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Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Der Ablehner – Sächsische Zivilcourage auf christdemokratisch (16.02.07)

February 16th, 2007 · Post your comment (22 Comments)

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Aue-Schwarzenberg / Sachsen: In den letzten Tagen berichteten wir mehrfach über eine Einladung des JN-Verbandes Aue-Schwarzenbergs, der den CDU-Landtagsabgeordneten Alexander Krauß aufgrund von dessen Äußerungen über angeblich rechte Kriminalität zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion eingeladen hatte. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten und demonstriert einmal mehr, wie von welchem Strickmuster die von den etablierten Parteien gepredigte Zivilcourage tatsächlich ist. So dürfte es nicht nur uns erstaunen, daß der Herr Abgeordnete eine solche Gelegenheit, die bösen Nazis mal so richtig zu entlarven tatenlos an sich vorübergehen läßt. Theologisches oder politikwissenschaftliches Schwadronieren über ergebene und gleichgeschaltete Medien ist eben einfacher als direkte praktische politische Auseinandersetzung von Mann zu Mann, was Wunder wenn mehr und mehr Menschen von solchen Argumentatoren gegen Rechts nichts mehr wissen wollen, scheinen diese doch noch nicht einmal Vertrauen in die eigenen Propagandathesen zu haben.

Seitens der JN Aue-Schwarzenberg wird die Reaktion von Krauß auf die Einladung wie folgt wiedergegeben:

Alexander Krauß lehnt Einladung der JN ab – „Von wem Gewalt ausgeht, liegt also auf der Hand. Deswegen werde ich mich auch nicht mit Rechtsextremisten treffen.“

Auf unsere Einladung hin, der CDU-MdL Alexander Krauß möge sich doch an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Rechte Gewalt und Hetze gegen Nationale“ beteiligen, erhielten wir heute eine Absage des Mandatsträgers. Mit fadenscheiniger Argumentation versucht er sich seine „demokratische“ Weste rein zu halten. Er zählt einige Regimeverfolgte aus der nationalen Widerstandsbewegung auf und versucht deren Schicksal noch weiter zu kriminalisieren. Seine einstudierten Anti-Rechts-Floskeln haben jedoch nur bedingt Grundlage. Wenn er zum Beispiel gegen den Kameraden Friedhelm Busse im Zusammenhang mit „rechtsextremer Gewalt“ wettert, der trotz hohem Alters und schlechtem Gesundheitszustandes aufgrund eines Meinungsdeliktes in den Justizvollzug muss, dann zeigt dies, wie die selbsternannten Demokraten die Grundrechte mit Füßen treten. Das Schicksal des Kameraden Busse so zu kriminalisieren, obwohl er unter den BRD-Repressionen leiden muss, ist eine bodenlose Frechheit.

Außerdem hätten wir uns gefreut, wenn er in seiner Absage auf seine kleine Anfrage an die Staatsregierung eingegangen wäre. Schließlich enthielt die Antwort des Innenministers lediglich 2 Verdachtsfälle mit Bezug auf „rechtsextreme“ Gewalt. Ob den Verdächtigten wirklich eine Straftat nachgewiesen werden konnte, bleibt offen. Wir fragen uns deshalb, wie man angesichts dieser Statistiken von rechter Kriminalität im Erzgebirge sprechen kann.

Weil der MdL Krauß in seiner Region keine Anzeichen von „rechter Gewalt“ vernehmen kann, flüchtet er mit seiner Argumentation in weite Ferne anstatt auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben.

Unterm Strich lässt sich konstatieren, dass der studierte Theologe und Landtagsabgeordnete Alexander Krauß (CDU) argumentativ nicht in der Lage wäre gegen uns anzukommen und deshalb das Gespräch scheut. Wir hätten ihm eine einmalige Gelegenheit geboten uns die Maske vom Gesicht zu reisen und unsere wirklichen Absichten publik zu machen. Diese Chance lässt er verstreichen, weil er genau weiß, dass er mit seinen gelehrten Parolen und Floskeln gegen uns nicht ankommen kann. Wir sind ihm dankbar dafür, dass er sich selbst und seine Demokratenriege so bloß gestellt hat. Man diskutiert lieber über uns als mit uns.

N.s.:
Seine Einladung zum Ausstieg aus dem „rechtsextremen Lager“ werde ich natürlich dankend ablehnen – ich habe noch keine Gewalt von Kameraden erlebt. Bisher kam diese immer von linker oder staatlicher Seite. Und den Verräter und rehabilitierten Musterdemokraten Klaus Baier wird sich sicher auch keiner freiwillig zum Vorbild nehmen.

Stefan Hartung, Bad Schlema
JN-Stützpunktleiter
JN-Landespressesprecher
info@jn-asz.de

Alexander Krauß

Hier nun seine Antwort auf unserer Einladung:

Hallo Stefan,

Deine Einladung zur öffentlichen Diskussion habe ich erhalten.

“Zeigen auch Sie Ihre Zivilcourage gegen Rechtsextremismus und diskutieren Sie mit uns statt über uns!”, darf ich in der Einladung lesen. So viel Ehrlichkeit in der eigenen Einordung hätte ich von den “Jungen Nationaldemokraten” nicht erwartet. Der Satz ist ja eine Selbstoffenbarung: Ihr seht Euch selbst als Teil des Rechtsextremismus. Dem kann ich nur beipflichten.

Dass Mitglieder der NPD vor Gewalt nicht zurückschrecken, ist allgemein bekannt. Auch innerparteilich scheint man ja nicht besonders freundlich miteinander umzugehen. Wie ich lesen konnte, hat der Neonazi Thorsten de Vries die ehemalige NPD-Landesvorsitzende von Hamburg mit den Worten belegt: “Ich würde die Alte sofort an die Wand stellen, wenn ich die Möglichkeit dazu hätte”. Oder wenn ich lese, dass NPD-Chef Voigt einen bekennenden Neonazi (Friedhelm Busse, letzter Vorsitzender der FAP, die verboten wurde) während seines Hafturlaubs in die Partei aufnimmt, dann spricht das Bände. Im Landtag arbeitet wohl noch Andreas Wagner für die NPD, der wegen gefährlicher Körperverletzung und Freiheitsberaubung Kontakt mit der Justiz hatte. Oder ich denke an Norman Bordin in München, der für die NPD zur Bundestagswahl antrat. Nach einem Überfall mit anderen Skinheads wurde er u.a. wegen Körperverletzung zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt. So könnte ich jetzt noch hunderte weitere Zeilen schreiben, die deutlich machen, wie viel Dreck NPD-Funktionäre am Stecken haben (bis hin zu Eurem Bundesvorstandsmitglied Thorsten Heise, der mehrfach vorbestraft ist, u.a. wegen schwerer Körperverletzung).

Von wem Gewalt ausgeht, liegt also auf der Hand. Deswegen werde ich mich auch nicht mit Rechtsextremisten treffen. Wer einen Sumpf trocken legen will, sollte sich nicht mit Fröschen beraten. Wenn Du mit Gewalttätern nichts zu tun haben willst (was ich Dir glauben würde), dann wird Dir nichts anderes übrig bleiben als aus der NPD auszutreten. Ich lade Dich ein, Dich aus dem rechtsextremen Lager zu verabschieden – so, wie es zum Beispiel Klaus Baier getan hat.

Dass es auch Gewalt durch Linksextremisten gibt (insbesondere in den großen Städten) oder auch Ausländerkriminalität, ist allseits bekannt. Gegen diese Form von Gewalt und Kriminalität sollte genauso hart und entschieden vorgegangen werden wie gegen die von Rechtsextremisten.

Mit Glückauf grüßt Dich
Alexander Krauß MdL

Siehe auch
Altermedia 12.02.06

Altermedia 15.02.07



Tags: Allgemeines

22 responses so far ↓

  • 1 J.B. // Feb 16, 2007 at 9:57

    Hier machen sich Versäumnisse bemerkbar, nicht alle Gewalttaten von CDU-, SPD- usw. -Mitgliedern aktibisch aufgelistet zu haben, um sie solchem Theologen bei Gelegenheit um die Ohren zu hauen. Gut, wir bekommen auch keine Millionen vom “Staat” dafür. War nicht in einem nordbrandenburgischen Dorf vor einigen Jahren die CDU mit der Drogen- und Prostitutionsmafia liiert?

    Allerdings könnte man dem Christen auch die Verbrechen des Christentums vorwerfen und ihm angesichts dessen anbieten, beim Ausstieg aus dem fundamentalistischen Lager der Christenszene behilflich zu sein.

  • 2 Ralf // Feb 16, 2007 at 10:46

    @ J.B. und alle Sympatisanten seiner Ansicht

    Auch auf die Gefahr hin, mich wie ein Schulmeister anzuhören:

    Zurückhauen ist keine Lösung (kann es eigentlich ernsthaft wahr sein, daß es bezüglich dieser Weisheit bei erwachsenen Leuten noch immer Vermittlungsbedarf gibt?? Leute – wenn ihr euch wie die Knaben aufführt, wundert euch doch nicht, wenn man euch ebenso behandelt!).

    Der einfache Grund: Man begibt sich der Möglichkeit, die eigenen Schwachstellen zu erkennen und somit einen weiteren Schritt in Richtung Unverwundbarkeit zu tun!

    Die Lösung lautet dagegen: Zuhören. Und dann eventuell mal nachdenken, ob an dem Gehörten nicht ein Funken Wahrheit ist. Auf diese Weise nutzt man schamlos aus, das das Gegenüber den Splitter in unserem Auge sieht, des Balkens in seinem Auge hingegen nicht gewahr wird – und das zum EIGENEN Vorteil! Na, ist das was?

    Tatsächlich benennt Alexander Krauß hier nämlich einen Punkt, der ein echtes Problem in der öffentlichen Wahrnehmung darstellt: Die öffentliche Wahrnehmung von Gewaltdelikten seitens hoher NPD-Funktionäre.

    Und auch seinen Austrittshinweis finde ich bedenkenswert:
    Von wievielen Leuten habe ich schon gehört, daß man ,,endlich mal eine VERNÜNFTIGE Rechtspartei in Deutschland” brauche – d.h. eine, deren Repräsentanten in der Öffentlichkeit mit freundlich lächelnden Krawattenträgern statt Glatzen (so läuft das Spielchen nun mal – Kleider machen Leute) wahrgenommen werden.

    ABER WENN MAN NUR ZURÜCHSCHLÄGT STATT SICH GEDANKEN ZU MACHEN WIRD MAN IMMER VERWUNDBAR BLEIBEN!

  • 3 michael // Feb 16, 2007 at 10:49

    Nationalisten sollten ihre Zeit besser verwenden können als mit läppischen Christ-Juden wie Alexander Krauß zu debattieren. Nichtbeachtung, allenfalls beißender Spott über diesen armseligen Wurm wäre eine angemessene Reaktion.

  • 4 Stephan Fattinger // Feb 16, 2007 at 10:52

    Der Mann hat doch die Hosen gestrichen voll! Abgesehen davon dürfte er ein geschmeidig-cooler, kaltschnäuzig-frecher Systemling sein (lebt sich ja prächtig damit). Sinnlos, sich mit so einer Kreatur weiter auseinanderzusetzen. Kommt doch für alle einmal die Stunde! Seid einstweilen (!) nachsichtig!

  • 5 kphp // Feb 16, 2007 at 11:39

    Kann ich an Gott glauben, ohne Kirchensteuer zu bezahlen?

  • 6 Bernd Grett // Feb 16, 2007 at 12:12

    Interessante Antwort des Systempolitikers.
    Die hier genannten NPD-Funktionäre sollte sich tatsächlich über die hier aufgelisteten “Verfehlungen” Gedanken machen,(in Puncto Körperverletzung zumindest) und die Gelegenheit nutzen, diese zu dementieren !
    Oder geraten hier einige tatsächlich in Erklärungsnot ??
    Dies wäre eine gute Gelegenheit, alle diesbezüglichen Propagandalügen, ich gehe davon aus, daß es sich hier um solche handelt, zu widerlegen !

  • 7 Rudolf // Feb 16, 2007 at 12:27

    Hm, Kräußchen will also den Sumpf “rechtsextremer Gewalt trockenlegen”. Weiter lässt er uns wissen, dass gegen Ausländerkriminalität und Linksterror genau so hart vorgegangen werden soll wie gegen “rechte Gewalt”. Ergo sollen wohl auch diese Sümpfe trocken gelegt werden. Da man, wenn man einen Sumpf trocken legen will, sich nicht mit Fröschen beraten darf, muss Kräußchen natürlich ebenfalls darauf verzichten, mit Linken oder mit Auslända zu disputieren. Am Ende kommt er gar noch darauf, dass es in jeder Gruppierung Leute mit Dreck am Stecken gibt und er schließlich nur noch mit denen redet, die gänzlich frei von Schuld und Strafbefehlen sind, was einem Schweigegelübde gleich kommt.
    Womöglich nicht einmal die schlechteste Idee.

    Anhang:
    Rechtsextreme Gewalt in der Regierungsspitze: http://schwarzkopf-schwarzkopf.de/images/zcoverwebsite124_600.jpg
    (Bild links unten)

  • 8 Wetekamp // Feb 16, 2007 at 15:34

    Wieso antwortet der Herr MdL mit vertraulichem “Du”, wo er selbst in ordentlichem Deutsch mit “Sie” angesprochen wird?? Das zeugt von mangelnder Erziehung oder von maßloser Arroganz.

    Diese “Argumente” sind ja kaum auszuhalten. Vielleicht hätte er seine Feigheit mit noch weiter hergeholten Floskeln bemänteln können. z.B. die Massaker an den Indianern?

    “Glückauf” sagt man doch, wenn man in die Grube fährt, oder? Dann man los!

    Feiges Gesockse!

  • 9 Thomas Brehl // Feb 16, 2007 at 15:36

    Herr Krauß weiß ebenso gut wie wir, daß das Ganze mit der Ablehnung von Gewalt nichts, aber auch gar nichts, zu tun hat. Herr Krauß weiß ebenso gut wie wir, daß sogar ein Mann Bundesminister werden konnte, dessen Gesinnungsgenossen von der “Frankfurter Putztruppe” in schwerem Landfriedensbruch und Angriffen auf Polizisten legitime Mittel der politischen Auseinandersetzung sahen. Das spielt alles keine Rolle.

    Wir werden auch bald erleben, wie die Gesinnungsgenosen des Herrn Krauß sich mit den vorzeitig aus der haft entlassenen RAF-Terroristen an einen Tisch setzen werden, um in Talkshows ihren großen Auftritt zu haben.

    Die Einstellung zur Gewalt interessiert in Wahrheit gar nicht und umgekehrt könnte Udo Voigt zehn afrikanische Kleinkinder aus einem brennenden Waisenhaus retten, er käme trotzdem als Gesprächspartner nicht in Frage.

    “Man beschimpft uns, weil man uns haßt! Man haßt uns, weil man uns fürchtet! Und man fürchtet uns, weil man uns kennt!” Dr. Goebbels

  • 10 Gewalttäter // Feb 16, 2007 at 20:30

    ist nicht Paolo Pinkel CDU Mitglied. Gibt es nicht genügend Vorbestrafte Systemparteimitglieder. Ich würde diesem Schnösel entsprechend antworten und auf das “Sie” verzichten und ihn ebenfalls duzen!

  • 11 buntspecht // Feb 16, 2007 at 21:41

    Apropos – Gewalttaten: Lt. Bundeskriminalamt wurden im Jahre 2005 bei Körperverletzungen über 100 000 ( einhunderttausend ) ausländische Tatverdächtige registriert. Quelle: http://www.bundeskriminalamt.de
    Daß diese Zustände möglich wurden, verdanken wir unter anderem auch der Einwanderungspolitik der Partei, der Herr Krauß angehört. Trotzdem wünsche ich ihm, daß er nie Opfer dieser Politik wird.

  • 12 Rudolf // Feb 16, 2007 at 22:38

    @Ralf:

    “Von wievielen Leuten habe ich schon gehört, daß man ,,endlich mal eine VERNÜNFTIGE Rechtspartei in Deutschland” brauche – d.h. eine, deren Repräsentanten in der Öffentlichkeit mit freundlich lächelnden Krawattenträgern statt Glatzen (so läuft das Spielchen nun mal – Kleider machen Leute) wahrgenommen werden.”

    Oh ja, wenn es endlich mal eine “anständige Rechtspartei” ohne Skinheads und weitere Missetäter gäbe…
    Es gab und gibt sie bereits in großer Zahl… Sie heißen Republikaner, Deutsche Volksunion, Deutsche Soziale Union, Heimat Hamburg, Bremen muss leben, Deutsche Liga für Volk und Heimat… Es gibt sie auch in anderen Ländern, in Frankreich die Front National, in Österreich die FPÖ, in Belgien der Vlaams Belang…
    Sie alle sind grundanständig, distanzieren sich von diesem und jenem (erst neulich der Strache HC von “allen totalitären Ideologien), vom NSoz., von Rassismus, von Gewalt… Nützt es ihnen? Nein, sie zeigen damit nur, dass sie schwach sind , indem sie auf das Gesülze der Linken überhaupt eingehen. Alle diese Parteien haben gemeinsam, dass die in den jeweiligen Ländern vorherrschende Politik- und Medienkaste sie am Liebsten tot sehen würde und sie in aller Regel wie Aussätzige behandelt und ausgrenzt, mit allen Mitteln bekämpft, die nur irgendwie greifbar sind. Im Ausland haben einige Rechts-Parteien es geschafft sich zu etablieren, nur deshalb werden sie von den härtesten Sühnemaßnahmen gegen rechts verschont (und weil in den meisten anderen west-europäischen Ländern, der gesunde Menschenverstand noch nicht ganz so tot ist, wie in “Besiegt und auch noch stolz darauf”-Deuschland). In Deutschland gibt es keine etablierte rechte Partei und egal, welche Partei versucht sich zu etablieren, sie wird die volle Härte der wehrhaften Canossa-Republik zu spüren bekommen. Es spielt keine Rolle, wie brav eine rechte Partei auftritt und sein will, es spielt keine Rolle, wie sehr sie Gewalt ablehnt oder von wem sie sich distanziert: Solange sie rechts ist, ist sie der Feind; der Slogan vom “Kampf gegen rechts” ist keineswegs unglücklich formuliert, sondern schlicht unbeabsichtigt ehrlich.

  • 13 Gewalttäter // Feb 16, 2007 at 23:49

    @Ralf

    DVU, REP’s und andere Parteien ohne Glatzen und mit ordentlichen Krawattenträgern werden von solchen Systemlingen auch nicht anders behandelt als die NPD. Zudem werden sie in den Medien genauso dargestellt und mit “rechter Gewalt” in Verbindung gebracht.
    Auch wenn die NPDler die Tugendhaftigkeit in Person wären, nie auch nur eine Glatze anschauen würden, würde das am Bild in der Öffentlichkeit gar nichts ändern. Und warum? Die Medien lügen wenn sie das Maul aufmachen. Was nicht ist wird eben erfunden oder durch einen V-Mann erledigt!

    Klar wäre es am besten wenn keiner wegen Körperverletzung Vorbestrafter ein Amt in einer “rechten Partei” bekommen würde. Das ist aber auch schwierig, weil wenn man rechts ist, ist man schon bei der kleinsten Notwehr wegen einem Gewaltdelikt vorbestraft. Solltest du dich wehren, wenn dein Versammlungsort, dein Auto und du selbst mit Steinen beworfen wirst, dann bist du auf alle fälle ein vorbestrafter rechter Gewalttäter. So läuft das Spielchen. Es hat doch auch niemand gestört, dass der wirklich extrem gewalttätige Joshua Fischer hohe Ämter bis hin zum JRD- Außenminister bekleidet hat.

  • 14 Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de // Feb 17, 2007 at 1:41

    @Gewalttäter:
    “ist nicht Paolo Pinkel CDU Mitglied. Gibt es nicht genügend Vorbestrafte Systemparteimitglieder. Ich würde diesem Schnösel entsprechend antworten und auf das ‘Sie’ verzichten und ihn ebenfalls duzen!”
    Auf gar keinen Fall, bitte bewahrt diese Distanz, denn das unaufgeforderte “Du” wird als beleidigung gewertet und nur in Ausnahmefällen toleriert (Bohlen-Urteil).

  • 15 Hartzer // Feb 17, 2007 at 11:39

    @ kphp

    „Kann ich an Gott glauben, ohne Kirchensteuer zu bezahlen?“

    Es ist für Katholiken (seit 1965) sogar zwingend geboten, am Kult der Konzilskirche nicht mehr teilzunehmen. Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil besteht eine Sedisvakanz. Um es einmal prägnant und auch dem nationalen Spektrum verständlich auszudrücken: Die Römisch Katholische Kirche steht zur V2 Sekte vergleichsweise in einem ähnlichen Verhältnis wie das Deutsche Reich zur BRD. Sie ist von Mächten okkupiert, Abgesandten des antichristlichen Modernismus, welche die christliche Symbolik unrechtmäßig zur Schau stellen. In den anderen Kirchen ist die Entartung oder Perversion noch viel weiter fortgeschritten.

    http://www.google.de/search?hl=de&q=Sedisvakantismus&btnG=Google-Suche&meta=lr%3Dlang_de

    http://www.einsicht-online.org/assets/download/e0101.pdf

    http://www.google.de/search?hl=de&q=Bischof+Storck&btnG=Google-Suche&meta=lr%3Dlang_de

    http://www.google.de/search?hl=de&q=Anton+Schmid+verlag&btnG=Google-Suche&meta=lr%3Dlang_de

    http://www.google.de/search?hl=de&q=Fichte+Reinhard+Lauth&btnG=Suche&meta=lr%3Dlang_de

    usw.

  • 16 Rudolf // Feb 17, 2007 at 13:46

    Lieber Herr Krauß,

    Sie haben Recht, wenn Sie daraf hinweisen, dass es auch unter Rechten Gewalttätige und sogar Verbrecher gibt. Ich kann Ihre Angst verstehen, dass Sie nun um Ihre körperliche Unversehrtheit fürchten, wenn Sie sich in die Höhle des Löwen begeben sollen.
    Doch versuchen Sie einmal die positiven Aspekte einer etwaigen Viktimisierung ihrer Person zu sehen! Jeder kennt “rechte Gewalt”: Aus dem Fernsehen, aus dem Radio und aus spannend geschriebenen Zeitungsartikeln. Aber wer hat sie schon selbst erlebt? Natürlich kaum einer. Sie haben nun die einmalige Gelegenheit, Opfer rechter Gewalt zu werden. Denken Sie an all die Möglichkeiten, die sich Ihnen dadurch bieten! Sie können durch Talkshos tingeln und Ihr Leid klagen, Sie können mit tränenerstickter Stimme Reden über den brutalen Übergriff auf Sie reden – auch Jahrzehnte später, wenn in der Zwischenzeit nichts vorfallen sollte -, Sie können Ihre Kollegen im Sächsischen Landtag beeindrucken (die NPD-Fraktion natürlich nicht, aber womöglich bereits Herrn Baier): Endlich brauchen Sie sich nicht mehr auf fadenscheinige Statistiken berufen, sondern Sie können sagen: “Seht her! Dieses Veilchen hat mir ein Rechter, nämlich JN-Mitglied XY, verpasst!” Ich bin mir sicher, das macht auf viele großen Eindruck und es mag dabei helfen, so manche Diskussion im Landtag zu gewinnen, gerade wenn es nicht so sehr um Argumente geht.
    Sie sehen also, es hat viele Vorzüge, Opfer rechter Gewalt zu sein.
    Sie wissen sicher auch, dass der Kampf um einen Sitz in den Parlamenten – und sei es nur der Sächsische Landtag – immer härter geführt wird. Als Opfer rechter Gewalt könnten Sie sich von der Masse abheben und brauchen um ihren Listenplatz so schnell nicht zu fürchten – jedenfalls solange kein Überlebender noch schwerer wiegender, historischer, rechter Gewalt gegen Sie antritt.

    Geben Sie sich einen Stoß, erscheinen Sie bei der JN-Veranstaltung! Andere werden es Ihnen gleich tun.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Rudolf

    Nachsatz:
    Selbstredend ist weder davon auszugehen noch zu wünschen, dass dem lieben Herrn Krauß etwas zustöße, wenn er die JN-Veranstaltung besuchen würde. Die Reden von Gewalt sind daher vor allem ironisch zu verstehen.

  • 17 Gewalttäter // Feb 17, 2007 at 21:04

    @Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de

    …..Auf gar keinen Fall, bitte bewahrt diese Distanz, denn das unaufgeforderte “Du” wird als beleidigung gewertet und nur in Ausnahmefällen toleriert (Bohlen-Urteil)………..

    Das würde aber nur dann greifen, wenn Krauß nicht damit angefangen hätte.
    Die Alternative wäre dann wohl, Krauß wegen Beleidigung anzuzeigen. Gefallenlassen würde ich mir das nicht!

  • 18 Baldur Nauheim // Feb 17, 2007 at 23:12

    In was für einem Land leben wir eigentlich. Zündel bekommt 7 Jahre (5+2in Kanada).Hier habe ich einmal zu Vergleich eine kleine Auswahl von Urteilen über Kinderschänder zusammengestellt. Dabei fällt auf, daß, egal wie abscheulich die Tat war, alle besser davonkamen als Zündel. Die wahren Verbrechen sind die Richter!

    …..In diesem Fall hat der 63-jährige Wolfsburger, der schon mehrere Jahre im Gefängnis verbrachte, ein neunjähriges Mädchen sexuell missbraucht. Daher wurde er zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren verurteilt……..

    Haftstrafe gegen Stiefvater wegen sexuellen Missbrauchs Jugendkammer verurteilt 36-Jährigen aus dem Nordkreis zu 18 Monaten auf Bewährung
    slx OSNABRÜCK. Ein Jahr und sechs Monate Gefängnis lautete jetzt das Urteil des Landgerichts Osnabrück gegen einen 36-jährigen Mann aus dem Nordkreis. Hinter Gitter muss der Mann, der seine neunjährige Stieftochter sexuell missbraucht hat, allerdings nicht. Die Jugendkammer setzte die Verbüßung zur Bewährung aus.

    NOZ vom 12.01.2007: Kinderschänder muss ins Gefängnis
    Das Landgericht Osnabrück bleibt auf einem konsequenten Kurs gegen Kinderschänder. Die Richter der Jugendkammer schickten gestern einen 40-Jährigen aus dem Nordkreis wegen Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs eines 13-jährigen Mädchens für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis.

    UNFASSBAR … Kinderschänder auf freien Fuß
    NACH DEM GESTÄNDNIS DURFTE ER GEHEN

    Haftverschonung, weil der Mann einen Job sucht?

    Der 29-jährige Sascha P. aus Niedersachsen vergeht sich an der 2-jährigen Alexandrine aus seiner Nachbarschaft. Er wird erwischt, gesteht im Polizeiverhör die Tat – doch statt hinter schwedischen Gardinen zu landen, bleibt er auf freiem Fuß. Polizei und Staatsanwaltschaft lassen ihn frei, nehmen in Kauf, dass er wieder zuschlagen könnte.

    So, als wäre nichts geschehen. Und das nur, weil der zur Zeit arbeitslose Hilfsarbeiter auf Jobsuche ist und die Behörden ihm nicht die Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz nehmen wollen. Mit soviel Mitgefühl darf die Mutter der kleinen Alexandrine nicht rechnen. Sie muss weiter Tür an Tür mit dem Mann leben, der ihre kleine Tochter missbrauchte.

    Sascha P. – offenbar ein Wiederholungstäter, eine wandelnde Zeitbombe. Die Staatsanwaltschaft ermittlet jetzt gegen ihn wegen des sexuellen Mißbrauchs, noch aber ist er auf freiem Fuß

    Quelle: RTL-Aktuell (17.3.2006)

    Kinderschänder kassiert 8000 Euro Entschädigung

    Dieses Urteil ist einfach nur blanker Hohn für die Opfer…
    Kinderschänder Rupert Massey (59) mißbrauchte elf Jahre lang drei Jungen. Er bekam sechs Jahre Haft, ist heute wieder ein freier Mann. Jetzt das unfaßbare Urteil: Er kassiert auch noch Geld, weil er so lange auf seinen Prozeß warten mußte – satte 8000 Euro!

    Das entschied jetzt der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg. Die Richter meinen, daß der Kinderschänder die Entschädigung verdient habe, weil es vier Jahre dauerte, bis sein Prozeß begann. Das habe seine Menschenrechte verletzt.

    Ende April 2006 geriet der über die Grenzen Bielefelds hinaus bekannte Nudist “Ernie” in die Schlagzeilen, da das Amtsgericht Bielefeld ihn wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern zu einer mehrmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt hatte. Das Urteil sorgte in der Fachwelt für einiges Aufsehen.
    Mittlerweile liegt das Urteil in schriftlicher Form vor und kann dank der Zustimmung des Mandanten hier eingesehen werden.
    Gegen das Urteil habe ich als “Ernies” Verteidiger fristgerecht Berufung eingelegt. In den nächsten Tagen erfahren Sie an dieser Stelle mehr zu diesem Fall.

    März 1999: Jörg J. (34) bekam zwar zwei Jahre und zehn Monate für die wiederholte Vergewaltigung des 12-jährigen Danny, blieb aber bis Haftantritt in Freiheit.

    Sommer 2000: ein Weilheimer erhält wegen Missbrauchs an mehreren Kindern 19 Monate zur Bewährung, damit er seine Pensionsansprüche nicht verliert.

    September 2000: innerhalb von 14 Tagen werden bei Stuttgart ein Junge und ein Mädchen ermordet. Die Tatorte sind keine 10 km voneinander entfernt. Der Mörder von Alexandra missbrauchte sie und vergrub ihre Leiche auf einem Friedhof. Der Mörder von Tobias läuft noch frei herum.

    Oktober 2000: Helge N. (38) zwei Jahre auf Bewährung – weil sein Opfer inzwischen gestorben war und ihm nicht mehr widersprechen konnte. N. soll seine Stieftochter Nicole von ihrem vierten bis zum 14.Lebensjahr sexuell missbraucht haben. Mit 19 starb das Mädchen an einem Asthma-Anfall.

    März 2001: Vergewaltiger Krystijan S. (25) kam mit zwei Jahren auf Bewährung davon. Er hatte im letzten Moment gestanden und seinem Opfer den Auftritt vor Gericht erspart. Die bei der Tat 13-jährige Sabine war schwanger geworden.

    Mai 2001: Notarzt Dr.E. (40) wurde zu 18 Monaten auf Bewährung verurteilt, nachdem er eine durch Medikamente benommene Studentin in ihrer Wohnung missbraucht hatte.

    Mai 2001: Ein Mann, der vier kleine Mädchen missbraucht hat, erhält 19 Monate auf Bewährung.

    Mai 2001: in Hamburg werden drei Vergewaltiger freigesprochen, obwohl sie durch Gentests eindeutig der Straftat überführt werden konnten.

  • 19 Ralf // Feb 18, 2007 at 7:14

    @ Rudolf & Gewalttäter

    Natürlich ist sympathisches Auftreten NICHT der alleinig erfolgsbestimmende Faktor für den Erfolg einer Partei.
    Gegensätzliches behaupten zu wollen, lag mir zwar fern, ist aber, wie ich zugeben muß, aus meiner obigen plakativ-verkürzten Darstellung durchaus herauszulesen.

    Mir ging es um etwas völlig anderes: Ein Plädoyer für das Zuhören nämlich.
    Aus den wenigen Sätzen des Alexander Krauß wird deutlich: ,,Rechts” wird eindeutig mit ,,rechter Gewalt” assoziiert. Darunter vermute ich mal sowas wie: grölend durch die Straßen marschierende Personen in Bomberjacken und Springerstiefeln; biertrinkende Leute mit ebensolcher Bekleidung, die auf Kameras losgehen; prügelnde Skinheads, u.a.
    (Daß Bilder gerade des letztgenannten Beispieles aller Wahrscheinlichkeit nach gestellt sind, ist mir auch klar; aber sie existieren nun mal in den Köpfen, und das ist alles, was zählt.)

    Nun sind es aber doch genau DIESE Assoziation, die den Durchschnittsbürger in jedem mutmaßlichen Sympathieträger einer Rechtspartei sogleich den Wolf im Schafspelz vermuten lassen!

    Und weil derartige Assoziationen erlernt wurden, können sie auch wieder verlernt werden.
    Diese Schlußfolgerung, die sogar schon Grundlage eines ersten Handlungsansatzes bilden kann, ziehen zu können, ist aber nur dem möglich, der Alexander Krauß ZUHÖRT, statt sich schon gleich zu überlegen, wie er ,,Paroli bieten” kann.

    Dies herauszustellen und nichts anderes war Sinn und Absicht meines obigen Beitrages.

    Beste Grüße
    Ralf

  • 20 Rudolf // Feb 18, 2007 at 13:39

    @Ralf:
    Dass NPDler mit Gewalt assoziert werden bestreitet niemand. Es liegt aber nicht in der Macht der NPD, ob diese Assoziation geschürt werden kann oder nicht. Ein schönes Beispiel ist dafür der “Panorama-Zwischenfall”: Linke, die erstaunlicherweise den geheimen Treffpunkt einer NPD-Veranstaltung kennen, zu der auch “Panorama” eingeladen wurde, bewerfen das Versammlungsgebäude sowie die Fahrzeuge der Teilnehmer mit Steinen. Einige der Teilnehmer kommen aus dem Gebäude – der Steinehagel geht weiter. Die Teilnehmer, die sich nun mit Tischen vor den Steinwürfen zu schützen versuchen, beginnen sich zu den vermummten Linken hinzubewegen und der Antifaschistische Widerstand beginnt das zu tun, was er am Besten kann: Davonlaufen. Da aber auch einige Rechte durchaus gut zu Fuß sind, werden einige der Steinewerfer dingfest gemacht und der Polizei übergeben.
    Was glaubst du wie die Panorama-Redakteue nun darüber berichtet haben? Waren sie schockiert über die linken Steinewerfer, die billigend in Kauf nehmen ihre “faschistischen” Gegner mit Steinwürfen zu verletzen oder gar zu töten? Waren sie empört darüber, dass Linke überhaupt auf die Idee kommen, sie wären auch noch im Recht mit ihrer Gewalt?
    Nein, natürlich nichts davon. Für Panorama war dieser Angriff der Linken und die darauffolgende Gegenwehr der Rechten ein Fall von “rechter Gewalt” und “rechten Schlägern” sowie natürlich von “mutigen Gegendemonstranten” (gemeint waren die feigen Steinewerfer). Und so hat sie es auch ihrem – hoffentlich nicht allzu zahlreichen – Publikum präsentiert.
    Das als Beispiel wie die Medien die Rechten darstellen und wie wenig es eine Rolle spielt, was die Rechten selbst tun. Das Zweite ist, das natürlich genau diese Anti-Rechts-Hetze dafür sorgt, dass die vernünftigen, bürgerlichen Leute um die NPD einen großen, großen Bogen machen. Nicht weil sie ihre Ansichten an sich für falsch hielten (du weißt ja, “rechtsextremes Gedankengut” gibt es über all…), sondern weil sie entweder tatsächlich glauben, die Rechten seien irgendwelche Ungeheuer, die zum Morgen das Blut ausländischer Kinder trinken, mittags über neue Baupläne für Gaskammern nachsinnen und abends die anständigen Politiker der anderen Parteien gewaltsam einschüchtern. Wenn sie informiert genug sind, um zu wissen, dass entsprechende Horrorgeschichten über die NPD oder andere Rechte unwahr sind, machen sie aber noch einen genauso großen Bogen um sie, weil sie eben wissen, dass sie, wenn sie der NPD beitreten würden, genauso dämonisiert würden und es generell kaum etwas gibt, was man mit einem NPDler nicht machen darf. Folgerichtig bleiben gerade die anständigen und vernünftigen Bürger der NPD fern. Maximal versuchen sie sich noch bei braveren Parteien wie den REPs oder der DSU, aber in den meisten Fällen tun sie einfach das, was die erste Pflicht eines jeden Bürgers in Deutschland ist: Die Faust nur in der Hose ballen und ansonsten das Maul halten.

  • 21 Ralf // Feb 18, 2007 at 18:11

    @Rudolf

    Es ist wahrscheinlich einfach noch nicht soweit.

    Scheinbar sind zu wenige Leute bis jetzt konkret betroffen – ich glaube, darin ist der Grund fürs ,,Faust nur in der Hose ballen”.

    Aber wie heißt es so schön:

    ,,Man kann alle Leute einige Zeit, oder einige Leute alle Zeit zum Narren halten – aber niemals alle Leute alle Zeit.”

    Und bis es Zeit ist, gilt es noch viele Vorbereitungen zu treffen – schließlich müssen Lösungen dann funktionieren und vollständig sein.
    Ich sehe da noch reichlich nötige Grundlagenarbeit, wie etwa die zu klärende Frage, was man dann der Bewertung des Geldes zugrundelegen will (damit in Sachen Kapitalwirtschaft nicht wieder alles so wird wie jetzt), was genau in Sachen Bildung anders laufen soll etc…

    Aber erstmal müßte man vielleicht innerhalb der Partei Mechanismen entwickeln, die Vorgänge wie z.B. aktuell in Hamburg gar nicht erst aufkommen lassen.
    Dann kann man seine Vorstellungen von einer besseren Gesellschaft auch tatsächlich auf die Menschen loslassen…

    Beste Grüße
    Ralf

  • 22 Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de // Feb 18, 2007 at 22:09

    @Gewalttäter:
    “… Die Alternative wäre dann wohl, Krauß wegen Beleidigung anzuzeigen. Gefallenlassen würde ich mir das nicht!”
    Genauso, anzeigen! Es gibt Leute, für die man einen Hut tragen muß, daß sie merken, man grüßt sie nicht, und es gibt Leute, für die man den Hut NOCH fester in Stirn rücken muß, daß sie’s merken.
    Demonstrativ siezen, eine in der Öffentlichkeit sehr wirksame Weise. Duzfuß und ein Taubenschiß haben eine Gemeinsamkeit: man wird sie nur schwer wieder los.

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