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Derzeit finden in Moskau und Wiesbaden wohl die wichtigsten Gespräche über unsere Zukunft statt. Morgen tritt Putin seine Reise nach Wiesbaden an. Heute sind US-Außenministerin Rice und US-Verteidigungsminister Gates in Moskau, um den Russen endgültig die Raketenabwehrbasen in Polen und Tschechien, das heißt letztlich, die endgültige Unterwerfung Rußlands unter die Weltmachtinteressen Amerikas schmackhaft zu machen.
Natürlich weiß man in Washington, daß solche weitreichenden Zugeständnisse neben dem gebührenden Druck auch verlockende Angebot erfordern. Den Druck erkennt man, nur die Angebote sind uns der Sache gemäß nicht bekannt und werden es schließlich auch in den nächsten zehn Jahren nicht werden. Es sei denn der Konflikt eskaliert. Jedenfalls diktierte Frau Rice während des Flugs am 12. Oktober in die Presseticker: “Die Administration von US-Präsident George W. Bush hält die Raketenabwehrbasen in Polen und Tschechien für notwendig, will jedoch weitere Standorte als Ergänzung prüfen. [...] Wir erklärten deutlich, daß wir die Punkte in Polen und Tschechien brauchen”. Putin hatte beim G8-Treffen in Heiligendamm den USA statt der Raketenstellungen in Polen und Tschechien angeboten, russische Raketenabwehrsysteme in Gabala, Aserbeidschan und Armariwir Südrußland mitzubenutzen. Die Angebote sollten allerdings statt der und nicht “als Ergänzung” zu den geplanten Raketenstellungen gelten.
Der ehemalige Hauptstabschef der russischen strategischen Raketentruppen, Generaloberst Viktor Jessin hatte am Tag zu vor (am 11.10.) auf einer Pressekonferenz der russischen Militärakademie mit Bezug auf die Raketenabwehrpläne der USA, an die Kubakrise von 1962 erinnerte. Damals hatten die Russen als Antwort auf Pläne der USA, Atomraketen in der Türkei aufzustellen, die 51. Raketendivision mit den Mittelstreckenraketen R-12 und R-14 von einer Reichweite über 2.000 Kilometern auf Kuba zu stationieren versucht. Damit wäre zwar das strategische Gleichgewicht gewahrt geblieben, aber die Vorwarnzeit bei einem Schlagabtausch mit den USA wäre auf wenige Minuten geschrumpft. Das hatte schließlich die USA veranlaßt, ihre Raketenstellungen in der Türkei zu räumen, während die Russen im Gegenzug die Ihren aus Kuba zurückzogen.
Mit den geplanten Raketenstellungen in Polen wollen sich die USA bei einem Erstschlag gegen einen russischen Vergeltungsschlag schützen. Das würde das strategische Gleichgewicht massiv zu Ungunsten der Russen ändern. Der vorgeschobene Wunsch, sich gegen Atomraketen aus dem Iran oder Nordkorea schützen zu wollen, ist offensichtlich dummes Geschwätz für ein im Westen für dumm verkauftes Publikum.
Generaloberst Jessin sagte dazu recht deutlich: “Der Sieg in einem derzeitigen Kernwaffenkrieg ist illusorisch. Aber leider vergißt die Administration von George Bush junior diese Lehre. Unser Herangehen beruht darauf, daß eine Zerstörung der entstandenen Balance der Möglichkeiten der russischen und der amerikanischen Kernwaffenkräfte nicht zugelassen werden darf”. Genau das aber versuchen die amerikanischen Falken mit der Stationierung eines globalen Raketenabwehrsystems erneut. Die USA glauben nämlich, daß die Russen hiergegen nicht mehr wie damals mit Kuba einen “Trumpf” ausspielen können. Das stärkt ihre Verhandlungsposition. So kann die US-Außenministerin zugestehen als Ergänzung zu den Standorten in Polen vielleicht auch Putins Vorschläge zu prüfen.
Die Hartnäckigkeit der USA in Sachen Raketenabwehr in Polen beunruhigt nun sogar auch Frankreichs Sarkozy. Der war am Tag vor Rice in Moskau und soll mit Putin auch (oder vor allem) über den US-Raketenschild gesprochen haben, bestätigte nach RIA Novosti eine Quelle im russischen Außenministerium. Denn auch Frankreich lehne die US-Raketenabwehr in Osteuropa ab, “wenn auch aus anderen Gründen”. Frankreich fürchtet wohl, dadurch in eine noch stärkere Bevormundung durch die USA zu geraten.
Mit der Französischen Trumpfkarte in der Hand, versucht Putin noch einmal einen Vorstoß bei Merkel, deren “amerikanische” Haltung ihn bei ihrem letzten Zusammentreffen unmittelbar vor dem G8-Treffen so verärgert hatte, daß der sonst sehr beherrschte Putin seinen Unmut nicht verbergen konnte. Die deutsche Haltung in dieser Frage scheint ihm aber so wichtig zu sein, daß er, während die Russisch-Amerikanischen Experten noch in Rußland verhandeln, am 14. und 15. Oktober nach Wiesbaden fährt, um Merkels endgültige Antwort in den Fragen der strategischen Stabilität zu hören. Die hat im Gegensatz zu Sarkozy keine Bedenken gegen eine weitere US-Bevormundung, im Gegenteil, diese scheint ihr einziges Regierungsprogramm zu sein. Auch Putin wird nicht ohne Angebote nach Wiesbaden fahren, und die werden – wie in den Gesprächen mit Sarkozy – neben der wirtschaftlichen Zusammenarbeit vor allem den Bereich der Energieversorgung betreffen. Aber Merkel hat bei ihrem kürzlichen Treffen mit “Nobelpreisträgern” in Potsdam der Welt klar gemacht, daß ihr die Energieversorgung Deutschlands letztlich schnuppe ist und dafür wieder einmal den Klimawandel vorgeschoben.
Indes bemüht sich Rußland angestrengt um einen starken “Trumpf” wie damals mit Kuba. Oberstleutnant Alexej Solotuchin, Pressechef der russischen Weltraumtruppen ließ nach RIA Novosti mitteilen: Die Weltraumtruppen hätten am 11.10. unter Beisein von Generaloberst Wladimir Popowkin, sowie Vertretern der Industrie mit Erfolg vom Versuchsgelände Sary-Schagan in Kasachstan aus eine Kurzstrecken-Abfangrakete getestet. “Die Zusammensetzung und die taktischen Daten des Raketenabwehrsystems der neuen Generation ermöglichen es, die Gefahr eines eventuellen Raketen-Kernwaffenschlages abzuwehren, die Effektivität eines Vergeltungskernwaffenschlages zu steigern und die Überlebensfähigkeit der Objekte der militärischen Führung zu erhöhen, die die Entscheidungen über Gegenmaßnahmen trifft”. Der Zusammenhang ist offensichtlich.
Zuvor, am 24. September, fanden beim internationalen Raumfahrt-Kongreß in Hyderabad indisch-russische Verhandlungen über mögliche Verwendungen indischer Neuentwicklungen beim russischen Raketenbau und in anderen Bereichen statt. Dabei sagte der Direktor der Abteilung für fortschrittliche Technologien der Indischen Organisation für Weltraumforschungen (ISRO), Prof. Sastri: “Indien will Rußland neue Bereiche zur gemeinsamen Arbeit vorschlagen. Wir müssen uns überlegen, in welchen Bereichen noch Zusammenarbeit möglich ist”. Hierbei geht es vor allem um die Avionik der russischen Raketen, ihre Steuerung also.
Angeblich will die Delegation der russischen Weltraumbehörde unter Leitung von Anatoli Perminow und die indische Delegation der ISRO unter Madhavan Nair die Zusammenarbeit innerhalb eines Programms zur Erforschung der Mondoberfläche betreiben. “Wir werden mit russischen Partnern die zweite gemeinsame Mission zum Mond erörtern”, meinte Sastri. Vor allem geht es aber dem russisch-indischen Gemeinschaftsunternehmen BrahMos (1998 gegründet) um die Entwicklung einer neuen Hyperschall-Rakete. Sie soll mit fünffacher Schallgeschwindigkeit praktisch “nicht mehr abfangbar” sein, auch nicht für die in Polen zu stationierenden US-Raketenabwehr, falls die nicht auch schneller werden. Rußland und Indien haben bereits gemeinsam den Überschall-Marschflugkörper BrahMos entwickelt und stellen ihn in zwei Modifikationen (see- und landgestützt) her. Die Reichweite des Flugkörpers, der einen bis zu 300 Kilogramm schweren Sprengkopf tragen kann, beträgt 290 Kilometer. Außerdem arbeiten die Partner an einer BrahMos-Rakete für Flugzeuge und für U-Boote. Die BrahMos-Rakete wird von Indien in Marine und Heer eingesetzt, und man hofft, sie an Brasilien, Chile, Indonesien, Südafrika, Malaysia und andere verkaufen zu können.
Ein ganz anderer “Trumpf”, wenn auch ein zunächst schwacher – oder auch nur ein US-Angebot – dürfte die für den vom 22. bis 24. Oktober 2008 geplante, erste arabische Wirtschaftsmesse in Rußland, die Arabia-EXPO in Moskau sein. Vorbereitet wird sie von einem Russisch-Arabischen Geschäftsrat mit Unterstützung der russischen Regierung und verschiedener Behörden. Sie soll die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Rußland und den arabischen Ländern wieder herstellen, gemeinsame Investitionsprojekte bestimmen, die Produktion in den Ländern fördern und den russischen und arabischen Unternehmern, den Industrie- und Handelskammern sowie den Strukturen in Handel, Wirtschaft und Finanzen ermöglichen, Kontakte und Beziehungen zu knüpfen. Das Projekt war im September 2007 beim russisch-emiratischen Geschäftsforum in Abu Dhabi angeregt worden.
Putins sorge veranlaßte wieder einen seiner Überraschungsvorschläge beim Empfang der US-Außenministerin. Er forderte das weltweite Verbot von Mittel- und Kurzstreckenraketen und kündigte weitere gemeinsame Militärübungen mit den USA an. Frau Rice ließ sich nicht lumpen und lobte trotz einiger strittiger Punkte, die vor allem die russische Innenpolitik, den Umgang mit Nichtregierungsorganisationen und der Presse – also den unmittelbaren Einflußapparat der USA in Rußland – betrafen, die Beziehungen beiden Ländern und die Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terror und in der Iran- und Nordkorea-Frage. Doch das waren wohl nur diplomatische Schmeicheleien.
Ernster zu nehmen ist dagegen, wenn Präsident Putins nach einer Kabinettssitzung am 8. Oktober seine große Sorge über die rasant steigenden Nahrungsmittelpreise bekundet. Der Preisanstieg gehört zum “Druck”. Er hatte weltweit und schlagartig unmittelbar nach der US-Initiative zugunsten so genannter nachwachsender Rohstoffe und für den Einsatz von Biotreibstoffen eingesetzt und trifft neben den Hungrigen aller Länder vor allem die auf Nahrungsmittelimporte angewiesenen Staaten Rußland und China. Das Russische Kabinett hatte am 8.10. Maßnahmen beraten, wie die Nahrungsmittelproduktion im Land zu steigern sei und man von teuren Importen unabhängig werden könne. Dabei hatte Putin auf Sofortmaßnahmen gedrängt, die keine Verzögerung zulassen. Wirtschaftsminister Nabiullina hatte zuvor darauf hingewiesen, daß die steigenden Nahrungsmittelpreise in Rußland die Inflation bedenklich angeschoben habe. Rußland importiert derzeit 40% des Fleisches und 25% der Milch.
Es rächt sich also, daß man die von Henry Kissinger schon 1974 verkündeten “Nahrungsmittelwaffe” allgemein nicht ernst genommen hatte. Während die Ölkonzerne die Welt außer Rußland in Schach halten konnten, haben die internationalen Nahrungsmittel- und Saatgutkonzerne in aller Ruhe ihre Zwickmühle gegen Rußland und China aufgebaut. Man sieht, an McKinders Welteroberungskonzept von 1904 wird auf vielen Ebenen fleißig weiter gearbeitet und mit allen Bandagen gekämpft, vor allem mit solchen, die anständige Menschen nicht für möglich halten – und Merkel ist da mit von der Partie. Nur der treu-doofe Michel will das nicht wahr haben und läßt sich dafür – wie schon 1914 und 1939 – wieder mißbrauchen. Seine Schuldgefühle sind ihm das wert – genau deswegen bekommt er sie auch so intensiv kultiviert.
Quelle: Der Spatz im Gebälk





17 responses so far ↓
1 Drossel // Oct 14, 2007 at 4:38
Ist schon wieder Sonntag?
2 Detlef // Oct 14, 2007 at 5:53
Die Antwort Putins an die Zionisten sollte sich an der Kubakrise orientieren.
Die westlichen Demokraten sind ja immer ganz erpicht darauf, dass man ihren Vorstellungen folgt. Wir mussten dies ja seinerzeit alles für gut heißen.
Wirksamer noch, sollte die Belieferung arabischer Staaten mit Kurz und Mittelstreckenraketen und allem Zubehör, welches Israel vernichten kann sein, inkl. von Lieferungen mit tragbaren Flugabwehr- Raketen an die Freiheitskämpfer im nahen um mittleren Osten. Die Juden/Zionisten sollen spüren, wenn sie uns in eine Bedrohungssituation bringen, ist es ihre ohnehin prophezeite Vernichtung.
Solidaritätsaktionen gegen Juden/Zionisten, in diesem Sinne, sollten von deutschen NS durchgeführt werden. Gruß,
3 griesgram // Oct 14, 2007 at 9:26
Dem Spatz ist ein Fehler unterlaufen.
Raketen mit 5 facher Schallgeschwindigkeit sind durchaus abfangbar.
Die Wiedereintrittsgeschwindigkeit der Kapseln des Saturnprogramms betrug 8,3 km/Sekunde, also rund 30 000 km/h. Die von interkontinentalen Kernwaffen ist durch den fast senkrechten Eintritt noch größer.
Richtig ist, daß eine 5000 km/h schnelle, auf Meeresniveau anfliegende Anti Schiffsrakete nicht abzufangen ist. Und dabei handelt es sich beim beschriebenen Projekt.
Die Raketenabwehr in Polen hat damit also rein gar nichts zu tun.
Diese Systeme sind eine strateischeBedrohun, sonder “Fluzugträgerkiler” und das Ende der US Kanonenbootpolitik, vor allem am persischen Golf.
Der Spatz pfeift falsch und der Artikel wird so mißverständlich.
Ist das Desinformation oder schlampige Recherche?
4 Zuschauer DER ECHTE // Oct 14, 2007 at 9:27
Wie immer der nachfolgende Link…
de.rian.ru
MfG
5 jochen // Oct 14, 2007 at 9:42
Die Polen lernen scheinbar nicht aus ihrer Geschichte, wiederum lassen sie sich zum trojanischen Pferd, diesmal gegen Rußland, machen. Zum Glück sieht Putin das richtig. Wie die Hilfe ihrer fernen Freunde für Polen dann aussieht, läßt sich auch in der Historie verfolgen.
6 die times // Oct 14, 2007 at 12:43
AKTUELL:
Die Mutter steht ihrer armen Tochter Eva Herman bei:
http://unterhaltung.de.msn.com/stars/news-artikel.aspx?cp-documentid=6397786
7 Die passende Reaktion // Oct 14, 2007 at 13:02
wäre Europa bis zum Rhein zu befreien. Im Osten könnte China mit Taiwan,Südkorea und Japan das gleiche tun.
8 Dagmar // Oct 14, 2007 at 15:56
Ich seh das geopolitisch mit McKinder so:
Wenn die Abwehrraketen zum Teil funktionieren, wird China nach einem transarktischen Austausch Herzland. Wenn nicht, Brasilien.
China gönn ich es auf keinen Fall!
9 Dagmar // Oct 14, 2007 at 16:54
Wo ich das zufällig gerade lese. Die Russen könnten ihre Abfangraketen demnächst auch in Vermont aufstellen:
http://www.atlanticfreepress.com/content/view/2513/81
Oder in Alaska:
http://www.merinews.com/catFull.jsp?articleID=126783
Wenn man noch etwas genauer sucht, meint man, alle Amerikaner wollen plötzlich aus Amerika raus. Was ist denn da drüben bloß los?
http://ap.google.com/article/ALeqM5g2ax-qLr2hKTc6PJMZIgs3jr9ekwD8S1K47G0
Dafür wollen andere offenbar rein:
http://www.stern.de/politik/ausland/:Israel-Der-51.-Staat-USA/600035.html
Zustände fast wie in China. Die wird Seine Heiligkeit bestimmt ansprechen:
http://www.ajc.com/metro/content/metro/dekalb/stories/2007/10/13/dalai_1014.html
Wird Tibet Herzland?
10 Schörner // Oct 14, 2007 at 20:37
Die hektische internationale Diplomatie (Sarkozy, Rice nach Moskau, Putin daraufhin in den Iran, zuvor der neuerliche Abstecher in die JRD, lassen vermuten, daß irgendwas im Busch ist und daß die Lage brenzlig ist.
Putins verzweifelte Versuche, USrael vom Angriff auf den Iran abzubringen?
Wie wird sich die Türkei verhalten, wenn Zion seine Agression beginnt? Wird man die Gunst der Ablenkung der Weltöffentlichkeit nutzen und den Nordirak erobern?
Wie man sieht, hat Zion in den letzten Jahren (mittels der moslemischen Masseneinwanderung nach Europa, seit Jahrzehnten) sehr “erfolgreich” überall Lunten gelegt. Europa ist schon reif für den Bürgerkrieg Christen gegen Moslems und somit kinderleicht in den Konflikt hineinzuziehen.
11 wolzow // Oct 15, 2007 at 20:25
Im Norden Europas hat derKrieg NATO vs. Russia bereits begonnen:
Letzten Freitag wurde dieses Bild über Nordnorwegen geschossen:
http://www.nrk.no/nyheter/distrikt/nordland/1.3001446
http://www.nrk.no/contentfile/file/1.1579718!img1579628.jpg
http://www.nrk.no/contentfile/file/1.3001824!img3001760.jpg
http://www.aftenposten.no/nyheter/iriks/article2045675.ece
29 mal wurde die norwegische Luftwaffe an 17 tagen seit Anfang 2007 alarmiert, sie konnten dabei 58 russische Fluggeräte identifizieren.
Alle Flüge der Russen gingen über norwegisches Wirtschaftsgebiet aber internationalen Luftraum.
http://www.deutschlandforum.tk/Forum/showthread.php?t=3794
12 Léon D. // Oct 16, 2007 at 17:41
@wolzow:
Entschuldigen Sie die dumme Frage:
Wieso fliegen die Russen noch immer mit Sovjethoheitsabzeichen???
Den roten Stern hab ich lang nimmer gesehen.
Oder sind das alte Bilder?
GruSS!
Léon
13 wolzow // Oct 16, 2007 at 19:53
Auch nicht schlecht:
http://cache.aftenposten.no/multimedia/archive/00621/IRAN_RUSSIA_CASPIAN_621451s.jpg
14 wolzow // Oct 16, 2007 at 19:57
@Léon D:
1. Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.
Ich glaube das die Norweger hier Archivbilder verwendet haben. Die alten Maschinen der Russen könnten aber denn noch den Stern tragen, eine finnische Luftwaffenschule nutzt ja nach wie vor ein(e) Swastika/ Hakenkreuz, das ehemalige Hoheitsabzeichen der finnischen Lw.
Ich recherchiere das mal und komme darauf zurück.
15 wolzow // Oct 16, 2007 at 20:14
Léon D.: Die Norweger haben sich das aus dem Netz gezogen, das habe ich nicht gewusst. Hier die Originale der russ. Lw:
http://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%92%D0%BE%D0%B5%D0%BD%D0%BD%D0%BE-%D0%B2%D0%BE%D0%B7%D0%B4%D1%83%D1%88%D0%BD%D1%8B%D0%B5_%D1%81%D0%B8%D0%BB%D1%8B_%D0%A0%D0%A4
http://www.mil.ru/848/1045/1273/18004/index.shtml
http://www.airforce.ru/photogallery/gallery9/mig-29ub/index.htm
http://www.airforce.ru/artgallery/zaur/tu-95.htm
Ich gehe davon aus das noch an einigen Maschinen der “Rote Stern” zu sehen ist. Im Gegensatz zur Bw der brd gibt es ja in Russland keinen “Bildersturm”. Die Tradition der Luftstreitkräfte in Russland beinhaltet ja auch die Rote Armee.
Hier ist der Rote Stern als Hoheitszeichen der Russischen Lw angegeben:
http://de.wikipedia.org/wiki/Luftstreitkr%C3%A4fte
Interessant die Finnen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Finnische_Luftstreitkr%C3%A4fte
16 Léon D. // Oct 17, 2007 at 10:33
@wolzow :
Vielen Dank!!
GruSS!
Léon
17 Léon D. // Oct 17, 2007 at 10:45
@wolzow:
Und sehen Sie mal – es gibt wirklich keinen Bereich mehr den diese Nationalmasochisten und Vaterlandsverräter nicht abdecken:
“Im Zuge der Einführung des Eurofighters wurde am 24. Juni 2003 ein Überlassungsvertrag zwischen der BRD und Polen unterschrieben, welcher den Verkauf der MiGs für den symbolischen Preis von 1 Euro pro Stück an die Luftstreitkräfte Polens, das 1999 der NATO beigetreten war, regelte. Man verzichtete auf den Gewinn durch die Verschrottung zu Gunsten der Verbesserung der deutsch-polnischen Beziehungen, und einer besseren Integration Polens in die NATO.”
http://de.wikipedia.org/wiki/MiG-29
Wenn ich doch nur dürfte, wie ich könnte…
GruSS!
Léon
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