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Aktionsbüro West: Eine Antifa-Veranstaltung in Unna - Nationalisten vor Ort (26.01.07)

20:19 · Post your comment (5 Comments)

“Nazischläger oder Biedermänner? NPD und rechte Kameradschaften im Kreis Unna” hieß die Veranstaltung der “Antifa UNited”, die gestern, am 25.01.2007, im Atelier der Lindenbrauerei in Unna, Massener Straße 33, stattfand. Unterstützt wurde die Aktion von anderen linken und gutmenschlichen Organisationen und Parteien aus der Region. Der Referent wurde wiedermal vom “Antirassistischen Bildungsforum Rheinland” gestellt, wie es bei vielen linksextremen Veranstaltungen in NRW der Fall ist.

Die Veranstalter machten bereits im Vorfeld klar, daß sie lieber unter sich bleiben wollten und einer argumentativen Auseinandersetzung mit Vertretern des Nationalen Widerstandes nicht gewachsen sind. Nicht anders ist es zu erklären, warum sie auf ihrer Weltnetzseite ankündigten, allen Nationalisten den Zutritt zur Veranstaltung verweigern zu wollen. Lustigerweise sollte selbst jenen Personen der Zutritt verwehrt bleiben, die “in der Vergangenheit bereits durch rassistische und antisemitische Äußerungen aufgefallen sind”. Wer also beispielsweise mal besoffen einen Judenwitz zum Besten gab oder beim verlorenen WM-Halbfinale lautstark über die Italiener fluchte, dürfte nach dem Willen der Antifa Unna ebenfalls nicht an einer solchen Veranstaltung teilnehmen. Das ohnehin kaum jemand Lust auf das Gequatsche der Antifaschisten aus dem Rheinland hatte, wurde durch die äußerst magere Teilnehmerzahl von etwa 30 Leuten deutlich. Möchtegern-militante Antifas reisten aus Hamm und Kamen an.

Der Nationale Widerstand war ebenfalls vor Ort. Insgesamt 25 Kameraden von NPD, DVU, KDS und freien Kräften aus dem Kreis Unna, Hamm und Dortmund machten sich die Gunst der Stunde zunutze, ebenfalls durch verschiedenste Aktionen aufzufallen. Ein Teil der Kameraden versuchte, in die Veranstaltung hineinzugelangen. Das scheiterte allerdings an der Kooperation zwischen Antifaschisten und dem von ihnen angeblich so verhaßten “Staatsschutz”. Die Veranstalter wurden nämlich von den Systemschergen darüber informiert, welchen Personen sie besser den Zutritt verweigern sollten. Schließlich mußte die Antifa-Veranstaltung von über einem dutzend Polizeibeamten geschützt werden, damit sich die wackeren Antifaschisten wirklich sicher sein konnten, daß kein Nationalist in ihre Veranstaltung hineinkommt und sie später ruhig schlafen konnten.

Eine weitere Kameradengruppe verteilte wenige Meter vor dem Eingang zur Lindenbrauerei Flugblätter an die Bevölkerung. Innerhalb einer Stunde war der Großteil der Flugzettel unter’s Volk gebracht, erfreulich viele Passanten äußerten Zustimmung und Sympathien für das Anliegen der Nationalisten. Nur ein mutmaßlicher Besucher der Antifa-Veranstaltung zerknüllte den Flugi, warf ihn auf die Straße und brüllte “Nazis raus!” Was er nicht wußte: Alle Personen um ihn herum, die er für “normale” Passanten hielt, waren ebenfalls Kameraden. Als er das schließlich erkannte, steuerte er lieber schnellen Schrittes auf die Lindenbrauerei zu. Zwei weitere Gruppen von Kameraden hielten sich dezentral auf.

Als ein Großteil der Flugis verteilt war und wir für gehörig Gesprächsstoff unter den Gutmenschen und Linksextremisten gesorgt hatten, ließen wir den Abend in kameradschaftlicher Runde in einer Gaststätte ausklingen.

Sascha Krolzig

KDS-Mitglied Sascha Krolzig zieht Bilanz aus dem gestrigen Abend: Die Antifa hat wohl gedacht, daß sie den Abend unter sich und ohne Gegenaktivitäten verbringen könnte, doch wir machten ihnen einen dicken Strich durch die Rechnung. Wir haben uns die hergestellte Öffentlichkeit zueigen gemacht und sind persönlich an den Bürger auf der Straße herangetreten, während sich die Antifa lieber in einen Hinterraum verkriechen wollte. Die wenigen militanten Antifaschisten hatten keine Möglichkeit zur Agitation, weil wir das Straßenbild rund um die Lindenbrauerei beherrschten. Viele Bürger, die sich uns noch nicht angeschlossen haben, werden sich nun mit den Inhalten unserer Flugzettel auseinandersetzen, während die Wirkung der lächerlichen “Info-Veranstaltung” der Antifa UNited gleich null ist, weil sich kein “normaler” Bürger dafür interessiert hat.

Quelle: AB West 26.01.07

Tags: Allgemeines

5 responses so far ↓

  • 1 Erz // Jan 26, 2007 at 21:10

    Sorry, aber wieso macht ihr wegen dreissig so Hanseln ne Nachricht? Das lohnt doch nicht mal.

  • 2 Autark // Jan 26, 2007 at 22:32

    Nach allem, was man lesen kann, eine schöne überparteiliche Aktion des Nationalen Widerstandes. So soll Anti-Antifa aussehen. Großes Lob an die Kameraden!

  • 3 NPD KV UNNA/HAMM // Jan 26, 2007 at 22:37

    Das einzig bemerkenswerte rund um das Kasperle-Theater der Antifa ist das gemeinsame Agieren von NPD , DVU und freien Kameraden gewesen.
    Es wäre prima, wenn das bundesweit so gut liefe wie in unserer Gegend.

  • 4 Nanga Parbat // Jan 27, 2007 at 11:11

    @ Erz
    Ganz einfach, es hat einen gewissen Unterhaltungswert. Ich lese immer gerne über nationale Besuchsaktionen bei diesen linken Totalversagern, die sich häufig nur mit Steuermitteln überhaupt am Leben halten können und geradezu Meisterschaft darin erreicht haben sich selbst lächerlich zu machen.
    Weiter so.

  • 5 NPD KV UNNA/HAMM // Jan 27, 2007 at 11:24

    Erz hat durchaus recht. An sich lohnt es sich nicht über das Kasperle-Theater dieser Gutmenschen und antifaschistischen “Kämpfer” zu berichten, wie wie aber schon in unserem Kommentar gesagt haben.Bemerkenswert war aber das Zusammenwirken der verschiedenen Gruppe des rechten Lagers bei dieser Gelegenheit. Interessierte können eine kurze Zusammenfassung auf npd-unna.de lesen

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