Schwerin / Mecklenburg: Vor einigen Tagen berichteten, wir über die neueste Geheimwaffe des Schweriner Landesinnenministeriums im Kampf gegen Rechts, einem Comic, der den Nazis und Rassisten gleich scharenweise schockierenden Titel „Weiß ist keine Farbe“ trägt. Nach dem wir dieses neueste Produkt aus dem Hause Caffier einer eingehenden Würdigung unterzogen hatten, fühlt sich nunmehr auch unser Freund und Gönner von der ENDSTATION RECHTS, Mathias Brodkorb (SPD), ebenfalls bemüßigt, den Stab über diese jüngste volkspädogische Schöpfung zu brechen. Damit nicht genug, versteigt sich Brodkorb, dem augenscheinlich an einer weiteren parlamentarischen Karriere offenbar nicht mehr zwingend gelegen ist, gar, zu einem differenzierten Blick aufs rechte Spektrum aufzurufen, indem er auf die Unterschiede zwischen rechts und rechtsextrem aufmerksam macht. Seinen besonderen Schutz genießt dabei die sogenannte Neue Rechte des Alain de Benoist. … Na, wenn das mal gut geht.
Alles in allem enthält der Beitrag jedoch durchaus eine Reihe bemerkenswerter Gedankengänge aus der Sicht eines Sozialdemokraten, die wir auch unserer Leserschaft keineswegs vorenthalten wollen:
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| Mathias Brodkorb |
Der metaphysische Nazi
Die SPD degradiert sich mit dem undifferenzierten “Kampf gegen Rechts” zum nützlichen Idioten des bürgerlichen Lagers
von Mathias Brodkorb
Seit dem 6. November 2008 kommt in Mecklenburg-Vorpommern gegen Neonazis ein besonders brutales Werkzeug zum Einsatz: ein „Comic gegen Rechts“. Herausgegeben wurde er im Namen von Innenminister Lorenz Caffier (CDU) vom Verfassungsschutz höchst selbst. Auf 54 bunten Seiten sollen künftig Kinder und Jugendliche spielerisch lernen, dass „rechte Gruppierungen“ böse sind. So wird staatlicherseits bereits dem Nachwuchs eine begriffliche Verwirrung eingeimpft, die sich mit der bundesrepublikanischen Verfassung kaum vereinbaren lässt. Dies stimmt insbesondere deshalb nachdenklich, weil doch ausgerechnet der Verfassungsschutz den Unterschied zwischen „rechts“ und „rechtsextrem“ kennen sollte. Und es scheint nicht weniger paradox, dass ein CDU-Innenminister das politische Schwert damit faktisch gegen sich selbst – die rechte, bürgerliche Union – richtet.
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| Titelseite des Comics |
Aber auch in der politischen Wissenschaft gilt es als Ehrensache, die Demokratie „gegen Rechts“ zu verteidigen. Darunter leidet seit 40 Jahren eine Gruppierung, die als „Neue Rechte“ bezeichnet wird. Gründer und Taktgeber dieser „Nouvelle Droite“ ist der französische Publizist Alain de Benoist, der 1968 begann, unter dem Eindruck der Studentenrevolten von links und unter Rückgriff auf die „Konservative Revolution“ eine intellektuelle Strömung von rechts zu etablieren. Dies blieb auch in Deutschland nicht ohne Auswirkungen. Heute zählen das Wochenblatt „Junge Freiheit“ (JF) sowie das „Institut für Staatspolitik“ (IfS) zur Speerspitze der politisch bislang eher unbedeutenden deutschen Neuen Rechten. So wie die JF eine „taz von rechts“, will das IfS ein „Reemtsma-Institut von rechts“ sein.
De Benoist betonte von Beginn an, dass er mit der hitleristischen Rechten nichts zu tun haben wolle. Im Unterschied zum imperialistischen und rassisch fundierten Großmachtstreben der alten Rechten gibt der Franzose an, eine „Vielfalt der Völker“ in Gleichberechtigung anzustreben, er nennt das „Ethnopluralismus“. Geglaubt hat ihm das bis heute kaum jemand. Gestritten wird in der Regel lediglich darüber, ob er ein faschistisches Chamäleon sei, das seine wahre Ansicht hinter einer unscheinbaren Färbung verberge, wie Thomas Pfeiffer vom Verfassungsschutz NRW seit Jahren mutmaßt, oder ob er lediglich ein Steigbügelhalter der alten extremistischen Rechten sei, wie der Politikwissenschaftler Wolfgang Gessenharter meint. Wie in einem Grundkurs Mathematik werden alle Probleme einfach auf eine einmal bereits gelöste Aufgabe zurückgeführt. Stets geht es darum, die Fratze Hitlers freizulegen. Das ist zumindest folgerichtig, wenn man „Hitler“ und „rechts“ für Synonyme hält. Es vermag indes nicht zu erklären, warum Hitler auch Rechte umbringen ließ und Rechte Hitler töten wollten.
Und es beschwört vor allem ein unlösbares „metaphysisches“ Problem herauf: Wenn schon vor jeder Analyse feststeht, dass einer wie de Benoist in Wahrheit ein Neonazi in Nadelstreifen sei, dann kann er machen, was er will. Nur wenn er sich offen als Neonazi bekennt, sind seine Kritiker zufrieden. Unternimmt er jedoch den Versuch, seinen Standpunkt zu erklären und das auch noch feinsinnig, kann ihm dies ebenfalls nur zum Nachteil gereichen. Es würde lediglich die Vorurteile seiner Kritiker bestätigen, dass der Franzose in Wahrheit ein so kluger, gerissener Neonazi sei, dass die chamäleonhafte Verstellung nicht einmal ein Experte zu entschlüsseln in der Lage ist. Der neurechte Intellektuelle entpuppt sich so als „metaphysischer“ Nazi, der seine Gefährlichkeit gerade dadurch zeigt, dass sie nicht nachweisbar ist.
Alain de Benoist hat sich oft über diese „Hintergedankenpolizei“ beschwert: „Man denunziert und brandmarkt die Autoren nicht für das, was sie geschrieben, sondern für das, was sie nicht geschrieben haben, aber bestimmt schreiben wollten.“ Mit dieser Schelte ist er keineswegs allein. Ausgerechnet einer seiner größten Widersacher und der wohl bedeutendste Analyst des so genannten „Neorassismus“, der französische Philosoph Pierre-André Taguieff, springt de Benoist bei. In seinem Hauptwerk „Der Rassismus und sein Double“ (2000) wirft Taguieff dem klassischen Antifaschismus vor, bloß eine zwanghafte Nachahmung seines Gegners zu sein: „Der Rassismus führt, so glaubt man, eine Existenz im Dunkeln und entwickelt seine verurteilenswerte Wirkung von verstecktem Ort aus. Daher erscheint der auf die Rassistenjagd spezialisierte Intellektuelle auf der Bildfläche. Für diesen ideologischen Söldner ist die Philosophie des Verdachts die einzig mögliche Philosophie. (…) So spielen die ‚Rassisten’ in der von Auschwitz gekennzeichneten Welt die Rolle der neuen Hexenmeister: als Inkarnation des neuen Typus des absolut hassenswerten Häretikers, den der demokratische Konsens braucht.“ Dass Taguieff in Deutschland ausgerechnet vom in neurechten Kreisen wegen seiner „Wehrmachtsausstellung“ so in Verruf geratenen Jan Philipp Reemtsma verlegt wird, macht die Ironie des Schicksals komplett.
Wenn es also überhaupt so etwas wie ein typisch deutsches Vorurteil gibt, dann die Unterstellung, dass jede rechte politische Erscheinung Scheitel und Oberlippenbärtchen tragen müsse. Wer einen Hammer im Kopf hat, kann jedes Problem nur noch in Form eines Nagels sehen und rechnet nicht mehr damit, dass die Rechte in Wirklichkeit viele Gesichter hat. Die Abarbeitung an Hitler im Sinne einer negativen Gegenidentität als Vorwurf zu formulieren, verriete allerdings unhistorisches Denken. Umgekehrt: Gerade das Ausbleiben einer solchen Entwicklung wäre Anzeichen einer mangelnden Auseinandersetzung der BRD mit Auschwitz und der eigenen historischen Verantwortung. Indes ändert dies nichts daran, dass sich der Blick des herkömmlichen Antifaschisten noch immer stur auf den Zeitraum von 1933 bis 1945 richtet, während auch die rechtsextreme Karawane ideologisch längst weitergezogen und in der Postmoderne angekommen ist. Gegen die Feinde von heute sind die Waffen von gestern stumpf geworden.
Die Denkblockade wäre dabei gar nicht so problematisch, wenn sie nicht so massive politische Konsequenzen hätte. Denn der diffuse „Kampf gegen Rechts“, der allseits das wohlige Gefühl verbreitet, stets auf der richtigen Seite zu stehen, führt zu mindestens drei schädlichen Entwicklungen:
Erstens verharmlost den Holocaust, wer Rechtskonservative oder Neue Rechte schlicht als „Rassisten“ oder „Nazis“ bezeichnet. Man beraubt sich so jedes spezifischen Begriffs für das wohl größte Verbrechen der Menschheit. Indes können die Unterschiede auf Dauer niemandem mit wachem Geiste verborgen bleiben. So hat sich in den letzten Jahren auch die vom „Netz gegen Nazis“ praktizierte Unsitte herausgebildet, jene, die nicht „rechtsextrem“ im Sinne unserer Verfassung sind, schlicht als „extrem rechts“ zu titulieren. Auf diese Weise muss man expressis verbis nicht sagen, was man an Assoziationsketten beim Leser auslösen will – eine Begriffsschöpfung in denunziatorischer Absicht also, die einen unweigerlich an die Auseinandersetzung zwischen der „Volksfront von Judäa“ und der „Judäischen Volksfront” bei „Monty Python“ erinnert. Man mag die inhaltlichen Positionen der Neuen Rechten zum Kotzen finden, aber Brechreiz ist nun einmal kein Kriterium für Verfassungswidrigkeit.
Zweitens verliert die Öffentlichkeit ein Gespür für Gruppen, die eben nicht auf der plumpen Klaviatur der hitleristischen Ideologie spielen und dennoch rechtsextrem sind: Während alle eifrig die Hitlers und Goebbels jagen, um sie zu entlarven, treiben diese neuen Rechtsextremisten auf ganz andere, unscheinbare Art ihr Unwesen, weil sie nicht in unsere mentale Rasterfahndung passen. Hierzu gehören unzweifelhaft auch Teile der NPD.
Drittens beschädigt die Nicht-Unterscheidung zwischen „rechts“ und „rechtsextrem“ die politische Kultur in Deutschland, weil gesellschaftlicher Freiheitsraum zwar nicht de jure, aber de facto eingeschränkt wird. Größter Profiteur dieser Entwicklung ist spätestens seit Erstarken der Linkspartei übrigens die Union und größter Verlierer paradoxerweise die SPD. Auch für die neue SPD-Führung gibt es nur zwei realistische Möglichkeiten, will sie in mittelfristiger Zukunft noch einmal den Kanzler stellen: Rot-Rot-Grün oder das Gesundschrumpfen der Unionsparteien, so dass sich beide Volksparteien wieder auf Augenhöhe begegnen. Wer kein Linksbündnis will, wird die zweite Option mögen müssen. Ausgerechnet eine demokratische Rechtspartei könnte der SPD also dabei behilflich sein, wieder den Kanzler zu stellen. Angesichts dieser Aussichten mag Angela Merkel von der gesellschaftlichen Linken gestellte Opferlämmer wie Martin Hohmann auch künftig gelassen zur politischen Schlachtbank führen, bevor sie die Fragen beantworten können, die ihnen nie gestellt wurden. Auf diese Weise raubt sie den politischen Köpfen rechts der Union die Luft zum Atmen und sichert die eigene Hegemonie. Vor diesem Hintergrund erhält dann auch ein von der CDU verantworteter „Comic gegen Rechts“ seinen machtpolitischen Sinn.
Die SPD wird sich entscheiden müssen, ob sie weiterhin dem undifferenzierten „Kampf gegen Rechts“ huldigen will und sich so zum nützlichen Idioten des bürgerlichen Lagers degradiert, obwohl sie doch eigentlich den „Kampf gegen Rechtsextremismus“ meint oder zumindest meinen sollte. Vielleicht ist es daher gar kein Wunder, dass ausgerechnet die SPD in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen mit der Plattform ENDSTATION RECHTS. einen anderen, einen differenzierten Blick auf die “Szene” wirft. Denn in den Landtagen von Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen hat man es vergleichsweise schwer, den äußersten Gegner mit dem eigentlichen Feind zu verwechseln. Dieser sitzt einem in Gestalt der NPD geifernd und hetzend an der Seite. Bisweilen ist der Kontakt zum Planeten Erde durchaus hilfreich.
Quelle:Endstation Rechts 01.12.08
Siehe auch
Mathias Brodkorb






62 responses so far ↓
1 Tali Bahn // Dec 1, 2008 at 14:46
Früher hatten wir einen Schwarz-Weiss-Fernseher.Das hatte mich als Kind geärgert, weil ich gern Farbfernsehen gehabt hätte.Als ich dann in der Schule lernte, dass man Neger als Farbige bezeichnet freute ich mich.Denn dies bedeutete ja, dass wir doch einen Farbfernseher hatten. Was ich jetzt aber nicht verstehe: warum ist schwarz eine Farbe, weiss aber (wie in oben genanntem Comic behauptet) nicht?! Kann mir das jemand erklären?
2 der Pfaffe // Dec 1, 2008 at 15:04
Mathias Brodkorb ist krank sehr krank an Geist und Seele.
Ihm sollte geholfen werden denn er ist eine bedauerswerte Kreatur und hatte es schon als Kind nicht leicht.
Ich bete täglich für ihn das er durchhält in dieser bösen Welt wo es nur so wimmelt von Faschisten, Nazis, Rechtsextremen, Nationalisten, Ewiggestrigen und Antiglobalisten.
Hoffentlich hält er durch der Matze, Küsschen Matze dein dich liebender Pfaffe.
3 profundus // Dec 1, 2008 at 16:03
Ich finde, dass dieser Zwischenruf durchaus interessant ist – mit dieser umfassenden Differenzierungsleistung wird es Matze Brodkorb in der Dunkelwelt des “Kampfes gegen Rechts” aber schwierig haben, hier wollen doch lieber alle weiter ungestört “Alerta” bzw. “Nazis raus” krakeelen und alle “fertig machen”, die rechts von der SPD stehen. Für die “Kämpfer gegen Rechts”, also die üble und asoziale Mischpoke aus nach Urin riechenden Bahnhofspunx, Linksspießern aus dem feigen SPD-Bürgermilieu, ungepflegten Langzeitstudenten, die dutzend Proseminare erfolglos absolviert haben (Grüße an den Parteifreund und Zivilsager Niels Annen, 35j. ohne Berufsausbildung, Abbruch des Studiums nach 26. Semestern!!!!), primitiven DGB-Funktionär-Prolos, die ihre Überflüssigmachung durch ausländische Lohndrücker stürmisch begrüßen und dem linken Stadtpöbel namens “Antifa” werden solche höchst geistreichen Ausführungen schlichtweg als “intellektuelle Fürze” erscheinen. Lieber Matze, wer ein klar umrissenes Feindbild (”Nazi”) so dringend braucht wie wir den “Freimaurer” (oder andere…), der wird sich dieses nicht so kaltschnäuzig vermiesen lassen. Obwohl die Idee, durch eine “Rechtspartei”, die der CDU ähnlich zusetzt wie der SPD die Linkspartei, durch rot-rot-grün wieder an die Futtertöge in Berlin zu gelangen und in die weichen BRD-Furzkissen der Macht zu fallen, strategisch gesehen nachvollziehbar ist. Das Problem wird nur sein: Sobald sich diese Rechtspartei ordentlich wie die erfolgreiche FPÖ als Soziale Heimatpartei präsentiert und in den Arbeiterquartieren triumphiert, dann wird deine Kackpartei mit ihrem Versagerpersonal Nahles, Annen, Böhning und Edathy auf 12% schrumpfen. Also vielleicht doch so keine gute Idee? Aber egal, war gut gemeint. Zum Schluß noch die Frage: Macht soviel Scharfsinn und Intelligenz in der Partei der Dummschwätzer und dummdreisten Abkassierer nicht unendlich einsam? So abtreten, jetzt kannst Du der Antifa wieder melden, wo ein Thor Steinar-Laden abzufackeln ist….
4 Landescaffernminister // Dec 1, 2008 at 16:13
Beim Lesen des Komiks ist mir vor Langeweile fast der Kopf auf die Tastatur geknallt. Da ist Matzes Erguß schon abwechslungsreicher. Ansonsten, auch wenn Matze ein Neurotiker ist, versucht sich dieser Mensch immerhin selbst Gedanken abseits der Stromlinienförmigkeit zu machen und scheint eine Gehirnwindung mehr als seine gewöhnlichen Parteigenossen zu besitzen, da er zumindest zur Differenzierung seiner Gegner in ZWEI Lager fähig ist. Was ihn natürlich auch schon um 100 % gefährlicher macht als seine noch zahnloseren Genossen.
Vielleicht vermeint er auch, mit dem Schulterklopfen des von ihm festgelegten zulässigen „rechten Lagers“ einen weiteren Spaltkeil zwischen revolutionäre und bürgerliche Kräfte zu treiben. Vielleicht aber will er auch mit seinen Antifaschismustheorien, die innerhalb seiner SPD als Eskapaden aufgefaßt werden dürften, da diese genau den Intentionen des Anton-Maegerle-Fanclubs widersprechen, welcher eben und gerade auch den patriotischen CDU-Rand zu diskreditieren versucht, provozieren und punkten.
5 Bube // Dec 1, 2008 at 16:24
Ja, was reitet denn die SPD und Brodkorb!? Solch differenzierte Betrachtung!? Woher weht der Wind denn da plötzlich!?
Aber weniger um die politische Kultur und den gerechten Diskurs geht’s um schnöde Machtpolitik bei Brodkorb und ums Abwägen möglicher Koalitionen. Schade, für mehr hat es nicht gereicht…
6 profundus // Dec 1, 2008 at 16:41
Mal ganz ehrlich, welcher national eingestellte Jugendliche wird sich von einem schlecht gemachten Staats-comic, der mit plattem Nonsens aufwartet, von der rechten Bahn abbringen lassen? Caffermeister, der Pfaffen und Mosaiker als Vorfahren benennen kann, ist allerdings in der Tat eine Comicfigur und zwar eine äußerst wandlungsfähige: früher den Sozialismus bejubelt und gegenüber den SED-Funktionären brav Männchen gemacht und gekuscht, gibt sie heute westliche Dekadenzprodukte raus. Gleich geblieben ist jedoch die kaltschnäuzige Verachtung der arbeitenden Bevölkerung, die die breitärschige Kaste der Politikversager und Aussitzer in Schwerin finanzieren muß, inkl. fetter Rentenansprüche für die ein normaler Arbeitnehmer 60Jahre vollzeit arbeiten müßte.
Aber Lorenz, du kannst noch so viel buntes Scheisshauspapier in der Landesdruckerei herstellen lassen, am Ende wird es alles nichts mehr nützen. Aber keine Bange, wandlungsfähige Comicfiguren wie du, finden immer ein Auskommen, oder?
7 NPD KV UNNA / HAMM // Dec 1, 2008 at 16:54
Bei aller Kritik äußert sich Herr Brodkorb ab und zu durchaus abgewogen. Er sollte nur aufpassen, dass seine Parteikameraden ihn nicht demnächst ” abschießen”. Der Kampf gegen rechts verträgt solche Differenzierungen nicht.
http://www.npd-unna.de
8 Mosaiker // Dec 1, 2008 at 17:07
@profundus
Wie jetzt? Der Herr Caffer ist Mosaiker?
Hätt dem gar nicht zugetraut. Farbgefühl hat der doch überhaupt keines.
9 Onkel A dolf // Dec 1, 2008 at 17:18
Ja , ja – einfach mal den Brot(d)korb höher hängen .
Matze hat im Landtag nicht´s zu melden , dann gibt er eben auf Endatation seinen Sempf dazu .
Einer der geistigen Brandstifter von Rostock .
10 aha // Dec 1, 2008 at 17:41
Der Verfasser dieses Beitrages (Matze Brodkorb und die nützlichen Idioten) könnte selber Politiker werden, siehe “Tali Bahn (1)”!
11 sachsenuwe // Dec 1, 2008 at 17:41
Wirklich ein guter Text von Brodkorb! Ich höre schon das Sägen an seinem Landtagsstuhl.
Aber: Sobald sich das JF/Rep-Milieu parteipolitisch etablieren sollte, wird die Neue Rechte noch weiter nach links definiert. Reps sind dann auch wieder “rechtsextrem” und Brodkorb ist wahrscheinlich “extrem rechts”.
Dazu passt: In den 60/70er wurde über die NPD gehetzt was das Zeug hält. Sie wäre rechtsextrem, verfassungsfeindlich… bla bla
Heute haben Politikwissenschaftler und Historiker ein anderes Bild von der NPD: Sie war eine konservative Populistenpartei.
Heißt: In 50 Jahren (falls die NPD wieder verdrängt wird und paar Jahrzente später wieder Erfolg hat) werden sich Historiker und Politikwissenschaftler wieder hinstellen und meinen: “2004/2006 war die NPD noch eine konservative Alternative am rechten demokratischen Rand unserer Gesellschaft. Aber heute ist sie rechtsextrem, verfassungsfeindlich…bla bla) Da kann sie hundertmal den Stauffenberg feiern und segnen lassen.
So ist es und das ist unser Schicksal.
12 National und Konservativ // Dec 1, 2008 at 18:01
Matze Brodkorb ist ja zu Differenzierungen fähig. Wow, traut man den tapferen SPD-Kämpfern gegen Deutschland gar nicht zu.
Auch hat er kapiert, warum die CDU/CSU so gerne mitmacht. Man weiss, dass man so Millionen Wähler bindet und die eigene Macht erhält.
13 Nordstern // Dec 1, 2008 at 18:08
Wenn es dem Esel…..
Matze ist gerade durch seine undifferenzierten Hetzereien gegen Patrioten jeglicher Schattierung in die soziele und gesellschaftliche Position geraten, von der es sich jetzt trefflich (und dem eigenen Broterwerb unverantwortlich gegenüber) philosophieren läßt. Wie NPD KV Unna/Hamm schon sagte: er muß nur aufpassen, daß die Schlangen, die er an seinem Busen nährte, ihn jetzt nich beissen.
Sollte dies jedoch ein wohlfeiler Plan sein? Ersonnen in einem einsamen Stübchen aus Elfenbein, gelegen in den Türmchen des Schweriner Schlosses? Um die, auch von ihm, verallgemeinerte Rechte zu spalten, indem man ihr ein wenig Leine läßt, damit sie auseinanderläuft?
Zu durchsichtig, zu spät- dazu hat sich Matze in der Zeit seines Werdens, die ihn zu dem machte was und wer er heute ist, zu weit aus dem Fenster gelehnt. Er müßte sich ja zwischen alle Stühle setzen, sollte er sein Eintreten für eine differenzierte Auseinandersetzung ernst meinen- übrigens hätte er dazu ja in Sternberg Gelegenheit gehabt. Erinnert sei an seine Tingeltour für “Provokation als Prinzip”.
http://de.altermedia.info/general/der-grosse-anti-rechts-stratege-in-aktion-100708_15127.html#more-15127
So dumm zu glauben, daß wir die Fadenscheinigkeit seiner Gedankenspiele nicht erkennen, kann er nur sein, weil er selbst weiterhin undifferenziert über das Objekt seiner Exixtensberechtigung schwadroniert.
14 National und Konservativ // Dec 1, 2008 at 18:09
Profundus,
klasse, erste Sahne! Vielen Dank für diese Zeilen!
Du hast es erkannt.
Siehe Österreich.
- Kärnten. Bis 1989 fast nur absolute SPÖ-Mehrheit. Heute rechte Mehrheit durch FPÖ/BZÖ.
- Wien: Ist die FPÖ stark, ist die SPÖ schwach und andersrum.
Die ÖVP ging beidesmal mit runter, weil deren Wähler da auch aufspringen, aber eben nicht nur die
Denn die SP-Wähler sind oftmals für rechte Ideen auch sehr gut zu gewinnen.
15 Annalina // Dec 1, 2008 at 19:05
Also, ich find das erstmal nur klasse, daß der Matze sich hier auf Altermedia so gut informiert hat.
Und statt wie üblich stocksteif und scheuklappig, wirkt sein Schreibstil diesmal beinahe locker, flockig und höchst inspiriert.
Ungewöhnlich für ihn erscheint auch die perfekt kalkulierte, auf die Spitze getriebene Selbsterhöhung durch geschickte Profilierung in den eigenen politischen Kreise und darüber hinaus.
Der Mann hat hier quasi sein Bestes gegeben, das Rad neu zu erfinden!
Schielt er nicht unverhohlen Aufmerksamkeit heischend gen SPEICHEL und FAECES? Ein kleines Zitat, ein Telefoninterview vielleicht? Und hat er sich das ob der geschickten Rundumprovokation im konzentrierten Lager der Systemhörigen nicht redlich verdient?
Alle Achtung. Wenn man es nicht aus Erfahrung und weil seine Taktik trotz allem zu leicht durchschaubar ist besser wüßte, könnte man glatt auf die Idee kommen, da hat einer sein fest zementiertes Weltbild selbstkritisch hinterfragt und den Blick in eine für ihn schmerzhafte, parallele Realität zumindest einen Augenblick lang ausgehalten und am Ende gar neue Erkenntnisse gewonnen. Fast war ich geneigt ihm zuzurufen: “Herzlichen Glückwunsch, Matze!”
Doch welch ein Trugschluß. Nichts hat er gewonnen, als Scheinerkenntnis, wie sich im Fortgang der Schriftstückes zeigt. Er hält sich das erschreckend fremde Weltbild so weit wie möglich vom Leibe nach dem Motto “wenn schon rechts und irgendwie tolerierbar, dann aber als Protagonist im äußersten Fall ein intellektueller, französischer “Nationalbohemien”, keinesfalls ein volksbewußter Deutscher” (das wäre ihm auch zu heiß geworden) und läßt seiner degenerierten Restintuition nicht den geringsten Lauf. So landet der offenkundig lebenslang sorgsam deformierte Verstand letztendlich wieder am Ausgangspunkt. Nichts, aber auch gar nichts an Brodkorbs Sermon ist innovativ oder kratzt auch nur oberflächlich am abblätternden Lack der herrschenden Mustern und Paradigmen. Also, alles beim alten. Nur Brodkorbs Ego hat sich ein wenig aufgepfaut.
“Always look on the RIGHT side of life….!”
16 wolzow // Dec 1, 2008 at 19:09
Brotkorb ist schon ein Idiot und man könnte meinen es geht nicht bekloppter und dann kommt das:
Im stern.de-Interview spricht der Jurist und Publizist Michel Friedman über den alltäglichen Rassismus in Deutschland – und warnt davor, Rechtsextremismus als bloßes ostdeutsches Phänomen abzutun.
http://www.stern.de/panorama/:Rechtsextremismus-Es/647585.html
Auszug:
“Die Tatsache, dass wir das Phänomen des Rechtsextremismus nicht in den Griff bekommen zeigt, dass das Optimum noch nicht erreicht ist.”
Was ist das OPTIMUM, Herr Friedmann?
“Die “Endlösung der Nazifrage” = Alle NAZIS ins KZ!” ?
17 ichsachmal // Dec 1, 2008 at 19:23
Aber dieser Brodkorb setzt sich doch in dem Text auch nicht mit den Argumenten der “Rechten” auseinander, er differenziert doch auch nicht.
Und er stellt alle Rechten als grundsätzlich böse dar. Obwohl er den “undifferenzierten Kampf gegen Rechts” kritisiert.
Und allein schön seine nervtötende Erlöser-hafte Erscheinung.
18 Friese // Dec 1, 2008 at 19:24
@ NW Rostock @ Matze Brodkorb
Matze geht es doch gut und anscheinend macht Matze alles richtig , im Gegensatz zu euch ( DEN NW ROSTOCK)…….Matze hat noch nie einen Kredit aufgenommen, weil sein Auto abgebrannt ist, und seine politischen Freunde auch nicht. Herzlichen Glückwunsch Matze Brodkorb , in Rostock geht es dir richtig gut und du führst dort ein sorgenfreies Leben. Ich wünsche dir weiter viel Spass mit deiner politischen Arbeit , bleibe bloß in Rostock wohnen , denn woanders würde es dir vieleicht nicht sogut gehen.
Gruss euer schmunzelnder Friese
AUS DEM SCHÖNEN HAMBURG , MIT VIELEN AUSLÄNDERN IN DER STADT UND IN DER FUSSBALLMANNSCHAFT, ABER IMMER NOCH ERSTE LIGA UND ZUFRIEDEN !
19 enzian // Dec 1, 2008 at 21:04
Allmählich werden Brotkorbs Äußerungen ja direkt mutig. Respekt!
20 Heinz_OH // Dec 1, 2008 at 21:19
Der Artikel von Brodkorb ist gut. Das ist das erstemal, daß ich es erlebe, daß ein System-Politiker differenziert, statt mantra-mäßig “Nazi raus” zu lamentieren.
Er wird eine Menge Wind von vorn aus seiner eigenen Partei bekommen. Mal sehen, wie er damit umgeht und ob sie ihn zum Schweigen bringen werden.
Heinz_OH
21 Brit Mila // Dec 1, 2008 at 21:48
Sachma, Greifswald, so ein schöner Name für ein Kaff, aber immer wieder tauchen die gleichen Gestalten aus dem Nest auf. Der Brodkorb sieht doch aus wie aus dem gleichen Genpool wie Benjamin Schöler. Was soll so einer mit zwei zarten, linken Händen sein ausser evangelischer Theologe oder Sozialpädagoge? Der hat in seinem Leben noch nie einen Reifen gewechselt oder einen Nagel auf Anhieb gerade in die Wand geschlagen ohne sich selbst zu verstümmeln. Hat der Frau und Kinder? Würde mich jetzt erstaunen.
Und wieviele Synagogen gibt es eigentlich in Greifswald?*
Keine.
Die Schriftleitung
22 profundus // Dec 1, 2008 at 22:04
@ National und Konservativ: Danke! Was ich an der FPÖ besonders gut finde, ist dass sie keinen Bock auf und auch kein Bedarf nach Abgrenzung hat. Bei den Veranstaltungen dürfen auch radikalere Rechte offen mitwirken.
Auf die Reaktionen auf Matzes Fleißarbeit bin ich auch mal gespannt, vor allem Gensings Linksextremisten-Freakshow “NPD-BLog” und dem “Störungsmelder” mit den Commi-Punx Pau und Jetter, einer HH-Antifa-Scheißhausfliege besonderer Art, werden diese Worte sauer aufstoßen, will man doch zu einer “Volxfront gegen Rechts” (inkl. dem anatolischen und levantinischen Proletentum und Großstadtnegern, die sich “Prince Micky” nennen) gelangen. Man sieht sich schon als Volxkommissare, die darüber zu befinden haben, wer “Nazi” ist und ins Gulag gehört. Die können so einen klugschwätzenden SPD-Schnösel sicher gut gebrauchen! Aber wenn der feine Demokrat Brodkorb in Bedrängnis geraten sollte, kann er ja auf seine Rolle bei den Anschlägen auf den rechten Szeneladen in HRO verweisen, als er die Antifa-Horden publizistisch stimulierte. Wir werden es sehen, wie es sich entwickelt! Vielleicht bekommt er ja bald bereits aus seiner kleinen Kackpartei Gegenwind, von so Konsorten wie Edathy und Böhning, Mitmarschierer in der Nahles-Garde, die noch nie gearbeitet und über die Parteibuchleiter in staatliche Alimentation hineingegrochen ist. Die können mögl. aber geistig dem “Großdenker” Brodkorb nicht so unbedingt folgen. Matze, Fragen über Fragen! Du siehst, Du bist uns ans Herz gewachsen, Du und Dein “Kampf gegen Rechts”, der zig mal aufregender ist, als jede harte und schnöde Abgeordnetenarbeit mit dem ganzen banalen Bürgerscheiss. Da doch lieber Fleißaufsätze schreiben und bunte Seiten ins Netz stellen und auch mal ein bisserl querdenken – man tut ja schließlich für die 6578,78 Euro netto was.
Wir verfolgen die Sache mit größtem Interesse!
23 Brit Mila // Dec 1, 2008 at 22:06
Na gut, will mal nicht so sein, der überaus populäre Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda war auch kein Adonis … und sicher kein 1 A Handwerker vor dem Herrn.
24 Rudolf // Dec 1, 2008 at 22:07
Genosse Mathias Brodkorb und nützliche Idioten:
Dazu fällt mir nur das hier ein:
http://icanhascheezburger.com/2008/02/17/funny-pictures-if-only-u-waz-useful/
(Bildbeschreibung auf Deutsch: “Du könntest in diesem Buch sein, wärst du nur nützlich.”)
25 Friese // Dec 1, 2008 at 23:17
@ enzian@ Heinz_OH und Versager
Nichts verstanden, nichts gelernt , habt ihr etwa auch zulange hinter einer Mauer gelebt ?
Heinz…….wofür steht denn bei dir eigentlich das _ OH ? Für ohne Hirn. Nicht das ihre euren neuen Freund Brodkorb aus versehen noch einen NPD Aufnahmeantrag zuschickt und zum Kameraden des Jahres in Mecklenburg wählt. Ihr Pfeifen, mir fehlen die Worte bei solchen Idioten wie euch. Brodkorb hat sich bestenfalls einen neuen Wagen verdient. Ihr geistigen Tiefflieger.
Friese Hamburg
26 bildad // Dec 1, 2008 at 23:56
” Die SPD wird sich entscheiden müssen, ob sie weiterhin dem undifferenzierten „Kampf gegen Rechts“ huldigen will und sich so zum nützlichen Idioten des bürgerlichen Lagers degradiert, obwohl sie doch eigentlich den „Kampf gegen Rechtsextremismus“ meint oder zumindest meinen sollte”
Das ist aber von der MLPD abgeschrieben, sowas ähnliches brachten die schon vor vielen Jahren.
27 Anonymous // Dec 2, 2008 at 0:07
“Drittens beschädigt die Nicht-Unterscheidung zwischen „rechts“ und „rechtsextrem“ die politische Kultur in Deutschland, weil gesellschaftlicher Freiheitsraum zwar nicht de jure, aber de facto eingeschränkt wird. Größter Profiteur dieser Entwicklung ist spätestens seit Erstarken der Linkspartei übrigens die Union und größter Verlierer paradoxerweise die SPD. [...] Ausgerechnet eine demokratische Rechtspartei könnte der SPD also dabei behilflich sein, wieder den Kanzler zu stellen.”
Die ganze Zeit über hatte ich nach dem machtpolitischen Aufhänger gesucht; zum Glück hat er mich nicht enttäuscht.
@ Annalina
Volle Zustimmung zum letzten Absatz, beim “Nationalbohemien” konnte ich mir’s Lachen kaum verkneifen.
28 bildad // Dec 2, 2008 at 0:10
http://www.youtube.com/watch?v=OWNqGKuy20Q
Wie lang ist der Stefan Engel eigentlich schon MLPD-Vorsitzender ? Schon über 25 Jahre glaube ich.
Ja die DDR ist seit 1956 bergab gegangen, da musste sich Ulbricht auf Befehl der russischen Revisonisten von Stalin distanzieren.
29 Le bor // Dec 2, 2008 at 0:32
Dieser Caffer ist so ein Typ wie der Sarrazin, der Canaris und die anderen Verbrecher, Typen, die es schwer haben, Deutsche zu sein, obwohl deren Vorfahren schon seit Generationen in Deutschland gelebt haben. Der Caffer ist ein Nachfahre der von Friedrich dem Großen in Preußen aufgenommen Hugenotten – so dankt es das Gesindel halt dem deutschen Volk und so auch das Khasarenpack.
Man soll die Menschen nicht immer nach ihrem Namen beurteilen und in eine Kiste stecken, aber mir sind im Leben schon viele dieser Sorte begegnet, bei denen man beim Hören des Namens wußte, aus welcher Ecke sie kommen.
‘Zum Glück’, würde ich sagen, sieht man es eben vielen Menschen an oder hört es am Namen: Mandelstamm, Rosenblüt, Weihnachtskuchen, Karfunkel, Wolfensohn, Brodkorb usw. – der alten österreichischen k.u.k. Monarchie sei in diesem Falle Dank. Nur der Name Paolo Pinkel stammt nicht von den Österreichern.
Dieser Brotkorb gibt sich als Theoretiker mit ‘geschliffenem’ Geist, dessen Wortakrobatik mich an ‘jüdische Zahlenakrobatik’ erinnert: Am Schluß sind alle im Kopf verwirrt und klatschen trotzdem laut Beifall – er ist ein klugscheißender Schwätzer.
Wartet mal ab, wenn sich die Zeiten ändern sollten, sind diese Typen garantiert auf der Führungsseite.
Mich interessiert bei solcher Problematik nur, wo die alle herkommen.
Die Nazis haben doch alle umgebracht, zumindest alle die, die unter ihrem Machtbereich standen, 6,2 M i l l i o n e n !!!!
Wenn ich aber in die Medien schaue, Deutschlandfunk oder andere, das private und das öffentlich rechtliche Fernsehen, die Politik, die Printmedien – nur Khasaren, mehr und mehr Farbige, wenige – umerzogene – Deutsche.
Man fragt sich, wo die alle herkommen!
Es drängt sich der Eindruck auf, die hätten ihr Ziel erreicht und die Deutschen sind bereits in der Minderheit.
Natürlich würde dieser Brotkorb im Falle des Wetterwechsels sofort seine Jacke in den Wind hängen – leider finden sich auch viele Brotkörbe in der NPD.
30 Hermann Ludwig // Dec 2, 2008 at 1:15
Brodkorb muß also Franz Josef Straußens olle Kamellen neu verpacken, um sich als Denker anpreisen zu können. Was für eine arme Sau. Eine Gesellschaft mit solchen Intellektuellen hat fertig, keine Frage. Gut daß VW noch Geld verdient, sonst Gnade ihnen Gott.
Dem Friesen (18) ist auch voll zuzustimmen. Er hat wirklich ganz recht.
Und Annalina (15) vielen Dank: Ihr bisher bester Beitrag. Großartig!
31 Unperson // Dec 2, 2008 at 1:21
Dieses Subjekt braucht sich gar nicht mehr um eine vorgetäuschte „Differenzierung“ zwischen „rechts“ und „rechtsextrem“ zu bemühen.
Die Maske ist endgültig gefallen. Für jeden noch halbwegs aufmerksamen Bunzelbürger haben die Volkszertreter – von schwarz bis gelb, von grün bis rot – längst überdeutlich offengelegt, daß JEDER, der sich auch nur „leicht rechts“ von der Ferkel-Doktrin einordnet, zum NEONAZI gestempelt und entsprechend behandelt wird, gleichgültig, ob er tatsächlich demokratische oder liberale Ansichten pflegt.
Als ihre Aufklärungsorgane (Medien) gegen die Teilnehmer des – später mit Hilfe des Zeckenmobs unterbundenen – Antiislamisierungskongresses zu Köln hetzten, wurde selbst FPÖ-Strache zum „Neonazi“!
Jetzt müssen es nur endlich auch die letzten „Rechten“, welche sich unermüdlich zu „distanzieren“ pflegen („Junge Freiheit“-Fraktion, etc.), noch begreifen: JEDER, der den – von allen etablierten Lagern betriebenen – Völkermord an den Deutschen ablehnt, sitzt im selben Boot! – damit endlich ein Zusammenschluß aller Deutschen, denen an Deutschland gelegen ist, erfolgen kann.
32 Hermann Ludwig // Dec 2, 2008 at 3:23
Es ist dabei schon toll, wie Matze das schafft. Überall in der Welt müssen die Leute heute leistungsmäßig richtig was abliefern, wenn sie noch gebraucht werden und wirtschaftlich irgendwo dazugehören wollen. Vermehrt werden sie aber schamlos ausgeplündert und verkümmern geistig und materiell.
Überall auf der Einen Welt? Nein! Ein von 92,7% unverhetzten Mecklenburgern und Vorpommern bevölkerter Landstrich Bundesrepublikaniens hört nicht auf, dem rechten Ungeist Widerstand zu leisten! Und das Leben ist nicht leicht für die sechs NAZIS, die im Landtag von Schwerin …
Hier verkümmert Matze Brodkorb geistig nämlich nicht wegen Ausplünderung, organisiert durch die Freunde von Demokratie, “Ausweitung des Tierschutz” (© Brodkorb, Singer) und Friedenseinsatz. Sondern weil dem wegen seines Anti-Rechts-Engagements zu den “wichtigsten jungen Deutschen” (Gruner+Jahr) zählenden Brodkorb nichts anderes abverlangt wird, als sechs NPD-Leute im Landtag zu filmen und manchmal ein paar dermaßen verblasene Gedanken aufzuschreiben, daß sie schon fast in der “Zeit” stehen könnten… Ach, für Stefan von Holtzbrinck schreibt er ja auch.
Selbst wenn ich dümmer wäre als ich bin und also viel flexibler sein müsste – ich würde mich schämen, mein politisches und moralisches Sein weitgehend auf die Existenz von einer Handvoll Leuten mit abweichender Meinung zu gründen. Aber gut, der ebenso wichtige wie schlaue Matze hat hier seine Nische gefunden. Bis auch die eines Tages rasiert werden wird – von seinen Freunden, nehme ich an.
33 Brotschneidemaschine // Dec 2, 2008 at 6:42
Ist Brodkorb wirklich so dumm oder tut der nur so?
Zuzutrauen wäre es ihm.
34 Heinz_OH // Dec 2, 2008 at 7:52
@ Friese, Hamburg
“Heinz…….wofür steht denn bei dir eigentlich das _ OH ?”
Das weißt Du nicht?
Dann verstehst Du auch nichts von mir.
Macht nichts. Träum weiter.
“Nicht das ihre euren neuen Freund Brodkorb aus versehen noch einen NPD Aufnahmeantrag zuschickt und zum Kameraden des Jahres in Mecklenburg wählt._”
Ich bin kein NPD-Mitglied, halte auch nicht viel von dieser Partei.
“Ihr Pfeifen, mir fehlen die Worte bei solchen Idioten wie euch. Brodkorb hat sich bestenfalls einen neuen Wagen verdient. Ihr geistigen Tiefflieger.”
Kein Sachargument.
Denk noch mal nach. Das kannst Du besser. Und dann können wir ja weiter diskutieren.
Gruß
Heinz
35 Unverharmloser // Dec 2, 2008 at 8:19
Le bor // Dec 2, 2008 at 0:32
„Die Nazis haben doch alle umgebracht, zumindest alle die, die unter ihrem Machtbereich standen, 6,2 M i l l i o n e n !!!!“
Sie verharmlosen den Holocautz! Die Staatsanwaltschaft Deggendorf hat unter ihrer großartigen Geschichts- und Sozialforscherin Gisela Schwacke im November 2008 festgestellt, daß nächtliches Grölen von jugendlichen Besoffenen die „Taten der Nationalsozialisten und die Ermordung von 6,3 Millionen Juden verharmlost“.
36 Maunz // Dec 2, 2008 at 8:53
Neu in Matzes Endstation:
Interview mit Jura-Professor März: Chancengleichheit gilt auch für Verfassungsfeinde
http://endstation-rechts.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2461:interview-mit-jura-professor-maerz-&catid=95:verschiedenes&Itemid=222
Bei derart viel geäußerter Objektivität und Differenziertheit scheint man das Grundgesetz förmlich mit der Muttermilch getrunken zu haben. Schade nur, daß die theoretische Demokratie und der realexistierende Demokratismus voneinander abweichen. Prof. März sollte sich aber letzten Endes auch die Frage stellen, wer eine Verfassungsfeindlichkeit und einen Extremismus definiert. Etwa der Verfassungsschutz? Die Presse? Der erste konstruiert aus Indizien, der zweite lügt und schmäht. Der erste, in den Händen eines parteipolitischen Innenministers, läßt grundgesetzwidrige Forderungen und Handlungen des herrschenden Parteinkartells völlig außer Acht und stigmatisiert Oppositionen. Der zweite ist von diesem Kartell aufgekauft und infiltriert, liefert Scheingefechte und Hetze.
Das heutige System zeigt, daß selbst im Rahmen eines durchaus vernünftigen Grundgesetzes eine totalitäre Herrschaft errichtet werden kann und eine Oppositionspartei wie die NPD, einmal an die Macht gekommen, ebenfalls im Rahmen des Grundgesetzes Macht ausüben könnte. Dann wäre nicht mehr sie im Verfassungsschutzbericht, sondern CDU und SPD. Dann würde die Presse nicht mehr über gewalttätige Glatzen berichten, sondern über pädophile Christdemokraten und verbrecherische Sozialisten, deren Gesellschaft bald jeder anständige Mensch meiden möchte.
37 Léon D. // Dec 2, 2008 at 9:00
An Le bor // Dec 2, 2008 at 0:32
Fragen Sie mal lieber, woher die 5,9 Millionen Reparationsanträge herkommen, die nach dem Krieg durch die BRDlinge genehmigt worden sind!
6,2 Mio minus 300.000 Typhustote könnten etwa 5,9 Mio ergebe, wenn § 130 & Co. nicht alle Naturwissenschaften inklusive Algebra aushebeln würde…
GruSS!
Léon
38 BdU // Dec 2, 2008 at 12:57
Wenn Herr Brodkorb seine Seite umbenannt hat, kann er gerne von “Differenzierung” sprechen. Solange diese aber “Endstation RECHTS” heißt, hat er jedes Recht verwirkt diesen Begriff in den Mund zu nehmen.
39 profundus // Dec 2, 2008 at 13:09
>>Das heutige System zeigt, daß selbst im Rahmen eines durchaus vernünftigen Grundgesetzes eine totalitäre Herrschaft errichtet werden kann und eine Oppositionspartei wie die NPD, einmal an die Macht gekommen, ebenfalls im Rahmen des Grundgesetzes Macht ausüben könnte. Dann wäre nicht mehr sie im Verfassungsschutzbericht, sondern CDU und SPD. Dann würde die Presse nicht mehr über gewalttätige Glatzen berichten, sondern über pädophile Christdemokraten und verbrecherische Sozialisten, deren Gesellschaft bald jeder anständige Mensch meiden möchte.<< Ganz genau! Die “Verfassung”, die mantraartig beschworen wird und der man laut der CDU-Irren Süßmuth patriotische Verehrung schuldet ist nur die Verpackung, beherrscht wird das Land durch den Komplex Industrie-etablierte Politik, der auf Kritik immer dreist und verhöhnend sagen kann: “Wieso? Kann doch jeder seine Meinung sagen und wählen oder Demo machen”. Dass diese Rechte längst ausgehöhlt sind und eine Meinung nur geduldet wird, wenn sie kleinere Abläufe und Stellschrauben des Systems und nicht das System als Ganzes betrifft, verdient der Erwähnung. Ebenso der Einfluß der Multis, der wesentlich schwerer wiegt als alle Wählerstimmen zusammen … und und und
40 Antirattista // Dec 2, 2008 at 13:15
@ BdU
Warum den so übereilt heftig?
ENDSTATION kann doch etwas sehr schönes sein, bspw. das Ziel einer langen, interessanten Bahnfahrt, mit vielen Zwischenstationen.
Ich stehe auf, strecke und recke mich, nehme meinen Koffer und steige erwartungsfroh aus: schon der Bahnhof sieht einladend altmodisch aus, wunderschön renoviert und sauber, die Leute auf dem Bahngleis sehen mir in die Augen, manche lächeln sogar, alle sind ordentlich gekleidet und Kinder spielen fröhlich lachend Fangen. Irgendwie ist hier alles ganz anders, denke ich so bei mir, vielleicht liegt es am strahlend blauen Himmel und der guten Luft. Ich gehe aufmerksam um mich blickend durch das Bahnhofsgebäude auf den Ausgang zu. Als ich die Tür öffne, bleibt mir fast das Herz stehen: Eine wunderschöne, kleine Stadt liegt vor mir, und dahinter hohe Berge; die noch schneebedeckten Gipfel strahlen im Sonnenschein … tief atme ich die frische Luft ein – ich bin endlich angekommen!
41 Andreas Vesalius // Dec 2, 2008 at 13:17
“Die SPD wird sich entscheiden müssen, ob sie weiterhin dem undifferenzierten „Kampf gegen Rechts“ huldigen will und sich so zum nützlichen Idioten des bürgerlichen Lagers degradiert, obwohl sie doch eigentlich den „Kampf gegen Rechtsextremismus“ meint oder zumindest meinen sollte.”
Es freut mich, daß dieser kleine…, aber feine Unterschied auch einigen Politikern aus der “Opposition” auffällt und “Mathias Brodkorb” dies sagt.
Doch dahinter steckt mehr: “Mathias Brodkorb” scheint festgestellt zu haben…, daß “der diffuse „Kampf gegen Rechts“, der allseits das wohlige Gefühl verbreitet, stets auf der richtigen Seite zu stehen” die SPD in eine politische und ideologische Sackgasse führt!
Ich bin sehr darauf gespannt, wie sich die “Haltung der etablierten Parteien” zum Thema “Rechts versus Rechtsradikalismus” in den nächsten Monaten “entwickelt”…
42 Gunvald Larsson // Dec 2, 2008 at 13:45
@Friese #25 :
Nicht so despektierlich gegenüber Kameraden. “Heinz OH” hängt mit Freikorps und Schlageter zusammen.
Das was wir heute eigentlich bräuchten.
43 Waldläufer // Dec 2, 2008 at 13:50
@profundus
“Das Problem wird nur sein: Sobald sich diese Rechtspartei ordentlich wie die erfolgreiche FPÖ als Soziale Heimatpartei präsentiert und in den Arbeiterquartieren triumphiert, dann wird deine Kackpartei mit ihrem Versagerpersonal Nahles, Annen, Böhning und Edathy auf 12% schrumpfen.”
Ich mache mir da überhaupt keine Sorgen. Die FPÖ hat ja bereits gezeigt, wozu sie in der Lage ist.
Als sie zusammen mit der ÖVP nach den Wahlen 1999 an der Regierung war hat sie total versagt. Bei vorgezogenen Neuwahlen ist sie um miuns 17% abgestürzt.
Gleiches wird wieder der Fall sein, sollte sie Regierungsverantwortung übernehmen, denn ausser große Reden schwingen ist von der FPÖ noch nie viel gekommen.
44 enzian // Dec 2, 2008 at 17:37
@ Friese:
Respekt kann nicht nur einem Freund, sondern auch einem Gegner gelten.
Dass Brodkorb ein Gegner ist, steht außer Frage, aber er ist zumindest einer, der glaubhaft vertritt, wofür er steht: Demokratie und Meinungsfreiheit, die Differenzierung erfordert und Schwarz-Weiß-Denken ablehnt, selbst wenn machttaktische Erwägungen in seine Argumentation einfließen.
In einem Klima der Angst, wie es heute schon weite Teile der “Mitte” erfasst, die der NPD (vernünftigerweise) alles andere als nahe steht, keine Selbstverständlichkeit.
45 Brit Mila // Dec 2, 2008 at 18:08
@ Antirattista
Genau. Auf den eigenen Standpunkt kommt es an, und sonst gar nichts
http://i35.tinypic.com/8z1wzn.jpg
46 profundus // Dec 2, 2008 at 19:36
@Waldläufer: ist doch Unsinn was Du da schreibst, natürlich wird die FPÖ nicht das tausendjährige Reich bringen und alle Probleme im nationalem Wohlgefallen auflösen. Sie ist eine Partei, die am “demokratischen Wettkampf teilnimmt” und damit defizitär. Trotzdem kommen ihr große und größte Verdienste zu, die vielleicht eher im kultur-politischen als realpolitischen Bereich liegen und die auch nicht von der Tatsache geschmälert werden, dass sie überhastet und auch durch Haiders Hü-Hott-Politik gebremst eine Regierung an die Wand gefahren hat. Die FPÖ hat dafür gesorgt, dass:
1. Der deutschnationale Gedanke in Österreich wach bleibt
2. Sogar radikalere Kräfte in Ö. durchaus als gesellschaftskonform gelten können, Akzeptanz in der Mitte
3. Die rot-schwarze Hegemonie gebrochen wurde und zwar nachhaltig und unumkehrbar und dass der linken SPÖ und ihren linken Anhängseln die Arbeiter und Jugendlichen davonlaufen (2008 haben fast 40% der Jugendlichen FPÖ gewählt)
4. Der “Wiederbetätigungsparagraph” – ein anti-NS Gummigesetz, mit dem man völkische und deutschnationale Kräfte unterdrücken kann, wackelt
5. Dass die deutsch-nationalen Studentenverbindungen sich gut entfalten und im akademischen Bereich Einfluss nehmen können
6. Dass Österreich kein so großes Ausländerproblem wie die BRD hat und kriminelle Ausländer leichter abgeschoben werden
7. Dass sie insgesamt ein Milieu (deutschnationales / drittes Lager) gesellschaftlich etabliert hat, das für ein viel besserers Meinungsklima sorgt (kein Vergleich zur BRD)
47 Royse W. // Dec 2, 2008 at 20:22
Habe den Beitrag durchaus mit Interesse gelesen, er beweist, daß es selbst bei der SPD nicht NUR Dummheit gibt. Nicht, daß ich dem sonderlich zustimmen würde, aber er zeugt immerhin von Denkfähigkeit – eine gefährliche Gabe in der BRD, und vielleicht bekommt “Endstation Rechts” ja auch für manchen Antifaschisten eine vornehme neue Bedeutung – wenn nämlich der BRD-Antifaschismus nur Durchgangsstation ist…
Letztlich sollte uns klar sein: uns selbst müssen wir nicht mehr überzeugen, versuchen wir das also lieber beim Gegner. Und für dessen Einschätzung sind solche Einblicke überaus spannend.
48 Annalina // Dec 2, 2008 at 21:03
@ Anonymous #27
@ Hermann Ludwig #30
Dankeschön!
Was ich beim besten Willen nicht verstehen kann:
So kluge Leute, wie der Matze Brodkorb und viele andere, z. B. Journalisten, Wissenschaftler, Dozenten, Juristen … blenden aus ihrem Weltbild alles aus, was nicht systemkonform ist, bzw. vom System als illegal definiert wird.* Wie vereinbaren die das mit ihrer persönlichen Ethik? Haben die nie eines der unzähligen, aus politischen Gründen indizierten Bücher gelesen? Sind die nicht neugierig, was da drinsteht und warum das verboten ist? Wie kann ein einigermaßen vernunftbegabter, gebildeter Mensch vollkommen darauf verzichten, sich eine eigene Meinung bilden zu wollen? Ich habe keine Erklärung dafür. Der einzige plausible Grund wäre eine völlig irrationale, blinde Systemhörigkeit, die jegliches eigenständiges Denken der Obrigkeit freiwillig unterwirft. Opportunismus.
Buchtipp für Matze:
DIKTATUR DEUTSCHLAND
Die Zerstörung von Demokratie und Menschenrechten
unter dem Einfluß von Kriegspropaganda
*Fairerweise muß man jedoch sagen, daß dies kein Monopol der Gegenseite ist, in oppositionellen Kreisen arbeitet man vielfach auch nicht sehr viel anders. Hier ist man zwar noch nicht an der Macht und kann auch noch nichts verbieten, aber mit dem Ausblenden von dem was nicht ins Weltbild paßt klappt es hier und dort auch schon ganz gut. Es gibt eben kein nur Schwarz oder nur Weiß, so gesehen, ist die Welt wirklich bunt, auch wenn ausgerechnet gerade die Bunten derzeit alles dafür tun, sie schwarzweiß zu malen. – Die Schriftleitung
49 Annalina // Dec 2, 2008 at 21:22
@ Die Schriftleitung
Das verstehe ich leider auch nicht. Könnten Sie das bitte etwas näher erläutern? Im Gegensatz zu Matze Brodkorb werde ich von Ihnen doch hoffentlich eine Antwort bekommen:
Wen genau meinen Sie mit “in oppositionellen Kreisen” (doch wohl nicht den FNW) und was blenden die nach Ihrer Meinung aus?
Sie sollten nicht so viel fragen, sondern besser beobachten oder einfach die Kommentare richtig lesen und ja, wir meinen auch das was sich ” FNW ” nennt. Manche Dinge erkennt man vielleicht nicht auf den ersten Blick von außen, sondern nur durch eigene Teilnahme. Das Studium gewisser Internetseiten allein tut es nicht. – Die Schriftleitung
50 Waldläufer // Dec 2, 2008 at 21:37
@profundus
Eine nette Aufzählung, die aber rein gar nichts mit meinem Beitrag zu tun hat.
In Österreich hat das dritte Lager und der Deutschnationalismus eine lange Tradition, dessen stärker kein Verdienst der FPÖ ist.
Ich studiere selbst in Österreich und bin über die dortige politische Situation bestens informiert.
Die FPÖ bezieht ihre Stärke einzig und allein aus der Schwäche von SPÖ und ÖVP. Sobald diese auch nur ansatzweise anfangen wieder zusammenzuarbeiten und sich nicht gegenseitig mit Dreck zu bewerfen sieht die FPÖ kein Land mehr. Ausser populistischem Geschreie haben diese nämlich nicht viel auf Lager.
Als klassische Wählerpartei sind sie auf das Versagen von den Regierungsparteien angewiesen. Bei den letzten Wahlen war dies der Fall.
51 Zille aus dem Zeckenmilljöh // Dec 2, 2008 at 21:59
@ 21
Es gibt in Greifswald keine Synagoge, aber es gab dort mal einen Gebetsraum
http://www.land-und-leute-ev.de/Projekte/ortejuedGeschichte/Orte_greifswald.htm
Eine Synagoge, als eigenständiges Bethaus haben die erst 1871 als Gemeinde anerkannten Greifswalder Juden nie besessen. Bis dahin hatten sie, wie die in den umgebenden Orten Wolgast, Gützkow oder Lassan lebenden Juden, der Stralsunder Gemeinde angehört. 1878 zählte die Greifswalder Gemeinde 107 Personen und hatte damit – rückblickend betrachtet – ihren Höhepunkt auch bereits wieder überschritten. Die Greifswalder Juden versahen ihre Gottesdienste in zu Beträumen hergerichteten Nebenräumen von Hausbesitzern, die der Gemeinde angehörten. Eine Tafel erinnert an einen solchen Betsaal am Hinterhaus eines am Markt 13 gelegenen ursprünglichen Patrizierhauses.
http://www.webmoritz.de/2008/11/06/zahlreiche-veranstatlungen-zum-jahrestag-der-pogromnacht/
52 Annalina // Dec 2, 2008 at 22:02
@ Die Schriftleitung
“Manche Dinge erkennt man vielleicht nicht auf den ersten Blick von außen, sondern nur durch eigene Teilnahme.”
Wie recht Sie haben. Allerdings ist das keine Antwort auf meine Fragen.
Wäre ich allwissend und unfehlbar, hätte ich Sie nicht um Antwort gebeten. Ihre Reaktion finde nicht nur ich äußerst befremdlich, vor allem in Anbetracht der Tatsache, daß Sie mich nicht persönlich kennen.
Um ehrlich zu sein, kann ich Ihr merkwürdigen Verhalten und Ihre kryptischen Bemerkungen nicht anders als “Ausblenden von dem was nicht ins Weltbild paßt” deuten. Verstehen kann ich es nicht.*
Vielleicht verstehen Sie uns aber auch sehr gut, so haben wir bereits seit geraumer Zeit den Eindruck, daß Sie sich weit naiver stellen, als Sie in Wirklichkeit sind.
Die Schriftleitung
53 Zille aus dem Zeckenmilljöh // Dec 2, 2008 at 22:19
*Fairerweise muß man jedoch sagen, daß dies kein Monopol der Gegenseite ist, in oppositionellen Kreisen arbeitet man vielfach auch nicht sehr viel anders. Hier ist man zwar noch nicht an der Macht und kann auch noch nichts verbieten, aber mit dem Ausblenden von dem was nicht ins Weltbild paßt klappt es hier und dort auch schon ganz gut. Es gibt eben kein nur Schwarz oder nur Weiß, so gesehen, ist die Welt wirklich bunt, auch wenn ausgerechnet gerade die Bunten derzeit alles dafür tun, sie schwarzweiß zu malen. – Die Schriftleitung
Ich gratuliere zu der Erkenntnis- mit Ausnahme des Schlußsatzes: Schwarz-Weißmalerei bleibt ein Monopol der Nationalen
*
Liegt aber vielleicht an der Farbenlehre
*In dem Fall sollten Sie vielleicht mal die Brille wechseln.
Die Schriftleitung
54 Zille aus dem Zeckenmilljöh // Dec 2, 2008 at 22:23
@ Tali Bahn
Was ich jetzt aber nicht verstehe: warum ist schwarz eine Farbe, weiss aber (wie in oben genanntem Comic behauptet) nicht?! Kann mir das jemand erklären?
Zur Entstehung von Farben wurden verschiedene Theorien entwickelt, dabei wurden von einigen Theoretikern Schwarz und Weiß als Unfarben bezeichnet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Farbenlehre
55 Zille aus dem Zeckenmilljöh // Dec 2, 2008 at 22:32
In dem Fall sollten Sie vielleicht mal die Brille wechseln.
Die Schriftleitung
Eher die Blickrichtung oder Sie den Pinsel! Mit einer anderen Brille ändert sich vielleicht die Sehschärfe, aber nicht die Farbe! Ausgenommen ist nur die obligatorische rosarote Brille, aber die trage ich momentan nicht. Und die Sonnenbrille färbt alles braun.
56 Hermann Ludwig // Dec 2, 2008 at 23:06
@ Annalina (48)
“Wie vereinbaren die das …”
Diese Fragen sind in der Tat naiver, als das glaubwürdig ist. Mich stört das nicht; Hautgout wird gerade in dieser Jahreszeit von vielen geschätzt, die bei „Kochrezept“ nicht an 1 Packung Tiefkühlgyros à la Maître d’hôtel Michel Pierre Winckler denken und dem Herrgott dennoch für eine robuste Gesundheit zu Dank verpflichtet sind.
Aber um Ihre Frage zu beantworten: weitgehend problemlos, vermute ich. So war das wohl schon immer.
57 Le Bor // Dec 2, 2008 at 23:21
Wer von euch Blinden will mir denn unterstellen, ich hätte die Ermordung bestritten. Natürlich sind sie alle umgebracht worden, sonst wären sie ja noch hier. Es muß halt eine ungeheuere Rückwanderung gegeben haben, schließlich lebten Juden ja nicht nur in Deutschland und den paar angrenzenden Staaten. Zum Bsp. leben in den Usa ungeheuer viele, in England, Schweden usw..
1995 hat der ‘Spiegel’ zur 50. Auschwitzbefreiung einen Artikel geschrieben, in dem er behauptete, daß die Zahl der ermordeten Juden auf der Eingangstafel zum Lager von 4,2 auf ca. 1,2 Mio geändert worden wäre. Daraufhin habe ich voller Empörung angefragt, ob die fehlenden so einfach im Buchhalterverfahren auf die anderen Lager umgelegt worden wären, denn ich wusste immer und weiß noch heute, daß es in Auschwitz 4,2 Mio waren.
58 Annalina // Dec 2, 2008 at 23:34
Also, bitte, bevor hier meinetwegen in der Elfenküche eine Verschwörungstheorie geköchelt wird, mir ging und geht es wirklich um nichts anderes, als meine Fragen beantwortet zu bekommen.
Wenn die irgendwie “naiv” rüberkamen, kann ich nur eingestehen, ja, ich bin gewiß auf meine Art naiv. Dazu stehe ich.
Gute Nacht, allerseits, ich muß früh aufstehen
Annalina
59 Heinz_OH // Dec 3, 2008 at 6:03
Eine der wichtigsten Aufgaben ist das Durchbrechen der Schweigemauer, die um das Thema Nationalisten gezogen wurde. Beginnend mit dem offiziellen Re-Education Programm der Siegermächte, übernommen von den Lakaien des Systems. Hieraus entstand die Blockade im Denken aller system-konform Geprägten.
In den letzten Jahrzehnten wurden die Methoden verschärft. Einerseits will das BRD-System international anerkannt wissen, daß ihr Deutschland von heute geläutert ist und sogar Vorreiter ist bei der Wahrung ihrer parlamentarischen Demokratie. Andererseits ist das Beschwören einer Gefahr von Rechts ein probates Mittel, um Bürgerrechte immer mehr einzuschränken. Gesellschaftspolitisch dient der “Mut gegen Rechts” als moralische Keule. Jeder, der sich als Demokrat oder auch als Humanist empfindet, wird sich schnell davon überzeugen können bzw. darauf einstellen müssen, daß es nicht opportun ist, sich überhaupt auch nur für ein geistiges Auseinandersetzen mit Ideen der Rechtsideologie auseinanderzusetzen. Geht er aufgrund seiner idealistischen Grundwerte diesen Weg, so gerät er sehr schnell unter Generalverdacht, ein Nazi zu sein. Und an diesem Punkt greift Pawlow: Mit Nazis spricht man nicht, Nazis grenzt man aus, Nazis sind schlicht nicht gesellschaftsfähig.
Nach diesem Muster arbeiten alle offiziellen und inoffiziellen Vereinigungen, Parteien, Organisationen und machen sich derart zum Erfüllungsgehilfen des Systems.
Interessant sind nun mehrere Punkte: Immer mehr bürgerliche Intellektuelle beginnen sich zu fragen, ob es wirklich akzeptabel ist, ein solches vorgeschriebenes Dogma als gegeben hinzunehmen und zu unterstützen. Diese Leute sind selbstverständlich in vollem Umfang von der System-Ideologie eingebunden, sehen das aber nicht unbedingt. Im persönlichen Gespräch ist es durchaus möglich, ihnen dies aufzuzeigen. Hier können auch Vorurteile zumindest in (Denk-)Ansätzen aufgeklärt werden, daß Rechts grundsätzlich menschenverachtend ist. Es kommt auf die Argumente an. Und der nationale Standpunkt verfügt über viele gute Argumente.
Hinzu kommt, daß das vom System aufgezwungene Denkmodell eben durch seine Zwangsmaßnahmen nicht nur ideologische Schwächen zeigt — die Methoden sind schlicht und offensichtlich undemokratisch, stehen als im Widerspruch zum eigenen Anspruch. Aber es ist auch kontraproduktiv. Viele Kameradinnen und Kameraden werden auf diese Weise radikalisiert.
Wir müssen allerdings auch sehen, daß es im Rechten Spektrum völlig unterschiedliche Auffassungen und Strömungen gibt. Und im Grundsätzlichen gibt es dort auch Unterschiede, die nicht zu einer gemeinsamen Schnittmenge führen _können_. Dies führt immer noch zu einer Spaltung der Nationalen Szene. Ich will es drastischer ausdrücken, um keine Unklarheiten aufkommen zu lassen: Viele Leute, die sich zum Nationalen Widerstand bekennen, bräuchten zunächst einmal selbst eine… sagen wir: Phase des Lernens bzw. des Belehrtwerdens. Einige werden dann den richtigen Weg erkennen, andere werden unbelehrbar bleiben.
Nationalisten sind die wahren Multi-Kulti Anhänger. Wir wollen unterschiedliche Kulturen der vielen unterschiedlichen Völker. Es ist doch hochinteressant und sogar spannend zu sehen, wie z.B. die Neger im Senegal ihren nationalen Weg gehen. Ich habe damit kein Problem, eben solange sie diesen Weg national in ihrem Land verfolgen und diesem nicht den Rücken kehren und zu uns kommen. Ich bin für Religionsfreiheit. Mir ist völlig egal, wer wen anbetet. Solange er daraus nicht eine Doktrin macht, der auch ich in meinem Land folgen muß. Jeder Muslim soll seinen Glauben und seine Kultur behalten und in seinem Land umsetzen, wie er das für richtig hält. Ich maße mir kein Urteil über gut und böse zu. Aber er soll das in seinem Land machen, nicht in meinem. Nationalisten sind gastfreundlich. Sollen sie doch aus aller Herren Länder kommen und unser schönes Deutschland als Gäste besuchen. Ich liebe mein Land und zeige diesen Gästen gern mehr von Land und Leuten. Sie werden sich aber dann auch wie Gäste benehmen: höflich, zurückhaltend, neugierig, ohne sich einzumischen. Und dann werden sie wieder zurück in ihre eigenen Länder gehen und hoffentlich mein schönes Deutschland in guter Erinnerung behalten.
Ich bin Nationalist. Ich bewahre und ehre die Alten und die wahre Geschichte Deutschlands. Aber ich lebe nicht in der Vergangenheit, sondern heute. Und ich will nicht die Vergangenheit wiederbeleben, sondern die Zukunft formen helfen. Genau so versuche ich, mich einzubringen in die gemeinsame Sache.
Daß Altermedia und viele Leser ganz sicher nicht in allen Punkten meiner Meinung sind, ist nicht schlimm. Ich diskutiere mit Andersdenkenden gern Punkt für Punkt. Und fühle mich fast immer von Andersdenkenden aus dem Rechten Lager respektiert. Nur das ist wichtig.
Ein letzter Punkt: Die System-Parteien sehen durchaus, daß das Aufgeben nationaler Standpunkte zum Elend der Bürger führt. Aus diesem Grund werden sie ihre Strategien ändern und nationalere Standpunkte einnehmen. Dazu müssen sie sich für eine nationale Grundsatz-Diskussion öffnen, sie müssen eine solche zulassen. Das bietet uns die Möglichkeit, die um uns errichtete Schweigemauer zu durchbrechen. Genau aus diesem Grund suche ich eine Diskussion mit Leuten wie Herrn Brodkorb und ähnlichen. Es gibt davon viel mehr als wir bisher dachten. Er ist nur einer der ersten, die diesen kommenden Strategiewechsel bereits öffentlich machen. Laßt uns doch diese Chance nutzen. Was haben wir zu verlieren?
Heinz
60 Le Bor // Dec 3, 2008 at 10:09
Heinz_OH(59), wir leben alle nicht in der Vergangenheit und wollen auch nicht das Alte wiederbeleben, aber wir wollen Gerechtigkeit, Wahrheit für Deutschland und daraus folgend eine neue Bewertung der Geschichte und w e i t e s t g e h e n d e Korrektur der deutschen Grenzen, ich in meinem Falle der Grenzen von 1914, basta.
Da sich dies unter den heutigen Konstellation nicht verändert und niemand es ändern kann, bleibt nur auf den totalen Zusammenbruch des Systems zu warten.
Wichtig ist, bis dahin den nationalen Gedanken in der Bevölkerung aufrecht zu erhalten!
Wie löste Alexander der Große den Gordischen Knoten? Mit dem Schwert(=Krieg)! Das will sagen, daß hier keine Änderung über die Parlamente, Regierungen usw. erfolgen kann, hier hilft nur eine große Katastrophe – danach kann alles wieder neu geordnet werden. Ob die Änderungen dann in unserem Sinne sind, ist allerdings fraglich. Für mich wäre nur wichtig, diesen bösartigen Kraken für immer zu erledigen, d.h., dem Goldenen Kalb muß der Kopf abgeschlagen werden, nichts weniger.
61 brdRULEZ // Dec 4, 2008 at 6:14
Zitat Le Bor: “dem Goldenen Kalb muß der Kopf abgeschlagen werden, nichts weniger.”
Also wenn sollte das Goldene Kalb gänzlich eingeschmolzen werden … Aus Gold lassen sich auch andere schöne Dinge formen …
Der Artikel des Matze Brodkorb vermag durchaus zu überraschen, scheint er doch fähig zumindest ansatzweise differenzieren zu können. Eine Fähigkeit, die so manchem abhanden gekommen ist …
Allerdings – noch mehr solcher Ergüsse und er wird bald wohl arbeitslos sein. Denn wenn es ums Differenzieren geht, sind die meisten schnell überfordert …
62 Leni // Dec 4, 2008 at 9:50
Bin gestern auf der Suche nach Informationen über das prä-nationale Leben von Horst Mahler über zahlreiche seltsame Seiten gestolpert, alle mit Lizards-Welt verlinkt, und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus: Diese Leute sind wirklich nicht in der Lage, vermutlich auch nicht willens, in sich schlüssigen Gedankengängen zu folgen oder auch nur eine andere als ihre eingeimpften Weltanschauung zu tolerieren. Übelste Hasspropaganda wie aus dem Handbuch für Satanisten und unbeschreibliche Dumpfheit kennzeichnet durchwegs alle Kommentare. Mir wurde ganz schlecht. In was für einer abartigen Welt leben wir hier eigentlich? Alles ist verdreht und verbogen worden. Wie konnten unsere Eltern das zulassen? Wie können wir diese stinkende, moderige Lügensumpfwelt unseren Kindern hinterlassen?
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