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Abt. Vorauseilender Gehorsam: Nach Israel will auch Kanada nicht an internationaler Anti-Rassismuskonferenz teilnehmen (09.12.08)

December 9th, 2008 · Post your comment (5 Comments)

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Ottawa / Kanada: Vor einigen Tagen berichteten wir über die Absage Israels, an der Anti-Rassismuskonferenz „Durban II“ teilzunehmen, die im kommenden Jahr in Genf stattfinden soll. Der Staat Israel befürchtet, wie schon bei der ersten Konferenz dieser Art, daß es auf der Veranstaltung nicht allein nur im Rassismus in aller Welt gehen wird, sondern auch um den, den der in Israel seit Jahr und Tag auf der Tagesordnung steht. Für Zeitgenossen, die den Begriff Anti-Rassismus buchstäblich als eine Art persönlichen Eigentums ansehen und die an die Dienerhaftigkeit und Unterwürfigkeit westlicher Staatsmänner gewöhnt sind, verständlicherweise nicht gerade ein angenehmes Parkett.

Was Wunder also, wenn Israel demonstrativ das Fernbleiben von der Konferenz ankündigte, dabei spekulierend, daß seine westlichen Satrapen an diesem Verhalten ein Beispiel nehmen, ist doch klar – Rassismus, das sind schließlich immer die Anderen.

Wie das Wallstreet-Journal am 3. Dezember meldete, schloß sich inzwischen auch Kanada dem israelischen Schritt an. In einer von Samuel Lasters JÜDISCHEN veröffentlichten Übersetzung des beagten Artikels heißt es:
„Die für den kommenden April in Genf anberaumte UN-Rassismuskonferenz (”Durban II”) droht zu einer Parade antiisraelischer Propaganda auszuarten – ganz wie ihre Vorgängerin 2001 in Durban.
In den Entwürfen der Vorbereitungskomitees wird abermals Israel als vermeintlicher Hauptfeind von Menschlichkeit und Frieden isoliert und angeprangert. Im Wall Street Journal wird nun dazu aufgerufen, sich Kanada und Israel beim Boykott der tendenziösen Veranstaltung anzuschließen.

“Israel hat vergangenen Monat mitgeteilt, dass es Genf fernbleiben wird. Kanadas Ministerpräsident Stephen Harper verdient Komplimente dafür, schon im Januar dazu aufgerufen zu haben. “Wir werden nicht an einem antisemitischen und antiwestlichen Hass-Festival in der Verkleidung des Antirassismus teilnehmen”, sagte er.

Die Entscheidung über die Entsendung einer Delegation zu Durban II wird ein früher Test für die designierte US-Außenministerin Hillary Clinton und die neue Obama-Administration sein. Die westlichen Staaten würden der Sache des Antirassismus am besten dienen, wenn sie sich Ottawa und Jerusalem bei dem Boykott dieses Hass-Festes anschlössen”.

(The Wall Street Journal, 03.12.08)

Hillary Clintons Ernennung zur US-amerikanischen Außenminsterin war in der Vergangenheit von Israel und seinen Diaspora-Sektionen in aller Welt begeistert begrüßt worden, gilt Clinton doch als sogenannter „Falke“. Das ist die Bezeichnung für die Angehörigen der Vertreter US-amerikanischer Kriegspolitik in den letzten Jahren und auf den, wie wir jetzt sehen können, die Bush-Administration keineswegs einen Monopolanspruch hat.
Clintons Ehemann hatte in der Vergangenheit einmal geäußert, daß er im Falle eines wirklichen Angriffs auf Israel, selber als Soldat in den Reihen der israelischen Armee kämpfen wolle, was aus dem Munde eines früheren Kriegsdienstverweigerers freilich ein wenig komisch klingt und wohl nicht allzu ernst gemeint sein dürfte. Doch was tut man nicht alles für seinen Wähler, vor allem wenn dieser dem Auserwählten Volke angehört.

Siehe auch
Die Jüdische 08.12.08

Juden in US-amerikanischen Medien

Prominente Juden in Kanada



Tags: Allgemeines

5 responses so far ↓

  • 1 jochen // Dec 9, 2008 at 9:35

    Frau Clinton weiß nur zu gut wem sie ihre Wahl zum Gouverneur des Staates Neu-York zu verdanken hat, den dort lebenden Juden.

    Als Ehefrau des Präsidenten Clinton hat sie seinerzeit klar für die Palästinenser Partei ergriffen.

    Man darf gespannt sein, wie sie sich in ihrer Rolle als Außenministerin verhalten wird: “Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!”

  • 2 1+1 // Dec 9, 2008 at 10:29

    Es käme der Wahrheit näher, “DIE Juden” gegen das Wort “Zionisten” auszutauschen.
    Wie groß wäre das Geschrei, ein Jude würde die zionistische Politik einer Merkel mit der “DER Deutschen” verallgemeinert gleichsetzen?
    Und wenn ich der Letzte bin, ich habe nichts mit der Merkel gemeinsam (außer die Sprache) und ich würde es mir verbieten, respektlos mit einer derartigen Flachzange gleichgestellt zu werden.
    Derartige Verallgemeinerungen dienen nur einer Sache, sie sind nicht nur unehrlich, sondern zeugen zudem von absoluter politischer Blindheit bzw. Analphabetentum.

  • 3 Kenner // Dec 9, 2008 at 10:42

    Diese ganze Veranstaltung ist doch sowieso ein Tummelplatz linker Gutmenschen und Islamarschkriecher.

  • 4 Ledermantel // Dec 9, 2008 at 10:42

    … was soll man den von der Kandischen Regierung erwarten, welche fast mehr im Würgegriff der “Auserwählten” ist, als die Jewnited Staates?

    Toronto ist ein negatives Beispiel dafür.

    Ernst Zündel kennt das bestens!

  • 5 Umpf // Dec 9, 2008 at 13:26

    Israel und Kanada gehen hier mit gutem Beispiel voran. Denn die Veranstaltung dient keinem anderen Zweck als den Vormarsch des Mohammedismus zu fördern. Auch die BRD sollte auf eine Teilnahme verzichten.

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