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Altermedia Deutschland - Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)

David Irving seit heute wieder frei (20.12.06)

December 20th, 2006 · Post your comment (25 Comments)

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David Irving zur Zeit seines Prozesses im Februar

Wien / Österreich: Wie der österreichische KURIER heute meldet, befindet sich der britische Historiker und Revisionist David Irving seit heute wieder auf freiem Fuß. Das Wiener Oberlandesgericht entschied heute in der Berufungsverhandlung, daß die verbleibenden zwei Drittel von Irvings dreijähriger Haftstrafe, die im Februar dieses Jahres von einem Wiener Schwurgericht über ihn verhängt wurde, in eine bedingte Haftstrafe umzuwandeln sei. Gleichzeitig rechnete man die 13 Monate, in der sich der Brite in österreichischer Untersuchungshaft befunden hatte, auf die Haftzeit an, so daß er heute als freier Mann den Gerichtssaal verlassen durfte. Da das Gericht außerdem davon ausgeht, daß Irving unmittelbar nach seiner Freilassung Österreich verlassen wird, hielt es eine Wiederholungsgefahr in seinem Fall für ausgeschlossen.

Das Gericht berücksichtigte in seinem Urteil neben dem „außerordentlich lang zurückliegenden Tatzeitraum“ auch den „bisher untadeligen Wandel des Angeklagten“. Worte die der Staatsanwaltschaft vermutlich mächtig in den Ohren geklungen haben müssen, verlangte diese doch aus „generalpräventiven“ Gründen eine höhere Haftstrafe für Irving.

Irving war am 11. November 2005 nach einer Denunziation von Beamten der Autobahnpolizeiinspektion Hartberg im Gemeindegebiet von St. Johann in der Heide in der Steiermark festgenommen worden, als er sich auf dem Weg nach Wien befand, wo er von der Burschenschaft Olympia zu einem Vortrag eingeladen war. Anlaß für die Festnahme ist ein Haftbefehl vom 8. November 1989 (!), der erlassen worden war, nachdem Irving bei Vorträgen in Wien und Leoben die Existenz von Gaskammern in Konzentrationslagern „geleugnet“ haben soll, was im freiheitlich toleranten Österreich ebenso strafbar ist, wie in der rechtsstaatlichen und nicht minder freiheitlichen und toleranten Bundesrepublik Deutschland.

Irvings Fangemeinde dürfte diese Freilassung sicherlich mit Freude und Erleichterung begrüßen, allerdings vielleicht auch mit einigen Fragen. So sorgte Irvings Verteidigung zeitweise durchaus für Skepsis und Verstimmung, nachdem er kurz nach seiner Festnahme durch seinen damaligen Anwalt Elmar Kresbach erklären ließ, daß er nach dem Besuch entsprechender Archive in Rußland überzeugt worden wäre, daß es die von ihm zuvor abgestrittenen Vergasungen doch gegeben haben soll und daß ihm – erst kurz vor der Verhaftung in Österreich – klar geworden wäre, daß die Existenz von Gaskammern in Auschwitz erwiesen sei.
Eine „Geständnis“-Strategie, die ihm freilich weder etwas vor dem Untersuchungsrichter, noch vor dem Wiener Schwurgericht etwas brachte, sondern lediglich nicht wenige seiner Anhänger von ihm abstieß, die von ihm mindestens so ein Verhalten erwartet hatten, wie man es derzeit bei Männern wie Ernst Zündel oder Germar Rudolf erleben kann.

Hier dürfte Irving in der Tat wohl noch einige Antworten schuldig sein. Da es jedoch nicht umsonst heißt, im Zweifel für den Angeklagten, so wollen wir davon ausgehen, daß seine fragwürdigen Erklärungen auf menschlich nachvollziehbarer Angst vor dem Gefängnis beruhten und daher nichts weiter sind als gewöhnliche Lippenbekenntnisse.

Ist eben nicht jeder ein Zündel oder ein Germar Rudolf.

Siehe auch
Kurier 20.12.06 11:36

Etliche Berichte zum Fall Irving gibt es auch in den Archiven von Altermedia und dem Störtebeker-Netz

Quelle: Störtebeker-Netz 20.12.06



Tags: Allgemeines

25 responses so far ↓

  • 1 H.Schneider // Dec 20, 2006 at 15:31

    Irving ist nicht nur ein sehr guter Historiker und Schriftsteller, aber auch ein geradlinieger Mann, von dem wir noch viel relevantes hoeren werden.

  • 2 Dekko // Dec 20, 2006 at 16:08

    @H. Schneider
    Sollte Herr Irving tatsächlich “geläutert” sein und demnächst ein Werk veröffentlichen, das bestimmte revisionistische Thesen, die er früher vertreten hat, revidiert, werden sie mit Sicherheit anders denken. Zurückruderer waren Revisionisten schon immer ein Greuel und nicht nur Pressac schaffte es innerhalb von wenigen Minuten vom angesehenen Historiker zum Scharlatan, Systemlakaien und Gesinnungsjuden. Wo dann das Interesse an der Wahrheit bleibt, kann sich jeder selbst denken…

  • 3 michael // Dec 20, 2006 at 16:17

    @ Schneider
    Armseliger Schelm! Irving, 68-jährig, ist vor der österreicherischen Justiz in die Knie gegangen und hat widerrufen. Der “Holocau$t” sei authentisch und er weiche jetzt nur noch hinsichtlich einiger Petitessen von den bezahlten Historikern der zionistischen Systeme des Westens ab. Seit wann ist eine 180-Grad-Kehrtwende “geradlinig”?

  • 4 Ronny // Dec 20, 2006 at 16:51

    Wem hätte es genutzt wenn er seine Ansichten vor Gericht wiederholt hätte?
    Ein Irving im Knast nutzt doch nur dem System.
    Man darf nun gespannt sein ob seine “Läuterung” taktischer Natur war und was jetzt von ihm kommt.

  • 5 neugierig // Dec 20, 2006 at 20:10

    Freue mich das David Irving wieder auf freiem Fuß ist. Aber, so richtig weiß ich nicht was ich von Ihm halten soll. Bilde mir nicht ein ein unfehlbarere Menschenkenner zu sein aber etwas stimmt bei Mr. Irving nicht.

    Nur ein Beispiel. Irving hat die Goebbels Tagebücher in einem russischen Archiv entdeckt. Er ist überzeugt das diese Tagebücher authentisch sind. Hab da so meine Zweifel. Die ersten Blätter von dem Tagebuch, auf hochwertigem Papier geschrieben, hat angeblich ein Müllhändler auf einem Hof, in Berlin, gefunden. Manche der Seiten waren angekohlt, der Adjutant von Goebbels, mir ist der Name entfallen, soll versucht haben das geschriebene Tagebuch, das Original, zu verbrennen. Warum das? Goebbels hat sein Tagebuch doch angeblich auf Glasplatten der Nachwelt erhalten wollen. Warum denn dann nicht auch das Original? Und, warum wollte Goebbels das die Nachwelt über die „Nazi Verbrechen“ informiert wird wenn man doch versucht hat in Tarnsprache zu verkehren und all „Spuren“ zu löschen?

    Etwas stimmt hier nicht. Irving ist und bleibt für mich ein Buch mit sieben Siegeln.

    Grüße aus Kanada
    Wilfried

  • 6 Freiheit für Germar Rudolf & David Irving // Dec 20, 2006 at 20:36

    Man sollte erst mal die ersten Interviews von David Irving, die er klugerweise erst auf britischem Boden zu geben bereit ist, abwarten, ehe man den Stab über diesen aufrechten Mann bricht!

    Ich denke, diese Interviews könnten auch für Dekko interessant werden. Ein zweiter Pressac (der übrigens nie Revisionist war, sondern nur “Zweifel” gehabt haben will) ist Irving mit Sicherheit nicht!

  • 7 stephan // Dec 20, 2006 at 21:28

    So sehr wir uns über die Freilassung auch freuen können, gibt es doch zwei Sachen zu bedenken:
    1. Im Prinzip wurde Irving wegen guter Führung auf freien Fuß gesetzt. Als ob ein Mann, der nichts verbrochen hat sich in irgendeiner Weise führen müßte. Er wurde bewertet wie ein gewöhnlicher Krimineller.
    2. Der verkommenen Nachkriegsjustiz ist durchaus zuzutrauen, daß sie einen Präzedenzfall schaffen wollte um künftig auch jedwede Art von Verbrechern bereits nach einem Drittel der Haft zu entlassen. Vielleicht auch die eine oder andere Rotlichtgröße vom Balkan, weil sie ja sicherlich bald ausreisen wird und deshalb keine Wiederholungsgefahr besteht?

    @michael & dekko

    Irving hätte vor Gericht erklären können im Himmel ist Jahrmarkt, er wäre so oder so verurteilt worden. Ein Widerruf ketzerischer Thesen hat vor 500 Jahren vielleicht noch die Inquisition beeindruckt, heutzutage muß man noch froh sein, daß das nicht strafverschärfend gewertet wird.

  • 8 Verschwörer // Dec 20, 2006 at 21:38

    Immer wieder die gleichen Kommentare, wenn es um Irvings “Wiener Widerruf” geht. Da erlaube ich mir mal, auch meinen Kommentar vom 14. Dezember 2005 zu recyclen:

    Wundern sollte man sich eigentlich nur darüber, daß manche über Irvings Verhalten erstaunt sind.

    2002 schrieb Germar Rudolf nach Irvings Londoner Verleumdungsprozeß:

    […] Die 12 Jahre vor dem Irving-Prozeß in Toronto vorgebrachten Argumente für und wider den Holocaust drangen wesentlich tiefer in die Materie ein. Der Grund dafür ist, daß Irvings Kenntnisse über den Holocaust recht beschränkt sind, daß er sich teils weigerte, die ihm angebotene Hilfe von Revisionisten anzunehmen, zum Teil aber auch Revisionisten, die er um Hilfe bat, durch sein brüskes Verhalten in der Vergangenheit derart verprellt hatte, so daß diese nicht mehr bereit waren, ihm zu helfen. Ein Beispiel dafür, wie sich Irving ins eigene Fleisch schneidet, ist seine Bewertung des Institute for Historical Review:

    »Einige Funktionäre dieser Organisation, die würde ich durchaus für übergeschnappte Antisemiten halten.« (S. 296f.)

    Da das IHR nur sehr wenige Funktionäre hat, kann man sich denken, wen er hier meint. Der ganze Schlingerkurs Irvings zwischen freundlicher Zuwendung zum Revisionismus und polemischer Distanzierung sowie sein Hin- und Herpendeln zwischen Glauben und Nichtglauben an den Holocaust, verursacht durch seinen Mangel an Wissen und Verständnis, wird von Guttenplan ungeschminkt offengelegt. Diese intellektuelle und charakterliche Unzuverlässigkeit Irvings ist der Hintergrund, warum er in London allein gegen alle kämpfen wollte und mußte - und folglich unterging.

    Der äußerst umgängliche und joviale Ernst Zündel hingegen brachte es 12 Jahre zuvor fertigt, so ziemlich jeden Revisionisten für sich zu mobilisieren. Dementsprechend ist dann auch der Zündel-Prozeß von ganz anderer Dimension und Durchschlagskraft gewesen, was wohl der Hauptgrund dafür ist, daß über diesen Prozeß keine Bücher des Establishments erschienen.

  • 9 KT // Dec 20, 2006 at 22:35

    @Schneider

    “Irving ist nicht nur ein sehr guter Historiker und Schriftsteller, aber auch ein geradlinieger Mann, von dem wir noch viel relevantes hoeren werden.”

    Da wäre ich sehr vorsichtig, abgesehen von senem Buch über den Dresdner Holocaust scheint Irving viel Unsinn zu verbreiten. Wenn das stimmt, was z.B. Alexander Baron über Irving (siehe Link Nr.1) berichtet, kann man von ihm nicht viel Konstruktives erwarten. Diese Artikel hier sollte man auf jeden Fall zur Kenntnis nehmen:
    http://www.thebirdman.org/Index/NetLoss/Irving/Irving-ExposingIrving.html
    http://www.erichufschmid.net/HoloHoax/DavidIrvingHoax.html
    http://www.davidirving.8m.com/

    Auch lange vor dem Prozeß in Österreich hat Irving schon einen Rückzieher in Sachen der Anwendung gewisser Tötungsmethoden gemacht. In Germar Rudolfs Bericht über Gestapo Müller wird Irvings Ehrlichkeit auch sehr in Zweifel gezogen. Bitte unbedingt dort nachsehen!
    Mal sehen, was man von Irving noch zu hören bekommt; es ist Vorsicht geboten! Man muß sich schon fragen, warum er so schnell wieder freigelassen wurde?

  • 10 Feministin // Dec 20, 2006 at 23:42

    >>>daß er nach dem Besuch entsprechender Archive in Rußland überzeugt worden wäre, daß es die von ihm zuvor abgestrittenen Vergasungen doch gegeben haben soll und daß ihm – erst kurz vor der Verhaftung in Österreich – klar geworden wäre, daß die Existenz von Gaskammern in Auschwitz erwiesen sei.>>>
    Ui, ein rechter Krimineller, der einen Fehler zugibt?! Respekt!

  • 11 wartender Krieger // Dec 21, 2006 at 0:45

    @ Feministin: Nö, ein britischer Historiker und Autor, der keineswegs die Wahrheit für sich gepachtet hat (und dies auch niemals behauptet hat, im Gegensatz zur politisch korrekten Systemhistorikerbaggage) und auch nicht mit nem Hakenkreuz auf der Stirn rumläuft!

    Ferner jemand, der seit Jahrzehnten von der Israel und Holocaustlobby mit zig Millionen € Aufwand mit zahlreichen Prozessen bis zur Existenzvernichtung überzogen wurde und jetzt wohl einfach sein persönliches Limit erreicht hat.

    Irving ist lediglich kein Märtyrer, der bereit ist, für die Verfechtung seiner Ansichten zu sterben. Also beugt er sich lieber der Gewalt der Lobbys und der ihr dienstbaren Regierungen und Justiz und akzeptiert die Macht der Lüge.
    Nicht besonders aufrecht und mutig, dafür Menschlich nachvollziehbar.

  • 12 J.B. // Dec 21, 2006 at 10:21

    @Ronny:
    “Ein Irving im Knast nutzt doch nur dem System.”

    In seinem Fall ging es um mehr als ein paar ärmlich-erbärmliche Jährchen im Knast. Für etwas weltpolitische Bedeutung á la Kopernikus oder Bruno hätte er das inkauf nehmen können: “Mannesmut vor Königsthronen!”.

    Die Ehrungen für Ketzer gibt es aber meist erst nach dem Leben. Und darauf fahren materialistisch Gesinnte nicht so dolle ab. Irving hat mit seinem Lippenbekenntnis höchstwahrscheinlich seinen Namen zu Grabe getragen.

    Pressac hat übrigens auch als Systemhistoriker ganze BRD-Hörsäle zum Staunen und betretenen Schweigen gebracht, als er darlegte, daß die Auschwitzer Gaskammern lediglich Nachbauten der Polen wären. Soviel Gerechtigkeit sollte ihm widerfahren.

  • 13 Freiheit für Germar Rudolf & David Irving // Dec 21, 2006 at 10:51

    @ J.B.:

    In seinem Fall ging es um mehr als ein paar ärmlich-erbärmliche Jährchen im Knast. Für etwas weltpolitische Bedeutung á la Kopernikus oder Bruno hätte er das inkauf nehmen können: “Mannesmut vor Königsthronen!”.

    J.B. geh’ Du voran, Du hast die größeren Stiefel an!

    Daheim am warmen Ofen und vor dem PC läßt sich leicht das Maul weit aufreißen!

  • 14 J.B. // Dec 21, 2006 at 12:47

    @Freiheit für Germar Rudolf & David Irving
    Wieso sollte ich größere Stiefel als Irving anhaben, ich kenne die Schuhgröße des Mannes nicht?

    Sollte ich wegen getätigter Äußerungen vor den Inquisitoren stehen, so würde sich zeigen, ob ich die allesamt kläglich zurückziehe oder zu verteidigen trachte. Das hängt möglicherweise auch von der Öffentlichkeitswirksamkeit ab. Je berühmter ich wäre, umso fataler wäre ein Abschwören vor den Inquisitoren - auch für den Ablauf der Weltgeschichte. Es ist schon ein Unterschied, ob der 18jährige Skinhead Hans Wurst vor Gericht einknickt oder der 70jährige weltbekannte Historiker David Irving.

    Ich habe im Übrigen nur ein Fazit gezogen. Das Maul läßt sich also zumindest insoweit aufreißen, als daß man die Auswirkungen von Irvings Abschwören oder Festhalten darlegen kann. Wenn niemand derartige Abschwörereien kritisiert - und ich habe das doch nun wirklich sanft getan -, dann wird den potentiellen Abschwörern das Abschwören nur allzu leicht gemacht.

  • 15 Hausser // Dec 21, 2006 at 12:51

    “Ui, ein rechter Krimineller, der einen Fehler zugibt?! Respekt!”

    Ein politischer Gefangener du Emanzenschnepfe. Jemand der ins Gefängnis gesteckt wurde weil er ein “falsches Geschichtsbild” vertreten hat. In den meisten Ländern der Welt ist das was man ihm vorgeworfen hat nicht einmal verboten.

  • 16 Freiheit für Germar Rudolf & David Irving // Dec 21, 2006 at 15:17

    @ J.B.:

    Ist ja alles schön und gut, nur: “zu verteidigen trachten” können Sie Ihre Äußerungen vor den Orwellschen Inquisitionstribunalen nicht, das würde Ihnen nur strafverschärfend angerechnet, in Kanada ist man ja, nachdem der Rechtsanwalt von Ernst Zündel in den Prozessen 1985 und 1988 die heiligen “Augenzeugen” (Vrba und Konsorten), sowie Holocau$t ® - “Papst” Hilberg im Kreuzverhör auseinandergenommen hatte, vor den dortigen Menschenrechtstribunalen auf die geniale Formel “truth is no defense”, d.h. “Wahrheit ist keine Verteidigung” verfallen, d.h. selbst wenn Sie nachweisen können, daß gewisse Zeugenaussagen falsch sein müssen, hilft Ihnen dies nichts, wenn sich gewisse “heilige Überlebende” oder sonstige Gruppen, die “more equal than others” sind, wie es George Orwell in Animal Farm ausgedrückt hatte, von Ihren Aussagen tangiert fühlen.

    David Irving selbst schrieb in einem Brief aus seiner Gefängniszelle zu solch “ignorant” Fragestellern, wie er sich ausdrückte:

    Yes, I have received several ignorant letters asking why I did not plead not guilty and fight them head-on. The last people to do that vanished for seven and ten years. Sounds like that would have been a REALLY clever thing to do. As it was, under Austrian Law I had no choice.

    I wore a Brown Tie. Under their “No Brown Tie Law” that was an offense. No point pleading it wasn’t really Brown!!

    [Ja, ich habe verschiedene ignorante Briefe bekommen, in denen ich gefragt wurde, warum ich nicht auf nicht schuldig plädiert und sie erhobenen Hauptes bekämpft hätte. Die letzten, die dies getan hatten, verschwanden für sieben und zehn Jahre hinter Gittern. Klingt so, als wäre dies eine wirklich schlaue Vorgehensweise gewesen. So wie die Dinge lagen, hatte ich unter den österreichischen Gesetzen keine andere Wahl.
    Ich habe eine braune Krawatte getragen. Nach ihrem “keine braune Krawatten”-Verbotsgesetz war das ein Vergehen. Es bringt nichts, zu behaupten, sie wäre gar nicht braun gewesen!!

    http://www.adelaideinstitute.org/Dissenters1/Zundel2/zundel_stolz7d.htm

    Im übrigen sollte man, wie ich schon in meinem ersten Kommentar geschrieben hatte, David Irving’s Interviews und Stellungnahmen, die er wohlgemerkt klugerweise erst auf britischem Boden abgeben wird, abwarten.

    Man regte sich in der Judenpresse ja schon maßlos darüber auf, was er nach seiner erstinstanzlichen Verurteilung im Gefängnis Wien-Josephstadt gegenüber in- und ausländischen Reportern gesagt hatte - dies sollte ihm im gestrigen Prozeß strafverschärfend ausgelegt werden und weil der Richter dies nicht tat und es als “Urteilsschelte nach dem Schock einer Verurteilung zu einer mehrjährigen Haftstrafe” bewertete, sieht sich der FPÖ-nahe Richter Maurer heute wütenden Attacken zionistischer und gutmenschlicher Kreise, auch aus Israel, ausgesetzt.

    David Irving sagte im Februar diesen Jahres nach seiner Verurteilung im Gefängnis:

    “Sie wollen die Strafe erhöhen, um mir noch länger den Mund zu verbieten. Das wird ihnen nicht gelingen!”
    Auf die Frage, ob er die Beleidigung Tausender Holocaust-Überlebender durch seine Worte bedauere, erwiderte Irving:
    “Meinungsfreiheit bedeutet auch die Freiheit, Dinge zu sagen, die andere Menschen nicht hören wollen. Und wenn sie das beleidigt, dann ist das eher ihr Problem und weniger mein Problem.”

    http://derstandard.at/?id=2353851

    Nur wenige Tage nach seiner erstinstanzlichen Verurteilung hat sich Irving in Interviews wieder überzeugt davon gezeigt, daß es “keinen Beweis für eine organisierte Massenvernichtung” gebe und daß “Hitler nicht zielbewußt gegen die Juden vorgegangen sei”.

    http://derstandard.at/?id=2702364

    Er hat damit wohl viel mehr riskiert als so mancher Klugscheißer, dessen “Mut” proportional mit der Länge der Internetkabel im heimischen Kämmerchen zunimmt und der bei einem Strafrahmen von bis zu zehn Jahren ohne Bewährung wohl allzuschnell einknicken würde.

    Also warte man ab, was David Irving auf englischem Boden zu sagen haben wird!

  • 17 Wetekamp // Dec 21, 2006 at 15:44

    “Ein politischer Gefangener du Emanzenschnepfe.”

    Aber, aber, Hausser. *ts* Was ist, wenn sich ein Männlein hinter dem Nick versteckt? Pobereit läßt grüßen *lach*

    Was Irving anbelangt: “Engländer” haben sich im 2.WK ein besonderes Image eingefangen. Hat irgendwas mit “Hasen” und “Dünkirchen” zu tun. Also, wen wundert’s? ;O)

  • 18 Alexander // Dec 21, 2006 at 21:26

    Ein neuer Versuch, da diese Kommentare nicht aufgenommen wurden

    Bericht auf BBC:

    http://news.bbc.co.uk/1/hi/help/3681938.stm

    und in der Süddeutschen mit Reuters-Video und O-Ton Dr.Schaller:

    http://www.sueddeutsche.de/,polm4/ausland/artikel/845/95750/

    AvL

  • 19 Feministin // Dec 22, 2006 at 2:03

    >>>du Emanzenschnepfe.
    Oh, Hausser, jetzt hast Du es mir aber gegeben!!!*lol*
    > In den meisten Ländern der Welt ist das >was man ihm vorgeworfen hat nicht einmal >verboten.
    Tja, in Österreich und Deutschland aber zum Glück schon! Und das aus gutem Grund.

  • 20 Kommentar_adS // Dec 22, 2006 at 11:26

    Irving erhielt jetzt in Österreich ein unbefristetes Aufenthaltsverbot und wurde aus der Schubhaft nach England abgeschoben.

    http://wien.orf.at/stories/158544/

  • 21 Hausser // Dec 22, 2006 at 12:38

    “Oh, Hausser, jetzt hast Du es mir aber gegeben!!!*lol*”

    Mit Sicherheit habe ich es dir nicht “gegeben”. Ich habe in Bezug auf Frauen einen gewissen Geschmack und Emanzen gehören mit Sicherheit nicht dazu. Es ist doch erstaunlich, daß die berüchtigsten Feministinnen wie Alice Schwarzer oder Andrea Dworkin *schauder* so abgrundtief häßlich sind, daß sie ohnehin kaum befürchten müssen von einem Mann sexuell belästigt zu werden. Daher verzichte ich danken auf jede Art von Umgang mit dieser Klientel.
    Was das Gerede über die Nachfolgestaaten des Großdeutschen Reiches angeht, so ist nur festzustellen, eine angebliche historische Tatsache, die mit Strafen abgesichert wird scheint auf wahrhaft tönerne Füßen zu stehen. Aber das gute ist ja, daß es eben diese totalitären Zustände sind die immer mehr Menschen ins Grübeln bringen. Schließlich habe auch ich zum ersten Mal an der “historischen Wahrheit” gezweifelt als es strafbar wurde sie anzuzweifeln.

  • 22 Feministin // Dec 22, 2006 at 17:52

    Hausser, Du hast ja echt Humor!!!
    Klar, Feministinnen sind alle häßlich und finden keinen Mann…*lol*
    Klasse, ich hab Dich richtig unterschätzt!!!

  • 23 Freiheit für Germar Rudolf & David Irving // Dec 22, 2006 at 22:53

    David Irving meldete sich heute abend erstmals bei seinen Unterstützern:

    Friday, December 22, 2006 evening…

    Thank you … . your kind thought is much appreciated, especially as we lost our home and everything on March 20, as a result of Austria’s kidnapping me. But now that nightmare is over.

    I checked back into London late last night after two days still held in a police jail in Vienna after being released from the main Vienna prison when our appeal was upheld on Wednesday December 20. I have the fine oratory of my 84 year old defence lawyer Dr Herbert Schaller to thank for the unexpected victory in the appeal court. I spent over 400 days in solitary confinement in Austria’s oldest prison, sentenced in February to three years’ jail for an opinion I expressed in two talks seventeen years ago. Not nice.

    However we shall now gird ourselves for a fresh legal battle in Austria, (1) to overthrow my deportation order, and (2) to put Austria before the UN Court of Human Rights.

    The enemy are spitting with rage, and — with one final quote uttered by me to the Agence France Presse (”Mel Gibson was right!”) in a phone interview in the midst of a final police interrogation — I was out of there and, belatedly, on a plane to London. It got in around 10 pm yesterday evening, too late for all the TV shows that had lined up. But we have made a great dent in “their” cause, and had a real victory for Real History. More soon, and you’ll find my website back on line shortly.

    David Irving (now back writing in London)
    pp Focal Point Publications

    Übersetzung:
    Danke sehr, Ihre lieben Gedanken weiß ich sehr zu schätzen, insbesondere da wir am 20. März infolge der österreichischen Entführung meiner Person unser Zuhause und alles andere verloren haben.
    Aber dieser Alptraum ist nun zu Ende.

    Gestern spätabends kam ich in London an, nachdem ich nach meiner Entlassung aus dem Wiener Hauptstrafgefängnis, nachdem unserer Berufung am Mittwoch dem 20. Dezember stattgegeben worden war, noch zwei Tage lang in einem Abschiebegefängnis in Wien festgehalten worden war.
    Ich habe dem großartigen Plädoyer meines 84 Jahre alten Strafverteidigers Dr. Herbert Schaller den unerwarteten Erfolg in der Berufungsverhandlung zu verdanken.
    Ich verbrachte über 400 Tage in Einzelhaft in Österreichs ältestem Gefängnis, verurteilt im Februar diesen Jahres zu drei Jahren Gefängnis für eine Meinung, die ich in zwei Vorträgen 17 Jahre zuvor ausgedrückt hatte. Nicht schon!

    Jedoch werden wir uns nun für einen neuen Rechtsstreit gegen Österreich rüsten, um (1) mein Aufenthaltsverbot anzufechten und (2) Österreich vor den UN-Gerichtshof für Menschenrechte zu bringen.

    Der Feind tobt vor Zorn und - mit einem letzten von mir gegenüber Agence France Presse in einem Telefoninterview während eines letzten Polizeiverhörs geäußerten Zitat (”Mel Gibson hatte recht!”) war ich weg von dort und auf einem verspäteten Flug nach London. Ich kam gegen 22 Uhr gestern abend an, zu spät für die ganzen Fernsehsender, die sich dort aufgebaut hatten. Aber wir haben “ihrem” Anliegen einigen Schaden zugefügt und einen wirklichen Sieg für die wahrheitsgetreue Geschichte errungen.
    Bald mehr darüber und Sie werden meine Website bald wieder aktuell am Netz finden.

    David Irving (nun wieder in London schreibend)

    Schon bei seiner Ankunft in London-Heathrow gestern abend hatte er zu den dort versammelten Journalisten geäußert:

    “They haven’t succeeded,” he said. “My enemies are deeply shocked that I’m out. They thought I would die in prison.”

    ["Sie haben keinen Erfolg gehabt," sagte er. "Meine Feinde sind zutiefst schockiert, daß ich frei bin. Sie dachten, ich würde im Gefängnis sterben."]

    http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/6200331.stm

  • 24 Karstjaeger // Dec 23, 2006 at 0:43

    Zwei (typisch oesterreichische?) Laecherlichkeiten an der Geschichte:

    1) Freispruch/Abschiebung wurden damit begruendet, Irving haette seine Ansichten nun auf makellose Weise rehabilitiert und es bestehe keine Wiederholungsgefahr.

    2) Irving fand 2 seiner eigenen Buecher in der Gefaengnisbibliothek

    http://www.guardian.co.uk/farright/story/0,,1977795,00.html

  • 25 Rudolf der Kritiker // Dec 23, 2006 at 22:58

    Also ich finde wirklich nichts Übles an diesen Mann. Er hat getan was zu diesen Zeitpunkt richtig war. David Irving ist ja schliesslich kein Soldat welcher geschworen hat, sich für sein Vaterland totschiessen zu lassen. Er ist eben Wissenschaftler und hat seine Forschungs-ergebnisse kundgetan. Dass ihn die österreichische Justiz deswegen einsperren liess, ist, meineserachtens, eine Willkürhandlung.
    Warum sollte sich der Gute Mann nicht nach bester Möglichkeit aus der Affäre ziehen und sich statt für 20 Jahre nur drei Jahre einsperren lassen?

    Wo sind denn alle Rechtsradikalen, Haider-Anhänger usf. gewesen als der arme Schelm verurteilt wurde? Über eine Protest-kundgebung vor dem Justizpalast in Wien. habe ich damals weder etwas gesehen noch gehört!

    Die österreichische Justiz hat David Irving nicht aus Grossmut laufen lassen sondern aus Vorkehrung. Sollte nämlich bei der Konferenz in Iran das Zünlein der Waage gegen den Holokaust weisen, so würde der Gefangene …. Eine Art Stolperstein für die österreichische Justiz sein. So holte man diesen unbequemen Menschen aus dem Gefängnis, und verwies ihm des Landes. Damit hatte man sich diese leidige Angelegenheit vom Halse geschafft.

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