Das große Schweigen (08.05.08)
Droht neuer Zoff wegen Hamburg-Demo?
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| 1. Mai in Hamburg |
Noch immer hält es die Bundes-NPD nicht für notwendig, ein Wort zur Demonstration in Hamburg am 1. Mai zu verlieren. Dabei handelte es sich mitnichten um eine rein parteifreie Veranstaltung. Die Hamburger NPD hat diese Demonstration unterstützt, und sich mit ranghohen Vertretern wie dem Hamburger Landeschef Jürgen Rieger auch an der Durchführung beteiligt.
Möglicherweise glaubt man ja in der Parteiführung, dass ihre treuen Schäfchen lediglich die offizielle Parteipropaganda lesen und die Augen schließen, sobald sie eine andere nicht von der NPD für richtig erachtete Nachricht lesen. Dennoch aber lässt sich ja wohl kaum übersehen, dass die Demonstration in Nürnberg, die mit Schön-Wetter-Berichten von der Parteiführung überzogen werden, in der öffentlichen Berichterstattung lediglich Randnotizen sind.
Den Eindruck neuer Auseinandersetzungen nicht nur innerhalb der Partei nach der Hamburg-Demo tut sich somit unzweifelhaft auf. Nicht nur für Altermedia, sondern auch für die linke Presse. Die Hamburger Morgenpost munkelt nun, dass die von Hamburg gelieferten Bilder längst nicht jedem im rechten Lager passen – gemeint ist damit explizit die NPD-Führung! “Seit Langem ist es Strategie der NPD, sich in der Öffentlichkeit bürgerlich und gesetzestreu zu gerieren”, sagt ein Insider zur MOPO. “Dass ausgerechnet die NPD jetzt in Verbindung gebracht wird mit hässlichen Prügelszenen, das schadet ihrem Ansehen und vergrößert die Gefahr, dass erneut versucht werden könnte, die Partei zu verbieten.”
Um die sogenannte Biedermann-Taktik der NPD bedarf es aber freilich keines Insiders, auf den die Hamburger Morgenpost verweist um den Eindruck zu erwecken, dabei handele es sich um irgendein Geheimnis. Auch ist es vollkommener Unsinn, dass durch die Auseinandersetzungen in Hamburg für die NPD die Gefahr bestünde, neuen Zündstoff für ein Verbotsverfahren zu liefern. Wenn dem so wäre, dann hätte man die Linkspartei oder den DGB aufgrund ähnlicher Vorfälle auf linken Demonstrationen längst verbieten müssen.
Dennoch aber stünde es der NPD-Führung gut, ein paar Worte zu den Vorfällen in Hamburg zu verlieren. So ist es ja keineswegs so, dass die Gewalt von nationaler Seite ausging, sondern lediglich die Antwort auf Steinwürfe und einer vollkommen unfähigen Polizei darauf zu reagieren, gewesen ist. Wenn man es lieber gesehen hätte, dass die nationalen Demonstranten in Hamburg als Verlierer und Gepeinigten vom Platz gehen, dann ist die Haltung der Parteiführung natürlich verständlich, könnte aber dazu führen, dass künftig auf deren Veranstaltungen noch weniger Teilnehmer erscheinen werden.
Die Hamburger NPD übrigens, hat die Anwesenheit des nationalen „schwarzen Blocks“ ausdrücklich begrüßt.
Siehe auch
Hamburger Morgenpost 08.05.08










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May 8th, 2008 at 15:42
“Auch ist es vollkommener Unsinn, dass durch die Auseinandersetzungen in Hamburg für die NPD die Gefahr bestünde, neuen Zündstoff für ein Verbotsverfahren zu liefern. Wenn dem so wäre, dann hätte man die Linkspartei oder den DGB aufgrund ähnlicher Vorfälle auf linken Demonstrationen längst verbieten müssen.”
Ist dem Verfasser dieser Zeilen noch nicht aufgefallen daß für Linke ganz andere Maßstäbe gelten?
May 8th, 2008 at 15:57
Wie schön das der Kindergarten weitergeht! Die Freien und die NPD werden sich selbst das Grab schaufeln!
Weiter so in Euren Kleingeistern!
Wann wird endlich erkannt das man die Struktur der Volksgemeinschaft aufbauen muss und nicht den Kleinkrieg der Selbstdarsteller und etwaigen Parteien schüren soll und muss!
Ihr werdet nie was erreichen wenn in Eurem Hirn nicht schnell der Wandel zum deutschen Gut zurückkehrt, der Volksgemeinschaft, die Pflege der Familie, Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft!
Ich kann mich nur immer wieder wiederholen, widerwärtig!
May 8th, 2008 at 16:08
Was wollt Ihr eigendlich? Warum soll sich die NPD auf Euer verlangen hin zu der Hamburg- Demo äußern? Ich persönlich bin gegen Subkulturen, finde es aber gut, dass sich mal gegen die Polizei und Linksextremisten gewehrt wird. Aber dafür brauch man nicht im Black Block sein. Das geht auch ohne. Auf zum nationalen Angriff, aber ohne Subkulturen und schon gar nicht mit billigen Antifakopien!
May 8th, 2008 at 16:12
Warum soll die Bundespartei sich zur Hamburg Demo äußern ? Das hat doch schon der Landesverband gemacht !
Ich finde das in Ordnung, warum soll den Überall der bundesverband sich einmischen, dafür haben die einen Landesverband !
May 8th, 2008 at 16:30
Auf was hofft die NPD? Besser eine negative Presse als keine Presse. Die Hamburger Demo war, obwohl sie von den FN organisiert wurde, indirekt auch für die NPD ein Erfolg. Bei vielen Bürgern hat diese Demo zumindest für Gesprächsstoff gesorgt - und es ist keinesfalls so, dass hier alle die Lügenmärchen unserer “freien” und “unabhängigen” Presse kritiklos geglaubt werden. Es wäre schade, wenn die NPD aus der bisherigen 60jährigen Geschichte “nationaler” Nachkriegsparteien nichts gelernt hätte. Der bisherige Weg war nicht sonderlich erfolgreich, wie die Vergangenheit der letzetn Jahre zeigt. Natürlich ist Gewalt abzulehnen, Notwehr muss jedoch erlaubt bleiben. Gerade der sogenannte “Schwarze Block” zeigt oft spontane, zeitgemäße und kreative Formen des Protestes. Als NPD - Mitglied hoffe ich, dass die NPD gemeinsam mit FN einschließlich des sog. schwarzen Blockes ihren gemeinsamen Kampf für ein neues Deutschland weiterführt. Dies erscheint mir die einzige Chance für einen Erfolg zu sein. Wir sollten nicht versuchen, nur aus Angst davor, einige “Auch” - nationale Bürger zu verschrecken, den erfolglosen Weg vorhergehender nationalkonservativer Parteien zu kopieren (Beispiel: Republikaner). Auch darf die bei einigen Parteifunktionären aufkeimende Angst vor einem Verbot nicht zu einer Selbstlähmung führen - dass wäre schlimmer als ein Verbot und würde über Jahre die Hoffnungen und den Kampfeswillen vieler Nationalisten unterminieren. Selbstmord aus der Angst heraus, vom System ermordet zu werden.
May 8th, 2008 at 16:49
Also der NS-Black-Block oder wie er sich nennt gehört meiner Ansicht nach dahin wo er herkommt: Auf die Seite der Chaoten!!! Alleine dass diese Un-Personen die Englische Sprache benutzen um eine nationale Demonstration zu beschreiben finde ich wiederlich! Die NPD in Nürnberg hat klar gezeigt wie ordentlich Deutsche auftreten in der Öffentlichkeit um für ihre Sache einzustehen. Meinet Wegen sollen die Autonomen machen was sie wollen ABER NICHT auf unseren NPD-Demos!
Autonome Nationalisten - RAUS!
NPD, JN und Freie Kameradschaften müssen zusammenstehen, aber ohne Autonome-Chaoten von Links oder Rechts!
May 8th, 2008 at 17:02
War klar, daß H.G. mit seinen anbiedernden und pseudorevolutionären Ergüssen nicht lange auf sich warten läßt…
Na ja, soll sich der falsche Doktor ruhig ein wenig Altersradikalität gönnen, wenn ihm sonst keine Freuden zuteil werden.
Daß der Kommentar der Bundespartei auf sich warten läßt, wundert mich nicht, schwelt dort doch schon seit geraumer Zeit ein Konflikt um die Frage bzgl. des Verhältnisses zu den “Freien Nationalisten”, insobesondere zu deren neuestem Produkt namens “Autonome Nationalisten”. In Sachsen und in Schleswig-Holstein stehen Kommunalwahlen an. Irgendwelchen Straßenhools geht das natürlich gepflegt am Allerwertesten vorbei, aber für die NPD als Wahlpartei ist diese kommunale Aufbauarbeit überlebenswichtig. Man wird sehen, wie sich die “Krawalle von Hamburg” auf die nächsten Wahlen auswirken. Der NPD steht das Wasser schon jetzt bis zum Hals. Die neuen “rechten Autonomen” könnten ihr Sargnagel werden.
May 8th, 2008 at 18:05
“Der NPD steht das Wasser schon jetzt bis zum Hals.”
Daran ist sie gewöhnt, das tut es bereits seit über 40 Jahren. Im Gegenteil, das Wasser ist zum ersten mal auf Brusthöhe abgesunken.
May 8th, 2008 at 18:19
Das hier gegen die NPD gehetzt wird ist ja nichts neues.Sich aber dafür ausgerechnet die MOPO mit ins Boot zu holen,das linksextremistische Hetzblatt Nr. 1 ist schon armselig.
Komm geh hier hin http://www.npd.de. Da findest Du hochwertigen Journalismus und musst Dich hier nicht länger rumärgern. - Der Hausmeister
May 8th, 2008 at 18:43
Entscheidend für uns Hamburger Kräfte ist die Tatsache das alle Teilnehmer diese 1 Mai Demonstration 2008 , in Hamburg, in guter Erinnerung behalten werden.
Alle Kameraden die am 1 Mai 2008 in Hamburg auf der Demo waren ,werden auch zu der nästen großen Veranstaltung von uns gerne wieder in den Norden fahren.
AUCH DIE AUTONOMEN NATIONALISTEN ! UND DIE JETZT BESTIMMT SOGAR ERST RECHT !
Das Verhältniss zwischen Freien Kräften und Partei ist in Hamburg (auch dank Jürgen Rieger) sogut wie nie zuvor. Die Politik der NPD Hamburg wird maßgeblich durch Personen mitgeprägt die vorher bereits über Jahre in Freien Strukturen erfolgreich gearbeitet haben.
DAS DIE ANMELDER DER 1 MAI DEMO ” FREIE HAMBURGER KRÄFTE ” WAREN ,war von unser Seite so gewollt. Denn so konnte uns keine Bundes NPD und kein NPD Ordnerdienst in Hamburg die Demo
(möglicherweise) bevormunden oder gar einschränken.
ALLE TEILNEHMER DER HAMBURG DEMO UND DIE VERANSTALTER WISSEN DAS ES KEINE GEWALT WÄHREND DER DEMONSTRATION VON SEITEN DER AUTONOMEN NATIONALISTEN GEGEBEN HAT, SONDERN NUR NOTWEHRHANDLUNGEN !
ES WIRD AUCH IN ZUKUNFT KEINER ZWIETRACHT IN DEN GESCHLOSSENEN HAMBURGER REIHEN STREUEN !
Denn Hamburg ist nicht Sachsen und der LV. Hamburg ist nicht die Bundes NPD. Allerdings ist mir auch nichts davon bekannt das sich NPD Funktionäre aus dem Bundesvorstand negative über die Hamburg Demo ausgelassen haben.
Das die Bundes NPD in erster Linie über ihre zentrale Parteikundgebung in Nürnberg berichtet
finde ich normal und auch nicht besonders schlimm. Weil der NPD Landesverband Hamburg ja bereits ausführlich auf seiner Weltnetzseite über die Hamburg “DEMO” berichtet!
mit kameradschaftlichen grüssen Friese Hamburg
May 8th, 2008 at 18:49
Wer wartet denn auf eine Stellungnahme der NPD-Führung ? Also ich nicht.
Die Hamburgdemo nicht zu kommentieren ist die richtige Entscheidung. Das man nicht glücklich mit dem Block ist, kann sich jeder selber denken.
OLAF WUNDER von der Morgenpostille wollte uns nur nochmal sagen das die “schweren Ausschreitungen von aggressiven Neonazis ausgelöst wurden” und hat das ganze mit alten Keksen und Rasierschaum zu einem Artikel aufgeblasen, damit er endlich Feierabend machen kann. Schließlich scheint die Sonne.
Das Thema ist durch. Längst laufen die Vorbereitungen für die kommenden Demonstrationen.
May 8th, 2008 at 18:59
Achso, Herr OLAF WUNDER. Schreiben sie doch demnächst mal einen Artikel über die Rote Flora !
So richtig mit Insider und so.
May 8th, 2008 at 19:00
Noch immer hält es die Bundes-NPD nicht für notwendig, ein Wort zur Demonstration in Hamburg am 1. Mai zu verlieren.
Dies sollte sie auch tunlichtst unterlassen. Wem soll dies was bringen?
Freie Gruppen müssen nun mal selbständig denken und natürlich handeln, alles andere verschafft dem VS nur Munition gegen das politische Schwert.
Altermedia rühmt sich doch auch unabhängig zu sein, dies sollte auch so bleiben.
May 8th, 2008 at 19:32
Was soll dieses Kasperletheater ? Dass wir zusammen kämpfen, in verschiedenen Formen aber gemeinsam wissen wir.
Wer muss also denn da wieder Salz in alte Wunden reiben ?
Dass unsre jungen Kameraden manches machen können,was sich für eine Partei nicht empfiehlt wissen diese Kameraden bestimmt besser als die Kritikaster, die sich hier wieder mit der Tastatur am Bildschirm betätigen.
In dem Sinne…
http://www.npd-unna.de
May 8th, 2008 at 19:35
Es steht halt der Bundesparteitag der NPD an. (24./25. Mai in Bamberg.) Das Ergebnis ist in mehreren Punkten offen. Ursprünglich als Programmparteitag vorgesehen, wurde er wegen der Kemna-Affäre zum Personalparteitag gemacht.
Auf diesem Bundesparteitag können sich Spannungen entladen, die in der NPD aus strukturellen Gründen schon immer vorhanden waren und zweifellos noch immer vorhanden sind. Sie müssen sich aber nicht zwingend entladen. Also liegt auf der Hand, daß sowohl der konservative als auch der radikale Flügel der Partei möglicherweise im Vorfeld Signale setzen wollen. Vielleicht auf dem Parteitag Dinge “festzurren” wollen. Wobei das nicht allein an Sachanträgen “festgemacht” werden muß, sondern möglicherweise auf dem Umweg über Personalentscheidungen funktioniert.
Die “Morgenpost” sieht das vielleicht auch. Wenn ihr Politik-Ressort ein wenig was taugt. Also versucht sie ihrerseits, mit Spekulationen Einfluß zu nehmen. Eine übliche Methode der Presse. Vor allem die Linkspresse versteht sich sehr gut darauf. Die “Morgenpost” (gehörte früher zum Presseimperium der Sozis) ist zwar gemäßigt, aber eher der Linkspresse zuzurechnen. Daher ist ihre Interessenlage klar, und daraus erschließt sich dann ihre Motivation.
Grüße
Christian Worch
May 8th, 2008 at 19:50
@*merlot*: Ganz schön Scheisse, wenn man ein Schwachkopf ist - aber Sie sollten wenigsten mal einen Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung stellen. Dann bekommen Sie zum Ausgleich Ihrer ausgeprägten Dummheit wenigstens etwas Geld. Sie sind wohl nur neidisch auf andere Menschen, weil Sie es selbst als gehirnlosen Wesen zu nichts gebracht haben.
May 8th, 2008 at 19:56
@ Rkm und Detlef:
Stimmt. Die Bundes-NPD ist in keinster Weise verpflichtet, zu der Hamburg-Demo Stellung zu nehmen. Laut SPIEGEL ONLINE soll Pressesprecher Baier gefragt worden sein und darauf geantwortet haben, weil es keine NPD-Demonstration sei, werde er es auch nicht kommentieren. Sachlich korrekt. Kann man nichts gegen einwenden. Wenn ich Pressesprecher der NPD wäre, hätte ich wahrscheinlich genau die gleiche Antwort gegeben.
Natürlich können die Medien einwenden, daß immerhin drei Bundesvorstandsmitglieder der NPD in Hamburg teilgenommen haben: Jürgen Rieger, Thomas Wulff, Thorsten Heise (nicht-alphabetische Reihenfolge). Jürgen Rieger ist Hamburger. Für einen Hamburger liegt es irgendwo auf der Hand, in Hamburg teilzunehmen, wenn in Hamburg eine Demonstration ist, und nicht ins sechshundert Kilometer entfernte Nürnberg zu fahren. -Thomas Wulff war Hamburger und lebt jetzt zwar in einem anderen Bundesland, aber in relativer räumlicher Nähe zu Hamburg. Auch für ihn liegt es irgendwo auf der Hand, in Hamburg teilzunehmen und nicht im viel weiter entfernten Nürnberg. - Thorsten Heise als Thüringer wohnt zwar irgendwo mehr oder minder in der Mitte zwischen Hamburg und Nürnberg, aber wohl dichter an Hamburg dran als an Nürnberg. Und außerdem hat er als vormaliger Northeimer stärkere Anbindungen an den Norden als an den Süden. Auch bei ihm ist völlig verständlich und erklärlich, warum er eine Teilnahme in Hamburg bevorzugt hat.
Auch von daher gibt es für die Bundes-NPD keine zwingende Veranlassung, die Anwesenheit von drei Bundesvorstandsmitglieder in Hamburg zu kommentieren.
Auf der anderen Seite ist “Altermedia” als NPD-kritische Quelle bekannt. Dafür gibt es Gründe, die ich kenne und nicht tadeln kann. (Die ich nicht mal tadeln könnte, wenn ich NPD-Mitglied wäre und es folglich meine Aufgabe wäre, für die NPD in die Bresche zu springen.) “Altermedia” hat das Recht, Fragen aufzuwerfen. Manchmal ist es sogar nützlich, das zu tun. Ob diese Fragen dann beantwortet werden, liegt im Entscheidungsbereich derer, an die sie gerichtet werden. Und wenn es keine Reaktion, keine Antwort gibt, dann kann sich jeder neutrale Beobachter selbst ein Bild machen. Wir sind - theoretisch! - alles mündige und verständige Bürger. So sollte ein Gemeinwesen funktionieren.
Die Bundes-NPD hat beispielsweise meiner Erinnerung nach über die parteifrei organisierte Stolberg-Demonstration am 12. April nicht berichtet, obwohl dort sowohl örtliche Vertreter als auch regionale Vertreter (sprich ein Landesvorstandsmitglied der NPD NRW) aufgetreten sind. Dafür hat sie zwei Wochen später über die unter Federführung der NPD veranstaltete Demonstration vom 26. April berichtet, auf der zwei Angehörige der Bundesprominenz der NPD (der Parteivorsitzende Udo Voigt und der stellvertretende Parteivorsitzende Peter Marx) aufgetreten sind. Muß man das beanstanden?! Nö. Warum?! Es ist ihre Entscheidung, worüber sie berichten und worüber nicht. Welche Prioritäten sie setzen.
Aber genausowenig, wie man die NPD dafür tadeln darf, daß manche Dinge oder Ereignisse ihr wichtiger sind als andere, darf man “Altermedia” dafür tadeln, daß sie ihrerseits entsprechende Entscheidungen treffen.
Es gibt auf allen Seiten keinen RECHTSANSPRUCH auf Berichterstattung. Der einzige ANSPRUCH, den die Öffentlichkeit hat, ist, daß korrekt berichtet wird, wo berichtet wird, aber daß überhaupt oder worüber berichtet wird, dafür gibt es keinen Anspruch.
Grüße
Christian Worch
May 8th, 2008 at 20:01
Über die Qualität dieses Artikels werde ich mich jetzt nicht äussern, lediglich eine Frage drängt sich mir auf: Wer fordert denn überhaupt eine Erklärung der Partei? Der “Artikel” ist von keiner Organisation unterzeichnet, nicht mal einer Kleinstkameradschaft!
Warum soll die NPD sich erklären wenn dies von niemandem (relevanten) auch nur ansatzweise gefordert / erbeten wird?
May 8th, 2008 at 20:13
Brüder wir müssen zusammen ringen!
May 8th, 2008 at 20:14
Es kann nicht sein das die Npd wegen diesen Antifatzkes nieder geht. Autonome Nationalisten Raus !
May 8th, 2008 at 20:19
“Die ich nicht mal tadeln könnte, wenn ich NPD-Mitglied wäre und es folglich meine Aufgabe wäre, für die NPD in die Bresche zu springen”
@Worch
Herr Worch, ich habe Sie das schon mehrfach gefragt aber leider bis heute keine Antwort erhalten, vermutlich weil Sie die Frage überlesen haben, daher hier noch einmal.
Warum sind Sie nicht in der NPD, als einer der ohne zweifel fähigsten Köpfe der nationalen Bewegung? Weil die NPD keine nationalsozialistische Partei ist? Mir scheint eigentlich, daß Sie sich vom lupenreinen NS schon lange entfernt haben.
Und schließen Sie einen Eintritt auch für die Zukunft kategorisch aus?
May 8th, 2008 at 20:21
ich kann “Kordhosenträger” und “Populist” voll beipflichten. Erstens haben Linke Chaoten viel mehr wohlwollende Journalisten auf ihrer Seite, zumindestens wenn es gegen “rechts” geht und sie nicht allzu zerstörerisch sind. Und zweitens ist es für die NPD in der Tat wichtig, schlechte Presse zu vermeiden. Und wenn Tausendmal sich die AN´s nur verteidigt haben, die Medien bringen die AN´s beim Vormarsch und behaupten sie haben angefangen. Das ist schon fast wie mit dem Revisionismus, solange wir nicht einen unübersehbaren Einfluß auf Medien haben, können wir leider auch nicht steuern welche “Warheiten” sich durchsetzen oder nicht. Und auch wenn ich mich wiederhole, das Erscheinungsbild der AN´s ist leider auch nicht so, daß der “Normal-Bürger” (-Wähler) sich bei den “sich wehrenden Demo-Teilnehmer gegen Linke Chaoten” widerfinden. Wenn 10.000 oder noch besser 50.000 Bürger bei der NPD-Demo in Hamburg gewesen wären - ja ich weiß, jetzt träume ich - dann würde auch keiner über ein paar überollte und verletzte linke Chaoten reden. Dann würden die Linken auch keine Steine werfen.
May 8th, 2008 at 20:24
Warum löscht ihr immer meine Kommentare? Zu kritisch???
Nö. Wir haben jetzt keine Lust im Spam-Filter nachzuschauen. Also einfach nochmal schicken. - Der Hausmeister
May 8th, 2008 at 21:08
@ BdU:
Die NPD hat ähnliche Probleme wie jede Partei im Sinne des Parteiengesetzes der BRD. Das ist kein Vorwurf; das ist zwangsläufig, weil sich eine Partei eben an die Gesetze halten muß. Und ich bin nicht der Typ dafür, mich diesem aufgezwungenen System anzupassen, mich durch die erzwungenen parteilichen Instanzen zu beißen, mich mit den Methoden einer indirekten Demokratie (die ich nicht demokratisch, sondern manipulativ finde) herumzuschlagen. Deshalb bin ich kein Mitglied und gedenke es auch nicht zu werden.
Außerdem wäre die Vorstellung, ich könnte Parteimitglied sein und in dieser Partei nach Amt und Würden streben, für einige Parteifunktionäre wahrscheinlich der purer Horror. Konkurrenzdenken, Futterneid. Bei dem Spiel mitzumachen, verschwendet noch viel mehr Energie nach innen, als man das sowieso üblicherweise tut.
Grüße
Christian Worch
May 8th, 2008 at 23:22
Minderwertigikeitskomplexe?
Nachdem sich die Jungs lange genug selbst auf die Schulter geklopft haben fällt es ihnen wohl auf das es sonst keine Sau in Deutschland interessiert was für “Heldentaten” sie vollbracht haben.
Da kann doch wenigstens die NPD die Wangen tätscheln!
May 9th, 2008 at 6:59
@Bürger Frankens:
Wie soll die NPD denn “schlechte Presse” vermeiden? Über die NPD wird doch grundsätzlich entweder schlecht oder überhaupt nicht berichtet - keinesfalls jedoch gut. Dann schon bessser schlechte als keine Presse.
Ich habe auch den Eindruck, dass hier einige, sei es aus Dummheit oder gezielt als Gegner oder VS - Spitzel versuchen, natürlich bestehende Meinungsunterschiede aufzubauschen um die bisher noch weitgehend zumindest im großen Ziel einige Front aufzubrechen und den Kampf gegeneinander weiter zu schüren, anstatt seine Kraft gegen die politischen Feinde einzusetzen. Ich habe auf rechten Demos auch schon einige sonderbar auffällige Gestalten miterlebt, hier wäre Kritik vieleicht berechtigt, wobei Kleidung und Aussehen eigentlich Privatsache sein sollten, solange man nicht als verspäteter “Hitler” - Verschnitt sich und damit auch die Demo der Lächgerlichkeit preisgibt. Was den “schwarzen Block” betrifft, so konnte ich bisher nur eine überwiegend positive Innen- (Geschlossenheit/ Sicherheit) und auch Aussenwirkung feststellen. Dies wurde mir auch schon mehrfach von unabhängiger Seite bestätigt.
Die nationale Bewegung ist klein und war seit Bestehen der brd auch nie durchgängig besonders erfolgreich. Diejenigen, die jetzt “Schwarzer Block raus!” fordern, würden der Bewegung jedenfalls sehr schaden, da dies letztlich auf eine erneute Spaltung hinauslaufen würde. (Nach meinen persönlichen (sicher zufälligen) Erfahrungen kommen solche Forderungen oft von Kameraden, die ich noch nie auf einer Demo erlebt habe und die auch sonst nicht gerade durch besondere Aktivitäten auffallen).
May 9th, 2008 at 7:04
Autonome Nationalisten und der Schwarze Block sind wie eine Schutzstaffel^^
May 9th, 2008 at 10:20
“Autonome Nationalisten und der Schwarze Block sind wie eine Schutzstaffel^^”
Das nun ganz sicher nicht.
May 9th, 2008 at 12:58
“Autonome Nationalisten und der Schwarze Block sind wie eine Schutzstaffel^^”
Die wird es gar nicht erst mehr geben wenn ihr uns weiterhin auf der Demo stört
May 10th, 2008 at 8:05
“Autonome Nationalisten und der Schwarze Block sind wie eine Schutzstaffel^^”
Eher wie die Sturmabteilung!
May 10th, 2008 at 10:46
Dr. H.G.
“wobei Kleidung und Aussehen eigentlich Privatsache sein sollten, solange man nicht als verspäteter “Hitler” - Verschnitt sich und damit auch die Demo der Lächgerlichkeit preisgibt”
Als ob diese billigen, pubertierenden Antifa-Kopien von “black block” nicht lächerlich wären.
Interessant daß ihr “Linksnationalen” nicht nur gegen “nationalkonservative Spießer” sondern auch gegen klassische Nationalsozialisten (”Hitleristen”) Front macht. Da stellt sich die Frage wer will wohl die Bewegung spalten und schwächen?
May 10th, 2008 at 17:01
@Populist:
Ich mache sicher nicht gegen klassische Nationalsozialisten Front - aber ich hoffe, Sie werden verstehen, dass heute Gestalten, die mit Hitlerbart und Hiltlerfriseur usw. auftreten, eher lächerlich wirken.
Auch ist es eine pauschale Unterstellung, ich würde grundsätzlich Stellung gegen Nationalkonservative beziehen. Ich glaube nur, dass es den Nationalkonservativen bisher (leider) nicht gelungen ist, eine grundlegende politische Veränderung im nationalen Sinne in der brD herbeizuführen. Neue Wege und neue Ideen halte ich für erfolgversprechender. Was verstehen Sie denn eigentlich unter “linksnational” - und warum soll ich denn linksnational sein (wenngleich ich die Begriffe links und rechts im politischen Sinne verwendet, zugegebenermaßen für überholt halte). Hier spalten doch eher Sie.
May 10th, 2008 at 17:20
@ Dr. H.G
Sie gefallen mir immer besser von ihren Aussagen her, anscheinend haben wir uns beide nur am Anfang etwas faslch eingeschätzt.
gruss Friese Hamburg