![]() |
Einige Tage sind seit dem Piratenakt der NPD vergangen, und die erste Erregung darüber hat sich gelegt. Sie hat von berechtigter Empörung bis hin zu einer merkwürdigen Art von Bewunderung gereicht – vielleicht letztere aus rein machiavellistischen Erwägungen heraus. Nun jedoch ist Zeit für eine nüchterne Analyse.
Dass alle Beschönigungen der NPD und das scheinheilige Angebot einer „gemeinsamen Liste“ für Brandenburg nichts am Fakt eiskalten, vorsätzlichen Vertragsbruchs ändern, ist klar. Dies ist aber nicht Gegenstand der Analyse. Viel interessanter als das, was geschehen ist, ist die Frage, WARUM es geschehen ist. WARUM der Parteivorstand der NPD – immerhin sogar einstimmig, und das auch noch in geheimer Abstimmung! – einen Vertragsbruch begangen hat; ein Betrug, der um so schwerer wiegt, als er unter Kameraden stattgefunden hat und damit den Begriff der Kameradschaft der Willkür anheimgibt oder ihn ad absurdum führt.
Manche meinen, darin knallharte Machtpolitik zu sehen. Man sah den – bisherigen – Partner DVU schwächeln, also glaubte man, Nietzsche zu folgen, und das zu stoßen, was ohnehin fallen will. Abseits jeglicher Moral kann man so etwas durchaus diskutieren, nach rein pragmatischen Gesichtspunkten. Man kann Politik als die Fortführung des Krieges mit anderen Mitteln ansehen. (Eine Sichtweise, der die Alliierten über Jahrzehnte hinweg gefolgt sind und bei genauer Betrachtung – siehe Feindstaatenklausel der UN – noch immer folgen.) Dann kann man dem lateinischen Rechtsgrundsatz „pacta sunt servanda“ (Verträge sind einzuhalten) den gleichfalls lateinischen Unrechtsgrundsatz entgegenstellen: „inter arma silent lege“, unter den Waffen (d.h. im Krieg) schweigt das Gesetz.
Aber das ist schwerlich der Grund.
Ein Vernichtungsstoß ist nur dann nützlich, wenn er auch wirklich vernichtend wirkt. Bleibt der vormalige Freund und nunmehrige Feind – wenn auch angeschlagen – noch existent, so bleibt eine offene Flanke, die immer geschützt werden muss, die ständig Kräfte bindet, die zur schwärenden Geschwulst werden kann.
Die NPD hat in ihrer eigenen Parteiengeschichte die Erfahrung gemacht, dass sie auf einem niedrigen Niveau lange überleben kann. Selbst dann, wenn sie gegen die damaligen Konkurrenzen – sowohl Republikaner als auch DVU – scheinbar völlig aussichtslos erschien. Sie hat nicht nur überlebt, sondern sie hat sogar Erfolge errungen, wenngleich man objektiv sagen muss, dass diese gegenüber dem einstmaligen Höchststand der NPD mit bundesweit 4,3 Prozent Wählerstimmen und Vertretung in mehr als der Hälfte der damaligen BRD-Landesparlamente eher gering sind. Aber immerhin, es sind Erfolge, während sowohl die REPs als auch die DVU gegenüber früheren Zeiten deutlich zurückgefallen sind.
Wenn die NPD das also vor allem in der ersten Hälfte der 90-er Jahre erfolgreich vorgemacht hat, was berechtigt sie dann zu der Hoffnung, andere – hier die DVU – könnten das nicht nachmachen? Man weiß, dass sich in der Politik der Wind sehr schnell drehen kann.
Natürlich kann man mit der parteilichen Egozentrik der NPD argumentieren, mit jener Mischung aus meistenteils unberechtigtem Führungsanspruch und Großmannssucht, die nicht nur der Insider bei dieser Partei immer wieder erkennen kann. Also eine Art Betriebsblindheit. Und bekannt ist auch, wie in der höchst geschlossenen Gesellschaft einer solchen Randgruppenpartei die Funktionsträger sich wechselseitig besoffen quatschen, wie sie sich geradezu mantrahaft anstehende glorreiche Erfolge suggerieren und mit Zähnen und Klauen auf jeden losgehen, der auch nur ein skeptisches Wort sagt. (Verräter an der Sache ist in solchen Fällen eine beliebte Beschimpfung. Abstrakt gesehen ist es sogar ein berechtigter Vorwurf – würden 40 oder mehr Millionen Deutsche an den Erfolg der NPD glauben, würde die NPD die Regierung bilden können. Misslicherweise nur sind es allenfalls mal bei 400.000, und das ist beträchtlich weniger als 40 Millionen….)
Aber so nachvollziehbar gerade bei genauer Kenntnis der Strukturen und inneren Abläufe der NPD dies alles wäre – es ist nicht der eigentliche Grund.
Nicht allzu lange nach dem Führungswechsel in der DVU Mitte Januar, wahrscheinlich noch während des spät und zögerlich angelaufenen Europa-Wahlkampfes, wird die NPD mitbekommen haben, dass die DVU von ihrem Gründer und langjährigen Vorsitzenden nicht mehr alimentiert wird. Ein mehr als zwei Jahrzehnte etablierter und oftmals auch durchgreifender Vorteil der DVU gegenüber der NPD war damit entfallen. Für die DVU sicherlich eine höchst unangenehme Lage.
Eine Lage vor allem, die sie zwang, sich neu aufzustellen. Gute Voraussetzungen dafür waren durch den Führungswechsel, der auch zum Ende von Dr. Freys finanziellem Engagement für die DVU geführt hat, vorhanden. Der neue Vorsitzende, gerade einmal halb so alt wie sein Vorgänger, trägt nicht die bei Dr. Frey schon geradezu berüchtigten Züge von Egomanie, sondern ist von eher moderatem Wesen. Und auch wenn die Personaldecke der DVU in der Führung wie bei der Basis dünn ist, ist der Kern seiner Mannschaft sowohl relativ jung als auch flexibel. Von Bestrebungen einer „Modernisierung“ der DVU zu sprechen, ist nicht allein ein Schlagwort oder bloße Propaganda. Auch wenn diese „Modernisierung“ gerade in einem laufenden Wahlkampf und in relativ kurzer Zeit natürlich nicht durchgreifend sein konnte, sind Anfänge davon zu erkennen, und liegen vor allem Perspektiven auf der Hand.
Damit drohte die DVU der NPD ähnlicher zu werden als zuvor.
Diese Ähnlichkeit musste die NPD als Drohung wahrnehmen. Denn wenn es einer Partei, die nicht in gleichem Maße stark vergangenheitsfixiert ist wie die NPD, die aber höchst vergleichbare Politikfelder besetzt, auch noch gelingt, funktionsfähige Strukturen aufzubauen, dann gleicht sie damit den bisherigen Vorteil der NPD aus. Und die NPD hat es neuerlich mit einem (damaligen) Partner zu tun, der stark ist, wenn auch aus anderen Gründen als zuvor.
Hinzu kommt, dass die NPD alles andere als homogen ist. Sie hat einen schwerwiegenden Führungsstreit hinter sich, von dem man nicht sicher sein kann, dass er auch nach der Wiederwahl von Udo Voigt ausgestanden ist. Denn die dabei aufgerissenen Gräben dürften weiterhin existieren. Die Interessenlage der beiden mächtigen Fraktionsvorsitzenden in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern ist nicht identisch mit der des radikalisierten neuen Vorstandes. Wenn die eine Seite einen „sächsischen Weg“ proklamiert, und die andere Seite darauf mit einem „deutschen Weg“ förmlich kontert, dann ist das recht eindeutig. Die Fraktionsvorsitzenden und ihre Abgeordneten möchten in erster Linie wiedergewählt werden. Sie wissen, dass ein paar ultraradikale Sprüche mehr das eigene Lager befriedigen als Punkte beim Wähler zu bringen. Indem sie erklärtermaßen „in die Mitte der Gesellschaft“ drängen, verwirren oder verärgern sie die Ultraradikalen, für die die Frage, ob ein Mensch mit einem Achtel jüdischen Blutes im Dritten Reich hätte Blockwart werden können oder nicht, wichtiger zu sein scheint als die Befindlichkeiten der breiten Masse, die immerhin an die Urne geht – oder eben in der Weise „mit den Füßen abstimmt“, dass sie einfach am Wahltag zuhause bleibt…. Dank illegal abgefangener und vom SPIEGEL veröffentlichter e-mails aus NPD-Kreisen wissen wir, dass der Ton untereinander nicht gerade ein kameradschaftlicher oder gar freundschaftlicher war. Und dass es innerhalb einer Landtagsfraktion auch mal zu einer deftigen Prügelei – eines Mitarbeiters gegen einen Abgeordneten – kommen konnte, weiß man gleichfalls aus den Medien.
Nicht weniger gut zu erkennen war dies auch am schwankenden Kurs, den die NPD-Führung gegenüber den einerseits ultraradikalen, andererseits aber auch vom Stil her geradezu modernistisch auftretenden Autonomen Nationalisten gefahren hat. Auch hier schien wieder durch: „Wasch mich, aber macht mich bitte nicht nass!“ Oder aber der Umstand, dass einige Flügel der NPD inzwischen weiter auseinander sind als der politische Abstand zwischen jeweils einem dieser Flügel einerseits und Außenstehenden oder anderen Organisationen andererseits.
Eine modernisierte und vor allem dadurch erfolgreiche DVU musste der NPD also als horror horribilis erscheinen; ein Potential, das nicht nur auf den bisher von der NPD exklusiv besetzten Feldern nachziehen konnte, sondern zugleich einen Keil in die NPD hineintreiben konnte.
Das ist eine der Urängste der NPD. Die NPD hat das in der Zeit ihrer ausgeprägtesten Schwäche erlebt, als enttäuschte NPD-Funktionäre sich eine bessere politische Zukunft erhofften, indem sie die „Deutsche Allianz“ gegründet haben, die sich aus juristischen Gründen und unter Druck des Versicherungskonzerns „Allianz“ dann den nicht gerade griffigen Namen „Deutsche Liga für Volk und Heimat“ (DLVH) gegeben hat. Das hätte, wie noch etliche Jahre später Udo Voigt erklärte, die NPD beinahe vernichtet. Jene NPD, an der ihr Vorsitzender seit seinem 16. Lebensjahr so sehr festhält, dass er immer gern den Grundsatz wiederholt, den sein damaliger politischer Mentor ihm mit auf den Weg gegeben hat: „Die NPD verlässt man durch Tod oder Verbot“.
Wäre man seitens der NPD-Führung wirklich davon ausgegangen, die DVU würde ohne das freysche Geld still und leise vor sich hinsiechen und in absehbarer Zeit ohne wahrnehmbare Bedeutung sein, so hätte man diesen Vertragsbruch nicht nötig gehabt und hätte sich damit nicht den Ruf einhandeln müssen, verhandlungs- und vertragsunwürdig zu sein.
Eine Erkenntnis, die sogar das Landesamt für Verfassungsschutz gewonnen hat. Recht bald nach Bekanntwerden des Vertragsbruchs wurde sie in den Medien damit zitiert, dass die NPD versuche, Stärke zu demonstrieren, um von ihrer tatsächlichen Schwäche infolge von Finanzskandal und Führungskrise abzulenken.
Genau das ist es. Ein hastiger Angstbiss. Nicht der kraftvoll-vernichtende Wolfsbiss, der zwar moralisch höchst verwerflich, aber machiavellistisch begründbar wäre. Und deshalb wird es nicht funktionieren. Oder höchstens in den Phantasien der in ihrem eigenen, abgeschlossenen und so kleinen Universum lebenden Funktionäre.
Parchim, den 3. Juli 2009
Christian Worch
Quelle: DVU-Die neue Rechte 05.07.09
und das meint der Klub der Ungeküßten bei Gesamtrechts.tk dazu





88 responses so far ↓
1 NPD KV UNNA / HAMM // Jul 6, 2009 at 10:28
Herrn Worsch Äußerungen zu lesen ist doch immer belehrend auf Grund seiner griffigen Formulierungen und auch seiner fundierten Belesenheit. ( Das ist nicht ironisch gemeint)
Was er über die Geschichte und die Erfolge unserer Partei sagt, ist auch im Kern nicht falsch, allerdings halten sich auch seine politischen Erfolge in recht überschaubarem Rahmen.
Was uns allerdings sehr verwundert ist seine plötzliche Sympathie zur DVU, da deren Verlautbarungen zu bestimmten Fragen doch kaum mit seinen früheren Erklärungen kompatibel sind.
Oder sollte sich Herrn W.politisches Koordinatensystem so gravierend in den letzten Monaten geändert haben?
2 Torres // Jul 6, 2009 at 10:36
Und wieder ein Eigentor Herr Worch.
Verständlicher Weise treten sie als DVU-Aktivist für ihre Partei ein, nur wird das auch nicht mehr viel bringen.
Was ich in Ihrem Text vermisse, sind die Angriffe von Seiten Ihres Freundes Molau gegen die NPD. Auch Ihr neuer Geldgeber Brinkmann, ließ mit seinen pro Israelischen Äußerungen kein gutes Licht auf die DVU scheinen.
Wie schrieb altermedia so schön „Lieber Halbmond als Davidstern“
Evtl. gibt es ja auch bald auf den 20 Mann Worch/Wiechmann Demos Israel Fahnen, wer weiß.
Was war eigentlich mit dem Treffen Trinkaus/Förster – Faust?
Mal ganz ehrlich ich hätte diesen Vertrag auch gebrochen. Denn wenn der eine Vertragspartner ständig gegen den anderen Vertragspartner schießt, ist doch die Auflösung des Vertrages nur gerechtfertig.
Ich würde mich doch im Privatleben auch von meinem Geschäftspartner trennen, sollten diese meine Frima schädigen.
3 Kampfgruppe Bitterfeld // Jul 6, 2009 at 10:37
Worch:
„Diese Ähnlichkeit musste die NPD als Drohung wahrnehmen. Denn wenn es einer Partei, die nicht in gleichem Maße stark vergangenheitsfixiert ist wie die NPD, die aber höchst vergleichbare Politikfelder besetzt, auch noch gelingt, funktionsfähige Strukturen aufzubauen, dann gleicht sie damit den bisherigen Vorteil der NPD aus.“
Das eingestellte Worch-Zitat, macht die von seinen Zionisten gesteuerten Spaltergedanken wunderbar deutlich.
Wenn also (eineiige) Zwillinge entstehen, dann braucht man schon mal 2x 5% um in die Landtage zu kommen. In Reserve hat man, falls dies gelingen sollte, dann noch diverse andere Kreationen.
Offenbar ist seine Affinität zu DVU auch der Tatsache geschuldet, dass er wie seine Zionisten unsere Vergangenheit verabscheut.
Herr Worch sollte allerdings zur Kenntnis nehmen, uns droht man nicht, sonst gibs Senge!
Der Rest ist Gelaber eines Verwirrten.
4 Icke // Jul 6, 2009 at 10:37
Mein Gott, Christian Worch! Es ist auffällig daß Du dich immer auf die Seite schlägst, die momentan die schwächere ist, und so versuchst, ein Gleichgewicht wiederherzustellen, so daß Dir deine Spielwiese nie verlorengeht, auf der Du dich als gelangweiltes Millionärssöhnchen so gerne austobst. Laß doch die Scheiß DVU mit ihrem Israelfreund Molau machen was sie will. Selbst wenn sie wieder stärker werden sollte, interessiert das nicht wirklich, weil diese Partei etwas anderes will und propagiert als der Großteil der nationalen Aktivisten. Und mal angenommen deine Analyse ist zutreffend, – und als brillanten Analytiker schätze ich dich sehr hoch ein – was dann? Dann bestätigst Du ja indirekt, daß die NPD-Führung aus einem gesunden Instinkt heraus richtig gehandelt hat. Denn warum soll sie einen potentiellen, zukünftigen Gegner noch am eigenen Busen nähren? Und bedenke auch die permanenten Dauerangriffe des Judenderivats Molau und die kaum unverhohleneren Aussagen Fausts in einem Zeitungsinterview. Warum sollte sich das die NPD gefallen lassen? Fragen über Fragen…
5 Wayne // Jul 6, 2009 at 10:42
Warum trägt Worch immer dreckige bzw. kaputte Hosen???
6 Icke // Jul 6, 2009 at 10:47
ach ja, noch was: Was soll dieses ständige Gelalle von “Kameradschaft”, “Unkameradschaftlich” und dergleichen mehr. Kameradschaft entsteht als unverbrüchlicher menschlicher Zusammenhalt zwischen Menschen in absoluten Ausnahmesituationen (z.Bsp. unter Soldaten, die sich in ständiger Lebensgefahr blind aufeinander verlassen müssen). Aber doch nicht unter Parteimitgliedern oder gar unter Mitgliedern zweier verbündeter Parteien. Solidarität ja, Kameradschaft nicht! Also kann bspw. der NPD-Vorsitzende Voigt gegenüber dem DVU-Vorsitzenden Faust niemals unkameradschaftlich handeln, weil Faust für ihn höchstens ein Gesinnungsfreund ist, aber nicht mehr!
7 Schörner // Jul 6, 2009 at 10:51
Beim Lesen habe ich mich ständig gefragt: und, wo bleibt die Aussage? Wo ist die Neuigkeit? Viel Blabla.
Viel mehr hätte mich interessiert, wie Herr Worch gedenkt, mit der DVU die Abschaffung der Zinsknechtschaft anstreben zu können.
Oder was er sich davon erwartet, ausgerechnet mitten im Versagen des Kapitalismus, bei einer Truppe von Reaktionären mitzumachen, die Deutschland lieber opfern, als die Zinsknechtschaft als URSACHE des Zustandes unseres Volkes, zu beseitigen?
Ich bin reichlich enttäuscht von Hr. Worch. Das hätte ich mir nicht gedacht.
8 Hans-Joachim // Jul 6, 2009 at 10:54
Aha. Kann schon sein. Aber irgendwo hab’ ich eh das flaue Gefühl, daß nirgendwo mehr was richtig funktioniert. Wo de hinfaßt, ein Griff in den Unrat.
9 Beobachter // Jul 6, 2009 at 10:58
Was mich etwas wundert, ist Herr Worchs generelle Vorliebe sich in parteiliche Vorgänge einzumischen. Und das nicht selten.
Ich erinnere an Herrn Worchs Apodiktische Erklärung vom Dezember 2008 (http://de.altermedia.info/general/christian-worch-apodiktische-erklarung-301208_20908.html), trotzdem veröffentlichte er wenige Tage nach dem letzten NPD-Parteitag und Voigts-Wiederwahl eine verhaltene bis positive Stellungnahme zum Ausgang. Von einer absoluten Abkehr von der NPD, wie damals UNWIDERRUFLICH verfasst, wollte er nichts mehr hören.
Die DVU, die weitaus bürgerlicher, maroder und systemnaher agiert als die NPD, was natürlich im Sinne dieses Staates ,,politikfähiger” ist, wird wohl kaum für einen selbsternannten Nationalsozialisten unterstützenswerter sein. Ich frage mich, ob Herr Worch Parteien lediglich als Bühne seiner Selbst betrachtet, anstatt als politisches Instrument. Denn das ist die DVU nicht für einen Nationalsozialisten, in diesem Sinne höchstens eine verrostete Trompete ohne Mundstück.
Die DVU ist als Partei für Nationalsozialisten gänzlich ungeeignet. Sie birgt auch keine Vorteile in sich, die es erklären diese Partei als Mittel zum Zweck zu missbrauchen. Die NPD bietet regional in einigen Bundesländern diese Vorteile, kann dort dementsprechend genutzt werden. Bundesweit oder programmtisch wichtig kann aber auch sie nicht für den Nationalen Widerstand sein, da bereits das Grundgesetz eine aufrichtige weltanschauliche Programmatik verbietet. Somit können Parteien für uns nur Bindemittel sein, unsere wirkliche politische Überzeugung vermag sie durch Verbote niemals zu übertragen.
Ich verstehe als nicht Herrn Worchs Interesse an dieser Parteienpolitik, noch seine immerwiederkehrenden Ansagen, die doch soviel Wert besitzen wie der Ölpreis am Montag.
10 vorndran // Jul 6, 2009 at 11:07
Ein kluger und wohldurchdachter Kommentar von Christian Worch.
Und in großen Teilen völlig zutreffend.
Ob es nun Altlasten in der DVU sind (z.B. Branghofer oder andere Frey – Hinterlassenschaften) oder in der NPD (Beier, Voigt, Schwerdt, Eigenfeld)
mit Leuten wie F. Franz und Faust Hand in Han müßten sich doch die Altlasten und Betonköpfe in beiden Lagern zurückdrängen lassen !
Dazu müßten die beiden “Altlastenträger” und “Betonkopfzurückdränger” erst einmal persönliches Gewicht haben und das erwirbt man sich nicht in der Garderobe. – Die Schriftleitung
11 nurmalso // Jul 6, 2009 at 11:21
Die NPD kann sich einen “kraftvoll-vernichtenden Wolfsbiss” sparen, soviel Kraftaufwand ist unnötig. Das Trauerspiel des EU-Wahlkampfes der DVU, bei dem ich als parteifreier Helfer alleine auf weiter Flur stand, hätte es bei der NPD nicht gegeben.
12 Hamburger Jung // Jul 6, 2009 at 11:23
Von der Elbe an die Elde? Ist Christian Worch umgezogen und baut er jetzt die DVU in Mecklenburg auf? Die neue Ortsangabe ist doch das Interessanteste am Artikel, da Christan Worch eine politische Standortbestimmung vermissen lässt.
13 Schörner // Jul 6, 2009 at 11:29
Gutes Stichwort!
Herrn Worch, der durchaus für juristische Spitzfindigkeiten zu haben ist, begeht in seinem Artikel eine dreiste Verdrehung:
Nicht derjenige, der einen Pakt oder Vertrag AUFKÜNDIGT, bricht ihn, sd. die Vertragspartei, die zuvor gegen die im Vertrag gemachten Abmachungen verstößt.
Die DVU hat den Deutschlandpakt gebrochen – die NPD hat ihn aufgekündigt.
Herr Worch wird sicher bald ein gutes Amt in der populistischen DVU bekommen – dann soll er schon mal seine goldenen Kniescheiben putzen, um den dafür fälligen Judenkotau glaubwürdig zu absolvieren.
Ich freue mich schon auf die DVU-Distanzierungen von der NPD wegen “Antisemitismus” und was Herr Worch dann dazu sagen wird. Aber andererseits: wen wird das dann noch interessieren?
Könnte mir auch vorstellen, daß man seitens der DVU zu gegebener Zeit erkennen wird, daß man einen wie Worch nicht brauchen kann, bei der weiteren Wählerstimmenmaximierung. Auch Haider erkannt dies. Tja, und mit seinen 30% hat er so viel bewegt und die Deutschösterreicher sind schon fast gerettet, vor der ÜBerfremdung und der Zinsknechtschaft.
14 Arminius // Jul 6, 2009 at 11:39
@Kampfgruppe Bitterfeld
“Der Rest ist Gelaber eines Verwirrten.”
Bei Ihrem Beitrag scheint das Verhältnis genau umgekehrt zu sein…
15 Heinz_OH // Jul 6, 2009 at 11:56
@ Christian,
mich würde interessieren, was Du Dir von der DVU versprichst? Ich meine damit jetzt nicht, was Du Dir persönlich davon versprichst – das ist Deine Sache. Aber was kann die DVU für ein nationales Deutschland tun, was die NPD nicht besser kann? Nicht, weil sie unbedingt das Kracher-Team hat, aber sie ist für mich das beste KGV (Kleinste Gemeinsame Vielfache), das wir haben.
Also: Weshalb gerade die DVU, Christian?
16 albert // Jul 6, 2009 at 12:14
Prima,echt Prima hier zerfleischen sich die Nationalisten gegenseitig!! Wie gesagt bzw. geschrieben,dasProblem löst sich von ganz allein!!
17 Germanicus // Jul 6, 2009 at 12:20
Guck mal wer da spricht !
Sieht der Herr Worch seine Felle davon schwimmen.
Wie war das gleich wieder , ach ja, in einem Jahr spricht keiner mehr von der DF eh…. DS….eh..DVU
18 max // Jul 6, 2009 at 12:24
“inter arma silent lege“
>>bitte korrektes latein und auch korrekte übersetzungen, herr worch. doppelfehler. bitte auf latein verzichten, wenn es nicht beherrscht wird.
19 Opa // Jul 6, 2009 at 12:32
Herr Worch waren Sie schon zum Impfen ?
20 Nikolaus Be // Jul 6, 2009 at 12:33
Kampfgruppe Bitterfeld 3
” “Denn wenn es einer Partei, die nicht in gleichem Maße stark vergangenheitsfixiert ist wie die NPD…”
Das eingestellte Worch-Zitat, macht die von seinen Zionisten gesteuerten Spaltergedanken wunderbar deutlich. ”
Gut bemerkt ! Das Zitat ist, abseits von der Behandlung eines angeblichen “Vertragsbruchs” der NPD gegenüber der DVU oder vom tiefenpsychologischen Exkurs über die “Urängste der NPD”, ein kleiner Hinweis auf eine der Forderungen der “Israel-Connection”. Es ist ein kleiner Hinweis auf das, worum es Molau und Brinkmann wirklich gehen könnte – die weltanschauliche Umformung des deutschen Nachkriegsnationalismus in Gestalt der NPD als seiner ältesten u. wichtigsten Organisation. Die Forderung heißt: Abschied vom Geschichtsrevisionismus. Im Ergebnis sollen die Deutschen das herrschende Geschichtsbild (die Deutungshoheit hat unter anderem der ZdJ in Deutschland) akzeptieren, zumindest nichts mehr dagegen unternehmen, und sie sollen die Einmischung des ZdJ u. des Staats Israel in die Tagespolitik hinnehmen. Worch benutzt nicht zufällig das Wort “Vergangenheitsfixierung”. Den Revisionisten und Anhängern wird damit zugleich eine Art Fehlverhalten oder Denkfehler zugeschoben: Denn wer auf etwas “fixiert” ist, der hat einen “Tick” und macht deshalb auch nicht alles richtig – er sollte sich ändern.
Auch in einer zweiten Passage wird Worch deutlicher: “… die Ultraradikalen, für die die Frage, ob ein Mensch mit einem Achtel jüdischen Blutes… “. Hier geht es offenbar um die Herkunft des Molau, aber nur vordergründig. Dahinter steckt wahrscheinlich die Frage nach der Volksbestimmung der Deutschen nach Abstammung. Denn wer einem “Achteljuden” nicht die deutsche Volkszugehörigkeit abzusprechen vermag, der muß sie am Ende auch jedem anderen “integrierten” Mischling zugestehen. Die Familiengeschichte einer bekannten Einzelperson wird dazu benutzt, den Volksbestimmungsbegriff als fragwürdig hinzustellen. Auf dieselbe Art u. Weise wurden die Deutschen seit Jahrzehnten an immer mehr Ausländer “gewöhnt” u. den Begriffen “Fremdenfeindlichkeit” oder “Rassismus” eine gewisse moralische Berechtigung verliehen! Eine der Kernforderungen der “Israel-Connection” aber ist… das Abrücken vom jahrhundertealten Grundsatz der Volksbestimmung, ohne den das deutsche Volk nie entstanden wäre.
21 rrrassist! // Jul 6, 2009 at 12:52
Ein Trauerspiel das Ganze.
Eigentlich wollte ich in die NPD eintreten.
Aber nach dem Vertragsbruch geht das erstmal nicht mehr.
Ich bin ein ehrlicher Deutscher.
Meine Partei muss ehrlich und standfest sein, nicht wankelmütig und größenwahnsinnig.
Und nicht so viele Schnarchsäcke wie in der Partei hier vor Ort, die nichts auf die Beine bringen.
Die NPD muß erstmal Vertrauen wiedergewinnen.
22 Recht statt Anarchie! // Jul 6, 2009 at 12:54
Christian Worch wollte vor allem klarstellen, daß ein Vertragsbruch alles andere als ein Kavaliersdelikt ist.
Völlig richtig, denn auf strikter Vertragstreue beruht doch das meiste, was in diesem Volke praktisch abläuft (Ehe und Familie, Arbeit, täglich Brot, Miete, Warenaustausch aller Art usw.).
Wer nicht vertragstreu ist und sich keck vertraglichen Pflichten entzieht, muß sich nicht wundern, wenn er in gewisser Hinsicht als unberührbarer Anarchist gilt.
Selbst der sächsische NPD-Fraktionsvorsitzende Holger Apfel vertritt jetzt den klaren und leider wahren Standpunkt: “Die NPD wird es mit so einem Verhalten schwer haben, künftig auch nur noch einen Leasing-Vertrag für ein Kopiergerät zu erhalten.”
@ NPD KV UNNA / HAMM
“Recht ist, was dem Volke nutzt. Die NPD nutzt dem Volke. Also ist Recht, was der NPD nutzt. Die NPD repräsentiert außerhalb der Parteitage ihr Vorsitzender und ihr Parteivorstand. Recht ist also, was Udo Voigt und der Parteivorstand für nützlich halten.”
So lustig-anarchisch betrachten Sie das Recht, nicht wahr?
Aus Ihrer Sicht ist das Recht in kritischen Situationen etwas zum Biegen, etwas ziemlich Beliebiges, oder?
In Wahrheit ist Recht das verbindliche Fundament aller Ordnung und aller hierauf fußenden Sicherheit. Damit ist Recht auch das Gegenteil von Anarchie.
Schlage vor, Sie lesen irgendwann auch mal Forsthoff, Engisch, Ihering, Larenz, von Hippel, Wolf und andere grundlegende Rechtsliteratur. Außerdem Robert Michels “Zur Soziologie des Parteiwesens in der modernen Demokratie”, wo die Abgehobenheit der Parteifunktionäre und die negativen Selektionsmechanismen der Parteien als “systematisch bedingt” (!) herausgearbeitet werden.
Sie sind sympathisch und treu, keine Frage. Aber soviel eilfertiges und zackiges Hackenklappen wie in den letzten Monaten erwartet doch niemand von Ihnen, lieber “NPD KV UNNA / HAMM”. Vermutlich noch nicht einmal Udo Voigt, und der Imitator und Kasper Reitz auch nicht. Reanimieren Sie doch bitte endlich wieder die bei Ihnen ziemlich ausgeprägte Masse, die sich unter sutura frontalis und sutura sagittalis befindet.
23 RevierFörster // Jul 6, 2009 at 12:55
@ Heinz_OH
..das frage ich mich auch, Herrn Worch kann es doch nicht radikal genug sein. Da frage ich mich schon was er ausgerechnet bei den “Weichspülern” von der DVU will.
Diese Weichspülerei ist der größte Fehler den es für Nationale gibt, siehe Rep in BaWü…
24 Daggi // Jul 6, 2009 at 13:15
Oh my Buddha, wer Kameraden hat, braucht keine Feinde. Vertragt Euch doch wieder. Es gibt so viele Parteien in Deutschland, die man wählen könnte, da kommt es doch auf eine mehr oder weniger auch nicht an.
Schon zwei Pogoparteien. Christen, Demokraten und Sozialklimbim im Sechserpack:
http://www.bundeswahlleiter.de/de/bundestagswahlen/BTW_BUND_09/presse/38Anzahl_Parteien.html
@Hein_OH:
Meintest Du den GGT?
25 Hans-Joachim // Jul 6, 2009 at 13:27
max // Jul 6, 2009 at 12:24
Sooo falsch ist das doch gar nicht. Fehlt halt das “s” bei leges, die Gesetze. Kleiner Schreibfehler, oder? Und ob man nun “silent leges inter arma” oder “inter arma silent leges” schreibt ist nur ein Frage der Betonung und des Stils. Grammatikalisch ist beides richtig.
Und die Bedeutung, daß Gewalt vor Recht geht, ist doch durchaus zutreffend erkannt, oder?
“Die Gesetze schweigen, wenn die Waffen sprechen” oder “Wenn die Waffen sprechen, schweigen die Gesetze”, falls Ihnen das lieber ist.
26 Wehrsport // Jul 6, 2009 at 13:34
Veträge vorzeitig zu beenden, sobald sich bessere Optionen auftun, ist wie jeder weiß in der Fußballbranche gang und gäbe. So gesehen gleicht das Gejammer über den achso verwerflichen Piratenakt dem Gejammer von Fans über ihren “Monsieur Stinkstiefel”.
27 Dr. H. G. // Jul 6, 2009 at 13:48
Konnte leider nur einen Teil Ihres Blablas lesen. Sie werfen uns Vertragsbruch unter Kameraden vor. Nicht jeder, der sich Kamerad nennt, ist auch wirklich ein Kamerad. Die monatelange Hetze gegen die NPD durch Molau und Co (auch durch Sie, aber Sie sind ja nur ein kleines Licht – auch wenn Sie immer meinen, Sie wären der Größte) einschließlich der Spaltversuche (Abspaltung der “Politikfähigen!” vom “dummen Rest”) war seitens der DVU nicht gerade kameradschaftlich.
Und jetzt der NPD Betrug zu unterstellen, ist einfach lächerlich.
Die DVU ist einfach nur noch tot – Ihren vergangenheitsorientierten spießigen Rentnerbuchclub braucht nun niemand mehr – einschließlich Sie und insbesondere die abgewirtschafteten DVU – Funktionäre. Demos organisieren können auch andere. Richtige Arbeit scheinen Sie ja nicht nötig zu haben, aber suchen Sie sich doch besser eine neue Spielwiese, vielleicht als Profi-Hetzer und Spalter, gemeinsam mit Molau (evtl. sogar gesponsert vom VS). Für nationale Kameraden sind Sie jedenfalls verbrannt.
28 Ephialtes // Jul 6, 2009 at 13:55
Sehr gute Analyse.
Und, Unna/Hamm, ein Wortbruch bleibt ein Wortbruch. So etwas ist IHREM GROßEN VORSITZENDEN und LIEBEN FÜHRER in zwanzig Jahren noch nicht vergessen. Selbst in seinen Erfolgen ist der aktuelle PV erbärmlich. Aber darauf hat Christian ja schon wortgewandt hingewiesen.
29 Germanicus // Jul 6, 2009 at 13:56
@ Heinz_OH
..das frage ich mich auch, Herrn Worch kann es doch nicht radikal genug sein. Da frage ich mich schon was er ausgerechnet bei den “Weichspülern” von der DVU will.
Pecunia non olet !
30 Torres // Jul 6, 2009 at 14:04
@Nikolaus Be
Sehr gut!!!
31 godzilla // Jul 6, 2009 at 14:26
Christian,
ich kenne dich noch aus alten Kühnen Zeiten, da hattest du aber mehr Biss.
Der Rentner und Kasperverein DVU ist keines Einsatzes wert. Ich denke du wirst langsam alt und dein Kampfgeist läßt nach.
HD
godzilla
32 vorndran // Jul 6, 2009 at 14:33
Einmal wird Christian Worch als “gelangweiltes Millionärssöhnchen bezeichnet, nun soll er plötzlich (”pecunia non olet”) geldgeil sein?
Gehts noch?
Manche sollten wirklich mal das Gehirn einschalten, bevor sie losschreiben…
33 Kampfgruppe Bitterfeld // Jul 6, 2009 at 14:52
Den DVU-Anhängern stelle ich eine einfache Frage.
Die Firma DVU war für Frey eine verkaufsfördernde PR-Aktion und diese Firma wurde von ihm eingestellt, bzw. verkauft.
Frage: Welchen Zweck soll also diese Firma ohne ihre Funktion als PR-Maßname zum verkauf von Zeitungen haben?
Ich erspare mir so ein Gelaber wie von Worch, die DVU hatte….. .
In Anlehnung an einen Olsenfilm gibt es in weiten Teilen den Spruch „Egon hat einen Plan“!
Also, der „DVU Egon“ will alles bei der NPD abschreiben, dann soll er auch den Zweck benennen?
34 kphp // Jul 6, 2009 at 14:59
Warum soll ein Auffangbeckenvon Rohrkrepierer wie die DVU, welche beim ausbluten blindlings auf die NPD einprügelt mit ihren Diffamierungen gegenüber dem Vorstand der NPD, Unterstützung von dieser erwarten können?
Kam aus den Zeilen eines Christian Worch irgentwann einmal etwas positives gegenüber der NPD?
Ein Worch hat doch bei wirklichen Nationalisten längst ausgedient und als Resultat seinen Ego nicht befriedigen können.
Worch ist bei der DVU gut aufgehoben. Christian nimm Frank an die Hand und überzeuge ihn das auch er unter der Schirmherrschaft des neuen Frey (Brinkmann) er doch wesentlich wertvoller sein kann! Soll doch die DVU versuchen daß sie, wie sagtest Du: „dass sie auf einem niedrigen Niveau lange überleben kann.“
Sehr geehrter NPD Vorstand macht mit den pseudo Nationalisten Schluß, überlaßt sie ihrer Borniertheit. Was kann die NPD dafür wenn die DVU nicht mehr alimentiert wird.
35 Schönfelder // Jul 6, 2009 at 15:50
Worch ist sicherlich kein DVU-”Fan”. Er ist vielmehr ein Selbstdenker und freier Kopf.
Letztlich ist aber egal, was er weltanschaulich oder parteipolitisch ist: wenn er darauf beharrt, daß Recht unbedingt Recht bleiben muß (und zwar auch dann, wenn die Verlockung groß ist, es aus eigennützigen Motiven zu brechen), dann muß man ihm doch zustimmen!
Jedenfalls dann, wenn man Recht bzw. Gerechtigkeit eine überragende Stellung im persönlichen und allgemeinen Leben zuweist.
Seitenhiebe auf Worchs Vermögenslage sind allzu offensichtlich daneben liegende Ausweichmanöver von Leuten, die sich um die klare Erkenntnis herummogeln wollen, daß Verträge keine Knetmasse sind und TREUE, auch vertragliche Treue, unverzichtbar ist.
Dies schreibt übrigens jemand, dem die DVU relativ schnuppe ist, im Gegensatz zum Prinzip der (Vertrags-) Treue.
36 Steve // Jul 6, 2009 at 15:54
Mein Gott, Bruderkriege! Es kotzt mich ja an, aber man muss doch anerkennen, dass die Juden die erfolgreichste Ethnie der Welt sind. Klugerweise lernt man einfach von Leuten, die besser sind als man selbst, oder wartet, bis das System zusammenbricht – siehe “von der Sowjetunion lernen heisst Siegen lernen”. Nehmen wir doch endlich Bruder J als Bruder an – dann können wir unsere innerfamiliären Probleme am Frühstückstisch oder bei einer Schüssel Erbsensuppe klären. Es bringt nichts, die Brüder zu bekämpfen, sie sind einfach vorne, wie wir das auch immer hassen wollen.
Und – was solls mit der Weltherrschaft der Juden – ich hab mich um den Job nicht beworben, also kann ich mich auch nicht beschweren, dass ihn ein anderer macht.
37 Treueschwur // Jul 6, 2009 at 15:58
Wer ist eigentlich Christian Worch? Bezahlt der seinen Lebenunterhalt von seinem eigenen ererbten Geld oder verdient er sich woanders noch etwas dazu? Weiß er aus wirklich informierten Quellen, daß – zum Beispiel die Faustpartei – von Insidern in Schlüsselpositionen als rechte Unmuts-Ventilations-Wahlpartei á la FPÖ geschaffen werden soll? Warum sollte Worch denn bei so etwas mitmachen? Weiß Worch, daß die C-Parteien versuchen werden, “rechte”, in jedem Fall jedoch unzufriedene Wählerstimmen in dem Spinnennetz von Freie Wähler, Frei Union (Gabriele Pauli), Repper und möglicherweise DVU sich verfangen zu lassen? Oder hat Worch vielleicht seine Medikamente nicht regelmäßig eingenommen und fing zu spinnen an?
38 borger // Jul 6, 2009 at 17:22
@Schönfelder
Worch hatte sich – wie damals die meisten hier – gegen eine Wiederwahl Voigts ausgesprochen. Die Stimmung kippte erst Richtung Voigt, nachdem sich Molau – mit Hilfe der 20 Millionen Lüge – als PV-Kandidat ins Spiel brachte. Ohne die Molau-Androhung wäre Voigt als PV Geschichte.
Wenn Worch jetzt ausgerechnet die Molau-Intrigen unterstützt, dann ist das schon etwas merkwürdig.
Davon ab bin ich nicht davon überzeugt, dass Worch sich als Parteivorsitzender, der einem solch heimtückischen Angriff ausgesetzt ist, großartig anders gehandelt hätte.
Anders als z.B. beim Sturz von Anja Zysk geht es hier nicht um politische Inhalte sondern rein um eine Strafaktion gegen Personen, die sich der Molauitätsbeleidigung schuldig gemacht haben – und darauf steht „Politikunfähigkeit“ von min. 10 Jahren. Traurig, dass ein Worch sich an so etwas beteiligt.
39 Germanicus // Jul 6, 2009 at 17:37
@vorndran
Einmal wird Christian Worch als “gelangweiltes Millionärssöhnchen bezeichnet, nun soll er plötzlich (”pecunia non olet”) geldgeil sein?
Eben Geld stinkt ja bekanntlich nicht
40 Adler // Jul 6, 2009 at 17:48
Die Entscheidung der NPD zur Beendigung des “Deutschlandpaktes” war kein “Vertragsbruch”, sondern sie erfolgte rechtmäßig aufgrund des allgemeinen Rechtsgrundsatzes des “Wegfalls der Geschäftsgrundlage”, weil der DVU aufgrund ihrer Schwäche einfach kein Wiedereinzug in Brandenburg zuzutrauen war.
41 Dr. H. G. // Jul 6, 2009 at 17:57
@borger, @Adler.
volle Übereinstimmung – vergessen Sie doch diesen Selbstdarsteller – passt doch gut zu Molau und Co. sollen die doch in ihren Intrigantensumpf versinken.
42 klaus // Jul 6, 2009 at 18:25
Es ist gut, dass es die NPD gibt. Denn sie ist die ineffektivste, dümmste und gestrigste rechtsradikale Partei Europas. Mit ihrer ästhetischen und rhetorischen Anlehnung an den historischen Nationalsozialismus, zu dem sie seit der Wende noch einen Schuss DDR rührt, hat sie es ihren Gegnern immer leicht gemacht.
Mit kahlrasierten Schädeln, Reichskriegsfahnen und Deutschland-über-alles-Gesang ist sie die perfekte Projektionsfläche sowohl für die rituelle Empörung im politischen Mainstream als auch für die Räuber-und-Gendarm-Spiele der so genannten Antifa.
Das Einsickern der NPD in bürgerliche Kreise ist die Wunsch- bzw. die Angstvorstellung ihrer Gegner geblieben: Die Partei konnte sich nur in den ödesten Gebieten Ostdeutschlands festsetzen, wo nach zwei Diktaturen der gesellschaftliche und wirtschaftliche Niedergang weiterging und von Bürgerlichkeit oder – wem der Terminus lieber ist – Zivilgesellschaft nichts mehr übrig ist.
Die NPD ist für Demokraten ein dankbarer Gegner. Da gibt es ganz andere Kaliber: Im Gegensatz zu Deutschland ist in den Niederlanden, Belgien, Frankreich oder Österreich die Modernisierung des Rechtspopulismus gelungen. Ob seine Quellen – Anti-Amerikanismus, Israel-Obsession, Gemeinschaftsideologie, Eliten-Beschimpfung und Fremdenhass – in Deutschland kleiner sind?
Rechts außen liegt auch hier ein so großes, unerschlossenes Reservoir, dass es mit Jürgen Möllemann und Oskar Lafontaine auch Demokraten in Versuchung führt, deren Instinkt größer ist als ihr Verantwortungsgefühl. Die Knallchargen von der NPD haben die politische Mobilisierung dieses Reservoirs eher verhindert als befördert.
43 Birgel // Jul 6, 2009 at 19:05
Die Kommentare der meisten Leute konnte ich vernehmen und sie zeigen auch im Großen und Ganzen mein Bild über die Sache. Mich interessiert mal die Meinung der Schriftleitung dazu.* Oder will Sie es diesesmal kommentarlos ihrerseits einfach mal im Raum stehen lassen? Kann ja sein, aus welchem Grund auch immer.
*Was soll die Schriftleitung dazu sagen, ohne sich zu wiederholen. Wir dachten, zum Thema DVU hätten wir uns in der Vergangenheit klar, deutlich und unmißverständlich geäußert. Wenn wir zu Texten dieser Art nichts mehr sagen, dann nur, weil das Gros der Leser verständig genug ist, sich selber ihren Reim drauf zu machen. Sieh Texte dieser Art als bloße Illustration unserer Thesen. Sie sind quasi ihr eigener Kommentar.
Die Schriftleitung
44 Verschwörer // Jul 6, 2009 at 19:40
@ Adler
Hat mal jemand den Vertragstext des Deutschlandpaktes da? Nur dann könnte man entscheiden, ob es sich um einen Vertragsbruch handelt (wovon ich derzeit ausgehe), oder ob vielleicht tatsächlich soetwas wie ein Wegfall der Geschäftsgrundlage vorliegt. Steht da z.B. drin – wie mehrfach behauptet – daß immer die Partei mit den besseren Erfolgsaussichten antreten soll (kann ich mir kaum vorstellen)?
45 Adler // Jul 6, 2009 at 20:21
Verschwörer
Im “Deutschland-Pakt” an sich ist – soweit ich ihn kenne – wohl nur das BRD-Gebiet starr zwischen DVU und NPD aufgeteilt worde. Ich selbst war sogar auf dem DVU-Bundesparteitag anwesend, auf dem er von Bruno Wetzel – in Anwesenheit von Udo Voigt – im Jahre 2005 verlesen wurde.
Ich zitiere aber den großen Völkerrechtler Karl Doehring: “Einen außerordentlichen Kündigungsgrund für jede Art der Verpflichtung aus Verträgen bildet die Berufung auf den Wegfall der Geschäftsgrundlage, dh die sog. clausula rebus sic stantibus.” Und diese war hier sicherlich gegeben…
46 Unterschicht aus Bayern // Jul 6, 2009 at 20:55
Millionäre enteignen!
47 peterpan // Jul 6, 2009 at 21:04
Ich kann Worch seine Sprüche langsam aber sicher nicht mehr hören…kann man den nicht abstellen???
48 Adler // Jul 6, 2009 at 21:40
Nachtrag:
Na gut, sein “liberales” Rechtsanwalts-Millionärssöhnchen, seine geizige Geschäftsführertochter, sein “Opernstar”-Söhnchen in Wien und andere wollen von unserem “nationalen” BRD-Kapitalisten ja auch alle noch durchgefüttert werden…
49 Max // Jul 7, 2009 at 4:02
Also die DVU hat faktisch bisher politisch gründlich versagt. Sie hat sich weitgehend durch Faulheit, Dummheit und Unfähigkeit hervorgetan und daran gibt es NICHTS zu beschönigen.
Es wurden trotz einer Landtagsfraktion keine Strukturen ausgebaut und nichts getan, jahrelang !
Wie sieht es bei so einem Deppenverhalten, über viele Jahre hinweg, mit der “Verantwortung für Deutschland” aus, Herr Worch ?
50 sw // Jul 7, 2009 at 7:21
@klaus/42/
Was Sie schreiben stimmt im Großen und Ganzen.
Der Grund warum es keine große rechte Sammlungsbewegung geben wird, liegt in den irrealen Wunschvorstellungen einzelner.
Ein jeder, mich eingenommen, sucht, sobald sich ein Gruppe, Interessensgemeinschaft oder Partei formiert, das “Haar in der Suppe” … und findet es auch. Ob der latente Hang zum 3.Reich, militärische Grundausrichtung: Fahnen, Trommeln, Viererreihen usw. , Pro oder Contra zu USA u. Israel, der Islamkurs, Globalismus, Religion (Christentum/Monotheismus) ja oder nein, ebenso EU, und der latente überholte Rassismus plus stereotype Judenphobie, bei uns Rechten wird nicht hin zum kleineren Übel entschieden, Nein, es muss alles, aber auch alles passen.
Eine kleine Partei kann es aber nicht allen recht machen! Ginge es nach der NPD müssten am liebsten alle Deutschen sich genauso kleiden, aussehen, denken und fühlen wie im 3.Reich: das geht schon los bei den Frisuren, über die kurzen Lederhosen und braunen Hemden bis hin zu Zeltlagern und Obrigkeitserziehung. Wie eine religiöse Sekte aus den USA klammert sich diese Partei plus Umfeld an eine Zeit in der Diktatur und Unmündigkeit herrschte, die uns Deutsche am Ende fast ausgerottet hätte. Und genau hier liegt für das Umfeld der NPD die Schnittgrenze zu anderen Parteien, bzw. dies ist die Grenze anderer Parteien und Menschen zur NPD. Man muss schon sagen “zum Glück”, denn wenn es diese unterschiedlichen Strömungen nicht gäbe, wo, bitteschön, wollte man die vielen Posten,- und Pöstchenjäger denn unterbringen??
In der Tat ist es so, dass es bisher keinem aus dem rechten Lager gelang, man kann auch schon von einer Unfähigkeit sprechen, “wichtiges” und reales von “nebensächlichem” und utopischen zu trennen, sprich, gemeinsame Schnittmengen zu finden. Es werden in Diskussionen immer zu viele Punkte zur Diskussion gestellt, anstatt sich auf 3 oder 4 Themen zu konzentrieren. Wenn alle wissen dass weitere Punkte eine Zusammenarbeit erschweren, wenn nicht scheitern lassen, warum werden sie dann überhaupt erwähnt??
Zum heulen für uns und zur Schadenfreude der Gegner ist, wie sich Parteifunktionäre und Gönner als liebste Freizeitbeschäftigung wegen Firlefanz gegenseitig bis aufs Blut reizen und provozieren und das seit Jahrzehnten.
Was kann man tun? Vorschlag:
1.Schnittmengen suchen auch wenn’s sehr sehr schwer fällt, je weniger desto besser
2.bisherige rechte Parteien, Verbände, Zirkel, Interessensgemeinschaften auflösen
3.Neugründung einer Partei
51 Dr. H. G. // Jul 7, 2009 at 9:14
@sw:
“Ginge es nach der NPD…”
Ich weiß ja nicht, von welcher NPD Sie sprechen. Bisher bin ich weder im Besitz einer Lederhose noch eines braunen Hemdes. So einen Schwachsinn lese ich ja nicht einmal bei unseren erklärten Gegnern. Das es die nationalen Parteien in der brd so schwer haben, liegt nicht zuletzt an Spinnern, die derartigen Blödsinn behaupten.
Am besten, Sie gründen einfach Ihre eigene Partei!
52 Royse W. // Jul 7, 2009 at 9:46
“Historischer Revisionismus”:
“Der Bettler zeigt seine Wunden, der Held seine Narben.”
(Damit sei nichts gegen revisionistische Historiker gesagt, wohl aber etwas zur Schwerpunktsetzung in Fragen der Gegenwart – im Sinne von “Erzählt, was ihr wollt, ihr Demokröten könnt uns damit nichts anhaben, ihr lebt aus der Vergangenheit, weil ihr für die Gegenwart nichts zu bieten habt.”)
Ansonsten meine ich, daß Worchs Artikel durchaus Stoff zum Nachdenken bietet – ich mag übrigens weder die NPD noch die DVU, von einzelnen Persönlichkeiten abgesehen…
53 sw // Jul 7, 2009 at 10:41
@Dr.H.G./51/
Na, na, Herr “Doktor”! Ob es Sie ehrt als vermuteter Rechter nicht im Besitz einer Lederhose oder braunen Hemdes zu sein, lass ich mal dahin gestellt. Ebenso, ob Sie repräsentativ für die NPD oder andere rechte Gruppierungen sind. Ich war lange genug in der NPD und in derem Umfeld tätig und weiß sehr sehr genau was ich hier vortrage, also erzählen Sie hier keinen Mist. Lederhosen, braune Hemden, schwarze Hosen und weiße Hemden Kombinationen, sowie nachempfundene 3.Reich Frisuren prägen jede NPD-Versammlung und erinnern in Kombination mit entsprechenden Fahnen bitteschön an was??? Und vom weiblichen Geschlecht wird verlangt “ordentlich” herum zu laufen, am liebsten so wie die BDM-Mädels. Natürlich dürfen Trommeln nicht fehlen und die Fahnen, die man wie die Reichsparteitage im 3.Reich vorführt.
Übrigens, ich behaupte ja nicht, dass jeder so rumläuft wie von mir beschrieben, auch nicht die Mehrheit.
Und wie erschien F. Rennicke nochmal auf der Bundespräsidentenwahl?
Die NPD präsentiert sich Sektenähnlich, da beißt die Maus keinen Faden ab. Ich habe es zig mal erlebt, wie Interessenten aus eben den von mir genannten Gründen es bei einem einmaligen Kontakt beließen.
Die NPD und andere nationale Verbindungen haben es genau wegen ihrer Fokusierung auf das 3.Reich, im Denken und sich zeigen so schwer Herr Doktor. Wenn diese selbst übergestreifte Zwangsjacke nicht abgestreift wird, wird sich auch in den nächsten 50 Jahren nichts ändern!!
Vorbilder: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8b/Bundesarchiv_Bild_146-1983-056-06%2C_Hitlerjugend.jpg
54 Nikolaus Be // Jul 7, 2009 at 11:47
# 52
“Schwerpunktsetzung in Fragen zur Gegenwart”
Kein deutscher Nationalist kann sich der Notwendigkeit zum Geschichtsrevisionismus entziehen. Das Verschweigen von Ursachen, die Verdrehung jeder Wirkung, das Verschweigen von (entlastenden) Tatsachen, die persönliche Diffamierung fast der gesamten polit. und militär. Führungselite, das strafrechtliche Verbot über manche Ereignisse eine abweichende Meinung zu vertreten, kurz: das Verfälschen der Geschichte aus politisch-ideologischen Gründen ist ein Thema, das Nationalisten aufgezwungen ist! Sie suchen es sich nicht aus, sie machen es (in der Regel) nicht zum Steckenpferd – es ist allgegenwärtig, ob sie es sich wünschen oder nicht. Das Beispiel Jörg Hähnel “in Sachen Luxemburg u. Liebknecht” zeigt, daß zunehmend auch für andere Teile unserer Geschichte eine einseitige, antideutsche Darstellung angedacht ist. Es zeigt, wohin die Reise in diesem Staat geht.
55 Unser Grossdeutschland // Jul 7, 2009 at 12:23
“Die Partei konnte sich nur in den ödesten Gebieten Ostdeutschlands festsetzen”
Abgesehen davon, daß das Mitteldeutschland ist, vorausgesetzt man hat ein wenig Ahnung von Deutschlands Geografie (Deutschland, nicht die BRD), sind die Gegenden die sie als “ödeste Gebiete” bezeichnen einige der landschaftlich schönsten und kulturell reichsten Gebiete Deutschlands und noch ganz frei von migrattischer Verseuchung.
56 wahrheit // Jul 7, 2009 at 13:28
der Worch hat ,in dem fall, leider nen Schatten.. wie kann man nur den reaktionistischen Leuten von der DVU ein sprachrohr geben (und noch mehr..)?!? – Diese Leute sind GEGEN den NS und scheißen auf unsere Vergangenheit, und damit auf die vielen gefallenen Soldaten bzw. dem ganzen gefolterten deutschen Volk…
57 Schörner // Jul 7, 2009 at 13:40
Nikolaus Be (#20),
besser kann man es nicht ausdrücken.
Rückblickend bekommt für mich Worchs Verhalten einen eigenartigen Beigeschmack:
Der Demozirkus, der nicht in einen politischen Willen umgeformt wurde – keinerlei Aktionen eine solide Basis und Gruppe zu bilden – oder in Hamburg die Unterstützung der reaktionären Kräfte.
Und jetzt das.
Mein Bild rundet sich langsam ab. Bin gespannt, was in Zukunft noch kommen wird, vom gar nicht vergangenheitsfixierten und offenbar modernen und politikfähigen Hr. Worch.
58 Anonymous // Jul 7, 2009 at 15:35
@ NPD-KV Unna-Hamm:
Ich sehe keine Veranlassung für eine Diskussion mit dir. Du wirst wissen, warum. Und wenn nicht, reicht es in dem Fall, daß ich es weiß.
Christian Worch
59 Anonymous // Jul 7, 2009 at 15:41
@ Torres:
Ich bin nach wie vor kein Mitglied der DVU. Wenngleich ich für die DVU zur Zeit wohl mehr tue als die meisten Mitglieder. Aber wenn du unbedingt Formalismen brauchst: Der DVU-Parteivorsitzende hat mich zum “Organisationsreferenten für die Brandenburgische Landtagswahl” gemacht. Um Mißverständnissen vorzubeugen: Ich bin damit nicht Wahlkampfleiter. Ich unterstütze lediglich den Wahlkampfleiter in organisatorischer bzw. ggfs. logistischer Form.
Und nun zum Thema:
Der Pakt bestand schlicht und ergreifend aus einem “Claiming”, wer denn wo antritt bzw. wer wann wo darauf verzichtet. Alles andere ist Überinterpretation. Oder bewußte Verschleierung von NPD-Freunden, um vom Vertragsbruch abzulenken. Also nicht diskussionswürdig.
Christian Worch
60 kphp // Jul 7, 2009 at 15:51
@Dr. H. G.,
„Das es die nationalen Parteien in der brd so schwer haben, liegt nicht zuletzt an Spinnern, die derartigen Blödsinn behaupten.“
Dem kann ich nur zustimmen. Geistige Tiefflieger bekommen eben keine Thermig unter ihren Ponny.
61 Anonymous // Jul 7, 2009 at 15:56
@ Kampfgruppe Bitterfeld,
du kleiner virtueller Held:
Versuchs doch mal mit Senge.
Christian Worch
62 Anonymous // Jul 7, 2009 at 15:59
@Icke (Nr. 4 und 6):
Ich bin zu faul, meine Gründe in einer Kommentarspalte zu erklären. Bleibt also nur zu sagen, daß du dich mit deiner Vermutung irrst.
Ah, Kameradschaft gibt es nur unter Angehörigen ein und der selben Partei, nicht unter Angehörigen einer Partei A und einer Partei B, oder geschweige denn unter Angehörigen einer Partei A und Menschen, die KEINER Partei angehören? Schön, daß das Publikum diese Ansicht erfährt. Wird für jeden wichtig zu wissen sein, der nicht der NPD angehört….
Christian Worch
63 kphp // Jul 7, 2009 at 16:01
@sw,
du in der NPD gewesen? Als Molauverschnitt, oder was? Wiso hast du solche Angstträume? Junge ich meine es gut mit dir, bleib weg von der Glotze und anderen schädlichen Drogen.
64 Worch // Jul 7, 2009 at 16:04
@ Beobachter (Nr. 9):
Ich veröffentlichte wenige Tage nach der Wiederwahl von Udo Voigt eine “verhaltene bis positive Stellungnahme zum Ausgang”?!?! Dafür gib mir doch mal einen Beleg, eine Quelle.
Christian Worch
65 Worch // Jul 7, 2009 at 16:06
@ Schörner (Nr. 13):
Neuerlich die NPD-Verdrehung, die DVU habe den Pakt gebrochen. Stell doch mal das Original ins Netz und markier die Stellen, die du meinst.
Christian Worch
66 sw // Jul 7, 2009 at 16:09
@Nikolaus Be /54/das Verfälschen der Geschichte aus politisch-ideologischen Gründen ist ein Thema, das Nationalisten aufgezwungen ist!//
Ereignisse werden verfälscht, seit Menschen angefangen haben Geschichte zu schreiben. Jedes System, jeder Herrscher schreibt seine Geschichte so wie er sie glaubt zu sehen, bzw. wie sie ihm nützlich erscheint. Oder glauben Sie im Ernst, dass die von den Nazis niedergeschriebene Geschichte sich exakt so zugetragen hat wie sie behauptet haben?
Geschichte ist nichts anderes als eine Meinung mit historischem Hintergrund. Was wahr ist, wissen nur die unmittelbar Beteiligten und sonst niemand anderes.
Selbst wenn 10 Personen dem gleichen Ereignis beiwohnen, bekommen wir nicht 1 wahre Version geliefert. Das “verfälschen” beginnt doch schon beim weiter erzählen, der emotionalen Verarbeitung, erst recht in der Niederschrift, z.B. durch den Gebrauch unterschiedlicher Wörter und Sätze für ein und das selbe Gesehene.
Also was ist wahr und was ist verfälscht??
Dass die vom BRD-System uns Deutschen diktierte Geschichte nicht der absoluten Wahrheit entspricht, wissen wir alle. Um der Wahrheit näher zu kommen, reicht es aber nicht aus, den Versionen der Nazis blind hinter zu laufen.
67 Worch // Jul 7, 2009 at 16:09
@ Heinz_OH (Nr. 15):
Nun, die DVU hat bisher keinen Parteivorsitzenden wiedergewählt, der mindestens grob fahrlässig Betrug zum Nachteil seiner Partei nicht verhindert hat (und gegen den noch immer wegen des Verdachts ermittelt wird, die eigene Partei geschädigt zu haben), und sie hat im Gegensatz zu Verdrehungen von Nutzern wie Schörner auch keinen Pakt oder Vertrag gebrochen. Das also kann die NPD eindeutig besser als die DVU. Das aber ist nicht, was ich will, und das ist nicht, was ich mir für die Retter Deutschlands wünsche oder wie ich sie mir vorstelle.
Christian Worch
68 sw // Jul 7, 2009 at 16:16
@kphp/63/du in der NPD gewesen? Als Molauverschnitt, oder was?//
wenn ich die Wahl hätte zwischen einem Molauverschnitt und einer Hitlerversion, würde ich mich selbstverständlich für Molau entscheiden.
69 Worch // Jul 7, 2009 at 16:16
@ Nikolaus Be (Nr. 20):
Kleiner Fehler. Zwischen “in starkem Maße vergangenheitsfixiert” (sein) und der Akzeptanz des herrschenden Geschichtsbildes gibt es nicht nur sprachlich einen deutlichen Unterschied.
Und noch ein kleiner Fehler: Nicht einmal das Dritte Reich hat einem Achteljuden die deutsche Volkszugehörigkeit (oder die Reichsbürgerschaft) abgesprochen.
Aber es gibt Leute, die päpstlicher sein wollen als der Papst.
Wenn eine dermaßen verquaste Weltsicht Spaß macht, dann bitteschön.
Christian Worch
70 Worch // Jul 7, 2009 at 16:19
@ Dr. H.G.: (Nr. 27)
Habe bis auf den ersten Satz dein bla-bla gar nicht gelesen.
Christian Worch
71 Worch // Jul 7, 2009 at 16:26
@ godzilla (Nr. 31)
Habe heute gegenüber einem DVU-Funktionsträger angeregt, mal eine Statistik über das Durchschnittsalter im Bundesvorstand der DVU und dem der NPD zu machen. Der DVU-Funktionsträger fand das eine sehr gute Idee. Scheint so, als würde die DVU da nicht soooo schlecht bei abschneiden… Soviel zum Thema Rentner. Über die Kasper-Frage diskutiere ich nicht, weil die sich nicht quantitativ erfassen läßt, sondern nur eine Bewertungsfrage ist. Ach, und, übrigens, wenn du mich wirklich aus alten Kühnen-Zeiten kennen würdest, wüßtest du vielleicht, daß ich damals schon ganz freimütig öffentlich gesagt habe, ich sei Technokrat; und das, was ich täte, könnte ich rein theoretisch genauso für die Kommune oder für einen Philatelistenverein tun. Natürlich bin ich auch ideologisch geprägt. Deshalb gibt es eine Richtung, für die ich tätig werde, und setze mich weder für kommunistische Organisationen noch für die Philatelisten ein. Ist das verständlich? Oder bin ich schon so technokratisch, daß niemand außer einem Technokraten mich versteht?
Christian Worch
72 Kampfgruppe Bitterfeld // Jul 7, 2009 at 18:05
Anonymous 61
“· Versuchs doch mal mit Senge.
Christian Worch”
Reicht dir die verbale Prügel hier noch nicht?
Ich hatte dir schon vor einem Jahr gesagt:
„So nicht!“ und deine Gesinnung und Hintermänner lange durchschaut.
Mag sein, dass es für viele nicht vorstellbar war/ist, wie tief ein „Mensch“ sinken kann, aber du bist bei weitem nicht das einzige Individuum mit solcher Maske, welches Zion auf die Menschheit losgelassen hat.
73 sw // Jul 7, 2009 at 18:50
@Kampfgruppe Bitterfeld//…welches Zion auf die Menschheit losgelassen hat.//
…. und Frau Holle schüttelt die Betten!
74 Worch // Jul 7, 2009 at 20:52
@ peterpan (Nr. 47)
versuchs doch.
Alternativvorschlag: Hör auf zu lesen.
Christian Worch
75 Worch // Jul 7, 2009 at 20:54
@Max (Nr. 49):
Unterschlagung in Höhe einer Dreiviertelmillion, Aufsichtspflichtverletzung des Parteivorsitzenden, “cash für den Chef”, “nicht auffindbare Darlehen in Höhe von 900.000 Euro” – wie sieht es denn bitteschön da mit der Verantwortung für Deutschland aus?!
Christian Worch
76 Worch // Jul 7, 2009 at 21:00
@ Kampfgruppe Bitterfeld (Nr. 72):
Verbale Prügel? Von wem denn? Von Leuten, die keine oder allenfalls rudimentäre Argumente bringen, die nur auf subproletarische bis völlig primitive Weise ihre Animositäten ausleben und mit dem virtuellen Maul erkennbar groß sind, in der Realität aber nix zustandebringen?
Wärst du wirklich ein Bitterfelder, würde ich dich für das (über)lebende Produkt eines Chemieunfalls halten; aber ich denke, damit täte ich allen echten Bitterfeldern bitter unrecht.
Christian Worch
77 Nikolaus Be // Jul 7, 2009 at 21:28
sw 66
“Dass die vom BRD-System uns Deutschen diktierte Geschichte nicht der absoluten Wahrheit entspricht, wissen wir alle.”
Eben. Um genau die (fette Hervorhebung von mir) geht es…, und Sie geben es selbst zu. Den Deutschen wurde d i k t i e r t , wie ihre Geschichte gewesen sein soll ! Danke.
Den Zusatz “absolute Wahrheit” hätten Sie sich schenken müssen. Niemand verlangt eine. Die relative Wahrheit genügt, den Rest könnten Professoren unter sich ausmachen. Die offizielle BRD-Geschichtsschreibung entspricht aber nichtmal der relativen Wahrheit.
@ “Organisationsreferent für die Brandenburgische Landtagswahl” # 69
Halten wir einfach fest: Sie der “Politikfähige”… u. ich der, dem “eine dermaßen verquaste Weltsicht Spaß macht.”
78 Possessivpronomen // Jul 7, 2009 at 21:38
Was???
“Anonymous”
War immer Chr. Worch?!?!
79 Ex-Worch-Fan // Jul 7, 2009 at 21:51
Selten hat eine Altermedia-Überschrift sich im Kommentarbereich so bewahrheitet, wie hier (s. Worch-Beiträge).
80 Worch // Jul 7, 2009 at 22:06
@ Possesivpronomen (Nr. 78):
Nein, nur, wenn der Computer spinnt. Was die Netzmeisterin jetzt hoffentlich beseitigt hat. – Oder wenn ich von einem Internetcafe aus poste und vergesse, Name und mail-adresse auszufüllen.
Christian Anonymous, ah, Worch
81 Worch // Jul 7, 2009 at 22:08
@ Nikolaus Be (Nr. 77):
Also, mit dem Begriff “politikfähig” muß Andreas Molau ein paar Leute schlimm getroffen haben. Schade, wenn man so eine dünne Haut hat, was?! Oder wenn man sich einfach getroffen fühlt. Lies bei “Kampfgruppe Bitterfeld” was über verbale Prügel und fühl dich von mir aus angesprochen. Auch dabei viel Spaß!
Christian Worch
82 Kolle // Jul 8, 2009 at 0:13
@ Worch
Die letzten Kameraden sind schon lange gefallen! Das was hier und heute abläuft hat doch nichts mehr mit Kammeraden zu tun! Das sind doch fast alles nur Mitläufer wegen der sozialen !Nichtanerkennung! oder sogenannte politische “Mitstreiter”! Das ganze im Ursprung ist doch echt eine Farce! Wir müssen einfach sehen, wie man diesen Haufen der BRD-Bürger wieder in eine vernünftige Bahn lenken kann. Das ist weit mehr als “die Partei” es sich vorstellen kann! Wir müsssen sehen, das wir für alle DEUTSCHEN (Ich sage Ja zum Reinheitsgebot) wieder auf eine vernünftige politische Ebene bringen. Die Personen, welche hier gleich mal nen Krieg gegen den Rest der Welt anzetteln wollen sind völlig “Fehl am Platze”! Wir müssen doch erst einmal lernen, daß Deutsche wieder auf Deutsche vertrauen! Das ist in diesem System leider nicht mehr der Fall! Hier und auch auf anderen “Offenen Seiten mit Meinungsveröffentlichung” ist der Kampf um ein nationales und soziales Deutschland nicht zu gewinnen! Daher : alle rein in die NPD und auch dieses NPD System von innen her “aufrollen”! Sonst sehe ich für uns DEUTSCHE keine Zukunft mehr. MKG (Du mittlerweile der DVU seher nahe stehend? Aber hoffentlich nicht bezahlt oder?)
83 Adler // Jul 8, 2009 at 1:36
Frey, irgendwann entscheidet das Schicksal über uns beide, und dann wird man sehen, wer am Ende politisch (nicht geldmäßig) gesiegt hat…
84 Adler // Jul 8, 2009 at 1:45
Nachtrag:
Am Ende steht der Sieg – über den BRD-Kapitalismus deiner Prägung! Du hast lange genug all die “NS-Nostalgiker” finanziell ausgebeutet mit deinen Zeitungen, Büchern, Medaillen, Testamenten usw. usf., und willst diesen Kameraden von Wehrmacht und Waffen-SS heute als “moderner” Faust/Molau-Brinkmann-Großkapitalist vor den Kopf stossen. Ich verachte dich bis zum Ende meiner Tage!
Euer Adler
Karsten Kriwat, München
Es lebe unser ewiges, heiliges Deutschland!
85 Nordthule // Jul 8, 2009 at 18:01
Christian hat es seit 30 Jahren nicht verlernt. Gut und immer an der richtigen Stelle zu kritisieren. Der Kerl wird es nie lernen.
86 Tobias // Jul 9, 2009 at 19:09
Wenn das so weiter geht, werde ich noch Nationalkonservativ!
87 Iwan der Schreckliche // Jul 9, 2009 at 23:05
Das sieht mir wirklich nach einem Angstbiss aus, aber eher von den gefrusteten Wahlversagern der DVU und allen, die sich ihnen angeschlossen haben und jetzt ihre Felle davonschwimmen sehen. Die Europawahl war ein Desaster; solche Ergebnisse haben mit der NPD sogar in den trüben 80ern, ohne Weltwirtschaftskrise, ohne die mitteldeutschen Rechtswähler und mit der traurigen Figur Martin Mußgnug, noch hinbekommen.
Die Aussage, dass die Grundlage des Deutschlandpaktes nicht weggefallen ist, ist doch nur ein schlechter Witz, oder? Der Einsatz aller möglichen Kräfte und Mittel zur Erreichung des bestmöglichen Ergebnisses muss doch wohl nicht extra schriftlich fixiert werden, das ist die verdammte Pflicht jedes Bündnispartners! Und wer sich nicht daran hält, ist raus aus der Nummer, ganz einfach! Wie war nochmal das DVU-Europawahl-Ergebnis in Brandenburg?
So erstrebenswert ich den von Udo Voigt und früher auch einmal von Matthias Faust angestrebten Zusammenschluss der beiden Parteien aus wahltaktischen Gründen auch sehe, so wenig glaube ich daran.
Dafür hat sich auf der einen Seite Faust zu sehr in die Hände der frustrierten Ex-NPD-Mitglieder bzw. -Unterstützer Molau und Worch begeben, was ihn offenbar zu dem Trugschluss verleitet, ein rhetorisch begabter Nationalliberaler ohne Rückhalt und ein Berufssöhnchen und -demonstrant könnten die dringend benötigten Leute sein, um seinen abgewrackten Lesezirkel wieder nach vorne zu bringen.
Und auf der anderen Seite sieht es auch ncht besser aus, denn dort hat sich “mein” Vorsitzender zwecks Machterhalt (und Vertuschung?) in die völlige Abhängigkeit solch zweifelhafter Gestalten wie Rieger und Wulff begeben.
Trotzdem ist die NPD klar die Nummer 1 der deutschen Rechtsparteien, weil sie, auch in der Breite, personell und am besten aufgestellt ist. Das sollten Faust und die DVU-Mitglieder rechtzeitig erkennen, anstatt sich von frustrierten Verlierern für deren persönliche Ziele vor den Karren spannen zu lassen und z. B. noch die Karikatur einer Jugendorganidation zu gründen.
Die falsche Wahl eines mittlerweile leider schwachen Vorsitzenden lässt sich leichter korrigieren als eine grundlegende Richtungsänderung weg von den bisherigen Wählern, wie sie Molau betreibt.
88 guidosalbtraum // Jul 10, 2009 at 0:06
Und was war jetzt die Kernaussage???
Irgendwie ein reichlich obskures Geschreibsel.
- Die NPD ist jetzt Feind,
- die DVU drohte der NPD ähnlicher zu werden wie je zuvor,
- allenfalls 400.000 Leute glauben an den Erfolg der NPD (an den der DVU etwa mehr???)
- etc. etc. etc…
Und zu guter letzt wird noch der Spiegel und der Verfassungsschutz zitiert.
Vom Saulus zum Paulus – die merkwürdige Wandelung des Christian W. Oder: Wie ein ehemaliger Gefolgsmann Kühnens politikfähig wurde.
Ich bin beeindruckt!
Leave a Comment