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Altermedia Deutschland - Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)

Angeschaltet - Abgeschaltet – Eingeschaltet – Zoff um NPD-Wochenschau (29.09.06)

15:23 · Post your comment (7 Comments)

Frankfurt - Main / Berlin: Vor einigen Tagen berichteten wir über das Projekt der NPD, mit einer eigenen Nachrichtensendung via Internet auf Sendung zu gehen. Dazu benutzte man das US-amerikanische Internet-Video-Portal YouTube. Bei den Testsendungen, die sich optisch an der Tagesschau orientierten, fungierte der hessische NPD-Landesvorsitzender Marcel Wöll als Moderator.

Die Sendung sorgte vielerorts nicht nur für Überraschung, sondern auch für blankes Entsetzen, da es sich in diesem Fall um nicht nur um ein ausgesprochenes Novum, sondern auch um eine echte Pioniertat handelte, spielte das Verbreiten von politischen Nachrichten auf Internetbasis in Form richtiger Nachrichtensendungen doch bislang keine Rolle. Was Wunder, dass man auf der Gegenseite mit der gewohnten Hysterie reagierte und sämtliche Hebel in Bewegung setzte, um dieses für den Anfang zwar noch ein wenig unausgereifte, aber in jeder Hinsicht für die Zukunft viel versprechende Projekt zu stoppen.

So wurden die NPD-Nachrichtensendungen von YouTube wieder abgeschaltet, nachdem sich am vergangenen Mittwoch ein anonymer Leser bei SPIEGEL ONLINE gemeldet hat, der für besagte Videos die Urheberrechte geltend machte.
Auch in linken Internetforen reagierte man über das NPD-Videoprojekt mit den gewohnten Hassreaktionen. Statt politischer Auseinandersetzung stand einmal mehr die Diskussion über Verbot und Hackattacken im Vordergrund. – „Freiheit die SIE meinen.

Allerdings erkannte man bei SPIEGEL ONLINE bereits am 28., dass man mit Mätzchen wie diesen die technische Entwicklung im nationalen Spektrum vielleicht zeitweise aufhalten, keineswegs aber auf Dauer verhindern kann.

Seitens der NPD hieß es zum Videonachrichtenprojekt am 28. September:
„Nachdem Presse und Politik nach jedem weiteren Wahlerfolg der NPD aufs Neue versprechen, sich mit den Positionen der Nationaldemokraten auseinandersetzen zu wollen und bis auf den heutigen Tag trotzdem keine offene Diskussion stattgefunden hat, wird nun eine eigene Medienoffensive der Partei gestartet werden. »Wenn Maischberger, Christiansen oder Pattberg nicht den Mut zum offenen Diskurs haben, müssen wir neben dem geschriebenen Wort neue Formen finden, um unsere Positionen den Menschen im Land zu erläutern«, kommentierte NPD-Pressesprecher Klaus Beier die Situation.
Neben dem inzwischen vieldiskutierten Medienprojekt des hessischen NPD-Landesvorsitzenden Marcel Wöll gebe es eine ganze Reihe von Graswurzelprojekten. »Überdies arbeiten wir in Berlin an einem zentralen Projekt ›Neue Medien‹«, so Beier. Zunächst werde mit der Einstellung von Audio-Dateien begonnen, die in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stimme redaktionell erstellt worden sind. Damit solle dem heutigen Medienbedürfnis Rechnung getragen werden. Spätestens zum Winter werde dann zusätzlich noch ein Nachrichtenprogramm mit bewegten Bildern angeboten werden. »Die Menschen trauen den gleichgeschalteten Medien immer weniger«, ist sich Beier sicher. »Mit unserem breiten Medienangebot, das bald von der Deutschen Stimme bis zu einem eigenen Fernsehprogramm reichen wird, werden wir uns vom Meinungsdiktat der Systemmedien unabhängig machen.«“

Inzwischen sind die von YouTubel inkriminierten Nachrichtensendungen wieder online. So meldet Hessens NPD-Landeschef Marcus Wöll:
NPD Hessen: Die Woche - kritische Nachrichten
Heil Euch Kameraden,

nach den zu erwartenden Zensurvorgängen in der BRD ist es uns gelungen wieder auf Sendung zu gehen. Niemand muß nach China fahren um zu sehen wie die Gesinnungspolizei arbeitet, Sie ist direkt vor der Tür.

Nun könnt ihr die Videos abrufen unter dem Verweis auf

www.npdhessen.de

wir danken den Kameraden vom Freien-Widerstand für ihre Unterstützung

Jeden Sonntag wird nun eine neue Sendung eingestellt und es liegt an euch, welche Qualität und Aktualität wir bieten können. Wir brauchen:

Information, Videomaterial, Sach- und Geldspenden

Ihr seid unser Netzwerk - Wir sind euer Sprachrohr !!!

Nun, das letzteres ist wohl vorerst noch erst einmal abzuwarten, da die Erfahrung lehrt, dass der die Musik bestimmt, der sie auch bezahlt, was in diesem Fall die NPD sein dürfte. Insofern dürfte wohl zu beachten sein, dass Propaganda auch dann Propaganda ist, wenn sie vom entgegengesetzten politischen Längengrad kommt, so dass es auch nach wie vor notwendig ist, möglichst viele Seiten zu hören, um sich ein eigenes Gesamtbild zu machen. Damit dies jedoch überhaupt möglich werden kann, sind nationale Projekte dieser Art notwendiger denn je.

Siehe auch
SPIEGEL ONLINE - 28. September 2006, 13:57

NPD 28.09.06

Altermedia 24.09.06

Quelle: Störtebeker-Netz 30.09.06

Tags: Allgemeines

7 responses so far ↓

  • 1 tdurban // Sep 30, 2006 at 15:53

    Hallo Thomas,

    ich würd das gern etwas vertiefen wollen und glaube das hier nicht der richtige Ort dafür ist. Stimmt Deine Email auf den Seiten vom KDS noch oder gibts da ne andere?

  • 2 Thomas Brehl // Sep 30, 2006 at 18:20

    @ tdurban

    Ja, ein dreifachkräftiges “Hallo” zurück, die gmx-Adresse (Kontakte) stimmt noch…

    Beste Kampfesgrüße

    T h o m a s

  • 3 sandmännchen // Sep 30, 2006 at 21:23

    Nach halbstündigem ergebnislosen Versuch zur NPD-Wochenschau zu gelangen habe ich resigniert.
    Wer kann aktuelle Tips geben ?

  • 4 systemfehler // Oct 1, 2006 at 0:19

    Warum ladet ihr die Videos nicht bei google?
    http://video.google.com/videosearch?q=judea

  • 5 tina // Oct 1, 2006 at 17:34

    Wochenschauen bei :

    http://www.freier-widerstand.net
    http://www.npdhessen.de

  • 6 Marcel Wöll // Oct 1, 2006 at 20:21

    Werte Kameraden, es ist immer nett zu beobachten, wie sich in manchen Foren nach getaner Arbeit das Maul zerrissen wird. Dann werden wieder Behauptungen aufgestellt, die weder wahr noch haltbar sind. Das Projekt “Die Woche” ist ein unabhängiges Projekt, welches von freien Kräften und Parteimitgliedern betrieben wird. Es ist weder finanziell abhängig noch Themengebunden an irgend eine Organisation. Sämtliche von mir verfassten Verlautbarungen sind auch nicht als Landesvorsitzender, sondern als Mitglied der AG Die Woche unterzeichnet. Des weiteren habe ich mehrmals darauf hingewiesen, daß Mitarbeit von allen Kameraden erwünscht ist und sich dort Niemand ausschließen braucht. Auch die Tatsache, daß die Filmbeiträge i.M. unter F-W verlegt sind dürfte wohl zu denken geben. Die Redaktion der Woche ist und bleibt unabhängig und wird nicht von außen finanziert. Wer dann eine NPD-lastige Sendung als Aufhänger nimmt und übersieht, dass dort Wahlen waren, dem kann man schon Boshaftigkeit unterstellen.

    Die Aufforderung keine Nachahmung zu betreiben hatte folgenden Grund:
    Die Qualität einer solchen Sendung kann nur durch Arbeitsteilung erhöht werden. Wenn 5 Verschiedene Nachrichtensendungen gegeneinander konkurieren, wird keine jemals die Klasse der Professionalität erreichen. Deshalb wurde davon abgeraten Nachzuahmen und dazu aufgerufen mit zu arbeiten.

    MkG Marcel Wöll

    Da gibt es wohl unterschiedliche Auffassungen vom Begriff Unabhängigkeit. Unabhängigkeit bedeutet im Nachrichtengewerbe wenn man von niemandem abhängig ist. Wenn aber ein amtlicher Parteilandesvorsitzender in einer Nachrichtensendung offen als Moderator auftritt, dann ist diese allerdings nicht gegeben. Wem will man da was erzählen, meint man die Leute hätten keine Augen im Kopf.
    Damit wir uns nicht falsch verstehen, daß heißt nicht, daß die Sendung schlecht ist oder gar überflüssig. Ganz im Gegenteil, aber man sollte doch nicht sich selber und anderen etwas vormachen, wenn man behauptet, sie wären unabhängig. Sie stehen in Konkurrenz zum etablierten Medienmainstream und das ist gut so, in diesem Fall aber auch schon alles.
    Die NPD duldet wohl “freie” Medien, aber keine unabhängigen, denn darin ist sie auch nicht anders als andere Parteien und das sollte man in diesem Zusammenhang bei aller Sympathie durchaus nicht vergessen. Dies ist natürlich ihr gutes Recht, das ihr niemand absprechen wird, aber es ist auch parteiisch und keineswegs unabhängig, ob man es nun wahrhaben möchte oder nicht.
    Darüber hinaus sollte man nicht vergessen, daß es gerade die Konkurrenz ist, die das Geschäft belebt und die für einen gewissen persönlichen Leistungsdruck sorgt. Auf was man freilich hier hinaus will ist ganz klar zu ersehen, man will das Nachrichtenmonopol im nationalen Spektrum, indem man sich darum bemüht, alles was halbwegs brauchbar erscheint und nicht viele Umstände macht in sich aufzusaugen. Das Ende mag dann vielleicht Professionalität im technischen Sinne sein, letztlich aber auch nur ein medialer Einheitsbrei, der sich von dem der Gegenseite nur in der Gegensätzlichkeit der Parolen äußert. Unabhängig sein, heißt sich von niemandem ein X für ein U vormachen zu lassen und dafür ist DIE WOCHE den Beweis bislang noch schuldig geblieben.

    Schriftleitung Altermedia

  • 7 Markus // Aug 8, 2007 at 13:20

    Mir wird übel …

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