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Schockschwerenot in Brandenburg. Der NPD-Landesverband hielt dort am vergangenen Wochenende seinen Landesparteitag ab. Das ist nun freilich nichts, was selbst die Hardliner politisch korrekter Vertreter vom Hocker reißen würde. Was aber, wenn derselbe in einer Ortschaft stattfinden würde, die unlängst von eben diesen Vertretern als entnazifizierte Zone deklariert worden ist?
Mehrere Jahre in Folge fanden in Halbe nationale Großveranstaltungen zum Volkstrauertag statt. In dem Ort liegen mehr als 24.000 deutsche Soldaten begraben, die in einer der letzten Schlachten gegen die Rote Armee im Frühjahr 1945 ums Leben gekommen sind. Aufgrund der inzwischen verschärften Gesetzgebung finden die Veranstaltungen zwischenzeitlich nicht mehr statt. Grund zum Aufatmen gibt es für einige Zeitgenossen dennoch nicht, wie sich anhand des dort jüngst stattgefundenen Landesparteitages feststellen lässt.
Altermedia-Leser “XY”:
„Der Schreck sitzt noch tief“
So lautete eine Schlagzeile in der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) vom 14. November. Was war passiert? Glücklicherweise ist es keine Schlagzeile aus Joachimsthal, wo Kinderschänder Werner K. nach der Kommunalwahl wieder hingezogen ist und seitdem jederzeit wieder zuschlagen könnte. Nein, im brandenburgischen Landkreis Dahme-Spreewald hält man es für wesentlich schrecklicher, dass dort der Landesparteitag der NPD abgehalten wurde. Doch irgendwo muß dieser ja stattfinden, sind doch alle Parteien gesetzlich dazu verpflichtet. Daß dieser nun in Freidorf, ausgerechnet einem Ortsteil der Gemeinde Halbe, stattfand ist wohl eher Zufall, da es die NPD bekanntlich immer schwerer hat, geeignete Räumlichkeiten in Wirtshäusern zu finden. Gewohnheitsbetroffen sowie „erschrocken und erschüttert“ darf in diesem Fall Elfi Schulze vom Freidorfer Ortsbeirat sein, die politisch korrekt um den Ruf ihres Ortes fürchtet: „Hoffentlich passiert das nicht noch mal.“
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| Ulrich Arnts |
Doch auch Ulrich Arnts, Amtsdirektor von Schenkenländchen, fiel aus allen Wolken. „Es gab vorher keine Informationen, selbst die Polizei wusste nichts.“ So ist es allerdings erstaunlich, daß sich zufälligerweise ausnahmslos jeder Autofahrer, der nach der Veranstaltung aus Freidorf kam, einer Verkehrskontrolle unterziehen mußte, in der Hoffnung wenigstens einen abgelaufenen Verbandskasten oder ähnliches zu finden. Ulrich Arnts war übrigens auch bei der Vorstellung des sogenannten Halbe-Konzeptes voller Elan dabei, die erst am Montag zuvor stattfand. Dieses Konzept sieht eine „Umgestaltung des Friedhofs und seines Umfeldes“ vor, um künftige Heldengedenken zu verhindern. Unter anderem soll eine Straße zu einem Wanderweg umgebaut werden, damit dort keine Aufmärsche mehr stattfinden können. Nachdem zwei Jahre daran getüftelt wurde, wurde es dem Landtagspräsidenten Gunter Fritsch (SPD) übergeben. Die Kosten für den Umbau werden laut dem NEUEN DEUTSCHLAND um die 1,32 Mio Euro geschätzt.
Welche Positionen im öffentlichen Haushalt dafür gekürzt werden, läßt sich bislang nur vermuten. Hinzu kommen noch die bereits gelaufenen Kosten, für die Erstellung des Konzeptes. Wie hoch diese sind, verschweigt die Presse.
Wären dies nicht interessante Themen für entsprechende Anfragen seitens der drei Abgeordneten der NPD im Kreistag des Landkreises Dahme-Spreewald?
Siehe auch
Märkische Allgemeine Zeitung, 14.11.2008






7 responses so far ↓
1 Marko // Nov 15, 2008 at 18:17
Hallo Küchenfee,
ich wollte eigentlich auch, im Rahmen meiner Möglichkeiten, zur Genesung der Küchenfee beitragen. Allerdings habe ich keine weiteren Information nach meiner Epost an euch bekommen.
Hm, möglicherweise ist die Mail zwischen den Spams untergegangen, was durchaus mal vorkommen kann. – Der Hausmeister
2 Vizeweltmeister 1945 // Nov 15, 2008 at 20:44
Dieses Konzept sieht eine „Umgestaltung des Friedhofs und seines Umfeldes“ vor, um künftige Heldengedenken zu verhindern. Unter anderem soll eine Straße zu einem Wanderweg umgebaut werden, damit dort keine Aufmärsche mehr stattfinden können.
Wie pervers, dieses Drecksgeschmeiss, “Gedenken an Helden verhindern”. Sowas gibt nur in der “brd”
3 Emil und die Dedektive // Nov 15, 2008 at 20:48
Massive Lügen bei der
Arbeitslosenstatistik.
Deutschland hat so viel Arbeitslose wie nie zu vor!
Schauen Sie selbst:
http://www.youtube.com/watch?v=Z7oX9JDc_fg
http://www.youtube.com/watch?v=sHwod9zWjVQ
Können wir solche Politiker überhaupt noch wählen?
Diese Politikerbrut von CDU und SPD belügt massiv
das Volk um ihre Posten zu sichern!
In den letzten Jahren sind über 2 Millionen beitragspflichtige Arbeitsplätze verschwunden, aber was gauckeln uns unsere Politiker vor?
4 die Hinkende // Nov 15, 2008 at 21:15
@ Emil und die Detektive
Guten Morgen! Auch schon aufgewacht. Besser spät als nie. Verstehe nur die Frage nicht “Können wir solche Politiker überhaupt noch wählen ?” Wenn wir untergehen wollen und die Deutschen als Volk verschwinden sollen, unbedingt BRD Politiker weiter wählen.
5 Hermann Ludwig // Nov 16, 2008 at 3:08
Unverständlich, warum hier die durch nichts zu rechtfertigenden Beschlüsse von Jalta und Potsdam 1945 im Stil der Herrschaftspresse propagiert werden. Will sagen: Brandenburg endet nicht an der Oder. Brandenburg sieht so aus:
http://www.genealogienetz.de/vereine/BGGAdler/pic/bb1900.jpg
Zwar wird hier auf eine politische Partei der Bundesrepublik Bezug genommen, insofern ist die Darstellung des Bundeslandes Brandenburg gerechtfertigt. Wenn man gleichzeitig aber von “Brandenburg” spricht, dann kann das doch wohl nicht stimmen.
Entweder “Brandenburg” oder “Bundesland Brandenburg”. Beide haben soviel miteinander zu tun wie Deutschland mit Merkels Bundesrepublik Deutschland.
Nationalbewußtsein, das nicht billige Nachäfferei politischer Opportunitäten ist, sieht z.B. so aus:
http://de.wikipedia.org/wiki/Oben_am_jungen_Rhein#Originaltext_.281920_bis_1963.29
6 Kreistagsabgeordneter aus LDS // Nov 16, 2008 at 19:50
Zitat: “Wären dies nicht interessante Themen für entsprechende Anfragen seitens der drei Abgeordneten der NPD im Kreistag des Landkreises Dahme-Spreewald?”
Sicher ist das ein interessantes Thema für uns, die Anfragen sind auch schon in Arbeit, sie werden in den nächsten Tagen und Wochen dem Landrat zugehen.
7 Léon D. // Nov 17, 2008 at 9:44
An Küchenfee:
So wie Marko // Nov 15, 2008 at 18:17 gings mir auch!
GruSS!
Léon
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