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Das „Oktoberfest-Attentat“, ein Verbrechen des „Verfassungsschutzes“ ?

September 18th, 2003 · Post your comment (4 Comments)

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Vorgeschichte:
Der Chemie-Ingenieur Peter Naumann führte auf eigene Faust in den siebziger Jahren mehrere Sprengstoffanschläge gegen den Metallgitterzaun der DDR und gegen Fernsehmasten durch, aber in keinem Fall gegen Menschen. Er ist der einzige, tatsächliche „rechte“ Bombenleger, den es in der BRD je gab. Im Jahre 1995 übergab er freiwillig, also auf eigene Initiative seine Sprengstoffvorräte der Polizei. Seitdem distanziert er sich von jeder politischen Gewalt - gegen Personen wie auch gegen Sachen.

Im Jahre 1995 konnte Peter Naumann durch eine von ihm gestellte Falle in Erfahrung bringen, daß der Sprengstofflieferant, von dem er in den siebziger Jahren seine Sprengmittel erhalten hatte, als Lockspitzel für den „Verfassungsschutz“ (VS) arbeitete. Der VS war also offenbar nicht nur über Peter Naumanns Aktivitäten von Anfang an informiert, sondern stellte ihm über einen Provokateur sogar noch den Sprengstoff für Anschläge zur Verfügung.

Darüber hinaus wurde der damalige Vertraute von Peter Naumann, der Frankfurter Jürgen Busch, ab Frühjahr 1980, also wenige Monate vor dem „Oktoberfest-Attentat“, mehrfach von einem VS-Beamten namens „Engert“ (Name vermutlich fingiert), einem damals etwa 50-jährigen Mann mit einem leichten Gehfehler, aufgesucht.

Und nun zum „Oktoberfest-Attentat“ :
Am Mittwoch, den 23.09.1980, drei Tage vor dem Oktoberfest-Attentat, wurde Jürgen Busch, der wie Naumann rechtsgerichtet war, von dem Verfassungsschutzbeamten „Engert“ angerufen und für kommenden Samstag, also für den 26.09.1980, zum Oktoberfest nach München eingeladen. Busch wollte hinfahren, wurde aber durch einen reinen Zufall verhindert und mußte absagen.

Wurde auch Gundolf Köhler vom VS zum Oktoberfest eingeladen, und zwar zu einem Treffpunkt neben jenem berüchtigten Papierkorb, in dem die Bombe deponiert war? Sollte er dort auf den einladenden VS-Beamten warten? Tatsache ist auf jeden Fall, daß er, neben dem Papierkorb stehend, von der Bombe zerfetzt wurde. Der Grund für die wahrscheinlich nicht beabsichtigte Detonation dürfte eine unsachgemäße Handhabung des Sprengsatzes durch die wirklichen Bombenleger sein.

Wenn auch Jürgen Busch gekommen wäre, hätte man zwei aktenkundige „Rechtsextremisten“ am besagten Papierkorb vorgefunden, denn Köhler hatte zeitweilig Kontakte zur vermutlich VS-gesteuerten „Wehrsportgruppe Hoffmann“, und Busch hatte enge Verbindung zu Peter Naumann, der von einem Provokateur des VS Sprengstofflieferungen erhalten hatte.

Hätte man sich einen besseren „Beweis“ für die Existenz eines menschenverachtenden „Rechtsterrorismus“ vorstellen können? Wohl kaum!

Ähnliche Fälle ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der BRD, angefangen mit den sogenannten „Hakenkreuzschmiereien“ in den fünfziger Jahren (Sie waren das Werk eines östlichen Geheimdienstes), bis hin zu den heute noch völlig dubiosen Brandanschlägen von Mölln und Solingen.
Während des Prozesses gegen die Angeklagten von Mölln legte der Verteidiger Bossi, prominenter „Staranwalt“ aus München, sein Mandat nieder, und zwar mit der Begründung, der Prozeß sei völlig unseriös, die Angeklagten seien von vornherein verurteilt.

Zum Brandanschlag in Solingen schreibt Andreas von Bülow, ehemaliger Bundesminister und Angehöriger der sogenannten „Parlamentarischen Kontrollkommission für die Geheimdienste“, in seinem Buch „Im Namen des Staates“: „ … Bleibt noch festzuhalten, daß die jugendlichen Täter nach Auffassung von Beobachtern des Prozesses vom gesamten Tat- und Zeitablauf her kaum für die Täterschaft in Frage kommen konnten, eine Tatsache, der das Gericht bei seiner Beweisaufnahme jedoch nur unzulänglich nachgegangen ist.“

Die Tatsache, daß die Jugendlichen unter dem Einfluß eines Mitarbeiters des Landesamtes für Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen (Schmidt) standen, wurde vom Gericht ebenfalls nicht berücksichtigt. Der mehrmals vorbestrafte VS-Mitarbeiter konnte sich als Zeuge im Prozeß auf seine Geheimhaltungspflichten als Mitarbeiter des Verfassungsschutzes berufen, „so daß sich die Wahrheitsfindung des Gerichts zwangsläufig in Grenzen hielt.“ (Zitat Andreas von Bülow).

An die mysteriöse Briefbombenserie in Österreich können sich wohl die meisten noch erinnern. Jahrelang wurde gleichlautend in allen Medien und von allen etablierten Politikern verbreitet, es würde sich um einen „menschenverachtenden rechten Terrorismus“ handeln, bis dem Briefbombenbastler und mutmaßlichen Geheimdienstagenten eine Panne passierte, und seine Festnahme unvermeidbar wurde. - Später hatte er - zur Vermeidung weiterer peinlicher Enthüllungen? - die „Freundlichkeit“, sich in der Zelle zu erhängen.

Ein immer noch unaufgeklärter Handgranatenanschlag gegen eine Gruppe russischer Juden in Düsseldorf am 27. Juli 2000 diente als propagandistischer Auftakt für die Verbotskampagne gegen die NPD. Die Geheimdiensthandschrift ist auch hier unverkennbar. Im Oktober 2000 folgte, ebenfalls in Düsseldorf, ein mit Hilfe von zwei Arabern inszenierter Brandanschlag gegen eine Synagoge. Im November kam dann die unsägliche Geschichte mit dem 6-jährigen Joseph, über den die größte deutsche Tageszeitung die gezielte Lüge lancierte, er sei im sächsischen Sebnitz von 15 „Neonazis“ ertränkt worden. Eins ist sicher: Alle diese schamlos inszenierten Kampagnen beruhten auf Provokationen und Lügen der Geheimdienste und ihrer willigen Helfer und dienten eindeutig zur propagandistischen Vorbereitung des NPD-Verbotsverfahrens.

Liebe Landsleute, heute wird in München erneut ein „rechtsterroristischer“ Popanz aufgebaut, während die tatsächlich politisch arbeitenden Nationalen nur noch fassungslos staunen können, wie schamlos die herrschenden Politiker die Folgen ihrer eigenen Mißwirtschaft, ihren eigenen Geheimdienstmachenschaften und ihrer eigenen gezielten Haßpropaganda und Ausgrenzungspolitik gegenüber den Opfern von Sozialabbau und Überfremdung zum Kampf gegen die nationale Opposition instrumentalisieren.

Demgegenüber muß festgehalten werden:

Es gibt keine nationale Gewalt und keinen nationalen Terrorismus in
Deutschland, denn die wirklich politisch bewußten und engagierten nationalen Deutschen lehnen Gewalt kompromißlos ab!
Es gibt aber Machenschaften rechtsverachtender Politiker, die zu einer geistigen Auseinandersetzung mit der nationalen Opposition im Lande unfähig sind und deswegen mit Hilfe der Geheimdienste zu den Mitteln Provokation, Gewaltverbrechen und Verleumdung greifen.
Der bayerische Innenminister Beckstein ist der Hauptverantwortliche für das wegen Rechtsbrüche gescheiterte NPD Verbotsverfahren. Heute jagt er eine neue Sau durch’s Dorf. Wie lange noch wird sich durch solche beschämenden Machenschaften eine wirksame Opposition gegen EU-Fremdbestimmung, Sozialabbau und Überfremdung verhindern lassen?

Per Lennart Aae



Tags: Allgemeines

4 responses so far ↓

  • 1 F.R. // Mar 24, 2006 at 16:41

    Gibt es irgendwelche Informationen darüber, was Naumann heute macht?

  • 2 girom // May 16, 2006 at 11:47

    Wir sitzen in der Schule rum und arbeiten diese scheiße aus

  • 3 Jan ohne Plan // Jun 21, 2006 at 15:28

    http://www.mehr-demokratie-wagen.de/article.php?sid=161&mode=thread&order=0&thold=0

    hier wird der Hintergrund des Attentats aus einer weiteren Perspektive dargestellt.

  • 4 Achim Wolfrum // Nov 9, 2006 at 19:30

    Ich habe neulich mal mit Peter Naumann telefoniert. Er sitzt in der NPD-Fraktion Sachsen als Technischer Berater.

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