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Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


DER INTERNATIONALE JUDE – Henry Fords Klassiker im Handel erhältlich (14.11.02)

November 14th, 2002 · Post your comment (1 Comment)

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Ein seit mehr als seit einem halben Jahrhundert geächteter Klassiker auf dem Gebiet der literarischen Polemik in der Auseinandersetzung mit dem jüdischen Einfluß auf Wirtschaft, Kultur und Politik ist seit kurzem nunmehr wieder erhältlich. Es handelt sich dabei um das Buch „Der internationale Jude“ von Henry Ford (1863-1947), daß jetzt in der Archiv-Edition Dietrich Bohlingers erschienen ist. Bei dem Buch handelt es sich um eine zweibändige Sammlung von Zeitungsartikeln, die in der Zeit von 1920 bis 1922 im DEARBORN INTEPENDENT erschienen und die sich kritisch mit der Judenfrage aus amerikanischer Sicht befaßten. Das Buch erlangte unmittelbar nach dem Erscheinen weltweite Berühmtheit und erschien in allen Kultursprachen. Allein in Deutschland gab bis 1933 rund 30 Auflagen. Im Gegensatz zu mancher landläufigen antisemitischen Literatur ging es Ford nicht darum, den Juden als Individuum zu beleidigen oder anderweitig zu schmähen. Vielmehr machte er auf die zahllosen Verflechtungen zwischen Judentum, Weltfinanz, Politik und Kultur in einer Weise aufmerksam, die man als durchaus sachlich bezeichnen kann und die sich wohltuend von jener Hetzjournalistik abhebt, mit der man von jüdischer Seite nur allzu häufig auf jedwede Kritik am Weltjudentum zu antworten pflegt.

Der bekannte Automobilkönig Henry Ford, der nicht nur für seine bahnbrechenden Verdienste auf dem Gebiet der Technik, sondern auch auf dem der Sozialfürsorge für seine Arbeiter berühmt war und der sich während des 1. Weltkrieges aktiv für eine Einstellung des sinnlosen Mordens einsetzte, kaufte im November 1918 den bis dahin bedeutungslosen DEARBORN INTEPENDENT, einer kleinstädtischen Wochenzeitung, und machte ihn zu einem Blatt, daß, nach seinem Willen, eine Alternative zu Blättern wie der NEW YORK TIMES oder dem WALL STREET JOURNAL darstellen sollte. In einem Gespräch mit dem amerikanischen Schriftsteller Upton Sinclair sagte er dazu im Mai 1919 u. a.: „Ich werde die Wahrheit drucken. Ich werde den Leuten mitteilen, was sie wissen müssen. Ich werde ihnen sagen, wie das gemeine Spiel, das man Politik nennt funktioniert. …“ Und in der Tat, Ford nutzte sein Blatt um auf zahlreiche Ungerechtigkeiten in den Vereinigten Staaten aufmerksam zu machen. Dabei trat er u. a. auch für die Verstaatlichung allzu großer Unternehmen, wie beispielsweise der Telegraf- und Telefongesellschaften, aber auch der Eisenbahnen ein. Ziel seine Angriffe war aber auch die amerikanische Hochfinanz.

Kein Wunder also, wenn eine derartige Richtung des Blattes ihn früh oder später in Konflikt mit Kreisen bringen mußte, deren Einfluß auf die amerikanische Politik erst seit heute unübersehbar ist, nämlich dem es jüdischen Bevölkerungsanteils in den USA, dessen Prozentsatz, gemessen an der Gesamtbevölkerung, in einem eklatanten Widerspruch zu dessen politischen und wirtschaftlichem Einfluß steht. Am 22. Mai 1920 erschien daraufhin, unter dem Titel „Der internationale Jude – Das Weltproblem“, der erste Artikel, in dem sich die Zeitung Fords sich kritisch mit dem jüdischen Einfluß in Amerika auseinandersetzte. Bis Anfang 1922 folgten daraufhin noch 91 Ausgaben der Wochenzeitung, in der es ähnlich geartete Veröffentlichungen gab. Allerdings gab Ford für diese Artikel lediglich seinen Namen, als tatsächlicher Verfasser gilt der Journalist William J. Cameron, den der Automobilkönig von den DETROIT NEWS abgeworben hatte und den die jüdische Seite, mangels sachlicher Gegenargumente, als Alkoholiker abzustempeln suchte. Breiten Raum in der judenkritischen Polemik nahmen die sogenannten PROTOKOLLE DER WEISEN VON ZION ein, einer messerscharfen Analyse weltpolitischer Zusammenhänge, die man seinerzeit für Mitschriften vom ersten Zionistenkongreß in Bern hielt, die aber tatsächlich ihren Ursprung in einer französischen Polemik gegen das System Napoleons III. haben, was ihrer zeitlosen Aktualität jedoch nicht den geringsten Abbruch tut.

Als Ursprung für Fords offensive Judenkritik vermutet sein Biograph Robert Lacey („Ford – Eine amerikanische Dynastie / Bastei Lübbe 1986) den Versuch jüdischer Kreise Fords Pazifismus im 1. Weltkrieg finanziell auszubeuten.* Die jüdische Pazifistin und Frauenrechtlerin Rosika Schwimmer war am 17. November 1915 an Ford mit einem Projekt an Ford herangetreten, wonach man mit einer „Friedensschiff“ – Reise an die verschiedenen im Krieg befindlichen Mächte appellieren wollte, die Kämpfe zu beenden. Ford handelte nahezu augenblicklich und kaufte umgehend für diesen Zweck eine Jacht, mit der man schon Anfang Dezember in See stechen wollte. Allerdings wußten weder Pazifisten noch amerikanische Öffentlichkeit diesen Friedensaktivismus zu schätzen. Zahlreiche von Ford anvisierte Prominente des öffentlichen Lebens, die ihn auf dieser Reise begleiten sollten, sagten kurzfristig ab. Auch die Aktivitäten der „Pazifisten“ Schwimmer ließen zusehends nach, nachdem sie feststellte, daß es sich auf Fords Kosten sehr gut leben ließ. Kein Wunder, daß unter solchen Auspizien der amerikanischen Friedensmission kein langes Leben beschieden war. Zwar ging man doch noch in See, doch endete die Reise bereits in Norwegen, wo der inzwischen über die Sinnlosigkeit der Fahrt und seine Rolle als Dukatenesel erbitterte Ford erkrankte und wieder heimkehrte. Lacey vermutet, daß diese Aktion dazu führte, daß Ford sich nunmehr kritisch mit dem jüdischen Einfluß in der Gesellschaft befaßte.

* Ford hatte sich zuvor entschieden gegen den Krieg ausgesprochen. So sagte er beispielsweise 1915 gegenüber der NEW YORK TIMES u. a.: „Meiner Auffassung nach sollte das Wort ‚Mörder’ auf der Uniform eines jeden Soldaten eingestickt sein.“ und „Wenn wir unseren Leuten weiterhin Arbeit geben, wird Amerika niemals in den Krieg hineingezogen werden … Nur die parasitären Großgrundbesitzer, die selbst nicht arbeiten begünstigen den Krieg. New York will den Krieg, aber die Vereinigten Staaten wollen ihn nicht. Die Menschen westlich von New York sind viel zu vernünftig, um Krieg zu wollen“. – Worte die auch heute noch zeitlose Gültigkeit haben dürften, wenngleich man die „Großgrundbesitzer“ durchaus um die Akteure der Hochfinanz ergänzen sollte.

Natürlich stießen die Enthüllungen des DEARBORN INTEPENDENT auf erbitterten Widerstand jüdischer Kreise, bei der sich diese keineswegs nur der journalistischen Polemik bedienten. Nachdem die Zeitung im April 1924 eine Kampagne gegen den jüdischen Spekulanten Aaron Sapiro eröffnet hatte, einem ehemaligen Rabbiner der Talmud und Schulchan Aruch mit einer einträglicheren Anwaltspraxis vertauscht hatte, kam es schließlich zum großen Gegenschlag. Ford hatte Sapiro wegen dessen undurchsichtiger Rolle bei Geschäften attackiert, in denen es darum ging, die Handelsverbindungen zwischen Farmern und Großhändlern zu vereinfachen und bei denen sich Sapiro offensichtlich erheblich bereichert hatte. Sapiro verklagte daraufhin Henry Ford persönlich und es kam zu einem Prozeß der bis 1927 dauerte ohne daß jedoch in ihm ein Urteil gesprochen wurde. – Am Vorabend des 1. Aprils 1927 kam Ford plötzlich in überaus derangiertem Aufzug nach Hause und teilte mit, daß er kurz zu vor in seinem Wagen von einem anderen Auto, in dem ihm zwei unbekannte Männer saßen, überholt, geschnitten und schließlich von der Fahrbahn abgedrängt wurde, so daß er gegen einen Baum fuhr. Der Termin für seine Zeugenaussage wurde daraufhin um 6 Monate verschoben. Fords Biograph Lacey versucht nun in seinem Buch zu suggerieren, daß Ford diesen Unfall selbst inszeniert hat, um sich vor der Zeugenaussage zu drücken. Allerdings gibt er jedoch gleichzeitig zu, daß dafür keinerlei Beweise vorhanden sind. Dafür aber läßt die Tatsache, daß Henry Ford wenige Zeit darauf, am 7. Juli, für die Öffentlichkeit plötzlich und unerwartet eine Erklärung herausgibt, in der er nicht nur alle Ausfälle gegen Sapiro zurücknimmt, sondern gleichzeitig auch alle judenkritischen Artikel, die bis dahin unter seinem Namen im DEARBORN INTEPENDENT erschienen sind; eine gänzlich andere Deutung zu. Nämlich eine Art letzter Warnung in Gestalt eines Mordversuchs, um zu demonstrieren, daß sehr wohl auch andere Mittel zu benutzen bereit ist, als nur journalistische Polemik oder wirtschaftlichen Boykott.

Bedauerlicherweise war Ford dann doch zu sehr amerikanischer Kapitalist, als daß er sich durch journalistischen Idealismus, daß Geschäft verderben lassen würde. Noch im selben Jahr stellte er den Stein des Anstoßes für das Judentum, den DEARBORN INTEPENDENT ganz und gar ein, um sich fürderhin nur noch politisch korrekt wirtschaftlichen und weniger verfänglichen Dingen zu widmen. Dies führte u. a. dazu, daß Ford sich im Dezember 1940 in den 33. Grad der „Freien und Angenommenen Maurer“ von Massachusetts aufnehmen ließ. Im August erfolgte dann eine Meldung des britischen JEWISH CHRONICLE, nach der sich Ford dahingehend geäußert hätte, daß „die Welt die Juden dringend benötigt und diese Notwendigkeit anerkannt werden muß“. Die Rolle des Ford-Konzerns im 2. Weltkrieg ist hinreichend bekannt. Bemerkenswerterweise monierte man immer wieder auf jüdischer Seite, daß die Erklärung Fords vom 7. Juli 1927 lediglich nur bloßes Lippenbekenntnis gewesen wäre und er lediglich dem äußeren Druck, nicht aber der inneren Einsicht gewichen wäre. Aus diesem Grund setzte man dann später das Märchen in die Welt, daß Ford kurz vor seinem Ableben 1947 durch einen Film über KZ-Greuel reumütig geworden wäre und der seine früheren Auslassungen über das Judentum bedauert hätte. Wer jedoch im INTERNATIONALEN JUDEN die Ausführungen über jüdische Propaganda gelesen hat und auch mit den Praktiken moderner medialer Meinungsmache vertraut ist, wird jedoch nicht im Ernst annehmen, daß Ford ausgerechnet auf solchen Akt cineastischer Bauernfängerei reingefallen ist.

Seit 1945 war DER INTERNATIONALE JUDE aus naheliegenden Gründen auf dem deutschen Buchmarkt so gut wie verschollen und lediglich in Antiquariaten zu Höchstpreisen zu bekommen. Lediglich 1976 gab es einen deutschsprachigen Nachdruck der 25. Auflage aus den zwanziger Jahren, für den die Firma (?) White Power Publications verantwortlich zeichnete, der jedoch mit allerlei drucktechnischen Mängeln behaftet war. Um so größeres Verdienst kommt daher Dietrich Bohlinger zu, der das Werk in seiner Archiv-Edition wieder einem größeren Kreis interessierter Leser zu einem erschwinglichen Preis zugänglich macht. Das Buch kostet 22,40 Euro. Es beinhaltet die Faksimile der 1922 erschienen 19. bzw. 11. Auflage des ersten und zweiten Bandes.

Zu bestellen ist das Buch DER INTERNATIONALE JUDE bei Dietrich Bohlinger
Freie Republik Uhlenhof
Postfach 1
25884 Viöl
Tel. 04843-1049, Fax 1087

Eine rasche Bestellung empfiehlt sich. Dabei sollte man gleichzeitig auch um den aktuellen Katalog der Archiv-Edition Bohlingers bitten. Dieser enthält auch zahlreiche andere preisgünstige historische Nachdrucke, die in keinem Bücherschrank fehlen sollten.

Quelle: Störtebeker-Netz 14.11.02



Tags: Allgemeines · Buchempfehlungen · Hausmitteilungen

1 response so far ↓

  • 1 Oliver250 // May 8, 2007 at 8:07

    “…Mitschriften vom ersten Zionistenkongreß in Bern…”

    Der erste Zionistische Weltkongress fand 1897 in Basel statt – nicht in Bern!

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