| Jan Bernhoff |
Wie die iranische Nachrichtenagentur IRNA meldet, wurde der schwedische Lehrer Jan Bernhoff (35) aus dem Schuldienst entlassen, weil er im Dezember an der Teheraner Holocau$t-Konferenz teilgenommen hatte. Bernhoff hatte auf der Konferenz zum Thema „Demographie des Holocaustes“ gesprochen. Bernhoff erklärte gegenüber den pro-zionistischen Drahtziehern seines Berufsverbotes: „Sie sollten nicht dagegen sein, dass ich gezeigt habe, dass die Historiker in Bezug auf den Holocaust Widersprüchliches geschrieben haben.“ Darüber hinaus ließ er die iranische Nachrichtenagentur wissen, dass ein Grund für seine Konferenzteilnahme außerdem gewesen sei, festzustellen, wie weit die Toleranz des Westens überhaupt geht. – Wir fürchten, nun weiß er es.
Ähnlich „tolerant“ wie in Schweden zeigt man sich auch in Israel. Dort erhielten vergangene Woche, auf Weisung des israelischen Innenministers, alle Mitglieder der antizionistischen jüdischen Religionsgemeinschaft Neturei Karta, die an der Teheraner Konferenz teilgenommen haben, Einreiseverbot für Israel. Wie es heißt, sollen einige jüdische Teilnehmer der Konferenz inzwischen ihre Teilnahme an derselben bedauert haben, doch darf man davon ausgehen, dass hier nicht so sehr Enttäuschung über den Verlauf der Veranstaltung eine Rolle spielt, sondern das zionistische Kesseltreiben gegen die Beteiligten, von dem auch die Familien der Teilnehmer nicht ausgenommen sind.
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| Moishe A. Friedman |
Zu den vom Einreiseverbot für Israel betroffenen Juden gehört auch der Wiener Oberrabbiner Moishe A. Friedman, dem man besonders verübelt, dass er selbst gegenüber der israelischen Tageszeitung „Haaretz“ kein Blatt vor den Mund nahm und die Konferenz in Teheran als „Fest der freien Meinungsäußerung“ und „Exempel“ für die Welt bezeichnete. Allerdings scheint Friedman sich nicht überall so forsch geäußert zu haben, so zitierten die IKG-News am 26. Januar aus einer Meldung der österreichischen Nachrichtenagentur APA: „…Während Friedman in Teheran vom Holocaust als einer “erfolgreichen Fiktion” mit “legitimen Zweifeln an einigen Statistiken” gesprochen hatte, redete er nach seiner Rückkehr nach Wien von der “Tatsache”, dass sechs Millionen Juden im Holocaust ermordet worden seien. Möglicherweise befürchtet Friedman, wie der Historiker David Irving in Österreich wegen Holocaust-Leugnung strafverfolgt zu werden.“
Nach unserem Dafürhalten eine Äußerung, die nicht so sehr gegen Friedman, sondern vielmehr gegen die politischen Verhältnisse in Österreich spricht.
Siehe auch
IKG News 26.01.07
Quelle: Störtebeker-Netz 28.01.07

8 responses so far ↓
1 Nanga Parbat // Jan 28, 2007 at 21:25
Nun der bestialische Mord an Daniel Wretström düfte doch ein Beweis für die Toleranz in Schweden sein. Schließlich sind seine Mörder (natürlich alle ausländische Kulturbereicherungen) mit lächerlichen Strafen davon gekommen. Toleranz wird also durchaus geübt, es sind allerdings die berühmten “Gleicheren” die in ihren Genuss kommen.
2 Alexander // Jan 28, 2007 at 23:01
“Ahmadinejad ist menschliches Tier”
http://www.vienna.at/news/welt/artikel/ahmadinejad-droht-israel-erneut/cn/news-20070128-11365400
Rom/Wien (APA) - Der israelische Botschafter beim Vatikan, Oded Ben Hur, hat den iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad als „menschliches Tier“ und als „Stellvertreter Hitlers“ bezeichnet. Ben Hur äußerte sich nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur ANSA am Samstag anlässlich des Holocaust-Gedenktages bei einer Veranstaltung in Belluno.
Der Botschafter kommentierte die wiederholten Drohungen Ahmadinejads gegenüber Israel und dessen Behauptung, der Holocaust sei ein Mythos. Nach Ansicht Ben Hurs ist der Iran dabei, sich nukleare Fähigkeiten zu verschaffen, um das zu verwirklichen, was die Führung in Teheran ständig predige, nämlich die Zerstörung Israels.
„Aber Gott sei Dank ist Israel stark und wird sich zu verteidigen wissen“, betonte der Diplomat, der sich auch kritisch zum Islam äußerte. „Nicht alle Muslime sind Terroristen. Aber alle Terroristen sind Muslime, das ist eine Tatsache“, meinte Ben Hur.
AvL: War Ben Hur nicht irgend so ein Wagenrennenlenker zu römischen Zeiten? Das Rabiate scheint wohl in der Familie zu liegen…
3 Suebe // Jan 29, 2007 at 7:31
“AvL: War Ben Hur nicht irgend so ein Wagenrennenlenker zu römischen Zeiten? Das Rabiate scheint wohl in der Familie zu liegen…”
Ben Hur war meines Wissens im gleichnamigen Film ebenfalls Jude. Der (Namens-)Apfel fällt hierbei also nicht weit vom (Glaubens-)Stamm.
Im Film (= zur damaligen Zeit) wurde allerdings ein “Götzenanbetender” Römer sein unerbittlichster (Religions-)Feind - wie er auch sein ehemals bester Freund war.
4 TodosAlemanesUnidos // Jan 29, 2007 at 16:40
Bert Brechts Geschichte von Herrn Keuner und “Der Macht” ist mit ihrem letzten Satz also doch eine literarische Irreführung:
“Da wickelte ihn Herr Egge in die verdorbene Decke, schleifte ihn aus dem Haus, wusch das Lager, tünchte die Wände, atmete auf und antwortete: „Nein.”
Dienen wollte er “Der Macht” nicht, aber er sagte es nicht, sondern diente ihr, weil sie noch jung und gewalttätig war.
Und im Iran wird der Präsident provoziert, nur weil er die Stirn aufbietet, gegen diese Macht eine andere Macht aufzubieten: Die Entzauberung der Magie durch unparteiische Wahrheit.
Da muß einem doch der Satz des verstorbenen Judenzentralrates Paul Spiegel einfallen, der über den Mel Gibson Film “Die Passion Christi” gesagt hatte:
„Mit dieser drastischen Darstellung verkürzt der Film die Botschaft der Bibel auf problematische Weise. Der Film birgt die Gefahr in sich, das Leben Jesu auf die letzten zwölf Stunden zu reduzieren.“ (in Wikipedia)
Ei ja, und das wird wohl mit den zwölf Jahren des Dritten Reiches genauso gewesen sein, und vielleicht erst recht mit den letzten drei Jahren des Zweiten Weltkrieges. Denn “der größte Friedhof der Weltgeschichte”, wie am gestrigen Gedenktag wieder von den Zentralratsmündern georgelt wurde, kann ja nur der Verbalexzess solcher “Emanzipation” sein. Die lernen in 140 Jahren mehr als die Christen in 1400 Jahren …
5 Tonny // Jan 29, 2007 at 19:10
Wer die Wahrheit sucht, ist kriminel. Wer die Luge lebt, ein Held. Echte demokratie, und wirkich traurig.
6 Mjölnir // Jan 29, 2007 at 22:59
auf dem “Nachrichten”-Portal “web.de” stand heute unter http://magazine.web.de/de/themen/nachrichten/ausland/index.html:
Ahmadinedschad bietet “Hilfe” an.
Es wird also die Behauptung aufgestellt, der iranische Präsident biete keine Hilfe an, sondern er tue nur so.
Das entspricht auch dem Bildzeitungsmotto: “wenn wir die DDR in Anführungszeichen setzen, dann sieht es so aus, als
1. gebe es sie nicht,
2. sei sie, wenn es sie doch gibt,
a) nicht demokratisch und/oder
b) keine Republik,
3. erkennen wir sie sowieso nicht an.”
Solange die Jµden den Schorsch Tabbeljuh am Nasenring haben, kann der Achmadinedschad im Dreieck springen und dabei die Internationale auf die Melodie von Havanagilah jodeln, er wird doch nichts daran ändern, daß ihm nur schlechtes unterstellt wird: böse Absichten, unkluges Handeln…
7 Mjölnir // Jan 29, 2007 at 23:00
bitte nachtragen:
Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de
8 PA // Jan 30, 2007 at 19:32
In der “Deutsche Stimme” Ausgabe Februar 2007 kommt Benedikt Frings, ebenfalls ein Besucher der historischen Konferenz in Teheran, im DS-Gespräch zu Wort. Selten hat mir jemand so aus der Seele gesprochen wie Herr Frings mit seinen politischen Einschätzungen. Dieser Mann sollte m.E. in der nationalen Bewegung eine führende Rolle spielen.
Übrigens: Die Deutsche Stimme ist wirklich eine der besten Lektüren zum deutschen und internationalen Zeitgeschehen! In diesem Blatt verbinden sich hohes sprachliches Niveau und politischer Durchblick auf kongeniale Weise.
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