Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz
Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Beispiele zur Umgehung von Internetsperren (18.04.09)

April 18th, 2009 · Post your comment (36 Comments)

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Wie unseren Lesern ja inzwischen bekannt ist, ist der neue Internetsperrvertrag in Kraft getreten, der sich formell gegen Kinderpornographie richtet, tatsächlich aber die Voraussetzung dafür schaffen soll, politisch unbequeme Seiten zu sperren.

Dagegen setzen sich bereits viele Internetnutzer zur Wehr. Hier einige Tips, die wir auf Youtube fanden und mit denen gezeigt wird, wie man mögliche Sperren unerwünschter Seiten umgehen kann.

Leser die ähnliche Tricks und Tips haben, sind aufgerufen, diese ihren Mitinternetnutzern gleichfalls mitzuteilen.



Tags: Allgemeines · Hausmitteilungen

36 responses so far ↓

  • 1 Einäugiger // Apr 18, 2009 at 15:55

    “Hier einige Tips, die wir auf Youtube fanden”

    …War wohl eher die Konkurrenz ;-)

    Nicht zwangsläufig, da diese sich auch nur bei Youtube bedient hat. Nachsehen an der Originalquelle tun wir in solchen Dingen schon selber, aber der Denkanstoß kam schon von dort, das ist richtig. Abgesehen davon ist bei uns der praktische Nutzen doch etwas höher, da hier doch ein paar Leute mehr reinschauen. Was soll’s, was gut ist gehört eben allen. – Die Schriftleitung

  • 2 Stahlhelm65 // Apr 18, 2009 at 16:15

    Das ist der Anfang vom Ende des sogenannten ‘freien Weltnetzes’!
    Bald heißt es überall ‘Stopp,erst Deine Iris zeigen,dann kommst auf die gewünschte Seite!
    SH Stahlhelm65

  • 3 Daggi // Apr 18, 2009 at 16:30

    Wenn Ihr über 18 seid, könnt ihr auch auf
    http://www.google.de/preferences?hl=de
    gehen und bei “SafeSearch-Filter” auf “Meine Ergebnisse nicht filtern” klicken und dann auf “Einstellungen speichern”.

    Dann bekommt ihr alle die Fotos angezeigt, die man eigentlich nicht sehen soll. Wenn Minderjährige in der Nähe sind, sollte man aber immer die strikte Filterung einstellen!

  • 4 Patria Germania // Apr 18, 2009 at 16:34

    Danke, hab’ mir die Clips heruntergeladen.

  • 5 Patria Germania // Apr 18, 2009 at 16:45

    Hat zwar nichts mit Internetsperren zu tun, ist aber eine ganz gute Plattform:

    http://www.wntube.net/index.php

    (Ist bestimmt schon bekannt hier – das weiß ich aber nicht)

  • 6 JAP JonDo // Apr 18, 2009 at 16:49

    Danke. Was ich noch suche ist ein vertrauenswürdiger, einfach zu installierender, kostenfreier Anonymisierungsdienst. JapJonDo ist nicht empfehlenswert.

  • 7 Naive // Apr 18, 2009 at 17:14

    OpenDNS ein Harakiri-Programm zum selber lahmlegen?

    http://www.blog.datenwachschutz.de/2009/03/mitarbeiter-familie-ueberwachen-mit-open-dns/

  • 8 Schlageter // Apr 18, 2009 at 17:23

    Firefox inkl. TOR ist sehr empfehlenswert. Aber am besten keine dt. Proxys auswählen, da die – zumindest laut Gesetz – zur Vorratsdatenspeicherung verpflichtet sind – Ihr übrigens auf, wenn Ihr Euch als Proxy anbietet!!!
    Nur für die absoluten Anfänger: Bei unverschlüsselten Seiten NIEMALS mit einem Proxy Nutzername + Passwort eingeben, da der Proxy-Betreiber es mitloggen könnte. Also nur Seiten mit https://, usw. vertrauen!!!

    Viel Spaß bei Schäuble ärgern ;-)

  • 9 Sebastian // Apr 18, 2009 at 17:27

    Würde mir hier gerne mal ne Anleitung ansehen, wie man die gängigen Schulfilter umgeht, da sie jede annähernd nationale Seite mit Verweis auf “Rassenhass”,”Diskriminierung” oder auch einfach nur “Forum”,”Blog” sperren…
    Wer da Abhilfe kennt, bitte vortreten ;)

  • 10 Schwerer Systemfehler // Apr 18, 2009 at 18:37

    Dass in diesem Jahr noch Portale wie Altermedia, UN, NJ, Schall und Rauch, Infokrieg, Spatz im Gebälk, Freace u.a. für den gewöhnlichen Internetnutzer abrufbar sein werden, ist ziemlich unwahrscheinlich. Schließlich weiß die Regierung stets, was für den entmündigten Bürger gut und schlecht ist, was er lesen darf, und was nicht.

  • 11 germershausen // Apr 18, 2009 at 18:38

    Schriftleitung, sieh lieber zu, dass weder Altermedia noch der Provider den Traffic loggen. Solange die Nameserver nicht per Gesetz festgelegt sind, ist die sogenannte Internetzensur schließlich keine.

    Sebastian // Apr 18, 2009 at 17:27

    Würde mir hier gerne mal ne Anleitung ansehen, wie man die gängigen Schulfilter umgeht, da sie jede annähernd nationale Seite mit Verweis auf “Rassenhass”,”Diskriminierung” oder auch einfach nur “Forum”,”Blog” sperren…
    Wer da Abhilfe kennt, bitte vortreten

    Welche Schule ist denn das?

  • 12 germershausen // Apr 18, 2009 at 18:40

    Naive // Apr 18, 2009 at 17:14

    OpenDNS ein Harakiri-Programm zum selber lahmlegen?

    http://www.blog.datenwachschutz.de/2009/03/mitarbeiter-familie-ueberwachen-mit-open-dns/

    Quatsch! Der Verfasser ist ein Idiot.

  • 13 Die Fahne hoch // Apr 18, 2009 at 18:56

    http://de.metapedia.org/wiki/Proxy

  • 14 Antisa // Apr 18, 2009 at 20:40

    Für alle, die an einen Router angeschlossen sind.
    Im Router kann man auch den DNS-Server angeben.
    Bei Telekom-Routern (Speedport) muss man aber bei Internetanbieter auf “andere Anbieter” nicht auf Telekom einstellen.
    Danach die Zugangsdaten eintragen (wie früher bei einer DFÜ Verbindung -= BenutzerkennungT-onlinenummerMitbenutzersufix@t-online.de
    darunter das
    Kennwort)

    und dann kann man darunter die DNS-Server eingeben.
    Nun hat jeder Rechner, der über den Router geht, die DNS-Server Einstellungen automatisch. Diese müssen nicht mehr am Rechner eingegeben werden.

  • 15 Toter Igel // Apr 18, 2009 at 21:06

    Die Seite http://dnsserverlist.org/ bietet eine Liste von DNS-Servern. Es gibt DNS-Server, die auch für nicht-existierende Domainnamen eine IP-Adresse als Antwort geben, die dann auf einen Server führt, der anzeigt “Die Adresse X konnte nicht gefunden werden.”. Das X erhält der Server vom Browser, der das X in seiner Anfrage an den Server im Referer-Feld mit überträgt. So ist es ja nun beispielsweise bei T-Online so, dass man, wenn man eine nicht-existierende Adresse eingibt, z.B: http://www.blalblaxyz123.de, man auf eine solche Seite geleitet wird, die einem sagt, dass es den Domainnamen http://www.blalblaxyz123.de nicht gibt. Auch die OpenDNS-Server verhalten sich so, zumindest wenn man es nicht umstellen kann. Eigentlich sollte bei nicht-existierenden Domainnamen nicht auf eine solche Seite geleitet werden. Daher benutze ich die OpenDNS-Server nicht und habe mir welche aus der obigen Liste gesucht. Man muss auch aufpassen, dass man keine bösartigen DNS-Server erhält, die ab und zu absichtlich die Domainnamen zu einer IP-Adresse übersetzen, die eigentlich nicht dem Domainnamen zugeordnet ist, um so den Nutzer, der eigentlich nur Google besuchen will, auf eine andere Seite geleitet wird, von der aus man ihn weiter fehlleiten, verfolgen, ausschnüffeln oder in sein System eindringen kann, indem man Schadkode zur Ausfürhung bringt. Um zu überprüfen, ob ein DNS-Server bei nicht-existierenden Domainnamen auch vernünftig zurückgibt, dass er ihn nicht zu einer IP-Adresse hat übersetzen (lassen) können, kann man folgendes tun:
    Start -> Ausführen: cmd
    Im Konsolenfenster eingeben: nslookup nichtExistenterDomainname zuTestenderDNSserver
    Erzeugt dies die Ausgabe
    “*** nichtExistenterDomainname wurde von [...] nicht gefunden: Non-existent domain”, verhält sich der DNS-Server korrekt.

    Beispiel: nslookup http://www.ddsdsad32432243.com 211.31.132.40
    ->
    Server: dns03.mel.optusnet.com.au
    Address: 211.31.132.40

    *** http://www.ddsdsad32432243.com wurde von dns03.mel.optusnet.com.au nicht gefunden: Non-existent domain

    Server: resolver1.opendns.com
    Address: 208.67.222.222

    Nicht autorisierte Antwort:
    Name: http://www.ddsdsad32432243.com
    Address: 67.215.65.132
    <-
    Hier wird also eine IP-Adresse zurückgegeben zu einer Domain, die es eigentlich garnicht gibt. Man kann nun einmal diese Seite besuchen mit http://67.215.65.132/ und sehen, dass es sich um eine “Der Domainname xyz wurde nicht gefunden”-Seite handelt.

  • 16 Adler // Apr 18, 2009 at 21:08

    SPD-Genossin Zypries faselte ja bereits davon, wer gegen Kinderpornos vorgehe, müsste auch “rechtsextreme Seiten” sperren. Wahrscheinlich war das wirklich erst der Anfang, Kameraden!

  • 17 Toter Igel // Apr 18, 2009 at 21:13

    Mein erster Kommentar wurde nicht richtig angezeigt, weil er HTML-Tag ein- bzw ausleitende Zeichen (größerals- und kleinerals-Zeichen) enthielt. Hier ist der Kommentar nochmal ohne solche Zeichen:

    Die Seite http://dnsserverlist.org/ bietet eine Liste von DNS-Servern. Es gibt DNS-Server, die auch für nicht-existierende Domainnamen eine IP-Adresse als Antwort geben, die dann auf einen Server führt, der anzeigt “Die Adresse X konnte nicht gefunden werden.”. Das X erhält der Server vom Browser, der das X in seiner Anfrage an den Server im Referer-Feld mit überträgt. So ist es ja nun beispielsweise bei T-Online so, dass man, wenn man eine nicht-existierende Adresse eingibt, z.B: www .blalblaxyz123 .de, man auf eine solche Seite geleitet wird, die einem sagt, dass es den Domainnamen www .blalblaxyz123 .de nicht gibt. Auch die OpenDNS-Server verhalten sich so, zumindest wenn man es nicht umstellen kann. Eigentlich sollte bei nicht-existierenden Domainnamen nicht auf eine solche Seite geleitet werden. Daher benutze ich die OpenDNS-Server nicht und habe mir welche aus der obigen Liste gesucht. Man muss auch aufpassen, dass man keine bösartigen DNS-Server erhält, die ab und zu absichtlich die Domainnamen zu einer IP-Adresse übersetzen, die eigentlich nicht dem Domainnamen zugeordnet ist, um so den Nutzer, der eigentlich nur Google besuchen will, auf eine andere Seite zu leiten, von der aus man ihn weiter fehlleiten, verfolgen, ausschnüffeln oder in sein System eindringen kann, indem man Schadkode zur Ausfürhung bringt. Um zu überprüfen, ob ein DNS-Server bei nicht-existierenden Domainnamen auch vernünftig zurückgibt, dass er ihn nicht zu einer IP-Adresse hat übersetzen (lassen) können, kann man folgendes tun:

    Start -> Ausführen: cmd
    Im Konsolenfenster eingeben:
    nslookup nichtExistenterDomainname zuTestenderDNSserver

    Erzeugt dies die Ausgabe
    “*** nichtExistenterDomainname wurde von [...] nicht gefunden: Non-existent domain”,
    verhält sich der DNS-Server korrekt.

    Beispiel:
    Befehl: nslookup http://www.ddsdsad32432243 .com 211.31.132.40
    Ausgabe:
    -Start-
    Server: dns03.mel.optusnet .com .au
    Address: 211.31.132.40

    *** http://www.ddsdsad32432243 .com wurde von dns03.mel.optusnet .com .au nicht gefunden: Non-existent domain
    -Ende-

    211.31.132.40 hat sich in diesem Fall also normal verhalten, denn er sagt uns, dass der Domainname nicht existiert.

    Gegenbeispiel (mit OpenDNS-Server: 208.67.222.222):
    Befehl: nslookup http://www.ddsdsad32432243 .com 208.67.222.222
    Ausgabe:
    -Start-
    Server: resolver1.opendns .com
    Address: 208.67.222.222

    Nicht autorisierte Antwort:
    Name: http://www.ddsdsad32432243 .com
    Address: 67.215.65.132
    -Ende-

    Hier wird also eine IP-Adresse zurückgegeben zu einer Domain, die es eigentlich gar nicht gibt. Man kann nun einmal diese Seite besuchen mit http://67.215.65.132/ und sehen, dass es sich um eine “Der Domainname xyz wurde nicht gefunden”-Seite handelt.

  • 18 Toter Igel // Apr 18, 2009 at 21:16

    Das http:// muss bei den nslookup-Befehlen weg! Das hat die Seite hier automatisch hinzugefügt, nicht meine Schuld :D

  • 19 Kritiker // Apr 18, 2009 at 21:56

    Der Krüppel im Rollstuhl und mit ihm die Judenmafia hat nicht eher Ruhe, bis alle demokratischen Internetforen gesperrt sind. Wie steuern schon wieder auf ein Diktatur zu!

  • 20 Freibeuter // Apr 18, 2009 at 22:05

    Das System wird die Internetsperren, also die Beschränkung der freien Meinungsäußerung im Netz auch BITTER NÖTIG haben, denn alsbald werden UNRUHEN ins Land überziehen.

    Aufgrund der massiven Wirtschaftseinbrüche und der rapide steigenden Massenarbeitslosigkeit, steht es der BUNDESANSTALT FÜR ARBEIT spätestens im Herbst diesen Jahres an INSOLVENT (sic !) zu sein.

    DAS MUSS MAN SICH MAL AUF DER ZUNGE ZERGEHEN LASSEN angesichts der an Kommunismus erinnernden Steuerlasten, die ein (glücklicher Noch-)Arbeitsplatzbesitzer jeden Monat abzudrücken hat !

    Die Systemmedien berichten mittlerweile zuhauf darüber.

    Fragt sich nur wie lange.

    Ist ja alles Gold in der brD und ein paar (Millionen) Sozialschmarotzer können wir – dank EU – ja offiziell auch noch gebrauchen.

    http://de.altermedia.info/general/eu-wahnsinn-hartz-iv-fur-jeden-asylanten-060409_26162.html

    http://de.altermedia.info/general/zahl-der-asylbewerber-erreicht-hochststand-100409_26428.html

    Sammelverweis :

    http://news.google.com/news?pz=1&ned=de&hl=de&q=bundesagentur

    Ein zentrales Thema, dessen Erörterung bei Altermedia ich hiermit anrege und die Schriftleitung auch nicht kalt lassen kann

  • 21 Pamela // Apr 18, 2009 at 22:09

    Neue ‘rechts’ Hetze im Spiegel, wie jede Woche.

    Gebt kein Geld dafür aus:

    http://www.torrent-tatty.ir/index.php?topic=161.0

  • 22 Anonym // Apr 18, 2009 at 23:31

    Hier eine kleine Liste von öffentlichen DNS-Servern: 213.73.91.35, 62.2.100.201, 77.220.232.44, 194.150.168.168, 204.152.184.76, 80.237.196.2, 194.95.202.198, 194.145.226.26, 198.6.1.122, 134.95.129.23, 130.149.4.20, 193.158.124.58 (Stand: 17. April 2009)

  • 23 xyz // Apr 19, 2009 at 8:19

    Legt euch einfach eine Liste von IP-Adressen der Seiten an, die ihr regelmäßig besucht.

    Klappt aber auch nicht immer, wenn man z.B. die altermedia-IP (66.7.203.193) direkt angibt, wird ein Passwort verlangt. Vielleicht kann altermedia das auch irgendwie anders einrichten.

  • 24 Bremen // Apr 19, 2009 at 8:57

    @JAP JonDo…:
    Probiere mal CYBER GHOST aus, habe nur gutes darüber gehört: http://www.computerbild.de/download/CyberGhost-VPN-2311961.html

    Aber Windows scheint den nicht zu mögen, kommt gleich ne Warnmeldung und später kommt keine Verbindung mit Verweis auf mögliche Firewalls, obwohl die eigentlich das Programm freigeschaltet haben. Gibt es da einen Trick, den man wissen sollte?
    Die Schriftleitung

  • 25 Cyber Ghost // Apr 19, 2009 at 9:01

    @JAP JonDo
    Nur zu empfehlen…http://www.computerbild.de/download/CyberGhost-VPN-2311961.html

  • 26 germershausen // Apr 19, 2009 at 9:14

    Ich würde hier nicht jede IP die ich in den Kommentaren von Altermedia lese wahllos übernehmen. Vielleicht sind Adressen dabei die sich nur für Eure IP interessieren und der Kommentar wurde vom BND oder sonstwem verfasst. Würde mich nicht wundern …

  • 27 Mindchanger // Apr 19, 2009 at 9:34

    Wenn man “nur” eine gesperrte Seite wieder sichbar machen möchte empfehle ich die Seite: http://hidemyass.com/ .

    Dort einfach gewünschte URL eingeben und los geht dat :-)

  • 28 Toter Igel // Apr 19, 2009 at 9:41

    @xyz:
    Alle Rechner im Internet werden über die ihnen zugeordnete IP-Adresse adressiert. Damit man sich die IP-Adressen nicht merken muss, gibt es das Domain Name System, das es erlaubt, Domainnamen den IP-Adressen zuzuordnen, dass man sich nur noch den Domainnamen merken muss, ihn dann z.B. im Browser eingibt, der den Domainnamen zur IP-Adresse vom DN-System auflösen lässt, und über diese IP-Adresse dann den Server erreichen kann. Hat man nun mehrere Webseiten(sätze), z.B. de.altermedia.info und nl.altermedia.info, auf einem Server mit gleicher IP, muss der Server irgendwie unterscheiden können, welche der vielen möglichen Seiten(sätze) er anzeigen soll. Daher gibt es in HTTP-Anfragen ein Feld namens Referer, in dem der Browser den Domainname mit an den Server überträgt, anhand dem der Server dann erkennen kann, welche Seite gefragt ist, weil ja die IP-Adresse alleine nicht reicht um die Seite zu identifizieren. Wenn man also nur die IP-Adresse eines Servers eingibt, dann erreicht man zwar den richtigen Server, aber der Server kann nicht entscheiden, ob er de.altermedia.info bereitstellen soll oder nl.altermedia.info, weil der Browser ihm nur die IP-Adresse im Referer-Feld der HTTP-Anfrage mitgeteilt hat.

    Man kann jedoch eine aus alten Zeiten überlieferte Datei benutzen, um auf dem eigenen Rechner einfach eine eigene Zuordnung zwischen Domainnamen und IP-Adressen herzustellen. Die Datei befindet sich an der Stelle
    C:\Windows\system32\drivers\etc\hosts
    bzw allgemeiner
    %systemroot%\system32\drivers\etc\hosts
    Man kann sie mit dem Text-Editor öffnen und sieht dann einen Eintrag wie
    127.0.0.1 localhost
    Dieser Eintrag ordnet der IP-Adresse 127.0.01 den Namen localhost zu. Immer wenn man localhost eingibt, wird dieser Name zur Adresse 127.0.0.1 übersetzt, ohne einen Domainnameserver kontaktieren zu müssen. Man kann also auch einen Eintrag für Altermedia dort einfügen (ohne die Leerzeichen vor den Punkten, die sind hier nur, um zu verhindern, dass das Kommentarsystem ein http:// voranstellt), z.B.
    66.7.203.193 de .altermedia .info
    Nun kann man http://de.altermedia.info die deutsche Altermediaseite besuchen, ohne dafür das Domainnamesystem abfragen zu müssen. Will man auch noch die holländische Altermediaseite eintragen, dann geht das genauso, nämlich über
    66.7.203.193 nl .altermedia .info
    Der Nachteil ist allerdings, dass man Altermedia nicht mehr erreichen könnte, wenn sich die IP-Adresse des Servers ändert. Bei einer Anfrage an das Domainnamesystem könnte man Altermedia noch immer erreichen, weil dort die IP-Adresse, die die de .altermedia .info zeigt im Gegensatz zur hosts-Datei aktualisiert wurde. Man muss die hosts-Datei also aktuell halten.

    Um die Änderung in der hosts-Datei aktiv zu machen, muss man alle Netzwerkverbindungen neustarten, also deaktivieren und wieder aktivieren, oder man startet einfach den Rechner neu. Auch muss aktiviert sein, dass der Rechner die Datei überhaupt verwenden soll. Dies ist normalerweise der Fall. Es benutzen aber auch einige Schadprogramme diese Datei, um zum Beispiel google.de umzuleiten auf eine bösartige Seite. Es kann also sein, dass irgendein Sicherheitsprogramm die Verwendung der Datei deaktiviert hat. Um zu schauen, ob sie aktiviert ist, öffnet man die Einstellungen einer beliebigen Netzwerkverbindung wie oben in den Videos gezeigt, öffnet ebenfalls die Eigenschaften des TCP/IP-Protokolls, drückt im TCP/IP-protokoll-Einstellungsfenster auf den Knopf Erweitert, wechselt dort zu WINS, und schaut, ob der Haken bei “LMHOSTS-Abfrage aktivieren”, gesetzt ist und setzt ihn falls er es nicht ist. Dann auf Ok, Ok, Ok, …, alle Netzwerkverbindungen neustarten oder Rechner neustarten, und man erreicht das Ziel. Um zu überprüfen, ob es funktioniert, kann man auch einmal garkeinen DNS-Server mehr angeben, also das gleiche machen wie in den obigen Videos, aber keine IP-Adressen in die Felder eintragen. de.altermedia.info sollte dann immer noch verfügbar sein, wenn man es in die hosts-Datei korrekt eingetragen hat und die Namensauflösung mit Hilfe dieser Datei stattfindet.

  • 29 australische sperrliste // Apr 19, 2009 at 10:13

    Da es zum Thema paßt – was hier angeblich “kinderpornographische Seiten” sein sollen, sind offenbar zu 99,9 % ganz normale Erotikseiten pornographischen Inhalts, also nix Kinderpornographie.

    http://www.wikileaks.org/wiki/A_Blacklist_for_Websites_Backfires_in_Australia

    Australian government secret ACMA internet censorship blacklist, 18 Mar 2009:

    http://www.wikileaks.org/wiki/Australian_government_secret_ACMA_internet_censorship_blacklist%2C_18_Mar_2009

  • 30 Bruder Grimm // Apr 19, 2009 at 12:21

    Vorsicht bei den Sperrlisten von Wikileaks, die sind infiziert!

  • 31 PA // Apr 19, 2009 at 14:49

    Hier gibt’s auch Anleitungen:

    http://www.ccc.de/censorship/dns-howto

  • 32 wookie // Apr 19, 2009 at 21:29

    Was soll die Sperre denn bewirken, wenn sie kinderleicht zu umgehen ist?

  • 33 VRIL // Apr 19, 2009 at 22:10

    Handzettel + Schreibmaschine !

    Verbreitet wichtige Informationen per Flugblatt !

  • 34 Leave a Comment // Apr 19, 2009 at 22:37

    Is ja geil, wie ihr Nazis auf die ComputerBILD abfahrt.. HiHi… und von jap auch keine Ahnung *grins* – aber macht ruhig – die linke nutzt schon lange kein Jap mehr – nu schaut mal warum.

    @Die Schriftleitung: Nur für euch – ihr löscht ja eh nur.

  • 35 Westfront // Apr 20, 2009 at 6:49

    “Leave a Comment // Apr 19, 2009 at 22:37

    Is ja geil, wie ihr Nazis auf die ComputerBILD abfahrt.. HiHi… und von jap auch keine Ahnung *grins* – aber macht ruhig – die linke nutzt schon lange kein Jap mehr – nu schaut mal warum.

    @Die Schriftleitung: Nur für euch – ihr löscht ja eh nur.”

    Scriptkiddy hat gesprochen, und keinen interessierts. ;)

  • 36 germershausen // Apr 20, 2009 at 13:31

    Leave a Comment // Apr 19, 2009 at 22:37

    Is ja geil, wie ihr Nazis auf die ComputerBILD abfahrt.. HiHi… und von jap auch keine Ahnung *grins* – aber macht ruhig – die linke nutzt schon lange kein Jap mehr – nu schaut mal warum.

    @Die Schriftleitung: Nur für euch – ihr löscht ja eh nur

    JAP ist nicht zu empfehlen. Dieses Projekt wird von der BRD im Rahmen eines Uni-Projekts gesponsort. Es ist nicht immer klar ob mitgeloggt wird oder nicht. Jedenfalls hätte die Staatsanwaltschaft sehr schnell Zugriff auf deren Server und hatte es bereits in der Vergangenheit.

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