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Tibet ist jedem bekannt, der Dalai-Lama ebenso – ob aus Filmen, Büchern oder dem Fernsehen, wir alle kennen die Geschichten. Aber Geschichten basieren wie jeder weiß, kaum auf der Wahrheit, daher wollen wir uns aus aktuellen Zusammenhängen heraus näher mit Tibet beschäftigen.
Heutzutage eingegliedert in die Volksrepublik China, war man einst ein freier Staat, war unabhängig und frei. Allerdings gab es immer den großen Bruder, China, der seit jeher Anspruch auf das Gebiet stellte. Mehrere kleine Kriege, Besatzungen und Aufstände zierten das Bild der Vergangenheit. Mit dabei auch das britische Königreich. Ausgehend von Britisch-Indien versuchte man Tibet zu kontrollieren, es zu unterjochen, bevor Russland dies tat. Erst 1907 kam es zu einem Entschluss, der bedeutend für Tibet war, betroffen wurde die Entscheidung aber nicht von Tibetern, sie wurden nicht mal befragt. Lediglich England, Russland und China einigten sich darauf, dass Tibet unter die Suzeränität Chinas fällt. Das bedeutet, dass Tibet ab nun hin chinesisches Staatsgebiet wurde, ohne jede Befragung der tibetischen Bevölkerung. Heute spricht man im Zusammenhang mit dem britischen Imperialismus nur noch von ,,Hilfeversuchen“ um das bedrohte Tibet vor kommunistischen Gruppen zu schützen. Wer es glaubt, wird selig.
Wer ist Retter, wer ist Feind?
In den Folgejahren schickte China immer wieder militärische Expeditionen in die Großstädte Tibets um ihre Vormachtstellung zu untermauern, allerdings mit keinem langfristigen Erfolg. Durch den Sturz der chinesischen Monarchie und folgenden Bürgerkriegen, sowie dem zweiten Japan-China-Krieg verlor der Kampf um Tibet an Bedeutung, doch trotzdem blieb der Anspruch Chinas auf Tibet als Staatgebiet weiterhin bestehen. Jedoch schien die Möglichkeit darauf zurückgreifen zu können in weite Ferne gerückt, denn im Osten tobte der Krieg mit Japan, im Norden gab es die Sowjet-Union, dazwischen das Polster der Mongolei, es blieb nicht viel Zeit, sich mit Übernahmeplänen hinsichtlich Tibets zu beschäftigen. Aber da war noch etwas, was es China erschwerte. Eine Nation, bzw. ein Bündnis, stand kämpferisch hinter Tibet, ohne dabei imperialistische Absichten zu hegen. Die Nationalsozialisten, im Pakt mit Japan, beschlossen 1936 dem internationalen Kommunismus entgegenzuwirken, demnach auch Tibet zu beschützen. In den weiteren Jahren der nationalsozialistischen Regierungszeit gab es mehrere Staatsbesuche in Tibet, z.B. einem Besuch der Neujahrsfeiern, wo man auf Gesuch Tibets erschienen war. Weitere deutsche Expeditionen erkundeten später die Kulturen und Traditionen Asiens, darunter auch der tibetischen Bergregionen. Diese Expeditionen schlugen sich auch auf den Speiseplan Adolf Hitlers nieder, der eine asiatische leichte Ernährung bevorzugte [Siehe Lektüre ,,Sven Hedin – Ohne Auftrag in Berlin“].
Nachdem der Bolschewismus in Zusammenarbeit mit alliierten Verbänden aus aller Welt die Wirtschaftsmacht Deutschland im Mai 1945 bezwangen und die Japaner im Krieg mit China im gleichen Jahr kapitulierten und bürgerkriegsähnliche Zustände in China, sowie den Grenzregionen, vorherrschten, machte sich Angst in Tibet breit – zu recht.
1949 wurde die Volksrepublik China ausgerufen, unter Federführung der Kommunistischen Partei mit ihrer Spitze Mao Zedong. Unter ihm und den Kommunisten sollten in den folgenden Jahrzehnten mehrere Millionen Menschen an Hunger, sowie politischen Hetzjagden, sterben. Der Kommunismus in China war seit jeher eine auf Gewalt und Unterdrückung basierende Diktatur. Volkskommunen sollten Gemeinschaft und Gleichheit bringen, brachten aber nur Hungersnöte und eine Zwei-Schichten-Gesellschaft. Genau das, was man zuvor beseitigen wollte, nur noch krimineller, konsequenter und brutaler.
So erwachte noch im Jahre 1949 der chinesische Anspruch auf Tibet erneut. Von ,,chinesischen Mutterland“ war die Rede. Wie gesagt, so getan. Schon im Oktober 1950 besetzte die chinesische Volksbefreiungsarmee ganz Tibet. Vorausgegangen waren Hetzreden der Kommunisten, Tibet wäre unterjocht vom imperialistischen Groß-Britannien. Die Volksbefreiungsarmee sollte daher ihrem Namen alle Ehre machen, und den Staat Tibet Freiheit bringen. Was kam waren wie in China selbst – Terror, Diktatur und im Jahre 1951 ein 17-Punkte-Abkommen, welches durch politischen Druck auf einzelne tibetische Politiker zu Stande kam, allerdings ohne Bevollmächtigung und Wissen der eigentlichen tibetischen Oberhäupter. In diesem Abkommen wurde Tibet nun offiziell Teil des kommunistischen Chinas, nur, wieder mal [Ihr seht schon, jeder abgeschlossene Vertrag der Geschichte basiert auf Nicht-Einbeziehung der tibetischen Regierenden] ohne Einbezug der Tibeter.
Das 17-Punkte Abkommen
In dem Pakt der nun zwischen China und bedrohten tibetischen Politiker geschlossen wurde, geht es vorrangig um die Eingliederung Tibets ins ,,chinesische Mutterland“. Diesen Schritt umschrieb man in jedem Absatz liebevoll mit ,,dem Kampf gegen den Imperialismus zum Schutze Tibets“. So heißt der erste Punkt:
,,1.Das tibetische Volk soll sich zusammenschließen und die imperialistischen Angreifer aus Tibet vertreiben; das tibetische Volk soll in die große Völkerfamilie des Mutterlandes der Volksrepublik China zurückkehren.“
Hätte das tibetische Volk diesen Ausspruch nur im Ansatz ernst genommen und ihn in die Tat umgesetzt, wären die kommunistischen Besatzer, des angeblichen Mutterlandes, nicht mal einen Tag in Tibet verblieben, ohne dabei ihr Leben zu verlieren. Allerdings schien die kommunistische Übermacht zu groß, teilweise waren mehr Soldaten im Gebiet stationiert, als Einwohner.
Im weiteren enthielt das Abkommen enorme Einschnitte in die angeblich garantierte Autonomie des tibetischen Gebietes, welches auch seine Führung behalten sollte. So heißt es im zehnten Punkt:
,,Die tibetische Landwirtschaft, Viehzucht, Industrie und der Handel sollen schrittweise entwickelt und der Lebensstandard des Volkes in Übereinstimmung mit den heutigen Bedingungen in Tibet schrittweise verbessert werden.“
Diese Verbesserung sollte bald einsetzen, in Form von Volkskommunen, die bereits angesprochen wurden. Volkskommunen sind nichts anderes als kommunistische Kolchosen und Sowchosen. Dies Bedeutet die Kollektivierung der Landwirtschaft, indem alle Bauern in Gebiete zusammengeschlossen wurden, die Erträge eingezogen wurden und jedem Bauern Proportional zugeordnet werden sollten. Sollte.., das Ende von Lied war Armut und Hungersnot, während die kommunistische Führung, allen voran das Pummelchen Mao Zedong, aus allen Nähten platzte.
Die Folge waren in den Jahren 1955-1959 mehrere Aufstände in Tibet, die allesamt blutig niedergeschlagen wurden. Der Khampa-Widerstand „Chushi Gangdrug“ war dabei die größte Organisationsform der Rebellen. Am 10.März 1959 kam es im Lhasa zum vorläufigen Ende des Aufstandes, bei einer der größten Rebellionen in Tibet starben nach Angaben des Dalai Lama mehrere Zehntausend Tibeter. Weitere Aufstände folgten erst Ende der 80er-Jahre , die ebenso niedergeschlagen wurden.
Und heute?
Auch ein Grund, wieso wir nun die Geschichte des unterdrückten, geknechteten Volkes Tibet berichten, sind die aktuellen Geschehnisse in und um Tibet. In diesen Minuten liefern sich tibetische Mönche, unterstützt von den Einwohnern der Städte heftige Kämpfe mit chinesischen Armeeeinheiten. Bereits vor einigen Wochen kam es zu brutalen Ausschreitungen, in denen man Gummi- und Eisengeschosse gegen friedliche Mönche einsetzte. Tausende Festnahmen zeugen von der Beständigkeit von Brutalität und Terror im bis heute kommunistischen China. Auch heute werden noch tibetische Freiheitskämpfer gefangen genommen, gequält und missbraucht. Gefoltert, für die angebliche Freiheit. Eine Freiheit die es de facto nicht gibt. Es soll lediglich dem weiteren Überleben des kommunistischen Regimes nutzen, das heute sowieso mehr einem reinen Staatskapitalismus gleicht, als einer sozialistischen Nation.
Folge dessen? Heute kam es in einigen tibetischen Provinzen zu Ausschreitungen, in dessen Folge chinesische Einrichtungen beschädigt und zerstört wurden. Allerdings mag die Aussicht auf Erfolg gering sein, leben heute in Tibet mehr Chinesen, als Tibeter. Angegriffen, besetzt, eingeniestet und entfremdet, ein Kreislauf der uns nur zu bekannt sein dürfte in Deutschland, nur sind es hier nicht die Chinesen. Ein Zustand den man auch in Serbien kennt, wo Einwanderer ihre Unabhängigkeit in serbischen Grenzen bekunden und somit Landraub begehen. Aber man kennt es auch in Palästina, wo jüdische Besatzer das Mutterland gestohlen haben, es für sich beanspruchen und jeden Widerstand mit Waffengewalt unterdrücken.
Alles mit Unterstützung der, auf Freiheit und Gleichheit basierenden, Europäischen Union. Ob in Tibet, Palästina oder Serbien, Landraub scheint für europäische Kapitalisten kein Unrecht zu sein, eher eine Möglichkeit neue Wirtschaftsstrukturen ausnutzen zu können, wenn man neuentwickelte Länder, wie den Kosovo, als Frischland vorgeworfen bekommt.
Für die Freiheit aller Völker in ihren geschichtlich festgelegten Grenzen! Nationaler Sozialismus weltweit – oder Untergang!
Quelle:
AG Ruhr-Mitte

92 responses so far ↓
1 Hermann Ludwig // Mar 16, 2008 at 12:21
Wo ist Dagmar, wenn man sie braucht? Weiß wenigstens die chinesische Nachrichtenagentur etwas über ihren Verbleib?
2 GermannX // Mar 16, 2008 at 12:37
Sehr interessanter Text, vorallem da man davon ausgehen kann, dass sich die wenigsten Kameraden bisher damit befasst haben, allerdings hätte man doch bitte die Grammatik korrigieren können.
3 Dagmar // Mar 16, 2008 at 12:56
Sportler, die an der Olympiade in Peking teilnehmen, sind Volksverräter! Wann wacht das IOC endlich auf und sagt den Spuk ab?
http://www.bild.de/BILD/news/politik/2008/03/15/aufstand-der-moenche/tote-bei-protesten-in-tibet,geo=4024180.html
Die ganze Welt leidet mit den tibetanischen Freiheitskämpfern:
http://www.bild.de/BILD/news/politik/2008/03/16/welt-leidet/mit-tibet,geo=4030198.html
Auch in Deutschland laufen erste Proteste an:
http://www.bild.de/BILD/berlin/aktuell/2008/03/15/friedlicher-protest/gegen-chinesische-tibet-politik,geo=4029794.html
Hier noch ein Länderprofil für eilige Leser:
http://www.bild.de/BILD/news/politik/2008/03/16/tibet/tibet-dach-der-welt-hg,geo=4030030.html
Nationalbuddhismus verteidigen!
http://www.bild.de/BTO/news/2007/05/11/dalai-lama-serie/china-herrschaft-tibet.html
Freiheit für Tibet!
Besatzer raus!
4 Wolfgang Reinhard // Mar 16, 2008 at 13:45
Gibt es schlimmere Heuchler als die Demokraten?
Tibet – den Tibetern.
Und - Deutschland den Ausländern und Heuschrecken!
Nationalistische Plakatkunst und die Welt verstehen:
http://forum.thiazi.net/showthread.php?p=324112&highlight=tibet#post324112
5 GB/BHE // Mar 16, 2008 at 13:48
Die Tibeter wehren sich gegen Überfremdung und Unterwanderung durch Okkupanten. Doch leider haben sie keine Chance. Dennoch darf man vor letztlich keinem Mittel zurückschrecken um Fremdherrschaft loszuwerden. Auch wenn der Widerstand nur noch symbolischen Wert hat. Wenn man sieht das man einen Krieg verliert kann man immer noch Schlachten gewinnen um dabei die Verluste des Feindes zu erhöhen.
Wie viele Millionen Chinesen kamen seit der Okkupation Tibets in das Land ? Mittlerweile dürfte die Zahl ein Mehrfaches der einheimischen Bevölkerung betragen.
Interessant und zwiespältig ist dazu die Haltung des Südtiroler Bergsteigers Reinhold Messner. Auch er beklagt die Überfremdung Tibets. Gleichzeitig ist er aber Wähler der Grünen und somit an der Zerstörung Westeuropas durch Einwanderung zumindest desinteressiert oder nimmt wahrscheinlich sogar eine zustimmende Haltung ein. Typisch degeneriertes Idiotenpack.
Unserer Dagmar ist die Überfremdung der Heimat ja auch sowas von völlig gleichgültig, sie lebt nur für Tibet.
Da gibt’s so ein Sprichwort von Bismarck da fällt mir der Text nicht ein.
Sinngemäß lautet es so das sich der Deutsche eher für fremde Nationalitäten begeistert als für die eigene.
Diese Krankheit bemerkt man sehr oft.
6 Bodo // Mar 16, 2008 at 14:04
Was man noch wissensollte, es gibt nicht DAS chinesische Volk. In China leben viele unterschiedliche Völker. Teilweise auch miteinanderer, aber dann eher wie in einem Kastensystem.
Viele der Arbeitskräfte in den Bergwerken und auf den Baustellen entstammen einem Volk, das in China fast völlig entrechtet ist. Sie werden wie Sklaven gehalten, obwohl ja angeblich der Kommunismus verwirklicht wird. Aber im Namen der Menschlichkeit sind schon immer die größten Verbrechen verübt worden.
Somit ist die Besetzung Tibets für die Führungskaste eigentlich etwas ganz normales und Proteste dagegen werden kaum verstanden (müssen daher also kiminellen Ursprungs sein).
7 GB/BHE // Mar 16, 2008 at 14:24
“Die Neigung, sich für fremde Nationalitäten und Nationalbestrebungen zu begeistern, auch dann, wenn dieselben nur auf Kosten des eigenen Vaterlandes verwirklicht werden können, ist eine politische Krankheit, deren geographische Verteilung sich leider auf Deutschland beschränkt.”
Otto von Bismarck
8 Meckerer // Mar 16, 2008 at 14:26
Der Protest der Tibeter kommt nicht von ungefähr und einfach zur rechten Zeit. Im Gegensatz zum Kosovo ist Tibet zu Unrecht von China annektiert worden. Tibet war schon immer ein eigener Staat.
Die Olympiade wird eine einzige Farce und Pleite für China, so ist es recht.
So wirds mal in der OMF-BRD auch zugehen, wenn jede Volksgruppe und Scheiß-Türken vor allem einen Staat wollen in Deutschland.
9 GBI // Mar 16, 2008 at 14:29
Tibet hat keine Chance. Traurig aber wahr. Selbst ein nationales Deutschland wäre gezwungen, angesichts der ungeheuren Macht Chinas, mit Peking zusammenzuarbeiten. Chinas Regime kämpft auch nicht ums “Überleben”. China wird das kommende Jahrhundert immer stärker dominieren, sein Regime ist vollkommen stabil und obendrein erfolgreich. Eine totalitäre moderne Nation die die absterbenden Nationen des Westens überleben wird. Und Tibet hat das Pech sein Nachbar zu sein und wird durch Überfremdung allmählich sinisiert. Schade um Tibet aber das war seit jeher das Schicksal schwacher Völker, die nicht in der Lage waren sich selbst zu bahaupten.
10 Hermann Ludwig // Mar 16, 2008 at 14:32
@ GB/BHE
Bismarck sagte als preußischer Ministerpräsident (und Außenminister) im preußischen Landtag 1863:
“Die Neigung, sich für fremde Nationalitäten und Nationalbestrebungen zu begeistern, auch dann, wenn dieselben nur auf Kosten des eigenen Vaterlandes verwirklicht werden können, ist eine politische Krankheit, deren geographische Verbreitung sich leider auf Deutschland beschränkt.”
Hintergrund war die Alverslebensche Konvention, mit der Preußen und Rußland sich gegenseitig bei der Bekämpfung des polnischen Januaraufstands unterstützten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Alvenslebensche_Konvention
11 Mitstreiter // Mar 16, 2008 at 14:42
Den heuchlerischen Demokrazis ist der Ruf “Deutschland den Deutschen zu wider. Aber Tibet den Tibetanern ist bei Demokröten anders gepolt. Das karge Hochgebirgsland Tibet ist ein Bestandteil Chinas. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
12 jochen // Mar 16, 2008 at 14:51
@ GB/BHE
Die Neigung, sich für fremde Nationalitäten und Nationalbestrebungen zu begeistern, auch dann, wenn dieselben nur auf Kosten des eigenen Vaterlandes verwirklicht werden können, ist eine politische Krankheit, deren geografische Verbreitung sich leider auf Deutschland beschränkt.
13 Etter // Mar 16, 2008 at 15:25
Merkel meinte, «wir müssen mit Peking in den Dialog treten». Wie schnuckelig.
@GB/BH
Messners Haltung entspricht der Haltung des gewöhnlichen Europäers. Wie oft höre z. B. von Arbeitskameraden täglich die übelsten ausländerfeindlichen und rassistischen Schimpftiraden, die auch mir aufstossen. Aber wenn es an die Urne geht, wen wählen sie? Grüne und Linke! Das wird nie jemand verstehen, aber es ist so.
14 's Fritzle // Mar 16, 2008 at 15:31
Was hört man aus Lhasa?
Und was aus Berchtesgaden?
Aus Agharta hört man, daß die Frau nach dem Tier ruft.
15 Etter // Mar 16, 2008 at 15:31
Tibets Schicksal ist beklagenswert und der Aufstand natürlich zu unterstützen. Man sollte aber auch nicht vergessen, dass die Tibeter teilweise selbst schuld sind. Anhänger einer aktionsfeindlichen Religion werden irgendwann zu Underdogs, ausser sie können die anderen ebenfalls von ihrer Religion überzeugen. Mit totalem Pazifismus lässt sich auf die Dauer kein Staat halten.
16 Rkm // Mar 16, 2008 at 15:52
Sicher, das Schicksal dieses friedlichen, tiefgläubigen Volkes ist tragisch aber man sollte aufpassen.
Sehr gerne wird nämlich aus Katmandu oder Timbuktu berichtet, mit dem Finger auf China oder Iran gezeigt, wo ja keine Meinungsfreiheit herrscht, das Internet zensiert wird oder Regimekritiker ins Gefängnis wandern.
Dann muß man nicht aus Leipzig oder meinetwegen dem Iraq berichten.
Zitat SPIEGEL Online:
“Beim Aufstand in Tibet sind Dutzende Menschen getötet worden, jetzt droht China mit einer gnadenlosen Niederschlagung der Proteste.”
Genau das läuft im Iraq seit Jahren, TÄGLICH dutzende von Tote ! Über 1.000.000, das ist die Bilanz des US-Holocaust im Iraq. Alles zum Wohle Israels.
Wenn der Dalai Lama vom “kulturellen Völkermord” spricht, kommt uns das nicht allen bekannt vor ?
Tibet liegt vor deiner Haustür.
17 Detlef // Mar 16, 2008 at 15:55
Autor:
Für die Freiheit aller Völker in ihren geschichtlich festgelegten Grenzen! Nationaler Sozialismus weltweit – oder Untergang!
Ja, ja, die Welt ist schlecht!
Wenn Dagmar vom Führer Instruktionen hätte, könnte man ihre Ansichten ja berücksichtigen, aber hat sie das?
Wir können leider nicht allen helfen, wir schaffen es ja nicht einmal das Thema „Ausrottung des preußischen Volkes“ auf die Tagesordnung zu setzen.
Und mal ehrlich, als Karl Mai-Leser haben wir ja auch noch die Aufgabe, die Wiedererlangung der Rechte der Indianer und die Rückgabe des geraubten Landes voranzutreiben.
Aber mir fällt dann auch noch die Befreiung von Böhmen und Mähren ein und nicht zu vergessen, die Wiederherstellung des österreichische Staatsgebietes als Bollwerk gegen die Osmanen.
Um dies alles zu schaffen, ist allerdings die Errichtung des „Nationaler Sozialismus“ die primäre Aufgabe. Bedeutet auch, unser Lager von antisozialistischen Elementen zu säubern!
18 PA // Mar 16, 2008 at 15:57
Wenn man Politik verstehen will, muss man auch in der Lage sein, Ereignisse vielschichtig zu analysieren. In der Realität und besonders in der Politik hat ein Ereignis nie eine einfache (einfältige) Bedeutung und Wertigkeit. Und häufig verdeckt eine oberflächliche Interpretation der Geschehnisse einen tieferliegenden Zweck, besonders dann, wenn diese oberflächliche Deutung von den gleichgeschalteten Massenmedien transportiert wird. Auf die aktuellen Ereignisse in Tibet bezogen bedeutet dies: Unabhängig von der Frage einer gefährdeten nationalen Identität Tibets ist die politische Bedeutung dieser Ereignisse vielmehr in einem propagandistischen Angriff auf China zu sehen, das kurz vor der Olympiade an einer besonders empfindlichen Stelle getroffen werden soll. Michael Winkler hat dies in seinem heutigen Tageskommentar sehr treffend analysiert: Da alle Zeichen auf einen baldigen bevorstehenden Angriff auf den Iran hindeuten und die wirtschaftliche Beziehungen zwischen China und dem Iran (auch im Rahmen der SCO - Shanghai Cooperation Organisation) eine signifikante Zunahme erfahren haben, ist in dem zweifellos von westlicher Seite organisierten und gesteuerten Tibet-Aufstand ein Druckmittel gegen China zu sehen, sich einem Krieg gegen den Iran nicht zu widersetzen.
Es ist erschreckend und faszinierend zugleich zu beobachten, wie die Spielfiguren auf dem globalen Schachbrett derzeit in Stellung gebracht werden. Im Interesse der Nationen und der Menschheit insgesamt kann man nur hoffen, dass der Spieler mit dem Davidstern-Emblem frühzeitig einen Herzinfarkt erleidet und somit aus dem Spiel ausscheiden muss. Wenn nicht, so sollte dem aus den oben genannten Gründen nachgeholfen werden …
19 Kamerad NRW // Mar 16, 2008 at 15:57
Ich finde man sollte lieber das national sozialistiche China unterstützen diese Seperatisten mal in die Schranken zu weisen !
20 Beobachter der Völkischen // Mar 16, 2008 at 15:58
@ GB/BHE “Da gibt’s so ein Sprichwort von Bismarck da fällt mir der Text nicht ein.
Sinngemäß lautet es so das sich der Deutsche eher für fremde Nationalitäten begeistert als für die eigene.
Diese Krankheit bemerkt man sehr oft.”
Sehr richtig. Besonders ab 1938 hat sich die deutsche Führung (für meine Begriffe) ein bisschen viel für andere Nationalitäten und besonders für deren Staatshaushalte, Bodenschätze, strategische Positionen und Minderheiten interessiert.
Würde ich auch als Krankheit bezeichnen. 100% Zustimmung.
21 Gefreiter // Mar 16, 2008 at 16:14
Pfeiff auf das Gutmenschengequatsche! Sollen sie doch alle Tibeter erschießen und ihre Klöster bombardieren. Na und? Diese innerasiatische Angelegenheit geht uns nichts an. Wer sich dennoch gutmenschlich gerührt fühlt, dem sage ich eiskalt: auf die buddhistischen Schlitzaugen können wir leicht verzichten. Na gut, alle außer Dagmar vielleicht.
22 Hannes // Mar 16, 2008 at 16:23
Doitschland geht es viel schlimmer als Tibet!!!!11
23 Otto I. // Mar 16, 2008 at 16:32
Auch wenn man mich hier dafür steinigen wird: Wenn jemals Kommunisten etwas Gescheites getan haben, dann Mao, als er den Dalai Lama und seine Schweinepriester aus Tibet vertrieben hat. Und das meine ich völlig ernst, keine Ironie.
Der tibetische Lamaismus ist ein derart menschenverachtender Sauhaufen, daß ich mich darüber wundere, wie Linke und Rechte, die sonst für Freiheit, Selbstbestimmung, Gleichberechtigung, etc. pipapo eintreten, und dem Christentum alle möglichen Schandtaten vorwerfen, sich dem Dalai Lama und seinen Schweinepriestern zu Füßen werfen ihn als “Seine Heiligkeit” anquatschen können!
Buchtip: Victor und Victoria Trimondi: Der Schatten des Dalai Lama. Sexualität, Magie und Politik im tibetischen Buddhismus”. Düsseldorf: Patmos Verlag, 1999 ISBN 3491724074
24 Gunvald Larsson // Mar 16, 2008 at 17:02
@Otto I. :
http://www.utzverlag.de/news.php?nid=027
25 AG-Ruhr-Mitte // Mar 16, 2008 at 17:38
Bitte ht daruf achten, was verquere aussortierte Antifaschisten schreiben. Dieser Artikel stammt von der AG-Ruhr-Mitte, nicht von einem M. Hüning.
26 Germania // Mar 16, 2008 at 17:38
@Kamerad NRW
Ich finde man sollte lieber das national sozialistiche China unterstützen diese Seperatisten mal in die Schranken zu weisen !
Schon klar…..:)
27 Der Zoch kütt // Mar 16, 2008 at 17:59
was jucken mich Chinesen in Lhasa wenn der Pole in Stettin und der Türke in Köln sitzen?
28 waldkauz 98544 // Mar 16, 2008 at 18:30
@ PA volle Zustimmung.
Begonnen hat das schon als Merkel den Dalai Lama empfangen hat. Diese Provokation gegen China war bestellt. Es sind immer die gleichen Abläufe, eine sogenannte “Oposition” wird vom westlichen Ausland aufgebaut und mit Geld (teilweise auch mit Waffen) unterstützt, um dann der Welt zeigen zu können, wie die jeweilige Staatsmacht gegen die “bestellten Aufständischen” vorgeht. (orange Revolutionen).
Hier soll eindeutig die Weltmeinung gegen China aufgebracht werden, um von den eigentlichen Kriegszielen abzulenken.
29 Rheinländer // Mar 16, 2008 at 19:09
Letztens habe ich in der Internetausgabe einer großen Zeitung in der Kommentarspalte sinngemäß folgende Aussage lesen können: Die separatistischen Tibeter seien religiöse Extremisten, die eine absolute Theokratie errichten wollten, während die Chinesen es den Tibetern ermöglicht hätten, in der modernen Welt anzukommen. Sicherlich haben die Chinesen materielle Neuerungen nach Tibet gebracht, aber das größte Problem ist in der Volksrepublik China zu sehen. Dieser Staat läßt keine freie Religionsausübung zu, da alle Religion durch den Staat überwacht werden soll. Selbst ein Staat wie die Mongolei müßte nicht unabhängig sein, da sie seinerzeit eine “Unabhängigkeit” von Rußlands Gnaden installiert worden ist. Es ist eben eine schwierige Gemengelage, in der nicht so leicht ein Urteil gefällt werden kann.
30 Lucifer // Mar 16, 2008 at 19:22
@PA
Brilliant analysiert! Dem wäre evtl. noch hinzuzufügen, daß vor kurzem ein hochrangiger US-Militär zurückgetreten ist, weil er einen Krieg mit dem Iran nicht mitverantworten möchte - es gibt also auch in Amerika noch anständige Menschen! Vielleicht hat er aber auch M.W.`s “Spirituelle Welt” gelesen und möchte nicht in der Dunkelzone landen (Kleiner Spaß)!
31 Arthos // Mar 16, 2008 at 19:41
Es sieht tatsächlich so aus, als sollte die tibetische Frage von der „Weltgemeinschaft“ gegen China instrumentalisiert werden. Unabhängig davon sollte unsere Sympathie für das tibetische Volk sein, an dem ein wirklicher Völkermord vollzogen wird; das ähnliches auch den europäischen Völkern -insbesondere dem Deutschen- blüht, kann diese Sympathie nur verstärken.
@Otto I.: Es kann doch wohl nicht wahr sein, daß in patriotischen Kreisen der haßerfüllte Unsinn geglaubt wird, der von den Trimondi-Schweinepriestern produziert wird, der mit Sicherheit einen von den Chinesen bezahlten Versuch darstellt, das blendende Image des Dalai Lama anzukratzen.
32 Knuddeltiger // Mar 16, 2008 at 20:39
Was habt ihr denn? Mao war nicht nut Sozialist, er war auch ein glühender Nationalist, was spätestens seit den chinesischen Grenzkriegen mit Indien, Vietnam und der UDSSR bekannt sein sollte. ^^
33 Dike // Mar 16, 2008 at 21:31
“das blendende Image des Dalai Lama anzukratzen…”
Seine “Heiligkeit”, der Dalai Lama, ist ein Propagandist für die Hochfinanz.
“Der freundliche kleine Mönch Tenzin Gyatso, ist der 14.Dalai
Lama und soll laut Lehre die 13. Wiedergeburt des ‘Dalai
Lama’ d.h. seiner selbst sein. Er floh mit 15 Jahren aus
Tibet und wurde nicht nur als Religionsführer für den
Buddhismus ausgebildet, sondern bekam den wesentlichen Teil
seiner Erziehung in einem CIA Lager. Ohne eigene
Zukunftskonzept sieht er sich heute als politisch/religiöser
Führer der Buddhisten, bei denen die ‘Rot-Chinesen’
zumindest seit 1913 als die historischen Feinde gelten.
So setzte der Dalai Lama seit je auf das verlierende Pferd,
indem er immer die Verbindung mit den pro-demokratischen und
anti-chinesischen Kräften auf der ganzen Welt - und
insbesondere Taiwans suchte. Mit dem wirtschaftlichen und
politischen Erfolg Chinas geniest dieses im ganzen
Asiatischen Raum freundschaftliche Anerkennung und so steht
der Dalai Lama auf der falschen Seite des Zauns.
Politisch hoffähig wurde er im Westen erst, als er 1989 den
Friedensnobelpreis bekam. Seit dem hält sich der 72 jährige
Globe-Trotter in Sachen ‘Demokratie und Tibetismus’ nur
allzu oft und gerne auch in seinem Schweizer Kloster auf.
Statt als religiöser Führer zu agieren, lies er sich nach
alter Tradition zum Chef der Tibetischen Exilregierung
machen und die lebt natürlich von der Unterstützung der
pro-demokratischen Kräfte der ‘Global Governance’ für die er
als Ikone den Freiheits- und Friedensapostel mit seiner
CIA-Erziehung spielt.
Während alle anderen Religionen längst in China aktiv sind,
zieht der Dalai Lama mit der Taiwantreuen Falungong immer
noch am selben Strang. Taiwan bezeichnet sich selbst als
das Rom des Buddhismus. Gleichzeitig schrumpfen die
Buddhisten in Tibet auf weniger als die Hälfte der
Bevölkerung und wachsen mehrheitlich Taoistisch auf, während
die tibet-buddhistische Führungselite ihren Dalai Lama in
westlichem Stil für teueres Geld medienwirksam vermarkten.
Der Taoismus war für die Chinesen immer die bevorzugte
Religion da sie ihnen den Weg mit der politischen Führung
zeigte. Auch in Tibet setzt sich der Taoismus durch und hat
auch durch den Zuzug heute schon mehr Glaubensanhänger als
der Buddhismus.”
Quelle: MaxNews@Mailstar.net
34 Knuddeltiger // Mar 16, 2008 at 21:42
nur
35 Colin // Mar 16, 2008 at 21:54
Nichts kann China vor den Olympischen Spiele weniger gebrauchen als negative Presse. Grund genug für den Dalai Lama, für ebensolche zu sorgen. Mit ausdrücklicher Billigung »Seiner Heiligkeit« wurde am 4. Januar 2008 ein exiltibetischer Kampfverband gegründet, bestehend vor allem aus Mitgliedern des militanten »Tibetan Youth Congress«, mit dem Ziel, »direkte Aktionen« durchzuführen: »Wir werden den historischen Moment der Olympischen Spiele dazu nutzen«, so die als »Tibetan People’s Uprising Movement« (TPUM) ausgerufene Kampftruppe, »das Ende der chinesischen Besetzung herbeizuführen.« Im Internet kursierten wenig später erste Gerüchte über geplante Sabotageakte, Terroranschläge und Attentate. Schon Ende der 1980er hatte es unter der Bezeichnung »Chinesische Häuser anzünden: Sabotage« eine exiltibetische Untergrundorganisation gegeben, die für Terror gegen chinesische Siedler sorgte.
Der Dalai Lama selbst ließ keine Gelegenheit aus, die angeblich »erneut zunehmende Unterdrückung des tibetischen Volkes« anzuprangern und damit die offen gewaltbereite Stimmung innerhalb des TPUM anzuheizen. In seiner traditionellen Rede zum »Jahrestag des Volksaufstandes von 1959« am 11. März 2008 behauptete er, Peking mache sich fortgesetzt »zahlreicher, unvorstellbarer und grausamer Menschenrechtsverletzungen« in Tibet schuldig. In der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu kam es noch am selben Tag zu gewalttätigen Ausschreitungen exilierter Tibeter. In Lhasa zogen mit Schlagstöcken bewaffnete Mönchstrupps aus dem nahegelegenen Kloster Drepung marodierend durch die Altstadt. Die Polizei ging mit entsprechender Härte gegen den Rotkuttenmob vor. Die gezielt provozierten Zusammenstöße ließen die Gewalt auf die beiden anderen Großklöster Lhasas und weitere Teile der Stadt überspringen: Polizeifahrzeuge, Busse und Privatautos wurden umgeworfen und angezündet, chinesische Häuser und Ladengeschäfte demoliert, geplündert, in Brand gesteckt. Molotowcocktails flogen in Banken, Schulen und Krankenhäuser. Außer Rand und Band geratene Mönchshorden brachen blutige Straßenkämpfe vom Zaun, es gab zahlreiche, teils schwer Verletzte.
Tibet-Unterstützergruppen weltweit machten Peking für den Ausbruch der Gewalt verantwortlich. Der »friedliche Protest des tibetischen Volkes« sei brutal zusammengeknüppelt und niedergeschossen worden. Mehr als 100 Tibeter seien dabei zu Tode gekommen. Bush und Merkel forderten zu umgehenden Gesprächen mit dem Dalai Lama auf, der als einziger die »Tibetfrage« zu lösen imstande sei.
Die tatsächliche Rolle des Dalai Lama, der mit seiner Rede zum 11. März die Lunte ans Pulverfaß des TPUM-Terrors gelegt hatte, wurde konsequent ausgeblendet. Nach offiziellen Angaben gab es bisher zehn Tote: Opfer der Brandanschläge auf chinesische Häuser und Läden.
36 Dike // Mar 16, 2008 at 22:01
Tibetischer Buddhismus und die ahnungslose Schwärmerei
Auszug von Colin Goldners Buch
Auch in Europa rühren die Buddhisten die Werbetrommel. Wie Colin Goldner diese ahnungslose Schwärmerei für den Buddhismus beschreibt, sind es nicht nur Stars wie Richard Gere, Heino oder Peter Maffei die sich für den Dalai Lama stark machen. Vor allem innerhalb der Esoterik- und Psychoszene gilt tibetischer Buddhismus, beziehungsweise das, was man davon weiß oder dafür hält, als übergeordnete “spirituelle Leitlinie”. Ernsthafte Auseinandersetzung, womit auch immer, gibt es in dieser Szene freilich nicht, die oberflächliche Kenntnis von ein paar Begriffen und ein “Gefühl” für die Sache reichen völlig aus, sich “zugehörig” vorzukommen; vielfach versteht man sich dann schon als “engagierter Buddhist”, wenn man einen “Free-Tibet”-Aufkleber auf dem Kofferraumdeckel spazierenfährt. Vorangetrieben wird der gewinnträchtige Boom durch eine Unzahl einschlägiger Publikationen: eingepasst in das übliche Sortiment an Astrologie-, Bachblüten- und Wunderheil-Literatur findet sich jede Menge “tibetisch” aufgemachten Unsinns auf dem Buch- und Zeitschriftenmarkt.
Tibet gehörte in seiner Vergangenheit China an, bis eben der 13. Dalai Lama 1913 es als unabhängige Republik ausrief. Diese Abtrünnigkeit korrigierten die Chinesen 1951 mit ihrer Rückkehr und begründet gleichzeitig, weshalb nun die heutige Wiedergeburt #14, sich mit dem politischen Ziel der Unabhängigkeit von 1913 identisch erklärte. Ein reinkarnierter Heiliger irrt nicht - und so lebt Tibet ohne buddhistische Führung, weil die Obrigkeit statt dessen lieber die zahlenden Massen der westlich-abtrünnigen Religionsabwanderer bekehrt.
Kein Wort darüber im Westen, dass die Religionsabkehr in Tibet nicht von ungefähr kam und man mit der Chinesischen Führung gar nicht so unzufrieden ist. So ist es im Westen relativ unbekannt, dass die herrschende Mönchselite das Land gnadenlos ausbeutete und Menschen mit Hilfe eines weitverzweigten Netzes an Klostereinrichtungen und monastischen Zwingburgen kontrollierte. Der relativ kleinen Ausbeuterschicht - ein bis eineinhalb Prozent - stand die große Masse der Bevölkerung als “Leibeigene” beziehungsweise “unfreie Bauern” gegenüber. Die Steuer- und Abgabenlasten, die diesen Menschen aufgebürdet wurden, drückten sie unter die Möglichkeit menschenwürdiger Existenz. Bitterste Armut und Hunger beherrschten den Alltag in Tibet; es gab keinerlei Bildungs-, Gesundheits- oder Hygieneeinrichtungen (außerhalb der Klöster). Privilegierte beziehungsweise benachteiligte Lebensumstände wurden erklärt und gerechtfertigt durch die buddhistische Karmalehre, derzufolge das gegenwärtige Leben sich allemal als Ergebnis angesammelten Verdienstes respektive aufgehäufter Schuld früherer Leben darstelle.
Das tibetische Strafrecht zeichnete sich durch extreme Grausamkeit aus. Zu den bis weit in das 20. Jahrhundert hinein üblichen Strafmaßnahmen zählten öffentliche Auspeitschung, das Abschneiden von Gliedmaßen, Herausreißen der Zungen, das Abziehen der Haut bei lebendigem Leibe und dergleichen. Da klingen die heutigen Vorwürfe wegen Menschenrechtsverletzungen gegen China dagegen harmlos.
Ab Mitte der 1950er Jahre wurde in Tibet mit Hilfe der CIA - und mit Billigung des Dalai Lama - ein großangelegter Untergrundkampf gegen die Chinesen geführt. Zwei der Brüder des Dalai Lama organisierten von Indien bzw. den USA aus den Guerillakrieg. Im Frühjahr 1959 verließ der Dalai Lama selbst - von langer Hand und mit Hilfe der CIA vorbereitet - Lhasa und begab sich ins indische Exil. Es folgten ihm bis Ende des Jahres rund 30.000 Tibeter, {Max: bis heute haben rund 120.000 Tibeter ihren Wohnsitz im Ausland genommen- über 12.000 davon leben in der Schweiz, 80.000 im deutschsprachigen Raum und Europaweit gibts mittlerweile über 500.000 Anhänger.}
Die insbesondere im Zuge der Kulturrevolution in den 1960er Jahren von der Volksbefreiungsarmee in Tibet verübten Gewalt- und Zerstörungsakte sind durch nichts zu rechtfertigen und zu entschuldigen. Gleichwohl ist den exiltibetischen Verlautbarungen und denen der internationalen Tibet-Unterstützerszene prinzipiell zu mißtrauen: Sie sind, sofern sie nicht völlig aus der Luft gegriffen sind, in der Regel heillos übertrieben und/oder beziehen sich auf längst nicht mehr aktuelles Geschehen. Die Behauptung der Exilregierung des Dalai Lama, das “tägliche Leben der Tibeter im eigenen Land” sei bestimmt durch “Folter, psychischen Terror, Diskriminierung und eine totale Mißachtung der Menschenwürde” ist reine Propaganda zur Sammlung von Sympathiepunkten beziehungsweise Spendengeldern; es spiegeln solche Anwürfe nicht die gegenwärtige Realität Tibets wider. Auch die Anwürfe von Zwangsabtreibungen und flächendeckender Sterilisierung tibetischer Frauen, von Überflutung des Landes durch chinesische Siedler, von systematischer Zerstörung des tibetischen Kulturerbes entsprechen nicht den Tatsachen.
Die Dalai Lamas als “Gottkönige” Tibets sind demokratisch durch nichts legitimiert; sie werden, ebenso wie die sonstigen Groß-Lamas, aufgrund astrologischer und sonstiger Zufallsdeutungen von der Gelugpa für ihre Rolle ausgewählt. Bis heute hat er sich, trotz allen Demokratisierungsgeredes, noch nicht einmal in den exiltibetischen Kommunen durch eine Wahl oder Volksabstimmung legitimieren lassen.
Laut Colin Goldners kritische Biographie http://hpd-online.de/node/2476 ist die Doktrin der Gelugpa ein abstruses Konglomerat aus Geister- und Dämonenglauben, verbunden mit menschenunwürdigen Unterwerfungsritualen. Wie jede Religion basiert sie wesentlich auf raffiniert und gezielt geschürter Angst vor dem Jenseits. Horrende Monster-, Vampir- und Teufelsvorstellungen durchziehen die Lehre des tibetischen Buddhismus. Wer die Gebote der Lamas nicht befolge, finde sich unweigerlich in einer der sechzehn Höllen wieder in denen man gefoltert oder verbrannt, zerschlagen, zerquetscht, von Felsbrocken zermalmt oder mit riesigen Rasiermessern in tausend Stücke zerschnitten wird. Was derlei pathologischer Karmawahn in den Köpfen einfach strukturierter, ungebildeter Menschen anrichtet - ganz zu schweigen von den Köpfen drei- oder vierjähriger Kinder, die man damit vollstopft -, läßt sich nur mit Schaudern erahnen.
Systematisch werden durch den tibetischen Buddhismus geistes- und seelenverkrüppelte Menschen herangezüchtet. Wesentlicher Bestandteil des Ritualwesens, zu dem auch verschiedenste - in der Regel zutiefst frauenverachtende - Sexualpraktiken zählen, ist die Einnahme “unreiner Substanzen”. Dazu gehören die “Fünf Arten von Fleisch” (Stier-, Hunde-, Elephanten-, Pferde- und Menschenfleisch) sowie die “Fünf Arten von Nektar” (Kot, Gehirn, Sexualsekret, Blut und Urin). Als tieferer Grund für derlei tantrische Riten gilt die zu erwerbende Erkenntnis, daß “kein Ding an sich rein oder unrein ist und alle Vorstellungen von solchen Gegenständen lediglich auf falscher Begrifflichkeit beruhen”.
Opfer solch kollektiven Wahngeschehens ist eine ganze Gesellschaft, die seit Jahrhunderten unter dem Joch dieses von Mönchsgeneration zu Mönchsgeneration weitergegebenen Irrsinns steht. Opfer sind letztlich aber auch die Mönche und Lamas selbst, die, abgerichtet seit frühester Kindheit und jeder Chance auf eigenständiges Denken und Handeln beraubt, das psychopathische Wahnsystem, in dem sie sich bewegen, nicht als solches erkennen können; die, ganz im Gegenteil, ihr verbogenes und verkrüppeltes Selbstverständnis, ihre Kot- und Blutrituale für einen Ausdruck höheren Bewußtseins halten, unabdingbar auf dem “Weg zur Erleuchtung”.
Längst ist im übrigen erwiesen, daß die Sexualpraktiken, deren die tibetischen Lamas sich befleissigen, keineswegs nur visualisiert sind, wie sie behaupten. Seit je werden hierzu ganz reale Mädchen und Frauen herangezogen. Entscheidend, so der Dalai Lama in interner Verlautbarung, sei es, sich vor dem Fehler des Samenergusses zu hüten, denn: “Ohne Ejakulation ist es kein Sex, auch wenn es so aussieht”. Komme es dennoch zum “Auswurfe des Spermas”, solle man dieses aus der Vagina der “Weisheitsgefährtin” herausschlürfen. Das Mönchsgebot der Enthaltsamkeit bleibe so gewahrt.
Wenig bekannt sind die Kontakte, die der Dalai Lama zu alten und neuen Nazis unterhält. Damit ist noch nicht einmal seine Freundschaft zu Heinrich Harrer gemeint, der als SA-Mann (seit 1933!) und späterer SS-Oberscharführer überzeugter Nazi gewesen war (auch wenn er das bis zu seinem Tod Anfang 2006 abstritt). 1939 war Harrer im Zuge einer SS-Bergsteiger-Expedition zum Nanga Parbat in Nordindien (heute Pakistan) in britische Kriegsgefangenschaft geraten, aus der er 1944 nach Tibet entfliehen konnte. Anfang 1950 gab es ein erstes persönliches Treffen mit dem damals 15-jährigen Dalai Lama, aus dem sich ein mehr oder minder regelmäßiger Englisch- und Geographieunterricht entwickelte. (Im November 1950 verließ Harrer Lhasa, seine vielgerühmte Tätigkeit als “Lehrer und Vertrauter des Gottkönigs” hatte etwas mehr als ein halbes Jahr gedauert.)
(…)
2007, nach tibetischem Kalender das “Feuer-Schwein-Jahr”, scheint ein besonderes Glücksjahr zu sein: Gleich dreimal kommt “Seine Heiligkeit” auf Deutschland hernieder.
Mitte Mai war dem “Gottkönig” unerwartete Ehre zuteil geworden: in einer groß aufgemachten Gala in Leipzig zeichnete die “Bild”-Zeitung ihren altgedienten Kolumnisten mit einem hauseigenen „Medienpreis” aus. Zusammen mit „Seiner Heiligkeit” wurden Daimler-Vorstand Dieter Zetsche, Comedian Hape Kerkeling, die Musikgruppe „Silbermond” und Eisläuferin Kathi Witt mit dem Preis bedacht. Als Laudator für den Dalai Lama fungierte Reinhold Messner, moderiert wurde das Ganze von Spinat-Ikone Verona Feldbusch-Pooth. Unter den Ehrengästen jede Menge „Promis”, die es ohne “Bild” als solche gar nicht gäbe: Roland Koch, Peter Maffey, Heino etc.; bezeichnenderweise zählen zu den Preisträgern früherer Jahre Günther Jauch und Kai Pflaume.
Ende Juli nun steht ein weiterer Deutschland-Besuch auf dem Programm: “Seine Heiligkeit” erteilt in Hamburg Unterweisungen in „Buddhistischer Philosophie und Praxis” (5 Tage 225 Euro). Was da in etwa zu hören sein wird, zeigt ein O-Ton-Ausschnitt aus einer ähnlichen Veranstaltung in Harvard: “Ein Bewußtsein wird dadurch bestimmt, dass ein Objekt erscheint, unabhängig davon, wie das Objekt erscheint, korrekt oder falsch. Zum Beispiel tritt bei einem Bewußtsein, das fälschlich an inhärente Existenz glaubt, die Erscheinung von inhärenter Existenz auf; der Glaube an inhärente Existenz kommt erst durch die Erscheinung von inhärenter Existenz zustande. Da diese Erscheinung dem Bewußtsein tatsächlich erscheint, wird von der Konsequenz-Schule gesagt, dass es in bezug auf diese Erscheinung gültig ist; es wird sogar gesagt, dass es eine unmittelbar wahrnehmende gültige Erkenntnis in bezug auf diese Erscheinung ist. Somit ist selbst ein verkehrtes Bewußtsein, das an die inhärente Existenz seines Objekts glaubt, gültig in bezug auf die Erscheinung von inhärenter Existenz. Es ist eine gültige Erkenntnis in bezug auf die Erscheinung von inhärenter Existenz, weil es gültig ist in bezug auf die bloße Tatsache, dass ihm inhärente Existenz erscheint. Trotzdem ist es ein verkehrtes Bewußtsein, da es eine inhärente Existenz niemals gegeben hat und niemals geben wird”.
Sollte es, wie üblich, auch eine Frage-Antwort-Stunde geben, sind freiformulierte Weisheiten der folgenden Art zu gewärtigen: Auf die Frage beispielsweise, was “Seine Heiligkeit” Muslimen raten könne, die zunehmend unter Generalverdacht stünden und jederart Schikanen und Drangsalierungen ausgesetzt seien, meinte er: „Mehr Geduld. Sie sollten nicht entmutigt sein. Ich denke, es ist der richtige Zeitpunkt, ernsthaft umzusetzen, was der Koran sagt. Dann werden ihre Nachbarn letztlich merken, ‘ah, diese Muslime sind ziemlich friedfertig und sehr gute Bürger der Gesellschaft’. Zwischenzeitlich, wenn jemand angreift, dann verteidigt euch sehr sorgfältig. Ha ha ha. Ihr wißt, dass die Anwendung von Mitgefühl sehr grundlegend ist. Aber wenn ein tollwütiger Hund kommt, und wenn ihr dann sagt ‘Mitgefühl, Mitgefühl’, dann sage ich, das ist töricht”.
(…)
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Colin Goldners kritische Biographie “Dalai Lama - Fall eines Gottkönigs” ist in aktualisierter und erweiterter Form im Spätherbst 2007 bei Alibri, Aschaffenburg, neu erscheinen.
37 wartender Krieger // Mar 16, 2008 at 22:36
Egal wie man als Deutscher zur Tibetfrage steht, gegen die Interessen Chinas hat der Westen absolut nichts in der Hand.
China ist zu mächtig, wirtschaftlich wie militärisch.
Und China ist souverän, lässt sich also von niemandem in seine eigenen Interessen und Angelegenheiten hineinreden.
Es ist übrigens auch nicht angeraten, einen Chinesen auf Tibet oder Taiwan anzusprechen und schon garnicht für diese Partei zu ergreifen. Das ist ein ganz großes Fettnäpfchen!
Kurzum: China wird mit Tibet und bald auch Taiwan machen was es will und nichts und niemand wird es daran hindern können.
Westliche politiker und Gutmenschen werden zwar versuchen, sich moralisch damit zu profilieren, jedoch ist dies maximal schönes Theater.
Denn niemand kann den mächtigen Chinesischen Drachen zu etwas zwingen.
Weder militärisch noch wirtschaftlich.
Der Chinese hat seinen Staat und sein Volk noch völlig im Griff. Da gibt es keine nennenswerte Opposition, die man instrumentalisieren könnte.
Wirtschaftssanktionen wären ein Schuß ins eigene Knie für den Westen. China hält inzwischen den Schlüssel für das wirtschaftliche und industrielle Wohlergehen des Westens in der Hand.
Und militärisch ist China nur mit Atomwaffen beizukommen.
China ist ganz klar die kommende Weltmacht und wird die USA bald schon in jeder Beziehung ablösen.
Und wer sich mit dieser neuen Weltmacht gut stellt, der wird davon profitieren.
Wer es sich mit ihr verscherzt, wird darunter leiden.
Also liebe Deutschnationale: verscherzt es euch besser nicht mit China! besonders nicht aus irgendwelchen belanglosen ideologischen Gründen!
Tibet hat Deutschland rein garnichts zu bieten außer seinem ewig grinsenden Priesterkönig mit seinen scheinbaren Weisheiten.
Doch ist der Dalai Lama nicht im Prinzip auch nur der ultimative Gutmensch?
Einer der sich für furchtbar gerecht und moralisch hochstehend hält, einer der sich furchtbar weise, gütig und wissend gibt?
Doch wie wissend, moralisch hochstehend und weise kann jemand wirklich sein, der solche Kreaturen wie unsere Bundesolitiker oder G.W. Bush zu seinen “Freunden” zählt?
Oder ist dieser “weise Mönch” auch in Wirklichkeit nur ein gewiefter Machtpolitiker, der mit Jedermann, selbst mit dem Teufel ein Bündnis eingehen würde, nur um wieder an das zu kommen, was er für sein Geburtsrecht hält?
Jedenfalls, der Dalai Lama hat Deutschland und uns völkisch-nationalen absolut nichts reales zu bieten, nur ein paar Binsenweisheiten, mit denen sich unsere Volkszertreter moralisch schmücken können, während Sie Europa in eine zweite UDSSR verwandeln und alle Kulturvölker zu vernichten suchen.
China dagegen mag scheinbar kommunistisch sein. In der Realität jedoch ist es viel mehr National-Sozialistisch, nur auf Chinesische Art eben.
China und Russland haben eine Zukunft, die USA nicht. Tibet ist nicht unser Problem, sondern das der Gutmenschen, die sich immer überall einmischen müssen, um ihr moralisch ach so hochstehendes Ego zu füttern und nicht die Probleme vor der eigenen Haustür beachten zu müssen.
Die Wahl des richtigen Verbündeten für jeden volks und nationalbewussten Deutschen sollte daher glasklar sein.
Viel Glück Tibet, wir drücken dir und deinem grinsenden Lama ganz dolle die Daumen! Du schaffst das schon, ganz sicher! irgendwann, irgendwie.
Und jetzt wieder zurück zu den wirklich wichtigen Dingen wie den eigenen Problemen und dem Überlebenskampf des Deutschen Volkes.
38 Löwenpranke // Mar 16, 2008 at 23:02
Knuddeltiger, die Union der sozialistischen Sowjetrepubliken hieß angekürzt UdSSR, nicht UDSSR. Auf einer nationalen Seite ausgerechnet Mao (und nicht etwa seinen national-chinesischen Gegner 1937-48, den pro-deutschen Chiang Kai-shek von der Kuomintang) als Verbündeten anpreisen zu wollen, ist darüber hinaus natürlich dummdreist. Aber so kennen wir Dich ja.
Bitte beachte künftig Details, wenn Du uns schon belehren willst.
39 griesgram // Mar 16, 2008 at 23:15
Unser Tibet heißt Offenbach.
Dietzenbac.
Frankfurt Main
Berlin
etc pp
Oder anders gesagt:
Mit was für einem Scheißdreck soll man seine Zeit noch vertrödeln?
40 GB/BHE // Mar 16, 2008 at 23:53
In ihrer Absicht alles was sich gegen Russland und China richtet eine Intrige von Amerika und Israel zu vermuten kommen manche mit den abstrusesten Verschwörungstheorien daher.
Kaum zu glauben: Manche der zwanghaften Verschwörungstheoretiker wie Dike, Arthos und andere derartige Geistesgrößen spucken einfach nur auf das Selbstbestimmungsrecht der Völker.
Das Selbstbestimmungsrecht sollte oberster Grundsatz im Denken eines jeden Nationalisten sein.
41 Dagmar // Mar 16, 2008 at 23:59
Tibet ist Chinas Gaza-Streifen!
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,541758,00.html
42 Dike // Mar 17, 2008 at 0:38
@ Krieger
Zustimmung. Ist doch klar!
Wer wie “Dagmar” der zio-Schundblätter - a la Bild et al -, “Weisheit” als solche erklärt und hier reinstellt, ist entweder ein Mitgehilfe dieser, oder einfach verblendet und verwirrt, bzw. Protagonist dieses demokrötischen Mülls.
43 Dike // Mar 17, 2008 at 0:45
Nachtrag @ “Dagmar”… Hatten Sie nicht neulich Ihren “Abschied” von hier mit einigem tralala kundgegeben?!
44 Eine andere Feldpostnummer // Mar 17, 2008 at 1:20
@Otto I.
“Auch wenn man mich hier dafür steinigen wird: Wenn jemals Kommunisten etwas Gescheites getan haben, dann Mao, als er den Dalai Lama und seine Schweinepriester aus Tibet vertrieben hat. Und das meine ich völlig ernst, keine Ironie.”
Kein Steine von mir, auch wenn ich die Praxis der Organe der Volksrepublik China innerhalb der chinesischen De-Facto-Provinz Tibet vielfach missbillige, muss das entmenschte feudalistische Regime der Klerikalisten vor 1950 dennoch als das (!)noch(!) Schlimmere gewertet werden.
Allerdings bin ich nach Lektüre der Bücher des derzeitigen Dalai Lama durchaus der Auffassung das Herr Gyatso durchaus, für einen Religiösen, vernünftige und dem Konflikt dienliche Werte vertritt, besonders im Vergleich mit seinen reaktionär”europäisch”christlichen/muslimischen/rektionärjüdischen Pendants erwies er sich doch häufig als Mensch dem menschliches nicht durch religiöse Wahnhaftigkeiten fremd wurde, sowie als Mensch der ein erstaunlich unprätentiöses Verhältnis zu seinem eigenen religiösen Rang hat, dies sei bei der Einschätzung der Frage nicht vergessen.
45 spuckendes Lama // Mar 17, 2008 at 2:52
Sich für die Freiheit Tibets einzusetzen ist schick, modern und völlig ungefährlich.
Aber dieselben Leute scheißen auf die Freiheit und Unabhängigkeit Deutschlands, was sind das nur für Heuchler und Moralapostel?
Dieser grinsende Dalai Lama kotzt mich inzwischen auch an, mit seinen Weisheiten und seiner Frauenkleidung.
Für uns Deutsche gilt es, uns um unsere Interessen zu kümmern und nicht immer nur feige die Freiheit anderer Völker zu fordern sondern selber die Freiheit des eigenen Volkes und das hört man von diesen Tibetfreunden eher kaum bis gar nicht. Also was sollen wir mit diesen Frauenkleidernträgern? Aber einen schönen Haarschnitt haben die schon!
46 OswaldSpengler // Mar 17, 2008 at 6:18
Höchstwahrscheinlich will man die Chinesen warnen oder bestrafen weil sie ihre Währungsreserven auf den Markt kippen oder man gönnt ihnen Olympia nicht auf jeden Fall ein typischer verlogener Medienhype.
Was würde wohl passieren wenn NPDler durch Berlin ziehen, Geschäfte und Autos anzünden,Feuerwehrleute und Polizisten mit Steinen bewerfen oder verprügeln und Türken und US-Amerikaner lynchen wollen ?
Aber gleichzeitig werden Globalisierungsgegner in Ungarn von der Süddeutschen als rechtsradikale Rowdys bezeichnet.
Lächerlich.
Sorry Tibeter ihr habt die falschen Verbündeten.
USA muss weg.
47 Unperson // Mar 17, 2008 at 6:56
Alltäglicher “kultureller Völkermord” (O-Ton: Dalai Lama)…
Fremdherrschaft…
Ausplünderung…
Umvolkung durch stetige Massenzuwanderung…
Gesinnungsterror…
Patriotenverfolgung…
Massenweise Verhaftungen politischer Gegner…
Das ist HIER, in dem, was mal DEUTSCHLAND war, allgegenwärtig!!!
Ehrlich - Mir tun die Tibeter leid!
Arme Schweine.
Aber UNS geht hier der Arsch schon längst auf Grundeis.
Wir befinden uns in einem wesentlich fortgeschritteneren Stadium, als die!
Es ist Sache der “Eine-Welt”- Gutmenschen, einem ungehemmten Altruismus zu frönen und sich so lange um Andere zu kümmern, bis es zu spät ist, den eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen.
Das System nützt die Zustände in Tibet auf seine Weise und schwafelt uns, Krokodilstränen weinend, mit “anklagendem” Betroffenheitsgesülze voll, daß einem die Kotze hoch kommt. Die können gar nicht laut genug: “Menschenrechte” brüllen; und böse, unterdrückerische Diktaturen anprangern, in denen es bspw. keine “freie Presse” gibt ( Man stelle sich vor! ), wenn dadurch nur der depperte deutsche Michel erfolgreich von den Realitäten im eigenen Land abgelenkt wird.
48 S.Braun // Mar 17, 2008 at 7:23
Was dort passiert, interesiert ungefähr soviel ,wie der besagte Sack Reis, der in China umfällt.
Allerdings ist unser häßliche Bundesf…… nach Israel gereist. Bin mal gespannt, wem die da wieder alles in den Arsch kriecht. Heut morgen in den Nachrichten laberte “es” wieder über das “Nichtvergessen”, über die ” historische Verantwortung” und die “Shoa” u.s.w. Wer dort als FREUND empfangen wird, kann nur unser Schaden sein ! Es ist viel interessanter zu erfahren, was uns dieser Kurztrip ans Rote Meer wieder mal kosten wird……….
49 sachsenuwe // Mar 17, 2008 at 7:54
China wird den USA zu stark. Deswegen versuchen die USA China zu spalten.
Für ein freies China!!!
Möge die US-Hegemonie auch in Europa fallen!!!
50 Vorschlag // Mar 17, 2008 at 8:24
Wenn man solche Artikel liest, wird jedem klar, dass Feldi & Co. die wahren Faschisten sind
http://de.indymedia.org/2008/03/210619.shtml
51 Aghata // Mar 17, 2008 at 8:32
Die grünen Nebel steigen aus der Wiese am Untersberg und zeigen ihre Bilder. Das goldene Band erstrahlt in neuem Glanz. Und bald schon wird die Frau das Tier reiten.
52 Miraculi // Mar 17, 2008 at 8:59
Passiert am Samstag Abend im “Aktuellen Sportstudio” (= ZDF):
(PC- / Gutmensch:) Moderator Wolf-Dieter Poschmann versucht mehrfach energisch IOC-Vize Dr. Thomas Bach
- unter Vorspiegelung falscher Tatsachen (= u.a. Argument: Völkermord!) – zu einer Absage von Olympiade zu nötigen.
Nachfolgend die relativ nüchterne Meldung dazu in der ZDF-Veröffentlichung.
Wobei die tatsächliche Stimmmung dort eher an „Kerner vs. Herman“ erinnerte.
Zitat:
Dr. Thomas Bach im ZDF: “Olympische Spiele taugen nicht zum Knüppel der Politik”
/ IOC-Vizepräsident gegen Olympia-Boykott wegen Gewalt in Tibet
Mainz (ots) - Das gewaltsame Vorgehen der chinesischen Regierung gegen Proteste in Tibet ist für den Vizepräsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Dr. Thomas Bach, kein Anlass, die Olympischen Sommerspiele in Peking zu boykottieren. Im Interview mit Wolf-Dieter Poschmann am Samstag im Aktuellen Sportstudio sagte Bach: “Wir haben ja gesehen, was Boykotte bringen, in der Vergangenheit, nämlich NICHTS. Sie sind kontraproduktiv”. Ein Boykott würde nur dazu führen, “dass hinter der Mauer der Isolation weitere Menschenrechtsverletzungen begangen würden”. Es sei viel besser, Präsenz zu zeigen. Olympische Spiele TAUGEN NICHT “zum Knüppel der Politik”. Aufgabe des Sports sei es, “Brücken zu bauen UND NICHT durch Boykotte Mauern zu errichten”.
(Anm.: Hierzu ging Dr. Bach auf den Boykott der Olympiade in Moskau (Krieg gegen Afghanistan) ein
– welches in der ZDF-Veröffentlichung dazu allerdings durch dessen völlige Abwesenheit glänzt.)
Das IOC habe kein politisches Mandat und man könne vom IOC nicht erwarten, dass es die Probleme der Welt löst. “Wir sind nicht die Weltregierung”, so Bach. Zu den gewaltsamen Auseinandersetzungen in Tibet, bei denen es bereits zahlreiche Todesopfer gegeben haben soll, meinte Bach, das IOC habe beide Seiten zum Gewaltverzicht aufgefordert, “weil Gewalt nie eine Lösung ist. Die Frage des Verhältnisses von Tibet und China ist aber keine Frage, die das IOC lösen kann.” Der IOC-Vizepräsident wies darauf hin, dass die Vereinten Nationen und natürlich auch Deutschland die “Ein-China-Politik” anerkannt und damit auch akzeptiert hätten, dass Tibet EIN TEIL CHINAS sei. “Wir setzen uns dafür ein, dass unter der Berücksichtigung der Menschenrechte friedlich demonstriert werden kann und sagen: Gewalt auf beiden Seiten ist nicht hinnehmbar.”
Bach sieht auch keine Möglichkeit, in der Zukunft zu garantieren, dass Olympische Spiele nur noch an Länder vergeben werden, die die Einhaltung der Menschenrechte garantieren.
(Anm.: Ab hier wird’s interessant)
“Dürfen wir dann Olympische Spiele NICHT in den USA veranstalten, weil dort die Todesstrafe verhängt wird, nach wie vor, und weil es auf ausdrücklichen Wunsch des US-Präsidenten die Möglichkeit ZUM FOLTERN seitens des Geheimdienstes gibt?”, fragte Bach. Man dürfe die Olympischen Spiele “nicht unnötig politisieren”. Das hätten auch die Athleten nicht verdient, die sich jahrelang auf die Spiele vorbereitet hätten “und die dort in einem friedlichen Wettstreit, im Land, im olympischen Dorf ein sehr viel besseres, ein positives Zeichen im Land setzen können”.
(Anm.: Nach diesen letzten Worten hat wohl auch Wolf-Dieter Poschmann einsehen müssen,
dass das Interview nicht das (mit Nachdruck) erhoffte Ziel ansteuern würde … und brach ab.)
Das ZDF hat das Interview (Anm.: genauer, diese plumpe Erpressung vor einem Millionenpublikum! – die Mehrzahl der Studiozuschauer waren mMn regelrecht geschockt danach.) mit Dr. Thomas Bach am Sonntag in der Sendung ZDF Sport extra nach einem aktuellen Bericht über die Lage in China noch einmal ausgestrahlt.
Mainz, 16. März 2008 ZDF Pressestelle
Originaltext: ZDFDigitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/7840Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_7840.rss2
Pressekontakt: ZDF-Pressestelle
Quelle: http://www.juraforum.de/forum/showthread.php?p=423114#post423114
Zitat Ende.
(Die Großschreibung im Text wurde von mir vorgenommen - diese sind im Original nicht vorhanden.)
—-
Mein größter Respekt für die mehr als deutlichen Worte vom IOC-Vizepräsidenten Dr. Thomas Bach an all jene, welche glauben,
man könne nicht nur die Deutschen mittels PC- / Gutmenschen-Terror jederzeit und jeglichem Thema „auf Kurs“ bringen / oder halten!
Vielleicht findet ja noch jemand das Video zu diesem “Interview”?
Absolut sehenswert darin die Souverenität von IOC-Vize Dr. Bach.
53 Miraculi // Mar 17, 2008 at 9:18
Souveränität - latürnich!
54 GBI // Mar 17, 2008 at 11:33
“Colin Goldners kritische Biographie “Dalai Lama - Fall eines Gottkönigs” ist in aktualisierter und erweiterter Form im Spätherbst 2007 bei Alibri, Aschaffenburg, neu erscheinen”
Wieviel hat Herr Goldner denn in Peking für diese halbgare Mischung aus teilweiser Wahrheit, Legenden und Lügen der Rotchinesen bekommen?
Ich bin niemand der den Zustand der lamaistischen Theokratie vor der Annexion durch Rotchina zu einem Paradies auf Erden stilisiert, im Gegenteil. Aber dieses unkritische Wiederkäuen zahlreicher Greuelmärchen (mit dieser Methode sind ja gerade deutsche Nationalisten sehr vertraut) ist nichts anderes als die andere Seite der Propagandamedaillie.
Zumal ist der Autor selbst offenbar stark atheistisch geprägt, außerdem politisch links (oder warum werden die guten Kontakte zwischen Tibet und dem Reich kritisiert?) und vollkommen prochinesisch. Nicht ernst zu nehmen in meinen Augen.
China hat vieles für Tibet getan, man fragt sich allerdings ob da wirklich altruistische Gedanken dahinter stehen oder nur reine Macht- und Expansionspolitik. Die Tibet-Bahn nach Lhasa ist ein Meisterwerk der Technik und es ist beeindruckend, daß Lhasa jetzt eine Bahnverbindung mit dem Rest der Welt hat. Aber andererseits werden dadurch immer mehr Han-Chinesen nach Tibet kommen und die Überfremdung vorantreiben. Man muss kein Freund der Zustände zur Zeit des Lamaismus sein um die rotchinesische Herrschaft zu kritisieren.
55 GBI // Mar 17, 2008 at 11:38
Aber um das klar zu stellen, eigene, nationale Interessen gehen vor! Deutschland kann nur ein Interesse an sehr guten Beziehungen mit China haben, modische Tibet-Solidarität ist etwas für das moderne Gutmenschentum zur medienwirksamen Profilierung aber Nationalisten müssen die Interessen der eigenen Nation als erste Priorität im Augen behalten (nationaler Imperativ) und aus dieser Perspektive ist Tibet vollkommen unwichtig! China ist dagegen ein ungeheuer wichtiger Partner mit dem man es sich nicht verscherzen darf, weshalb jegliche Solidarisierung mit Tibet wieder einmal deutschen Interessen massiv schaden würde. Was haben wir von einem unabhängigen Tibet wenn dafür CHINA unser Feind ist?
56 NPD KV UNNA / HAMM // Mar 17, 2008 at 13:32
Was soll das Gegreine ? Hier wird am kleinen Beispiel vorexerziert was mit unserem Volk leicht abgewandelt in größerem Maßstab geschieht.
Rufe ich ” Tibet den Tibetern ” bin ich fortschrittlich und darf mich in der Sonne allgemeiner Zustimmung bewegen. Rufe ich ” Deutschland den Deutschen ” bin ich ein Nazi. Verkehrte Welt.
57 Dagmar // Mar 17, 2008 at 13:45
Die BRD ist der Erfüllungsgehilfe Rotchinas!
http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertext=4041190.html
Ich vermute, daß sie daran schon bald zu Grunde gehen wird!
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,541370,00.html
58 Rurik // Mar 17, 2008 at 13:53
@ PA
Sehr gut! Du hast den Finger drauf!
59 wolzow // Mar 17, 2008 at 13:55
@GBI :
Folgendes Szenario:
Die Reichskanzlerin Dagmar gibt dem Kriegsminister Wolzow den Auftrag militärisch gegen China wegen der Tibetsache vorzugehen. Tägliche Meldung erstattet der Kriegsminister beim Minister für Rüstung und Munition GBI.
1. Tag: Melde, Wir stehen kurz vor Peking!
2. Tag: Unsere Truppen haben unter großen Verlusten des Feindes Schanghai besetzt.
3. Tag: Leider komme ich nun mit einer Hiobsbotschaft. Wir haben heute 250.ooo.ooo (Zweihundertundfünzigmillionen) Soldaten der chinesischen Volksbefreiungsarmee gewaltlos gefangen genommen……..
Lieber GBI, es ist nun Ihre Aufgabe diese 250.ooo.ooo Kriegsgefangenen nach völkerrechtlichen Regelungen der Haager Landkriegsordnung von 1907 (Artikel 4 bis 20) und dem III. Genfer Abkommen von 1949 weiter zu behandeln…….
60 Dagmar // Mar 17, 2008 at 16:33
@Wolzow:
Du denkst wohl immer gleich an Krieg. So weit muß es ja nicht kommen, aber wer als Sportler in China an den Start geht, dem klebt Blut an den Turnschuhen.
Bereits 89% aller Deutschen sagen NEIN zu Peking 2008:
http://www.bild.de/BILD/news/politik/2008/03/17/voting-tibet/olympische-spiele.html
Und wenn doch, dann könnte man ja einfach die Malakka-Straße eastbound sperren:
http://maps.google.de/maps?f=q&hl=de&geocode=&q=singapur&ie=UTF8&ll=1.351193,101.57959&spn=9.719512,14.941406&t=p&z=6
Vier Wochen und die roten Brüder haben keine Leercontainer mehr!
61 BILD-Leserin // Mar 17, 2008 at 17:03
Furchtbar, diese Gräuel in Tibet! Da muß man doch was tun!
62 GBI // Mar 17, 2008 at 17:44
@ RKM Wolzow
Abgesehen davon, daß jeglicher Angriff auf China zur Befreiung Tibets (Decknahme laut OKW “Unternehmen Yeti”) vor dem Problem steht, daß wir derzeit keine gemeinsamen Grenze mit China haben und daher entweder eine maritime Landungsoperation durchführen müssen oder aber die Durchmarscherlaubnis durch Weißrussland und Russland benötigen. Erstere scheitert an der mangelnden Stärke der Kriegsmarine, letzteres vermutlich an den Russen die Probleme damit haben dürften wieder über 3 Mio. deutsche Soldaten durch ihr Land rollen zu lassen, auch wenn es diesesmal nur ein Durchmarsch wäre.
In Bezug auf die Durchführung von Unternehmen Yeti bin ich daher zu dem Schluss gekommen, daß das Unternehmen nicht durchführbar ist und es unverantwortlich wäre kostbare Resourcen die derzeit in den Aufbau der Wehrmacht fließen hier zu verschwenden.
Mit freundlichen Grüßen
GBI
Reichsminister für Bewaff…moment mal, ich dachte ich wäre Reichsjustizminister?
Können sie sich nicht mal entscheiden.
63 Gunvald Larsson // Mar 17, 2008 at 17:44
“was jucken mich Chinesen in Lhasa wenn der Pole in Stettin und der Türke in Köln sitzen?”
Vom Prinzip der richtigste Kommentar hier. Genauso uninteressant erstmal für uns wie die Gemengelage in Nahost.
64 Hermann Ludwig // Mar 17, 2008 at 18:29
Der Generalbauinspektor und Reichsminister für Bewaffnung und Munition (in spe) hat bei der Bewertung der Durchmarschgegebenheiten nicht in Rechnung gestellt, daß außer Rußland und Weißrußland auch ein Gebilde, das sich derzeit “Republik Polen” (”Rzeczpospolita Polska” trifft es besser) nennt, auf dem Wege zwischen Berlin und Lhasa bzw. Peking liegt.
Da er aber ohnehin zu einer negativen Bewertung der Sache kommt, ist der Verzicht auf die Erwähnung der “Rzeczpospolita Polska” als konservative Einschätzung auszulegen und stützt seine Ansicht daher zusätzlich. wolzow, bleiben Sie am Oslofjord!
65 Werner // Mar 17, 2008 at 20:44
Wenn Serben in Kosovska Mitrovica mit ausländischen Polizeikräften, die die illegale Lostrennung der Provinz Kosovo von Serbien militärisch abzusichern haben, in Konflikt geraten, dann erscheinen sie in der medialen Darstellung als wütende Meute, die den Kosovo-Albanern die Unabhängigkeit mißgönnt. Wenn zur gleichen Zeit in Tibet Anhänger des Dalai Lama plündernd, brandschatzend und gewalttätig durch die Straßen ziehen, hält sich trotzdem das Gerücht, daß eine friedliche Menschenmenge von einer grausamen Staatsmacht an der Ausübung ihrer elementarsten Rechte gehindert worden sei.
So groß das Mitgefühl mit nach nationaler Unabhängigkeit und geistiger Umnebelung strebenden Tibetern in den esoterischen Kreisen des Westens auch sein mag: Die Volksrepublik China wird sich ihre Provinz am Dach der Welt nicht abnehmen lassen. Weil sie im Gegensatz zum kleinen, niedergekämpften Serbien keine staatliche Souveränität über sich zu fürchten braucht. Peking wird auch keine Autonomie zulassen, die auf die Anerkennung einer reaktionären Theokratie auf seinem Territorium hinausliefe. Der tibetische Buddhismus bietet nicht nur Freizeitphilosophen ein reichhaltiges Angebot, er wird auch noch als geistige Wunderwaffe gegen den kommunistischen Totalitarismus feilgeboten.
Deshalb verwundert es auch nicht, daß die bisher massivsten Störmanöver gegen die Olympischen Sommerspiele in Peking auf Tibets im Exil befindliches »weltliches und geistiges Oberhaupt« zurückzuführen sind. Mit einer Rede zum 49. Jahrestag der Niederschlagung des Aufstandes hat der Dalai Lama eine marodierende Menge in Bewegung gesetzt und das eigene Friedensgeschwafel in seiner latenten Aggressivität bloßgestellt. Da Pekings Reaktion auf die antichinesischen Pogrome heftig ausfiel, war der Anlaß für eine Kampagne zum Boykott der Olympischen Spiele auch schon gegeben. Sie wird der internationalen – nicht nur der sportbegeisterten – Öffentlichkeit noch gehörig auf den Geist gehen.
Die massivsten Einwürfe gegen Chinas Olympiatauglichkeit kommen naturgemäß aus den USA, jenem Land, das nach 1945 die meisten olympischen Spiele – je zwei im Sommer und im Winter – und die meisten Kriege, im Sommer wie im Winter, veranstaltet hat. Das allein macht die »hehren Anliegen« der Menschenrechtsinternationale höchst zweifelhaft. Es ist der rasante Aufstieg der Volksrepublik von einem Land auf Dritte-Welt-Niveau zu einer ökonomischen Führungsmacht, der massive menschenrechtliche Bedenken auslöst. Dabei hat China tatsächlich ein Kapitalismus-Problem. Doch ein solches wird von der Wertegemeinschaft gemeinhin nicht als Menschenrechtsproblem wahrgenommen. Deren Problem liegt vielmehr in Chinas souveräner Entwicklung außerhalb des Hegemonialkartells.
66 wolzow // Mar 17, 2008 at 20:54
1. 18 Tage und Polen ist weg…..
Spaß beiseite, in China leben über 1 Milliarde Menschen, also ist es völlig aussichtslos dort irgendwelche Menschenrechte durch zu setzen. Schlafende Riesen weckt man nicht, sondern lässt sie schlafen. Wir können den Tibetanern so oder so nicht helfen, dass müssen sie schon selber klären.
Auch ein Boykott der Olympischen Spiele in Peking wird die Regierung in Peking nicht zum Einlenken bewegen, siehe Moskau 1980 und dann irgendwann nochmal in den VSA wo die andere Seite nicht angetreten ist.
Auch irgendwelche Diskussionen über die Verlegung der Spiele sind sinnlos. Im Gegenteil, wenn der Westen China reizt, dann hauen die ihre Dollarreserven auf den Markt. Was das bedeutet wissen alle hier, da hilft auch kein Winklergold oder Silber mehr, dann können wir uns freuen wenn wir noch was zu fressen finden.
Zudem ist China Nuklearmacht, die werden sich gewiss nicht in ihre inneren Angelegenheiten reinquatschen.
@Hermann Ludwig: Mein Kommentar war ein Scherz.
Im Übrigen bekommen gerade die polnischen NATO-Söldner von serbischen Nationalisten in Mitrovica gerade mächtig eine auf den Deckel…. soweit ich weiß 18 verletzte Polen…. jaja, 18 Tage und jetzt 18 Verletzte, irgendwie ist die Zahl 18 für die Polen eine “Unglückszahl”…. da war doch noch was mit der 18……verdammt was war das denn……?
Ernsthaft, wie will man die Chinesen dazu bringen im Tibet die Waffen schweigen zu lassen. Ein Boykott?- sogar da lachen die uns aus.
Die “Gelben” haben uns doch schon längst überrannt, schaut doch mal die Straße runter, da ist garantiert eine Lokalität namens “Goldener Drache” oder “Peking Haus”. Oder besser, schaut mal auf die Rückseite Eures Rechners…….
@GBI: Sie müssen zur Zeit etwas zwischen den Ressorts springen, aber ich denke schlußendlich werden sie den Sessel des Justizministers bekommen…..
Wie schon zuvor erwähnt:
…. was interessiert uns Tibetonesien, solang der Pole haust in Schlesien……
67 GBI // Mar 17, 2008 at 21:17
@Hermann Ludwig
Ich habe die Befreiung Ostdeutschlands und Besetzung des Generalgouvernements als vorbereitende Aktion als selbstverständlich vorausgesetzt.
Und da Polen, anders als Weissrussland u. Russland nicht gefragt wird und auch kein Verhandlungspartner ist habe ich es auch nicht gesondert erwähnt.
GBI
Reichsminister für eine Menge Dinge
68 Dike // Mar 17, 2008 at 23:27
Haha, langsam ABER SICHER, wolzow, werde ich zum Fan Ihres Klubs!
F R E I H E I T F Ü R D E U T S C H L A N D !
BESATZER RAUS!!
69 Dike // Mar 17, 2008 at 23:33
BILD-Leserin :
March 17th, 2008 at 17:03
Furchtbar, diese Gräuel in Tibet! Da muß man doch was tun!
Unbeding “muß man da was tun”. Dagmar alisas BILD-LESERIN, tu um Buddhas Willen was! Fahr hin.
70 Dagmar // Mar 17, 2008 at 23:36
@wolzow, GBI, Ludwig:
Es kommt zunächst auf den gemeinsamen guten Willen an, die Details kann man klären. Für Transportmittel hätte ich in Paris eine Adresse.
http://www.defense.gouv.fr/marine/decouverte/forces/forces_sous_marines/les_forces_sous_marines__1
Zur späteren Überwachung der 250 Millionen Stück Rotarmisten (sind das wirklich so viele?) könnten wir elektronische Fußfesseln gebrauchen. RemoteMDx, ein führender US-Hersteller ist augenblicklich günstig über die Nord LB erhältlich. Den Kredit dafür würde ich aufnehmen.
http://afp.google.com/article/ALeqM5g_fpkRu5h9BSf8v23kJfTyus3dAA
Ich möchte die Aktion aber so unblutig wie möglich durchführen. Wenn man der Bande in Peking zeigt, daß man es ernst meint, reagieren sie vielleicht doch ein bißchen verantwortungsbewußt. Habt Ihr schon diese T-Shirts?
http://www.rsf.org/article.php3?id_article=24982
PS:
Jérôme kommt vielleicht morgen wieder raus. Er kennt sich gut mit verdeckter Vorgehensweise aus und könnte uns diplomatisch unterstützen.
http://www.lexpress.fr/info/infojour/reuters.asp?id=67035&1706
71 1+1 // Mar 18, 2008 at 0:52
Dieser “Gottkönig” ist nicht nur vom Titel her lächerlich, sondern er nennt so viele wirkliche Gauner seine “Freunde”, das kein Zweifel aufzukommen braucht. Tibet ging es vor dem Einmarsch der Chinesen nicht besser. Und leidtragende sind die einfachen Menschen Tibets, die unter den Strafaktionen der Staatsmacht und den Plünderungen der Rebellen seid Jahrzehnten zu leiden haben. Dazu noch die selbstgefällige Berufspfaffenkaste. Was dort jetzt abgeht ist ein vom Westen inszeniertes Schauspiel. Er gehört zur Strategie der Hochfinanz.
72 1+1 // Mar 18, 2008 at 0:53
seit
73 Hermann Ludwig // Mar 18, 2008 at 1:15
@ GBI
Eine Frage bleibt: Wo könnte die “maritime Landungsoperation” durchgeführt werden? In Kiautschou? Auf dem Dach der Welt?
Im übrigen gilt, was der “Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages” 1987 zu Tibet feststellte:
„China hat keinen wirksamen Gebietstitel erworben, weil es dem Grundprinzip des aus dem Gewaltverbot hervorgehenden Annexionsverbots entgegensteht. Die Effektivität tatsächlicher Herrschaftsgewalt über ein Gebiet vermag keinen Gebietserwerb zu bewirken.“
Und der Deutsche Bundestag stellte im Jahr 1996 mit großer Mehrheit die gewaltsame Unterdrückung Tibets und die Repressionspolitik Chinas fest:
„Beginnend mit den unmenschlichen Militäraktionen seit dem Einmarsch Chinas im Jahr 1950, dauert die gewaltsame Unterdrückung Tibets und seines Strebens nach politischer, ethnischer, kultureller und religiöser Selbstbestimmung bis heute an. Die fortgesetzte Repressionspolitik Chinas in Tibet hat schwere Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörungen sowie massive wirtschaftliche, soziale, rechtliche und politische Benachteiligungen der tibetischen Bevölkerung und letztlich die Sinisierung Tibets zur Folge.”
http://de.wikipedia.org/wiki/Tibet#Deutschland
Soviel zur Rzeczpospolita Polska und zur Bundesrepublik Deutschland.
74 Unperson // Mar 18, 2008 at 1:55
Also, diese hier des öfteren propagierte Lobhudelei, den Chinesen gegenüber, mit denen man sich unbedingt “gutstellen” muß, ob ihrer gewaltigen wirtschaftlichen, militärischen und zahlenmäßigen Stärke bla bla bla… geht mir hier langsam gehörig auf den Sack!
Tut mir leid; aber deutlicher kann ich es nicht sagen.
Hiermit stellt Ihr ( besonders @wartender Krieger ) Euch auf eine Stufe mit Schröder und Konsorten. Der hat die Kommi-Schlitzaugen sogar ermutigt, in Taiwan einzumarschieren ( “Ich vertrete eine konsequente ´Ein-China`- Politik” ).
Die Amis sind schließlich auch “groß und mächtig” - ob uns das passt, oder nicht. Aber denen würdet Ihr am liebsten gleich den Krieg erklären, anstatt Euch mit ihnen diplomatisch auszusöhnen. Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen: Militärisch und technologisch setzen die immer noch die Meßlatte; da nützt es den Chinesen nichts, daß sie über eine Milliarde Mann zählen.
Worin liegt denn die ach-so-erdrückende und “unaufhaltsam fortschreitende” wirtschaftliche Macht Rotchinas begründet? Die haben “Macht” über das dumme weiße Komsumvieh im Westen, weil wir uns bereitwillig mit deren minderwertigem, billigem, imitierten Ramsch zumüllen lassen - weil WIR es so wollen!!!
Wie “scharf” wären die “Krallen des Drachen” - ( Würg! - Schon diese ehrfürchtigen, ständig von allen Seiten wiedergekäuten, blumigen Metaphern lösen bei mir Brechreiz aus ) - würden wir die Tausende und Abertausende Container gar nicht mehr in unsere Häfen lassen???
Sollen die ihren Ramsch doch, verflucht nochmal, selbst konsumieren! Dann scheffeln sie keine Devisen mehr, weder Dollar noch Teuro! Dann wird der “mächtige Drache” zur mickrigen Eidechse und steht ein Stück weit tiefer in der Nahrungskette.
In dem weltumspannenden, turbokapitalistisch-globalistischen Versklavungsapparat sind die doch nur das am schlimmsten wuchernde Geschwür und beileibe kein Gegengewicht zu den Amis, das weißen Europäern, die für Freiheit, nationale Eigenständigkeit und soziale Gerechtigkeit und gegen die Vernichtung ihrer gewachsenen Kulturen eintreten, irgendwie nützen könnte; Im Gegenteil. Die Rotchinesen haben auf erschreckende Weise demonstriert, wie effektiv sich ein bolschewistischer Terrorapparat und ausbeuterischer Raubtierkapitalismus miteinander kombinieren lassen.
Den Westmächten ringen sie diese penetrante huldvolle Bewunderung ab, die man nur als klares Indiz für deren Ehrgeiz interpretieren kann, auf das selbe Niveau zu gelangen, wie ihre Vorbilder.
Der ANSTAND (, nicht “irgendwelche belanglosen ideologischen Gründe” - @wartender Krieger ), etwas, das für die BRD - Volksverräter ein Fremdwort ist, gebietet es, Despoten, die Menschen ausplündern und terrorisieren und über Völker und Kulturen hinwegtrampeln, nicht in den Arsch zu kriechen!
Wenn Ihr hier jetzt einen auf “Realpolitik” machen wollt, könnt Ihr gleich Eure ganzen Ideale und Prinzipien zum Teufel schicken, falls Ihr je welche hattet.
Ob Ihr Euch, wie Ferkel bei der einen, oder wie Schröder bei der anderen “Macht” anbiedert, macht moralisch keinerlei Unterschied.
Zudem rächt es sich!
“Sich-mit-den-Mächtigen-gutstellen” ( möglichst noch BEVOR sie “richtig” mächtig werden ), das sind “Tugenden”, wie sie sich der bestens umerzogene und angepasste BRD-Michel zu eigen gemacht hat. Wer sich anbiedert wird niemals respektiert, sondern verachtet, benutzt und in letzter Konsequenz ausgelöscht.
Opportunismus ist das Gegenteil von nationalem Idealismus!
Macht ersetzt niemals Recht!
Die Kommi-Schlitzaugen kochen übrigens auch nur mit Wasser, will sagen: sind auch nicht gegen Anbiederung und Opportunismus gefeit, weil sie eben nur von ihrer Gier getrieben werden und keinerlei Ideale haben, ( schon gar keine “national-sozialistischen” - @wartender Krieger ).
:D
Ich möchte an dieser Stelle an eine - schon einige Zeit zurückliegende - Meldung erinnern, die mich damals sehr erschrocken hat, da hier deutlich wird, daß selbst die “mächtigen” Rotchinesen keine Anstalten machen, dem “Dschihad” der muselmanischen Kamel-/Kinderficker zu trotzen:
Aus Rücksicht auf die Moslems im Reich ( Man bedenke deren Anteil an der Bevölkerung! ) darf im rotchinesischen Fernsehen kein Schwein (”Unreines” Tier!) mehr gezeigt werden, nicht mal eine Zeichentricksau!
Das spricht doch Bände?!
75 Detlef // Mar 18, 2008 at 3:30
“was jucken mich Chinesen in Lhasa wenn der Pole in Stettin und der Türke in Köln sitzen?”
Ein paar Zusammenhänge sollten aber doch deutlich werden.
Deutschland wurde in zwei vom Westen inzinierten Kriegen vernichtet. Die kläglichen Reste versuchen sich zu sammeln.
Natürlich haben die Sieger daran kein Interesse, insbesondere die Juden.
Unser Volk hatte lange ohne ein gemeinsames Reich überleben müssen, aber eine Konstellation, die den Westen vernichtend schlägt, könnte für uns ein neuer Anfang sein.
Potentielle Kandidaten dafür sind die Staaten und Völker, gegen die die Zionisten regelmäßig Gift und Galle spucken, also auch China.
Da der Begriff Westen von den Zionisten für alles benutzt wird, kann man einengen auf USA, Israel, England und Weltzionismus.
76 Detlef // Mar 18, 2008 at 9:20
GB/BHE :
Das Selbstbestimmungsrecht sollte oberster Grundsatz im Denken eines jeden Nationalisten sein.
Dies ist definitiv falsch!
Aus meiner Jugend kenne ich noch den Begriff „kosmopolitisch“, als Gegenteil vom westlichen „Multikulti“
Aber auch dieses Konzept war und ist nicht schlüssig.
Völker leben in Konkurrenz. Wenn also allgemein dem auch zuzustimmen wäre, so ist die Voraussetzung, dass dies nicht unseren eigenen Interessen entgegensteht, oder im Wege ist.
Die Antwort ist dann natürlich auch unmissverständlich: Was im Wege ist wird überrollt. Erst kommt Deutschland!
China hat legitime Interessen darunter auch die, den Westen (USA) zu vernichten, gar Rache zu nehmen für die vom zio. Kapital versklavten chinesischen Eisenbahnarbeiter, oder die Ureinwohner zu befreien, die ja bekanntlich aus Asien den Kontinent besiedelten.
Die Folge wäre ein Europa ohne USA. England ist ohnehin nur noch ein Pappkamerad, so das die Gesundung unseres Volkes eine Chance hätte.
Um mit ihrem Namensvetter zu antworten
GBI : Aber um das klar zu stellen, eigene, nationale Interessen gehen vor!
Ps. Ihr Zitat ist natürlich eine Propagandalüge des westliche Zionismus, der diesen Satz selbst unzählige male Lügen strafte.
77 Robert Brückman // Mar 18, 2008 at 9:55
Hallo,
also ich habe jetzt den ganzen Text und alle Komentare bis hier hin gelesen: –> Ihr seit es wirklich nicht würdig Nazis genannt zu werden.
78 Hermann Ludwig // Mar 18, 2008 at 10:55
Ich hab’ auch alle Kommentare gelesen - der von Unperson ist der beste.
Dagmar hat natürlich auch recht, auf ihre Weise.
wolzow und der GBI sind kenntnisreiche Praktiker der Macht, was natürlich auch gut ist.
Dike hat ebenfalls recht, wieder anders. Und ich erst!
Völlig falsch liegt eigentlich nur die BILD-Leserin.
Herr “Brückman” sollte mal überlegen, ob Nazis das sind, als was Presse und der singende Staatsdiener Herr Seemann (der mit den Tatoos, nicht der Nudelfreund vom Grasbrook) sie gern verkaufen.
So, das waren meine zwei Fen (1 Renminbi Yuan = 100 Fen) zur Kommentarspaltenbilanz. Was macht eigentlich Herr Schwab?
79 OswaldSpengler // Mar 18, 2008 at 11:55
@Unperson
Hier wird nur noch gefragt wer uns nützt und wer nicht.Der einzige Grund warum viele hier noch nicht zur Gewalt greifen ist einfach der dass die Zeit dafür nicht reif ist, wenn es soweit ist wird rücksichtslos durchgegriffen, dann ist keine Lüge zu schmutzig und kein Verbrechen zu groß um unsere Rechnungen zu begleichen.Da soll keiner auf Gnade hoffen.Mich gehen diese Leute überhaupt nichts an und mir ist es gleich.Hier zählt nur noch unser Land und unser Volk.
Die BRD wird das Schicksal der DDR erleiden wenn ihr Hegemon fällt aber diesmal wird es keine friedliche Revolution.
@wartender Krieger
Recht so…
On les a !
80 GB/BHE // Mar 18, 2008 at 12:16
Zustimmung @Unperson
Wenigstens eine halbwegs normale Stimme.
Hier schreiben viele Leute aber nur sehr wenige nationale Idealisten.
Was heute die BRD-Arschkriecherei vor Israel, Amerika, Türkei und Polen ist, möchten manche hier morgen gerne gegen dieselbe Arschkriecherei vor Russland, China, Iran austauschen ungeachtet dessen welche Sympathien man sich verscherzt und welche Prinzipien man über Bord wirft.
Das ganze erinnert ein wenig an die politisch falschen Zielsetzungen gegenüber den Ostvölkern (besonders den Ukrainern) des Russlandfeldzuges. Auch damals verlor man den Krieg deswegen, weil man diese Völker nicht respektierte und sie sich damit teilweise zum Gegner machte.
81 GBI // Mar 18, 2008 at 13:12
“Wie “scharf” wären die “Krallen des Drachen” - ( Würg! - Schon diese ehrfürchtigen, ständig von allen Seiten wiedergekäuten, blumigen Metaphern lösen bei mir Brechreiz aus ) - würden wir die Tausende und Abertausende Container gar nicht mehr in unsere Häfen lassen???”
Schon mal darüber nachgedacht, was für einen BINNENmarkt ein Volk von 1,3 Milliarden Menschen darstellt? Zumal in einem rohstoffreichen, riesigen Land. Und wenn man dann noch die anderen Staaten Ost- und Südostasiens dazurechnet könnte China zur Not völlig auf Europa verzichten.
82 Dagmar // Mar 18, 2008 at 14:15
Kameraden!
“Unperson” hat absolument recht, auch wenn ich das selber niemals so drastisch ausgedrückt haben würde. Die U-Bootfrage ist inzwischen samt Technik geregelt. Wir müssen nur sicherstellen, daß Merkel und Steinmeier keinen Wind von der Sache bekommen:
http://www.nzz.ch/nachrichten/international/frankreich_soll_deutschland_atomwaffen_angeboten_haben_1.555624.html
Carla hat alle Schlüssel an sich genommen und fährt mit Jérôme und den anderen nach Brest, um den neuen Club Med im Pazifik einzuweihen.
http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/politik/ausland/530188
Falls wir mit der Force de Frappe scheitern, bleibt uns als finale Maßnahme nur noch Plan B:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,542109,00.html
So weit möchte ich es aber nicht kommen lassen.
Freiheit für Tibet!
Besatzer raus!
83 wartender Krieger // Mar 18, 2008 at 15:02
@ Unperson: Jaja, große idealistische Klappe und rein garnix dahinter, um dieser irgendwie reale Geltung zu verschaffen!
Leute wie Sie scheinen keinerlei Begriff oder Ahnung zu haben, in welcher Position Sie und das Detusche Volk sich wirklich befinden oder?
Sie wissen auch nicht, wie abhängig der Westen inzwischen von China und Asien im allgemeinen besonders industriell geworden ist.
Hier geht es nicht darum, sich an irgendwen anzubiedern, sondern sich nicht unnötig weitere Feinde zu machen, wenn man selbst schon kaum echte Freunde auf der Welt besitzt.
Völker und Nationen haben keine Freunde, sondern nur Interessen!
Und im Moment nützen uns gute Beziehungen zu China deutlich mehr als zu Tibet.
Allen Idealismus in Ehren, aber er sollte schon halbwegs realitätsbasiert sein. denn sonst ist er einfach nur weltfremde Spinnerei.
Und weltfremde Spinner scheitern immer, sobald sie mit aller Härte von der Realität getroffen werden. Denn die Realität kennt keinen Idealismus, nur kanllharten Opportunismus.
Und mir ist bewusster Opportunismus der reale Ergebnisse liefert immernoch tausendmal lieber, als alle idealistischen Luftschlösser.
Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.
Das ist der Unterschied zwischen einem Krieger und einem Träumer.
84 1+1 // Mar 18, 2008 at 15:09
Was für ein Freiheitskampf, in dem hunderte Geschäfte von Tibetern geplündert und zerstört werden? Die Gewalt richtet sich gegen das eigene Volk. @Dagmar übernehmen sie!!!
85 Dike // Mar 19, 2008 at 1:02
Spengler schrieb:
“Hier zählt nur noch unser Land und unser Volk.”
Danke, Spengler!
@ Hermann Ludwig
Wer dieser Tage Deutschlands Knechtschaft und Unterdrückung unter dem hochkriminellen br- System h i n t e n a n stellt und Freiheit fordert für andere, bloß nicht für das EIGENE VOLK, das EIGENE LAND, ist Erfüllungsgehilfe der Hochfinanz. Basta.
86 Unperson // Mar 19, 2008 at 2:14
@wartender Krieger
Na sowas?
Wenn ICH an “weltfremde Spinner” und “Träumer” denke, kommen mir gewisse Kommentare in den Sinn, in denen gefordert wird, daß wir uns, wenn in den Städten unseres mit Multikulti-Geschmeiss überbevölkerten Landes der Bürgerkrieg eskaliert, in “Wehrhöfen” auf dem Land
verschanzen sollen.
Bin echt mal auf den Tag gespannt, an dem Sie sich als der große “Krieger”, erweisen, als der Sie sich hier ausgeben.
“Leute wie Sie scheinen keinerlei Begriff oder Ahnung zu haben, in welcher Position Sie und das Detusche Volk sich wirklich befinden oder?”
Man kann mir ja vieles nachsagen; aber wohl kaum, daß ich ein Optimist sei, insbesondere, was die “Deutsche Frage” anbelangt.
Daß wir - selbst unter der utopischen Voraussetzung, wieder ein eigenständiges Volk in einem souveränen Staat zu sein - gegen ein Milliardenvolk vergleichsweise mickrig aussehen, ist mir durchaus bewußt.
Aber die Zahlenstärke allein, entscheidet nicht darüber, ob ein Volk sich international wirtschaftlich und militärisch behaupten kann.
Früher - bevor wir vom internationalen turbokapitalistschen multikulturellen Globalisierungs-Irrsinn versaut wurden, setzten deutsche Universitäten, wissenschaftliche Einrichtungen und Institute weltweit Maßstäbe, standen deutsche Produkte weltweit für herausragende Qualität.
Selbst die Briten mit ihrem riesigen, im Überfluss mit Rohstoffen gesegneten Weltreich, sahen in dieser Konkurrenz eine so große Bedrohung, daß sie deswegen den ersten Weltkrieg vom Zaun brachen.
“Sie wissen auch nicht, wie abhängig der Westen inzwischen von China und Asien im allgemeinen besonders industriell geworden ist.”
Klar ist er das - Weil er es so will!
“China hält inzwischen den Schlüssel für das wirtschaftliche und industrielle Wohlergehen des Westens in der Hand.”
Hilfe! Von allem, was Sie in ihrem älteren Kommentar geschrieben haben, ist das wirklich der hanebüchenste Blödsinn.
Man könnte meinen, es wäre Sarkasmus.
Die halten den “Schlüssel” zur VERNICHTUNG unseres “wirtschaftlichen und industriellen Wohlergehens” und zu unserer sozialen Verelendung, in der Hand - und sie haben ihn längst herumgedreht.
Begreifen Sie denn nicht, daß die Billiglohn-Massenproduktion in Rotchina, die ganze “Outsourcing”-Schweinerei und daraus folgernd, die erpresserische Lohnsklaverei - im “Westen” im Allgemeinen, in Deutschland im Besonderen - nicht möglich wäre, ohne den Vorsatz der internationalen, kapitalistischen, globalistischen Strippenzieher, egal welcher Herkunft, die Asien als lukrativsten Produktionsstandort ausgemacht und dann systematisch aufgebaut haben?
Diese Abhängigkeit ist kein Schicksal, sondern hausgemacht; und der “USA-zionistische” - oder was auch immer - Kapitalismus ist mit dem rotchinesischen untrennbar verbunden.
Es ist ein und das selbe!
Um nochmal auf Ihren älteren Kommentar zurückzukommen:
“Der Chinese hat seinen Staat und sein Volk noch völlig im Griff. Da gibt es keine nennenswerte Opposition, die man instrumentalisieren könnte.”
Rotchina beherbergt nicht EIN Staatsvolk sondern ein äußerst inhomogenes Vielvölker-Konglomerat. Für uns Europäer mag das nicht sofort zu erkennen sein - sind halt alles Schlitzaugen - aber so ist es.
Wie es das Wesen des Kommunismus ist, werden diese Völker durch systematische Gleichmacherei, ihrer kulturellen Identität beraubt. Das Ziel ist ein gesichtsloser Einheitsmensch, dem die Identifikation mit einer gewachsenen Kultur- und Volksgemeinschaft nicht mehr möglich ist, den man, in Folge dessen, bestens unter Kontrolle hat.
Wenn keine religiöse, ethnische oder wie auch immer geartete Sozialgemeinschaft mehr existiert; und alle nur noch der Staatsmacht gegenüber verpflichtet sind, kann sich kein Widerstand mehr regen.
Dann sind alle “reaktionären” Kräfte unschädlich gemacht worden.
Im “Westen” erleben wir genau das selbe. Es fungiert hier nur unter anderen Namen.
Kapitalisten weltweit haben sich die kommunistischen Methoden zu eigen gemacht, um ein homogenes “Weltvolk” aus ergebenen Sklaven zu erschaffen. Die “-ismen” sind zwei Seiten ein und der selben Medaille - schon seit über einem Jahrhundert.
Die Rotchinesen sind von diesem Ziel, bei sich allerdings noch deutlich weiter entfernt, als die Völkermörder und Ausbeuter im Westen.
Es gibt immer noch einige solcher ethnischer/religiöser Gruppen die ab und an gegen die Herrschenden aufbegehren, wenn man hier auch nicht von einer “nennenswerten Opposition” sprechen kann. Und “im Griff” haben sie die nur, durch rücksichtslosen, unbarmherzigen Terror. Aber schauen wir doch mal, wie finster es dagegen in Europa aussieht, was den “nationalen Widerstand” angeht!
“China ist ganz klar die kommende Weltmacht und wird die USA bald schon in jeder Beziehung ablösen.
Und wer sich mit dieser neuen Weltmacht gut stellt, der wird davon profitieren.”
Sie versuchen den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. So, wie die Chinesen, in geschichtlicher Zeit, die Grenzen ihres Reiches nach vorne geschoben haben und über Völker, die ihnen dabei im Weg standen, hinweggetrampelt sind, so würden sie es auch mit dem Unseren machen, hätten sie die Gelegenheit dazu; und würden ihnen nicht ( noch ) gewisse geographische Hürden im Weg stehen. ( Es geht auch durch die Hintertür. Siehe: Türken )
@GBI
“Schon mal darüber nachgedacht, was für einen BINNENmarkt ein Volk von 1,3 Milliarden Menschen darstellt? Zumal in einem rohstoffreichen, riesigen Land. Und wenn man dann noch die anderen Staaten Ost- und Südostasiens dazurechnet könnte China zur Not völlig auf Europa verzichten.”
Ich bezweifle überhaupt nicht, daß die autark existieren könnten ( obwohl die m. E. eine ganze Menge Rohstoffe - z. B Erdöl aus Russland - importieren müssen, weil deren “Rohstoffreichtum” in keinem Verhältnis zur Anzahl der Menschen steht ).
Ich sage doch nur, daß deren jetzige wirtschaftliche Machtposition durch die vorsätzliche Förderung des “Westens” erst möglich gemacht wurde; und daß Devisen dabei ein gewichtige Rolle spielen.
Ich bin doch keiner, der denen die Luft z