München / Lindau – Bayern: Vorgestern erhob bekanntlich die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den angeblichen „Kriegsverbrecher“ John Demjanjuk, dem vorgeworfen wird, 1943 binnen eines halben Jahres, während seiner Dienstzeit beim KL-Wachpersonal in Sobibor, an der Ermordung von 29.000 Juden teilgenommen zu haben. Demjanjuk war bereits Ende der 80iger Jahre des vorigen Jahrhunderts in Jerusalem zum Tode verurteilt worden, weil man ihn seinerzeit für „Iwan den Schrecklichen“ von Treblinka hielt. Allerdings musste er dann 1993 freigelassen werden, als sich herausstellte, daß maßgebliche Beweise gefälscht bzw. auf Falschaussagen beruhten.
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| Thomas Walther |
Spiritus rector des jetzigen Verfahrens ist der frühere Amtsrichter Thomas Walther aus Lindau, der seit 2006 bei der sogenannten Zentralstelle für die Aufklärung von „Naziverbrechen“ in Ludwigsburg tätig ist.
Die SCHWÄBISCHE ZEITUNG darüber am 23. Juni:
„…Lindau ist für Walther Vergangenheit, 2006 kurz vor seiner anstehenden Pensionierung suchte die Justiz einen Richter für die Zentralstelle für die Verfolgung von Naziverbrechen in Ludwigsburg und es hätte kaum besser passen können. “Die Nazizeit war für mich schon immer eine Beleidigung meiner Grundüberzeugungen”, sagt er, er bewarb sich für die Stelle und fand seinen Schreibtisch wenig später in Ludwigsburg wieder. Er wurde also einer der vier Richter, die dort mit Staatsanwälten und Polizisten Massenverbrechen aus der Nazizeit ermitteln, und wie sich zeigen sollte, war er hier mit seiner Leidenschaft für die Details genau richtig. …“
In einem Artikel vom 27. Juni würdigte Altermedia den früheren Lindauer Amtsrichter seinen Verdiensten entsprechend und ernannte ihn sogar zum “Helden unserer Tage”. Viele Leser Altermedias schlossen sich dieser Würdigung an, bzw. gaben ihr noch ihre persönliche Note dazu, was die SCHWÄBISCHE ZEITUNG heute zur Schlagzeile: „Rechte bedrohen Demjanjuk-Ermittler Walther“ veranlasste.
So heißt es dort:
„…Aber der Bericht in der SZ hatte noch eine andere Folge: Er wurde nämlich auf der rechtsextremen Internetseite altermedia.info veröffentlicht und mit Kommentaren versehen. Bei der Veröffentlichung wird der Text aus der Schwäbischen Zeitung abschnittsweise zitiert und dann mit Kommentaren versehen. Zum Beispiel: Es sei ein Skandal, dass “abgehalfterte Richter und Beamte, die man im öffentlichen Leben sonst nirgends zu etwas Nützlichem gebrauchen kann, Beweismittel produzieren, absichtlich fehlinterpretieren und verfälschen, um 64 Jahre nach Kriegsende eine Art Stellvertreterkrieg gegen halbtote Greise führen”. In ähnlichem Ton geht es noch eine ganze Weile, aber dann schließt sich an den Bericht ein Diskussionsforum an, in dem die Diskutanten dann gar kein Blatt mehr vor den Mund nehmen.
“Der Grad der Verkommenheit der deutschen Richter ist wirklich erschreckend”, kommentiert ein Leser. Ein anderer schreibt: “Die Juden und ihre Helfer machen (…) einen alten Mann zum Märtyrer für uns. In der Haut des Richters möchte ich nicht stecken.” Weiter geht es mit ziemlich unverhohlenen Drohungen: “Thomas Walther aus Wangen/Allgäu, (…) demnächst wird er dann in eine Anwaltskanzlei aus Kempten einsteigen. Wertvolle Informationen. Es wird Zeit mal wieder Urlaub im schönen Allgäu zu machen.”
So geht das über insgesamt 19 Seiten, eine Mischung aus Unterstellungen, Beleidigungen und Drohungen. Teilweise dümmlich, teilweise geben die Diskussionsbeiträge erschreckende Aufschlüsse über die Gedankenwelt der rechten Szene. Der Richter sei etwas “für den Staatsanwalt des künftigen deutschen Reichs”, heißt es etwa. Und ein “stolzes, freies Deutschland” werde entstehen “samt einer entsprechenden Organisation in schwarzer Uniform” – sprich der SS. …“
Erschröckliche Lektüre, doch erstaunt es uns schon, daß die SCHWÄBISCHE ZEITUNG nicht wenigstens ein wirkliches Bedrohungsszenario aufzählt, oder sollte die Auferstehung des Reiches schon näher sein, als wir alle glauben? Nun, dann weiß die SCHWÄBISCHE ZEITUNG mehr als wir und wir würden sonst was drum geben, wenigstens einmal in die Kristallkugel der dortigen Redaktion schauen zu dürfen.
Weitaus gelassener als die SCHWÄBISCHE ZEITUNG zeigt sich Thomas Walther, der zwar zugibt, „schon ein merkwürdiges Gefühl“ gehabt zu haben, als er vor zehn Tagen erstmals mit dem Altermedia-Artikel und dessen Kommentaren konfrontiert wurde, gleichzeitig aber betont, das alles nicht so ernst zu nehmen. Strafanzeige, so Walther, habe er nicht gestellt, da Äußerungen dieser Art für ihn nur „rechtsextremistisches Geblubber“ sind und die Schreiber „politische Exhibitionisten“ seien, „die sich im Internet hinter Büschen verstecken“.
Ein Vergleich aus dem jedoch die nur schlecht verhohlene Wut über das Unvermögen eines karriertetüchtigen und in Gesinnung machenden Juristen spricht, besagte Büsche kahlschlagen zu können, zumal er gegenüber der SCHWÄBISCHEN ZEITUNG bei aller aufgesetzten Gelassenheit nicht zu bemerken vergisst, daß es ja Behörden gäbe, die sich gegebenenfalls darum kümmenr müssten.
Damit nicht genug verwirrt es den früheren Lindauer Amtsrichter, wie es denn sein könne, daß sich Rechtsextremisten überhaupt für John Demjanjuk einsetzen. So heißt es diesbezüglich in der SCHWÄBISCHEN ZEITUNG:
„…Und Walther verweist darauf, dass die Parteinahme der Rechtsextremen für Demjanjuk im Grunde paradox sei. Fakt ist nämlich, dass alle Schreiber davon ausgehen, dass Demjanjuk unschuldig sei, dass er eben kein Wachmann in Sobibor gewesen sei . Aber wenn er das tatsächlich nicht war, argumentiert Walther weiter: “Warum setzen sich die Rechten dann für einen früheren ukrainischen Kriegsgefangenen ein, der seinen eigenen Angaben zufolge sogar gegen die deutsche Wehrmacht gekämpft hat. Entweder er war KZ-Wachmann, dann sei der Einsatz der Rechten für Demjanjuk wenigstens nachvollziehbar. Oder er war es nicht, aber warum setzen sie sich dann für ihn ein?”“
Ja warum eigentlich? Warum setzt sich Altermedia für Katholiken wie Bischof Williamson ein, obwohl es weder mit Katholizismus oder Christentum überhaupt etwas am Hut hat. Warum setzt sich Altermedia für Angehörige von bestimmten politischen Parteien ein, obwohl es von Wahlen eigentlich überhaupt nichts hält und von gewissen politischen Apparatschiks noch sehr viel weniger? Und warum nun dieser John Demjanjuk?
Ganz einfach, weil es hier in Fällen wie diesen nicht um irgendwelche parteipolitischen oder ethnische Interessen geht, sondern um ganz allgemeine, nämlich um das Anzeigen offenkundiger Ungerechtigkeiten, Lügen; Unterstellungen sowie um die Freiheit, das zu sagen, was man für richtig hält.
Daß dies für einen früheren Lindauer Amtsrichter, der seine Karriere mit der physischen Vernichtung eines an der Schwelle des Grabes stehenden Greises krönen möchte, paradox und unvorstellbar ist, liegt in der Natur der Dinge, ist er doch Fleische vom Fleische dieser Bundesrepublik, während sich Altermedia immerhin eine gewisse geistige Unabhängigkeit bewahrt hat und sehr wohl aus eigenem Erleben Vergleiche zwischen Diktatur und Rechtsstaat ziehen kann, ohne diese erst in Büchern nachlesen zu müssen. –
Und mal ehrlich, wenn es sonst niemand tut, irgendwer muß ja den Mund aufmachen und zu solchen Zeitgenossen sagen: „Ihr seid einfach nur Scheiße!“ – Natürlich nur im übertragenen Sinne.
Zum Abschluß schreibt die SCHWÄBISCHE VOLKSZEITUNG:
„…Die Tatsache, dass jetzt Anklage gegen John Demjanjuk erhoben wurde macht Walther indes “sehr zufrieden”. “Vor nicht allzu langer Zeit”, sagt er, “hätte kaum ein Mensch damit gerechnet, dass das überhaupt möglich ist”. Jetzt sei Demjanjuk in Deutschland, die Anklage erhoben und der Prozess stehe vor der Tür . Das sei doch was.“
Ja, Thomas Walther hat Recht, vor nicht allzu langer Zeit hätte in der Tatkaum ein Mensch damit gerechnet, was heute überhaupt so alles möglich ist.
Doch wird uns selbst die SCHWÄBISCHE ZEITUNG Recht geben, wenn wir sagen, daß in vielleicht ebenfalls nicht allzu langer Zeit Dinge möglich sind, mit denen heute auch noch kein Mensch rechnet. Kann man’s wissen?
Und um dies festzustellen, benötigen wir noch nicht einmal akademische Expertentitel, Tarotkarten oder eine Kristallkugel.
Siehe auch
Schwäbische Zeitung 15.07.09





66 responses so far ↓
1 RevierFörster // Jul 15, 2009 at 10:56
Das werden die Demokraten nie verstehen, daß es noch Leute gibt, die etwas aus Überzeugung tun und nicht nur für Geld.
Der “Richter” gehört der 68er Ideologie an, wobei es sich hierbei bekanntlich nicht um eine politische Richtung sondern um eine gefährliche Geisteskrankheit handelt. Der Mann ist eigentlich ein Fall für die Forensik.
Das solche Leute überhaupt in die Lage kommen können über das Schicksal anderer Menschen zu entscheiden, zeigt den asozialen Zustand der “Bundesrepublik”.
In normalen Staaten wäre er dort wo Psyschopaten nun einmal hingehören.
Aber über angebliche “Drohungen” jammern, das ist nur die berechtigte Empörung der noch normal Denkenden in unserem Land.
Aber wenn mir der Herr in meinem Revier vor die Büchse läuft, könnte es sein das ich ihn für ein Wildschwein halte…
2 Freiheit! // Jul 15, 2009 at 10:59
Es ist schon interessant, keine dieser Schmierblätter erwähnt, dass die Beweise(Ausweis), sogar laut BKA, womöglich gefälscht sind!
Eine traurige Zeit ist das! Wenn man das alles sieht, will man nur noch kotzen! Aber die Hoffnung bleibt, das die Wahrheiten ans Tageslicht kommen!
3 Freiheit und Glaube // Jul 15, 2009 at 11:00
Nicht jede Leidenschaft hat etwas mit Wahrheit, Recht und Ordnung zu tun, dass sollte sich dieser „Richter“ gut merken!
Auch Pädophile haben Leidenschaften, aber sind sie deswegen berechtigt am Leben zu bleiben und auch noch geschützt zu werden?
Es sind unheilbar Kranke, für die jede Kugel zu schade ist.
Der „Richter“ sollte seine Leidenschaft noch einmal überdenken.
4 Werner // Jul 15, 2009 at 11:04
Thomas Walther ist ein prototypisches Beispiel der kaputten, dekadenten und morbiden 68iger Generation. Glücklicherweise gehen sie jetzt ihrem biologischen Ende entgegen. Für das von ihnen schon weitgehend zerstörte Deutschland kann es nicht früh genug kommen.
5 Deutsch mit Hand und Herz // Jul 15, 2009 at 11:04
Thomas Walther schein seinem Münchner Kollege Anton Winkler, einem Meister seines Faches, der die Kunst der “Litigation-PR” par excellence beherrscht und über beste Kontakte in die Redaktionsstuben der gleichgeschalteten Systemmedien verfügt, nachzueifern.
Wem die Propagandamedien gehorchen und gehören bedarf keiner besonderen Erwähnung. So wäscht eine Hand die andere.
“Sehr interessant sind dann die Gespräche der Autoren mit relevanten Playern” der Justiz. So das ausführliche Gespräch mit der Mannesmann-Richterin Brigitte Koppenhöfer über die Versuche, während des Mammutprozesses auf ihre Urteilsfindung Einfluss zu nehmen oder das Gespräch mit dem Münchner Oberstaatsanwalt Anton Winkler über seine Hinterzimmergespräche mit Journalisten, sowie das Interview mit FOCUS-Chefredakteur Helmut Markwart über das Verhältnis zwischen Journalisten, Rechtsanwälten und dem Einfluss der Medien auf die Justiz.”
http://www.amazon.de/gp/product/3834908398/ref=sib_rdr_dp
In den VSA gibt es übrigens bereits seit einiger Zeit spezielle Litigation-PR Studiengänge.
6 Prozeßbeobachter // Jul 15, 2009 at 11:09
Nicht wenige Massenblätter verwenden die schöne, völlig unvoreingenommene Wendung “Demjanjuk, genannt Iwan der Schreckliche, der Tausende von Juden in die Gaskammern getrieben hat …”.
Von Vorverurteilung natürlich keine Spur.
Der Bayerische Rundfunk berichtete neulich im Zusammenhang mit Demjanjuk, natürlich aus rein sachlicher Sicht, ausführlich bis in’s kleinste, bluttriefende Detail von viehischen Massakern in Sobibor an Säuglingen und Kleinkindern.
7 Prozeßbeobachter // Jul 15, 2009 at 11:20
»Ich habe gesehen, wie die irakischen Soldaten mit Gewehren in das Krankenhaus kamen …, die Säuglinge aus den Brutkästen nahmen, die Brutkästen mitnahmen und die Kinder auf dem kalten Boden liegen ließen, wo sie starben.«
http://de.wikipedia.org/wiki/Nijirah_al-Sabah
8 Ali Mente // Jul 15, 2009 at 11:31
@ Freiheit
Freilich werden die Wahrheiten eines Tages an’s Licht kommen. Werden sie aber dann noch irgendeinen, außer uns, interessieren? Genau darauf baut doch letztendlich das gesamte Lügengebäude des Systems auf. Wichtiger scheint der Masse doch das Bettverhalten der Beckhams oder die Geburt eines Kalbes mit 2 Köpfen zu sein.
9 Volksgenosse // Jul 15, 2009 at 11:53
@ Gutmensch Th. Walther:
Die schlimmsten Kommentare werden wohl von den Schmierfinken der SZ selbst sein. Die lassen bei Altermedia nach Feierabend immer den Ärger raus, den sie sich tagsüber beim Süddeutschen Zeitungsverlag eingefangen haben, das ist doch wirklich kein Geheimnis. Zu viel Politcal-Correcness und Zensur erzeugen eben Frust.
10 Hans-Joachim // Jul 15, 2009 at 11:54
Woran erkennt man den Sadisten? Daran, daß er sich durch Gewalt an Wehr- und Hilflosen befriedigt.
Sowas ist ein Richter (!) in der Bunten Republik! Einer der in seinem Amt seinen Sadismus ausagiert!
11 Heinz_OH // Jul 15, 2009 at 12:03
@ Ali Mente
Was? Wie? Ist Posh Spice etwa schon wieder schwanger?
12 Ali Mente // Jul 15, 2009 at 12:28
@ Heinz
Nach physischer Untersuchung durch den zuständigen BLÖD Redakteur hat es sich als Scheinschwangerschaft entpuppt. Der Leser darf also weiter hoffen.
13 Lorbass // Jul 15, 2009 at 12:30
Ist ein Richter nicht zu Neutralität und Objektivität verpflichtet?
Sonst wäre, bzw. ist das ja eine Form von Gesinnungsjustiz.
Diktatur ick hör dir trapsen….
@altermedia
“Doch wird uns selbst die SCHWÄBISCHE ZEITUNG Recht geben, wenn wir sagen, daß in vielleicht ebenfalls nicht allzu langer Zeit Dinge möglich sind, mit denen heute auch noch kein Mensch rechnet. Kann man’s wissen?”
Nee, eben nicht. Ich hätte einen derartigen Fall “Demjanjuk”, mit diesen Auswüchsen, bis vor kurzen auch noch für absolut unmöglich gehalten. Sie werden einfach immer dreister und Unverfrohrener.
Guter Artikel. Danke
14 Ali Minze // Jul 15, 2009 at 12:39
Korrektur: Schweinschwangerschaft
15 Psius // Jul 15, 2009 at 14:01
Die Aussagen des “Richters” belegen wieder einmal, wie neutral Menschen seines Schlages sind. Nach seiner Meinung kann man sich den Prozeß diesbezüglich sparen. Demjanjuk ist schon jetzt verurteilt. Alles andere ist nur noch die übliche Volksverdummungssfassade.
16 griesgram // Jul 15, 2009 at 14:08
“Entweder er war KZ-Wachmann, dann sei der Einsatz der Rechten für Demjanjuk wenigstens nachvollziehbar. Oder er war es nicht, aber warum setzen sie sich dann für ihn ein?”
Weil wir Deinen “Rechtsstaat” besser kennen als du selber?
Ist doch völlig klar, daß D. von Euch zugrunde gerichtet werrden soll.
Und es ist Euren Auftraggebern mit dem ausgeprägten Sinnesorganen im Gesicht egal, ob er nun schuldug ist oder nicht.
Das Urteil liegt schon fertig in Deinem Schreibtisch, Du “Richter”.
Und jeder weiß es!
17 Ledermantel // Jul 15, 2009 at 14:19
Von welcher “Gruppe” stammt eigentlich der Spruch aus den 1970ern: “Kommt Zeit, kommt Rat, kommt Attentat! – War das von der Baader-Meinhoff-Clique? Herr “Richter” Walther, kennen Sie dieses rote Dreckpack noch?
18 hauke haien // Jul 15, 2009 at 14:37
Der verkommene Staatsanwalt wird Demjanjuk dann eben fuer den Mord an polnischen Offizieren in Katyn anklagen, oder wegen der Ermordung der Kulaken (meist Deutsche) in der Ukraine anklagen.
Ist den Juden doch egal. Sie wollen Demjanjuk hinter Gitter bringen und ihre Rache ausueben. An wem ist ihnen inzwischen auch egal. Das Opfer Demjanjuk ist auserkoren, weil er Schlagzeilen bringt. Der Holocaust muss um jeden Preis im Bewusstsein der Deutschen bleiben, damit die deutsche Herde (Goyim) weitern abzocken kann.
Verkommene Staatsanwaelte wie der oben genannte, sind willfaehrige Sklaven der Juden.
H.H.
19 Braunbär // Jul 15, 2009 at 14:44
Weder die israelische- noch die US-Justiz wollten in jüngster Zeit den todkranken Demjanjuk anklagen. Nur ein Duodez-Kleines-Würstchen, Amtsrichterlein Thomas Walther, tut dies, was ihm die Hochachtung vieler Charakterzwerge einbringen wird.
20 Otti // Jul 15, 2009 at 15:14
Die Wahrheit ist und bleibt Dieselbige ! Früher oder später werden die sogenannten 68 für ihr undemokratisches Handeln und politisch einseitiges Getue von der Geschichte eingeholt ! Und das von Unbefangenheit bei dem Herrn Thomas Walther usg. auszugehen ist halte ich für absolut abwegich . Zumal einige Fakten ja nicht einmal in Betracht gezogen werden . Wird wohl ein Schauprozess sonders gleichen , nur um ” Politisch korrekt ” dazustehen und sein eigenes Weltbild wobei da ja nicht einmal ein Heel daraus gemacht wird zu waren . Ich für meinen Teil bin auf den Ausgang gespannt . Ja ” Gesinnungsjustiz ” das ist wohl das richtige Wort @ Lorbass !!!! Die unterschiedlichen Strafzumessungen machen das für selbige Delikte zwischen Rechts und Links mehr als Deutlich . Tja so ist es nun mal im Freisten Land der Welt .?!
Auf bessere Zeiten !
21 Ali Mente // Jul 15, 2009 at 16:24
Endlich wird mir plastisch vermittelt wie ein Held aussieht. Gegen Walther waren die Kameraden meines Vaters aus dem Regiment “Deutschland” ja reine Amateure!
22 Levi Scholl // Jul 15, 2009 at 16:46
Alles billige Werbung für altermedia, und das von einer Schwäbischen Zeitung der Bertelsmann Gruppe!
Die Beweislage im Falle Demjanjuk dürfte in der Tat defizient und gefälscht sein. Aber nicht von “den” Juden, sondern von der russischen KGB.
23 Anonym // Jul 15, 2009 at 17:25
Altermedia wird in der Zeitung erwähnt? Da kann man sich doch über kostenlose Werbung freuen, vielleicht bringt es den einen oder anderen Zeitungsleser her, der sich dann mal ein etwas anderes Bild machen kann
.
24 Volksgenosse // Jul 15, 2009 at 17:33
@ Levi Scholl (22)
Und du meinst im KGB waren keine Juden ? Es gab Zeiten, in denen waren 90% aller politischer Kommissare des NKWD´s Juden. Der ganze Marxismus (Kissel Mordechai alias Karl Marx) und Sozialismus (Ferdinand Lassalle) ist eine einzige jüdische Ausgeburt. Aber um das geht es nicht, um den Kollaborateur und Beweismittelfälscher Th. Walther auch nicht. Der Fall Demjanjuk zeigt eigentlich nur, daß sich die Juden alle Völker zum Feind gemacht haben, schon immer. Russen und Ukrainer mochten auch keine Juden. Der Antisemitismus ist keine deutsche Erfindung, und es gab ihn schon lange vor Hitler. Viele Russen und Ukrainer begrüßten die Wehrmaht als Befreier und Erlöser von Not und Elend, das zeigt der Fall Demjanjuk.
25 Urd Syn Wara // Jul 15, 2009 at 17:45
Der Arbeitgeber von Herrn Imnamendesvolkes ist gar nicht so leicht im weltweiten Netz zu finden, denn die Namensgebung scheint nicht einheitlich zu sein:
Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen
manchmal auch
NS-Fahndungsstelle Ludwigsburg
andernorts wiederum
Zentrale Stelle zur Aufarbeitung nationalsozialistischen Unrechts in Ludwigsburg
http://www.zentralratdjuden.de/de/article/2150.html
und selbst betitelt man sich ganz dezent als
http://www.zentrale-stelle.de/
Die Zentrale Stelle selbst hatte (!) keine autonomen staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsbefugnisse und auch keine Weisungsbefugnis. (wikipedia)
Unter der identischen Adresse befindet sich auch das Bundesarchiv (!) – Außenstelle Ludwigsburg
http://www.bundesarchiv.de/aufgaben_organisation/abteilungen/zentralstelle/index.html
das (finanzielle?) Unterstützung erfährt von einem (unabhängigen? überparteilichen? überkonfessionellen? philantropen? privaten?)
Förderverein Zentrale Stelle
http://www.fv-zentrale-stelle.de/filme.html
DAS WUNDER VON LUDWIGSBURG
http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/NS-Verbrechen-Ludwigsburg-Nationalsozialismus-Auschwitz;art141,2667867
26 Ali Mente // Jul 15, 2009 at 17:46
@ hauke haien
BRD will sich beim altbekannt berüchtigten Feind Deutschlands anbiedern und scheut kein Mittel, um diesen Wahnsinn wahr werden zu lassen.
27 Urd Syn Wara // Jul 15, 2009 at 17:50
Wer RECHTSchreibFEHLER findet, darf Einspruch einlegen
28 Urd Syn Wara // Jul 15, 2009 at 17:58
Klarstellung: Vermutlich wird die “Zentrale Stelle” – was auch immer das genau für ein Konstrukt ist – von diesem Förderverein unterstützt, ob dies für die Außenstelle des Bundesarchivs auch gilt, entzieht sich meiner Kenntnis.
Vielleicht kann uns hier jemand darüber aufklären, wem die “Zentrale Stelle” untersteht und wie die Rechtslage diesbezüglich aussieht, vor allem in Hinsicht auf den “Förderverein Zentrale Stelle” und das Bundesarchiv.
29 sw // Jul 15, 2009 at 18:03
@Schriftleitung/Ganz einfach, weil es hier in Fällen wie diesen nicht um irgendwelche parteipolitischen oder ethnische Interessen geht, sondern um ganz allgemeine, nämlich um das Anzeigen offenkundiger Ungerechtigkeiten, Lügen; Unterstellungen sowie um die Freiheit, das zu sagen, was man für richtig hält.//
Nur den letzten Satz kann ich unterschreiben.
Ob die Klage gegen D. ungerecht ist, weiß ich nicht, da ich bei den unterstellten Verbrechen nicht dabei war und somit auch nicht weiß was wahr und was erlogen ist. Dass gleiche Unwissen haben auch die Ankläger, Verteidiger, Anhänger, Feinde usw. … somit wäre Neutralität angesagt und nicht plumpe Parteinahme.
Sicherlich, D ist in Israel freigesprochen worden … nachdem er zuvor zum Tode verurteilt wurde. Aber was sagt dieser Freisspruch denn aus? Zum einen ist ein jedes Urteil eines jeden Gerichts lediglich die Meinung dieses Gerichts.
Ein Gericht würdigt die Beweise und nicht die Wahrheit. Punkt!
Also macht mal hier nicht den naiven Fehler und haltet D automatisch für unschuldig, nur weil er ein KZ-Wächter war und die Beweise für eine Verurteilung nicht ausreichten. Natürlich kann man hergehen und nur die Urteile hofieren die einem passen. Aber macht man sich so nicht lächerlich, wenn nicht unglaubwürdig?
Man muss sich ja schon an den Kopf fassen, wenn sogenannte Rechte wie die Pawlowschen Hunde überreagieren und von Betrug, Lüge und den ewig latent vorhandenen Juden als Drahtzieher schwadronieren, wird irgendein vermeintlicher Gesinnungsgenosse angeklagt, der einmal in Diensten des NS-Regimes stand.
Ist D tatsächlich der, für den er gehalten wird, gehört er für den Rest seiner Existenz nicht ins Gefängnis, sondern standrechtlich innerhalb 24 Std. erschossen!
Ist er jedoch nicht der Gesuchte, reicht eine Entschuldigung nicht aus.
Ob nun schuldig oder nicht, kann nach über 60 Jahren unmöglich von irgendeinem Gericht auf diesem Planeten erforscht werden, von einem befangenen deutschen Gericht schon zweimal nicht.
30 I a // Jul 15, 2009 at 18:11
@ Urd Syn Wara
Etwas ausführlichere Erläuterungen als bei wikipedia
http://www.kriminologie.uni-hamburg.de/wiki/index.php/Ludwigsburger_Zentralstelle
31 Hans & Grete // Jul 15, 2009 at 18:25
In den ersten Jahren stieß die Zentrale Stelle auf viel Ablehnung in der Bevölkerung. Jungen Mitarbeitern wurde dringend empfohlen, bei der Zimmersuche zu verschweigen, wo sie arbeiteten. Bürger wünschten in Fernsehinterviews, dass die Zentrale Stelle verschwinde, weil sie “einfach ungut” sei. Der damalige Oberbürgermeister vertrat die Ansicht, sie habe “einen bestimmten Geruch”, der “uns natürlich auch als Stadt anhaftet”. Der CDU-Ortsvorsitzende versuchte, seine Partei zugunsten der Arbeit in der Zentralen Stelle zu positionieren – und wurde von den Kräften im Hintergrund ausgebremst.
Dreißig Jahre später initiierte eben dieser Mann – inzwischen längst SPD-Stadtrat im Ruhestand – einen Förderverein für den Erhalt der Einrichtung. Die Zukunft des symbolträchtigen Hauses wurde gesichert: als Archiv (die Akten werden am Originalort vom Bundesarchiv übernommen in einer eigens eingerichteten Außenstelle übernommen), als Ort für weitere Forschung und als Bildungsstätte.
http://www.freitag.de/2008/48/08481101.php
32 Volksgenosse // Jul 15, 2009 at 19:15
@ Hans & Grete (31)
Warum werden die Anwohner in Ludwigsburg die “Zentrale Stelle” wohl mit Argwohn betrachtet haben ihr Quacksalber ? Politische, englische Folterlager wie Bad Nenndorf haben wahrscheinlich einen faden Beigeschmack hinterlassen. Die haben sogar minderjährige Hitlerjungen gequält und erschossen, aber das kommt in euren Erwägungen natürlich nicht vor ihr Heuchler. Mit feigen Nazi-Jägern möchte ich auch nichts zu tun haben.
33 Olfactus // Jul 15, 2009 at 21:06
@ Hans & Grete
Knoblauch?
34 Schwabe // Jul 15, 2009 at 21:19
Man kann nur hoffen, daß dieser ehemalige Richter noch die Zeit erleben wird, in der sein System zusammenbricht und Deutschland wieder aufersteht.
Dann wird er aber jammern, wenn er als Greis von Männern in Ledermänteln abgeholt werden wird, und mümmeln: “Ich bin doch nur ein alter Mann. Was wollt Ihr denn von mir?”
Es ist jämmerlich, daß es niemanden gibt, der solche Verbrecher jetzt schon, wenn sie sich der Tragweite ihres Tuns noch voll bewußt sind, ihrer gerechten Strafe zuführt.
Wenn sie alt und senil sind, bringt das leider nicht mehr viel.
Ich erinnere mich, als ich Erich Mielke in Haft getroffen habe: ein kleiner Mümmelgreis; keiner von den Gefangenen, die teilweise wirklich Grund gehabt hätten, hat sich getraut, den noch anzugehen, der früher in der Zone fast absolute Macht ausgeübt hat und auch so manchen hatte liquidieren lassen.
Wie gesagt: jämmerlich.
Auch das Subjekt Schrimm sollte für das Schicksal von Herrn Schwammberger und etlicher anderer seiner Opfer noch rechtzeitig zur Rechenschaft gezogen werden, bevor er selbst alt, gebrechlich und senil ist.
Das Subjekt Rückerl ist leider in den Strohtod abgetreten, ohne die verdiente Strafe für seine Untaten erhalten zu haben. Eine Schande!
35 David // Jul 15, 2009 at 23:16
@ Schwabe
“Dann wird er aber jammern, wenn er als Greis von Männern in Ledermänteln abgeholt werden wird, ”
Feuchte Neonazi-Wunschträume
Eher wirst du noch einige Knäste von innen kennenlernen als dass deine skurrilen Wahnvorstellungen Realität werden.
36 Balderwasser // Jul 16, 2009 at 6:11
Aus meiner persönlichen Sicht hat dieser Richter Walther enorme kriminelle Energie, die er auch, aus wohlbekannten Motiven in die Tat gegen Menschen umsetzt.
Er kann, als Menschenfeind, auch nicht verstehen, dass sich andere Menschen (die “bösen Rechten”) für Gerechtigkeit, Menschenrecht und Freiheitsrecht Unschuldiger einsetzen.
Walther ist ein Inquisitionsrichter, dem jedes Amt umgehend entzogen werden sollte. Ebenso sollte er zur Rechenschaft gezogen werden für diese Farce und Aktivitäten gegen die Interessen der Steuerzahler und des Staates.
Es gibt mehr als genug Straftäter, Kriegsverbrecher, Betrüger, denen er nachstellen könnte. Nein, die Verbrecher sind ihm egal, er bevorzugt eine Inszenierung gegen Unschuldige.
Pfui, Walther. Der Tag des Gerichtes der Gerechtigkeit aber wird kommen. So wie es prophezeit wurde.
37 Celestine // Jul 16, 2009 at 7:56
Was mich sehr interessiert:
1. Welchen faktisch rechtlichen Status hat die “Zentrale Stelle” in der brddr 2.0?
2. Vom Namen her erinnert sie eher an den ZdJ, als an eine Bundesbehörde.
Ist sie das oberste Organ des ZdJ?
Von den Aufgaben her könnte das so sein.
3. Wer ist der oberste Dienstherr?
4. Wer hat die Ausweitungen der Befugnisse 1964 sowie 1966 veranlasst?
5. Was genau ist die “Landesjustizverwaltung” und wo steht die in der Hierarchie der Bundesbehörden?
Meine Fragen mögen dumm und naiv klingen, ich habe weder Jura studiert noch Abitur, dennoch muß die BRD GmbH für den Untertan zumindest rechtlich begreifbar sein, denn offenkundig gibt es nicht nur eine “Zentrale Stelle”:
http://www.google.de/search?hl=de&q=Zentrale+Stelle&meta=
“… durch eine Verwaltungsvereinbarung der Justizminister und -senatoren der Länder vom 6. November 1958 gegründet”
6. Die haben sich irgendwie freiwillig (?) zusammengetan und eine “Vereinbarung” getroffen, oder was? Muß da nicht irgendwer von der Regierung zustimmen? Bundesrat?
7. Sie berufen aus ihren eigenen Reihen Juristen, wie Thomas Walther, die dann in der ZS tätig werden. Nach welchen Kriterien? Durch Wahl, Empfehlung, Bruderschaft oder wie? Bei Walther klingt es, wie die Krönung seiner gesamten Dienstzeit, eine Ehre statt einer Pflicht.
8. Gibt es eine Zusammenarbeit mit BND, VS, ausländischen Geheimdiensten? Wenn ja, muß das nicht rechtlich klar festgelegt sein? Wo kann ich das nachlesen?
9. Thomas Walther hat seine Recherchen weltweit in verschiedenen Holocaust-Archiven bereits VOR seiner Berufung in die ZS unternommen, soweit das aus den Zeitungsberichten ersichtlich ist. Wer hat diese Studienreisen finanziert?
Das sind nur die akutesten Fragen, die sich mir beim Lesen der Beiträge hier spontan aufdrängen.
Ich bitte um Aufklärung von nationaler Seite, denn wikipedia macht mich nicht wirklich schlauer.
Schon mal dran gedacht, in Ludwigsburg selber nachzufragen?
Die Schriftleitung
38 Celestine // Jul 16, 2009 at 8:18
Liebe Schriftleitung, schon mal dran gedacht, meinen letzten Satz zu lesen?
Wäre es nicht eher die Aufgabe von Altermedia und einem erfahrenen Juristen, der die Fragen in angemessener Terminologie formuliert, dies zu tun?
Nein, das ist definitiv nicht die Aufgabe von Altermedia.
Die Schriftleitung
39 Rotkaeppchen // Jul 16, 2009 at 8:42
@ David (35)
“Eher wirst du noch einige Knäste von innen kennenlernen als dass deine skurrilen Wahnvorstellungen Realität werden.”
Eh David, die deutsche Sprache und deren Grammatik ist nicht Ihre Stärke!
Glatte 5 setzten!
Wie ist Ihr Name wirklich? David-Stern???
40 Prozeßbeobachter // Jul 16, 2009 at 9:13
Deutsch mit Hand und Herz hat bereits auf die Methode hingewiesen, LIGITATION-PR ist in diesem äußerst brisanten und für die rechtsprechende Gewalt dieses besetzten Landes (ohne Friedensvertrag) elementaren Fall von größerer Wichtigkeit, als der Ablauf des zu erwartenden Prozesses.
Die Financial Times erläutert die wahren Hintergründe und den Zweck der Maßnahme:
WAHRHEIT VERJÄHRT NICHT
Der Prozess gegen den mutmaßlichen KZ-Aufseher John Demjanjuk ist eine Chance für den deutschen Rechtsstaat. Er kann seinen Bürgern beweisen, dass er auch altes Unrecht aufarbeitet.
Der Strafvollzug selbst ist aber nicht entscheidend. Es geht um das Urteil. Und das hat auch sechs Jahrzehnte nach den NS-Gräueltaten noch einen Zweck.
Die meisten Gründe für eine Strafe greifen bei Demjanjuk nicht: Resozialisierung kann nicht das Motiv sein – er ist bereits resozialisiert. Von ihm geht auch keine weitere Gefahr aus. Es geht nicht darum, andere potenzielle Massenmörder abzuschrecken. Bliebe also nur noch die Rache – bei der Grausamkeit, die Demjanjuk vorgeworfen wird, ein höchst menschliches Bedürfnis. Bei Rache geht es aber um Moral, nicht um Recht. Sie hat in einem Strafprozess nichts zu suchen.
Der wahre Zweck der Anklage ist ein anderer: Der Rechtsstaat muss seinen Bürgern beweisen, dass er Verbote durchsetzt und gerechte Strafen verhängt. Die Botschaft richtet sich an die Menschen. Dafür muss Demjanjuk nicht zwingend viele Jahre ins Gefängnis. Das Urteil selbst ist aber wichtig, damit die Bürger darauf vertrauen können, dass der Rechtsstaat sich die Mühe macht, für Gerechtigkeit zu sorgen. Und damit die Wahrheit ans Licht kommt.
Es wird nicht leicht, Demjanjuk zu verurteilen. Seine Taten und Motive, der Umgang mit Verbrechern unter Zwang – all das muss das Gericht klären. Aber die Opfer und ihre Angehörigen haben einen Anspruch auf ein Urteil. Und die Bürger haben einen Anspruch darauf, dass der Rechtsstaat keine Mühen scheut, für Gerechtigkeit zu sorgen. Denn erst der Versuch, die Wahrheit zu finden, koste es, was es wolle, macht ihn zum Rechtsstaat. Und die Wahrheit verjährt nicht.
http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Kommentar-Wahrheit-verj%E4hrt-nicht/540399.html
2 Seiten
Seltsam erscheint dem aufgeklärten Leser allerdings die Tatsache, daß an anderer Stelle die Suche nach der Wahrheit unter harter Strafe steht.
41 Carsten // Jul 16, 2009 at 9:19
“9. Thomas Walther hat seine Recherchen weltweit in verschiedenen Holocaust-Archiven bereits VOR seiner Berufung in die ZS unternommen, soweit das aus den Zeitungsberichten ersichtlich ist. Wer hat diese Studienreisen finanziert?”
Und nicht nur das… denn, wenn diese Leute in Archive können, können es andere nicht. Oder nicht so tief hinein.. Oder was dürfen selbst so ne Leute wie Walther finden? Hat dieser denn schon mal DARÜBER nachgedacht? Oder wenn jemand (Studenten z.Bsp.) irgendwo im Netz lesen – dort liegt dies und das (und es liegt tatsächlich was) ist es dann weg? Oder liegt was anderes dort? Die studentischen Leser werden dann noch nicht mal erfahren, das es dann plötzlich Fragzeichen gibt.
_________________________________
Rasenmähen ohne Räsenmäher – Schafe gibts und deren Schäfer
42 Fanale Grande // Jul 16, 2009 at 9:43
@ Prozeßbeobachter / ftd
Die Botschaft an die Menschen ist glasklar, die säkulare Eine-Welt-Religion muss zuerst beim “Tätervolk” und zwar schleunigst, mit einem global medial gehypten Präzedenzfall zementiert werden, damit sie unantastbar wird.
Wer nicht glauben kann/will, muß leiden!
NEIIIIN, um Rache und Macht geht es dabei ÜBERHAUPT nicht! Die freiheitlich demokratische BRD ist doch kein Mullahstaat.
43 Undenker // Jul 16, 2009 at 10:31
# 40
- Seltsam erscheint dem aufgeklärten Leser allerdings die Tatsache, daß an anderer Stelle die Suche nach der Wahrheit unter harter Strafe steht. -
http://de.wikipedia.org/wiki/Doppeldenk
http://de.wikipedia.org/wiki/Neusprech
44 G.B. // Jul 16, 2009 at 11:18
Zionisten-Stund hat Gold im Mund!
45 Unser Grossdeutschland // Jul 16, 2009 at 18:16
@Werner
Die haben schon dafür gesorgt, daß genügend politischer und publizistischer Nachwuchs herangewachsen ist, der noch extremer und widerwärtiger ist als selbst die 68er es waren und sind. Die sitzen jetzt überall und vollenden das Vernichtungswerk.
46 Profundus // Jul 16, 2009 at 20:53
Walther ist eine typische Sumpfblüte der Untergangs-BRD, die einen fein verästelten Verfolgungsapparat aufgebaut hat, indem irgendwelche seltsamen, dem Bürger nicht transparenten Behörden, Zentralstellen geschaffen und “Justiz-Vereinbarungen” getroffen werden, von lebenslang verbeamteten Betonköpfen, die alles kennen, nur nicht den Volkswillen – völlig entrückt und unangefochten, vor allem: ohne sich erklären und rechtfertigen zu müssen. In diesem System kann ein Amtsrichter (!!) Welttribunal spielen. Jeder, der sich etwas mit der Justiz auskennt, weiß, dass eine halbwegs sattelfeste Rechtsfindung erst in nächster Instanz stattfindet, gegen die meisten Urteile wird eh Revision eingelegt. Es sei denn ein 19jähriger Schläger namens “Ükmül” findet seine 68er Transuse, die ihn mit Hausarrest bestraft, weil das Opfer nur ein Deutscher war und der Richter “an das Gute im Menschen glaubt”.
“Die Nazizeit war schon immer eine Beleidigung meiner Grundüberzeugungen” – ochja. Was wäre den gewesen, wenn diese Scheißhausfliege in Robe in an der Reichsuniversiät in Straßburg Jura studiert hätte, dann wäre folgendes vom Streber zu hören gewesen: “Die Systemzeit war für mich als Nationalsozialist schon immer eine Beleigung meiner Grundüberzeugungen”. Zu der angeblichen unlogischen Verteidigung von Demjanjuk sei gesagt: Es geht doch gar nicht um die vermeintlichen Verbrechen, es geht um das “Sondertribunalwesen” das im “freien Westen” aufgekommen ist und im Grunde jeden bedroht, den die westliche Siegerjustiz und ihre nachgezeugten juristischen Mißgeburten (siehe Den Haag) ins Fadenkreuz genommen hat. Biographische Miniaturen wie Walther sind nur ausführende Organe eines Systems, dass einen politischen Willen – auch auf die Vergangenheit bezogen – juristisch durchdrückt. Was findet denn so alles nicht vor westlichen, vor deutschen Gerichten statt? Eine Menge! So wurde nie ein alliierter Soldat oder Befehlshaber wegen Verbrechen gegen Deutsche oder Verbündete verurteilt, genauso wenig wie antideutsche Gewaltakte, die von einem Hass auf Deutsche motiviert werden, heute ordentlich bestraft werden – die unselige Tradition einer implementierten Deutschenhasserjustiz! Gestern wie heute.
47 Nationalveganer // Jul 16, 2009 at 20:56
Blutrausch
Die Brutalität und Gnadenlosigkeit der Hatz auf die letzten Zeitzeugen hat eindeutig eine neue Dimension erreicht
Greise werden von auserwählten Bluthunden gejagt wie die Hasen
John Demjanjuk
Josef Scheungraber
Alois Brunner
Heinrich Boere
Klaas Carel Faber …
und selbst das Andenken an die Toten wird geschändet,
siehe Josef Vallaster und alle Gefallenen, deren Namen auf dem gleichen Kriegerdenkmal standen.
Offenkundig
ist der Verfall dieser Gesellschaft.
48 Halali! // Jul 16, 2009 at 21:29
http://www.hagalil.com/archiv/2009/07/16/arendt/
49 nachgeschaut // Jul 16, 2009 at 21:31
@ Nr. 25:
Der Verweis auf
http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/NS-Verbrechen-Ludwigsburg-Nationalsozialismus-Auschwitz;art141,2667867
steht schon seit gestern – warum gibt DORT niemand einen Kommentar ab?
Heißt die Parole nicht “ran an den Feind” ?
steht seit heute mittag jetzt schon den ganzen Tag – ohne daß sich jemand befleißigt fühlt, DORT einen Kommentar abzugeben.
50 nachgeschaut // Jul 16, 2009 at 21:32
….na, daß da nach dem Nachschauen was doppelt kam, merkt Ihr ja selbst…
51 Grieneisen // Jul 16, 2009 at 22:08
Die Bundesrepublik Deutschland kann, unabhängig vom Verlauf und Ausgang des Verfahrens, nur verlieren und der Letzte der das erkennen wird heißt Thomas Walter.
Der Fall Demjanjuk ist vergiftet und nachdem sich die USA so schön blamiert haben, israel mit seinem Schauprozeß Schiffbruch erlitten hat, soll der kleine Satellit brd auch noch mal schön abkacken. Warum wohl hatte Demjanjuk noch keinen Autounfall ? Denken Sie bitte mal kurz nach, Herr Walter. Nur dieses eine Mal.
Mit “Offenkundigkeiten” und anderen rechtsstaatlichen Taschenspielertricks ala brd ist es diesmal leider nicht getan.
52 Freischütz // Jul 17, 2009 at 3:31
Lieber David!
Das alles soll dich wirklich nicht bekümmern! Wenn Walther sein Geständnis schreibt, sitzt du schon im Ruderboot Richtung Indischer Ozean. Auf dem Weg zur Insel …
53 frei // Jul 17, 2009 at 5:03
@Fanale
Stimmt ist kein Mullahstaat aber ein fremdgesteuerter Allierten Besatzer Konstrukt genannt BRD!
54 Völkischer Beobachter // Jul 17, 2009 at 7:43
@ Celestine (# 37):
55 St. Michael // Jul 17, 2009 at 10:11
Ein neue Studie zeigt die unmenschlichen Verhältnisse die weibliche Insassen in Gefängnissen aushalten müssen. Schwangere Gefangene „erleben keine bessere Behandlung was das Essen, die Räumlichkeiten oder den Transport ins Spital betrifft,“ sagt die Studie. „Schwangere Gefangene werden auch an ihr Bett gekettet, bis sie in den Geburtssaal kommen, und werden nach der Niederkunft wieder angekettet.” … … so, jetzt mache ich eine Pause und frage euch, in welchem Land im Nahen Osten werden Frauen so behandelt? Denk mal drüber nach. Sicher in einem dieser rückständigen, undemokratischen, von fanatischer islamischer Religion kontrollierten arabischen Länder, die Frauen unterdrücken, oder? Nein, was die Studie beschreibt passiert in der “einzigen Demokratie” im Nahen Osten, in Israel, und es widerfährt den palästinensischen Frauen. Hab ich eure Voreingenommenheit und Beeinflussung durch die einseitigen Medien aufgedeckt? Die Studie wurde von der UNO unterstützt und eine Menschenrechtsgruppe verurteilt die Behandlung von weiblichen palästinensischen Gefangenen in israelischen Gefängnissen.
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/07/die-misshandlung-von-arabischen-frauen.html
Noch Fragen, Kiezle, ähm, Walther?
Oder schöne Farbnahaufnahmen von den zerfetzten, verstümmelten, verkokelten Leichen und Halbtoten palästinensischer Kinder, Frauen, Greise vom letzten Hanukkahschlachtfest gefällig?
56 Pia // Jul 18, 2009 at 12:45
Bis zum heutigen Tag leugnet die israelische Armee ihre Kriegsverbrechen in Gaza.
http://www.kreuz.net/article.9501.html
strategischer Gebrauch der Antisemitismuskeule…
“Nun, es ist ein Trick, wir benutzen ihn immer.”
Shulamit Aloni (geb. 1928)
Rechtsanwältin, Menschenrechtsaktivistin, Gründerin von Ratz
http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=113430
Im weltweitenweb finde ich nicht eine einzige Zentrale Stelle, die sich auch nur ansatzweise mit der Aufklärung der Kriegsverbrechen dieses sog. auserwählten Volkes befasst. Haben die Opfer und ihre Angehörigen keinen Anspruch auf ein Urteil, auf Gerechtigkeit?
57 Christina // Jul 19, 2009 at 14:54
Propaganda für die Tzwa haHagana leJisra’el, “unseren älteren Brüdern” (O-Ton Ratze)
Kirche mit Hisbollah verglichen
Die usraelischen Zionisten haben eine gratis Info-Broschüre an israelische Soldaten verteilt , in der dem Vatikan Gemeinsamkeiten mit der schiitischen Hisbollah-Miliz im Hass auf Israel vorgeworfen werden.
http://www.focus.de/politik/ausland/broschuere-fuer-armee-kirche-mit-hisbollah-verglichen_aid_418040.html
58 Christina // Jul 19, 2009 at 15:02
Verzeihung, mea culpa, die Verteilung der Propagandabroschüre, an der u. a. der ultra-orthodoxe israelische Rabbiner Smuel Eliahu mitgetextet haben soll, besorgte eine “jüdisch-orthodoxe US-Organisation”. Ob es sich dabei um Zionisten handelt, möge jeder selbst entscheiden.
“Bereits im Januar (Anm.: NACH dem Weihnachtsmassaker!) hatte die israelische Armee die Verteilung einer von Rabbinern erstellten Broschüre zur Offensive im Gazastreifen eingestellt. Darin wurden israelische Soldaten unter Berufung auf die heilige Schrift aufgefordert, kein Mitleid mit den Feinden Israels zu haben.”
59 Nationalveganer // Jul 19, 2009 at 15:16
Die Münchner Staatsanwaltschaft bietet
8 Nebenkläger
22 Zeugen
gegen Demjanjuk auf.
Entweder müssen noch 2 der Nebenkläger wegfallen, oder 3 weitere zugelassen werden, und vor allem fehlt noch 1 Zeuge, damit die kabbalistische Zahlenmagie funktioniert, oder läuft da ein ganz neues Zahlenspiel?
“Mesdames et Messieurs, faites vos jeux!”
60 Deutsch mit Hand und Herz // Jul 19, 2009 at 15:44
Litigation-PR : der Blog
Recht haben, Recht bekommen und recht gut dastehen
http://www.litigation-pr-blog.de/
61 Hans-Joachim // Jul 19, 2009 at 16:04
Nationalveganer // Jul 19, 2009 at 15:16
Vielleicht 8+2+2 = 12 wie die Anzahl der Pentagramme in der Europa Fahne = Anzahl der Stämme = Runde Sache, vollständig
62 Wilhelm Richard W. // Jul 19, 2009 at 19:32
Herr Hans-Joachim, nein, nein, das kaum
die Zahl ist wirklich heilig, für ihre Zwecke “entlehnt”
und damit unwirksam.
63 Prozeßbeobachter // Jul 22, 2009 at 7:43
Die faz liest AM und reagiert auf die Zeichen der Zeit
Auszüge aus “Das braune Vermächtnis”
VON CIGDEM AKYOL
Vergleiche ersten Absatz mit Kommentar # 6 und 7:
Nach dem ersten Tag im Verhörraum sagte die Sekretärin: “Dieser nette alte Mann kann diese Dinge nicht getan haben.” Man habe ihm nicht angesehen, dass er Babys ihren Müttern aus den Händen gerissen und an die Wand geworfen hat. “Erst in den letzten der sechs Tage begann ich, ihn mit dem Krieg zu konfrontieren. Die Blicke, die er mir zuwarf, und sein Ausdruck waren nicht mehr die eines netten alten Mannes”, erzählt Schrimm.
Rund 1,68 Millionen Karteikarten enthält die Zentralkartei – gegliedert in Personen, Tatorte und Einheiten. Seit 2000 übernimmt das Bundesarchiv nach und nach die abgeschlossenen Verfahren, eine Dokumentensammlung von über einer halben Million Kopien. Das Archivgut steht jedem zur Nutzung offen.
24 Vorermittlungsverfahren sind momentan anhängig.
Einer, den sie jetzt gefunden haben, ist John Demjanjuk. Auf der Liste der zehn meistgesuchten Kriegsverbrecher, die das Simon-Wiesenthal-Zentrum aus Jerusalem veröffentlicht, stand dieser lange an zweiter Stelle. Zehn Monate arbeiteten zwei Ludwigsburger Ermittler an dem Fall, bevor sie die Ergebnisse an die Staatsanwaltschaft in München übergaben.
Demjanjuk streitet alles ab, was Schrimm nicht wundert. “Ich habe erst einen Geständigen erlebt”, erzählt er, “aber der hat seine Aussage später zurückgenommen.” Auch Reue eines Täters habe er in seinen zweieinhalb Dienstjahrzehnten noch nie erlebt. Warum dieses ewige Leugnen, obwohl die Beweislast so erdrückend ist? “Die Täter glauben irgendwann so fest an ihre Unschuld, die haben ihre eigene Wahrheit.”
Für die deutsche Justiz wird das Verfahren eine Premiere: Zum ersten Mal wird ein ausländischer Scherge aus dem letzten Glied der Befehlskette nicht als “Exzesstäter” belangt, sondern weil er mithalf, die Mordmaschinerie am Laufen zu halten. Was ist die gerechte Strafe für solch einen Handlanger, der sich als Kriegsgefangener in die Dienste der SS stellte? Und sollte es zu einer Verurteilung Demjanjuks kommen, wie hoch könnte die Strafe ausfallen? Schrimm antwortet vage. Nur so viel: Er geht von keiner allzu hohen Strafe aus. Der Prozess wird zeigen, was ihre Arbeit wirklich wert war.
Plötzlich verfolgten Deutsche Deutsche und setzten sich mit ihrem Weltanschauungs- und Vernichtungskrieg auseinander. Während im letzten Jahr die Behörde ihr 50-jähriges Bestehen mit großem politischem Tamtam feierte, war sie zu Beginn eher unbeliebt. Mitarbeiter erhielten anonyme Drohanrufe, wurden als “Nestbeschmutzer” beschimpft, fanden in der Stadt schwer Wohnungen. Einen Mitarbeiter, der mit einem Taxi zur Arbeit fahren wollte, fragte der Fahrer: “Sie wollen zur Zentralen Stelle, meine Kameraden verfolgen?”
Die Boulevard-Presse nennt die Ermittler auch “Nazijäger”. Eine Bezeichnung, die Schrimm komplett ablehnt. “Jagen ist eine Sportart. Wir suchen nach Mördern.” Aber ist es nicht zumindest ein Kampf, den sie führen? Für die Sühne, so weit dies überhaupt noch möglich ist? “Na ja”, wiegelt Schrimm ab. Seine Behörde zeige den Überlebenden, dass es der Bundesrepublik nicht egal sei, was früher passiert sei.
Sieben Ermittler setzen historische Puzzlestücke zusammen, die dann mit einer Schreibmaschine auf die Karteikarten übertragen werden. Elektronisch erfasst wurden die sensiblen Daten bisher noch nicht. Sollte es im Haus zu einem Unglück kommen, wäre das Wissen verschwunden.
Es geht um Gerechtigkeit in Ludwigsburg. Darum, dass in Zukunft niemand sagt, die Deutschen hätten ihre Verbrecher nicht gejagt, ihre Vergangenheit entsorgt. Die Aufgabe der Zentralen Stelle besteht in der Vorermittlung. Es werden Beweise gesammelt und ausgewertet, um anschließend die Akten den zuständigen Staatsanwaltschaften zu übergeben. Die Kompetenzen der Zentralen Stelle sind begrenzt: Sie hat keine autonomen Ermittlungsbefugnisse und keine Weisungsbefugnis. Eine Fehlentscheidung, die bei der Gründung 1958 beschlossen wurde, wie Schrimm findet. Denn durch die Weiterreichung der Unterlagen würde viel Zeit verloren gehen.
http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/das-braune-vermaechtnis/
64 Prozeßbeobachter // Jul 26, 2009 at 13:45
Briefing der Zeugenarmada
Diskutiert beim Treffen der Überlebenden an diesem Wochenende wird auch über den Fall John Demjanjuk, der der SS vermutlich von 1943 bis 1945 als Wachmann in Flossenbürg gedient hat. Gegen den mutmaßlichen NS-Kriegsverbrecher hat die Staatsanwaltschaft München I Anklage wegen Beihilfe zum Mord in 27 000 Fällen erhoben, über die Eröffnung eines Hauptverfahrens wird Ende August entschieden. Monatelang gingen Beamte des Landeskriminalamtes in der Gedenkstätte ein und aus, um Beweise zu finden, sagt Leiter Skriebeleit. In Flossenbürg beginnt eine wichtige Indizienkette zur Identifizierung des Mannes. Denn Demjanjuks Dienstnummer 1393 taucht in einer Überstellungsliste von 140 Männern aus dem Ausbildungslager Trawniki für “fremdländische Hilfswillige” nach Flossenbürg auf. Auch ist im Waffenbuch des Lagers vermerkt, dass “W. Demianiuk am 8. Oktober 1943 ein Gewehr mit Bajonett” erhielt.
http://www.sueddeutsche.de/Y5A38A/2981245/Umarmung-am-Ort-des-Leidens.html
65 Sygn // Aug 6, 2009 at 13:47
BLÖD-Zeitung sprach mit einem deutschen Nebenkläger: „Vielleicht habe ich nicht mehr viel Zeit“, sagt Kurt Gutmann (82), „aber eins will ich noch erleben: die gerechte Strafe für John Demjanjuk ! Er und seine Spießgesellen haben meine Familie umgebracht.“
http://www.bild.de/BILD/news/2009/08/06/kz-aufseher-john-iwan-demjanjuk/hat-meine-familie-ermordet.html
Ein Vertreter des American Jewish Comittee hatte dem Ministerium mitgeteilt: „Eine unserer Hauptsorgen in diesem Fall ist es, daß die Widerlegung von 12 Zeugen einen negativen Effekt auf die Glaubwürdigkeit solcher Zeugen in ähnlichen Fällen haben wird.“ Wieviel mehr muß die Entscheidung des israelischen Obersten Gerichtshofs als Stachel wirken! Nach der Lektüre von Novicks Buch könnte man fast zu dem Schluß kommen, in dem aktuellen Verfahren ist Demjanjuk nur der Vorwand für eine politisch-historiographische Generalprävention.
http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M545af2e9be7.0.html
66 Leichenwäscher // Aug 7, 2009 at 6:15
Anwalt fordert sofortige Einstellung des Verfahrens
„Das Verfahren leidet an unheilbaren Mängeln“, heißt es unter Auflistung von 17 Punkten in dem Antrag von Busch, der der AP vorliegt. Zudem leide Demjanjuk an einer „Verzweiflungs-Depression“ und einer unheilbaren Krankheit, schreibt der Anwalt in einem zweiten Antrag. Der 89-jährige Untersuchungshäftling sitze praktisch in der „Todeszelle“, da er nicht seiner Krankheit entsprechend versorgt werde.
Demjanjuk sei extrem anfällig für Infektionen, schreibt sein Verteidiger weiter. Angesichts der Ausbreitung der Schweinegrippe sei auch zu befürchten, dass Demjanjuk sich damit im Gerichtssaal infiziere, „was den sicheren Tod des Angeklagten aufgrund der Gerichtsverhandlung bedeuten würde“, schreibt der Verteidiger.
http://www.focus.de/panorama/vermischtes/prozess-demjanjuks-anwalt-fordert-sofortige-einstellung-des-verfahrens_aid_424013.html
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