„Die gefährlichsten Geschosse, die in unsere
Richtung flogen, waren ein Papierball und ein Luftballon“
![]() |
In Aachen hatten wir am 24.12. keine Printen. In Passau hatten wir am 3.1. keine Lebkuchen.
Daß wir in Aachen keine Printen hatten, war unsere eigene Schuld – wir hatten sie nicht rechtzeitig besorgt. In Passau waren wir klüger und hatten zwei Säcke voll; eigentlich genug für etwa 250 Demonstranten. Aber wir durften sie aufgrund gerichtlichen Beschlusses nicht öffentlich zeigen – weder Lebkuchenmänner noch Lebkuchen in sonst irgendeiner Form. Bei wohl zwischen drei- und vierhundert Demonstrationen, die ich im Laufe meines Lebens mitgemacht habe, war das eine absolute Neuheit; Welt-Ur-Erstaufführung sozusagen. Lebkuchen als Mittel der Verhöhnung eines Polizeioffiziers. Wird nächstens die Stadt Nürnberg, Mutter aller Lebkuchen, evakuiert und plattgewalzt?
![]() |
Nach dem grandiosen Auftakt, den das Verwaltungsgericht Regensburg schon vor Demonstrationsbeginn verfügte, konnte eigentlich kein echter Höhepunkt mehr kommen. Der Rest war trotzdem gelungen. Wir eröffneten mit zwei Stunden fünf Minuten Verspätung, bedingt dadurch, daß die Polizei in schikanöser Weise zunächst einmal offenbar die Personalien ALLER Versammlungsteilnehmer feststellte (was ich für rechtswidrig im Sinne höchstrichterlicher Rechtsprechung halte) und dann etwa zwei Drittel der ursprünglich vorgesehenen sowie der nachgemeldeten Ordner wegen angeblicher „Unzuverlässigkeit“ ablehnte. Wohlgemerkt, Leute, die nicht vorbestraft waren, sondern gegen die nur irgendwann aus irgendeinem Grunde (und dann vergeblich) ermittelt worden war. Letztlich wollte die Polizei sogar aus der Republik Österreich stammende Ordner ablehnen; ein klarer Fall von (zumindest formaler) Ausländerfeindlichkeit. Da ich im Gegensatz zu dem zuständigen Polizeioffizier eine Kopie des Bayerischen Gesetzblattes und das aktuelle Bayerische Versammlungsgesetz dabei hatte, konnte ich dankenswerterweise nachweisen, daß der Gesetzgeber wohlweislich von Ordnern nicht verlangt, einen deutschen Reisepaß zu besitzen. Eine ungenannte Stimme aus dem Pulk der herumstehenden Journalisten kommentierte dies mit „eins zu null!“ Für wen, war keine Frage. Selbst Jura-Studenten im ersten Semester lernen: „Die Lektüre des Gesetzestextes ist hilfreich.“
Die Verspätung war allerdings für die eingesetzten Polizisten wohl nicht weniger lästig als für uns – schließlich waren viele darunter, die gern zwei Stunden früher Feierabend gemacht hätten.
Nachdem also nach Polizeischätzung 250 Personen anwesend waren, setzte sich der Zug in Bewegung. Der Versuch, uns durch Verstopfung von Straßen aufzuhalten, war erfolglos. Nur einmal mußte ein kleiner Umweg genommen werden, der die Wegstrecke weder verkürzte noch sonderlich viel unattraktiver machte. Denn es ging mitten durch die Passauer Innenstadt. Stundenlang war im Verkehrsfunk Bayern zu hören: „In ganz Bayern bestehen keine Verkehrsbeschränkungen, ausgenommen in der Stadt Pasau.“ Ortsansässige bzw. ortskundige Journalisten regten sich darüber auf, daß für unsere Demonstration über mehrere Stunden die einzige Brücke über die Inn gesperrt wurde.
Während zur Auftaktkundgebung der parteifreie Aktivist Sascha Krolzig aus Hamm und der NPD-Landespressesprecher Roland Wuttke gesprochen hatten, bestritten die Zwischenkundgebung die NPD-Aktivistin Renate Werlberger, der NPD-Landesvorsitzende Rall Ollert und der Freie Nationalist Philipp Hasselbach aus München. Bezüglich de zweiten Zwischenkundgebung gab es einen kleineren organisatorischen Mangel: Wir marschierten einfach daran vorbei, ohne wirklich mitzubekommen, daß dies der Kundgebungsort war. Ich persönlich erfuhr es erst, als es schon zehn Minuten später war… Die Polizei wird nicht undankbar darüber gewesen sein, daß die einige Straßenabsperrungen dann halt locker eine halbe Stunde früher aufheben konnte; so glich sich das mit der anfänglichen polizeibedingten Verzögerung zumindest zu einem kleinen Teil aus. Und wir planten einfach um und ließen die für die zweite Zwischenkundgebung vorgesehenen Redner mit auf der Abschlußkundgebung auftreten. Das waren dann: Manuel Heine, freier Nationalist und der bekannteste Ehemann Münchens (also der männliche Teil des zeitweilig verhafteten berühmten “Nazi-Ehepaares aus München“), meine Wenigkeit, der parteifreie Aktivist Axel Reitz aus dem Rheinland sowie „last but not least“, wie man es neudeutsch nennt, der NPD-Bezirksvorsitzende von Niederbayern, Martin Gabling.
Ernsthafte Störungen der Versammlung gab es nicht: Die gefährlichsten Geschosse, die in unsere Richtung flogen, waren ein Papierball und ein Luftballon. Zwei kleine Durchbruchsversuche einer Handvoll vermeintlich militanter Antifaschisten wirkten nicht unbedingt wie entschiedene Angriffsversuche. Die Zahl der Gegendemonstranten insgesamt wird von den Medien mit etwa 1.000 angegeben, wobei dies möglicherweise eher Propaganda als Realität ist. Wir bekamen nur etwa 300 zu Gesicht. Vor allem aber nach Sonnenuntergang und mit weiter zunehmender Kälte verminderte diese Zahl sich auch sehr rasch. Wenn die Gegendemonstranten „Frieren gegen rechts“ als Parole ausgegeben haben, dann waren sie im Frieren nicht wirklich energisch. Vielleicht hätten wir statt Lebkuchen als Demonstrationshilfsmittel lieber Glühwein vorsehen sollen – für die Gegendemonstranten. Dann hätten sie möglicherweise länger durchgehalten!
Zum guten Schluß möchte ich den Kameraden aus der Region (bzw. aus ganz Bayern) herzlich für ihre ausgezeichnete Hilfe bei der Organisation danken, denn vor allem wegen der zeitlich sehr knappen rechtlichen Auseinandersetzung mit der Stadt Passau konnte ich mich vom rund 840 Kilometer entfernten Hamburg aus darum nicht sehr kümmern. Dem NPD-Landesverband Bayern gebührt großer Dank für die Gestellung des ganz überwiegenden Teiles von Technik und Logistik und die sehr aktive Beteiligung an der Durchführung der Veranstaltung.
Wer nicht mit dem Zug gekommen war, sondern mit dem Auto, und daher mobil war, traf sich größtenteils noch hinterher in Deutschlands zur Zeit wohl bekanntester Kneipe, „Traudls Kaffee“ in Fürstenzell. Dort, fernab der Öffentlichkeit, konnte zumindest ein Teil des großen Vorrats an Lebkuchen genüßlich verzehrt werden.
Hamburg, den 4. Januar 2009
Christian Worch
Und hier ein Blick auf die andere Seite:
redok: Passauer Nazi-Demo bleibt überschaubar
![]() |
| Die nicht minder überschaubare Demo der Gegenseite |
Passau. Der Neonazi-Aufmarsch am gestrigen Samstag blieb offenbar hinter den Erwartungen der Veranstalter zurück. Interne Streitigkeiten und persönlicher Zwist hatten dazu geführt, dass einige Nazi-Gruppen die Teilnahme verweigerten.
Der Aufmarsch in Passau war zwar bundesweit von NPD und Neonazi-Gruppen beworben worden, doch die Randlage der Stadt wie auch die jahreszeitlich bedingten Verkehrsverhältnisse dürften für den relativ schwachen Zulauf zumindest mitverantwortlich sein. 300 Teilnehmer – einige davon aus Österreich – zählte die Polizei beim Neonazi-Aufmarsch, der einige Stunden durch eiskalte Passauer Innenstadtstraßen zog. Mehr als 1.000 Passauer hatten da schon gegen den rechtsextremen Auflauf demonstriert.
Zwar war auch die NPD beteiligt, organisiert und dominiert wurde die Demonstration jedoch von partei-unabhängigen Neonazis. Doch gerade die als Veranstalter auftretenden Christian Worch (Hamburg) und Phlipp Hasselbach (München) waren Anlass für einige Neonazis, dem Aufmarsch fernzubleiben.
So erklärten “Freie Kräften aus Franken und Oberbayern”, dass sie wegen dieser Wortführer der Aktion fernbleiben würden. Hinter dieser Absage werden die vor kurzem aus der NPD ausgetretenen Neonazis aus Ober- und Mittelfranken um Matthias Fischer gesehen, die sich derzeit als “Freie Nationalisten” neu formieren wollen. Als Begründung wurden teilweise Jahre zurückliegende Querelen angeführt. Den Hamburger Worch als “Antifa- und VS-Informant” werde man nicht unterstützen; man werde “nicht das Laufvieh für charakterlich minderwertige Personen sein und ihre Demonstrationen füllen”. Auch der als Redner vorgesehene Axel Reitz (Köln) war den Franken nicht genehm. Als Begründung führten die Demo-Verweigerer an: “Insbesondere ist hier auch die Verbundenheit zum schwulen und an Aids gestorbenen Ex-Führer der ANS/NA, Michael Kühnen, allen gemein und wohl das einigende Band.”
Kritik erntete die Demo auch von “Autonomen Nationalisten” aus dem Ruhrgebiet, die sich an der “Medienpolitik” der Veranstalter stießen. Diese hatten vor den Demo-Beginn einen Pressetermin angesetzt, bei dem “am Presse-Infopunkt” Fragen an die Veranstalter gestellt werden konnten. Angesichts einer Presse, die “klar antifaschistisch ausgerichtet und infiltriert” sei und “Hauptverantwortlicher ist bei der Hetzjagd auf Nationalisten”, werde man diese “Medienfreundlichkeit” nicht akzeptieren.
Die Nazi-Demo konnte erst mit zwei Stunden Verspätung beginnen, da die Veranstalter große Mühe hatten, eine ausreichende Zahl von Ordnern zu finden, die nicht durch frühere Konflikte mit der Justiz aufgefallen waren. Nach der Demo trafen sich einige Neonazis in “Traudls Café” in Fürstenzell, das der örtlichen NPD seit einiger Zeitals Stammlokal dient. Fürstenzell ist der Wohnort des Passauer Polizeichefs Alois Mannichl, der vor drei Wochen vermutlich von einem Neonazi durch einen Messerstich verwundet worden war.
Quelle: redok 04.01.09
Ein Ernst Fuchs von der PASSAUER NEUEN PRESSE meint, die nationale Demonstration vom Wochenende unter dem Titel “Neuer Kraftakt” folgendermaßen kommentieren zu müssen:
“In Passau ging es am Samstag zu wie bei Dreharbeiten zu einem Hollywood-Film. Viele Szenen waren ebenso unwirklich-gespenstisch wie von bitterer Realität: Eine Stadt im Ausnahmezustand, weil einmal mehr Rechtsextremisten sie heimsuchten.
Müssen solche provokanten rechtsextremen Aufmärsche wirklich sein, fragen sich nicht wenige angesichts ihrer aufwendigen Begleitumstände, vor allem ausreichender Polizeipräsenz, die aus Sicherheitsgründen absolut unverzichtbar ist. Nein, sie müssen nicht und dürften nicht einmal sein, wenn, ja wenn das Verbot der NPD 2003 nicht gescheitert wäre, die gewalttätigen, rassistischen, antisemitischen und neofaschistischen Rechten ein Sammelbecken und Heimat bietet. Die Schuld daran lag nicht an starrköpfigen Richtern, sondern an den stümperhaften Verbotsanträgen, die Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung mit heißer Nadel gestrickt hatten und dabei die umfangreiche Mitarbeit der V-Leute offenbar viel zu klein redeten. Das war dilettantisch, aber alles andere als ein Persilschein für die NPD.
Auch wenn völlig klar ist, dass die Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus nicht in erster Linie im Gerichtssaal stattfinden soll, sondern in der Familie und Nachbarschaft, im Sportverein und am Stammtisch, in der Schule und am Arbeitsplatz, in den Kommunen und im ganz normalen Alltag beginnen muss, darf die Politik sich mit der Schlappe beim ersten NPD-Verbotsverfahren keinesfalls abfinden. Wer bitteschön soll denn die jetzige Praxis jemals verstehen? Die Horden von Hakenkreuz-Strolchen dürfen machtvolle Aufmärsche organisieren, lassen sich dabei ausgerechnet von jenem System beschützen, dessen Überwindung sie unverhohlen propagieren – und sich den ganzen braunen Sumpf zu allem Überdruss auch noch mit Steuergeldern staatlich subventionieren. Weil das eine Schande ist und mehr, als ein demokratisches Gemüt zu ertragen vermag, sollten nun unverzüglich alle Kräfte für einen neuen erfolgsträchtigen Verbots-Anlauf gebündelt werden. Das wäre ein Zeichen, auch wenn rechtsradikale Gesinnungen natürlich weiter auf allen Ebenen mit Entschiedenheit geächtet werden müssen, so wie am Samstag etwa die Bürgergesellschaft in Passau* es beispielhaft vormachte.
Quelle: Passauer Neue Presse 05.01.09
*Passau hat über 50.000 Einwohner. Die Stadt brachte nach offiziellen Angaben “rund 1000″ Gegendemonstranten auf die Beine, von denen ein Großteil gar nicht aus der Stadt kam. In der Tat, eine bemerkenswerte Ächtung. Vielleicht sollte man diesem frustrierten PNP-Schreiberling ja mal eine Packung Lebkuchen und ein paar Tempotaschentücher für den Schaum vorm Mund schicken, damit ihm wieder besser wird, aber bitte ohne Lebkuchenmesser.
Man kommt in Bayern heutzutage ja so schnell ins Gerede. –
Die Schriftleitung







27 responses so far ↓
1 Adler // Jan 5, 2009 at 8:50
Die FAZ schreibt heute unter dem Titel “Bizarre Tätowierungen und vage Spuren” ganz offen: “Beobachter wundern sich, dass Mannichl, obschon er 35 Jahre von seinen 52 Lebensjahren im Polizeidienst verbrachte und zudem seinem Angreifer wenigstens für die Dauer der Beschimpfung gegenüberstand, kein Phantombild anfertigen konnte.”
War es vielleicht wirklich nur ein “Phantom”?
2 CIVIL WAR // Jan 5, 2009 at 8:57
bla bla bla…. seit Jahren der selbe Schund !!!
Deutschland geht zu Grunde und das einzigste was euch einfällt sind staatskriechende Demos
3 jochen // Jan 5, 2009 at 9:13
@ civil war
Das einzige was Ihnen einfällt sind, allem Anschein nach, unreife Sprüche. So kommen wir weiter.
4 CIVIL WAR // Jan 5, 2009 at 9:28
@ jochen
Eine nationale Wende schafft ihr mit eurem scheiß Getue halt nicht, ich könnte das jetzt weiter erleutern, aber die Altermedia würde das nicht ins Forum setzen !*
*Ach ja? Seit wann sollten wir gute Ideen löschen? Also bitte die eigene Ideenlosigkeit nicht auf uns schieben. – die Küchenfee
5 Daggi // Jan 5, 2009 at 9:30
“Wer nicht mit dem Zug gekommen war, sondern mit dem Auto, und daher mobil war, traf sich größtenteils noch hinterher in Deutschlands zur Zeit wohl bekanntester Kneipe, „Traudls Kaffee“ in Fürstenzell.”
Einige KameradInnen, waren extra mit dem Rad oder dem Flugzeug angereist.
6 CIVIL WAR // Jan 5, 2009 at 9:51
@ atermedia
Meine eigene Ideenloßigkeit ??? ihr habt jetzt heute schon und an anderen Tagen etliche Einträge von mir und Konsorten nicht freigeschaltet.
Klar die sind nicht BRD Konform bla bla… das ist nicht erlaubt bla bla bla…das ist aber verboten und illegal bla bla bla !!!
Nicht BRD-konform? Sonst noch Probleme? – die Küchenfee
7 jochen // Jan 5, 2009 at 9:58
@ Daggi
Seine Heiligkeit hätte sicher keine Einwände dagegen gehabt, daß Sie mit dem Fahrrad in Passau anreisen. Sie haben es aber nur bis an die Bar im Kempinski geschafft. Verständlich, da war es auch erheblich wärmer.
8 Axel Heinzmann // Jan 5, 2009 at 10:05
Großartige Demo. Das ist die Propaganda der Tat. Auf jeden Fall nützlicher als Hinterzimmerinzucht, Papierwichserei und Computergeklimper. Da schaden auch Glatzen, Bomberjacken und Springerstiefel nichts, wiewohl sie nicht zu meiner Kleiderordnung gehören: Wer sich heutzutage noch mit klugscheißerischen Sprüchen an so was ernsthaft stört – und an Demos überhaupt- der ist letztlich ein Weichei und wird über kurz oder lang von der Fahne gehen. Dieses System will uns alle ermorden, von der Jungen Freiheit über Pro Köln und REP bis zur NPD und den Freien Kräften und deshalb sollte uns jeder recht sein, der mit dabei hilft, Deutschlands Rechte zu retten. Wenn ein Schiff untergeht, frage ich auch nicht, wer dabei hilft, das hereindringende Wasser rauszuschöpfen.
heinzmann.axel@web.de
9 Berti Stein // Jan 5, 2009 at 10:10
@ CIVIL WAR :
Willst Du etwa einen Putsch anführen?
10 schade nazis, alles ist vorbei // Jan 5, 2009 at 11:43
“In Aachen hatten wir am 24.12. keine Printen. In Passau hatten wir am 3.1. keine Lebkuchen.”
Es gibt noch mehr, was beide Demos vereint:
Beide waren als eine Art “Rache” konzipiert, die das “gutmenschiche” System durch massenhaftes und energisches Erscheinen “unbeugbarer” Nationalisten verängstigen sollten. Und beide Demos wurden im Endeffekt von sehr wenigen Menschen frequentiert, was das ganze zu einem Riesenwitz gemacht hat.
Und bei beiden Demos war Herr Worch die treibende Kraft.
Der Versuch die Blamage in Passau mit Verweis auf die “nicht minder überschaubare” Gegendemonstration zu übertünchen, klappt übrigens nicht so ganz. Waren immerhin 1200 Menschen bei beiden Kundgebungen vor Ort, davon fast ausschließich Bürgerliche. Eine linksradikale Mobilisierung hat es so gut wie nicht gegeben. Und trotzdem waren noch mehr Antifas als Nazis vor Ort, dabei hatten doch die Nazis seit Wochen bundesweit mobilisiert und vollste Medienaufmerksamkeit.
Das war wohl (wieder²) nichts.
So, so und in Passau haben Parteien, Kirchen und Gewerkschaften mobilisiert mit jeder nur erdenklicher Medienunterstützung und dann nur so ein illustrer Haufen bei 50.000 Einwohnern. Wir denken, das Übertünchen klappt doch, zumal wenn bedenkt, daß diese Bagage lediglich einen Schwindel verteidigt über den bereits die ganze Nation lacht. So, und nun kauf dir einen schönen großen Lebkuchen, aber vorsicht, nicht mit dem Lebkuchenmesser schneiden.
Die Schriftleitung
11 Daily Prophet // Jan 5, 2009 at 13:51
…*
*Kumpel wenn du hier provozieren willst, such dir eine andere Spielwiese. Wenn du irgendwelche Sender besetzen willst, so ziehe los, statt hier unsinnige Reklame zu machen. Such dir ein paar andere Dummköpfe. Gruß an den Führungsoffizier.
Die Schriftleitung
12 Meinungsmacher // Jan 5, 2009 at 14:51
Danke Herr Worch für diese auführliche Darstellung der vergangenen Demonstration.
Alles in allem kann ich nur noch hinzufügen, dass diese Demonstration durchaus als Erfolg gewertet werden darf. Es waren gut 300 Kameraden beim Marsch anwesend und das nach aller nur erdenklicher Blockademöglichkeiten. Die Gegenseite schaffte mit großer Anstrengung zwar gut 1.000 – 1.300 Personen heran, diese glänzten aber mit großer Mehrheit an gelangweilter Anteilnahme. Lautstarke und aufmüpfige Antifas konnte man auf gut 100 – 200 Teilnehmer festsetzen.
Was sich hier und auch auf immer mehr Demonstrationen der Nationalen zeigt, ist die mehr und mehr sinkende Anteilsnahme der Bürger, die Antifa zu unterstützen. Es sieht beinahe so aus, als ob die Bürger verstanden haben, dass die Antifa im Grunde schlimmer und unberechenbarer ist als es von den Nationalen Kameraden erwartet wird.
Das kann übrigens jeder selbst feststellen, wenn er mal eine Demo der Antifa, der Linken und Gewerkschaften besucht. Die einzigen die die Sprüche kennen und/oder mit vertreten wollen sind die radikalen Antifas. Alle anderen laufen weit hinter diesem Haufen hinterher und unterhalten sich gut gelaunt.
13 F. Heusinger // Jan 5, 2009 at 14:53
Nicht die Zahl gibt den Ausschlag, sondern der Wille. Ein stark gefuehrter Minderheitswille ist stets groesser als eine schleimige Mehrheit. (Volksweissheit aus den 20ern)
14 dagegen // Jan 5, 2009 at 15:37
@schade nazis,alles vorbei
Ach, jetzt sind es schon 1200 “Gegendemonstaranten”?
Bist du dir sicher, daß es nicht doch etwa 12.000 “Gegendemonstranten” (inkl. Ratten und anderem Punker-Beipack”) auch gewesen sein könnten?!
In Mathe habt ihr Antifanten scheinbar permanent während eurer Schulzeit gefehlt, was???
15 Zeitgeist // Jan 5, 2009 at 16:30
300 Deutsche gegen das BRDDR Regime!
http://img142.imageshack.us/img142/8674/300jc0.jpg
16 werner stauffacher // Jan 5, 2009 at 17:19
Wenn ich hier immer die höhnischen Kommentare wegen der geringen Anzahl an Nationalisten bei Demonstrationen usw. , oder den Spott der hier über die 1,..-Wahlergebnisse ausgegossen wird, lese, so möchte ich zuerst mal auf Schiller verweisen : “Verstand ist stets bei Wenigen nur …”
Aber, auch wenn historische Vergleiche manchmal hinken, erinnere ich , mit wie wenigen Banditen der Fidel Castro es geschafft hat, die ( US-gestützte ) Batista-Diktatur auf Kuba zu stürzen.
Auch der Unterschied in der Bewaffnung zwischen der Castro-Truppe und den Regierungssoldaten war zu Anfang geradezu grotesk.
Der Umsturz glückte nur, weil das Volk die Revolutionäre unterstützt hat.
Die Zeit war eben reif. Und so wird auch hier – in nicht allzuferner Zukunft – die Zeit dafür reif sein.
Nur um ein System zu stürzen, das fest im Volk verwurzelt ist, benötigte man Millionenheere von Feinden ( bzw. fast die ganze Welt …und dann auch noch 6 Jahre lang ).
Nein, so ein Aufgebot wird zur Beseitigung der Merkel-Demokratur nicht notwendig sein.
Ein paar entschlossene Aktivisten und der Volkszorn einer verzweifelten Masse von hungernden und verelendeten Deutschen werden dann reichen.
17 Oliver N. // Jan 5, 2009 at 21:42
Im übrigen waren auch um die 18 Mitglieder der österreichischen NVP auf der Demo.
In wie weit wird wohl eine baldige Zusammenarbeit mit ihnen und der NPD stattfinden?
18 Viking // Jan 6, 2009 at 0:21
An alle schweine die hier das Maul so weit aufreißen “das bringt nichts ” “das ist scheisse ” dann geht doch selber ma politische uff de Straße dann wären wir bestimmt schon viel weiter!!
19 grüner elephant // Jan 6, 2009 at 0:23
Meinungsmacher // Jan 5, 2009 at 14:51
“[...] diese glänzten aber mit großer Mehrheit an gelangweilter Anteilnahme.
[...]
Alle anderen laufen weit hinter diesem Haufen hinterher und unterhalten sich gut gelaunt.”
???
Zur ersten Aussage: Nazidemos sind halt langweilig.
20 Meinungsmacher // Jan 6, 2009 at 9:02
@ grüner elephant
Sie scheinen die selbe Gabe zu haben wie die Medien.
Zeilen aus dem Kontext herauszunehmen und damit der eigentlichen Aussage zu entfremden. Sehr schwach.
21 Maik // Jan 6, 2009 at 9:10
Wenn man eine Umfrage machen würde, glauben immer noch 70 prozent der Bürger das es Rechte waren die den Polizeichef niedergestochen haben.
Ich hoffe doch das auch dazu im Vorfeld der Demonstration Flugblätter verteilt wurden die das aufklären ansonsten hat dies in meinen Augen nichts gebracht!
22 meisterW // Jan 6, 2009 at 10:39
@maik: Nein 70% Prozent der Befragten würden gar nicht wissen um was es sich handelt, da die Masse komplett unpolitisch ist
23 Günther Altmann // Jan 6, 2009 at 11:19
Sei gegrüsst Christian, doch muß ich dich korrigieren denn Martin Gabling ist lediglich Kreisvorsitzender von Passau. Ansonsten gute Berichterstattung, war ja aber auch selber dort. Ein donnerndes Heil aus Deutsch-Österreich nach Hamburg! MkG
24 griesgram // Jan 6, 2009 at 13:09
Sind bei den “Gegendemonstranten” auch die zahlreich mitgeschleiften Kinder mitgerechnet worden, die der Gutmensch schon immer gerne vor sich als menschlicher Schutzschild hertrieb?
Hatten wir schon an der Startbahn West, in Mutlangen und Wackersdorf.
Die halten dann schön ein Plakat in die Kamera, was sie zwar noch nicht lesen können, sich aber putzig macht.
Freilich könnte man ihnen auch ein Plakat mit der Aufschrift “Juden zu Schmierseife” in die Hand drücken, sie sind ja nicht strafmündig…
25 Wehrwolf // Jan 6, 2009 at 13:28
Kommentar Nr.10@Schade Heuchler,alles nur Lüge@ Das euch das nicht mal Peinlich ist, daran kann man schon ermessen was für Armleuchter ihr seid. Sogar im Ausland haben sich die Menschen gefragt was das mit dem Lebkuchen aufsich hat. Eine der peinlichsten Enten der Nachkriegsgeschichte. Für den Widerstand eine eine köstliche Humoreske auf kosten der Blödenrepublik Deutschland.
26 Wehrwolf // Jan 6, 2009 at 13:52
@,,Civil War,,@ Wie alt bist du denn, das du dir anmaßt wie ein alter Kämpfer zu klingen? Willst du mit ner Kiste Handgranaten unterm Arm ins Kanzleramt stürmen? Manch einer wird die ,,Neue Zeit,, nicht mehr erleben, aber es wird welche geben die, die,,Neue Zeit,, erleben werden. Aber dazu brauchen wir Menschen die andere Motivieren und für die Deutsche Sache überzeugen. Nervige Typen die losschlagen wollen braucht keiner, das sind Abenteurer und wenn sie Müde und Hungrig sind wollen sie nach Hause, verstehste? HH!
27 Günter Kursawe // Jan 6, 2009 at 14:27
23 Günther Altmann schrieb am 6. Januar 2009 um 11:19
“Sei gegrüßt Christian, doch muß ich dich korrigieren denn Martin Gabling ist lediglich Kreisvorsitzender von Passau.”
Leider ist auch das nur ein Teil der Wahrheit. Martin Gabling ist NPD-Kreisvorsitzender von Passau und NPD-Bezirksvorsitzender von Niederbayern. Somit dürften alle Unstimmigkeiten aus dem Wege geräumt sein.
Leave a Comment