnern vergleichen, ist unzulässig: Die Austreibung und Ausmordung einer Volksgruppe aus deren Heimat kann nicht mit der Hilfestellung bei der Repatriierung von Menschen aus dem Ausland in deren Heimat verglichen werden. Das eine stellt das Verbrechen des Völkermordes dar, beim anderen handelt es sich grundsätzlich um eine humanitäre Hilfestellung.
Sie waren in keiner Weise imstande, auf die begründeten Einwände des Stefan Magnet aus Leonding einzugehen.

Sie sollten das Vermächtnis derer hüten, die einst das unumkehrbar Scheinende von Kärnten abgewendet haben, und Sie bekennen sich nun zur bedingungslosen Kapitulation vor dem Abwendbaren.

Dem Völkerrecht, den unterdrückten Ethnien dieser Erde, dem Andenken der Kärntner Abwehrkämpfer, die einst dem ganzen Volke zum Vorbild geworden sind, und der deutschen Heimat haben Sie damit keinen Dienst erwiesen.

Mit höflichen Grüßen

Gerd Honsik 16.05.06

Siehe auch
Altermedia 04.05.06

Altermedia 03.05.06



Tags: Allgemeines

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