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Altermedia Deutschland - Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)

Der hohle Klaus lernt jubilieren (07.05.08)

7/5/2008 7:56 · Post your comment (20 Comments)

„»Ich wollte diese bedrückende Stille im Holocaust-Mahnmal mit meiner Musik verstärken«: Der deutsche Komponist Harald Weiss gestern beim Gespräch im Stelenfeld“ berichtet die BERLINER MORGENPOST über die neueren Bemühungen, die Betonlagerstätte zum „Kulturevent“zu machen, nachdem das Verpacken in Müllsäcke wohl doch nicht der Hit gewesen zu sein scheint.

Die Presse schätzt freundlicherweise für die dreijährige Lebensdauer der Betonklötze schon acht Millionen Besucher, die sich vielleicht hauptsächlich von dem schon symbolträchtigen maroden Zustand überzeugen wollten?

Der Komponist Harald Weiss, der über sich selbst zu sagen weiß “Eine Zeit lang galt ich als ein Enfant terrible wegen meiner musikalischen Grenzüberschreitungen und künstlerischen Visionen.” Er will sein Werk „Vor dem Verstummen“ zwischen den Betonklötzen von Lothar Zagrosek und seinen Musikern der Kammersymphonie Berlin unter freiem Himmel uraufführen lassen. Vielleicht war es ja Weiss, der für die Müllbeutelaktion sorgte, da er, seiner eigenen Auskunft nach im vergangenen Winter den „Schwingungen im Stelenfeld des Holocaust-Mahnmals“ nachging - und „ergriffen“ war. Möglicherweise, und in Anbetracht seiner Bestrebungen der „Grenzüberschreitung“ erfährt das Machwerk dank des vertonten Gedichtes „Welke Blätter“ der damals 14jährigen Selma Meerbaum-Eisinger – quasi einer zweiten „Anne Frank“ – den letzten Kick, um die bereits bestehenden Risse zu perfektionieren.

Eine Neuordnung aus klimatisch wesentlich beständigerem Material und auch einer Annäherung an die ihm durch die Praxis zugeführten Verwendung ist bereits anderen Orts fertiggestellt und harrt der Auslieferung. Die Besucherzahl dürfte geschätzerweise sprunghaft ansteigen …

Siehe auch
Berliner Morgenpost 07.05.2008

Tags: Allgemeines

20 responses so far ↓

  • 1 Meckerer // May 7, 2008 at 15:52

    Das Foto ist super, so sehen die meisten Nicht-Juden das Mahnmal, eine Bedürfnis-Anstalt für Hunde und Schwule und Notdürftige mit Druck auf Blase und Darm…

  • 2 BdU // May 7, 2008 at 16:00

    “Die Presse schätzt freundlicherweise für die dreijährige Lebensdauer der Betonklötze schon acht Millionen Besucher, die sich vielleicht hauptsächlich von dem schon symbolträchtigen maroden Zustand überzeugen wollten”

    Nun ja..
    Erst einmal ist die Berliner Morgenpest wirklich eines der servilsten Judenblätter im ohnehin penetranten BRD-Blätterwald (der längst eine reine Monokultur ist). Dann ist diese Zahl natürlich keine Kunst. Dieses..dieses “Ding” steht direkt neben dem Brandenburger Tor auf der Strecke zum Potsdamer Platz, absolute Muss-Orte für Touristen und natürlich gucken die sich das Ding automatisch mit an. Wie es aussehen würde wenn das Ding irgendwo in der Vorstadt liegen würde kann man sich denken. Es wird also nicht etwa “begeistert angenommen” sondern zwangsläufig mitbesichtigt. Ich alleine dürfte so an die 20 mal als “Gast” gezählt worden sein weil ich einfach durch das Sch..ding abgekürzt habe, natürlich nie ohne ein munteres Liedchen zu summen oder zu pfeifen, vorzugsweise “Volk ans Gewehr”, kennt kaum noch einer, daher wenig Risiko.
    Vermutlich rechnet man auch noch jeden Passanten dazu der auch nur an dem Sch…ding vorbeiläuft, das sind dann so ziemlich ALLE Touristen die sich dort bewegen.

    Und was den Zustand angeht. Wenigstens ein zehntel der Stelen hat schwere Schäden, Risse die weit über die üblichen Mikrorisse hinausgehen die bei jedem Beton durch Schwinden beim Trocknen entstehen. Die Risse sind deutlich sichtbar, im Bereich von 5-15 mm, manchmal einen Meter und mehr lang. Weitere 10-15% weisen kleine aber derzeit noch harmlose, sichtbare Risse auf. Rund 3/4 der Stelen sind leider weitgehend schadensfrei aber was nicht ist kann ja noch werden. Ich habe übrigens sehr viele negative Kommentare mitbekommen wenn ich an dem Sch…ding vorbei mußte. Wenn das mal nicht mehr antjüdische Ressentiments erzeugt als verhindert.

  • 3 Dieter der Kämpfer // May 7, 2008 at 16:14

    Na das ist ja mal ein Schüsselerlebnis. Wo kann man
    das Mahnmal in Porzelan bewundern ?

  • 4 wolzow // May 7, 2008 at 16:25

    Deutscher Beton wetterfest in Norwegen, seit über 60 Jahren trotz Sprengversuche und salzhaltiger und feuchter Luft- KEINE RISSE:
    http://www.kystfort.com/Regelbau_aug07.pdf

    Wir sind die Guten!

  • 5 Detlef // May 7, 2008 at 17:28

    Idee!
    Wunderbar, vollspenden, verschließen und als Geste guten Willens nach “Israel” schicken.

  • 6 Zahlmeister // May 7, 2008 at 17:40

    Das Feld mit den Scheißhäusern finde ich ganz passend.
    Dann kann jeder Anständige seinen Haufen auf die Zionistenscheiße abwerfen.

  • 7 Tom // May 7, 2008 at 17:46

    Hahaha,mal was erfreuliches das neue Mahnmal

  • 8 Judge // May 7, 2008 at 19:31

    Gleich zun gleich gesellt sich gern und entartet bleibt entartet - egal ob in Beton , Porzellan oder hohlen Tönen .

  • 9 Kakadu // May 7, 2008 at 19:54

    Macht, dass das neue Mahnmal Wirklichkeit wird;-)

  • 10 mahnmalender Krieger // May 7, 2008 at 20:27

    Ist schon doll: das Holowahnmal in Berlin bröckelt, die Klagemauer in Jeruslame bröckelt genauso. Judenfriedhöfe bröckeln so vor sich hin und die Sympathie der Menschen rund um die Welt, besonders der Deutschen, für Israel bröckelt und erodiert geradezu in Rekordgeschwindigkeit.

    Und da scheinen weder aufwendige Restaurationsarbeiten noch philosemitische Propaganda und ewiger Schuldkult zu helfen.

    Irgendwie beginnt alles zu bröckeln und zu zerfallen, was die Juden erschaffen und was mit ihnen in Verbindung steht.

    Wenn das mal kein böses Omen für das Kommende ist…!

  • 11 AH // May 7, 2008 at 22:27

    Beide Kunstwerke sind gut. Leider betont das eine eine auserwählte Opferrolle, die es nicht gibt. Wenn man das Holo-Mahnmal in eine Gedenkstätte für ALLE Gefallenen des Krieges umwidmen würde, dann wäre das Ding echt gut. Wirklich gut durchdacht, die Geometrie und Formwiederholung! Echt jetzt. Und wenn Beton verwittert oder reißt oder vollgepisst wird, dann ist das auch ne gute Aussage. Ein lebendiges Kunstwerk sozusagen.

  • 12 Artemidor // May 7, 2008 at 22:38

    Wunderbar, das Stelenfeld als “stilles Örtchen”. So soll es sein. Da kann man den Klötzen in aller Ruhe beim Bröckeln zuhören.

    PS: Woher stammt denn das Foto von dem Klosettmahnmal (6 Millionen koschere Würstchen abgeseilt)?

  • 13 Ohne Sonne Braun // May 7, 2008 at 22:54

    @ Altermedia
    Ich kann nicht mehr aufhören mich zu kringeln. Diese Kommentare sind einfach zu gut.
    Ich kann nicht mehr.

    @ mahnmalender Krieger
    Ja was kommen wird hast Du schon ganz richtig aufgezeigt.

  • 14 Brit Mila // May 8, 2008 at 0:58

    Mene mene tekel upharsin …

  • 15 S.Braun // May 8, 2008 at 6:22

    Sieht besser aus und ist viiiel aussagekräftiger als die öffentliche Hundetoilette in Berlin !

  • 16 jochen // May 8, 2008 at 7:40

    @ wolzow

    Meines Wissens hat die Wehrmacht in Norwegen nicht nur Bunker errichtet. Es wurde die einzig brauchbare Straßenverbindung zwischen Oslo und Trondheim gebaut und in Bergen hat die Wehrmacht eine Seilbahn samt Berghotel erstellt.

  • 17 griesgram // May 8, 2008 at 14:17

    Frage an die Ingenieur- und Bauhandwerkszunft:
    Was muß man in die Risse injizieren, um eine Zersetzung zu beschleunigen?
    Winter bietet sich ja an, wenn es in Berlin richtig kalt wird.
    Gibt es was mit mehr Ausdehnungspotential als Wasser?

  • 18 BdU // May 8, 2008 at 15:59

    @Griesgram

    Die allermeisten Stelen sind hohl. Nur die am Rande mit einer Höhe von unter 50 cm sind aus massivem Beton. Derzeit geht kein Riss den ich gesehen habe durch, da die Wandstärke der Stelen 15 cm beträgt dürfte das auch noch eine Weile dauern bis Durchbrüche auftreten. Bis dahin ist wirklich Wasser das beste, weil es als einziger verfügbarer Stoff eine Dichteanomalie hat (oder wollen sie etwa Germanium verwenden? Sehr viel höherer Schmelzpunkt als bei Wasser aber passender Name). Wenn erst einmal Durchbrüche erfolgt sind ist stark salzhaltiges Wasser das einfachste, weil es den Beton weitaus stärker angreift durch Salzausblühungen als normales Wasser.

  • 19 wolzow // May 8, 2008 at 21:28

    @jochen : Richtig, als Deutsche sind wir doch aber bescheiden und holen nicht immer so weit aus, oder? ;-)

  • 20 wolzow // May 8, 2008 at 21:29

    @griesgram :
    Gibt es was mit mehr Ausdehnungspotential als Wasser?

    Ja, TNT! ;-)

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