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Am 24. November veröffentlichten wir einen Offenen Brief des österreichischen Dissidenten Gerd Honsik, den dieser an Andreas Mölzer (MdEP-FPÖ)richtete und in dem dieser ihm vorwarf, die deutsche Ostgrenze anzuerkennen.
Mölzers Blatt ZUR ZEIT legte inzwischen ein wenig nach. So schickte man uns aus Österreich folgenden Artikel, den wir an dieser Stelle wie folgt vorstellen:
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Historische Gräben überwinden
Bestehende Grenzen respektieren – das Selbstbestimmungsrecht bleibt oberste Maxime
Von Dr. Bernhard Tomaschitz
Bei den laufenden Gesprächen zur Bildung einer rechtsdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament erweisen sich auch mehr als sechzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die unaufgearbeiteten historischen Konflikte des 20. Jahrhunderts als ein Problem. Während etwa das deutsch-französische Verhältnis spannungsfrei ist, ist das Bild vieler Polen gegenüber dem westlichen Nachbarn von Ressentiments geprägt. Insbesondere herrscht östlich von Oder und Neiße die Furcht vor, es könnte eines Tages zu einer Revision dieser auf die Potsdamer Beschlüsse zurückgehenden Grenzziehung kommen.
Natürlich wird es von allen geschichtsbewußten Angehörigen der deutschen
Kulturnation bis zum heutigen Tag als schmerzhaft empfunden, daß die deutsche Kultur östlich von Oder und Neiße durch die Ereignisse von 1944 bis 1946 weitgehend untergegangen ist. Und selbstverständlich charakterisiert jeder nationalbewußte Deutsche den Verlust der deutschen Ostgebiete als Tragödie und die Vertreibung als Unrecht. Dennoch erscheint es aus mehreren Gründen als nicht zielführend und auch nicht sinnvoll, die Revision der Oder-Neiße-Linie und damit verbunden die Rückkehr zu den Grenzen des Deutschen Reiches von 1937 zur politischen Forderung Nummer eins zu machen.
Erstens zementiert die geltende völkerrechtliche Lage, und das ist der 2+4-Vertrag, die Oder-Neiße-Linie. Artikel 1 Absatz 2 dieses Vertrages, welcher die deutsche Wiedervereinigung 1990 ermöglicht hat, stellt dazu fest: „Das vereinte Deutschland und die Republik Polen bestätigen die zwischen ihnen bestehende Grenze in einem völkerrechtlich verbindlichen Vertrag“. Und Absatz 3 ergänzt: „Das vereinte Deutschland hat keinerlei Gebietsansprüche und wird solche auch nicht in Zukunft erheben“. Hier könnte man einwenden, daß der 2+4-Vertrag und alle Zusatzabkommen die besatzungsrechtlichen Beschränkungen des Deutschlandvertrags von 1952/55 enthielten und daß die Bundesrepublik zudem weder ein souveräner Staat sei noch das Recht hätte, Gebiete abzutreten, die ihr nicht gehörten. Allerdings ist aufgrund der auf die jahrzehntelange Umerziehung durch die „political correctness“ zurückgehenden hochgradigen Neurotisierung des deutschen Volkes und seiner politischen Entscheidungsträger davon auszugehen, daß sich bei diesen die Beschränkungen der Souveränität Deutschlands schon längst als rechtmäßiger Zustand in den Köpfen festgesetzt hat. Und eine Änderung dieser politisch-korrekten Besiegten-Mentalität ist, wie sich anhand unzähliger Beispiele im Alltag zeigt, in einem für menschliche Verhältnisse überschaubaren Zeitrahmen nicht zu erwarten. !!!
Zweitens, und das der wichtigste Punkt, hat das durch Kinderlosigkeit und
Überalterung bedrohte deutsche Volk heute wohl andere Sorgen, als eine Rückgewinnung der Ostgebiete. Bis zur Jahrhundertmitte soll, so sagen Demographen voraus, die Einwohnerzahl Deutschlands von heute 82 Millionen auf rund 60 bis 65 Millionen sinken wird. Gleichzeitig wird, wegen der deutlich niedrigeren Geburtenraten der autochthonen Bevölkerung, der Ausländeranteil, der heute bei rund zehn Prozent liegt, noch weiter steigen. Und wie sich im Jahr 2050 wegen der massiven derzeitigen Zuwanderung die Bevölkerungsstruktur in der Bundesrepublik zusammensetzen wird, kann nur erahnt werden. Deshalb ist davon auszugehen, daß die Zustände in den Großstädten, wo in manchen Vierteln die Deutschen schon zur Minderheit im eigenen Land geworden sind, dann zwischen der Nordsee und den Alpen zum Alltag gehören werden. Somit stellt sich die Frage, wen man in den Ostgebieten, sollten sie je zurückgewonnen werden, eigentlich ansiedeln wollte: Afrikaner, Asiaten, Türken oder Araber? Denn die Deutschen sterben ja aus.*
* Was für ein Trost, zu wissen daß man, im überfremdungsfreien Österreich, dieses Problem offenbar nicht kennt. – Die Schriftleitung
Drittens, und das wird gerne übersehen, könnte die Forderung nach der Rückgewinnung der Ostgebiete eine erhebliche Verschlechterung der Lage der deutschen Minderheit in Polen, allen voran in Schlesien, nach sich ziehen. Denn in diesem Fall wäre zweifelsohne mit einer Verstärkung der antideutschen Reflexe in Warschau zu rechnen. Soll die deutsche Minderheit in Polen nun das Bauernopfer sein? Sinnvoller wäre es dagegen, auf Warschau – wie auch auf Prag und Laibach – einen stärkeren Druck zur Besserstellung der deutschen Minderheit auszuüben. Und außerdem – auch das wird in allzu eifrigen nationalen Kreisen gerne übersehen – wird die Zugehörigkeit zur deutschen Sprach- und Kulturgemeinschaft, wie nicht zuletzt das Beispiel Österreichs zeigt, nicht von Staatsgrenzen bestimmt.
Und viertens ist es aufgrund des Tugendterrors politisch korrekter Kreise, gerade auch innerhalb der Europäischen Union, ein Gebot der Stunde, daß sich die europäischen Rechtsdemokraten, wenn sie sich in Zukunft politisch behaupten wollen, zu einer europaweiten Zusammenarbeit finden müssen. Und da gilt es natürlich auch, die politischen Gräben zwischen Deutschen und Polen zu überwinden. Denn der Kampf gegen die Fehlentwicklungen der Europäischen Union unserer Tage – Zentralismus, Demokratiedefizit oder Massenzuwanderung – und das Eintreten für die Erhaltung der nationalen Identität der europäischen Völker ist für Patrioten westlich und östlich der Flüsse Oder und Neiße gleichermaßen ein Anliegen. Für Europas Rechtsdemokraten gilt es daher, für eine zeitgemäße Politik einzutreten und sich nicht gegenseitig durch alte Forderungen, deren Verwirklichung unrealistisch ist, zu paralysieren. Denn dies würde nur dem politischen Gegner in die Hände spielen.
Als der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer in einer an Maciej Giertych, einem Europaabgeordneten der „Liga polnischer Familien“ gerichteten, im Internet veröffentlichten Erklärung den genannten Standpunkt versicherte, kam es zu einer Reihe von Mißverständnissen. Insbesondere in patriotischen Südtiroler Kreisen wurde die Befürchtung laut, Mölzer habe sich für eine vorbehaltlose Anerkennung der Brennergrenze ausgesprochen. Um allfällige Mißverständnisse auszuräumen, stellte der freiheitliche Europaparlamentarier klar, daß die Wiederherstellung der Tiroler Landeseinheit auch 88 Jahre nach der Abtrennung Südtirols von Österreich ein Ziel bleiben müsse. Ebenso müsse es für jeden Patrioten ein Ziel sein, das Unrecht der Teilung Tirols – weil den deutschen und ladinischen Südtirolern bis heute das Selbstbestimmungsrecht verweigert wird – in den Mittelpunkt der Gedenkfeiern zur 200. Wiederkehr des Todes von Andreas Hofer zu rücken.
*Wer bezüglich der Akzeptanz der gegenwärtigen Oder-Neiße-Linie gegenüber den Polen so generös ist, der hat sicherlich auch kein Problem damit, auf die Wiedervereinigung Tirols zu verzichten, wenn es taktisch als opportun erscheint. Offenbar dient dieser Rückzieher in Bezug der Brenner-Grenze lediglich als Ventil um innerhalb der FPÖ allzu harsche Kritik an den Thesen Mölzers erstmal zu entschärfen, indem man sich zunächst erst einmal der Aufgabe der deutschen Ostgebiete widmet, ehe man gänzlich auf Südtirol verzichtet. Mal ehrlich, manche „rechten“ Politiker sind noch um ein Vielfaches ekelhafter, als der gesamte linke Mainstream an sich, bei dem weiß man wenigstens gleich woran man ist. – Die Schriftleitung
Im Gegensatz zu Mölzer sind maßgebliche politische Entscheidungsträger mittlerweile vom Ziel der Wiederherstellung der Tiroler Landeseinheit abgerückt. So sprach sich der Nordtiroler Landeshauptmann Herwig van Staa erst kürzlich gegenüber der „Tiroler Tageszeitung“,gegen die Wiedervereinigung Tirols aus. Denn beide Landesteile stünden „als Europaregion Tirol“ hervorragend da, außerdem erfülle Italien das Südtirol-Paket „in allen Punkten“ und überhaupt gelte die Autonomie Südtirols „europaweit als vorbildlich“.
Van Staa, ein Schwiegersohn des legendären Nordtiroler Landeshauptmannes Eduard Wallnöfer, der ob der angeführten Aussagen wohl im Grab rotiert, betrachtet offenbar die Europaregion als Ersatz für das Selbstbestimmungsrecht der deutschen und ladinischen Südtiroler. Ein ähnliches Argument verweist auf die durchlässiger werdenden Grenzen im vereinten Europa, weshalb auf das Selbstbestimmungsrecht, das mitunter sogar als ein Relikt der Vergangenheit betrachtet wird, verzichtet werden könne. Daß die Brennergrenze nicht mehr so spürbar ist, mag zwar schön und gut sein, aber an deren Bestand ändert sich nichts.
Das Selbstbestimmungsrecht, dessen Anwendung die Wiedervereinigung Tirols auf friedlichem Wege ermöglichen würde, ist ein fundamentales und unveräußerliches Recht und wird als solches in der KSZE-Schlußakte von Helsinki und von den Vereinten Nationen anerkannt. Daher kann das Südtirol-Paket lediglich als eine Interpretation des Pariser Vertrages, als eine Zwischenlösung im Sinne der Entschließung des außenpolitischen Ausschusses des Nationalrates vom 1. Oktober 1946 angesehen werden. In diesem Sinne äußerte sich übrigens auch der frühere italienische Staatspräsident und erst kürzlich zurückgetretene Senator auf Lebenszeit, Francesco Cossiga, der für die Südtiroler das Selbstbestimmungsrecht gefordert hat.
Quelle: Zur Zeit 49/06 8. 14.12.06
*****
Zur Information:
Dr.Tomaschitz ist Chefredakteur durch Mölzers Gnaden bei der ZZ.
Tritt die polnische Partei den Rechten im EU-Parlament bei, wird er Subventionsetat aller einzelnen Fraktionen merklich aufgestockt. Dies sollte bei der Beurteilung von Mölzers Aussagen berücksichtigt werden – besonders, nachdem er den Führungssitz der Euro-Rechten anstrebt.
Siehe auch
Altermedia 24.11.06
Quelle: Störtebeker-Netz 09.12.06






24 responses so far ↓
1 griesgram // Dec 9, 2006 at 18:14
Eine Revision der Grenzen wird schon daran scheitern, daß die moderne ” Schleswig- Holstein” über zu wenig Rohrartillerie verfügt, um der Westerplatte einen Besuch abzustatten, obwohl die Zusammenarbeit mit den einzigen bewährten Verbündeten Deutschlands schon wieder geübt wird!
http://einsatz.bundeswehr.de/C1256F1D0022A5C2/CurrentBaseLink/W26VTKLK621INFODE
2 Kommentar_adS // Dec 9, 2006 at 18:30
“Mölzers Blatt ZUR ZEIT legte inzwischen ein wenig.”
Fehlt hier nicht ein Wort? z.B „nach”
“Dennoch erscheint es aus mehreren Gründen als nicht zielführend und auch nicht sinnvoll, die Revision der Oder-Neiße-Linie und damit verbunden die Rückkehr zu den Grenzen des Deutschen Reiches von 1937 zur politischen Forderung Nummer eins zu machen. ”
“zur politischen Forderung Nummer eins zu machen”
M.E. nicht ganz falsch!
“Gleichzeitig wird, wegen der deutlich niedrigeren Geburtenraten der autochthonen Bevölkerung, der Ausländeranteil, der heute bei rund zehn Prozent liegt,”
“heute bei rund zehn Prozent liegt, ”
M.E. soll er derzeit samt den Eingebürgerten bei 18 – 19 % liegen! Oder er soll 18 bis 19 Millionen Zweibeiner betragen. Jedenfalls eins von diesen beiden Punkten stimmt – nach meinem Kenntnisstande!
“Denn die Deutschen sterben ja aus.*”
Dies scheint ja der Wille und Ziel der derzeitigen Herrschenden zu sein. Zumindest handeln Sie dementsprechend!
“Verstärkung der antideutschen Reflexe in Warschau zu rechnen.”
Stärker geht es kaum, außer man meint Progrome oder ähnliches …
“Dr.Tomaschitz ist Chefredakteur durch Mölzers Gnaden bei der ZZ.”
Meines Wissens ist Tomaschitz Chef vom Dienst der ZZ. Und dem Gefühl nach Bediensteter bzw. Mitarbeiter des EU-Mandatars Mölzer.
Trotzdem, es bleibt dabei: Verzicht (dieser Art) IST (und bleibt) Verrat!
3 Professor // Dec 9, 2006 at 18:44
Ja, diese Ansichten sind der Schriftleitung sichtlich widerwärtig …
So sehr ich mich persönlich zum Deutschen Osten (bis hin nach Königsberg) hingezogen fühle, bin ich sehr dafür, die Realität anzuerkennen und den chinesischen Strategiegrundsatz (siehe u. a. Peter Naumanns diesbezüglich Vorträge) “Gehe nicht auf die Jagd, wenn Dein Haus brennt” zu beherzigen.
*Keine Sorge, wir verkennen die Realitäten keineswegs. Allerdings, man kann einen Status quo aufgrund der Machtverhältnisse anerkennen, man muß ihn auch nicht ständig aufs allerhöchste Tapet heben, es ist aber nicht nötig, ihn sich aber nicht auch noch persönlich zu eigen machen, indem man den dem deutschen Volke angetanen Raub öffentlich akzeptiert. In diesem Fall sollte man sich getrost die Juden zum Vorbild nehmen, die haben über 2000 Jahre gepredigt: “Jerusalem, wenn ich dein vergesse, möge mir die rechte Hand verdorren” und was tun Schubiacks wie Mölzer … . Denn das ist einfach nur erbärmlich.
Schriftleitung Altermedia
Und unser Haus “Rest-Deutschland” fault, modert und brennt (auch wenn es eher ein Schwelbrand ist).
4 Rudolf // Dec 9, 2006 at 18:49
“Dennoch erscheint es aus mehreren Gründen als nicht zielführend und auch nicht sinnvoll, die Revision der Oder-Neiße-Linie und damit verbunden die Rückkehr zu den Grenzen des Deutschen Reiches von 1937 zur politischen Forderung Nummer eins zu machen.”
Die einzige relevante Kraft, die diese Forderung erheben könnte, ist die Bundesregierung und die ist weit davon entfernt das zu tun.
5 Modernisierungsverlierer // Dec 9, 2006 at 19:09
„’Denn die Deutschen sterben ja aus.’*
* Was für ein Trost, zu wissen daß man, im überfremdungsfreien Österreich, dieses Problem offenbar nicht kennt. – Die Schriftleitung“
Schriftleitung, bei Wertschätzung, hier machen Sie einen groben Fehler: Die putzigen Ostmärker sind selbstverständlich Deutsche. Mölzers Diagnose bezieht sich ja nicht auf Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, sondern auf Deutsche. Es spricht nichts dafür, daß der Autor die Deutschen in jenem ehemals habsburgischen Teil Deutschlands, der heute Republik Österreich heißt, nicht gemeint hätte.
Kurz zum Inhalt: Ich fürchte, die Argumentation des Autors ist nicht so leicht vom Tisch zu fegen, wie man aufgrund des Ekelfaktors meinen möchte. Ich erinnere daran, daß einst ein späterer Reichskanzler staatenlos wurde, weil er für den Verzicht des jungen Deutschösterreichs auf Südtirol eintrat. Politik ist kein Wunschkonzert. Ihre Ansicht hingegen steht und fällt mit der These, daß die BRD 1990 kein Recht hatte, auf Ostdeutschland zu verzichten. Was, wenn Carlo Schmids Rede als Mitglied im Parlamentarischen Rat von 1948 für die Situation nach 1990 oder gar schon ab 23.05.1949 nichts mehr hergibt? Hat sich Schmid, der 1979 als voll Etablierter starb, nach dem Mai 1949 jemals wieder im Sinne der Organisationsform einer Modalität der Fremdherrschaft geäußert?
6 Ferrier // Dec 9, 2006 at 19:47
“rechtsdemokratisch” blablabla
Sie kotzen mich an, diese Kriecher, die sich selbst als Rechte bezeichnen und doch nur die nützlichen Idioten des Systems sind.
7 NPD KV UNNA/HAMM // Dec 9, 2006 at 20:53
Wenn sich der Wind noch einmal drehen sollte, sind diese ganzen Redereien Makulatur. Wenn unser Volk denn wirklich untergehen sollte, ist es ebenfalls vollkommen egal, was irgendwelche Schwätzer anerkannt oder nicht anerkannt haben.
Übrigns die Grenzen von 1937 sind die Grenzen des Versailler Diktats, die die Weimarer Republik niemals anerkannt hat.
8 Thomas Brehl // Dec 9, 2006 at 21:32
“Dennoch erscheint es aus mehreren Gründen als nicht zielführend und auch nicht sinnvoll, die Wiedervereinigung und damit den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland zur politischen Forderung Nummer eins zu machen. ”
Formuliert man den Satz aus “Zurzeit” ein klein wenig um (wie ich es einleitend getan habe), dann ergibt sich genau das, was wir in den Jahren vor der (Teil-) Wiedervereinigung immer wieder hören durften. Auch diese Vorstellung galt als tagespolitisch hinderlich, als unrealistisch, als Anachronismus…
Es ist das Wesen der Demokratie und der sie verwaltenden Regierungen, daß sie und ihre führenden Köpfe unfähig sind Visionen zu entwickeln, weit in die Zukunft zu planen und Rechte auch dann einzuklagen, wenn ihre Durchsetzung aus tagespolitischen Erwägungen unrealistisch erscheinen mag.
Aber genauso wie das Gros der Bonner Politiker eine (Teil-) Wiedervereinigung für unmöglich hielt und sie dann trotzdem kam, genauso halten wir an den Ostgebieten fest, die deutsch waren, deutsch sind und deutsch bleiben werden. Allen kleinkarierten Anbiederungen der herrschenden Opportunisten zum Trotz.
9 Henry // Dec 9, 2006 at 23:02
Hier kurz zu den Defiziten im Denken des Herrn Doktor.
Die Gebiete von denen die Rede ist, waren vor 300 Jahren das Kernstueck Preussens, als es zur europaeischen Grossmacht wurde.
Vor 200 Jahren benannte der engl. Oekonomist, Adam Smith, Polen (zusammen mit Portugal) als das unfaehigste und aermlichste Gebiet in Europa.
Vor 150 Jahren sortierten sich die Religionen in diesen Gebieten zwischen Katholiken und Lutheranern auf teilweise unangenehme Weise aus. Eine Auswanderungswelle war das Resultat.
Vor 100 Jahren waren diese deutschen Gebiete das wirtschaftliche Hinterland Berlins und des deutschen Kerns. Heute liegt die deutsche Hauptstadt in einer unwirtschaftlichen Wildniss.
Hier liegt keine gutgemeinte Loesung des Problems auf der Hand. Der Daseinskampf wird sich entfalten zwischen den grundverschiedenen Mentalitaeten. Die Polen fuehlen das und die Deutschen wissen das; duerfen aber noch nicht darueber reden.
10 GB/BHE // Dec 10, 2006 at 10:19
Der Mölzer und seine Prioritäten…
Verständlich, das es die Deutschen nördlich des Inn sauer aufstößt wenn er zwar locker und mit fadenscheinigen Ausreden auf das Deutschland östlich Oder und Neisse verzichtet nicht jedoch auf Südtirol.
Weiß Mölzer eigentlich an wem er sich da anbiedert, wer Maciej Giertych ist ?
http://www.welt.de/data/2006/10/05/1059771.html
Es gab auch schon mal einen Jedrzej Giertych, der bereits 1938 in einem Buch als strategisch optimale polnische Westgrenze eine Linie “entlang der Sudeten, der Lausitzer Sümpfe und der unteren Oder” skizziert, vorgeschlagen hatte.
Und dieser Giertych war nicht irgendwer sondern der Nachfolger Roman Dmowskis als Chefideologe der polnischen “Nationaldemokraten”.
Vermutlich ist dieses Pack miteinander verwandt.
Siehe das Buch von Gehrke: “Der polnische Westgedanke…” Seite 343
http://www.herder-institut.de/pdf/ebooks/gehrke_komplett.pdf
Das die Wiederherstellung der Grenzen von 1937 nicht oberste Priorität sein kann ist jeden Nationalen klar. Dennoch muß man es im Hinterkopf behalten.
Japan hat bis heute nicht auf die kleinen Kurilen-Inseln verzichtet, da sollte es wenigst noch einige deutsche oder sich deutsch nennende Politiker geben, die ihren Anspruch auf ein Drittel des Landes offenhalten weil er rechtlich und besonders ethisch, sittlich und moralich hoch begründet ist !
11 Stephan Fattinger // Dec 10, 2006 at 10:34
Wozu dieses aufgeregte Flattern und Gackern wie im Hühnerhof? Ganz einfach und gelassen: Die Schaaßblattln (hochdeutsch: Scheißblätter) Zur Zeit und Junge Freiheit nicht lesen! Und auch mit dem aufgeregten Getue keine Werbung für sie machen!
Mölzer & Co., Stein & Co. und wie sie alle heißen, mit ihrem saturierten nationalliberalen und rechtskatholischem Gesülze sind für die Zukunftsgestaltung des deutschen Volkes absolut unbedeutend und uninteressant! Falls es im deutschen Kulturraum zu bumsen anfängt, sind doch diese miesen Figuren bereits über alle Berge! Vaterlandsverräter, die gerne mit den Polen küngeln (zB wenn’s um gemeinsame Freß-und Saufgelage in Brüssel geht) und denen die besetzte alte deutsche Heimat doch völlig sauwurscht ist!
So bös und phantastisch es auch klingen mag: Alles wird sich letzten Endes und unausweichlich auf einen umfassenden Bürgerkrieg zuspitzen und sein Ausgang wird das Überleben des deutschen Volkes bestimmen. Entweder wird sich dann die Frage der besetzten deutschen Gebiete im Osten von selbst erledigt haben (Deutschland aufgeteilt zwischen Türken/Kanaken und Polskis) oder sie wird von einem dezimierten, aber freien und eisenhart und erbarmungslos gewordenen deutschen Volk erneut gestellt werden.
12 bildad // Dec 10, 2006 at 10:36
http://www.youtube.com/watch?v=QJc7AI8t7qQ
Der Zanger ist zu schnell raufgekommen.
13 Schwert // Dec 10, 2006 at 10:47
” Somit stellt sich die Frage, wen man in den Ostgebieten, sollten sie je zurückgewonnen werden, eigentlich ansiedeln wollte: Afrikaner, Asiaten, Türken oder Araber? Denn die Deutschen sterben ja aus.”
Das ist eine ziemlich nachlässige und naive “Argumentation”.
Die BRD hat heute eine Bevölkerungsdichte von ca. 230 EW/qkm. Geht man davon aus, daß bereits jeder Fünfte einen “Migrationshintergrund” hat, und man ziehe diese Zahl ab, dann blieben ca 65 Mio. (abstammungsmäßige) Deutsche. Das ergibt dann immer noch eine Bevölkerungsdichte von ca 185 EW/qkm. Der Durchschnitt in der EU liegt bei ca 120 EW/qkm. Diese Zahl weist auch Polen auf, das damit offensichtlich gut zu rande kommt, und die Polen fühlen sich scheinbar auch nicht kränklich vereinsamt.
Und gegen das “Aussterben” muß man halt eine entsprechende Politik betreiben. Aber vielleicht will man das auch gar nicht und gibt sich den Gegebenheit bereits geschlagen.
14 master // Dec 10, 2006 at 13:25
Vor etwa 15 Jahren stand ich im polnisch besetzten Ostdeutschland tief aufgewühlt vor dem Bauernhof meiner Großmutter, und somit gleichsam an den Wurzeln meiner eigenen Existenz, und hörte aus der Küche durch das offenstehende Fenster – polnische Laute!
Hier tut sich nun ein unüberbrückbarer Widerspruch auf: Entweder bin ich ein Pole und weiß bis heute nichts davon. Oder aber die darin lebenden Polen sind die Nachfahren der Diebe, die meine Großmutter bereits 1919 von ihrem Haus und Hof verjagt hatten.
Letzteres muß natürlich der Fall sein, denn die darin lebende polnische Familie besitzt keinerlei rechtsgültige und von meiner mittlerweile längst verstorbenen Großmutter unterschriebene Besitzübertragungsurkunde.
Der Dolmetscher, den wir dabei hatten, sprach eine vor ihrem Hof fegende Bäuerin gegenüber an – wohlgemerkt, es war etwa im Jahre 1990 – und fragte diese, ob sie wisse, wer der Hof (nämlich der meiner Großmutter) mal gehörte. Und diese nannte vollkommen richtig den deutschen Mädchennamen meiner Großmutter!
Das bedeutet, daß die Polen auch heute ganz genau wissen, daß sie auch in der 3. Generation zu Unrecht auf Höfen sitzen, die uns Deutschen gestohlen wurden. Und nicht im Traum dächte ich daran, etwa den Hof meiner Großmutter zu betreten und den dortsitzenden Polen zu bestätigen, daß dieser Hof, der rechtmäßig der meinige ist, nunmehr ihnen gehöre. Das wäre Verrat an meiner eigenen Sippe.
Kein Bestohlener ist doch jemals so dumm, daß er dem Dieb Absolution erteilen würde, gleich ob er sein juristisches Besitzrecht faktisch ausüben kann oder nicht.
Und so sollen die Polen noch Jahrhundert in Angst und mit schlechtem Gewissen auf den gestohlenen Höfen im gestohlenen Ostdeutschland sitzen.
Eines Tages werden wir Deutschen wieder dort sein.
15 Tramuntana // Dec 11, 2006 at 0:25
Thomas Brehl :
Henry :
GB/BHE :
Stephan Fattinger :
master :
Danke für die Beiträge.
Am 30.10.2006 versuchte der Polnische Premier von der Bundeskanzlerin einen Verzicht auf Eigentumsansprüche von Vertriebenen zu erlangen, und zwar durch einen “völkerrechtlichen Vertrag”.
Wir kennen die deutsche Haltung seit dem Paradigmenwechsel (Umfaller) Schröders zur 60-Jahr-Feier des Warschauer Aufstands:
“Man werde keine Klagen Deutscher unterstützen, um individuelle Ansprüche durchzusetzen und dies auch vor jedem internationalen Gericht deutlich machen.”
Nach langem Zögern und Ausweichen hatte sich die Kanzlerin diesem Kurswechsel in diesem Jahr angeschlossen und die Position der Vorgängerregierung übernommen.
Jetzt kommt es aber: Polen hat den gewünschten Vertrag nicht erhalten!
Die Bundesregierung eierte zwar, daß der Vertrag “nicht die richtige Lösung” sei, denn dadurch würden die Dinge “komplizierter, als sie heute sind”.
In Wahrheit ist die Bundesregierung aber daran juristisch gehindert, weil sie keinem Staatsbürger die Einlegung von Rechtsmitteln in einem EU-Land verbieten kann!
Am Rande:
Das zwingende Völkerrecht der Haager Landkriegsordnung von 1907, “…Das Privateigentum darf nicht eingezogen werden…”, ist auch von Polen anerkannt worden.
Aber: Der trickreiche EU-Präsident Santer ließ 1998 mitteilen, daß das Völkerrecht nicht in den Zuständigkeitsbereich der geführten Beitrittsverhandlungen liegt. Sprich: Eigentumserstattung zählte nicht zu den Kriterien, denen sich Beitrittsstaaten vor Eintritt in die Europäische Union stellen mußten!
Trotzdem:
Die Hoheit über die Ostgebiete des Deutschen Reiches liegt nach wie vor bei dem de jure bestehenden Zweiten Deutschen Reich. Diese Hoheitsrechte konnten von der Bundesrepublik Deutschland nicht abgetreten werden, weil die BRD diese Hoheitsrechte seit ihrem Bestehen zu keinem Zeitpunkt innehatte.
Die Republik Polen kann den Erwerb der Hoheitsrechte vom Deutschen Reich über seine Ostgebiete nicht nachweisen. Die Beschlüsse der Alliierten in Jalta und Potsdam und die Übergabe der Ostgebiete des Deutschen Reiches zur Verwaltung an Polen haben das Völkerrecht mißachtet.
Wer sich mit diesen Themen näher beschäftigen möchte, dem empfehle ich folgenden Link:
http://www.bgd1.com/
16 Mjölnir // Dec 11, 2006 at 12:25
Es tut weh, wenn Leute, die sich national nenen, solchen Systemscheiß verbreiten wie der Mölzer. Ich fühle mich durch die Geschichte meiner Familie tief mit dem deutschen Osten verbunden und verbringe dort einen großen Teil meines Lebens. Es sollte doch für jeden Nationalen gelten: nicht viel davon reden, aber immer daran denken! Was ist denn Deutschland ohne seinen Osten? Ein amputierter Torso, den man einer gräßlichen Vivisektion unterzogen hat. Trotzdem bin ich kein Feind des polnischen Volkes, das ich gut kenne und dessen Kultur und Sprache mir einigermaßen geläufig sind.
Wer – 1989 – einmal erlebt hat, wie ein scheinbar für die Ewigkeit gegründetes Weltsystem quasi über Nacht zusammengekracht ist, der weiß, daß ein solcher heute nicht zu übersehener Vorgang auch hinsichtlich der Ostgebiete eintreten kann. Ohne diesen visionären Glauben müßte man als volkstreuer Mensch ja schier verzweifeln.
17 Neubauer Frank // Dec 11, 2006 at 14:47
Was weiss ein Bernhard Tomaschitz von der Spannungslosigkeit zwischen “Deutschland” und “Frankreich” ? Eigentlich offensichtlich gar nichts; Er soll sich lieber über die Entwicklungsgeschichte der Verhältnisse in Elsass und Lothringen erkundigen, und mit bedenken, dass Burgund auch einmal zu Deutschland gehörte; Was weiss er über die Verhältnisse in Nord-Schleswig? Wahrscheinlich genau so wenig. Weiss er auch nicht dass die Niederlanden bis 1648 zu Deutschland gehörten?
Und so kann man um den ganzen deutschen Raum herum sehen wie amputiert dieser Raum und sein entsprechender Volkskörper da brach liegt, in physischer, in Bezug auf sein Leben und erst Recht in moralischer und geistiger Hinsicht. Der Hut macht noch nicht den Doktor aus. Da gehört auch ein Inhalt unter diesem Hut.
18 Schlesier // Dec 11, 2006 at 15:26
Selbst bei den Polen ist die Meinung über die besetzten Ost-Gebiete gespalten. Nicht jeder Pole ist der Meinung, dass der “neue” Grenzverlauf absolut legal ist. Und die Hetze gegen Deutschland, die in der polnischen Polit-Elite propagiert wird, hat keine breite Basis beim polnischen Volk.
Trotz des Überfalls 1939 ist eine Racheaktion im Stile einer Vertreibung noch lange nicht gerechtfertigt. Unrecht mal Unrecht ergibt kein Recht!
Das Ziel der Wiedervereinigung mit den Ost-Gebieten muss, auch in der Realpolitik, primär sein.
19 PA // Dec 11, 2006 at 16:02
Schriftleitung, was ist los, warum erscheinen meine Beiträge nicht mehr?
Keine Ahnung. Sind uns keine begegnet.
Schriftleitung Altermedia
20 PA // Dec 11, 2006 at 17:00
@Schriftleitung
“Keine Ahnung. Sind uns keine begegnet.”
Sind Sie sicher, dass Sie die Software richtig bedienen können?
Nicht nur das, wir sind uns auch sicher, allzu dümmliche Bemerkungen mit Platzverweis ahnden zu können, ohne deshalb moralische Probleme zu haben.
Schriftleitung Altermedia
Na, dann hier ein dritter Versuch:
“Und eine Änderung dieser politisch-korrekten Besiegten-Mentalität ist, wie sich anhand unzähliger Beispiele im Alltag zeigt, in einem für menschliche Verhältnisse überschaubaren Zeitrahmen nicht zu erwarten.”
Das würde ich nicht unterschreiben! Politische Verhältnisse können sich u.U. sehr schnell ändern; und wer dann keine Vorbereitungen getroffen hat, weil er nicht mit den neuen Verhältnissen gerechnet hatte, wird einen entscheidenden Nachteil in Kauf nehmen müssen!
“… durch alte Forderungen, deren Verwirklichung unrealistisch ist …”
Bessere Formulierung: “durch alte Forderungen, deren Verwirklichung heute noch unrealistisch erscheint”
Bezugnehmend auf das Südtirol-Problem: Dort hat sich seit langem eine fette und wohlgenährte Clique breitgemacht, die für sich die Vertretung der Interessen der deutschsprachigen Südtiroler reklamiert, in Wirklichkeit aber nur ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen im Auge hat. Das Deutschtum wird in folkloristischen Ritualen zelebriert, die häufig nur touristischen Kitsch darstellen. Der Jugend werden keine deutschen Werte vermittelt, sondern wirtschaftlicher Pragmatismus. Wenn man durch die Straßen der Landeshauptstadt geht, hört man fast nur noch Italienisch. Die Italienisierung, zur Zeit der Annexion Südtirols auf brutale Weise begonnen, wird heute schleichend, subtiler, aber nichtsdestotrotz zielgerichtet fortgesetzt: Mit der SVP als Partner scheint dies kein Problem zu sein …
21 PA // Dec 11, 2006 at 17:39
@ Schriftleitung
Tut mir leid, das war wirklich nicht böse gemeint! Im Gegenteil, ich habe Respekt vor der Leistung, dieses nationale Forum zur Verfügung zu stellen! Wünsche eine friedliche Zeit!
Na fein, dann sind wir auch wieder Kumpels.
Schriftleitung Altermedia
22 Schörner // Dec 12, 2006 at 14:23
“Es ist das Wesen der Demokratie und der sie verwaltenden Regierungen, daß sie und ihre führenden Köpfe unfähig sind Visionen zu entwickeln, weit in die Zukunft zu planen und Rechte auch dann einzuklagen, wenn ihre Durchsetzung aus tagespolitischen Erwägungen unrealistisch erscheinen mag.”
Bravo Thomas Brehl für diese Zusammenfassung, die alles auf den Punkt bringt.
Es ist ganz einfach: bleibt dieses Regime mit seinen Mölzers im Sattel, spielt es in 50 Jahren keine Rolle mehr, wo die Grenzen Deutschlands oder eines anderen europäischen Landes verlaufen.
Fällt das Regime, dann bleibt kein Stein auf dem anderen und was sich Kleingeister heute nicht einmal vorstellen können, kann schnell zur Realität werden.
Ein freies Deutschland wird sich nicht mehr nach New York, sd. nach Rußland orientieren. Diese natürliche und längst überfällige Ausrichtung deutscher Außénpolitik wird kommen, weil der jetzige Zustand ein künstlich aufrechterhaltener ist. Und wer dann wenn Deutschland frei sein wird, 2006 in Brüssel gehockt ist und aus seinem goldenen Sklavenkäfig Weltpolitik denken wollte, wird es nicht einmal zu einem Nebensatz in einem Geschichtsbuch bringen. Allenfalls in politische Kabarett.
23 hier_Entgegnung // Dec 16, 2006 at 15:43
@ Neubauer Frank:
„ December 11th, 2006 at 14:47
Was weiss ein Bernhard Tomaschitz von der Spannungslosigkeit zwischen “Deutschland” und “Frankreich” ? Eigentlich offensichtlich gar nichts; Er soll sich lieber über die Entwicklungsgeschichte der Verhältnisse in Elsass und Lothringen erkundigen, und mit bedenken, dass Burgund auch einmal zu Deutschland gehörte; ”
Kleine Korrektur:
Burgund war meines Wissens Teil des Ersten Deutschen Reiches!
Genauer, Teil des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation.
24 Kommentar_adS // Dec 16, 2006 at 18:01
Offensichtlich liest der Andreas Mölzer und/oder Beauftragte hier mit.
Mit scheint so, er ist sehr zornig und beleidigt, was hier über ihm geschrieben wurde.
Genau dieser Mölzer, dessen Wochenzeitung “ZurZeit” nicht einmal von der eigenen Partei als “Link” unter Wochenzeitungen aufgeführt wird. Man könnte auch darausfolgend die Bedeutung von Mölzer in der Partei ablesen.
Beweis: http://www.fpoe.at/index.php?id=612
Er dreht m.E. Worte im Mund um, und er beleidigt nun einen “Frührentner in Spanien … Nachtportier” und
diagnostiziert “Und treudeutsche Stimmen aus dem hohen Norden ließen vernehmen, daß nunmehr Pommerland wohl
endgültig abgebrannt sei, nun, da Mölzer mit den Polen rede.”.
Mölzer stellt die Leute vom Störtebeker-Netz als „Narrensaum” hin. Es stellen sich somit folgende Fragen:
Nur fragt es sich, wer der idealistischere Schreiber von beiden sei?
Wer schreibt für ein fettes Gehalt, wer eher aus reinem Idealismus?
Wer schreibt beinahe monatlich Bettelbriefe, wer nicht?
Wer hat ein Studium abgebrochen, wer nicht?*
*Um ein Studium abzubrechen, muß man erst eines aufnehmen. Tut uns ja leid, promovierte oder auch nur abgebrochene Akademiker kann das das Störtebeker-Netz leider nicht vorweisen. Nüscht als Volksschule. – Schriftleitung Altermedia
Nun eine Sammlung von Zitaten (mit Kommentare dazwischen):
“Wenn es eine starke Rechtsfraktion auf europäischer Ebene gibt, besteht die Chance, die Not von den europäischen
Völkern zu wenden.”
Beginnen mit der Berufung und Zitierung von Bismarck schreibt Mölzer:
“… Politik die Kunst des Möglichen sei. Dies sagte er im Wissen, daß eben auch dieselbe Politik ein Tummelplatz
für … Schönredner und auch für Narren ist.
Eben diese Narren, der „rechte Narrensaum”, haben sich in den letzten Tagen wieder einmal zu Wort gemeldet. Jener
Narrensaum, der nicht Kunst des Möglichen im Auge hat, sondern Politik als Traum und Tragödie, als Tragödie
allerdings, die allzu schnell in die Farce umschlägt.”
Betreffend den Verhandlungen mit der polnischen Familien-Liga – um Verhandlungen nicht scheitern zu lassen.
„ – eine Erklärung abgegeben, wonach am bestehenden Grenzen im gegenwärtigen Europa, wie etwa der
Oder-Neiße-Linie, gegenwärtig nicht zu rütteln sei.”
“Doch nicht genug, nun reagierte der Narrensaum: Ein als Frührentner in Spanien”
Er beleidigt nun einen “Frührentner in Spanien … Nachtportier” und diagnostiziert “Und treudeutsche Stimmen aus
dem hohen Norden ließen vernehmen, daß nunmehr Pommerland wohl endgültig abgebrannt sei, nun, da Mölzer mit den
Polen rede. Diese könne man nur isolieren, gemeinsam mit Putin(!) unter Druck setzen. Molotow läßt grüßen. Der
spanische Nachtportier wolle Mölzer gar „entsorgen”. Wesentlich kultivierter meldete sich der Chef der
bundesdeutschen NPD, der sich im Zuge der „Abwicklung” der Bundesrepublik gegen jegliche „Verzichtspolitik”
aussprach …”
“Es ist gewiß verdienstvoll, von Lübeck aus Ostpreußen wieder eindeutschen zu wollen. Wenn es denn nur gelänge.”
Gar nicht gewußt, daß die Verantwortlichen beim Störtebeker-Netz in Lübeck sitzen. Ich dachte immer, diejenigen sitzen in Vorpommern. Oder? Ist ein Recherchefehler von Mölzer, oder?
“Wenn man damit doch nur die Fünf-Prozent-Hürde überspränge.”
“Es ist aber nur sektiererische Dummheit, wenn man glaubt, die politischen Realitäten ignorieren zu können.
Politik hat das Notwendigste zu tun. …”
“Die Rückgewinnung des Pommerlandes jedoch oder die Absiedlung aller Italiener aus Bozen oder die Vertreibung der
Kärntner Slowenen über den Loibl, das bleibt Diskussionsstoff für die kaum noch wahrnehmbaren Stammtischdebatten
nationaler Sekten. Beschäftigungstherapie für den Narrensaum eben.”
Ende des Artikels.
An die
Geschätzte Schriftleitung!
Ich bin dafür, daß Sie hier einen neuen Artikel reinstellen,
nach dem Motto:
Andreas Mölzer antwortet Störtebeker-Netz – im Leitartikel (genauer: Editoral) der „Zur zeit”
(genauer: Editoral der „Zur zeit”)
Quelle: ZurZeit 50/2006; Seite 2)*
Na dann schicken Sie uns doch man den Artikel als ganzes, dann sieht an weiter.
Schriftleitung Altermedia
Weiters:
Mölzer kündigt jetzt, am 15. Dezember 2006 eine Fraktionsgründung im Eu-Parlament ab nächstes Jahr an!
Rechtsfraktion „Identität/Souveränität/Transparenz“ (IST) kurz vor Gründung
http://fpoe.at/index.php?id=477&backPID=390&tt_news=11649
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