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Wolgast / Vorpommern: Europa-Reklame ist heute eigentlich nur noch schwer an den Mann zu bringen. So stößt man im allgemeinen eher auf hochgezogene Augenbrauen, Stirnrunzeln oder gar Geschimpfe, wenn man jemand, der schon etwas reifer ist, von den Segnungen der Europäischen Union überzeugen möchte, die diese über Deutschland gebracht hat.
Verständlich daher, wenn man damit inzwischen lieber auf ein solches Publikum zurückgreift, von dem man zumindest halbwegs sicher sein kann, dass sich das Räsonieren in Grenzen hält.
So auch in Wolgast, dem unlängst frischgebackenen Ort der Vielfalt, wo man eigens die zwei Studenten der Politwissenschaften, Christoph Krakowiak (23) und Henrike Menze (24), aus Berlin bestellte, um den Schülern des örtlichen Runge-Gymnasiums die Vorzüge der EU nahezubringen.
Angelegt war die ganze Geschichte als Diskussion, bei der ein Teil der Schüler als Befürworter und der andere Teil als Kritiker aufgeteilt wurde. Auf wirkliche EU-Gegner verzichtete man jedoch vorsichtshalber. In der Lokalpresse las sich dann das Ganze so:
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| Runge-Gymnasium Wolgast |
„ …Christoph Krakowiak (23), angehender Politikwissenschaftler, forderte die Pennäler bewusst zur Diskussion heraus. Die eingeteilte Kritiker-Gruppe der EU-Ausdehnung, für die Schülerin Laura Heß als Sprecherin fungierte, stand einer Gruppe aus Befürwortern gegenüber, für die Stephanie Gundlaff sprach: „Wird die EU größer, verbessern sich die Handelswege und -beziehungen. Der Frieden wird gesichert. Menschenrechte können besser durchgesetzt und überall die Todesstrafe abgeschafft werden. Die Reisemöglichkeiten verbessern sich …“ Das an sich trockene Thema EU möglichst interessant und informativ an den jungen Mann bzw. Frau zu bringen – das ist die Herausforderung, der sich die Berliner Studenten Christoph Krakowiak und Henrike Menze (24) bei ihren Auftritten an Schulen in der Region stellen. Die Referenten, die im Auftrag des Vereins Bürger Europas unterwegs sind, rücken mit reichlich Info-Material, einem Quiz und Ideen für Diskussionsrunden an. „Wir wollen den Schülern vermitteln, wie sich die EU konkret auf ihren Alltag auswirkt. Wir waren schon in Anklam, sind heute in Wolgast. Ückeritz und Pasewalk sind weitere Stationen“, erklärte Henrike Menze.
Den Wolgaster Schülern bescheinigten die Referenten aus der Hauptstadt eine gute Mitarbeit. „In dem Filmquiz waren viele Sachen zu erfahren, die man vorher gar nicht wusste“, meinte in der Pause Schüler Nick Weber. „Interessant ist für mich, dass sich jeder Einwohner innerhalb der EU eigentlich Milliardär nennen kann, weil die EU jährlich 126 Milliarden Euro zur Verfügung hat“, so der 15-jährige Lubminer. …“
Na, wenn das nichts ist. Wirklich schade, dass man darauf verzichtet hat, wenigstens einen solcher „Milliardäre“ mit in die Schule einzuladen, damit er mal so erzählt, was er mit dem ganzen Geld so macht. Doch vielleicht genügt es ja auch, zu Hause einmal bei den lieben Eltern auf den Busch zu klopfen, um mal nachzufragen, warum sie mit jedem bisschen geizen, statt mal richtig auf den Putz zu hauen. Von wegen Hartz IV und Arbeitslosigkeit, angesichts von soviel verbreitetem Sonnenschein nur faule Ausflüchte.
Doch nicht überall scheint die Diskussionsrunde so euphemistisch aufgenommen zu sein, so kommt Schüler Gerd Windjäger wohl den Tatsachen am nächsten, wenn er gegenüber der OSTSEE-ZEITUNG sagt: dass die ganze von den Studenten veranstaltete Diskussionsrunde unterm Strich lediglich „mehr oder weniger eine Alleinunterhaltung“ gewesen sei.
Unter diese Kategorie dürfte man dann wohl auch den Besuch von Vizebürgermeisterin Gisela Kretschmer einordnen, der man dann, wie es sich als Schüler gehört, höflich, aber sichtlich gelangweilt zuhörte, sich dabei immerhin mit dem Gedanken tröstend, dass das Anhöre von deren einschläfernden Tiraden immerhin noch angenehmer sei, als irgendeine Mathearbeit oder ähnliches zu schreiben.
So bot denn dieser „Europa-Aktionstag“ für jeden etwas. Die, die sich gern reden hörten, redeten und redeten (ohne was zu sagen) und die anderen ließen sie Christoph Krakowiak und Henrike Menze gewähren, froh darüber, dass dieser Tag nicht in wirkliche Schularbeit ausartete. So war denn allen Seiten gedient.
In der OSTSEE-ZEITUNG hieß es dann abschließend „ Positiv wirkte sich auf den Europa-Aktionstag aus, dass die Akteure gerade einmal sieben oder acht Jahre älter sind, als ihre Zuhörer. Um so beeindruckender war es, wie locker, unvoreingenommen und geduldig die Referenten mit ihrem Auditorium umgingen.“
Nach unserem Dafürhalten eine sehr, sehr vornehme, aber nichtssagende Umschreibung dafür, wie absurd es doch eigentlich ist, wenn zwei Seiten sich über ein Thema belehren und belehren lassen, von deren Wirklichkeit die eine noch nichts wirklich weiß und die andere nichts wirklich wissen will. – Einfalt im Ort der Vielfalt.
Siehe auch
Ostsee-Zeitung 25.09.08






28 responses so far ↓
1 Druidenstein // Sep 27, 2008 at 12:59
Sehr geehrter Herr Ulrich Beck, sehr geehrter Herr Antony Giddens!
Liebe Schreiberlinge!
Hier mein Kommentar zu Ihrem heute am 1.Oktober 05 in DER WELT erschienenen
Artikel, “Europa kann nicht auf den Ruinen der Nationen errichtet werden”
auf den Sie ausdrücklich um Antwortschreiben gebeten haben.
Leider wurde die große und einmalige Chance vertan, dafür die Grundlage zu
schaffen, daß alle Europäer sich untereinander mit Ehrfurcht und Würde
begegnen.
Ein Europa kann dauerhaft nur funktionieren, wenn es von allen Bürgern als
eine Verbesserung der alten Ausgangsposition empfunden wird. Und das ist
nicht der Fall! Europa, das sind Tabus, Ausnahmen, Diktate, bewußt nicht
geöffnete Staatsarchive und Aliierte Propagandalügen, die von den Besiegten
seit 1914 nicht diskutiert werden dürfen. Die alten Werte hat man derart auf
den Kopf gestellt, daß Treue zum Verrat, Ehre zur Käuflichkeit und Lüge zur
Wahrheit sowie die Familie zum Pornoclub wurden. Die Achtung und Würde vor
den verschiedenen eigenen überkommenen Kulturen wurde ersetzt durch den
ununterbrochen Tanz um das goldene Kalb. Die traditionellen Klein-
Mittelschichten werden mit Chalmaienklang ex Kathedra in die verelende
Tagelöhnergesellschaft geführt. Dort wo früher vier Kühe eine Großfamilie
satt machten, da lebt heute ein Bauer mit einigen hundert Rindern, der nicht
mehr in der Lage ist, seine Frau und die beiden Kinder ordentlich zu
ernähren. Und gekrönt wird der Europahumunkulus schließlich vom gelobten
Europäischen Haftbefehl, des verkommensten und assozialsten aller
Regelwerke, das sich je ein krankhaftes Menschenhirn erdachte. In jeder
funktionierenden Familie ist es selbstverständlich, daß der eine sich
schützend vor den anderen stellt. Aber ein Menschengebilde, das seine
tapfersten Söhne, ob sie nun schuldig oder unschuldig sind, freiwillig an
den Gegner ausliefert, ist höchst verachtenswert und wird nie funktionieren.
Wenn ich Sie verehrte Schreiberlinge höchst elegant aus dem Verkehr ziehen
will, so ist das zukünftig gar kein Problem mehr. Denn bald brauche ich Sie
nur noch hinterlistig in ein Europäisches Land einzuladen, in dem die
bezahlten Gauner und Lügner bereits auf Sie warten! Und den Beweis, daß Sie
ein körperbehindertes Kind vergewaltigt haben, den erbringe ich allemal. Und
dann wird auch Sie niemand mehr schützen können, und Ihre Kinder, Verwandten
und Freunde werden sich vermeintlich zu Recht höchst angewidert von Ihnen
abwenden und vor Ihnen ausspucken. Ich bete täglich zu den Göttern, daß
dieses Europa möglichst gestern sang- und klanglos zum Orkus hinab geht, und
ich muß kotzen, wenn ich sehe, wie die Völker Europas sich ganz freiwillig
verkaspern und versklaven lassen, und die alten Herrengeschlechter zum
modernen Lumpengsindel verkommen.
2 Nationaler-Beobachter // Sep 27, 2008 at 13:43
Europa ist der richtige Schritt in die Zukunft! Wir werden unser Raketenprogramm ausbauen, Energie-Effizienz fördernde Massnahmen durchsetzen, ein starkes Heer unterhalten und werden die fortschrittlichste Nation der Welt!
3 michael // Sep 27, 2008 at 13:49
Währenddessen greift der römisch-katholische Christ-Jude und EU-Parlamentspräsident HANS-GERT PÖTTERING die irische EU-Nein-Sager-Organisation “Libertas” an, um das No-Votum ins Zwilicht zu rücken und es auf diesem Wege doch noch aus den Angeln zu heben.
http://tt.com/tt/home/story.csp?cid=17296&sid=57&fid=21
4 michael // Sep 27, 2008 at 14:03
… und derweil hat sich der mosaische Krypto-Jude und Frankfurter Steinewerfer JOSEF FISCHER von der mosaischen Krypto-Jüdin MADELEINE ALBRIGHT né KORBEL, Tochter der mosaischen Juden JOSEF KORBEL und ANNA SPIEGEL engagieren lassen.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,580872,00.html
Lieber Michael,
dieses ständige “Krypto-Jude” und “Christ-Jude” wird langsam affig. Wir möchten doch sehr bitten, das abzustellen, da der deutsche Sprachschatz groß genug ist, um auch andere Ausdrucksweisen für politische Gegner zu finden, andernfalls müßten wir dir zu unserem Bedauern dabei behilflich sein. Vielleicht merkst du es ja nicht selbst, aber es wirkt außerordentlich lächerlich und abgeschmackt dazu. Und nein, wir sind nicht die Krypto-Weisen von Zion. – Mit Liebe, die Schriftleitung
5 v. Leers // Sep 27, 2008 at 14:14
@Schriftleitung
Übrigens Reklame…
Die NPD ist zu doof, richtig zu werben.
Landtagswahlen : NPD-Plakate lassen Schüler oft unbeeindruckt
…Bei den Schülern scheinen die Botschaften aber nicht zu verfangen: “Die hängen viel zu hoch, da hab ich noch gar nicht hingeschaut”, sagt die 19-jährige Vivian…
http://www.zeit.de/news/artikel/2008/09/26/2623300.xml
Ach, wenn es nur die Plakate wären …
Die Schriftleitung
6 michael // Sep 27, 2008 at 14:26
@ Schriftleitung
Offensichtlich scheinen Sie des Griechischen nicht mächtig zu sein, daß Sie die Kurzformel “krypto” als “affig” bezeichnen. Wie wollen Sie die seit Jahrhunderten von den mosaischen Juden praktizierte Tarnung, i. e. das Sich-Verbergen hinter anderen Religionen, um den “Gast”völkern die wahre Identität und damit “verborgene” Motive zu verschleiern, knapper und besser beschreiben als durch die Kurzformel “Krypto” (= Verborgen)? Bitte belehren Sie uns!!!
Das ändert doch nichts daran, daß die dauerndes Verwenden, immer und immer wieder, albern und lächerlich ist, aber unabhängig davon bedarf es keiner Belehrung von unserer Seite, wir haben uns diesbezüglich bereits erklärt. Entweder oder, sonst sollten Sie den Besuch eines anderen Forums in Erwägung ziehen. – Die Schriftleitung
7 v. Leers // Sep 27, 2008 at 14:41
@SL
Ach, wenn es nur die Plakate wären …
*lool*
8 v. Leers // Sep 27, 2008 at 14:44
@Schriftleitung
AKTUELL:
Ahmadinejad trifft anti-zionistische (gute?) Juden
http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/417365/index.do?_vl_backlink=/home/politik/index.do
9 Theo Loge // Sep 27, 2008 at 14:51
Wolgast – Ort der Vielfalt. Alles nur linke Propaganda. Ginge es wirklich um Vielfalt, würden auch Ansichten zugelassen, die außerhalb des Meinungsspektrums der etablierten Politiker- und Medienkaste ständen. Aber eben das geschieht nicht, womit klar sein dürfte, dass Schüler nicht aufgeklärt sondern im Sinne der politisch Mächtigen indoktriniert werden sollen.
10 michael // Sep 27, 2008 at 15:06
@ Schriftleitung
Warum stellen Sie meine Frage nebst Ihrer Antwort nicht ins Forum zur Diskussion? Befürchten Sie, das Ihre unsachliche Kritik ggfls. als “lächerlich” abgetan wird?
Steht doch hier. Langt doch. Abgesehen davon wird in diesem Fall von unserer Seite diskutiert. Entweder, oder. Sie haben die freie Arztwahl. Der Besuch dieser Seiten ist nicht zwingend –
Die Schriftleitung
11 Demokratist // Sep 27, 2008 at 15:15
Die EU-Strukturen verselbständigen sich und weiten sich aus. Vollkommen selbsttätig, wie sich das für ein funktionales System so gehört.Trotzdem (?) ist auch für die Zukunft keine ausgleichende parlamentarische Kontrolle vorgesehen. Die EU-Kommission ist den Bürgern zu keinerlei Rechenschaft verpflichtet und kann ihre eigenen Verordnungen ungestraft ignorieren.
Die Sowjet-Union läßt grüßen.
12 Tyr // Sep 27, 2008 at 15:58
@ Schriftleitung:
Der Krypto-Nazi michael ist eh fertig mit der Welt. Wenn er hier seine cholerischen Anfälle nicht auslassen kann, wird er diesen womöglich in freier Wildbahn Luft machen und für die nächste rechtsextreme Straftat sorgen. Wollt ihr das wirklich?
13 Höhlers Ali // Sep 27, 2008 at 16:43
>Die NPD ist zu doof, richtig zu werben.
>Landtagswahlen : NPD-Plakate lassen Schüler oft unbeeindruckt
…
>Die hängen viel zu hoch, da hab ich noch gar nicht hingeschaut”, sagt die 19-jährige Vivian…
>>Ach, wenn es nur die Plakate wären … Die Schriftleitung
Frage: Bezieht sich das auf den mangelnden Eindruck oder auf an der Laterne hängen?
Ich hoffe doch auf Letzteres!
14 Nationaler-Beobachter // Sep 27, 2008 at 16:56
Die Krypto-Schriftleitung antwortet nicht auf Krypto-Intellektuelle Tyr.* Solltest du doch wissen. Nun kann ich mich als Krypto-Blogger natürlich fragen, ob nicht sogar Altermedia eventuell zum Krypto-Staatsschutz gehört.
Alles krypto hier!
*Wozu auch, ist doch alles gesagt.
Die Schriftleitung
15 E. Hartmann // Sep 27, 2008 at 18:38
Putzig, daß die Abschaffung der Todesstrafe hervorgehoben wurde. Wo doch gerade erst per EU-Vertrag diese wieder eingeführt werden soll…
(Wenn auch durch die Hintertür)
16 Neuköllner // Sep 27, 2008 at 20:27
Ihr seid ja heute richtig zensurwütig bei der Schriftleitung und ich scheine dauernd ins Schwarze zu treffen. So souverän, wie Ihr tut, seid Ihr dann wohl doch nicht im Umgang mit der Wahrheit im Allgemeinen und der Wahrheit über Euch Kryptos im Besonderen. Je mehr Ihr hier zensiert, umso mehr geht Ihr aus der Deckung. Nur weiter so!
Du langweilst einfach nur mit Deinen dilettantischen Versuchen, Stimmung zu machen. Das hier sind Kommentarspalten, falls Du begreifst, was das heißt. Wenn Du also stänkern willst, fahr nach Kreuzberg, da wird Dir mit Sicherheit ins Schwarze getroffen, Dummbrot – die Küchenfee
17 bildad // Sep 27, 2008 at 22:50
http://www.youtube.com/watch?v=BFFIfHyurzc
Die Polacken sind für Komunismus , die Trotzkisten drehen da auf.
Na der polnische Anarchisnus .
Haha
18 N.I.L. // Sep 28, 2008 at 0:31
Also die Kommentare der Küchenfee sollte man wirklich als gesammeltes Werk veröffentlichen, ich könnt mich kringeln vor lachen……
@E. Hartmann
“Wenn auch durch die Hintertür”
Bitte auf korrekte Schreibweise achten, es heißt HinterTyr!
Der Rest stimmt natürlich…
19 Unperson // Sep 28, 2008 at 4:42
@Küchenfee #16
“…Wenn Du also stänkern willst, fahr nach Kreuzberg,…”
Warum denn in die Ferne schweifen?
Neukölln tut`s doch genauso. Der Knoblauchgestank von den Kulturbereicherern reicht doch dort schon völlig zu, ihm die Sinne zu vernebeln.
20 zensur // Sep 28, 2008 at 6:14
@ Schriftleitung pp.
“Und nein, wir sind nicht die Krypto-Weisen von Zion”
Ihr Mindergebildeten seid gewiß nicht die Krypto-Weisen von Zion, aber gemessen an Eurer lächerlichen und vor allem aufklärungswidrigen Zensur wahrscheinlich Krypto-VS, d. h., hinter dem Altermedia-Medium “verborgener” Staatsschutz (Nationaler-Beobachter, Nr. 14), der auf Grund der Art und Weise seiner vorgenommenen Zensur immer mehr “aus der (verborgenen) Deckung” (Neuköllner, Nr. 16) kommt.
Nennen doch mal ein praktisches Zensurbeispiel, Herr Obergebildeter und Volksaufklärer, bis jetzt wurde hier gar nichts zensiert, sondern lediglich moniert, daß eine gewünschte allmählich nervende Ausdrucksweise abgeändert wird. Das ist durchaus unser Hausrecht, ebenso wie es ebenfalls unser Hausrecht ist, allzu dümmliche Kommentarprovokationen dorthin zu befördern, wo sie hingehören, nämlich in den Müll.
Gleichzeitig wurde zu verstehen gegeben, daß es keineswegs zwingend ist, diese Seite zu besuchen, sollte Sie Ihren moralischen Wertvorstellungen nicht entsprechen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Sollten Sie artverwandte Probleme haben, legen wir Ihnen ebenfalls nahe, sich möglichst ein geschlossenes Forum zu suchen, wo Sie und ihre und Ihre krypto-aufklärerische Geistesverwandtschaft im Chor über die Zensur bei Staatsschutz-Altermedia herumjammern können. Vorstellenswert war vielleicht auch, sich ein eigenes Medium zu schaffen, indem Sie und ihresgleichen, so “zensieren” oder “aufklären” können, wie Sie es für richtig halten. Sie können Ihrem Frust darüber, daß nicht jeder nach Ihrer Pfeife tanzt, selbstverständlich auch hier ausleben, aber bitte nicht krypto-christlich oder krypto-jüdisch, das ist uns langsam zu blöd. Damit ist von unserer Seite zu diesem Thema alles gesagt. – Die Schriftleitung
21 michael // Sep 28, 2008 at 8:20
Die Schriftleitung – also Ihr Gastgeber – hat die “Diskussion” doch für beendet erklärt. Wieso zeigen Sie sich Ihrem Gastgeber gegenüber derart unkultiviert, indem Sie nun an seinem Jackettzipfel zerren und weiter nörgeln? Sie benehmen sich wie ein fettes Amigör, dem man den Hamburger weggenommen hat. Falls Sie ihr Mütchen weiter kühlen müssen – was absolut nicht zum Thema des Artikels gehört – schreiben Sie der Schriftleitung direkt per ePost und hoffen Sie auf Antwort. Alle weiteren diesbezüglichen Nörgeleien Ihrerseits werde ich kommentarlos löschen. – die Küchenfee
22 Neuköllner // Sep 28, 2008 at 8:33
@Küchenfee
Lieber keine Moral, als so ein Niveau.
Wie kann jemand, der keine Moral hat, ein Niveau einschätzen? – die Küchenfee
@N.I.L
@zensur
Bin froh, daß ich nicht der einzige bin, der das hier so sieht. Die scheinen neue Direktiven bekommen zu haben. Oder die “Küchenfee” stellt sich einfach nur etwas täppischer an, als ihr Kollege Genosse Hausmeister. Zu behaupten, hier würde nicht zensiert, ist einfach nur dumm. Das Gegenteil ist richtig. Es ist vor allem die substantielle Kritik an der NPD und ihren Geheindiensthintergrund und den von Figuren wie Worch, die hier nicht geduldet werden. Dagegen kann die linke Antifa hier jeden Dreck posten.
Auweia! Jetzt hast Du mich aber getroffen! Aber toll, dass Du weißt, was alles hier zensiert wird. Und vor allem, welche “Direktiven” wir von wem bekommen. Dennoch, ich stelle fest, dass Du, außer zu hetzen, wieder einmal nichts, absolut nichts zum Thema das Artikels zu sagen hast. Immer noch nicht begriffen, was eine Kommentarspalte ist? Du liest nur “-spalte” und schon setzt Dein Automatismus ein, schon klar. Dein nächster Beitrag, der sich nur wieder darauf konzentriert, hier zu stänkern, wandert in den Müll. Oder in Deinem Verständnis, wird zensiert! – die Küchenfee
23 Neuköllner // Sep 28, 2008 at 9:55
@küchenfee
Manchmal gehört es auch zu Kommentarspalten, Kommentare zu kommentieren, vor allem, wenn es die der Forenbetreiber betrifft, die offensichtlich zu undurchsichtigen Zensurmaßnahmen greifen müssen, um unerwünschte Kommentare zu verhindern und so eine freie Diskussion zu behindern. In einem halbwegs gesitteten Forum, daß sich dazu noch Meinungsfreiheit auf die Fahne geschrieben hat, sollte möglich sein, dies offen zu kritisieren. Dies jedoch einfach nur als “stänkern” abzuqualifizieren und sich dabei in wüste Beschimpfungen der Forumsteilnehmer zu ergeben, ist eben schlicht und ergreifend kein Niveau. Ich bin hier ja offensichtlich nicht der einzige, der den Habitus der “Küchenfee” kritisiert, warum haben Sie also Angst, sich der Kritik zu stellen, liebe Küchenfee?
Oder wie wäre es, wenn altermedia die Forumsteilnehmer mal grundsätzlich darüber aufklärt, wieso sich jetzt hier statt einer Schriftleitung, die auf strafrelevante Einträge achtet (was ich völlig korrekt finde), Zensoren tummeln dürfen, denen (wie bei Michael z. Bsp.) einfach nur bestimmte Formulierungen oder mehrmalige Wiederholungen (wie krypto) nicht passen? Auch auf Groß-und Kleinschreibung zu achten, finde ich absolut ok, aber nach eigenen Moral – oder Formulierungskriterien subjektiv zu selektieren (was die Küchenfee hier tut), oder gar den Teilnehmern wegen kritischer Einwände gegen altermedia “Hetze” oder “Provokation” zu unterstellen und sich dabei auf ein “Hausrecht” zu berufen, ist einerseits kindisch und andererseits eben blankes Zensurgehabe und müßte auch für den, welcher Niveau für sich in Anspruch nimmt (und das tat altermedia bisher wenigstens sicher nicht völlig zu unrecht), eigentlich ausgeschlossen sein. Die Küchefee reagiert hier aber einfach nur infantil, und das sollten ihr ihre Kollegen von altermedia auch mal offen sagen, denn uns Forumteilnehmern glaubt sie ja nicht.
So, bin gespannt, ob Ihr den Schneid habt, Fehler einzugestehen und Euch, auch wenn es hier nicht zum eigentlichen Artikel passen möge (aber hier hat nunmal die Küchenfee gegen uns Forenteilnehmer über die Zensur-Stränge geschlagen, also wäre auch hier der Ort, dies zu diskutieren) der Kritik stellt, statt auch diesen Einwand mit wüßten Beschimpfungen zu zensieren und so eben im “Verborgenen” also “krypto” bleibt, indem Ihr meinen Beitrag und den anderer Forumteilnehmer zu diesem Punkt einfach in Euren Müll wandern lasst…?
Um die Diskussion hier mal zum Schluß zu bringen, hier muß überhaupt niemand was eingestehen. Sollte jemand aus welchen Gründen Probleme damit haben, sich an die hier vorgegebenen Richtlinien zu halten, so steht es ihm frei, sich ein anderes Forum zu suchen, wo er seine Ergüsse produzieren kann. Das ist sein gutes Recht, ebenso wie es das gute Recht Altermedias ist, Kommentare zu löschen, von denen es der Meinung ist, daß sie nicht in seine Kommentarspalten gehören. Wie schon mehrfach erwähnt, ist weder der Besuch Altermedias noch das Kommentieren dortiger Artikel Pflicht. In diesem speziellen Fall wurde darüber hinaus nicht “zensiert”, sondern lediglich darauf hingewiesen, daß bestimmte Formulierungen nicht erwünscht sind. Damit ist von unserer Seite alles gesagt und die Diskussion beendet. – Die Schriftleitung
24 Neuköllner // Sep 28, 2008 at 10:50
@Schriftleitung
OK, wer die Macht hat, hat das Recht. Und Ihr habt nunmal die Macht, Euch unbequeme Diskussionen auf Eure Weise zu beenden. Ich weiß nicht, ob es darüber hinaus Sinn macht, ganz außerhalb dieser Diskussion Euch zu bitten, dann zumindestens prinzipiell mal Eure Forenteilnehmer fairerweise wissen zu lassen, welche Richtlinien Ihr hier überhaupt habt, welche Meinung in Eure Kommentarspalte gehört und welche nicht und an die wir uns folglich zu halten haben und welche “Formulierungen” hierbei prinzipiell nicht erwünscht sind? Wenn wir das wüßten, könnten wir uns wenigstens daran halten.
Und bitte! – Macht Euch nicht lächerlich mit der weiteren Behauptung, Ihr hättet nicht zensiert (das kann jeder halbwegs intelligente Leser schon anhand der Küchenfeekommentare zu Michael erkennen), oder Euren möchtegernpolemischen Hinweis, es wäre ja keine “Pflicht”, Altermedia zu besuchen oder zu kommentieren. Was soll das? So ein Argument müßte Euch und Euren Ansprüchen, ein niveauvolles Forum für Nationale zu sein*, doch selbst zu dumm sein, oder?
Es ist uns nicht bekannt, darauf je einen solchen Anspruch gestellt zu haben, oder glaubst du wir lesen die Kommentare nicht. – Die Schriftleitung
25 N.I.L. // Sep 28, 2008 at 11:15
@ Neuköllner
Die Fleischwolfflüsterin ist echt gut.
Aber zum “Kommentarspaltenthema” ich finde es persönlich sogar gut wenn jemand darauf hingewiesen wird solch weltfremde Wörter wie “Krypto-xxx” zu verwenden da es doch extrem die Glaubwürdigkeit untergräbt, vor allem wenn das offensichtlich wahllos vor jeden Namen / zu jeder Person eingesetzt wird.
Es würde Altermedia für einen unbedarften Leser einfach zu einem Verschwörungstheoretikerforum verkommen lassen, weitere Zensurarten (ausser Beleidigung und §130) sind mir nicht bekannt.
26 N.I.L. // Sep 28, 2008 at 11:18
“…solch weltfremde Wörter wie “Krypto-xxx” zu verwenden…”
soll natürlich heissen: sie nicht zu verwenden
27 Unperson // Sep 29, 2008 at 1:52
Die Paranoiker, welche sich hier herumtreiben, haben ein nicht zu unterschätzendes Unterhaltungspotential – mehr noch als die „antifaschistischen“ Cyber-Trolle Feldbettnässer, BruceWillEsDurchDieHinter-Tyr, 2.Münchhausen, Lascher, Moesenfurz und all die anderen Dekko-rativen Quotenzecken. Nein, im Ernst; ich möchte die paranoiden Spinner nicht missen!


Der eine wittert überall „Freimaurer“, der andere sieht sich von „Krypto-Juden“ umzingelt, und manch einer „outet“ einen jeden, der nicht seine Auffassung teilt, oder nicht in seine primitiven Denkmuster paßt, voll inquisitorischer Inbrunst als „VS“-Maulwurf. Ich schmeiß mich jedes Mal weg, vor Lachen…
Aber genau hier liegt auch die Kehrseite des Amüsements. Cui Bono?
Die Lächerlichkeit ihrer Unterstellungen erregt eher den Verdacht, daß sie selbst der Gegenseite angehören könnten. Wir kennen die perfide Gepflogenheit ja zur Genüge, dem Gegner genau DAS vorzuwerfen, was man selbst unablässig praktiziert (Erinnert sei an die alltägliche Hetze des Schweinesystems, wonach alle pöhsen „Faschisten“, beständig zur Gewalt und Intoleranz gegen Andersdenkende aufstacheln). Der geistige Dünnschiß, den die Paranoiden hier absondern, ist jedenfalls in erster Linie dazu geeignet, Menschen mit deutschnationaler Gesinnung lächerlich zu machen. Das sollte den Vernunftbegabten unter uns zu denken geben.
Zum Thema des Artikels kann eigentlich nur auf den angesehenen Staatsrechtler Karl Albrecht Schachtschneider verwiesen werden. Der wurde bisher erstaunlicherweise noch nicht mal offiziell zum „Neonazi“ erklärt. Sein Vortrag über die „demokratische“, „rechtsstaatliche“ und sozialpolitische Glaubwürdigkeit der „EU“ sollte zum Pflichtprogramm für die, bis zum Erbrechen mit Lügen-Propaganda indoktrinierten, Heranwachsenden in der Bunzelrepube werden:
http://video.google.de/videosearch?q=schachtschneider&emb=0#
Ansonsten spricht mir vor allem noch der 1. Kommentar dieses Fadens aus der Seele.
28 Kritikaster // Sep 29, 2008 at 11:28
@Unperson
Ich schließe mich Ihren Ausführungen an.
Der schlimmste “Krypto-Jude” hockt in vielen Supernationalen selbst. Ihr “heldenhafter Kampf” gegen die Fremdherrschaft endet oft bereits beim Verzichtüben auf die allerkleinste Bequemlichkeit. So wird der türkische Frisör als “Nebenwiderspruch” hingenommen (weil er so schön billig ist) und das Judenblatt Bild-am-Sonntag gekauft (wegen der Sportnachrichten).
Genau diese Sorte “Vaterlandsverteidiger” sind oft die lautesten Maulhelden, die lieber gegen eingebildete Feinde fauchen, als gegen den “Judenknecht” in sich und ihren Freunden anzugehen.
Solche persönlichkeitsgespaltenen “Volksgenossen” sind oft eine schlimmere Pest, als die linken Deutschenhasser hier, weil sie – ob im Auftrag oder freischaffend – dem Ansehen der Deutschwilligen schaden.
Ferner sollte es den Lesern aufgefallen sein, daß die unterschiedlichen Zensoren auch unterschiedliche Toleranzschwellen haben. Das ist etwas, wie das Wetter, mach die Sache lebendiger und ist daher gut so.
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