Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz
Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Aktion Vergessen: Zum Jahreswechsel (20.12.06)

December 20th, 2006 · Post your comment (2 Comments)

Email This Post Print This Post

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Mitstreiter!

Das Jahr 2006 geht nun langsam aber sicher vorüber und wir blicken zurück auf das Geschehene und wollen für uns gewichten, was wesentlich gewesen ist. Mit dem Namen unserer Initiative ist zweifelsohne primär die Verurteilung dreier Mitstreiter zu Haftstrafen auf Bewährung vor einem polnischen Gericht verbunden – ausgelöst durch eine revisionistische Plakataktion im Rahmen der EU-Osterweiterung im Jahre 2004.

Der „Prozeß im Osten“ kann mit diesem Jahresende im Wesentlichen als abgeschlossen betrachtet werden. Nicht unwesentlich ist dabei die vor uns liegende Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte in Straßburg, nur liegt der Ausgang nicht mehr in unseren Händen. Alles ist getan – harren wir nun aus. Aber verurteilt zu werden war das Beste, was uns passieren konnte, da nun die polnischen Lügengebilde von höchster Stelle bearbeitet werden. Am Fall des türkischen Nobelpreisträgers Orhan Pamuk kann man sehen, daß sich die EU-Gerichte gerne und entschieden gegen Staaten stellen, welche Völkermord verleugnen oder verharmlosen.

Mit den aussagekräftigen Plakaten und dem Prozeß haben wir einen – wenn auch schwer zu gewichtenden – Beitrag zum Schutze unserer Heimat geleistet. »Wie denn das?«, werden Sie sich nun fragen. Die Heimat zu schützen heißt auch die Heimatgeschichte zu wahren – für die Wahrheit einzutreten. Mit dem Verlust der Wahrheitsfülle wird uns geistige Heimat geraubt und nicht zuletzt deutsche Heimaterde verleugnet, wenn wir die Vertreibung der Deutschen und die Vertreibungsgebiete als Beispiel nehmen.

Das Hauptergebnis aus der einstigen Plakataktion liegt auf der Hand: Veröffentlichung der Vertreibungsverbrechen in ungeschminkter Fassung in Polen, der Tschechei und in weiten Landstrichen der BRD in einem nicht gekanntem Ausmaß. Es wurde geschafft, Polen zu zwingen sich medienwirksam und juristisch mit Verbrechen an Deutschen zu beschäftigen. Und nun wechseln wir von der Anklagebank auf die Straßburger Anklägerbank! Im Endurteil stand nochmals schwarz auf weiß, es gäbe keine Beweise dafür, daß Polen an Vertreibungsverbrechen beteiligt war, die Schuldigen seien bei den Russen und den Tschechen zu suchen.

Wir vergessen nicht, was uns der Prozeß Gutes wie Schlechtes eingebracht hat. Das Prozessieren durch alle Instanzen war uns letztendlich nur durch die ausgezeichnete Publikation vieler großer und kleiner Zeitungen, Zeitschriften und Weltnetzseiten, durch unsere treuen Spender und nicht zuletzt durch all die ehrenamtlichen Mitarbeiter, wie Dolmetscher, Anwälte und Historiker, überhaupt erst möglich geworden. Wir alle haben gemeinsam an einem Strang gezogen und damit unserer gemeinsamen Sache, polnischen und bundesdeutschen Geschichtsverfälschern zum Trotz, Ausdruck verliehen. Unvergessen sind uns andererseits die profilierungssüchtigen und „linientreuen“ Journalisten und Politiker, ganz gleich welcher Staatsangehörigkeit, die mit dem Rückenwind des Zeitgeistes ihre inhaltslosen Verdächtigungen und wahrscheinlich triebhaft bedingten Haßtiraden gegen die drei Plakatierer richteten. Nach und nach werden wir uns nun in der Nachbearbeitung des Gerichtsverfahrens diesem Personenkreis widmen – sei es auf juristischem Wege oder mit unseren Mitteln der Öffentlichkeitsarbeit…

Die Initiative „Aktion Vergessen“ bleibt über den bekannt gewordenen „Prozeß im Osten“ bestehen und erfreut sich einiger neuer Mitstreiter, die voller Ideen und Tatendrang das neue Jahr erwarten. Wenn wir ins Jahr 2007 gehen, haben wir ein technisch modern ausgestattetes Büro zur Verfügung, dessen Gerätschaften es uns ermöglichen, innerhalb von einem Tag 15.000 Faxe oder 2000 Briefe zu versenden. Die mühsam erstellte Empfängerliste umfaßt alle Politikerstellen, Gemeinden, Presse und Rundfunk, Journalisten, Redakteure, kirchliche Einrichtungen, Schulen, Botschaften und Konsulate etc. und wir werden diese Technik nutzen um zeit- und ereignisnah die „rote Karte“ zu zeigen, wenn Deutsche Interessen „vergessen“ werden. Dort, wo staatliche Stellen und unsere so genannten Interessenvertreter schweigen, werden wir wie die letzten Jahre nach den uns gegebenen Möglichkeiten unsere Stimme erheben und dies auch über die Grenzen der BRD hinweg. Das gleiche eben genannte Adreßverzeichnis haben wir bereits für Polen und die Tschechei erarbeitet und wir werden frei nach dem Motto handeln: „guten Freunden schreibt man gerne“!

Ihnen und Ihren Lieben eine schöne Weihnachtszeit wünschend verbleiben wir

mit herzlichen Grüßen

Aktion Vergessen -19.12.06



Tags: Allgemeines

2 responses so far ↓

  • 1 Flugzeugführer // Dec 20, 2006 at 19:38

    Macht weiter so!
    Danke für Euren Kampf gegen das Vergessen und Verleugnen!
    Beste Wünsche und persönliches Wohlergehen
    im kommenden Kampfjahr!

  • 2 H.Schneider // Dec 21, 2006 at 1:36

    Fuer 2007 ist die Parole “weg mit dem Buesserhemdchen, aufstehen und nicht nach Canossa schauen.

Leave a Comment