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Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Am Schicksal noch mal vorbei geSCHRAMMt? – Der schwarze Mann von Buchenwald (13.06.09)

June 13th, 2009 · Post your comment (23 Comments)

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Vor einigen Tagen gaben US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angelika Merkel im früheren KL Buchenwald bekanntlich mal wieder eine Galavorstellung in puncto Heuchelei und Menschheitsverdummung, indem man einmal mehr der moralischen Zeigefinger in Richtung deutsche Vergangenheit erhob und dabei geflissentlich unter den Tisch kehrte, dass gerade die USA seit Kriegsende 1945 auf dem Gebiet der Konzentrationslager durchaus eigene Erfahrungen sammeln durfte, die denen des Dritten Reiches in nichts nachstehen, wobei wir keineswegs nur von Guantanamo sprechen.

Der schwarze Mann von Buchenwald:
Gert Schramm

Aus Anlaß dieses hohen Besuches kam die Hamburger Wochenzeitung ZEIT auf den Gedanken, sich bei Obama auf ganz besondere Weise einzuschmeicheln, indem sie nicht nur den politischen Interessen des US-Präsidenten hofierte, sondern auch dessen Hautfarbe. So grub sie einen 80jährigen Deutsch-Mulatten aus, der seinerzeit selbst Insasse des KL Buchenwalds war, den 80jährigen Gert Schramm aus Erfurt.

Über diesen schreibt die ZEIT
„…Der 80-jährige Gert Schramm, geborener Erfurter, war einst der jüngste deutsche Gefangene in Buchenwald. Und er war der einzige Schwarze überhaupt.
Ein schwarzer Deutscher im KZ? Ob der amerikanische Präsident den Begriff der »Blutschande« kennt, der ihm und seinem Vater zum Verhängnis wurde, fragt sich Gert Schramm dieser Tage. Seine Geschichte beginnt Ende der zwanziger Jahre in Erfurt. Jack Brankson, Ingenieur bei einer Stahlbaufirma in San Francisco, kam nach Thüringen, um eine Brücke zu bauen. Der junge Mann brauchte einen neuen Anzug. Stattlich sah er aus, als er am Erfurter Nettelbeckufer die Herrenschneiderei von Kurt Schramm betrat. Dort arbeitete auch dessen Tochter Marianne. Die jungen Leute verliebten sich, und im November 1928 wurde der gemeinsame Sohn Gert geboren. Die Liebe zwischen der weißen deutschen Frau und dem schwarzen Mann aus Amerika muss stark gewesen sein, denn auch nach Ende seines Montageauftrages kehrt Jack Brankson immer wieder nach Thüringen zurück, wo sein Sohn in der Obhut der Großeltern aufwächst. 1941 wird Brankson während seines Deutschlandbesuchs aufgrund der NS-Rassegesetze verhaftet und nach Auschwitz deportiert. Seine Spur verliert sich mit dem Transport in das Vernichtungslager. …“

Huh, das klingt aber gruselig. Nur vergißt die ZEIT, daß während des Dritten Reiches ausländische Staatsbürger keineswegs so einfach, mir nichts dir nichts, in Konzentrationslager gesteckt wurden und schon gar nicht wegen des bloßen Vorwurfs der Rassenschande. So galten die Nürnberger Rassengesetze ausschließlich nur für Juden, nicht aber für Neger.

Daß man Verbindungen zwischen Schwarzen und Weißen dennoch mit scheelen Augen ansah, entsprach dem Geist der damaligen Zeit und war keineswegs nur auf Deutschland beschränkt, wie der Vater des Herrn Gert Schramm sicherlich aus seiner eigenen Heimat her gekannt haben wird, wo es Schwarzen bekanntlich bis in die 60iger Jahre hinein nicht erlaubt war, mit Weißen die gleichen Restaurants, die gleichen öffentlichen Verkehrsmittel oder gleiche Schulen zu benutzen, um nur einige Aspekte der US-amerikanischen Apartheid zu nennen. Rassenschande, so wie es die ZEIT zu nennen beliebt, wurde seinerzeit auch in den USA ganz und gar nicht toleriert.
Eine Schwarzen-Diskriminierung von der Art, wie sie in den USA zur Zeit des Dritten Reiches praktiziert wurde, oder später in Südafrika, gab es in Deutschland nicht. Zwar stand schwarz-weißen Mischehen durchaus distanziert gegenüber, doch akzeptierte man in Deutschland lebende Neger, es gab vielleicht zwei- bis dreitausend, als Überbleibsel des früheren Kolonialreiches, die lieber für Deutschland optiert haben, als sich den britischen oder französischen Nachfolgern in den ehemals deutschen Kolonien zu unterwerfen.

Vergessen sollte man allerdings auch nicht, daß man Mischlingskindern aus Beziehungen zwischen deutschen Frauen und französischen Besatzungsnegern nach dem 1. Weltkrieg oftmals spüren ließ, wie sehr man die Fehltritte der Mütter verabscheute. Allerdings weniger aus rassischen Gründen, sondern vielmehr aus der Tatsache, dass diese sich vor dem Landesfeind erniedrigt haben. Das gleiche Phänomen konnte man übrigens auch nach dem Zweiten Weltkrieg in vielen Ländern Europas beobachten, wo man Kinder aus Beziehungen mit deutschen Besatzungssoldaten nicht viel anders behandelte, erinnert seien in diesem Zusammenhang an die sogenannten „Wolfskinder“ in Norwegen. Das Verhalten der Mütter bezeichnete man als „horizontale Kollaboration“.
Auch in Filmen der damaligen Zeit werden Neger keineswegs als Untermenschen im negativen Sinne dargestellt, sondern allenfalls als die unterentwickelte Spezies die sie waren, bzw. sind und die auf die Hilfe der weißen Rasse angewiesen ist. Wenn es heute auf diesem Gebiet zu einer durchaus nicht in Abrede zu stellenden Verrohung gekommen ist, so liegt dies nicht so sehr an Feindschaft gegenüber dem Neger an sich, sondern ist vielmehr natürliche Reaktion auf den Multikulti-Taumel, in dem sich die deutsche Nation in den letzten Jahrzehnten gewälzt hat.

Denn im Gegensatz zu früher, sieht man im Neger nicht mehr die Erinnerung an früheren Kolonialbesitz, sondern, wenn mitunter auch eher nur instinktiv, die tatsächliche rassische Bedrohung und die Sorge, deutschen Städten könnte einmal ein ähnliches Schicksal blühen, wie amerikanischen Metropolen, wo Angehörige den Bodensatz und Nährboden von Gewalt und Kriminalität bilden.
Diese Furcht und Sorge gilt allerdings keineswegs ausschließlich Schwarzen, sondern auch etlichen anderen „kulturellen Bereicherungen“ dieser Art, von denen Deutschlang inzwischen heimgesucht wird, wie weiland das biblische Ägypten von seinen Plagen.

Was nun den tatsächlichen Hintergrund der Verhaftung von Schramms Vater betrifft, so hält sich die ZEIT großzügig wie sie ist mit näheren Datierungen und Begründungen zurück und vergißt außerdem, dass dieses Jahr das Jahr der Kriegserklärung Deutschlands an die USA war. So bedurfte es 1941 keineswegs erst des Vorwandes der „Rassenschande“ um US-Bürger in Deutschland zu internieren.
In den USA tat man übrigens dasselbe mit Anhörigen der Achsenmächte, wobei man keineswegs erst die deutsche Kriegserklärung abwartete, um in jeder Hinsicht für Kriegsgründe zu sorgen. Hätte es während des Dritten Reiches eine tatsächliche Negerverfolgung aufgrund rassischer Motivationen gegeben, wären Schramm junior und Vater mit Sicherheit nicht die Einzigen ihrer Art in Buchenwald bzw. in anderen Lagern gewesen.

Auch über die Gründe der Verhaftung Gert Schramms hüllt sich die ZEIT in Dunkel, stattdessen erfährt man lediglich lapidar:
„…Gert Schramm selbst wird im Mai 1944 verhaftet. Wochenlang wird er in Polizeigewahrsam und Gestapohaft schikaniert, bis er schließlich, im Juli 1944, nach Buchenwald kommt. Gert Schramm ist 15 Jahre alt, als sich das Tor mit der Aufschrift »Jedem das Seine« hinter ihm schließt. Als Produkt der »Blutschande« zwischen einer weißen Deutschen und einem Afroamerikaner wurde er in »Schutzhaft« genommen. »Schutzhaft nicht unter 15 Jahren aufgrund des Reichsrassegesetzes«, erinnert sich der alte Mann heute.
Gern würde er Präsident Obama die Grundmauern von Block 42 zeigen, dem Block der politischen Gefangenen, in dem seine Pritsche stand. Vier oder fünf teilten sich abwechselnd das Bett – zu Tode erschöpft, nach drei Wochen Arbeit im Steinbruch. »Es war mein Glück, dass ich bei den ›Politischen‹ gelandet bin. Die Kommunisten haben mich gerettet, denn die Arbeit im Steinbruch hätte ich nicht überlebt.«…“

Eine interessante Feststellung, die belegt, daß man während des Dritten Reiches noch sehr wohl zwischen politischen Gefangenen und gewöhnlichen Kriminellen unterschied. Es bedurfte erst der freiheitlichen und demokratischen Rechtsordnung der Bundesrepublik und der DDR, um politische Gefangene zu gewöhnlichen Kriminellen zu degradieren.

Wenig rühren kann es auch, wenn die ZEIT lamentiert:
„…Schramm erinnert sich, wie sie täglich zehn und mehr Leichen nach der Arbeit im Steinbruch zurück ins Lager schleppten. Gestorben an Erschöpfung oder willkürlich von der SS »auf der Flucht« erschossen. Es ist diese Willkür, die den abgekämpften Jungen fast verzweifeln lässt. Beim Zählappell, bei dem die Häftlinge stillzustehen haben, werden selbst kleinste »Vergehen« mit dem Tod bestraft. Wer auffällt oder aus der Reihe tanzt, kann im KZ nicht überleben. …“
Die Zeitung beschreibt damit lediglich einen Zustand, wie er in jedem Konzentrationslager herrscht, wenn sich dessen Besitzer im Kriegszustand befinden. Wir sehen da keinen Unterschied zu der Handhabung solcher Maßnahmen in sowjetrussischen Gulags oder US-amerikanischen Gefangenenlagern der Kriegs- und Nachkriegszeit.

Doch die ZEIT verweilt nicht nur in der Vergangenheit, so gibt es in ihrem Opus über den schwarzen Mann von Buchenwald natürlich auch eine tagespolitische Moral und die lautet, nach einer kurzen Schilderung seines Lebens in der DDR, wo er u. a. auch Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr war, so:
„…Seine Mithäftlinge beschützten ihn, den dunkelhäutigen Jungen, mit einer Zivilcourage, die er als schwarzer Deutscher im Osten heute manchmal vermisst. Zu oft hat er als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr nach der Wiedervereinigung Brandsätze löschen müssen, die neue Nazis wieder und immer noch auf Menschen werfen.
Gert Schramm ist kein politischer Mensch und gehörte nie einer Partei an. Doch wenn heute in Deutschland Menschen von Neo-Nazis durch die Straßen gejagt werden, sieht er darin vor allem politisches Versagen. Seit Jahren besucht er Schulen, um von Buchenwald zu erzählen. Oft sitzt er dabei Jugendlichen gegenüber, die ihre rechte Gesinnung durch Springerstiefel und Glatzenhaarschnitt deutlich zeigen. Er engagiert sich im Häftlingsbeirat der Gedenkstätte gegen das Vergessen. Dass man sich dem Bösen früh entgegenstellen muss, ist Schramms Lebenslehre. Im ersten schwarzen Präsidenten Amerikas sieht er ein Vorbild und einen Hoffnungsträger: »Dass sie nur gut auf ihn aufpassen, damit ihm nicht dasselbe passiert wie Kennedy!« Wenn Gert Schramm Barack Obama in Buchenwald treffen sollte, will er ihm für die Rolle Amerikas bei der Befreiung von den Nazis danken.“

Ob es zu dieser denkwürdigen Begegnung kam, wissen wir nicht, allerdings zeigt dieser Artikel in der Tat, dass man gewisse Dinge gar nicht erst groß werden lassen darf, sondern sie von Anfang an in die Schranken verweisen muß, in die sie gehören, wobei das Alter keine Rolle spielt.
Und unsere Moral aus diesem ZEIT-Artikel? Nun, man sollte auch Schwarzen nicht alles abnehmen, was sie so erzählen, vor allem wenn sie den Eindruck machen, dass sie nicht besonders helle sind.

Siehe auch
Zeit 24 / 09 04.06.09

Rassenschande – Wikipedia

Reichsbürgergesetz – Wikipedia

Afrodeutsche – Wikipedia



Tags: Allgemeines

23 responses so far ↓

  • 1 Eichenlaub // Jun 13, 2009 at 6:59

    Einfach nur hässlich.

  • 2 griesgram // Jun 13, 2009 at 7:49

    “Zu oft hat er als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr nach der Wiedervereinigung Brandsätze löschen müssen, die neue Nazis wieder und immer noch auf Menschen werfen.”

    Rüstig, der Negeropa!
    Mit 80 immer noch im aktive Feuerwehrdienst.
    Na ja, wenn man die Feuerwehrleute jetzt dem Gesinnungs- TÜV unterzieht, wird es wohl bald so was wie einen Feuerwehrvolkssturm geben müssen.

  • 3 borger // Jun 13, 2009 at 8:05

    Die Kommunisten haben mich gerettet, denn die Arbeit im Steinbruch hätte ich nicht überlebt.«…“

    Damals war es auch nicht unüblich, dass auch 15jährige kommunistischen Terrorgruppen angehörten, es dürfte auch mehr seine „Nähe“ zu solchen Kommunisten als seine Hautfarbe gewesen sein, die ihn ins KZ brachte. Nur, dass würde ja die schön rassistische Pointe versauen.

  • 4 germershausen // Jun 13, 2009 at 9:14

    Sorry, aber Bergen-Belsen war voll mit ausländischen NICHT-jüdischen KZ Insassen. Es gibt darüber eine ausreichende Dokumentation. Es war also normal wenn ein Asiate oder Neger im KZ landete. Ich verstehe daher nicht, wenn Altermedia dies leugnet. Dazu besteht kein Grund. Oder schämt sich Altermedia dessen?

  • 5 ede-sudel // Jun 13, 2009 at 9:20

    … man stelle sich vor in “Gottes eigenem Lande” würde er schon viele Jahre nicht mehr leben,
    Dank deren friedlichfreiheitlichen Rassenpolitik.

    …und keine ZEITschmierfinken dürfen sich drum kümmern.

  • 6 Max // Jun 13, 2009 at 9:45

    Der arme Rassenbastard….Davon werden wir in Zukunft viel mehr “auffangen” müssen….

  • 7 6 mnega 1 // Jun 13, 2009 at 10:34

    Und noch ein Holo-Überlebender. Hat der jemals arbeiten müssen, oder hat er auch von der “Rente” gelebt, sich fleissig vermehrt und das dolce vita im “Täterland”, wo Milch und Honig fliessen, genossen.
    Und aus welchem Grund hat man des Schneider-Schneider-Meck-Meck-Meck Tochter nicht mitsamt dem Balg abgeschoben nach San Francisco?

  • 8 Vsen Etak // Jun 13, 2009 at 11:20

    @germershausen, Nr. 4

    “Es war also normal wenn ein Asiate oder Neger im KZ landete.”

    Als Wächter, oder was?

    Ein möglicher Beweis (Man beachte die untersten zwei Bilder!):
    http://woa2.com/nazi-fail/

  • 9 Lügendetektor // Jun 13, 2009 at 11:22

    Bestimmt ist der schwarze Schramma verwandt mit Obamma, genau wie Bräääääd Pitbull, und Änschelina Schlauchbootlippe ist verwandt mit Zigarre Clinton und die Queen der City mit David Icke und … äh, ne, da stimmt jetzt irgendwas nicht … !?

    http://www.welt.de/politik/article2678170/Die-deutschen-Wurzeln-des-Barack-Obama.html

  • 10 nefret // Jun 13, 2009 at 11:23

    “Zu oft hat er als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr nach der Wiedervereinigung Brandsätze löschen müssen, die neue Nazis wieder und immer noch auf Menschen werfen.”

    Klar, das ist so üblich. Neonazis gehen über die Dörfer, wild mit Brandsätzen um sich werfend. Und dann kommen die Löschopas und löschen die armen brennenden Menschen!
    Also, wer jetzt nichts merkt, der merkt gar nichts mehr!!!

  • 11 Lügendetektor // Jun 13, 2009 at 11:27

    Ersten Beitrag 11:17 bitte löschen.

  • 12 v. Leers // Jun 13, 2009 at 11:35

    Ein schwarzer Deutscher im KZ?

    Das heißt wenn schon ein deutscher Schwarzer.

    Dort arbeitete auch dessen Tochter Marianne.

    Hure!

    So galten die Nürnberger Rassengesetze ausschließlich nur für Juden, nicht aber für Neger.

    Pfuscherei.

    so einfach, mir nichts dir nichts, in Konzentrationslager gesteckt wurden und schon gar nicht wegen des bloßen Vorwurfs der Rassenschande.

    Wieso Vorwurf?
    Das zum Beispiel war doch bei offenen Augen die reinste Tatsache. Solche laschen Gesetze sollte es nie weider geben.

  • 13 Freiheit und Glaube // Jun 13, 2009 at 11:36

    Eins wurde bei der „wahren“ Geschichte des schwarzen Mannes aber unter den Teppich gekehrt.
    Er bekam damals die Schweinegrippe und kurz darauf die Vogelgrippe.
    Deutsche Wissenschaftler waren damals schon so weit, dass sie ihn heilen konnten.
    Er lebt heute noch!

  • 14 Rostbrater // Jun 13, 2009 at 12:02

    @ Vsen

    Sogar Engländer haben für uns gekämpft.
    Ganz aktuell http://www.dailymail.co.uk/news/article-1192571/Three-Lions-Black-Shirt-Rare-Nazi-badge-striking-resemblance-England-squad-logo-discovered.html

  • 15 Unser Grossdeutschland // Jun 13, 2009 at 13:09

    “Die Zeitung beschreibt damit lediglich einen Zustand, wie er in jedem Konzentrationslager herrscht, wenn sich dessen Besitzer im Kriegszustand befinden. Wir sehen da keinen Unterschied zu der Handhabung solcher Maßnahmen in sowjetrussischen Gulags oder US-amerikanischen Gefangenenlagern der Kriegs- und Nachkriegszeit.”

    Die Zeitung wiederholt nur die Lügen des Herrn Schramm und die Schriftleitung würde gut daran tun den Unsinn nicht auch noch zu glauben. Alleine die Sterbelisten der Lager lassen für die Behauptung, daß jeden Tag 10 Leichen aus den Steinbrüchen mit ins Lager gebracht worden wären keinen Raum. Und wer sich mit den KL intensiv beschäftigt hat, weiß, daß die gerne verbreitete Lüge, jedes noch so kleine Vergehen wäre mit dem Tode bestraft worden eben nur eine infame Lüge ist, haarsträubender Blödsinn den ein restlos unkritisches Publikum bedingungslos glaubt.

    Du mußt auch den ganzen Absatz zitieren, Compadre:
    “Wenig rühren kann es auch, wenn die ZEIT lamentiert:„…Schramm erinnert sich, wie sie täglich zehn und mehr Leichen nach der Arbeit im Steinbruch zurück ins Lager schleppten. Gestorben an Erschöpfung oder willkürlich von der SS »auf der Flucht« erschossen. Es ist diese Willkür, die den abgekämpften Jungen fast verzweifeln lässt. Beim Zählappell, bei dem die Häftlinge stillzustehen haben, werden selbst kleinste »Vergehen« mit dem Tod bestraft. Wer auffällt oder aus der Reihe tanzt, kann im KZ nicht überleben. …“
    Die Zeitung beschreibt damit lediglich einen Zustand, wie er in jedem Konzentrationslager herrscht, wenn sich dessen Besitzer im Kriegszustand befinden. Wir sehen da keinen Unterschied zu der Handhabung solcher Maßnahmen in sowjetrussischen Gulags oder US-amerikanischen Gefangenenlagern der Kriegs- und Nachkriegszeit.”
    Woraus liest du da, daß wir glauben, was in der ZEIT steht? Wenn dem so wäre, wäre der Artikel vermutlich nicht geschrieben worden. Ab und an auch mal ein bißchen nachdenken und nicht immer alles aus dem Zusammenhang reißen.
    Und wenn wir schon mal dabei sind, Erholungslager waren dies auch nicht.
    Die Schriftleitung

  • 16 Vsen Etak // Jun 13, 2009 at 14:48

    @Rostbrater, N. 14

    Wie kommst Du jetzt von @germershausen, Nr. 4 “Asiaten oder Neger” ausgerechnet auf Engländer?

    Gut, diese Engländer sind zwar kulturell und in der Oberschicht genetisch verjudet, aber…

    Da hat ER ja damals echt einen Fehler gemacht, als er auf Verständigung mit England hoffte.

    Und heute wäre dergleichen auch nicht richtig. Als Kind wollte ich beim “Schießen spielen” immer ein Indianer sein. Englische Kinder, habe ich beobachtet, wollen imaginäre Nazis totschießen.

    Auch die angeblichen englischen Nazis von der BNP, die jüngst ja solche Wahlerfolge hatten, verehren als Helden den Schlächter von Dresden, Bomber-Harris.

    Dass es da ein paar geistig und genetisch gesunde Engländer gibt – Who cares?

    Im Abscheu gegen die jüdisch-angelsächsische Welt, Usraöl und London, findet die sich globalisierende Welt ihren kleinsten gemeinsamen Nenner. Mehr ist da nicht – aber auch nicht weniger….

  • 17 Beule // Jun 13, 2009 at 15:09

    Denen, die es interessiert, sei das Buch “Neger Neger Schornsteinfeger” empfohlen. Hier gehts ebenfalls um einen Mulatten, dem man die weiße Mutter nicht unbedingt ansah. Das schlimmste, was ihm widerfahren ist, war, daß er nicht in der Wehrmacht dienen durfte, worüber er sich sehr empörte. Von Repressalien bezüglich der Rassenschande, die man seiner Mutter wohl auch hätte vorwerfen können, ist da keine Rede.

  • 18 Bube // Jun 13, 2009 at 15:52

    Die Schilderung des Falls durch die ZEIT erscheint mir so, als sei man antifaschistischer Propaganda aufgessesen, die ein “normalen” Fall zum großen Naziterror aufbauschen will. Das ist kein kritischer Journalismus.

    Herr Schramm als ehemaliger DDR-Bürger scheint willig mitzuspielen. Die Frage, ob er in Parteien und Organisationen abseits der Freiwilligen Feuerwehr tätig war, oder wie ist er jetzt organisiert ist, meint man sich bei der ZEIT nicht stellen zu müssen.

    Dass man im 3. Reich als Kommunistenfreund – ob weiß oder Mulatte – schnell in den Schein eines Vaterlandsverräters kommen konnte, wird auch nicht beachtet.

    Ein ähnliches Leben eines Mulatten in Deutschland unter Hitler wird hier berichtet:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Neger,_Neger,_Schornsteinfeger!

  • 19 Tand und Schande // Jun 13, 2009 at 19:00

    “Zu oft hat er als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr nach der Wiedervereinigung Brandsätze löschen müssen, die neue Nazis wieder und immer noch auf Menschen werfen.”

    Allen Respekt, wenn der gute Mann noch mit 80 oder – wohlwollend gerechnet 60 Jahren – oft Feuerwehreinsätze fuhr und fährt und Brandsätze löscht, dann verwundert es mich nicht, wenn er bei all’ den Feuerinfernos einen leicht geräucherten Eindruck macht.

  • 20 Fakt // Jun 13, 2009 at 19:56

    Wissenschaftlich erwiesen: Geräuchertes hält länger.
    (Alte Raucherweisheit)

  • 21 Antisa // Jun 13, 2009 at 21:02

    ……………denn die Arbeit im Steinbruch hätte ich nicht überlebt.«…“………………

    so wie unzählige deutsche Kinder, Jugendliche (Mädchen wie Jungen) und natürlich Frauen und Männer die Zeit in den sowijetischen Steinbrüchen und Minen nicht überlebt haben!

  • 22 Unperson // Jun 14, 2009 at 0:49

    „Dass sie nur gut auf ihn aufpassen, damit ihm nicht dasselbe passiert wie Kennedy…“

    Genau! Hoffentlich ist keiner so blöd und macht diesen Kaffer noch zum Märtyrer! Meinetwegen soll er an der Syphilis krepieren. Schickt ihm meinetwegen ’ne verseuchte Judennutte in ’s Weiße Haus – wie damals bei Billy-Boy. Vielleicht klappt ’s ja dieses mal! :-)

    __

    @Schriftleitung #15

    „Und wenn wir schon mal dabei sind, Erholungslager waren dies auch nicht.“

    Für den Fall daß Ihr es noch nicht wißt:
    „Unser Großdeutschland“ ist der ehemalige „BdU“!
    Daß dieser keinen verharmlosenden Darstellungen tatsächlicher(!) Vorgänge jener Zeit das Wort redet, dürfte Euch bekannt sein.

  • 23 Erwachet ! // Jun 14, 2009 at 2:05

    http://www.radio-freiheit.info/archives/766

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