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Antisemitismusskandal bei tschechischen Kommunisten? (02.01.09)

January 2nd, 2009 · Post your comment (6 Comments)

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Prag / Tschechei: Über einen angeblichen Skandal bei den tschechischen Kommunisten spricht die österreichische Nachrichtenagentur APA. Diese hatten den früheren Herausgeber und Chefredakteur der 1992 verbotenen Zeitung POLITIKA, Josef Tomas, zu ihrem Sprecher gemacht. Das Blatt hatte sich seinerzeit zuweilen auch judenkritisch geäußert. Besonders verübelte man Tomas die Veröffentlichung einer Liste von “168 Juden und jüdischen Mischlingen in der tschechischen Kultur”. Wegen seiner vorgeblich antisemitischen Äußerungen wurde Tomas dann 1994 zu einer Bewährungsstrafe von sieben Monaten verurteilt.

Über diese Verurteilung schrieb damals die BERLINER ZEITUNG:
“…Wegen Verunglimpfung von Völkern und Rassen sowie Aufhetzung zum Rassenhaß ist der Chefredakteur der tschechischen Wochenzeitung “Politika”, Josef Tomas, zu einer Haftstrafe von sieben Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Zudem wurde ein Publikationsverbot verhängt. Tomas hatte den Mythos angeblicher jüdischer ritueller Morde an christlichen Mädchen kolportiert. Er vertrat die Ansicht, alles Schlechte gehe vom lüdischen Volk aus.”

Bei den Kommunisten sieht man die Vorwürfe gegenüber ihrem Sprecher mit Gelassenheit, so meinte der tschechische Kommunistenchef Vojtech Filip: „So viel ich weiß, hat er eine Bewährungsstrafe bekommen und er hat sich darin bewährt, so dass man ihn als nicht Bestraften ansehen muss.”

Tomas selbst machte aus seiner Verurteilung ebenfalls keinen Hehl, Antisemitismusvorwürfe wies er allerdings zurück. So erklärte er, daß er lediglich Informationen veröffentlicht habe, die schon in den USA und anderen europäischen Ländern erschienen waren, ohne daß es deshalb zu einer strafrechtlichen Verfolgung der Autoren gekommen wäre.

Tatsächlich ist es heutzutage keine Schwierigkeit, sich in den Besitz derartiger Listen zu setzen. Dazu muß man noch nicht einmal auf einschlägige politische Medien zurückgreifen. So gibt es ausreichend jüdische Seiten und nicht zuletzt auch Wikipedia, wo man entsprechende Übersichten für nahezu jedes gewünschte Land bekommt. An dieser Stelle wäre wieder einmal festzustellen, daß Antisemitismus im Grunde genommen alles ist, was nicht auf irgendeine Weise jüdischen bzw. zionistischen Interessen dient. Letztlich bleibt also nur die Wahl entweder wider besseres Wissen zu lügen und zu heucheln, dann ist man ein Demokrat und Freund des jüdischen Volkes, oder aber man sagt die Wahrheit, so wie sie ist, dann ist man zwar ehrlich, gilt aber als Antisemit oder gar als Nazi.

Ach was soll’s, dann schon lieber ehrlich.

Siehe auch
IKG News 01.01.09

Liste tschechischer und slowakischer Juden

Listen prominenter Juden aus aller Welt

Berliner Zeitung 24.09.1994



Tags: Allgemeines

6 responses so far ↓

  • 1 sine nomine // Jan 2, 2009 at 19:18

    Meines Wissens richteten sich die bestialischen Bräuche der Juden nicht nur gegen christliche Mädchen, sondern gegen alle christlichen Kinder ungeachtet deren Geschlechts.
    Abgesehen von den historischen Quellen, über deren Glaubwürdigkeit ich keine Angaben machen kann*, habe ich in meinem Leben zwei wesentliche und was besonders interessant ist, aus weit auseinanderliegenden Ländern stammende Aussagen gehört:
    Ein junger Polizeibeamter aus Böhmen (er war Untergebener meines Großvaters, in Bayern stationiert) erzählte, daß oft Kinder vor jüdischen Feiertagen verschwunden sind und deshalb alle Erwachsenen besonders aufgepaßt hätten.
    Ein Mann, der als 19jähriger 1944 als Arbeiter aus Dachnov/Ukraine in das Reich kam, erzählte mir und anderen, daß sie als Kinder vor jüdischen Feiertagen nicht aus dem Hause durften, weil christliche Kinder in Gefahr wären.

    Beide Herren (die nie zueinander Kontakt hatten) habe ich als achtbare Persönlichkeiten kennengelernt. Niemals hörte ich von einem etwas, woran man hätte zweifeln können.

    Solche Berichte gibt es aus allen Ländern, wie mir bekannt ist meistens östliche Länder, an einem (mindestens) gewissen Wahrheitsgehalt zweifle ich nicht.

    * Zu interessanten Schlüssen in dieser Hinsicht kam übrigens schon im 19. Jahrhundert der deutsche Historiker Heinrich Leo, der 1829 im ersten Band seiner Geschichte der italienischen Staaten u. a. auch über den Sklavenhandel des frühen Mittelalters schrieb und darin neben den Venezianern, die Juden als „ärgste aller Menschenmäkler im Mittelalter“ bezeichnete. (S.119) Gleichzeitig wies er auch auf die Rolle der Juden beim Handel mit Knaben hin, die man kastrierte, um sie dann als Eunuchen an orientalische Märkte zu verscherbeln. Leo hierzu: „…Besonders hatten von jeher die Juden diesen Handel betrieben, und die deutsche Volkssage, daß die Juden Christenknaben heimlich zu Tode gemartert hätten, rührt wahrscheinlich davon her, daß sie sonst oft schöne Knaben stahlen und verschnitten, und daß bei diesen Operationen viele der armen Kinder unter den gräßlichsten Qualen den Geist aufgaben.“ (S. 224/225) – Die Schriftleitung

  • 2 Küchenbulle // Jan 2, 2009 at 19:25

    Ehrlich währt am längsten!

  • 3 sine nomine // Jan 2, 2009 at 19:47

    @ Schriftleitung: Vielen Dank für den informativen Zusatz.

    Auch in der Vergangenheit der USA haben Juden den Sklavenhandel beherrscht. In alten Zeitungsanzeigen finden sich allzu häufig jüdische Namen als Anbieter von Sklaven bei Versteigerungen. Nicht zu vergessen die Kapitäne und jüdischen Sklavenjäger, die dies im großen Stil durchführten.

    Das ganze ist eine nachweisbare Tradition, nur deren Formen änderten sich im Laufe der Zeit!

  • 4 griesgram // Jan 2, 2009 at 20:02

    Die Roten sollten langsam erkennnen, daß auch ihre Bürgerrechte von der EUdSSR abgeschafft werden.
    Und aufhören, sich als nützliche Idioten des Systems herzugeben.

  • 5 Wacht am Rhein // Jan 2, 2009 at 22:13

    Die tschechischen Kommunisten sollen sich erst einmal von den Benes-Dekreten distanzieren (und das Unrecht anerkennen), ehe sie über irgendetwas anderes auch nur nachdenken.

  • 6 Ketzer // Jan 2, 2009 at 23:30

    An dieser Stelle wäre wieder einmal festzustellen, daß Antisemitismus im Grunde genommen alles ist, was nicht auf irgendeine Weise jüdischen bzw. zionistischen Interessen dient?

    Ich habe eher den Eindruck das sich sog. Juden über sog. Antisemitismus selbst definieren.

    Was wären Juden ohne Antisemitismus der u.a. gemäß Eggert von Zionisten aus geht.

    Interview mit Eggert
    http://www.nuoviso.de/filmeDetail_eggert.htm
    Download-Link: Geheimvatikan.rar
    http://www.egoshare.com/download.php?id=C7ED419A18

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