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Berlin: Von großer Betroffenheit, die in Berlin wegen eines Anschlags auf den „türkischstämmigen“ PDS-Politiker Giyasettin Sayan herrschen soll, berichten auch heute wieder zahlreiche Medien. Wir erinnern uns, der PDS-Quotentürke – oder –kurde, ganz wie es beliebt, war am vergangenen Freitag nach eigener Erzählung Opfer eines Angriffs von zwei Personen geworden, die ihn als „Scheiß Türke“ beschimpft und anschließend mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen haben sollen.
Bezeichnenderweise fehlt es nach wie vor nicht nur an Spuren des Geschehens, sondern auch an verwertbaren Zeugenaussagen, welche die mit echt orientalischer Phantasie vorgetragener Erzählung des PDS-Politikers bestätigen. Überflüssig zu bemerken, daß es trotz der umgehend nach der Tat ausgelobten Belohnung von 3000 Euro nach wie vor keine Spur der Täter gibt. Trotz dieser fehlenden Beweise für einen „rechtsextremen“ Hintergrund, nutzt man seitens der etablierten Parteien diese Gelegenheit, um wieder einmal mehr Stimmung gegen Rechts zu verbreiten. Das hat man auch bitter nötig, entpuppten sich die letzten groß aufgemachten „fremdenfeindlichen“ Delikte in Potsdam und Berlin als regelrechte Rohrkrepierer.
| Nicolas Zimmer |
Unter den großen Worten die von politisch etablierter Seite in diesem Zusammenhang gewechselt wurden, erscheint uns ein Satz des Berliner CDU-Fraktionschefs Nicolas Zimmer besonders denkwürdig. So meinte dieser in diesem Zusammenhang u. a.: „Wir werden keine Gewalt gegen Menschen und Sachen in Berlin dulden.“ Tatsächlich?
Laut amtlicher Polizeikriminalstatistik für 2005 gab es in Berlin in diesem Jahr 23 Morde. Der Anteil der ausländischen Tatverdächtigen liegt bei 43,8 Prozent.
Dazu gesellen sich für das Jahr 2006 46 Fälle von Totschlag. Anteil der ausländischen Tatverdächtigen 42,5 Prozent.
Bei 610 im Jahre 2005 in Berlin erfaßten Fällen von Vergewaltigung und sexueller Nötigung in besonders schwerem Fall liegt der Ausländeranteil bei 38,5 Prozent, bei 235 Fällen sonstiger sexueller Nötigung für den gleichen Zeitraum liegt der Ausländeranteil bei 34,9 Prozent. Bei 41 erfaßten Fällen von Menschenhandel liegt der Ausländeranteil in Berlin bei 60,9 Prozent.
Raub in Zahlstellen und Geschäften: Ausländeranteil 50,9 Prozent.
Beraubung von Taxifahrern: 26,3 Prozent Ausländer. Handtaschenraub: 39,7 Ausländer. Raubüberfälle in Berliner Wohnungen: 25,7 Prozent.
Bei 64.996 Roheitsdelikten, der Vorfall mit dem türkischen Abgeordneten von gestern abend fällt übrigens auch unter diese Rubrik, liegt der Ausländeranteil in Berlin ebenfalls recht hoch. So liegt der Ausländeranteil bei 6.674 schweren Körperverletzungen aus Wegen und Plätzen immerhin bei 31,6 Prozent. Das wären mehr als 2100 Fälle bei denen man wohl davon ausgehen kann, daß sich das Gros der Opfer aus Deutschen zusammensetzt. Bei „leichter“ Körperverletzung zählte man in Berlin für das Jahr 2005 28.666 Fälle. Der Ausländeranteil davon liegt bei 27,4 Prozent, das sind mehr als 7800. Es ist davon auszugehen, daß die Opfergruppen sich auch hier ähnlich zusammensetzen, wie bei den schweren Körperverletzungen. Über 40 Prozent der ausländischen Gewalttäter sind unter 21. Interessante Zahlen, die sich sicher noch weiterführen lassen.
Zum Beispiel im sozialen Bereich. Hier stellt die jüngste Kriminalstatistik fest, daß 51,1 Prozent der Sozialbetrüger in Berlin Ausländer sind. O-Ton Polizeistatistik: „Hier handelt es sich um betrügerisches Erlangen von staatlichen Zuschüssen aus sozialen Gründen, z. B. unberechtigtes Beziehen von Arbeitslosenhilfe, Wohngeld, Sozialunterstützung etc. Die Fallzahlen stehen im Zusammenhang mit dem Anzeige-verhalten der Arbeits- und Sozialämter. Außerdem besteht ein Bezug zur Abgabe der Zuständigkeit für die illegale Beschäftigung an den Zoll (Finanzkontrolle Schwarzarbeit) zum Jahr 2004, wodurch Fälle von Arbeitnehmern, die gleichzeitig im Leistungsbezug stehen, durch die Polizei nicht mehr federführend bearbeitet werden.“
Interessant auch der Ausländeranteil bei den Intensivtätern. Intensivtäter man, wenn man mit mehr als zehn Straftaten registriert wurde. Diese sind, insgesamt gesehen, für mehr als 22 Prozent aller aufgeklärten Straftaten verantwortlich. Hier liegt der Ausländeranteil allein bei 32,2 Prozent.
Wie sagte der CDU-Fraktionschef Zimmer doch noch: „Wir werden keine Gewalt gegen Menschen und Sachen in Berlin dulden.“ Nun ja, wer es glaubt … . Bemerkenswert auch eine Äußerung von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit, der sich am vergangenen Samstag auf dem SPD-Landesparteitag nicht allein nur bestürzt und betroffen gab, sondern auch bemerkte, daß es keineswegs klar sei, ob es sich hier um einen gezielten Anschlag auf Sayan „als Ausländer oder als Kurde“ gehandelt habe. Eine Äußerung die zu denken geben sollte, gibt es doch durchaus auch Stimmen, die vermuten, daß es sich hier weniger um einen Neonazi-Anschlag gehandelt habe, sonder um eine Abrechnung zwischen Türken und Kurden, der man lediglich einen „rechtsextremen“ Anstrich verpaßt hat, um von den eigentlichen Tätern abzulenken.
Siehe auch
Ostsee-Zeitung 22.05.06
Berliner Kriminalstatistik für 2005
Quelle: Störtebeker-Netz 22.05.06





7 responses so far ↓
1 Peter W // May 22, 2006 at 13:25
„…eines Angriffs von zwei Personen geworden, die ihn als „Scheiß Türke“ beschimpft und anschließend mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen haben sollen…“
Ich weiß nicht bei welchen Nationalitäten es Sitte ist, sich gegenseitig Flaschen über den Schädel zu hauen, in der Gegend in der ich wohne, ist so etwas jedenfalls unüblich.
„… gibt es doch durchaus auch Stimmen, die vermuten, daß es sich hier weniger um einen Neonazi-Anschlag gehandelt habe, sonder um eine Abrechnung zwischen Türken und Kurden, der man lediglich einen „rechtsextremen“Anstrich verpaßt hat, um von den eigentlichen Tätern abzulenken…“
Es ist durchaus vorstellbar, dass sich die Begeisterung bei den Türken über die Person Giyasettin Sayan in Grenzen hält. Er ist Kurde, und als wenn das noch nicht reichen würde, Kommunist. Auf den Fotos sieht er auch nicht aus wie jemand, der einen guten Tropfen nicht zu schätzen wüsste. Und wenn mich nicht alles täuscht, könnte er jemand sein, der der holden Weiblichkeit übermäßig zugeneigt ist.
Das sind alles reichlich Gründe, sich eine Menge Unannehmlichkeiten einzuhandeln.
Und beim CDU-Fraktionschef Nicolas Zimmer drängt sich die Frage auf, ob sein Familienname nicht möglicherweise eine Abkürzung von Zimmermann ist. Das würde dann einiges erklären.
2 Lehrer // May 22, 2006 at 14:38
“Eine Äußerung die zu denken geben sollte, gibt es doch durchaus auch Stimmen, die vermuten, daß es sich hier weniger um einen Neonazi-Anschlag gehandelt habe, sonder um eine Abrechnung zwischen Türken und Kurden, der man lediglich einen „rechtsextremen“ Anstrich verpaßt hat, um von den eigentlichen Tätern abzulenken.”
Wer hat euch das denn geflüstert?
Na unsere V-Leute vom Verfassungsschutz, wer sonst.
Schriftleitung Altermedia
3 Daniel // May 22, 2006 at 20:03
Jeden Tag hört man der Typ ist von “Neonazis” zusammengeschlagen worden.
Natürlich sind die Täter absolut unbekannt, aber das es “Neonazis” sind das wissen alle.
Es ist sehr gut möglich das es in einer Woche der Fall eine ganz andere Wendung dann ist es egal.
Frank Rennicke sollte damals auch “mitschuldig” am Tod des kleinen Josef aus Sebnitz sein sein so die Richterin.
Gewalt hat mit kaputten Familien und fehlender Erziehung zu tun, dafür tragen die Verantwortung die uns Regieren.
4 Maggus // May 23, 2006 at 13:09
Ach, Ihr hört sie auch, die Stimmen??? Das erklärt Einiges..
Nichts für ungut,
Maggus
Wir können lesen, das erklärt alles.
Schriftleitung Altermedia
5 Völkischer Beobachter // May 23, 2006 at 16:02
Eilmeldung bei Spiegel-online:
“Haftbefehl gegen Potsdamer Tatverdächtigen aufgehoben”
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,417760,00.html
6 Boroevic // May 23, 2006 at 20:04
@ Lehrer
Man muß nicht auf das hören, was Sie glauben, das “geflüstert” wird. Es genügt lesen zu können und sei es in der “Jungen Welt”, die Ihnen möglicherweise ja doch sympathischer ist.
Dort heißt es u.a.: ” In Kreisen der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus herrschte am Montag ein gewisses Unbehagen über den Fall. ‘So mancher bei uns ist mißtrauisch geworden’, sagte ein Linkspartei-Politiker, der es vorzog, anonym zu bleiben. ‘Wer ihn gut
kennt, dem ist es bei der Nachricht über den Überfall etwas mulmig geworden’.
Offensichtlich gibt es Querelen, weil der migrationspolitische Sprecher bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus nicht wieder für einen Direktwahlkreis aufgestellt werden solle. Von Mäkeleien über die Qualität seiner Arbeit und
‘mangelndes Vertrauen’ werden ist dem Artikel
die Rede: “Es sei offensichtlich, daß er – mit
Gewalt . wiedergewählt werden wolle.” so die
‘Junge Welt’. Ohne auf dem evtl. doch falschen Bein nun voreilig ‘hurra’ zu schreien – der “Überfall” könnte so auch eine Erklärung finden!
Boroevic
7 Olsen // May 23, 2006 at 20:33
@Daniel
“Gewalt hat mit kaputten Familien und fehlender Erziehung zu tun, dafür tragen die Verantwortung die uns Regieren.”
Gewalt ist weder ein Phänomen ‘kaputter’ Familien, noch basiert sie auf fehlende Erziehung. Gewalt ist eine Form, Interessen durchzusetzen. Gewalt tritt in allen Schichten auf, ist Bestandteil unseres Zusammenlebens (“Das Recht ist die Gewalt in Paragraphen”), ist legal (Krieg, Steuerpflicht), illegal (Revolution) und und und.
Auch tragen die nicht die Verantwortung, die uns regieren. Nein, das ist eine zu einfache und unhaltbare Rechtfertigung für die desinteressierte, feige, dumme, träge Masse. Denn diese Masse ist es, die sich von diesen Leuten regieren lässt. Verwechsel hier nicht Ursache und Wirkung.
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