Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz
Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Das Lied ist aus – Von Siegern und Verlierern (05.04.09)

April 5th, 2009 · Post your comment (52 Comments)

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Sieger Voigt und Verlierer Pastörs

Berlin: Wie gestern bereits berichtet, konnte sich Udo Voigt gestern in überzeugender Weise gegenüber seinem Rivalen Udo Pastörs mit 136 zu 72 Stimmen durchsetzen. Eine herbe Überraschung für den siegessicheren Herausforderer aus Mecklenburg-Vorpommern, der in Umfragen bereits als Sieger gehandelt wurde. Die Delegierten erteilten mit ihrem Abstimmungsergebnis jedoch nicht nur Udo Pastörs eine Absage, sondern auch dem hinter ihm stehenden Flügel um Andreas Molau, Holger Apfel und Peter Jacob Marx. Letzterer wurde gestern von den Delegierten förmlich ausgebuht, ja mehr noch, so wird gar behauptet, daß einzelnen Delegierte nach ihm mit Gläsern geworfen haben sollen. Für Marx dürfte die Niederlage von Pastörs vermutlich am folgenreichsten sein, da nicht davon auszugehen ist, daß er auch weiterhin seine bisherigen Positionen in der Partei behalten wird. Seine Karriere als alles lenkender Hintermann in der NPD könnte daher heute durchaus zu Ende gehen, allerdings halten wir es nicht für ausgeschlossen, daß er versucht, diese früh oder später andernorts fortzusetzen, vielleicht sogar in der DVU.

So fehlt es nicht an Stimmen sogenannter „politikfähiger“ Kräfte, die gestern auf einen Wechsel gehofft haben und nun einem möglichen Exodus in Richtung DVU das Wort reden, um die Radikalen der NPD unter sich zu lassen. Besonders gehässig äußert sich in diesem Zusammenhang ein süddeutsches Forum, daß seit gestern unter dem Namen gesamtrechts.info firmiert und dessen Anhängerschaft zu Andreas Molau, der zu den maßgeglichen Unterstützern dieser Seite gehört, kein Geheimnis ist. Hier heißt es über das gestrige Abstimmungsergebnis und dessen zu erwartenden Folgen:
„…Sollte der neue Bundesvorstand mehrheitlich aus Vertretern der Betonkopf-Fraktion bestehen – zur Stunde sind die Mitglieder des Vorstandes noch nicht offiziell benannt worden -, so wird diese Möglichkeit nicht eben kleiner.Verwundern darf das aber eigentlich niemanden, kann man es doch keinem der seine ganze wirtschaftliche und soziale Existenz für ein besseres Deutschland auf´s Spiel gesetzt hat verdenken, wenn er mit einer vor Lust an der Provokation nur so strotzenden Ewiggestrigen-Truppe von Schädelvermessern, Rassefanatikern und Thälmann-Abklatschen nicht mehr viele Gemeinsamkeiten sieht. Sich für Deutschlands starke Rechte einzusetzen bedeutet eben nicht unbedingt, dass man die größten Provokateure und Prozentevernichter an die Spitze einer an sich auf Wahlerfolge angewiesenen Partei setzt und dann auch noch der Meinung ist, dass sich das Volk gefälligst auf die Partei zuzubewegen habe.“

Als Hauptursache für den Mißerfolg von Pastörs macht man aus- wen wundert es von dieser Seite – daß er Molau als ursprünglichen Voigt-Herausforderer ablöste, oder, um es mit den Worten von gesamtrechts.info zu sagen, in den Rücken fiel. Fairerweise muß man in diesem Fall Pastörs jedoch in Schutz nehmen, da er Molau durchaus bis zuletzt die Stange hielt, nur waren dummerweise er und Marx die einzigen in Schwerin, die das taten, während die breite Masse der NPD-Basis in Mecklenburg-Vorpommern von Molau als Kandidaten überhaupt nichts hielt. Dem musste dann schließlich am Ende Rechnung getragen werden, indem man Molau fallen ließ. Die Entrüstung Molaus über seine Kaltstellung durch seine Gönner ist zwar verständlich, doch hätte gerade er es eigentlich wissen müssen, daß man als politischer Kandidat für das höchste Parteiamt ohne jedwede Art von Hausmacht in Spielen wie diesen immer nur ein Strohmann der Faktionen und gar nichts anderes ist.

In diesem Zusammenhang taucht auch immer wieder der Vorwurf einer angeblichen Schmutzkampagne auf, die gegen Molau geführt worden sein soll.
Tatsächlich hat es eine solche nie gegeben. Was es gegeben hat, war ein zugegebenermaßen deftiger Meinungsaustausch, in dem Pro und Kontra gleichermaßen vertreten waren und bei dem keine Seite der anderen etwas schuldig blieb. Daß es dann zu eskalieren begann, kam eigentlich erst, als Marx die Kandidatur seines Schützlings Molau ausgerechnet über die sonst verpönten etablierten Medien bekannt gab. Das war der eigentliche Kardinalfehler, der Rest ergab sich von selbst, hatten sich die Herausforderer doch auf diese Weise selber in einer Weise ins Unrecht gesetzt, die man im nationalen Spektrum eigentlich nie wirklich vergibt.
Was den selbsternannten selbsternannten politikfähigen Tugendflügel in der ganzen Affäre besonders empörte waren dabei noch nicht einmal Anti-Molau-Berichte, die es als solche eigentlich gar nicht gab, sondern daß es überhaupt eine Plattform gab, die zu dieser Thematik eine freie Diskussion zuließ. Diese wurde dann letztlich zum eigentlichen Stein des Anstosses, daß der Versuch Voigt zu stürzen überhaupt in die Binsen ging.

So ergab die dort zuweilen recht heftig geführte Diskussion letztlich, die Voigt-Herausforderer letztlich auch nicht besser aussahen, als der eigentliche Gegenstand ihrer Umsturzwünsche.
Ja mehr noch, die Art und Weise ihres Vorgehens, ließ mehr und mehr Nationaldemokraten erkennen, daß allen Vorspiegelungen zum Trotz, der amtierende Parteivorsitzende nicht nur das kleinere Übel, sondern letztlich sogar die sympathischere Alternative zu Pastörs war, der sich besonders durch seine Saarbrücker Aschermittwochsrede in der Öffentlichkeit unmöglich gemacht hatte.

So konnte am Ende das Wunder geschehen, daß der im Grunde von Parteibasis und etablierten Medien bereits abgeschriebene Udo Voigt gegenüber seinen Rivalen doch noch aufholen und diese letztlich sogar mit deutlichem Vorsprung überholen konnte. Daß die Geschichte damit allerdings zu Ende ist, ist nicht zu erwarten, vielmehr ist damit zu rechnen, daß die unterlegene Seite auf die eine oder andere Weise die Konsequenzen ziehen wird, um es ihrer über sie obsiegenden Konkurrenz doch noch einmal zu zeigen. Sauertöpfische Gratulationen oder Ergebenheitsadressen sollten da über nichts hinwegtäuschen. Hier sollte man vielleicht doch die Gelegenheit zu einem klaren Schnitt nutzen, da der Krebs sonst im Verborgenen weiter wächst – bis zur nächsten akuten Krisis.

Allerdings sollte in diesem Zusammenhang auch nicht vergessen werden, daß dieser Erfolg Voigts nicht so sehr der eigenen Wassersuppe zu verdanken ist, wurde dieser Kampf um den NPD-Chefposten doch vornehmlich in der Öffentlichkeit des Internets geführt und letztlich auch entschieden. Die gestrige Wahl war am Ende eigentlich nur noch vorhersehbare Formsache.
So stellte es sich als immenser Vorteil für Voigt heraus, daß seine Herausforderer bereits in der Vergangenheit ihre Verachtung und Ablehnung gegenüber nicht unmaßgeblichen Internetmedien in einer Weise zum Ausdruck brachten, daß diese nun die Gunst der Stunden nutzten, um alte offene Rechnungen zu begleichen und sich nun ihrerseits dafür in einer Weise revanchierten, daß sie durch ihre Berichterstattung in nicht geringem Maße dazu beitrugen, daß der bereits als sicher geltende Sturz von Voigt am Ende doch noch von diesem abgewendet und die durch seine Fehler ausgelöste Führungskrise am Ende doch noch in einen persönlichen Triumph umgewandelt werden konnte.

Der eigentliche Witz daran, man musste dazu noch nicht einmal lügen oder übertreiben, sondern lediglich den Dingen ihren Lauf lassen, indem man die Anhänger beider Richtungen in ausgiebiger Weise selbst zu Wort kommen ließ, ohne ihnen in dasselbe zu fallen.
Das Ergebnis ist ein plastisches Beispiel dafür, daß man auch im nationalen Spektrum auf Dauer vielleicht ohne, aber nicht gegen die veröffentlichte Meinung ankommt und die muß keineswegs immer nur aus dem etablierten Medienmainstream bestehen.

Wenn wir daher etwas aus dieser Affäre gelernt haben, so ist es die Bestätigung der alten Weisheit, daß es der stete Tropfen ist, der den Stein höhlt. Manchmal muß man eben nur warten können.

Ob man in Berlin, Dresden und Schwerin diese Lektion gelernt und begriffen hat?

Oder wird es so sein, daß man diese dort immer wieder von neuem durchleben muß, heißt es doch nicht umsonst, nach der Wahl ist vor der Wahl?

Siehe auch
Gesamtrechts.info 04.04.09

NPD 04.04.09

NPD-Bundesparteitag Altermedia 04.04.09

Endstation Rechts 04.04.09



Tags: Allgemeines · NPD-Führungspoker 2008

52 responses so far ↓

  • 1 Norden // Apr 5, 2009 at 7:17

    Das war es wohl erstmal wieder gewesen mit der NPD, naja was soll man noch in dieser Ansammlung von Bekloppten. Den BRD- Bürgern wird vorgeworfen immer den eigenen Untergang zu wählen, und die Delegierten machen es in der Partei genauso. Mal sehen was in Zukunft noch auf die Partei zu kommt. Rieger,(der möchtegern SS Mann) Steiner, und wie die Verrückten alle heißen. Dann mal los liebe NPD, Jetzt ist die Partei wirklich nur noch zum Lachen, und ernst kann diese wohl niemand mehr.

  • 2 Günther Deggert und Stefan Wollenschlegel // Apr 5, 2009 at 7:24

    Schade, dass Her Voigt nicht wie versprochen die politische Verantwortung für den Finanzskandal auf sich nahm. Die Delegierten kann ich nicht verstehen. Wie kann dieser Vorsitzender wiedergewählt werden? Droht jetzt die nächste Eskapade im Bereich Finanzen? Herr Voigt fährt die Partei finanziell an die Wand und er bemerkt es nicht einmal. Jetzt ist der alte UVO-Klüngel wieder oben dran. Da scheint keine Bessereung der Lage in Sicht zu sein. (Leider)

  • 3 Bube // Apr 5, 2009 at 7:26

    Jetzt heisst es wohl: Die NPD ist tot, es lebe die DVU!

  • 4 Jens // Apr 5, 2009 at 7:38

    Nach all dem, was auf dem Parteitag über die “Tätigkeit(en) ” Udo Voigts auf den Tisch kam und wie er mit einer Phraseologie nicht einen der Vorwürfe substantiell entkräftete, ist es in der Tat die Frage, ob die politikfähigen Kräfte (Rossmüller z.B., den ich bis dahin gar nicht kannte) weitere zwei Jahre Berliner Klüngelpolitik einfach so geschehen lassen sollten und dadurch die gute Fraktionsarbeit in Dresden und die manchmal gute in Schwerin wieder in Frage stellen lassen, oder ob man die interessanten parteiinternen Prozesse in der DVU analysieren sollte.
    Das Konzept des Aufgehens der DVU in der NPD ist eh hinfällig.
    Wenn 136 Delegierte nach all dem den alten Parteivorsitzenden weiter gewähren lassen, dann ist die NPD genau die Systempartei, die sie vorgibt, überwunden zu haben.
    Ich bin mir nicht sicher, ob die Erneuerung er Partei aus Dresden, Schwerin, München, Erfurt und dem Saarland gelingen kann. Der Partei wird weiterhin das Zentrum fehlen.
    Wer sich bei dem, was gestern geschehen ist, auf einen großen deutschen Führer berufen sollte, der hat ihn nicht verstanden. Nicht einmal die Ideen dieses Mannes haben beim nationalen sozialen Flügel mehr ihre Heimat.
    (Ich bin kein persönlicher Freund von Apfel oder Gansel, kann ihnen aber meine Hochachtung für ihre Haltung auf dem Parteitag nicht versagen!)

  • 5 Ronny // Apr 5, 2009 at 7:42

    “in Umfragen”
    War wohl bei altermedia die Einzige, oder wird das störtebeker Netz dazu gezählt?

  • 6 Hilde // Apr 5, 2009 at 7:46

    PFS bzw. gesamtrechts.info hat die Sache sehr gut umschrieben.

  • 7 Wolfgang Reinhard // Apr 5, 2009 at 7:51

    Was mir besonders an „gesamtrechts.info“ gefällt, ist der Wahlspruch e pluribus unum.

    Warum?

    Es ist der Wahlspruch der USA: Er ist bekannt geworden durch Verwendung auf dem Siegel der Vereinigten Staaten, auf der symbolträchtigen Banknote zu einem US-Dollar. Weiterhin befindet sich der Spruch auf dem Banner, der über dem Adler weht.

    Welche Schlüsse ziehen wir daraus?*

    Nationalistische Plakatkunst geniessen – und die Welt verstehen:
    http://forum.thiazi.net/showthread.php?t=12254&page=52

    *Aus vielen verschiedenen Soßen eine einzige Soße, wie der American Way of Life? Knallbunt und doch alles nur dasselbe.
    Die Schriftleitung

  • 8 An Christian Worch // Apr 5, 2009 at 7:52

    So, lieber Christian. Bleibst Du nun Deiner Aussage treu, dass die NPD für Dich gestorben ist, wenn Voigt wieder gewählt wird?

  • 9 Konvertit // Apr 5, 2009 at 7:56

    Mein Gott, was bin ich froh, dass uns Molau erspart geblieben ist!

    Verrepste, sich an das Sytem anbiedernde Gruppierungen gibt es genügend. Und jeder Hansel glaubt eine neue gründen zu müssen. Statt daß man bei den REPs endlich mal den Schlierer abgesägt , und einige offenkundig nicht mehr vorhandenen Kreis- und Landesverbände wiederbelebt hätte.

    Na gut, da bin ich drüber weg. Ich bin gespannt, was heute noch so passiert, wie die weiteren Funktionen besetzt werden. Und dann, ob tatsächlich eine Wanderung zur DVU einsetzt?

    Was ich immer schon sagen wollte, hier passt es fast: Egal was kommt, NPD muss auch als Produktname erhalten bleiben! Er polarisiert nämlich in der Öffentlichkeit. Gegner und Medien sind sofort hellwach und alarmiert, wenn das Kürzel genannt wird. Für ihre Anhänger ist und bleibt sie das Original, alles andere wäre eine Kopie. Deshalb freue ich mich ja so über den Richtungsentscheid, der sich seit gestern andeutet.

    Und noch ein Hinweis in eigener Sache: Ich habe meinen Alias geändert von “Nationalkonservativ” in “Konvertit”, weil das meinen derzeitigen politischen Bewusstseinszustand richtiger beschreibt. Und damit meine ich nicht, daß ich zum Islam konvertiert wäre (nix da, Odin statt Allah!).
    Konvertiten sind gemeinhin noch nicht so ideologisch gefestigt, aber wenn sie einmal glauben, den rechten Weg gefunden zu haben, dann neigen sie zu extremen Auffassungen. Also Vorsicht!

  • 10 aufgemerkt // Apr 5, 2009 at 8:07

    Danke, dass wars. Nächste Bundestagswahl 1,4 %. Na dann bleibt mal unter euch (136) und träumt weiter von “Deutschland erwache.”

  • 11 PJM // Apr 5, 2009 at 8:11

    Wenn Jacob “Mordechai” Marx nicht in der DVU unterkommt, dann wird er eben Generalsektretär beim Zentralrat.

  • 12 Achter // Apr 5, 2009 at 8:17

    Auch wenn es sich die Abgeordneten die Voigt gewählt haben nicht eingestehen werden, sie haben nicht für Voigt sondern aus Neid gegen “Die” gestimmt, die schöne Diäten in den Landtagen kassieren.

  • 13 Mitleser // Apr 5, 2009 at 8:35

    hoffentlich reagiert Voigt jetzt auch mal und wird die Landesverbände aufräumen damit es endlich vernünftig weitergehen kann. In einigen Landesverbänden, haben seine “Jünger” Landesverbände an die Wand gefahren. Bei dem erneuten Vertrauen was man in ihn gesetzt hat, sollte er einige “Alte” links liegen lassen, sich neu formatieren und teilweise gute fähige Leute zurück an Bord holen.

  • 14 Profundus // Apr 5, 2009 at 8:52

    Die Entscheidung ist gefallen, mir wäre Pastörs und eine damit verbundene größere Einbindung Molaus lieber gewesen, mit Leuten wie Steiner und Rieger verbindet mich inhaltlich recht wenig. Ich halte beide durchaus für prinzipientreu, leider allerdings sind sie völlig erfolglos. Der eine will weiter Schrottimmobilen handeln und sich in Randthemen erschöpfen, der andere mit 40 Jugendlichen am Wochenenden Revolution spielen. Beide schauen ständig in den Rückspiegel. Sie wissen haargenau, welcher Rassenkundler 1935 dies geschrieben und welcher SS-Mann 1943 jene Stellung gehalten hat. Auf die Fragen nach der Gestaltung des Hier und Jetzt, auf den Umgang mit den sich uns JETZT, im Alltag stellenden Problemen finden sie keine Antwort. Ich habe es oft genug geschrieben (auch bzgl. der Wortmeldung von Bräuniger): Das hindert mich nicht daran, mit den zwei Parteigranden zusammenzuarbeiten, übrigens auch nicht ihr Mittun und ihre bisherige Arbeit zu würdigen. Rieger und Steiner (stellvetretend für andere dieser Strömung) haben sich Verdienste erworben, auch viel geschafft und gerödelt, leider hat es uns im Großen und Ganzen nicht weiter gebracht – aber so ist es nunmal: Erste Bedingung für Erfolg ist innerparteiliche Geschlossenheit. Man kann ja weiter daran arbeiten, dass in unseren Reihen Leute politisch groß werden, die ein etwas breiteres politisches Bewußtsein entwickeln und nicht ewig in einer ideologisch-geistigen Zwangsjacke verharren. Dann kommt irgendwann sicher mehr bei rum. Aber genug mit der Kritik. Lassen wir das ewige Gezeter nun sein! Jetzt rufe ich die Leute auf, die wie ich enttäuscht sind, im Sinne der Geschlossenheit und Kampagnenfähigkeit dem Vorsitzenden Udo Voigt und seinem Vorstand zu helfen, das Wahljahr 2009 erfolgreich zu bestehen. Bitte lasst den Kinderkram “Übertritt zu DVU” – wir brauchen JETZT ALLE mit VOLLER KRAFT. Die Vereingung der zwei Parteien steht mittelfristig auf der Agenda – aber laßt uns jetzt die wichtigen Wahlen geschlossen bestreiten! Außerdem ist mit Karl Richter (München) eine neue Kraft im Vorstand, mit der auch wir Molau-Anhänger einverstanden sein können. Jetzt lasst uns so gut wie nur irgend möglich, gemeinsam kämpfen, um so viel wie möglich zu erreichen.
    Die Frucht dieser neuen Geschlossenheit kann das Entsetzen der Hackfressen und Gauner aus Medien (ganz genau: Geschmeiß) und Politik sein, wenn sie am Wahltag erkennen müssen, dass die NPD quicklebendig ist und alles legalen, halblegalen und illegalen Mittel und Winkelzüge nichts geholfen haben. Ihr Systemarschlöcher, kriegt uns nicht mehr vom Hals.

  • 15 Erbsenzähler // Apr 5, 2009 at 8:53

    Wahl der Stellvertreter

    Es wurden 199 Stimmen abgegeben, davon waren 6 ungültig.
    Karl Richter erhielt 166 Stimmen.
    Frank Schwerdt wurde mit 137 Stimmen gewäht.
    Jürgen Rieger erhielt 111 Stimmen.

  • 16 Jens // Apr 5, 2009 at 9:22

    Man sollte die Sache nüchtern betrachten: was ist noch mit dieser NPD durchsetzbar, was könnte mit der DVU durchsetzbar sein. Sind innerhalb der NPD die politischen (Rossmüller) und ökonomischen Konzepte (Schimmer) weiterentwickelbar, vermittelbar und umsetzbar oder nicht… Das sollte man jetzt, einen Tag, nachdem die Voigt-Truppe sich in die Niederlage gesiegt hat, nicht über’s Knie brechen.

    Übrigens: gesamtrechts.info ist ja gar keine schlechte Seite. Fair von Altermedia, darauf hinzuweisen.

  • 17 Bayerischer Nationalveganer // Apr 5, 2009 at 9:26

    @ WR 7

    Grad wollt ich des aaa schreibm. Oane-Welt Gsindl, dreckads.

    Pfui Daifi, noamoi, do legsd di nieda!!!

    Und ois optisch schee verpackt, in ana Luxus Moglpackung.

    Bloss dem Vogerl sei rechts Flügerl, des zeicht kloar in NWO Richtung. Schaugds selba ;-)

  • 18 Heizölkutscher // Apr 5, 2009 at 9:33

    Es ist schon Scheiße, wenn das Drehbuch nicht so aufgeht wie es in Israel geschrieben wurde!
    Es gibt noch andere Werte, als Geld um einen Vorsitzenden zu wählen. Nur gut, daß solche Geldstrategen, es nicht begreifen. Geld regiert die Welt aber noch nicht die NPD!

  • 19 Detlef // Apr 5, 2009 at 9:35

    Autor..
    daß dieser Erfolg Voigts nicht so sehr der eigenen Wassersuppe zu verdanken ist, wurde dieser Kampf um den NPD-Chefposten doch vornehmlich in der Öffentlichkeit des Internets geführt und letztlich auch entschieden. Die gestrige Wahl war am Ende eigentlich nur noch vorhersehbare Formsache.

    Ich danke allen Mitstreitern und Gesinnungsfreunden, welch hier seit ca. einem Jahr den Angriff auf unsere Sache, Partei und deren Vorsitzenden abwehren.

    Der Autor irrt!
    Es ist die Integrationsfähigkeit und ideologischen Beständigkeit Voigts, welche ihn wieder auch die Führerposition brachte.

    Der Hinweis aus das Internet macht deutlich, unsere Kämpfer hatten immer die besseren Argumente, den Anstand und letztlich das Volk auf ihrer Seite.

    In diesem Sinne, feiern wir, bevor es dann an die schweren Aufgaben die vor uns stehen geht.

    Den Befürwortern von Alternativkandidaten sei gesagt, angesichts der Schmutzkampagne gegen unsere Sache war eine andere Entscheidung von Anfang an nicht möglich und der Autor hat da also auch einmal recht.

  • 20 schneidig 88 // Apr 5, 2009 at 9:47

    Könnte man hier in der Kommentarspalte nicht auch so eine lustige Kommentar-Bewertungsfunktion einbauen?

    Comment Karma allows you to rate a commenters comment with a thumbs up or thumbs down, accumulating points. For highly social sites, this is another fun way to get interaction from your readers, allowing them to score each other.
    http://lorelle.wordpress.com/2007/02/26/wordpress-plugins-for-comments/

  • 21 Klaus // Apr 5, 2009 at 9:51

    Endlich sind die Fronten geklärt und nun kann es mit der Politik weitergehen und um den Kampf mit dem politischen Gegnern und nicht ein Bruderkampf in den eigenen Reihen. Die subversiven Kräfte sind kläglich mit Ihren Intrigen gescheitert und gehören geschmäht. Glücklicherweise hat der Jakob die beiden Roßmüller und Apfel aus dem neuen Vorstand rausgekickt. So wird vielleicht noch mal was aus der NPD.

  • 22 Pharisäerdetektor // Apr 5, 2009 at 9:59

    piffpaffsued/pipi heisst jetzt also sammelrechts.vs-info, aha, sosos.

    Nein, ich verstosse nicht gegen die deutschen RechtSSchreibregeln :-D
    Manche Begriffe verdienen keine GroSS- oder RechtSSchreibung.

    Ausgezeichnet ist vor allem, dass sich die Mischpoche endlich mit grossem Trara und Tamtam selbst die Larve von der Fratze reisst.
    Molau, Nitzsche, Pro … da fallem einem ganze Schuppenberge von den Augen:

    E PLURIBUS UNUM :-D :-D :-D

    Da fragt man sich doch nur noch, warum die nicht gleich den israelischen LeiDspruch genommen haben:

    http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=1739&lg=en

    Schöner Tag heute!

  • 23 Pharisäerdetektor // Apr 5, 2009 at 10:00

    Obiger Text für Deutsche http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=1665&lg=deUlrich

  • 24 Reiner // Apr 5, 2009 at 10:25

    Erinnert mich etwas an die SED Ende der 80er Jahre. Man bekommt nichts mehr außerhalb der Partei mit und bleibt unter sich. Die NPD bewegt sich damit in Richtung einer politischen Sekte.

  • 25 BudSpencer // Apr 5, 2009 at 10:26

    Damit hat sich die NPD für mich momentan erledigt da sie sich bei den Normalen Bürgern mit der erneuten Wahl von Voigt inkl. Anhang ins Aus katapultiert haben.

    Traurig aber wahr.

  • 26 Nachtigall // Apr 5, 2009 at 10:38

    “vor Lust an der Provokation nur so strotzenden Ewiggestrigen-Truppe von Schädelvermessern, Rassefanatikern und Thälmann-Abklatschen”

    Eine typische verdeckte Operation ist die finanzielle oder logistische Unterstützung einer politischen Bewegung oder Gruppierung im Zielland, um darüber die eigenen Ziele durchzusetzen. Dies reicht von legaler Einflussnahme (z. B. Unterstützung für demokratische Oppositions-Gruppen) über die Diffamierung politisch missliebiger Personen oder Gruppen durch Desinformation und “Operative Informationen” bis hin zur Unterstützung von paramilitärischen oder Guerilla-Truppen und Terroristen und der Verfolgung einer Strategie der Spannung.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Verdeckte_Operation#Charakteristik

  • 27 Schwabe // Apr 5, 2009 at 10:42

    Demokröten, ab in die DVU!

  • 28 Rand-Berliner // Apr 5, 2009 at 10:43

    Ich denke mal, daß die Absage nicht so sehr gegen Pastörs gerichtet war sondern hauptsächlich gegen die Intrigen des Apfel-Marx-Flügels.

    Den beiden neuen Schatzmeistern wünsche ich, daß sie die Vorarbeit von Köster, der erstmal wieder Ordnung in die Sache gebracht hat, erfolgreich fortsetzen. Wenn das wieder funktioniert und den KV’s wieder mehr Mittel zur Verfügung stehen, können wir uns wieder auf das Wesentliche konzentrieren.

    An die neue Parteiführung:
    Beherzigt künftig die Wichtigkeit von Finanzschulungen auf KV-Ebene! Schatzmeister und Kassenprüfer sind auch nur Menschen und ihnen unterlaufen Fehler. Man kann diese nicht vollständig vermeiden aber durch permanente Schulungen auf ein Minimum reduzieren. Umso weniger Ärger haben dann die LV’s und der BV mit der Korrektur und den Abgabefristen bei der Bundestagsverwaltung.

  • 29 soso // Apr 5, 2009 at 10:43

    Wenn man Voigt mit Pasteurs vergleicht erscheint er freilich als sympathischere Alternative. Aber in Hinblick auf das Schicksal der Partei ist gerade er eine ambivalente Figur. Einerseits steht er nicht für einen Neuanfang, was nach den ganzen Skandalen der letzten Zeit notwendig gewesen wäre (abgesehen von Dingen wie “politische Verantwortung” und “Mitschuld”, aber das soll hier außen vor bleiben), und darüber hinaus ist er zwar eine Integrationsfigur, die Kehrseits der Medaille ist aber, daß er nicht die Führungsstärke mitbringt, welche notwendig wäre, der Partei ein Profil zu geben – anything goes. So bleibt alles beim Alten, inklusive Hegemonialstreben der einzelnen Flügel. Oder aber nicht, mal sehen, ob sich der “politikfähige Flügel” in Richtung DVU bewegt. Es wäre eine nachvollziehbare Konsequenz aus der Niederlage beim Parteitag, die angesichts der desaströsen finanziellen Situation der NPD auch leicht zu ziehen wäre. Das könnte dem Leichnahm DVU wieder etwas Leben einhauchen, im Augenblick ist sie ja eher eine Apparatschik-Organisation die ohne nennenswerte Basis auskommten muß. Vielleicht wäre es dann auch für die NPD leichter, ein einheitliches Profil zu finden und nicht in der Beschäftigung mit sich selber zu verharren. Aber wie es auch kommt, die derzeitige Situation ist unabhängig davon, wie sich die Dinge weiter entwickeln werden, für die Rechte alles andere als eine gute Ausgangsposition für das Superwahljahr, was umso bedauerlicher ist, als die CDU mit Angela Merkel in einer großen Koalition mittlerweile jedes “rechte” Profil vermissen läßt und daher das Land geradezu nach einer wählbaren, “rechten” Alternative schreit um dieses Vakuum zu füllen.

  • 30 Ronny // Apr 5, 2009 at 10:58

    @Budi:
    Was erwartest Du, eine Art REP?
    Ich bin stolz darauf einer Partei anzugehören, die ernsthaft das System bekämpft.
    Und den Herren der “FreienKräfte” sei geschrieben:
    Es ist einfacher einen ungesehenen 600 seitigen Haushaltsplan außen vor zu lassen, als sich mit diesem in Teilen zu befassen- will heißen: Alles abzulehnen ist sehr einfacher als Verantwortung zu übernehmen.
    Jetzt kommt wieder die stupide Leier, ich lehne das System ab. Wo aber bringt ihr euch in das Volk ein?

  • 31 Anonymous // Apr 5, 2009 at 11:12

    NPD voran,endlich wieder klare Kante zeigen und keinen Wischi-Waschi-Kurs!
    Und die Molauisten sollten eben nachdenken oder gehen!
    Besser wäre ein sinnvoller Einsatz für die Bundestagswahl. Nicht lamentieren,sondern Einsatz ist gefordert!
    SH Stahlhelm65

  • 32 BdU // Apr 5, 2009 at 11:23

    Keine, wirklich KEINE andere Partei hätte einen Bundesvorsitzenden, der einen solchen Scherbenhaufen angerichtet hat, wiedergewählt. Und jeder andere Vorsitzende hätte die Konsequenzen gezogen und wäre angesichts des Debakels zurückgetreten. Aber nicht “uns Udo”. Die, entschuldigung, dumme Masse in der Partei, die sich nur marginal von der dummen Masse der BRDler unterscheidet (beide wählen mit Vorliebe diejenigen die sie in den Untergang führen) hat sich als unfähig erwiesen eine Erneuerung der Partei durchzuführen. Abschreckende Randexistenzen wie Heise, Wulff (der fortfährt Felix Steiners Namen zu mißbrauchen) usw. werden einen neuen Bundesvorstand bilden mit ein paar seriöseren Alibi-Funktionären, wie ihn sich der VS nicht besser erträumen könnte und im Superwahljahr präsentiert sich die NPD im denkbar schlechtesten Zustand. Der, entschuldigung, Voigt-Pöbel überbietet sich in erbärmlichstem Triumpfgeheul das nur seine Paranoia und geistige Beschränktheit ausdrückt. Und das deutsche Volk wartet weiter auf eine politische Kraft die es rettet.
    Danke liebe NPD-Delegierten, das System ist stolz auf euch.

  • 33 Novalis // Apr 5, 2009 at 11:48

    @ Heizölkutscher
    (Zitat)
    “Geld regiert die Welt aber noch nicht die NPD!”

    Lobenswerte Einstellung. N u r:
    “Die (Um-)Welt regiert aber noch über die NPD!”

    Ohne Moos nix los!

  • 34 Jens // Apr 5, 2009 at 12:28

    @Anonymous
    Dann antworte Du mal einem an einem Informations-Tisch fragenden Bürger:
    “Jo, wir hatten zwar kleines Finanzproblemchen, weil uns Udo das nicht so sehr interessiert hat, und außerdem war Kemma sein Freund, dem er geglaubt hat. Aber jetzt hat er aus dem Fehler gelernt, und das Finanzielle, das kriegen wir schon wieder irgendwie hin. Ach, Sie haben Probleme mit ALG II und Ihrer Abwasser- oder Heizkostenrechnung usw. Ja, wissen Sie, wir wollen ein ganz anderes System, einen ganz neuen Staat, den bringt uns der Herr Rieger und der Herr Obersteiner, der kommt von Blut und Boden und Ernst Röhm und Rasse und so. In diesem können wir Ihnen da gar nicht weiterhelfen. Weil wir da nämlich selber nur verbonzen. Und deshalb sollen Sie NPD wählen und uns Geld spenden, weil wir die echte Alternative sind. Und das ist gleichzeitig auch unser Kommunalprogramm. Weitere Fragen beantwortet Ihnen einer der nun fünf Generalsekretäre, wenn er nicht gerade in die Länder geschickt werden muß, um zu verhindern, daß gegen uns Udo integriert wird. Uns Udo muß immer ganz doll aufpassen, daß er nicht abgesägt wird, da hat er für den Finanzkram und den Aufbau funktionierender Strukturen und für tragfähige politische Programme gar nicht so viel Zeit… Was das mit Ihnen zu tun hat? Aber davon rede ich ja die ganze Zeit? Wählen Sie uns doch erstmal, die Gründe liefern wir Ihnen dann nach. Und nehmen Sie doch ein paar Phrasen mit, die hat uns Udo ganz frisch, darf’s ein bischen mehr sein?”

  • 35 Royse W. // Apr 5, 2009 at 12:48

    Hm – irgendwie kommt keiner auf die Idee, daß der VS seine Agenten auf beiden Seiten haben könnte, und die eine in Richtung REP dirigieren möchte, die andere hingegen mit Provokateuren durchsetzen. Irgendwie werden die V-Leute immer nur auf der jeweils anderen Seite vermutet… lustig!*
    Voigt hat sich trotz seiner Verdienste für mich durch sein unklares Verhalten in der Finanzaffäre erledigt (und somit auch die NPD für seine Amtszeit). Von Molau halte ich viel – aber nicht als Parteivorsitzender – er ist halt “Literat”. Pastörs hätte ich interessant gefunden… wenn / weil auch etwas schwer durchschaubar. Jedenfalls ist er nicht der Spießer und Bonze, als den ihn seine Gegner gerne darstellen. Schade, wäre vielleicht was geworden.
    So: auf viele schöne Jahre GRABESFRIEDEN… Und tschüß!

    *Merke: Es ist Standard im sogenannten NW, alles was man am jeweiligen Kontrahenten in irgendeiner Weise nicht versteht oder einfach nur nicht leiden kann mit VS-Agentenschaft erklärt. Du mußt nicht versuchen, diese Paranoia mit Logik erklären zu versuchen. Manche Dinge sind wie sie sind und es ist schwer, keine Satire darüber zu schreiben.
    Die Schriftleitung

  • 36 Verschwörungspraktiker // Apr 5, 2009 at 13:19

    “Du mußt nicht versuchen, diese Paranoia mit Logik erklären zu versuchen. Manche Dinge sind wie sie sind und es ist schwer, keine Satire darüber zu schreiben.
    Die Schriftleitung”

    Schreibt doch. Oder dürft ihr nicht? * ;-)

    “Rech sprach sich indes erneut dagegen aus, V-Leute des VS aus der NPD abzuziehen”
    http://www.jungewelt.de/2009/04-01/008.php

    *Wozu, wir machen uns doch nun schon genug fast tagtäglich über die ganze Materie lustig, du mußt nur richtig hinsehen, aber wie sagt schon Nietzsche: “Manche Wahrheit dringt nur in feine Ohren.” – Die Schriftleitung

  • 37 An Christian Worch // Apr 5, 2009 at 15:48

    So, lieber Christian. Bleibst Du nun Deiner Aussage treu, dass die NPD für Dich gestorben ist, wenn Voigt wieder gewählt wird??

    Du mußt das nun nicht jedes Mal in die Kommentare unter jeden Artikel schreiben, sei ohne Sorge, er wird sich zu diesem Thema schon melden. – Die Schriftleitung

  • 38 Worch // Apr 5, 2009 at 18:14

    @ Nr. 37 (mit der netten Anrede als nick):

    Ich hab’ das schon in zwei Kommentarsträngen beantwortet; beziehungsweise in dem einen auf die Antwort in dem anderen hingewiesen; das sollte reichen, denke ich.

    Christian Worch

  • 39 Kurland // Apr 5, 2009 at 18:23

    Gratulation an Herrn Voigt zur Wiederwahl als
    Parteivorsitzender der NPD und zum guten
    Wahlergebnis.
    Nun ist es an der Zeit das alle Kräfte an einem
    Strang ziehen in diesem Wahljahr 2009.
    Der Wähler honoriert vor allem Einigkeit und
    Stärke, und auch jeder kleine Wahlerfolg trägt
    dazu bei die finanzielle Basis der NPD zu
    erhalten oder sogar zu verbreitern.
    Ruhm und Ehre für Deutschland.
    Glück auf.

  • 40 Anglizismenverächter // Apr 5, 2009 at 18:43

    engl. Nickname = dtsch. Spitzname

  • 41 Anonymous // Apr 5, 2009 at 19:59

    @Jens
    Du hast recht,die sozialen Belange unserer potenziellen Wähler gehen uns sehr wohl was an.
    Das Thema darf nicht den Linken überlassen werden! Aber wenn wir jetzt das Gezänk der letzten Monate unterlassen,können wir immerhin für eine deutsche Tugend Vorbild sein: Treue in schwerer Zeit!
    Und wenn dieser Faktor die Truppe zusammenschweißt,kann ein Neuanfang mit Schwung gewagt und der Focus endlich wieder auf unser Hauptaugenmerk gerichtet werden,unser Volk!
    Ansonsten sollten wir vom Persiflieren abkommen und ernsthafte Diskussionen über einen politischen Wechsel in Deutschland führen. Dann können wir auch ernstgenommen werden!
    SH Stahlhelm65

  • 42 Hermann Ludwig // Apr 5, 2009 at 20:18

    Voigt muß Kanzler bleiben!

    Der Spruch hat schon immer gezogen.

    http://www.dhm.de/lemo/objekte/pict/NeueHerausforderungen_plakatSchmidt1976/index.jpg
    http://www.demokratiezentrum.org/media/img/Bildstrategien/Oesterreich/1983_spoe_oe.jpg

    Und nicht zu vergessen, 1972:
    http://www.youtube.com/watch?v=DATZtb2q6rY

  • 43 Panzer 1974 // Apr 5, 2009 at 20:22

    Es gab im ganzen Gebäude keine Gläser. Und Keinesfalls wurde der Kamerad Marx von allen
    Delegierten ausgebuht. Ich weiß es, ich war dabei!!!!!!!

  • 44 Nationaler Katholik // Apr 5, 2009 at 21:22

    Ein trauriger Tag für Deutschland und die
    NPD. Wer seine erfogreichsten Wahlkämpfer
    und klügsten Köpfe, mal abgesehen von Herrn
    Richter, so abserviert, der wird aller Vor-
    aussicht nach bei den kommenden Wahlen
    scheitern. Ich meine damit nicht, daß man
    sich an die Etablierten anbiedern sollte, wie
    z.B. die “Pro Bewegung” in NRW.
    Ich meine aber, daß man sich so breit aufstellen
    sollte wie möglich. Die Grenze ist dabei für mich, ob die Programmpunkte ausreichend radikal
    sind, um die Rettung des Deutschen Volkes auch
    bewirken zu können z.B. Rückführung statt
    Integration von kulturfremden Ausländern.
    Alles was darüber hinaus geht, schreckt jedoch
    nur unnötig Wähler ab.

  • 45 Stahlhelm65 // Apr 5, 2009 at 21:31

    @Jens
    Die sozialen Belange unseres Volkes dürfen nicht den Linken überlassen werden,das ist richtig,ansonsten ist Deine Persiflage kein Beitrag für einen Neuanfang.
    Die Treue hat über die Intrige gesiegt! Das doch positiv und hat nichts mit reiner Führergläubigkeit zu tun,sondern mit dem Willen,ein Bollwerk gegen Lügen und Heimtücke zu bilden!
    Letztlich wird die NPD jetzt zu einer Festung der Entschlossenen!
    Jetzt gilt es,aus diesem sicheren Hort eine Basis für die Eroberung der Herzen unserer Volksgenossen
    zu machen!
    Schaffen wir das?
    SH Stahlhelm65

  • 46 NPD KV UNNA / HAMM // Apr 5, 2009 at 22:36

    Die Delegierten der NPD haben gesprochen und sich eindeutig entschieden.
    Die diversen Richtungen in unserer Partei sind gut beraten dieses Votum zu akzeptieren..
    http://www.npd-unna.de

  • 47 RevRech // Apr 5, 2009 at 22:43

    Es wurde vergessen zu erwähnen, dass neben Marx auch Voigt, der in diesem Bericht viel zu gut wegkommt, ausgebuht wurde. Nun gut. Man hat jetzt erstmal ein Pyrrhussieg davon getragen. Nachhaltig verbleiben von diesem Parteitag erstmal nur die Schulden!

    An Pastörs: Was war denn jetzt mit dem tosenden Radauabschied nach der Niederlage. Das Foto lässt eher auf andere Gefühle schließen!

  • 48 Germania // Apr 6, 2009 at 13:08

    Die NPD spiegelt das System wieder.Die gleichen Skandale, die gleichen Selbstbedienungsleute, die nach außen Wasser predigen, nach innen Wein saufen und sich genauso benehmen, wie etablierte Systempolitiker. Es geht um Geld, es geht um Posten, dabei wird der eigene Stall angezündet und dann das System dafür verantwortlich gemacht. Der Brandstifter wird darauf zum löschen gerufen und erfreut sich der Beliebtheit bei den Dummen Mannen, die den Sinn einer Bewegung und den Idealen und Werten nicht verstanden haben.
    Die NPD ist nicht mehr oder weniger wie die CSU oder CDU, die haben auch ein mehr oder weniger schönes Programm, was keiner liest, dafür Leute, die ihre eigenen Vorteile über alles gehen und die ohne Verantwortung für ihr Tun zu übernehmen auf ihren Sessel kleben.
    Ja Finanzen sind ja uninteressant, wenn man mit einer jungen Hostess rumvögeln kann.
    Die kann man dann auch noch ordentlich aus Parteikasse sponsern und das verkauft man dann als Taten für den Nationalen Widerstand!
    Okay, ich beantrage, daß jeder Funktionär der Partei nun auch seine Privathostess bekommt, auf Parteikosten und dazu regelmäßige Flugreisen zur Entspannung nach Thailand, oder Südamerika.
    Sowas draussen dem Kämpfer zu präsentieren, sowas einem Bürger zu präsentieren, der eine Alternative sucht ist Irrsinn.
    Glaubwürdigkeit gleich null!
    NPD:Nichts Passiert Danach!
    Die NPD unter diesem Vorsitzenden ist nicht wählbar! Nicht glaubwürdig!
    Herr Voigt sollte endlich seinen Hut nehmen und abtreten-wenn er Mut hat.
    Warum er noch im Amt sitzt hat nur einen Grund:
    Weil er das Geld braucht, weil er genauso ein verlogener Kapitalist ist, wie unsere Systempolitiker!
    Wer das nicht erkannt hat, ist ein Narr.
    Eine Partei, die nicht mal in der Lage ist, ihren eigenen Stall sauber zu halten, will sich aufschwingen , das Land zu säubern????
    Lächerlich, einfach nur Lächerlich!
    Wenn diese Pratei nicht endlich zur Besinnung kommt, dann ist sie reif für den Müllhaufen der Geschichte!
    Herr Voigt, gehen sie doch zur CDU!!!!

  • 49 Blütentraum // Apr 6, 2009 at 15:20

    @ Germania (48)

    Was schreiben Sie da über “Herumvögeln” mit “Privathostessen” und Übersee-Flugreisen? Muß man als AM-Leser wissen, worum es da geht oder ist das Ihr Geheimwissen oder Ihr Tagtraum?

    @ NPD KV Unna / Hamm (46)

    Akzeptieren im Sinne von hinnehmen (und eine heiße Träne im Kopfloch haben), ja das geht vielleicht noch.

    Respektieren würde unsagbar schwer fallen, nein: eigentlich unmöglich sein.

    Aber das empfehlen Sie ja auch nicht. Sie wissen, was man Menschen zumuten darf und was nicht.

    Voigt hat jetzt so etwas wie die Herrschaft der hundert Tage, die einst Napoléon Bonaparte nach seiner Verbannung nach Elba beschieden war.*

    *Schlechter Vergleich. Den 100 Tagen ging immerhin ein Interregnum einer grundverschiedenen Macht voraus, was man in diesem Fall wohl nicht sagen, kann, da Voigt sich – im Gegensatz zu Napoleon – gegenüber seinen Gegnern deutlich behauptet hat, was diese offenbar immer noch nicht verwinden können.
    Die Schriftleitung

    Seine neue Mannschaft ist von einer Güte, wenige Ausnahmen bestätigen die Regel, die könnte auch auf einem absurdistanischen Seelenverkäufer anheuern.

    Auf den meisten Voigt-Flaschen steht NPD jetzt nur noch drauf. Da ist aber (wer will’s bestreiten?) keine NPD mehr drin. Fragen Sie Wulff, fragen Sie Heise, fragen Sie Thierry.

    Aber dennoch: Jawoll, lieber KV Unna/Dortmund, nur so kann’s gehen: traurig hinnehmen (akzeptieren), stoisch warten & beobachten. Vor allen nicht die Flinte in’s Korn schmeißen. Eines ist aber besonders wichtig: die Landtagswahlkämpfer 2009 stark machen!

  • 50 Feuersturm // Apr 6, 2009 at 19:11

    Ich habe Udo Voigt gewählt weil 1.) die Marxfraktion (besonders Köster u. Apfel) Udo Voigt mit Dingen konfrontiert hat, welche weit unter die Gürtellinie gegangen sind und absolut nichts auf einem Parteitag zu suchen hatten und 2.) weil ein provozierter Bruch innerhalb der Partei zum jetzigen Zeitpunkt völlig falsch und tödlich war! Vermutlich sogar durch Geheimdienst bewusst herbeigeführt. Die Putschisten, welche unendlichen Schaden (größer wie die Finanzgeschichte der NPD) verursacht haben sollten sich schämen. Die Delegierten haben moralisch völlig richtig entschieden! Auch wenn ich die Arbeit von Apfel und Pastörs sehr schätze, die persönliche Schmutzkampagne gegen Udo Voigt in Anwesendheit seiner Ehefrau war beschämend! Es wird ein Neuanfang und sollte in Thüringen der Einzug gelingen, wird die NPD wieder vorwärts marschieren. Und zwar mit allen Kräften…

  • 51 Germania // Apr 7, 2009 at 8:00

    @Blütentraum
    Das ist kein Privatwissen oder Tagtraum, daß ist das, was der Schatzmeister und Herr Voigt persönlich auf dem Bundesparteitag der NPD persönlich zugegeben hat. Dass er eine Messehostess als Affaire hatte, diese auf Parteikosten gesponsert hat mit 1500 Euro und ihr, trotz Entlassungen von anderen Mitarbeitern einen Job aus eigennütziger Betrachtungsweise verschafft hat.
    Das sind Fakten, das ist die Realität!
    Voigt ist ein untragbarer Vorsitzender, ist ist feige und ehrlos sich als Retter Deutschlands aufzuspielen und das gleiche Spiel zu spielen, wie etablierte Systempolitiker!
    Der Mensch hätte längst von sich aus das Handtuch werfen sollen.
    Ja, was bei diesem Kapitalisten zählt ist das Geld, nichts sonst und sein persönlicher Vorteil. Was sollte er auch tun, wenn er nicht Parteibonze der NPD bleiben würde, von Harz IV kann man keine Hostessen bezahlen!
    Keine Verantwortung zu übernehmen, dafür dicke Parteigelder einstreichen, die Partei finanziell an die Wand zu fahren und dem eigenen Vergnügen nachgehen.
    Das ist schäbig!Das ist Verrat an jedem Kämpfer!
    Pfui Herr Voigt!
    Verschwinden Sie aus der NPD!
    Wenn das die Alternative zum System sein soll, dann GUTE NACHT DEUTSCHLAND!

  • 52 Feuersturm // Apr 7, 2009 at 19:11

    @Germania

    Waren Sie auf dem Parteitag? Anscheinend nicht, denn was Sie schreiben stimmt so nicht. Weder der Geldbetrag ist richtig, noch die Tatsache das Parteivorsitzender Voigt zu Unrecht Geld an seine damalige Affäre gezahlt hat. Alle dümmlichen Behauptungen der Marx- Putschisten konnten widerlegt werden oder sind ehrlich gerechtfertigt worden. Udo Voigt hat die Verantwortung seiner Fehler übernommen, indem er sich der Aufgabe stellt und versucht die Partei wieder zu ordnen und finanziell aufzubauen!

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