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Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Bremer “Heldengedenken in pink” (19.11.08)

November 19th, 2008 · Post your comment (23 Comments)

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Wo bleibt eigentlich hier der

Aufschrei der Empörung?

Bremen: Für riesige Empörung sorgte in den vergangenen Tagen die Verunstaltung von Judenfriedhöfen in Erfurt und Gotha, obwohl diese optisch nicht so sehr Schändungen glichen, sondern mehr bestimmten Beispielen moderner expressiver Kunst, bei der ja zuweilen auch ganz gern auf Schweinebestandteile zurückgegriffen wird.

Während hier jedoch die veröffentlichte Meinung, einschließlich regionaler und überregionaler Politikergarde umgehend zum Protest antraten, ereignete sich fast zeitgleich ein durchaus artverwandtes Ereignis, bei dem sich bislang noch kein nennenswerter Politikerzorn zeigte. So beschmierten Unbekannte in der Nacht zum Volkstrauertag das Kriegerdenkmal auf der Altmannshöhe in den Wallanlage mit pinker Farbe, wobei beschmieren vielleicht nicht ganz der richtige Ausdruck ist. In einem der TAZ zugeleiteten Bekennerschreiben heißt es u. a.:
„Da heute wieder Soldaten für deutsche Interessen sterben, haben wir dem Heldengedenken einen anderen Anstrich gegeben.”

Das Kriegerdenkmal war 1935 errichtet worden. Neben den Namen von Bremer Kriegsgefallenen enthält es auch die Namen derer, die während der Revolutionswirren gefallen waren, um die Stadt vor bolschewistischen Räteexperimenten zu bewahren.

DieTAZ zitiert aus dem Bekennerschreiben weiter:
„Das Heldengedenken gibt vor, dass es Gründe gibt, für die Soldat_innen in den Krieg ziehen, töten und sterben sollen”, schreiben die AnstreicherInnen weiter. Bei “all dem Heldengedenken und seinem soldatischen Männerbild wird über die Kriegsgründe nicht mehr reflektiert. Vielmehr wird gelogen, bis möglichst viele bereit sind, ihre Mitmenschen sterben zu sehen.” Weil “SoldatInnen heute immer mehr zum globalen Mittel der Politik werden”, wie im Kosovo, dem Kongo oder Afghanistan, sei Heldengedenken als “Element der Kriegsmotivation” anzugreifen. Jeder Mensch, der dort sterbe, sei “einer zu viel”. Um “alle Gewaltopfer zu trauern, ist richtig, nicht aber um die Soldaten, die sie waren”. Das Schreiben schließt mit der Aufforderung, die Gipfelfeierlichkeiten zum 60. Jahrestag der NATO-Gründung im April in Straßburg “den Rhein runter zu spülen”. …“

Bezeichnenderweise erfolgte bis zum Montagnachmittag noch nicht einmal eine Anzeige von Seiten der Stadt, so dass die Polizei letztlich selber von Amts wegen eine Anzeige wegen Sachbeschädigung aufnahm.

Ungeachtet dessen gab es jedoch bereits durchaus bemerkenswerte Äußerungen aus dem öffentlichen Leben. So meinte der Leiter des Landesamtes für Denkmalpflege, Georg Skalecki, dass die pinke Bemalung des Denkmals zwar „keine akzeptable Form des Protestes“ sei und man das Denkmal so annehmen müsse, wie es die Geschichte überliefert hätte, doch dass es möglich sei, es umzuwidmen oder zu kommentieren, wie das gleichfalls in Bremen befindliche „Reichskolonialehrenmal“, dass man 1989 in offiziell „Antikolonialdenkmal“ umbenannte. Sichtlich mit Augenzwinkern erklärte Skalecki, dass ein solches Verfahren mit dem Soldatendenkmal auf der Altmannshöhe „die Entscheidung der Politik“ sei.

Karin Krusche

Noch interessanter die Reaktion der grünen Bürgerschaftsabgeordneten Karin Krusche, die sinnigerweise auch für Denkmäler zuständig ist. So schreibt die TAZ:
„Die für Denkmäler zuständige grüne Bürgerschaftsabgeordnete Karin Krusche findet es “gut, dass Leute darauf aufmerksam machen, dass es ein Denkmal gibt, dessen Botschaft man mal überdenken sollte”. Solche Erinnerungsstätten seien zwar Zeugnisse ihrer Zeit, doch man könne “kontrovers diskutieren, ob sie so noch zeitgemäß” seien. Die bei dem Elefanten gewählte Lösung könnte ein Vorbild sein. Ein Diskussionsanstoß dürfe “nicht durch Zerstörung” von Denkmälern geschehen, “aber anmalen ist nicht zerstören”. In der Vergangenheit habe es wiederholt Initiativen gegeben, die das Kriegerdenkmal kritisiert hätten. “Die sind aber immer ohne Folgen geblieben.” Insofern sei die Aktion ein “guter Anlass für die Stadt und die Kulturdeputation, sich damit mal auseinander zusetzen”, so Krusche.“

So, so, anmalen heißt also nicht zerstören. So betrachtet, könnte man ja davon ausgehen, dass die Anschläge auf die Judenfriedhöfe in Erfurt und Gotha sowie das Bemalen des Görlitzer Synagogenbaus mit gelber Farbe auch keine Akte der Zerstörung oder der Schändung waren, sondern lediglich ein in expressionistischer künstlerischer Form verpackter Aufruf an die Politik, Stätten dieser Art doch bitte schön einer vernünftigeren Nutzung zuzuführen.

Wie man wohl in Bremen reagieren würde, suchten sich andere Aktionsmaler gleichfalls ein Objekt für ihre künstlerischen Neigungen aus. Ein Ziel wäre da möglicherweise
schnell gefunden, so lesen wir heute im WESER KURIER:
„…Ein grauer, regenverhangener Tag wie geschaffen für düstere Gedanken. Doch für die Jüdische Gemeinde in Bremen war es gestern ein Freudentag. Sieben Jahre nach den ersten Planungen weihte sie ihre neue Begräbnisstätte beim Riensberger Friedhof mit einer feierlichen Zeremonie ein.

Der alte jüdische Friedhof mit etwa 1200 Gräbern in Hastedt ist bis auf einige reservierte Restplätze belegt. Also ging die Jüdische Gemeinde mit ihrer Vorsitzenden Elvira Noa schon vor Jahren an die Planung eines neuen Friedhofes. Es war ein langer Weg der Suche und durch die Instanzen, wie sie gestern meinte. Vor vier Jahren fiel die Entscheidung für das Gelände einer ehemaligen Gärtnerei beim Riensberger Friedhof. Es galt, einige Ängste bei Anwohnern auszuräumen. Der sumpfige Boden musste ausgetauscht und meterhoch durch Sand ersetzt werden. Es gab Verzögerungen, bis nach sieben Jahren nun das begrünte Gelände mit zehn hohen Lebensbäumen, Wegen und Mauer eingeweiht werden konnte.

Der siebte Tag der Schöpfungsgeschichte spielt für die jüdische Religion eine bedeutende Rolle. Mit sieben Umrundungen wurde Jerusalem geheiligt. Und siebenmal schritten gestern Mitglieder der Jüdischen Gemeinde das Areal ab, um auch diesen besonderen Ort zu heiligen. …“

Wir wollen hoffen, dass weniger nette Zeitgenossen, sich nicht auch die Zeit nehmen, um dieses Gelände ebenfalls abzuschreiten … und zu heiligen. Denn wie sagte die Grünen-Abgeordnete doch so treffend: „Anmalen ist nicht zerstören.“ – Nicht dass diese Äußerung noch jemand missversteht, denn wie heißt es doch so schön, was dem einen recht ist, ist dem anderen billig. Das wäre ja erschröcklich.

Siehe auch
TAZ 18.11.08

Indymedia 19.11.08



Tags: Allgemeines

23 responses so far ↓

  • 1 Eine andere Feldpostnummer // Nov 19, 2008 at 12:36

    Naja dann ist es eben kurzzeitig ein Mahnmal für die schwulen Soldaten gewesen ;-) *

    *Hm, so gesehen läßt sich das Beschmieren des Synagogenbaus in Görlitz dann wohl auch an expressionistisches Gedenken für die Juden interpretieren, die entweder Eierköppe sind oder denen mal ein Ei ausgelaufen ist. Ein inspirativer Gedanke. – Die Schriftleitung

    Vgl. mit den Aktionen der Nazis drängt sich fast ein “noch verhältnismäßig stilvoll” auf. Generell hat aber jedes Dorf nach dem 1.WK ein Mahnmal erhalten, im Stile der Zeit extrem imperialistisch und nicht selten künstlerisch schwach gestaltet. Welchen Sinn sollte es haben daran nun Kräfte zu verschwenden zumal da die Angehörigen der im 2 WK ermordeten Mörder noch leben. Vllt. böte es sich an im Bereich der Denkmäler dem jeweiligen Künstler, nicht selten wird es wohl ein lokaler/regionaler Gewesen sein, was wohl Anlass genug für Dörfer und Kleinstädte wäre, ein paar Informationen zu gönnen, da könnte man auf die heute befremdlich anmutende Ausführung hinweisen.

  • 2 Nationalist1 // Nov 19, 2008 at 13:00

    Also ich finde die Schriftleitung bei Altermedia lässt sich viel zu schnell provozieren. (Ich bin übrigens auch gegen Krieg)

  • 3 Leipziger // Nov 19, 2008 at 13:12

    Gewiß, es gäbe es mannigfaltig Gelegenheit, nicht mehr zeitgemäße Denkmale umzuwidmen:
    http://inlinethumb28.webshots.com/7131/2075885290102176721S600×600Q85.jpg

    Andererseits, wozu. Einfach die Natur ihr Werk tun lassen und das Ergebnis nachher wegkehren.

  • 4 Arminus // Nov 19, 2008 at 13:24

    Auch hier passierte ähnliches: http://www.npd-saechsische-schweiz.de/wordpress/?p=68

  • 5 Lucky Lack // Nov 19, 2008 at 13:34

    Schöne Aktion!
    Der deutsche Militarismus ist eh fürn Arsch und ihr habt wieder was zum heulen: “Wo bleibt nur der Aufschrei????? Empört sich denn niemand mit uns???”
    Sagt doch mal Bescheid wenn jemand mit in euer Geheul eingestimmt hat.

    Deutschland du Lackaffe!

  • 6 Verfassungspatriot // Nov 19, 2008 at 13:35

    Um beim Vokabular der Demokraten zu bleiben und damit praktizierten Verfassungsschutz einzufordern, sollte man feststellen, daß die Judenfriedhofsbemalungen in Erfurt und Gotha zwar „keine akzeptable Form des Protestes“ seien, doch dass es möglich wäre, diese zu ein „Antijudenfriedhöfen“ umzuwidmen oder zu kommentieren. Ebenso ist es „gut, dass Leute darauf aufmerksam machen, dass es“ einen Judenfriedhof „gibt, dessen Botschaft man mal überdenken sollte”. Solche Erinnerungsstätten seien zwar Zeugnisse ihrer Zeit, doch man könne „kontrovers diskutieren, ob sie so noch zeitgemäß” seien. Schließlich ist anmalen nicht zerstören. Insofern sind die Bemalungen der Judenfriedhöfe ein „guter Anlass für die Stadt und die Kulturdeputation, sich damit mal auseinander zusetzen”.

  • 7 Sühnequote 1:500 // Nov 19, 2008 at 14:06

    Wenn solche Vorkommnisse zum Volkstrauertag schon linke Tadition haben,
    warum fanden sich KEINE Kameraden dazu bereit, die Mahnmale für diese eine Nacht im Auge zu behalten, zumal sie tags zuvor stundenlange Pflege betrieben? ? ? ?
    Mir wär es eine Freude die nächtliche Jagd auf diese geisteskranken Nationalmasochisten zu eröffnen, das wäre Freddy Krüger leibhaftig.

  • 8 Lucky Lack // Nov 19, 2008 at 14:27

    “Mir wär es eine Freude die nächtliche Jagd auf diese geisteskranken Nationalmasochisten zu eröffnen”

    Und warum hast du Held es dann nicht einfach gemacht?
    Selber aktiv werden statt heulen “Warum hat es keiner gemacht?”

  • 9 Gunvald Larsson // Nov 19, 2008 at 15:01

    Meeensch, feldie, alter Pausenclown, Kriegerdenkmäler wurden schon nach 1870/71 im breiteren Maße errichtet, einige schon früher (Anlass: Befreiungskriege oder 1864/66 usw.)
    Nach dem 1. Wk war’s da von Staats wegen nicht mehr so in Mode.
    Das waren genau solche verhaltensgestörten Ausgeburten wie die “Maler von Bremen” hier. Und du evtl. noch mit deiner versammelten Klientel.

    Wie mag pinke Farbe wohl schmecken? Naja, kriegen wir ja zu sehen sollte irgendein Splatterpunk ebensolches wie in Bremen o.a. in unserer Gegend versuchen.
    Die arme Sau tut mir nun schon leid…ein wenig.
    ;-)

  • 10 Dumm, Dümmer, Nationaler Widerstand // Nov 19, 2008 at 16:04

    Ja Gunvald Larsson, vor dir sollte man schon sehr viel Angst haben. lol

  • 11 Gunvald Larsson // Nov 19, 2008 at 19:03

    @Dumm, Dümmer :

    Musst du ja nicht. Oder wo hab ich das behauptet?

  • 12 hansdampf // Nov 19, 2008 at 19:07

    Versachlichung scheint am Platz:

    “Wer wollte den Krieg?” bei video.google eingeben!!!!!!!!!!!!!!!!

  • 13 griesgram // Nov 19, 2008 at 21:29

    @Lucky Lack
    Klappspaten?
    Rote Birne einschlagen?
    War doch ein Anfang!
    Und kommt demnächst bestimmt häufiger, keine Sorge!

  • 14 Umpf // Nov 19, 2008 at 22:49

    Anmalen heißt nicht zerstören – ah ja.
    Wenn ich also Schweineurin vor der hiesigen Moschee verteile, wird das auch nicht als Akt des “Vandalismus” gedeutet?
    Danke, liebe Frau Krusche.

  • 15 Raindrops // Nov 19, 2008 at 23:02

    Denkmäler schänden ist etwas für geistig verarmte. Sowas macht man einfach nicht. Wenn es aber einen jüdischen Friedhof trifft, dann herrscht hier nur Häme. Scheinheilig.

    Abgesehen davon: wenn der Schmutzfink erwischt wird, dann soll er das Denkmal auf eigene Kosten wieder ordentlich herstellen.

  • 16 RaZi // Nov 19, 2008 at 23:44

    Da die Verursacher offensichtlich auf die Farbe rosa stehen, sollten wir ihnen ein rosa Dreieck anheften und eine Einweisung in ein Konzertlager veranlassen, wo ihnen dann die Flötentöne beigebracht werden.

    Übrigens, nebenbei: Toll, daß Altermedia.info wieder beständig aktualisiert wird.

  • 17 griesgram // Nov 20, 2008 at 0:05

    Wenn der Schmutzfink erwischt wird, könnte er ja eine letzte Wand in seinem Leben beschmieren.
    Muß ja nicht mit Farbe sein…

  • 18 Dietrich Behl // Nov 20, 2008 at 7:07

    Raindrops: Völlig recht, Denkmalschändung ist schlicht und einfach erbärmlich. Ob aber von nationaler Seite tatsächlich Häme herrscht, wenn es Judenfriedhöfe “erwischt”, darf bezweifelt werden. Wohl gibt es immer einige Personen, die sich ein wenig beruhigt fühlen, daß es nicht nur den eigenen Leuten so geht. Ohne dies rechtfertigen oder entschuldigen zu wollen, muß man doch sagen, daß solche Haltung typisch menschlich ist.

    Tatsächlich dürften die meisten aber eher skeptisch sein. Es hat bislang noch niemand fertiggebracht, mir schlüssig zu erklären, welche “Wirkung” wir Nationalsozialisten uns davon versprechen sollten, etwa Hakenkreuzschmierereien zu veranstalten. Selbst wenn man vollkommen davon absieht, daß unsere Einstellung uns solche Akte gar nicht gestattet, bliebe offen, inwieweit ein (zumindest mir nicht ersichtlicher) Nutzen die Kosten vor allem an (ohnehin nicht im Übermaße vorhandenen) Ansehen aufwiegen sollte.

    Warum sollte man also tatsächlich Judenfriedhöfe schänden? Und vor allem: Wenn es sich dabei wirklich um haßerfüllte “Nazis” handeln würde – warum beschränkt man sich auf kleinste Lächerlichkeiten? Ein bißchen Kunstblut, mal eine eingeworfene Scheibe? Schon die verkommene Ghettojugend hat bei ihren Stadtstreifzügen aus Langeweile inzwischen keinerlei Anstand mehr. Dabei werden durchaus auch mal Grabsteine umgeworfen, wenn man sich einen sonderbaren Lustgewinn davon erhofft. Aber verblendete, extremistische Überzeugungstäter belassen es bei Farbklecksen und gesprungenem Glas? Wenigstens für mich nicht unbedingt verständlich, wie ich gestehe.

    Zudem erinnere ich mich an einen Vorfall vor etlichen Jahren, wenngleich ich leider nicht mehr verorten kann, wo dieser stattfand. Jedenfalls ging ein medialer Aufschrei durch das Land, da ein Judenfriedhof geschändet worden sein sollte (irgendwelches Geschmiere). Einzig und allein die Menschen aus der unmittelbaren Umgebung schüttelten den Kopf aus einem anderen Grunde und sprachen teils von einer dreisten Lüge. Warum? Weil ihnen bekannt war, daß der Friedhof zu dieser Zeit Tag und Nacht bewacht wurde…

    Es ist richtig, daß sich auch einige Personen, welcher sich unserer Richtung zugehörig fühlen, alles andere als vorbildlich benehmen. Die Schuld dafür gebe ich aber dem System, welches über uns so lange die gräßlichsten Hetzlügen verbreitete, bis sie geglaubt wurden. Da die moralische Stufe des deutschen Volkes längst jeder Beschreibung spottet und eine wirklich phänomenale Unkenntnis unserer Geschichte, die einmal Garant unseres Stolzes und unserer Gesittung war, ist es keineswegs unverständlich, wenn sich schlußendlich irgendwelche Narren einfanden, die das Gezeigte “geil fanden” und fürhin “Ausländer klatschen” gingen oder dergleichen. Für bewußte Deutsche bleiben die vorbildlichen Worte Kaiser Karls V. Programm, der sich weigerte, nach gewonnener Schlacht nun symbolträchtig die Leiche Luthers auszugraben und zu schänden: “Gegen Tote führe ich keinen Krieg!”

  • 19 Sowieso // Nov 20, 2008 at 12:06

    Man stelle sich vor, eine Art Kriegsrecht käme zur Anwendung:

    Für jedes verunstaltete Soldatendenkmal fallen 10 “gegnerische”. Und von denen gibts ja bekanntlich immer mehr.

    Käme das nicht einer erzieherischen Maßnahme im besten Sinne gleich? Freilich es ist ein absurdes Szenario, sich an Gedenkstätten auszutoben, aber wer den Stein wirft …

  • 20 Sühnequote 1:500 // Nov 20, 2008 at 22:21

    Lucky Lack // Nov 19, 2008 at 14:27

    “Mir wär es eine Freude die nächtliche Jagd auf diese geisteskranken Nationalmasochisten zu eröffnen”

    > Weil ich erst hier davon erfuhr du Schlaumeier, darüberhinaus habe ich mich lediglich gewundert und keineswegs rumgeheult du Comicfigur Lucky bla und Tschüß.
    Und warum hast du Held es dann nicht einfach gemacht?
    Selber aktiv werden statt heulen “Warum hat es keiner gemacht?”

  • 21 Odin // Nov 21, 2008 at 0:25

    „Da heute wieder Soldaten für deutsche Interessen sterben, “…

    Das ist ja der alleroberste Oberhammer !!!

    “Der deutsche Militarismus ist eh fürn Arsch und ihr habt wieder was zum heulen …
    Deutschland du Lackaffe!

    Dieses ist der Ober-Oberhammer.

    Also “deutsche Interessen” und “deutscher Militarismus” : dass es Leute gibt die so etwas überhaupt noch glauben können ist doch unzweifelhaft ein Extrem-Erlebnis …

    Rätsel der Rätsel: Deutschland ist doch schon längst nicht mehr und die ORKS schreien weiterhin ihre vollidiotisierte “Losung”…

    ORKS, ORKS, ORKS.

  • 22 kphp // Nov 21, 2008 at 19:51

    @Feldschnapsleiche,

    hat man dich wieder rein gelassen? Ich dachte du machst Erholungsurlaub auf Indymedia, nun können wir deine „Bekenntnises“ wieder überlesen. Ich hätte dir einen längeren Urlaub gegönnt du Pfeife!
    “Die Seelen der Goy (Nichtjuden) sind von ganz anderer, minderer Art. Alle Juden sind von Natur gut, alle Goy von Natur böse. Die Juden sind die Krone der Schöpfung, die Goy ihr Abschaum.” (Das ist die Lehre von Rabbiner Shneur Zalman.)
    Na du Abschaum bist eben mal eine mindere Art!

  • 23 D.Warneke // Mar 12, 2009 at 4:17

    Hi Folks
    kann mir bitte jemand sagen wo ich die Namen die auf dem Kriegerdenmal Atmannshöhe eingetragen sind lesen kann.
    Ich suche den Namen meines Onkel (Erste Weltkrieg).
    vielen dank.
    D.W.

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