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Abt. Weltoffenheit – Brandenburg verbietet „Schutzbund Deutschland“ (04.07.06)

July 4th, 2006 · Post your comment (24 Comments)

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Potsdam / Brandenburg: Die politische Verbotsparanoia gegenüber nationalen Organisationen hat ein neues Opfer gefunden. So teilt das brandenburgische Innenministerium heute mit, daß Landesinnenminister Jörg Schönbohm nunmehr auch den SCHUTZBUND DEUTSCHLAND verboten hat. Der Schutzbund ist die fünfte nationale Organisation, die seit 1995 in Brandenburg verboten wurde. Im vergangenen Jahr entledigte man sich auf diese Weise der „Kameradschaft Hauptvolk“ und deren Untergliederung „Sturm 27“, während man bereits 1995 und 1997 die „Direkte Aktion Mitteldeutschland“ und die „Kameradschaft Oberhavel“ verboten hatte. Das nationale Engagement wurde auf diese Weise freilich kaum beeinträchtigt, statt dessen ist die Anzahl der nationalen Widerstandskämpfer noch gestiegen.

Dem Verbot einher gingen heute auch etliche Hausdurchsuchungen. In einer Pressemitteilung des brandenburgischen Innenministeriums heißt es dazu u. a.:
„…Die Verbotsverfügung wurde heute am frühen Morgen 13 Personen zugestellt. Polizeikräfte vollzogen das Verbot anschließend. Sie durchsuchten insgesamt 14 Objekte, davon 13 in Brandenburg und eines in Halle/Saale. Das Vermögen des Vereins wurde beschlagnahmt und eingezogen. Insgesamt waren mehr als 250 Beamte im Einsatz. … Bei den Durchsuchungen wurde unter anderem eine komplette professionelle Druckerwerkstatt mit PC-Arbeitsplatz, Fotoentwickler, zwei Offsetdruckmaschinen und mehreren Großkopierern sowie einer Fraktioniermaschine beschlagnahmt. Diese Druckerei nutzte der ‚Schutzbund Deutschland’ zur Vervielfältigung seines Propagandamaterials. Außerdem wurden mehrere zehntausend Flyer, Plakate und Aufkleber sichergestellt, die unter anderem in der Druckerei versandfertig lagerten. Auch nationalsozialistisches Propagandamaterial, NSDAP-Aufkleber sowie Propagandamaterial der im Jahr 2000 in Deutschland verbotenen Organisation Blood & Honour und ein Totschläger wurden gefunden.“

Schönbohm erklärte zu diesem Verbotsakt, nachdem er zuvor dem Verfassungsschutz für seine „ausgezeichnete Vorarbeit“ gedankt hatte: „Mit dem Verbot setzen wir ein weiteres Zeichen im Kampf gegen den organisierten Rechtsextremismus und zeigen, dass wir ein weltoffenes Land sind. Für Neonazi-Propaganda und Rassenhass gibt es in unserem Lande keinen Platz.“ Dem Schutzbund wird vorgeworfen, daß er programmatisch an das 25-Punkte-Programm der NSDAP anknüpfe sowie, daß er sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung und den Gedanken der Völkerverständigung (sic!) richte. Der letzte Vorwurf resultiert vermutlich daher, daß der SCHUTZBUND DEUTSCHLAND in der jüngsten Vergangenheit mehr und mit Erfolg, die „Du bist Deutschland“-Kampagne verulkte. Eine entsprechende Karikatur des negroiden Fußballers Gerald Asamoah mit der Aufschrift: „Nein Gerald, du bist nicht Deutschland“ wurde sogar bundesweit bekannt.

Zum Vorwurf machte man der Organisation außerdem, daß sie für Schilder mit der Aufschrift „Stop! No go area“ als Warnung für ausländische Gäste warb. Dabei unterschlägt das Innenministerium freilich, daß Vertreter des sogenannten „Afrikarates“ waren, die öffentlich damit gedroht hatten, Städte und Gemeinde mit solchen Attributen zu versehen, wenn die dortigen Verhältnisse nicht ihren Vorstellungen entsprechen. Womit sie freilich nicht gerechnet hatten war, daß diese als Drohung gemeinte Geste gerade in nationalen Kreisen regelrecht mit Begeisterung aufgenommen wurde, so daß man später klugerweise auf diese Drohung nicht mehr zurückkam und sich sogar offiziell davon distanzierte. Inwieweit es nun jedoch ein Verbotsgrund sein soll, wenn man Vorschläge unserer ausländischer Mitbürger aufnimmt und in die Tat umsetzt, das entzieht sich freilich unserer Kenntnis.

Bei dem SCHUTZBUND DEUTSCHLAND handelt es sich um einen Verein, der sich 2004/05 aus der „Bewegung Neue Ordnung“ gebildet hatte, die sich zuvor von der NPD abgespalten hatte.

In einem Rundbrief der Gesinnungsgemeinschaft Süd-Ost BB (GGSOBB) heißt es zu dem heute ergangenen Verbot außerdem:

Schutzbund Deutschland (vorerst) verboten! Keiner spendet dem System!

In den vergangenen Wochen wurde ein Aufruf der Brandenburger Kameraden des Schutzbund-Deutschland, mit der Bitte um Unterstützung zur Beschreitung der laufenden und vor ihnen liegenden Verfahren, veröffentlicht. Wie nun bekannt wurde, ist der Schutzbund Deutschland am 04. Juli 2006 durch das Landesinnenministerium Verboten wurden. Es ist davon auszugehen, daß die Konten nun unter der Verwaltung des Herrschaftsapparates stehen und somit jede Spende in dessen Fänge gelangt. Haltet bereits gesammelte Spenden noch zurück, ein Anwalt prüft derzeit rechtliche Mittel, um gegen das Verbot vorzugehen. Beachtet auch, daß die Verbreitung und Aufbewahrung von Propagandamaterial des Schutzbundes nun ein Verstoß gegen das Vereinsgesetz darstellen kann.

Solidarisiert Euch mit den betroffenen Kameraden!
Gemeinsam gegen die Totalität staatlicher Unterdrückung!

Quelle: www.ggsobb.tk

Siehe auch
Innenministerium Brandenburg 04.07.06

Quelle: Störtebeker-Netz 04.07.06

Tags: Allgemeines

24 responses so far ↓

  • 1 griesgram // Jul 4, 2006 at 22:51

    Schönbohm!
    Früher im Westen ein unfähiger General, der hauptsächlich durch sein Geschwätz auffiel und in den Osten entsorgt wurde. Jetzt hat er anscheinend seine wahre Berufung gefunden:
    Oberster Hexenjäger!
    Vielleicht reicht es ja sogar zum Reichsjägermeister, wenn die nächste Bundestagswahl-Farce kommt?

  • 2 J.B. // Jul 5, 2006 at 7:04

    1.
    „So erregte im Frühjahr ein Flugblatt deutschlandweite Aufmerksamkeit, auf dem der in Ghana geborene … Gerald Asamoah … verunglimpft wurde: „Du bist nicht Deutschland“. … Die Staatsanwaltschaft Neuruppin ermittelt seither … wegen Volksverhetzung und Beleidigung.“
    http://www.tagesspiegel.de/brandenburg/archiv/05.07.2006/2640514.asp

    Offensichtlich ist in dieser Irrenanstalt BRD schon der Widerspruch dagegen strafbar, daß ein in Ghana eingekaufter Neger „Deutschland“ wäre. Der Wahnsinn hat Methode!

    2.
    „Zum Beispiel habe der Verein im Internet für die Aufstellung von fremdenfeindlichen Propaganda-Plakaten mit der Aufschrift „Stop! No go Area“ geworben, die als Warnung für ausländische Gäste benutzt werden sollten. Das Flugblatt sei in Brandenburg weitflächig verbreitet worden, erklärte Schreiber.“
    http://www.tagesspiegel.de/brandenburg/archiv/05.07.2006/2640514.asp
    „Ausschlaggebend dürfte auch eine Plakataktion gewesen sein, mit der die Neonazis während der WM versucht hatten, Angst unter Ausländern zu sähen: In mehreren brandenburgischen Städten, darunter Cottbus, tauchten vom “Schutzbund” verbreitete Warnschilder mit dem Slogan “Stop! No go area!” auf.”
    http://www.taz.de/pt/2006/07/05/a0215.1/text.ges,1

    Die Frage der Schriftleitung ist zwar berechtigt, inwieweit es ein Verbotsgrund sein soll, wenn man „Vorschläge unserer ausländischen Mitbürger aufnimmt und in die Tat umsetzt“. Doch war die Zielgruppe für die Warnschilder m. W. die von kriminellen Ausländern bedrängte deutsche Bevölkerung, was offensichtlich auch BRD-Stasiführer Fromm so sieht:
    „So bietet die Gruppierung „Schutzbund Deutschland“ einen „No- go-Area-Aufkleber“ an und deutet damit den öffentlich diskutierten Begriff polemisch um, indem sie behauptet, es gebe in Deutschland Stadtteile, die man als Deutscher nachts besser meide, wolle man nicht überfallen oder niedergeschlagen werden.“
    http://www.tagesspiegel.de/politik/archiv/09.06.2006/2581701.asp

    3.
    Führender Kopf des angeblich 13 Mitglieder zählenden “Schutzbundes” war laut Innenministerium der frühere NPD-Landeschef Mario Schulz, der als parteiloser Politiker im Prignitzer Kreistag sitzt. Ihm sei - ebenso wie anderen Exmitgliedern des NPD-Kreisverbandes Prignitz-Ruppin - die NPD “nicht rassistisch genug” gewesen.
    http://www.taz.de/pt/2006/07/05/a0215.1/text.ges,1
    „Nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes besteht der Verein seit Anfang 2005. Er ist eine Nachfolgeorganisation der „Bewegung Neue Ordnung“, die sich 2004 von der NPD abgespalten hat, weil ihr diese „nicht rassistisch genug“ war.“
    http://www.tagesspiegel.de/brandenburg/archiv/05.07.2006/2640514.asp

    Wer hat denn jetzt das Zitat „nicht rassistisch genug“ geäußert: Mario Schulz ebenso wie andere Exmitglieder des NPD-Kreisverbandes oder die „Bewegung Neue Ordnung“. Gibt es Belege für diese Äußerung? (Man muß auf so etwas immer achten. Es ist wie mit dem angeblichen Hitler-Zitat zur Judenvernichtung, dessen dubiose Quelle gern unterschlagen wird: So etwas wälzt sich durch die Propaganda und wird irgendwann als „offenkundig“ angenommen.)

    4.
    „Brandenburgs Verfassungsschutz-Chefin Winfriede Schreiber erklärte gestern, dass der Verein seine neonazistischen und rassistischen Propaganda-Aktivitäten zur Fußball-WM deutlich gesteigert habe. Dies sei ein Grund gewesen, dass man gerade jetzt „zugeschlagen“ habe.“
    http://www.tagesspiegel.de/brandenburg/archiv/05.07.2006/2640514.asp

    Passend dazu hat die BRD-Fußballmannschaft „gerade jetzt“ abgekackt – einige Stunden nach dem Repressionsakt. Einem derart lächerlichen Gebilde wie der BRD wäre ein sportlicher Erfolg auch nicht zu wünschen gewesen. Die durch den Fußballzirkus abgelenkten Massen dürfen sich jetzt wieder auf ihre tatsächlichen Probleme konzentrieren und die schwarzrotgelben Tücher bei Julia Bonkers (PDS-Sachsen) entsorgen. Wo wir gerade beim Thema sind:

    @Julia Bonkers:
    Ich vermeldete doch vor kurzem, daß ich eine Frau mit schwarzrotgelb lackierten Fußnägeln gesehen habe. Ich weiß auch, wo die wohnt. Nun brauche ich aber ein Anti-Nazi-T-Shirt nicht so dringend, würde Dir dennoch gern eine Freude machen. Meine Frage daher:

    Was bekomme ich, wenn ich Dir die abgeschnittenen Füße der Frau zusende?

  • 3 Ferrier // Jul 5, 2006 at 9:16

    Heute zeigt sich, was mit dem Austausch der Eliten in der ehemaligen ddr tatsächlich gemeint war. Man wußte sehr genau, daß sich der deutsche Volksgeist in Mitteldeutschland weit stärker erhalten hatte als dies im Westen der Fall war. Und also exportierte man die zweite und dritte Garde der Willfährigen flugs ins Beitrittsgebiet, um sicherzustellen, daß die Kapital-Demokratie auch hier ihre Werkzeuge behält. Ob es dieses System retten wird darf bezweifelt werden, jedoch wird die Durststrecke noch eine Weile dauern.

    P.S. Es sei noch kurz daran erinnert, daß auch die soganannte ddr viele Gruppierungen verboten hatte, was ärgerlich ist… aber nun ist sie weg!

  • 4 Christopher // Jul 5, 2006 at 9:23

    Dezentrale Proteste nach dem Verbot des Schutzbund Deutschland

    Nach dem Verbot des Schutzbund Deutschland und den damit verbundenen Razzien, kam es in einzelnen Städten Süd-Ost Brandenburgs zu spontanen Protesten, die sich teilweise bis spät in die Nacht zogen. Es wird von Pfeffergaseinsätzen und mehreren Festnahmen berichtet.

    „Die Zeiten, in denen der Herrschaftsapparat eine Widerstandsgruppe nach der anderen kriminalisieren und enteignen kann, sind vorbei. Jetzt kommt es darauf an, daß der Funke überspringt und sich auch andere
    Widerstandskämpfer solidarisieren und an den Protesten beteiligen“, so einer der Teilnehmer der Protestaktionen.

    Quelle: ggsobb.tk

  • 5 Wetekamp // Jul 5, 2006 at 10:34

    “Das Vermögen des Vereins wurde beschlagnahmt und eingezogen.”

    DAS war das Ziel. Dieses geldgeile Geraffel hat nur noch Dollar- und Eurozeichen im Hirn und in den Augen. Man sollte ihnen diesen Giftmüll zu fressen geben!

  • 6 J.B. // Jul 5, 2006 at 13:16

    Nachschlag:
    5.
    „Insgesamt hat der Verfassungsschutz in 20 Druckerzeugnissen des Vereins Inhalte erkannt, die “gegen den Gedanken der Völkerverständigung” gerichtet sind und statt dessen eine “Ausweitung des deutschen Lebensraums” sowie die “Vorrangstellung der Herrenrasse der Germanen” propagieren.“
    http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10741504/62249/2#seitenliste

    Es wäre interessant, inwieweit die „Vorrangstellung der Herrenrasse der Germanen“ vom Schutzbund tatsächlich (wortwörtlich?) propagiert wurde. Der Begriff „Herrenrasse“ stammt doch auch bloß aus den Lügenlaboratorien der Antideutschen! Im Dritten Reich beispielsweise wurde der Begriff Herrenvolk für Deutsche ebenso abgelehnt wie das damit gemeinte Gebaren vor allem der Engländer, sich im Empire nach arroganter Kolonialherrenart zu benehmen (Mir liegen mehrere Veröffentlichungen diesbezüglich aus dem Dritten Reich vor). Wenn, dann wurde der Begriff „Führervolk“ favorisiert.

    6.
    „Reagiert hat die Gruppe auch auf die Diskussion um so genannte “No go areas”, also Areale, in denen Ausländer in Deutschland möglicherweise um Leib und Leben fürchten müssen. Der “Schutzbund” hatte dafür geworben, seine Plakate mit dem Aufdruck “Achtung! Stop! No go area” aufzuhängen, damit auch deutsche Kinder, Frauen und Senioren vor Gegenden gewarnt werden, in denen sie Überfälle fürchten müssen, so die zynische Argumentation des Vereins. Laut Verfassungsschutz handelt es sich bei diesen Plakaten um eine “besonders subtile Form von Fremdenfeindlichkeit”.“
    http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10741504/62249/2#seitenliste

    Also ist sich die Systempresse noch nicht einmal einig darüber, ob die Warnhinweise nun für Deutsche oder Ausländer (siehe 2.) gelten. Die BRD-Stasi geht von Warnhinweisen für Deutsche aus. Wenn es sich bei diesen Plakaten laut BRD-Stasi um eine „besonders subtile Form von Fremdenfeindlichkeit“ handelt, dann müssen die Forderungen nach Deklaration von mitteldeutschen No-Go-Areas durch Heye oder durch Ausländerräte mit der gleichen Logik als „besonders subtile Form von Deutschenfeindlichkeit“ bezeichnet werden.

    7.
    Und noch eine Sache zum »Bayerntag« der NPD Mitte Juni, von der ich mir auch sicher bin, daß es sich um eine Lüge handelt:

    „Auf der Rednerliste fanden sich prominente Parteifunktionäre wie der Vorsitzende Udo Voigt und ein Mitglied des Bundesvorstands, Sascha Roßmüller. Zu später Stunde, als die Kinder bereits im Bett waren, taten Bands wie »Hauptkampflinie« und »Burning Hate« ihre Weltanschauung kund. In ihren Liedern riefen sie zur Hatz auf Migranten und zum Mord an Juden auf.“
    http://www.jungle-world.com/seiten/2006/27/8060.php

    Sollte tatsächlich bei dem NPD-Treffen zur Jagd auf Ausländer oder zum Mord an Juden aufgerufen worden sein, so ermittelt sicher schon die BRD-Staatsanwaltschaft. Ansonsten sollte die NPD Klage auf Unterlassung stellen und eine Gegenerklärung in dem Lügenblatt veröffentlichen. Wäre doch schön, wenn die antideutschen Jungle-World-Leser in ihrem dummdreisten Käseblatt mal ein paar nette Worte von ihrem Lieblingsgegner lesen würden…

  • 7 wartender Krieger // Jul 5, 2006 at 13:34

    Tja, in der Tat sehr ärgerlich das ganze.

    Der Schutzbund Deutschland war mit seiner Propaganda wohl zu erfolgreich und hat genau einen empfindlichen Nerv der BRDlinge getroffen! Der geniale Schachzug, die übertriebene Lügenpropaganda des Systems gegen es selbst zu richten und es damit der Lächerlichkeit preiszugeben, ist genau der richtige Weg gewesen!

    In der BRD verboten zu werden, ist für Nationale eigentlich fast die höchste Auszeichnung, weiss man doch so, daß man wirklich gefährlich für die bestehende (Un)Ordnung und auf dem richtigen Weg ist!

    P.S. Es sei noch kurz daran erinnert, daß auch die soganannte ddr viele Gruppierungen verboten hatte, was ärgerlich ist… aber nun ist sie weg!

    Ist die DDR wirklich weg oder wurden bei der “Wiedervereinigung” lediglich die schlechtesten Eigenschaften und Institutionen beider Besatzungszonen übernommen und miteinander verschmolzen, um so eine Art “Superbesatzerstaat” zu bilden?

    Jedenfalls: Meinen tiefsten Respekt für die Leute vom Schutzbund Deutschland, lasst euch nicht unterkriegen und macht einfach weiter - im Untergrund, unter anderem Namen, egal wie! Das BRD System fürchtet EUCH, nicht umgekehrt!

  • 8 Peter W // Jul 5, 2006 at 15:31

    So ärgerlich das Ganze ist, so ist es jedoch bei Brandenburgs Innenminister Schönbohm keine wirkliche Überraschung. Dem Manne traue ich alles Schlechte zu.
    Es nutzt dem System jedoch nicht mehr viel:
    Wenn eine Organisation verboten wird, tritt an deren Stelle sehr schnell etwas anderes.

    Eine geniale Aktion :

    „…Widerstandskämpfer aus den Süd-Osten Brandenburgs protestierten beim traditionellen Kahnkorso in der Spreewaldstadt Lübbenau gegen den drohenden Volkstod. Wie jedes Jahr beim Spreewald und Schützenfest in Lübbenau, fand am Sonntag den 2. Juni der traditionelle Kahnkorso statt. 40 Vereine und traditionsbewusste Verbände, mit mühsam geschmückten Kähnen und Trachten, präsentierten sich den ca. 2000 Besuchern. So auch ein Piratenkahn der Widerstandskämpfer aus dem Süd-Osten Brandenburgs. Als Sensenmänner kostümiert spannten sie ein Transparent mit der Aufschrift ?Die Demokraten bringen uns den Volkstod?, um auf die bevorstehende demografische Katastrophe, verursacht von einen System, welches keine Völker mehr kennt, hinzuweisen[MEHR]. Der ATARI Computer Klub Lübbenau gibt bekannt: Ab sofort werden sich alle Mitglieder des ATARI Computer Klub einer neuen verantwortungsvollen Aufgabe widmen. Seit Jahren treffen wir uns einmal wöchentlich, tüfteln, programmieren und tauschen Erfahrungen aus. Angefangen mit einer Handvoll Leuten und einem Haufen Elektroschrott haben wir es im Laufe der Jahre geschafft, einige Ataris zusammenzulöten und das völlig veraltete und uns aufgezwungene Betriebssystem BataRiD 2.3 so zu revolutionieren, daß es nahezu fehlerfrei läuft. Die Umstände der letzten Zeit haben uns jedoch immer wieder an unserer Aufgabe zweifeln lassen. Wir wußten, wie man Fehler im System beseitigt oder völlig neue Sachen programmiert. Niemand hätte beispielsweise geglaubt, daß es möglich wäre, die Versorgungseinheit des Atari so umzubauen, daß alle Elemente mit gleich viel Energie versorgt werden können. Vorher hatten die Bauteile mit dem größten Potential die komplette Energie verbraucht. Desweiteren das Problem mit der Mehrheitsentscheidung innerhalb der CPU. Kein Bauteil war für die Entscheidungen verantwortlich, oder hatte irgendeine fachliche Kompetenz. Es bestand einfach aus einem zusammengewürfelten Haufen von Energiefressern. Es hat Jahre gedauert, diesen riesigen Kompromiß durch eine moderne, gut durchdachte Zentralsteuereinheit zu ersetzen, die jetzt exakt das tut, was zum Funktionieren der Maschine notwendig ist. Es ist dem Durchhaltewillen und der Opferbereitschaft unseres Klubs zu verdanken, daß wir all diese Probleme erfolgreich lösen konnten. Doch die Zweifel, ob denn unsere Arbeit das Richtige sei, wurden immer stärker. Wir erkannten, daß die BRD genauso eine Flickschusterei ist, wie unser damaliger Haufen Elektroschrott, mit dem alles begann. Das Volk hungert und die Großkonzerne scheffeln Rekordgewinne! In den Parlamenten sitzen gekaufte Ja-Sager neben egoistischen Lobbyisten. Diesen Gestalten fehlt es nicht nur an fachlicher Kompetenz, sondern erst Recht an Verantwortungsbewußtsein! Ein System, in dem für Fehlentscheidungen niemand verantwortlich ist, kann nicht funktionieren! Der Zinswucher erzeugt den Wachstumszwang, welcher jedes Jahr 500 Mrd. Euro in Geld- und Sachwerten von unten nach oben verlagert. Und Arbeit fehlt doch nicht wirklich, nur Geld, um die Arbeiter zu bezahlen. Vielleicht wißt ihr jetzt warum? Wir jedenfalls haben daraus unsere Konsequenzen gezogen und werden von nun an Widerstandskämpfer! Wir tauschen die Tastatur gegen das Megaphon, den Compiler gegen die Gitarre und den Lötkolben gegen Flugblätter. Wir haben erkannt, daß unsere kleinen Problemchen nichts sind, gegen das, was uns bevorsteht. Ohne Deutschland wird es auch keinen ATARI Computer Klub mehr geben. Deshalb schließen wir uns dem großen Ganzen an, und bereinigen die Sache von oben nach unten, bis wir am Ende wieder bei unseren Problemchen angekommen sind. Um der Lübbenauer Bevölkerung und den bereits aktiven Widerstandskämpfern zu beweisen, daß wir es wirklich ernst meinen und um unserem neuen Ziel ein Stückchen näher zu kommen, haben wir der ATARI Computer Klub beim diesjährigen Kahnkorso, bei dem um die 2000 Zuschauer anwesend waren, einen Kahn gestaltet, auf dem der kommende Untergang unseres Volkes thematisiert wurde. Da staunten die Leute nicht schlecht: Alle möglichen Institutionen der Stadt präsentierten sich auf dem Wasser mit geschmückten Kähnen, lauter Musik und Wurfgeschossen in Form von Werbegeschenken, Bonbons oder Gurken. Regimekritisch zeigte sich neben einem Kahn, der Hartz-4-Moden vorstellte, nur der des ATARI Computer Klub, welcher sich im Laufe der Veranstaltung als Trojanisches Pferd entpuppte. Dem Kommentator, der sich gerade noch über einen Kinderkahn freute, fehlten die Worte, als er den letzten Kahn ankündigen sollte. Sensenmänner, die der Masse ein Transparent entgegen hielten. “Die Demokraten bringen uns den Volkstod”, war die Botschaft, welche unser ATARI Computer Klub nicht nur an diesem Tag verbreitete. Teilweise ernteten wir sogar spontanen Beifall, was uns selbst ein wenig verwunderte. Es scheint, daß schon viele vom nahenden Volkstod wissen, aber nichts dagegen tun. Zwei Verwegene brüllten uns mit “Nazis raus” an. Daß wir Nazis sind, weil wir dieses Regime bekämpfen, ist für uns eine völlig neue Erfahrung. Wenn diese guten Herren es sagen, dann sind wir alles mögliche, nur nicht wie sie! Wir verstecken uns nicht vor den Problemen unserer Zeit, sondern schließen uns zusammen, um sie zu lösen. Wir haben den Kampf gegen einen Staat aufgenommen, ach was! Gegen ein weltumspannendes System! In Zeiten wie diesen ist es unverständlich, daß die meisten so viel Zeit in ihre Vereinsmeierei investieren, während außerhalb des Vereinslokals alles unterzugehen droht. Jeder Deutsche ist nun gefordert, seine persönlichen Befindlichkeiten hinter denen der Nation zurückzustellen. Der kommende Freiheitskampf erfordert die Kräfte aller, darum gehen wir mit Stolz als ATARI Computer Klub den ersten Schritt mit der Gewißheit, daß wir nicht die Letzten von heute, sondern die Ersten von morgen sind!…“

    Quelle: http://freier-widerstand.net/index.php?id=1084

  • 9 wartender Krieger // Jul 5, 2006 at 20:17

    @ Peter W. :

    In der Tat, solch eine “Guerillapropaganda” wie vom ATARI Computer Klub wäre auch in sachen Schutzbund Deutschland nicht falsch!

    Irgendwo bei nächster Gelegenheit bei einem Umzug mit Wägen oder ähnlichem, ein für alle sichtbares Transparent mit Aufschrift a´la: Wir sind verboten, doch noch lange nicht tot Herr Schöhnbohm - Schutzbund Deutschland!

    Und um die Gefahr für die Mitglieder des SBD so gering wie möglich zu halten, sollte diese Aktion von Kameraden durchgeführt werden, welche mit dem Schutzbund nicht in Kontakt stehen und auch ansonsten möglichst unverdächtig sind!

    Solche Gestalten wie Schönbohm und andere Speichellecker und Kettenhunde des Systems bekämpft man am besten, indem man sie bei jeder Gelegenheit Provoziert und persönlich attackiert, sie lächerlich macht bis sie vor Wut einen entscheidenden Fehler begehen.

    Für das unausweicheliche Ende der BRD hat das zwar kaum eine Auswirkung, aber zumindest kann man sich so schön die Zeit vertreiben bis es kracht und man endlich Nägel mit Köpfen machen kann!

  • 10 Thomas Brehl // Jul 5, 2006 at 23:55

    @ wartender Krieger

    Ruf doch bitte die Leute nicht zu Straftaten auf, die Fortsetzung einer verbotenen Organsiation ist strafbar, auch die Propaganda für eine solche Truppe, unabhängig davon, ob die Propagandisten Mitglieder waren oder nur Sympathisanten sind.

    Ich habe sowohl das Verbot der ANS/NA überlebt, als auch das der Nationalen Sammlung und bin noch immer politisch tätig. Dazu muß ich aber nicht Reklame für verbotene Organisationen machen. Den Mitgliedern des Schutzbundes ist zu raten, den alten Namen ad acta zu legen und nicht mehr zu benutzen.

    Wer weiter politisch agieren will, sollte sich legale Möglichkeiten suchen und nicht in jede Falle des Systems tappen.

    Ich meine es nur gut und will mich keinesfalls als “Besserwisser” aufspielen, denn das erste Verbot (ANS/NA) glaubten wir auch ignorieren zu können, das brachte mir dann wegen “Fortführung einer verbotenen Organsiation” ein Jahr Haft ein.

  • 11 Dike // Jul 6, 2006 at 2:01

    Wer vom Schutzbund NOCH Flugblätter hat , rin in die BRIEFKÄSTEN DER BÜRGER DAMIT! Die Zeit IST reif!!!

  • 12 Thomas Brehl // Jul 6, 2006 at 9:46

    @ Dike

    …und noch ein Aufruf zu Straftaten, lernt Ihr´s net oder wollt Ihr provozieren?

  • 13 Lausitzer // Jul 6, 2006 at 10:14

    Gubener Neonazis provozieren Polizei

    In der Nacht zu gestern sind drei stadtbekannte Rechtsradikale mit einem Transparent vor der Gubener Polizeiwache aufgezogen und haben Parolen gerufen, um gegen «staatliche Repression» zu protestieren.

    Weil sie sich der Feststellung ihrer Personalien widersetzten, wurden zwei von ihnen vorläufig festgenommen. Nach Polizeiangaben wird ein Zusammenhang mit dem am Dienstag durch Brandenburgs Innenminister verkündeten Verbot des rechtsextremistischen «Schutzbund Deutschland» vermutet.
    Als kurz nach der Transparent-Aktion ein Gubener in der Polizeiwache erschien und die Freilassung der beiden Festgenommenen forderte, wurden Beamte der auf die Bekämpfung von Rechtsextremismus spezialisierten Einheit «Mega» angefordert. Sie überprüften zehn Personen, die sich inzwischen in der Nähe der Polizeiwache versammelt hatten. Die Festgenommenen kamen noch in der Nacht auf freien Fuß. Der «Schutzbund Deutschland» , der aus einer NPD-Abspaltung entstanden war, ist die fünfte Neonazi-Gruppierung in Brandenburg, die seit 1995 verboten wurde. Propagandamaterial dieser hauptsächlich in der Prignitz ansässigen Kameradschaft war auch in der Lausitz aufgetaucht. Gegen die Mitglieder wird von der Staatsanwaltschaft in Potsdam wegen Volksverhetzung ermittelt.

    Quelle: http://www.lr-online.de

  • 14 Klerikalfaschist // Jul 6, 2006 at 15:35

    Was mir stinkt ist das die NPD/DVU sich nicht für diese Kameraden einsetzt und das Verbot nicht öffentlich Anprangert. Was soll das System machen uns alle einsperren?
    MkG

    Na das wäre dann doch etwas viel verlangt, so ist bekannt, daß die Anhänger des Schutzbundes seinerzeit die NPD auf nicht gerade freundliche Art und Weise verließen, sondern durchaus auf etwas schroffe Art. Ohne jedoch doch hier die Gründe im einzelnen durchkauen zu wollen, glauben wir jedoch sagen können, daß es den Mitgliedern desselben auch jetzt noch ziemlich egal sein dürfte, ob sich die NPD dazu äußert oder nicht, na und was die DVU betrifft, die nimmt ohnehin keiner ernst. So gehen wir jede Wette darauf ein, daß ein solcher Schutzbund auch unter NPD-Ägide verboten worden wäre - schon um alter Zeiten wegen - da genieren wir uns ganz und gar nicht.

    Schriftleitung Altermedia

  • 15 wartender Krieger // Jul 6, 2006 at 17:20

    @ Thomas Brehl:

    Nichts läge mir ferner, als die Leute zu Straftaten gegen ein kriminelles System und seine Lakaien aufzurufen!

    Natürlich ist mir auch bewußt, daß solch ein Verbot rein garnichts bedeutet, da man sich ja jederzeit unter anderem Namen neu organisieren kann. Einzig der Verlust des Eigentums und der Arbeitsmittel der verbotenen Organisation ist immer wieder recht ärgerlich.

    Aber worum es mir eigentlich geht ist, den Häschern des Staates zu zeigen, daß man sich nicht unterkriegen lässt und einfach weiter machen wird. Man muss ihnen das regelrecht unter die Nase reiben und zwar am besten so öffentlich, daß es peinlich für die betroffenen Personen wird! Nicht der Staat als abstrakte Organisation ist hierbei das Ziel, sondern direkt die verantwortlichen Entscheider!

    Außerdem muss man diese Art der Propaganda ja nicht so offensichtlich auf den Schutzbund Deutschland beziehen. Man kann ja auch Codebegriffe stattdessen verwenden, Hauptsache, die betroffene Person versteht die Nachricht (und möglichst viele andere auch)!

    Es geht garnicht mal darum, eine verbotene Organisation weiterzuführen, sondern vielmehr, den Eindruck zu erwecken, es gäbe sie noch!
    Dabei darf man natürlich nicht so vorgehen, daß es verwertbare Beweise gibt oder Verbindungen, welche auf die verurteilten Mitglieder deuten.
    Es muss durch so eine Art “Trittbrettfahrer” geschehen.

    Hier braucht es halt Intelligenz und Witz, was beim SBD jedoch kein Problem darstellen sollte.

    Gegen einen überlegenen Gegner wirkt immernoch am besten Guerillataktik und dezenter, fein dosierter Psychoterror.

    Möglicherweise ist das allerdings auch zu Naiv gedacht, vielleicht lohnt es sich wirklich nicht mehr, diesem zum baldigen Untergang verurteilten Staat noch groß Paroli zu bieten.
    Vielleicht ist es sinnvoller, seine Kräfte zu schonen für den Zeitpunkt, wo man wirklich eine Unterschied machen und Entscheidendes bewirken kann. Tu ich ja im Prinzip auch, darum bin ich ja der “wartende” Krieger!

    Doch trotzdem gilt mein höchster Respekt all jenen Kämpfern welche alles riskieren, um für ein besseres, freies Deutschland zu streiten durch unmittelbare Tat und persönliches Engagement. Und natürlich ebenso all jenen älteren Kämpfern, welche ihren Beitrag bereits geleistet haben und lediglich angesichts ausbleibender Erfolge und schlechter Siegchancen im Angesicht des momentan übermächtig scheinenden Feindes die Segel gestrichen und ihren Kampf auf ein anderes Wirkungsfeld verlegt haben.

  • 16 traurige Traudl J. // Jul 6, 2006 at 18:39

    Auch wenn die wertvolle Arbeit der Kameraden verboten ist, ist sie noch lange nicht am ende. Alles geht unter anderem Namen weiter. Kopf hoch Mario.
    Ansonsten kann ich mir Dike nur anschließen!

  • 17 Verschwörer // Jul 6, 2006 at 18:51

    @ Klerikalfaschist

    Die NPD hat einen Kommentar von Frank Schwerdt zum Verbot auf ihrer Netzseite:

    http://www.npd.de/index.php?sek=0&pfad_id=7&cmsint_id=1&detail=425

  • 18 Thomas Brehl // Jul 6, 2006 at 21:58

    @ Wartender Krieger

    Ich verstehe ja vollkommen, daß man schon allein aus Wut auch mal austeilen, statt immer nur einstecken will. Aber den Eindruck zu erwecken, \”als gäbe es ihn noch\”, wäre für die Mitglieder des Schutzbundes verhänginsvoll, weil dieser Eindruck dem System schon reicht, um das ganze Instrumentarium der \”wehrhaften Demokratie\” auf die kleine Gruppe loszulassen.

    Es gibt im wesentlichen zwei Möglichkeiten, um auf legale Weise mit einem Verbot umzugehen und dabei die alten Strukturen aufrecht zu erhalten: Entweder man schließt sich einer legalen Organisation wie der NPD an, was in diesem Fall wohl nicht zur Debatte steht oder man gründet eine neue Organisation, deren Zielsetzung eine andere ist. Der Genaralbundesanwalt hat nämlich erklärt, daß sich auch Mitglieder verbotener Organsiationen wieder in organisierter Form zusammenfinden können, sofern eben die Zielsetzung der Gruppierung eine andere ist.

    Das muß nicht bedeuten, daß man nun einen völlig unpolitischen Freizeitverein gründen muß. Michael Kühnen hat zum Beispiel nach dem Verbot der ANS/NA später die Nationale Sammlung gegründet. Die wurde zwar nachher auch verboten, aber nicht als Nachfolgeorganisation der ANS/NA.

    Während die Zielsetzung der ANS/NA die Aufhebung des NS-Verbots und die Neugründung der NSDAP als legaler Partei in Deutschland war, trat die Nationale Sammlung als Wahlpartei an und hatte ein Programm ohne direkten Bezug zum Nationalsozialismus. Das reichte völlig aus, um den Vorwurf der Nachfolge auszuhebeln.

  • 19 Thomas Brehl // Jul 6, 2006 at 22:02

    @ Moderator

    Ich habe meinen letzten Kommentar möglicherweise zweimal gepostet, weil er nicht in der Kommentarspalte erschien, wie sonst immer. Normalerweise bekome ich eine Anzeige mit dem englischsprachigen Zusatz, daß mein Kommentar in Bearbeitung ist, das war diesmal nicht der Fall und da hab ich den Text nochmal geschickt, da ich von einem technischen Fehler ausging.

  • 20 Verschwörer // Jul 6, 2006 at 23:23

    @ Thomas Brehl

    Das dauert z.Z. manchmal etwas länger, bis der Beitrag “durchkommt”. Da hilft nur Geduld. Falls Du den Internetexplorer verwendest, mußt Du nur den Mauszeiger in die drei Kästchen ganz oben bewegen, also “minimieren”, “maxiemieren”, “schließen” (da nicht draufklicken!), wenn dann eine Sanduhr zu sehen ist, dann ist der Beitrag noch unterwegs. Anfang des Jahres hat das auf Störti manchmal eine Viertelstunde gedauert. Ich bin dann immer mit dem Hund Gassi gegangen. Ich weiß nicht, ob Du auch einen Hund hast, aber irgendwas wird Dir für die Zeit schon einfallen. :D

  • 21 SIEGfried // Jul 7, 2006 at 10:21

    also erstmal möchte ich mal feststellen, daß es ja einen haufen leute gibt die mit der aktionsplattform “schutzbund-deutschland” sympatisieren und ich weiss dass auch die 13 personen die momentan als vereinsmitglieder angesehen werden, was sie ja eigentlich garnicht sind, dies registrieren und mit freude zur kenntnis nehmen. ich denke, obwohl thomas brehl nun absolut nicht zu den leuten zählt die mir überaus sympatisch sind, hat er recht und alles was auf wiederbetätigung hindeutet kann diesen leuten nur schaden.

    es sind teilweise familienväter die es momentan garnicht gebrauchen könnten dafür in haft zu gehen.

    sie sehen es sicher selbst nicht so verbissen und würden für ein neues deutschland gern ein paar jahre ihres daseins abgeben aber es muss ja nicht unbedingt sein.

  • 22 Thomas Brehl // Jul 8, 2006 at 2:04

    Die Bereitschaft im politischen Kampf auch höchste Opfer zu bringen, muß ja nicht sinnloserweise dadurch unter Beweis gestellt werden, daß man in die Fallen des Systems tappt und sich dadurch wertvoller Handlungsmöglichkeiten beraubt.

    In letzter Konsequenz würde das ja ansonsten bedeuten, daß diejenigen, die bereit sind für Deutschland zu sterben, sich schon mal umbringen, um das allen Zweiflern auch zu beweisen.

    @ SIEGfried

    Es ist ein Zeichen menschlicher Größe auch mal jemandem Recht zu geben, den man nicht leiden kann. Vermutlich beruht Deine Antipathie aber wie bei so vielen anderen darauf, daß noch immer die abenteuerlichsten Geschichten über mich kursieren. Sie entstammen zumeist der Zeit der Spaltung der Bewegung im Jahre 1986, werden immer mal wieder neu kolportiert und leider immer noch geglaubt.

    Sollte ich Dir jedoch wider Erwarten einmal persönlich “auf die Füße getreten” sein, entschuldige ich mich gerne dafür.

  • 23 Benno // Jul 9, 2006 at 17:33

    War der Schutzbund denn Weltoffen? Wenn nicht, wurde auch nichts Weltoffenes verboten!!!

  • 24 @Benno // Jul 24, 2006 at 15:46

    …erst denken, dann schreiben!

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