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Der Haken-Kreuzzug (30.04.08)

April 30th, 2008 · Post your comment (23 Comments)

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Selbst die Amis sind nicht frei von architektonischen Todsünden, wie einige Juden nun bei Google Earth entdeckt haben und ihr übliches „Oiiii Jewallt!“-Geschrei anheben.

Ein bereits vor einigen Jahren „entdecktes“ Altersheim im US-Bundesstaat Alabama musste aufgrund des ewigen Schmerzes einer gewissen Gruppe kostenaufwendig umgebaut werden, um das Auge der sich stets online und weltabsuchend Befindlichen nicht weiter zu beleidigen.

Nun ist die Luftaufnahme einer Navy-Basis in San Diego, Kalifornien ins Visier der Schmerzerfüllten gerückt und ihr Geschrei ist wenigstens eine SPIEGEL-“Reportage“ mit vier Sündenbildchen wert. Eine Änderung der bereits 1969 entdeckten „Fehlplanung“ wurde bereits einmal von der Navy abgeschmettert, die keinen Handlungsbedarf sah. „Allerdings nicht für Avrahaum Segol in Jerusalem. Er verbrachte die folgenden Monate damit, Beweise dafür zu sammeln, dass die Navy nicht die ganze Wahrheit gesagt hatte. … Er glaubte inzwischen, einer Verschwörung auf der Spur zu sein, einem staatlich gedeckten Antisemitismus.“

Wie immer, schaffte es der Auserwählte, durch reine Nerverei die Gegenseite zum Einlenken zu bringen, um die schrillen Verschwörungsgesänge endlich zum Verstummen zu bringen. Im September 2007 gab die Navy nach, 600.000 USD kostete den US-Steuerzahler der Spaß, einen Juden ruhig zu stellen.

Wer glaubt, die Geschichte sei zu Ende, kennt diese Gruppe noch immer nicht einmal im Ansatz. Nun wurde Google erst recht interessant. „In der Zwischenzeit waren bei Google Earth weitere Hakenkreuz-Bauten aufgetaucht: ein Wohnhaus in München, ein Uni-Gebäude bei Delhi, ein - mittlerweile umgebauter - Brunnen in Belgien und im März 2008 schließlich das Wesley-Acres-Seniorenheim in Decatur,“

Obwohl die große Gefahr besteht, dass speziell der asiatische Raum noch schwer ins Visier genommen wird, liegt aber das Anliegen des Weisen Avraham Segol in einer ganz anderen Weitsicht. Er hat die wahren Absichten hinter den – seiner Meinung nach gezielt verschwörerischen – Bauten entdeckt. „Die Navy-Basis wurde 1969 gebaut, damals gab es dort ein Flugverbot. Wer also waren die einzigen Menschen, die das Hakenkreuz aus der Luft sehen konnten? … Astronauten? … Richtig. Erster Flug zum Mond 1969. Und wer hat die Mondrakete gebaut? Richtig! Wernher von Braun und die deutschen Nazi-Ingenieure. Also die Leute, die nach 1945 für das Raketenprogramm der Amerikaner forschten. Das Hakenkreuz von San Diego, meint Segol, ist ein Tribut der Nasa an die Deutschen.“

Der Weisheit letzter Schluss soll zitiert erden, da man das wohl kaum anders, als im „Original“ wiedergeben kann: „Das klingt erst einmal überraschend, und bevor man einwenden kann, dass die deutschen Ingenieure ja nie mitgeflogen sind, das tolle Bauwerk also gar nicht sehen konnten, hat Segol zum finalen Schlag ausgeholt: Der Ort, an dem die Deutschen damals arbeiteten, Huntsville, Alabama, liegt nur 40 Kilometer vom Hakenkreuz-Altenheim entfernt. Das wurde 1980 fertiggestellt, also etwa zu der Zeit, als die Ingenieure in Rente gingen. “Und wie viele Jahre”, fragt Segol, Triumph in der Stimme, “liegen zwischen 1969 und 1980?” – Elf? – Elf Jahre, Apollo 11, die erste Mondlandung.” Zweimal die Elf, damit war für Segol klar: Die beiden Hakenkreuze gehören zusammen - Teil einer äußerst raffinierten Verbeugung vor der Ingenieurskunst der Nazis.“

Tja, nun dürften auch sie dran sein, die Amis nichtjüdischer Abstammung, denn dass das Wiedergutmachung geradezu fordert, liegt ja wohl klar auf der jüdischen Hand …

Siehe auch
Spiegel 28.04.2008



Tags: Allgemeines

23 responses so far ↓

  • 1 Bube // Apr 30, 2008 at 10:52

    Naja, wenn man sonst keine Sorgen hat.

    LLoLL!
    (beachte die Haken; wenn nicht die auch Tastatur von Nazis entworfen wurde, wer wars dann!)

  • 2 Eine andere Feldpostnummer // Apr 30, 2008 at 10:54

    Meine Fresse, die Verschwörung ist so hochgradig enthirnt die könnte glatt von einem N”W”´ler sein.

  • 3 BdU // Apr 30, 2008 at 11:19

    Nun man kann zumindest davon ausgehen, daß die Inder sich einen feuchten Kehricht darum scheren werden was irgendein Jude an einem Uni-Gebäude in Delhi rumzumäkeln hat. Das auserwählte Volk ist in Indien schließlich nicht sonderlich beliebt, ganz anders als ein ehem. deutscher Reichskanzler der bekanntlich sogar mit Subhash Chandra Bose (viel zu spät allerdings wegen seiner penetranten Anglophilie) einen indischen Freiheitskämpfer unterstützte.

  • 4 TodosAAlemanesUnidos // Apr 30, 2008 at 12:25

    Das ganze funktioniert nicht wegen dem Hakenkreuz und seiner Geschichte, sondern wegen dem biblischen Gebot “du sollst dir kein Bildnis machen”:
    Die Svastika ist und bleibt heilig, sie ist das Zeitsymbol der innerhalb des Sonnensystems.
    Als heiliges Zeichen einer anderen Kultur “zerschmeißt” der Jude dieses, genau wie das der Aschera (AT; 2. Könige, 18,4).

    Juden sind nicht beleidigt, wie Moslems, sondern Juden beherrschen ihre Texte. Dumme geben nach.

  • 5 unshamann // Apr 30, 2008 at 12:49

    Uebrigens faellt mir fast taeglich auf, dass beim Windowssymbol, welches man beim Hochfahren von Windows XP sieht, auch ein Hakenkreuz hervorsticht. Und zwar weil das Symbol in Fahnenform schraeg liegt, wird der schwarze Rand links oben mehr betont als der links unten. Rechts ist es der untere Teil, der mehr betont wir und oben der rechte sowie unten der linke. Das schwarze Kreuz in der Mitte ist jeweils gleich und vollendet das ganze zu einem (jedenfalls fuer mich klar ersichtlichen) Hakenkreuz. Waer interessant zu erfahren, ob das jemandem von Euch auch schon mal aufgefallen ist. Falls ja, koennte das bald teuer fuer Bill werden…

  • 6 Pflanzenesser // Apr 30, 2008 at 13:01

    Ach, lieber Jude, dann können wir es auch mal umgekehrt machen: Auf meinem Ausweis ist der BRD-Adler, der sich, dank seiner 6-Eckigen Form perfekt in den Judenstern einsperren lässt, der sollte dann durch den guten alten Reichsadler ersetzt werden, ebenso sollte vom Reichstag, die jüdische Kippa entfernt und durch eine eckige Kuppel ersetzt werden, die architektonisch sowieso viel mehr Sinn auf so einem Gebäude macht.

  • 7 AA Reinfeld // Apr 30, 2008 at 13:30

    Diese Form realisiert das effektivste Ausschöpfen des Grundstückes! Das eindeutige Symbol ist jedoch nur Zufall. Also wäre ich ein staatlicher Architekt, würde ich alle Gebäude nach diesem platzsparendem Prinzip errichten…

  • 8 Frei // Apr 30, 2008 at 15:00

    In Taiwan
    Taipei ist ein riesiges rotes Hakenkreuz zu sehen und wenn mann in die Tempel geht sind ueberall Budahs mit Hakenkreuze auf der Brust. Auch hier im komunistischen China ueberall!
    Was nun Juda!

  • 9 Frei // Apr 30, 2008 at 15:04

    war auf einer Hochzeit eingeladen ueberall Hakenkreuze sogar auf den Servetten was nun?
    Haette wahrscheinlich die Hochzeit als Gutmensch fluchtartig diese verlassen muessen

  • 10 Frei // Apr 30, 2008 at 15:08

    Ein Inder hat mir seinen BRD Ausweis gezeigt
    Personalausweis und wenn man diesen Auf den Kopfstellt sieht man den Gehoernten drauf!

  • 11 gladius // Apr 30, 2008 at 15:16

    Frage: Könnte man diesen Beitrag eventuell ohne Fotos an den Unterkärntner Windischen übermitteln?

    Weil bei diesen schrecklichen Bilderln fallt uns der alte Herr doch noch glatt vom Kamelsattel und tut sich weh. Dann ist er sauer, schimpft auf den Hitler Adi und schickt uns dauernd die Auswüchse seines Zorns.

    Das geht doch nicht, Leute!

  • 12 Gunvald Larsson // Apr 30, 2008 at 15:22

    fäldgürkchen (ganz kleines) :

    Oder von der anderen (rosaroten) Feldschwachmatennummer und ihren Satrapen.

  • 13 Rkm // Apr 30, 2008 at 16:52

    Jetzt sind die Anwälte am Zug. Die Welt plus fünf Prozent. Fürs Erste.

  • 14 wolzow // Apr 30, 2008 at 19:25

    Macht nichts, Jud bleibt Jud auch wenn er seine eigene Bagage verraten hat. Heute wurde bekannt das der Verräter der israelischen Atombombe vom norwegischen Staat Geld verlangt (Was sonst sollte ein Jud auch verlangen?), er begründete dies mit seiner plötzlichen Armut nach 18 Jahren Haft in Israel wegen Hochverrat und das ja Norwegen schweres Wasser an die Israelis lieferte. Ein sehr guter Grund also den norwegischen Staat regresspflichtig zu machen, oder ist jemand anderer Meinung?
    Hey, den Kaftanträgern mit gestörtem Verhältnis zu Steinmauern geht die Pinunse aus. Kein Wunder bei den Dollarkursen.

  • 15 jochen // Apr 30, 2008 at 20:36

    Hakenkreuze gehören in Asien zum Alltag (Cricketclub in Bombay, Tempel in Korea). Dort ist das eine Selbstverständlichkeit. Als Lillibeth II 1964 zu ersten Staatsbesuch nach Indien kam saß sie auf einem Elefanten, der links und rechts Decken trug auf denen große Hakenkreuze aufgedruckt waren. Aufreger? Fehlanzeige.

  • 16 Brandenburger // Apr 30, 2008 at 21:06

    @Eine andere Feldpostnummer :

    “Meine Fresse, die…”

    Hast da wohl schon oft was rein bekommen?
    Na ja, wer’s braucht…

  • 17 Eine andere Feldpostnummer // Apr 30, 2008 at 21:48

    @Günnä

    “fäldgürkchen (ganz kleines) :”

    Glauben sie mir, egal in welchem Vollsuff sie in irgendwelchen Umgebungen was auch immer taten, das ist doch eher mein Metier, rein auf die kahlen Fakten reduziert bin ich mit meiner Feldgurke nicht unzufrieden. Ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten dass ein moderner Designer, diesen Mix aus Ästhetik, Benutzerfreundlichkeit und kultiger Zeitlosigkeit nur in sehr guten Stunden zu Stande brächte.

    @Brandenburger

    Naja mensch macht was mensch eben machen kann, es gibt eben auch Scheißtage im Leben, wirklich dauerhafte Schäden hat meine Fresse noch nicht erlitten, mag sie auch schon gelegentlich arg verunziert worden sein.

  • 18 Dämmerung // Apr 30, 2008 at 23:24

    Mal wieder ein Aufschrei wegen nichts *Gäääähhnn*

  • 19 Eisenheinrich // May 1, 2008 at 0:29

    An dieser Stelle mal ein zeitgenössisches Original:

    http://maps.google.de/?ie=UTF8&ll=49.431952,10.392766&spn=0.006866,0.01708&t=h&z=16

    Kopieren, und direkt in die URL eingeben. Sollte es nicht funktionieren, Google -> Maps -> Oberdachstetten, etwas westlich davon und vergrößern. Ist eine ehemalige Munitionsanstalt, alle 50 Meter gesprengte Bunker. Übrig ist nur was den Alliierten brauchbar schien, unter anderem eine Fahrzeughalle in Hakenkreuzform. Zugegeben, nach 60 Jahren Sperrgebiet und wachsender Bäume kaum mehr erkennbar…

  • 20 Eisenheinrich // May 1, 2008 at 1:18

    @ jochen:

    “Hakenkreuze gehören in Asien zum Alltag (Cricketclub in Bombay, Tempel in Korea). Dort ist das eine Selbstverständlichkeit. Als Lillibeth II 1964 zu ersten Staatsbesuch nach Indien kam saß sie auf einem Elefanten, der links und rechts Decken trug auf denen große Hakenkreuze aufgedruckt waren. Aufreger? Fehlanzeige.”

    Auch schon ‘rausgefunden? Wenn ich mal Zeit find’ werd ich Dir auf die Schulter klopfen. Ändert aber nichts an den Tatsachen: In der westlichen Welt ist das Hakenkreuz seit Anfang ‘45 in den Köpfen der Bevölkerung als das Zeichen des Bösen schlechthin verankert. Nun, das liegt nicht am Symbol selbst, vielmehr an dem was der Betrachter darin sieht. Bildung ist Macht, deshalb frag’ Dich mal wer am meisten Angst davor hat (vor’m Hakenkreuz) und warum. Frag Dich weiterhin ob’s Sinn ergibt das selbe als schiere Wichsvorlage vor Dir herzutragen oder dessen Symbolik in deutschem Sinne - und im Sinne unsrer Väter - zu ehren. Das Hakenkreuz an sich ist kein Allheilmittel, keine Alraune, keine Legimitation für Weltherrschaft; vielmehr steht es an dieser Stelle für Zusammenhalt, Fleiß, Überlegenheit. Wer es mißbraucht, gerade in dieser Zeit, tut damit der Sache nichts gutes. Ganz und gar nicht.

    Ach ja, @ Feldpost-Pobereit: Nach eigener Aussage leben Sie von Gelegenheits-Arbeit und dröhnen sich ab und an die Hucke zu. Der Durchschnitts-Arbeitnehmer kann seinen Lebensunterhalt aber kaum noch von eigener Hände Arbeit bestreiten, von Hucke zudröhnen ganz zu schweigen. Zumindest wenn er mit den Kosten für seinen Suff nicht seine Existenz nicht vollends aufs Spiel setzen will. Entweder sind Sie also von Haus aus gut betucht und können sorgenfrei leben, eine weiter Option wäre Sie bestreiten Ihren Lebensunterhalt indem Sie sich an irgend einem Bahnhof für sexuelle Dienste feil bieten und / oder mit Drogen handeln, oder aber sie werden für Ihre geistigen Ergüsse hier in irgendeiner Weise entlohnt. Vielleicht auch etwas von allem. Wie auch immer, für einen denkenden Menschen sind Sie kein ernstzunehmender Diskussionspartner, von meiner Seite aus dürfen Sie sich auch weiterhin in dieser Richtung ereifern

    Der Eisenheinrich

  • 21 Odin // May 1, 2008 at 18:16

    Schlicht PARANOIDEN sind diese Selbstauserwählten…
    Das Tragische ist dass sich die Nord-Atlantischen Völker seit Jahrhunderten von diesen an der Nase herumführen lassen und sich gegenseitig in von denselben beiderseits finanzierten “Kreuzzügen” abschlachten. Die totale Volksverblödung ist weltweit vollbracht.

  • 22 dux // May 2, 2008 at 17:06

    Wie oft wird denn diese Sau noch durch das Dorf getrieben? Das Bild und die dazugehörigen Texte wurden schon x-mal hier und anderswo gepostet. Was soll das Kameraden?

  • 23 Gunvald Larsson // May 3, 2008 at 18:53

    földgürkchen (wird immer kleiner) :

    (Man gut das man hier noch mal vorbeischaut)

    Junge, Junge, nun wird’s pathologisch bei dir. Hast es nötig, gelle?
    Naja, wenn’s schön macht…die Hoffnung stirbt ja immer zuletzt…usw…

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