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| Siegfried Verbeke |
Wie wir erst jetzt erfahren, befindet sich der belgische Revisionist Siegfried Verbeke, der ursprünglich ebenfalls und aus den gleichen Gründen wie Ernst Zündel und Germar Rudolf in Mannheim vor Gericht stehen wollte, dann aber im Mai vergangenen Jahres gegen Auflagen wieder freigelassen wurde, wieder in Haft. In einer von seiner Frau verbreiteten Mitteilung heißt es in deutscher Übersetzung:
Siegfried Verbeke befindet sich seit dem 15. Dezember 2006 - nachdem er aus der JVA-Heidelberg entlassen worden war - in Haft in Belgien, seinem Heimatland.
Seither hat Siegfried keinerlei Post von Revisionisten erhalten, was damit erklärt sein mag, daß die meisten unter ihnen über seine erneute Inhaftierung nicht informiert sind.
Ich bitte deshalb darum, ihn moralisch zu unterstützen und zu ermuntern und ihm ein paar Zeilen in einem Brief oder auf einer Karte zu schreiben, auch und insbesondere als Zeichen an jene, die es darauf abgesehen haben, daß er seine Meinung widerruft oder ändert!
Seine derzeitige Anschrift:
Siegfried Verbeke
Cell 2225
Gevangenis Hasselt
Zwarte Brugstraat 4
3500 Hasselt
Belgium
Seine Frau EDNA GENOBILI-VERBEKE ist zu erreichen unter:
siegfriedverbeke@hotmail.com
Weshalb Verbeke in Belgien erneut inhaftiert wurde, ist derzeit unbekannt. Immerhin weigerte sich Belgien noch im Jahre 2004, den seinerzeit ebenfalls aufgrund von Meinungsdelikten inhaftierten Verbeke nach Deutschland auszuliefern. Dies gelang erst später, nachdem Verbeke bei einem Aufenthalt in Amsterdam von der niederländischen Polizei festgenommen worden war. In Deutschland saß Verbeke dann bis Mai 2006 in der Heidelberger JVA in Untersuchungshaft. Da das Mannheimer Landgericht kein Hauptverfahren gegen ihn anstrengte, wurde er wieder freigelassen. Seitdem hatte man nichts mehr von ihm vernommen.
Siehe auch
Altermedia 15.11.06
Quelle: Störtebeker-Netz 18.02.07



8 responses so far ↓
1 bildad // Feb 18, 2007 at 16:54
“In Deutschland saß Verbeke dann bis Mai 2006 in der Heidelberger JVA in Untersuchungshaft. Da das Mannheimer Landgericht kein Hauptverfahren gegen ihn anstrengte, wurde er wieder freigelassen.”
Interessant und ist in Belgien in Haft, ich dachte immer bei der Weltmeisterschaft bezüglich Meinungs- oder Wiederbetätigungsstrafen hat Ö die Goldmedaille, BRD mit einigen Abstand Silver und dann der Rest das Blech.
2 Rudolf // Feb 18, 2007 at 21:04
@bildad: Naaa, das liegt nur daran, dass er kein Deitscher ist. Da braucht man ihn nicht so hart rannehmen…
3 TH // Feb 19, 2007 at 1:26
Gehört zwar eigentlich zu Ernst Zündel, aber der Zündel-Artikel ist schon so weit runtergerutscht, hier lesen es vielleicht mehr. Verbeke ist ja eigentlich das gleche Thema.
Paul Fromm (Director, Canadian Association for Free Expression) hat auf seinem Bog einen Vordruck für Protestbriefe an die Bundesregierung bzw. an alle deutsche Botschaften geschrieben. Der Vordruck ist auf englisch und natürlich in erster Linie für kanadische und US-Bürger gedacht. Man kann ihn ja auch als Anregung sehen und seinen eigenen Text schreiben.
Hier der Link:
http://waunetanebraskanews.blogspot.com/2007/02/form-letter-to-send-to-german.html
Und es gibt einen neuen offenen Brief von Ernst Honsik, diesmal an Hassrichter Meinerzhagen persönlich.
Kleine Kostprobe:
“Enttäuscht über das Urteil von sieben Jahren Kerker für eine Meinung: Dies ist die höchste und unmenschlichste Strafe, die jemals im nichtkommunistischen Europa und in Friedenszeiten für eine Meinungsäußerung während der letzten 150 Jahre verhängt worden ist. Denn nicht zu fünf Jahren Kerker haben Sie Zündel verdammt, sondern zu sieben Jahren, indem Sie ihm die zwei Jahre kanadischer Folterhaft nicht “angerechnet” haben, obwohl Sie nur zu gut wußten, daß diese Haft in kausalem Zusammenhang mit seiner Bitte um Sachbeweise für den Holocaust stand. Sie können Ihre Hände also auch diesbezüglich nicht in Unschuld waschen.”
Vielleicht erscheint der ganze Text hier ja auch noch, die letzten Honisk-Briefe konnte man ja auch hier lesen.
4 TH // Feb 19, 2007 at 1:31
Zu schnell abgeschickt. Gerd Honsik natürlich. Nicht daß ich noch von Ernst Honsik und Gerd Zündel schreibe…
5 bildad // Feb 19, 2007 at 5:00
@ Rudolf
Na komm , das von Strache ” „Und ihr wisst, was die Maul- und Klauenseuche ist. Wenn osteuropäische Arbeiter im Westen arbeiten müssen, maulen sie. Wenn sie nicht arbeiten können, klauen sie.“ lol
” Aus Belgien kamen Proponenten des Vlaams Belang, aus Frankreich unter anderem der stellvertretende Vorsitzende des Front National, Bruno Gollnisch…………………….”
Wie geht das mit Udo, ich wurde noch nie nach Ö eingeladen, warum eigentlich nicht?
6 bildad // Feb 19, 2007 at 5:13
Udo könnte sich nicht wehren, gegen Ö-Rechtspopulisten weder gegen Strache, Westenthaler, alten Haider oder Stadler.
http://www.youtube.com/watch?v=jJy0dpDSyUw
Alter Klassiker.
7 Markus // Feb 19, 2007 at 18:19
Hat zwar nichts mit’m Thema zu tun, ABER:
RÜTTGERS RABIAT! NRWs Ministerpräsident zeigt “Hitlergruß!” Darf der das?
http://www.spiegel.de/fotostrecke/0,5538,PB64-SUQ9MTk0NzgmbnI9NQ_3_3,00.html
Oder so ähnlich…
8 Rudolf // Feb 19, 2007 at 19:00
Fast so schlimm wie Holo-Leugnung:
In Kroatien fällt ein Sack Reis mit Hitler-Konterfei um:
http://www.focus.de/politik/ausland/kroatien_nid_44937.html
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