Der Kampfbund Deutscher Sozialisten (KDS) hat sich keinen Gefallen getan, als er auf einem seiner alternativen Plakatentwürfe den „Klassenkampf“ ins Feld führte. Dieser Begriff ist so vielfältig und widersprüchlich, so daß man den genauen Begriffsinhalt, den man meint, nicht auf einem Plakat erklären kann. Das ist in etwa so, wenn ein „moderner Künstler“ in langatmigen Ausführungen gegenüber dem Publikum die „tiefere Bedeutung“ seines Geschmieres zu erklären gedenkt. Nur im Wahlkampf müssen die Parolen eindeutig sein.
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| KDS-Klassenkampfplakatvorschlag für NPD-Landtagwahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern |
Es ist eine beliebte Behauptung reaktionärer Kreise, der Klassenkampf sei eine jüdische Erfindung. Daraus folgt der Irrsinn, man müsse nur die Juden entmachten, dann sei das kapitalistische Problem gelöst. Daß jüdische Lobbyisten den internationalen Kapitalismus für ihre Interessenpolitik nutzen, ist natürlich richtig. Dies ist aber eine Wirkung des Kapitalismus und nicht die Ursache desselben. Die Ursache ist das moderne warenproduzierende System.
Wenn ich mich draußen umsehe, die Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung der BRD und ähnlicher westlicher Gesellschaften analysiere, stelle ich fest, daß der Klassenkampf von oben längst stattfindet. Im Kapitalismus wird der Klassenkampf vom Großkapital begonnen. Ein flächendeckender Klassenkampf von unten findet in der BRD hingegen nicht statt.
Der Kommunismus ist in der BRD eine Randfigur. Die PDS in der Regierung in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und auch im Dresdner Stadtrat privatisiert öffentliches Eigentum. Es ist unwahr, wenn der neue sozialpolitische Berater der NPD-Landtagsfraktion Andreas Wagner in einer Erklärung behauptet, die PDS fordere in ihrem Programm die Einführung des Kommunismus. Diese Stelle im PDS-Programm sollte uns Herr Wagner unbedingt zeigen. Aber er weiß natürlich, daß die antibolschewistische Leimrute im rechten Lager gut verfängt.*
* Gute Idee, aber dann sollte der Autor auch unbedingt jene „rechten Kreise“ aufzählen, die in jüngster Zeit von sich gegeben haben, daß mit der Entmachtung der Juden das Problem des Kapitalismus gelöst wäre. Mag ja sein, daß wir mit der Ansicht vereinzelt dastehen, aber bei der Bekämpfung des heutigen Judentums dürften sich heutzutage wohl die meisten seiner Gegner mehr von politischen als von ökonomischen oder gar rassischen oder religiösen Gründen leiten lassen. Ein Widerstand der nach unserer Ansicht durchaus legitim ist, da es nicht angehen kann, daß bestimmte fremdvölkische Minderheiten ganze Staaten nach ihrem Willen lenken und für ihre Zwecke mißbrauchen. Das hat nach unserem Dafürhalten nichts mit irgendwelchen ismen zu tun, sondern ist reiner Kampf um die Selbständigkeit und Würde eines Volkes.
Im Übrigen sind wir der Meinung, daß die PDS wohl genauso „kommunistisch“ ist, wie die NPD „nationalsozialistisch“. – Die Schriftleitung
In einer „Stoertebeker“-Kommentarspalte hatte ich unlängst gelesen, wenn die nationale Rechte in Deutschland an der Macht sei, werde sie den „Kapitalismus zügeln“. Ich warte bis heute auf die Erläuterung, wie dieses „zügeln“ genau funktionieren soll. Was machen wir mit den vielen Damen und Herren Kapitalisten in Industrie und Medien und mit ihren politischen Erfüllungsgehilfen, die keine Juden sind? Sind wir wirklich so dumm, daß wir das Judenthema hier nicht als Ablenkungsmanöver durchschauen? Wie soll ein nicht-jüdischer deutscher Kapitalismus aussehen? Wie im Dritten Reich? Wie unter Ludwig Erhard? Ich habe hier schon zum x-ten Male ausgeführt, daß es hierbei kein Zurück gibt, ohne die Eigentumsfrage hinsichtlich der Großindustrie aufzuwerfen. Oder sind wir wirklich so einfältig, daß wir glauben, eine von einer nationalen Partei geführte Bundesregierung könne der Großindustrie Befehle erteilen, die dann befolgt würden.
Ein Hauptmann kann einer militärischen Einheit Befehle erteilen, für die er Gehorsam erhält. Dieses allzu einfache Muster funktioniert auf der heutigen Stufenleiter des Kapitalismus nicht mehr im Verhältnis von Staatsführung und Großindustrie, zumal die Konzernleitungen zum Teil im Ausland sitzen, oder damit drohen, ins Ausland abzuwandern, was mit den Arbeitsplätzen Stück für Stück ohnehin schon geschieht. Wer glaubt, er könne wie anno 1933 sich mit dem deutschen Großkapital arrangieren, der irrt sich gewaltig. Das ist endgültig vorbei. Deutsche Kapitalisten brauchen weder NPD, DVU, REP noch den freien Widerstand als Steigbügelhalter, sondern das internationale Kapital ist eine eigene Klasse – zu ihr gehören zu einem geringen Teil jüdische Kapitalisten, zum großen Teil deutsche, schwedische, englische, US-amerikanische, japanische, brasilianische und andere Kapitalisten.
Es ist eine beliebte Falschbehauptung der rechten Reaktion, sozialrevolutionäre Nationalisten w o l l t e n den Klassenkampf herbeiführen. Ich kann hier nur für mich selbst sprechen. Als Nationalist w i l l ich das Volk, die Nation als Ganzes, wozu auch verantwortungsbewußte Unternehmer gehören. Es ist also ein Unterschied, ob man Klassenkampf w i l l, oder ob man bereit ist, den bereits v o r h a n d e n e n Klassenkampf von oben aufzugreifen und ihn zu bekämpfen.
Es ist auch ein Unterschied, ob der jüdische Autor Karl Marx analysiert, daß es den Klassenkampf von oben gibt, und zu welcher Einsicht ich selbst gelange. Dazu brauche ich nicht einmal Karl Marx zu lesen, um zu sehen, daß dieser Klassenkampf von der Bayer AG, Siemens AG, Ford AG, Opel AG, Daimler Chrysler AG usw. gegen die Arbeitnehmer und Arbeitslosen in unserem Land und auch in anderen Ländern geführt wird. Wie „gut“, daß Karl Marx Jude war. So können Reaktionäre auf dieses Thema ablenken. Lassen wir uns hier nicht täuschen. Bilden wir uns ein eigenes Urteil über die kapitalistische Wirklichkeit.
Machen wir uns gemeinsam Gedanken über die Überwindung des Kapitalismus in Deutschland – gemeinsam mit unseren Kameraden im Freien Widerstand, aber auch in der NPD, wo in großen Teilen der Wille hierzu vorhanden ist. Der KDS sollte seinen sozialistischen Anspruch unter Beweis stellen, indem er per Presseerklärung und Flugblatt vor den Werkstoren der Ford AG in Köln die Nationalisierung und Sozialisierung dieses Werkes fordert.
Jürgen Schwab
Siehe auch
Altermedia 19.06.06
Quelle: Störtebeker-Netz 29.06.06



37 responses so far ↓
1 Eichenholz Original // Jun 29, 2006 at 13:10
@ Jürgen Schwab
Viele aus meiner Sicht korrekte Feststellungen.
Die Ziele des nationalen Lagers erscheinen mir aber in wirtschaftspolitischer Hinsicht noch nicht vollständig definiert bzw. werden auch unterschiedlich gesehen. Die Antworten auf die drängenden wirtschaftlichen Fragen der Gegenwart, sind daher auch unvollständig bzw. zu nebulös.
Gibt es ein Kreis, der sich mit der Entwicklung der entsprechenden Programmatik beschäftigt und nicht nur aus weltfremden Theoretikern bzw. Ewiggestrigen besteht?
Daran wäre ich sehr interessiert.
Noch eine Anmerkung zum Text: Bayer AG, Siemens AG, usw. als juristische Personen führen natürlich keinen Kampf gegen die Arbeitnehmer und Arbeitslosen; auch ganze Konzerne verschwinden von der Bildfläche, wie Hoechst, Babcock, Hoesch, usw., deren kümmerliche Reste an anderen Stellen wieder auftauchen. Anteilseigner, wenn auch teilweise erst nach vielen Zwischenstufen sind letztlich Menschen. Auch die wenigen Menschen, die im Top-Management bzw. den Aufsichtsräten, die Grundsatzfragen entscheiden, sind hier zu nennen.
Wie sich diese dünne Schicht der weltweiten Kapitalisten und Kapitalbeeinflusser rassisch, religiös, geographisch zusammensetzt ist letztlich egal und auch nicht stabil. So haben russische, indische und chinesische Kapitalisten bzw. Lenker von Kapital in den letzten Jahren massiv aufgeholt, Deutsche und Europäier dagegen relativ an Einfluß verloren. Das allein ist aber nicht zu beklagen, sondern die Auswirkungen des Systems auf die breiten Massen in aller Welt.
Die Bedeutung der Nationen sehe ich in wirtschaftspolitischer Hinsicht vorallem darin, die riesige “globalisierte” Welt so in kleinere, stabile Einheiten zu teilen, daß Politik und damit die Menschen überhaupt Einfluß auf den Ordnungsrahmen der Wirtschaft nehmen können. Die heutigen Bemühungen der Bundesregierung gleichen dem Versuch die Weltmeere mit Stohhalmen zu zerteilen, mehr ist allerdings wohl auch nicht beabsichtigt.
2 Peter W // Jun 29, 2006 at 13:16
„…Wie „gut“, daß Karl Marx Jude war. So können Reaktionäre auf dieses Thema ablenken…“
Dabei könnte man zu deren Beruhigung anmerken, dass Teile seines Werkes in Wahrheit aus der Feder von Friedrich Engels stammen. Engels schrieb sie auf Bitten von Marx, weil dieser gerade keine Lust hatte, oder wie immer in Geldschwierigkeiten steckte und daher auf Tantiemen angewiesen war.
Der Klassenkampf ist längst da, da muss ich Ihnen zustimmen. Und zwar in einem Ausmaße, wie man sie in alten Schriften der SED gelesen hat, und damals nur nicht glaubte, dass soetwas möglich sein könnte.
Nichts wäre z.B für eine Partei wie die PDS naheliegender, als darauf zurückzugreifen- tun sie aber nicht- ganz einfach deshalb, weil sie personell einen Teil der Klasse bilden, die sie laut Ideologie eigentlich bekämpfen müssten.
Stattdessen übernehmen sie hanebüchene Positionen der westlichen bürgerlichen Linken,
die eine groteske Mixtur aus Tautologie und orwellschem „Doppeldenk“ sind.
Der „Spiegel“ nannte die PDS mal überaus treffend eine „Partei der Besserverdienenden des Ostens“.
Aus diesen Umstand ergibt sich laut den Lehren von Marx und Lenin: Eine linke Partei mit bürgerlicher Grundlage ist ein schwarzer Schimmel.
Und das kann man tatsächlich am Agieren dieser Parteien ablesen, egal ob man nun an Marx und Lenin glaubt oder nicht.
Die Situation, die wir jetzt haben beruht auf einem Vakuum auf dieser Seite.
Da es keine Klassen, und somit keinen Klassenkampf mehr gibt, ist das Großkapital imstande jegliche Maßnahmen die sie für richtig halten zu treffen, ohne dabei auf eine klar definierte Gegenposition zu stoßen.
Hier nicht anzusetzen wäre unverantwortlich, dabei ist es unwesentlich ob Karl Marx Jude, Illuminat oder meinetwegen Zulukaffer war, denn bei der Analyse gesellschaftlicher Verhältnisse ist das Heranziehen marxistischer Schriften mitunter sehr hilfreich.
Da sollte man imstande sein ideologische Scheuklappen abzulegen.
3 J.B. // Jun 29, 2006 at 14:13
Irgendwie wird mir die Zielrichtung des Postulats nicht ganz klar. Persönlich kenne ich niemanden und aus dem Weltnetz nur anonyme Esoteriker, die „den“ Juden die Schuld an aller Misere, an Klassenkampf und Kapitalismus zuschieben. Daß „die rechten Reaktionäre“ solch ein Schwarz-Weiß-Feindbild pflegen würden, entnehme ich dann schon eher der lizensierten Hetzpresse oder antifaschistischen Legastheniker-Foren.
Andererseits ist es auffallend, daß alle mir präsentierten BRD-Juden mit den schwersten Geschützen ihrer intellektuellen Giftspritzen gegen volkssozialistische Lösungen agitieren – außer natürlich in Bezug auf „Israel“, der rassistischen Mittelmeerenklave aller Heim-ins-Reich-Juden. Es würde aber niemand ernsthaft behaupten, daß alle Kapitalisten Juden sind oder alle Juden Kapitalisten. Wie überall gibt es die vielfältigsten Motivationen, das bestehende System zu verteidigen, wobei die materielle wohl die wichtigste ist. Wie selbst die „Jungle World“ vor kurzem eingestehen mußte, hat das internationale Kapital kein Interesse mehr an nationalen Lösungen. Da können wir nur hoffen, daß die Nationen irgendwann kein Interesse mehr an internationalkapitalistischen Lösungen haben…
Warum sollte ich einen als „kapitalistisch“ bezeichneten Wohlfahrtstaat wie den von Erhardt oder Hitler ablehnen? Nur weil es dort auch sogenannte Kapitalisten gibt? Ich habe nichts gegen einen gegenüber seinen Arbeitern verpflichteten „Großkapitalisten“, der seiner Verantwortung entsprechend entlohnt wird oder wegen seinen bahnbrechenden Innovationen hohe Gewinne einfährt. Innovation, Tüchtigkeit und Verantwortungswillen muß sich lohnen, sonst verfallen die Menschen in einen Phlegmatismus (siehe DDR). Daß in Deutschland dieser Großkapitalist Deutscher sein sollte, ist für mich ebenso selbstverständlich wie das Deutschsein von Arbeitskollegen und allen Menschen meines Umfeldes, die alle zusammen meine Heimat ausmachen. Je mehr auch diese Gemeinsamkeit ins Bewußtsein tritt und mit einem gemeinsamen Ziel / einer gemeinschaftlichen Aufgabe verknüpft wird, umso höher wird auch die Bereitschaft für gegenseitig verantwortungsvolles Handeln: Wir sind ALLE Arbeiter – die einen lenken, die anderen rudern.
Das Problem ist das System des anonymen Aktien- und Devisenkapitals, das aber mittlerweile überall verflochten ist. Beteiligt sind wir eigentlich alle. Selbst wenn man eine einfache Versicherung abschließt oder sein Geld aufs Sparbuch trägt, wird von den Geldbesitzern damit an Börsen auf schnelle Erträge spekuliert, was für einen börsennotierten Betrieb (und dessen nicht börsennotierte Konkurrenzbetriebe) zunächst Kosteneinsparung und Ausschöpfung der Ressourcen bedeutet: Entlassungen, längere Arbeitszeiten, Lohn- und Urlaubskürzungen usw. Der Staat ist nur noch eine Hure, dessen Vertreter sind Angestellte der World AG. Aber nicht der greifbare Geschäftsleiter ist „die Kapitalistensau / der dreckige Ausbeuter“, sondern der Spekulant bzw. das auf Spekulationen ausgerichtete System – also vielleicht sogar der sparbuchbesitzende Entlassene selbst. Schon deswegen ist Klassenkampf sinnlos: Es kann einfach niemand mehr Klassen einteilen und Feindbilder definieren. Damit hat sich auch der historische Kommunismus erledigt.
In den letzten Jahren werden die Spekulationen exponentiell immer windiger. Irgendwann aber gibt es keine Ressourcen mehr in den Betrieben und die Millionen Entlassenen haben sich notwendigerweise ein eigenes Überlebenssystem aufgebaut (Stichwort: Aussteiger, Tauschsysteme). Die Aktionäre handeln immer mehr mit Scheinwerten…
Solange aber im „globalen Markt“ noch einige Fleckchen ausgebeutet werden können, funktioniert das System. Danach ist das System entweder tot oder beginnt nach einer Totalenteignung der Massen von Neuem. Neues Spiel, neues Glück - und jeder darf sich daran beteiligen! Ist das nicht die seligste Freiheit seit Menschengedenken? Man darf nur keine Skrupel haben und muß global denken und handeln. Und da sind gewisse Menschen eben einfach gnadenlos im Vorteil!
Ich beneide sie dennoch nicht.
4 J.B. // Jun 29, 2006 at 17:53
Mal etwas, das nicht direkt zum Thema paßt: Ich habe mich die letzte Stunde scheckig gelacht über eine Netzseite, von der ich zunächst dachte, sie wäre eine Fälschung. Da gibt es eine Menge dämlicher Sprüche und Visagen „Gegen Rassismus“ - habe schon einiges abgespeichert. Einfach genial – könnte man glatt eine Ausstellung daraus machen! Eine kleine Auswahl:
http://www.wir-sind-ade.de/index.php?ade=info&bildid=2273
http://www.wir-sind-ade.de/index.php?ade=info&bildid=2176
http://www.wir-sind-ade.de/index.php?ade=info&bildid=2175
http://www.wir-sind-ade.de/index.php?ade=info&bildid=2153
http://www.wir-sind-ade.de/index.php?ade=info&bildid=2146
http://www.wir-sind-ade.de/index.php?ade=info&bildid=2128
http://www.wir-sind-ade.de/index.php?ade=info&bildid=2117
http://www.wir-sind-ade.de/index.php?ade=info&bildid=2109
http://www.wir-sind-ade.de/index.php?ade=info&bildid=2107
http://www.wir-sind-ade.de/index.php?ade=info&bildid=2101
http://www.wir-sind-ade.de/index.php?ade=info&bildid=2091
http://www.wir-sind-ade.de/index.php?ade=info&bildid=2086
5 TodosAlemanesUnidos // Jun 29, 2006 at 18:02
“Machen wir uns gemeinsam Gedanken über die Überwindung des Kapitalismus in Deutschland.” So der Autor Schwab.
Hier wird’s schon angepackt:
http://kannwas.mycontent.org/folder_links/texte/Eisiges_Schweigen_formatiert_pdf.pdf
Auszug:
“Da die Ansprüche des Kapitals immr vorab bedient werden, muß der arbeitenden Bevölkerung etwas weggenommen werden, um die Zinsen bezahlen zu können.
Das ist die Ursache von Sozialabbau und Ausdünnung der Infrastruktur. …”
Alles in: http://www.kannwas.de
Und das ist für Herrn Schwab zum …
Ein schwäbisches Ehepaar wandert durch die Alpen und fällt in eine Gletscherspalte, wo es sich noch festhalten kann. Am nächsten Tag hören sie eine Stimme von oben rufen: “Hallo, hier ist das Rote Kreuz!” Darauf ruft der Schwabe zurück: “Mir gäbet nix!”
Alles in: Spitzenwitze.de
6 TodosAlemanesUnidos // Jun 29, 2006 at 18:09
Nachsatz:
“Dies ist aber eine Wirkung des Kapitalismus und nicht die Ursache desselben.”
Der alte Streit um “Henne oder Ei” führte schon vor ebenso langer Zeit zur Erkenntnis des Einen Gottes, also zur Idee Absoluter Autorität.
Die Bedeutung der “Liberty”, der sog. Freiheits-Statue wird durch ihre Folgen deutlich: Glaubensfreiheit für die Strenggläubigen, Handlungs- und Handelsfreiheit für die “Ungläubigen”. In der Konkurrenz beider wird entschieden, zu welcher “Endlösung” die Menschheit kommen muß, wenn sie die “Johannes-Offenbarung” des biblischen Neuen Testamentes überleben will.
Strenggläubige - auch sog. “Nationalanarchisten” deutscher Prägung - bleiben wie der Schuster bei ihrem Leisten. Ungläubige - sprich: Kapitalisten - gehen so lange zum Brunnen, bis der Krug bricht.
Der Kapitalismus ist also auch keine “Ursache”, sondern das Angebot der Strenggläubigen an die Ungläubigen …
7 Thomas Brehl // Jun 29, 2006 at 20:26
@ Jürgen Schwab
Ich freue mich feststellen zu können, daß nunmehr auch Sie beginnen, sich mit uns politisch auseinanderzusetzen, wo sie doch vor wenigen Monaten noch der Meinung waren, der KDS sei gar keine politische Organisation…
Ob wir uns mit der Einführung des Klassenkampf-Begriffs in unsere Propaganda einen Gefallen getan haben oder nicht, wird sich weisen. Wir haben uns jedenfalls damit ins Gespräch gebracht und das ist ja auch was wert.
Während Sie der Meinung sind, daß der Klassenkampf-Begriff ausführlicher Erklärungen bedarf und deshalb nicht auf Plakaten Verwendung finden sollte, regen sich die meisten Rechtsintellektuellen meistens sehr viel eher darüber auf, daß die jeweilige Plakatwerbung zu platt sei. Nichts als Parolen, leere Phrasen oder Floskeln. Ja, was denn nun…? Vielleicht steuern Sie ja gelegentlich eigene Vorschläge für eine erfolgversprechende Plakatwerbung bei.
Der KDS ist übrigens keine Partei und er muß seinen sozialistischen Anspruch nicht durch das Verteilen von Flugblättern vor irgendwelchen Werkstoren unter Beweis stellen. Da Sie uns aber mittlerweile eine politische Zielsetzung zutrauen, werden Sie vielleicht auch noch ergründen, welche das ist.
Wir sind viel bescheidener, als Sie vielleicht glauben und daher sehen wir auch nicht “ganz Deutschland” als unsere Bühne an. Das wäre auch im Hinblick auf die Zahl unserer Mitgleider vermessen. Auch hält sich niemand aus den Reihen des KDS für den künftigen Führer Deutschlands.
Unser Arbeitsbereich ist der Nationale Widerstand, hier wollen wir Impulse geben und durch neue Ideen erstarrte Gedankenwelten aufbrechen und bewegen. Wir wollen Leute sammeln, die in unserem Sinne vernünftig denken und handeln und das alles nicht zur Ehre unseres Namens oder dem unserer Organisation, die lediglich vorübergehendes Mittel zum Zweck ist, sondern als Meilenstein auf dem Weg zu einem besseren Deutschland der Ehre, der Freiheit und des Rechts.
8 Verschwörer // Jun 29, 2006 at 20:52
WARUM VERSTAATLICHUNG?
Ich möchte einmal mit der Frage beginnen, warum verstaatlicht werden sollte. Welche Ziele sollen mit der Verstaatlichung erreicht werden? Dazu habe ich einige dieser Ziele aufgeschrieben, die öfter genannt werden oder mir gerade eingefallen sind. Die Punkte überschneiden sich teilweise, man wird sie sicher auch noch auseinandernehmen, verbinden oder ergänzen müssen. Einige der Ziele sind unbestreitbar erstrebenswert, andere dagegen sehr zweifelhaft. Danach kann man dann in drei Schritten vorgehen:
1. Ist das Ziel tatsächlich erstrebenswert?
2. Wenn ja: Kann das Ziel durch Verstaatlichung gefördert werden?
3. Wenn ja: Was und wie muß verstaatlicht werden?
Die vorstellbaren Ziele (ungeordnet ohne Rangfolge oder Bewertung):
- Vollbeschäftigung erreichen und sichern
- Verhinderung von Kapitalabfluß
- Verhinderung von Arbeitsplätzeverlagerung ins Ausland
- Sicherung der (Grund-)Versorgung des Volkes
- Gewinne sollen der Allgemeinheit zugute kommen
- Gewinne sollen den Beschäftigten des jeweiligen Betriebes zugute kommen
- Reichtum soll verhindert werden, da Reiche mit ihrem Geld zuviel Macht ausüben können
- Verringerung der Unterschiede zwischen arm und reich
- Müheloses Einkommen verhindern
- Die Mentalität des Volkes verändern – weg vom Profitdenken und/oder vom Leistungsdenken
- Arbeitsbedingungen verbessern
- Umweltschutz verbessern
- Wachstum fördern
- Wachstum bremsen
- Konsumorientierung durch Wertorientierung ersetzen
- Durch Konsumförderung Wirtschaft ankurbeln
- Verhinderung von wirtschaftlichen Entscheidungen, die dem Gemeinwohl schaden
- Förderung von Innovation und technischem Fortschritt
- Verhinderung von zu viel technischem Fortschritt
- Sicherung von Arbeitsplätzen für staatliche Wirtschaftsführer
- Ermöglichung einer Planwirtschaft
Ja, ich weiß, das ist sehr unsystematisch und die Stichpunkte passen auch vom Satzbau nicht zusammen. Sollte aber wohl seinen Zweck erfüllen.
9 Wetekamp // Jun 29, 2006 at 23:42
Bislang habe ich die Kolumnen von Herrn Schwab gerne gelesen. Sie hatten Biss, waren geistreich und irgendwie hatte man den Eindruck, er hätte einen gewissen Durchblick.
Sommerloch bei Schwab? Oder einfach das “Geniesyndrom”? Oder durfte er gar konvertieren?
10 Eichenholz Original // Jun 30, 2006 at 0:04
@ Verschwörer
Über die einzenen Punkte zu diskutieren ist sicher sinnvoll, über das Internet vielleicht ein bischen holprig.
Grundsätzlich glaube ich aber nicht daran, daß staatliche Betriebe die meisten der o.a. Ziele besser erfüllen können als private. Die Ineffizienz und der Schlendrian sind in Staatsbetrieben bzw. den öffentlichen Verwaltungen doch in der Regel viel höher als in der privaten Wirtschaft. Es gibt einfach nicht genügend idealistische Menschen, schon garnicht in der Elite.
Auch in Deutschland ist die Einstellung oft: was dem Staat gehört , gehört niemandem. Und so sieht das öffentliche Eigentum dann leider auch aus. Die DDR, die auch einige gute Aspekte hatte, war insgesamt wirtschaftlich ein Mißerfolgsmodell. Daher bin ich bei Verstaatlichung sehr skeptisch.
Anders sehe ich das z.B. bei der Energiewirtschaft. Durch Marktabsprachen gelingt es den Öl-, Gas- und Stromkonzernen gewaltige Gewinne zu erzielen. Diese Gewinne werden nur zum Teil “erarbeitet” und zum Teil durch die Marktstruktur und die Rechtslage den Unternehmen “geschenkt”.
Ein Ausweg könnte die massive Beteiligung der Mitarbeiter an den Unternehmen sein, nicht nur 2 % Belegschaftsaktien, sondern deutlich mehr. Die VW Arbeiter als VW Mehrheitsaktionäre würden vermutlich bezogen auf Lohnforderungen und Arbeitszeitverkürzungen die Kirche im Dorf lassen, damit sie nicht pleite gehen, aber auch keine Verlagerungen in Billiglohnländer durchführen. Wären die Löhne im nachhinein zu niedrig gewesen, so würden die Arbeiter den Gewinn ja als Aktionär erhalten. Die Interessen von Arbeit und Kapital sind dann gleichlautend, da in einer Hand.
Aus meiner Sicht ist das Hauptproblem des heutigen Kapitalismus, daß das Kapital extrem ungleich verteilt ist und sich diese ungleiche Verteilung im Zeitablauf immer noch verstärkt.
11 PA // Jun 30, 2006 at 0:50
“Es ist eine beliebte Behauptung reaktionärer Kreise, der Klassenkampf sei eine jüdische Erfindung. Daraus folgt der Irrsinn, man müsse nur die Juden entmachten, dann sei das kapitalistische Problem gelöst. Daß jüdische Lobbyisten den internationalen Kapitalismus für ihre Interessenpolitik nutzen, ist natürlich richtig. Dies ist aber eine Wirkung des Kapitalismus und nicht die Ursache desselben. Die Ursache ist das moderne warenproduzierende System.”
Diese Plat(t)itüdensammlung ist doch etwas sehr oberflächlich; sie scheint aus dem Propagandaarsenal von Antifa-Organisationen und “Antisemitismusbekämpfern” zu stammen und soll wohl so etwas wie einen Aufgeklärtheits-”Button” darstellen, den man sich vor Demonstrationen präventiv anheftet, um dem Zugriff der Wasserwerfer zu entgehen.
Wenn man der antideutschen Propagandaformel der propagierten Gleichsetzung von Judentum und Kapital dadurch zu widersprechen sucht, dass man das Kind mit dem Bade ausschüttet, indem man das Etikett “Judentum” generell entschuldet, so mutet das nicht nur scheinheilig an, sondern wird der vielschichtigen Verflechtung der beiden Begriffe auch nicht gerecht. Denn einerseits usurpieren wesentliche Vertreter der internationalen Finanzmafia das Judentum, um sich mithilfe des aufgeblähten Opferkultes unangreifbar zu machen, und andererseits gibt es zumindest vordergründig historische und politische Realitäten des Judentums, die nicht wegzuleugnen sind. (Wobei man wiederum auch den antizionistischen Beitrag vieler bekannter Juden hervorheben muss).
Ich möchte auch vor einer plakativen Verwendung der Begriffe Kapitalismus und Klassenkampf warnen. Man muss sehr wohl unterscheiden zwischen der real existierenden pervertierten Wirtschaftsstruktur und der Vision einer volksorientierten Wirtschaft, in der z.B. die Arbeit an sich einen ethischen Wert darstellt und als Grundlage des Wirtschaftssystems dient - anstelle des spekulativen Kapitals. Und wenn schon Klassenkampf, dann bitte nicht nur auf der materiellen Ebene: Wieso nicht einmal die unsägliche kulturelle Barbarisierung thematisieren, die das kapitalistische Gesellschaftssystem mit sich bringt? Dann erfährt man nämlich sehr deutlich, dass eine Kultur ohne Verwurzelung im Volk und seiner Tradition in die Barbarei führt …
12 Axel W. Reitz // Jun 30, 2006 at 2:07
@Jürgen Schwab
\”Der KDS sollte seinen sozialistischen Anspruch unter Beweis stellen, indem er per Presseerklärung und Flugblatt vor den Werkstoren der Ford AG in Köln die Nationalisierung und Sozialisierung dieses Werkes fordert\”
Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass ausgerechnet ein Stubenhocker der vom Schreibtisch aus mit der Feder den nationalen Kampf führen zu können glaubt, einer Organisation die sich vornehmlich aus Strassenaktivisten und \”Radaunazis\” zusammensetzt den Vorschlag unterbreitet vor den kapitalistischen Werkstätten aktiv zu werden.
Lieber Jürgen, warum gehst Du denn nicht mit gutem Beispiel voran? Oder hast Du es nicht nötig Deinen Anspruch unter Beweis zu stellen? Bist Du etwa etwas besseres als die Anhänger des KDS, die Deiner Ansicht nach Beweise für die Lauterkeit formulierter Ideen erbringen müssen?
Ad rem: In der Tat findet der Klassenkampf in der BRD, in Europa und der restlichen \”westlichen Wertegemeinschaft\” statt, heute schärfer denn je.
Jürgen Schwab vertritt hier die Ansicht der KDS hätte sich mit der Verwendung des Begriffes Klassenkampf keinen Gefallen getan.
Das sehe ich anders und zwar nicht aus Prinzip, weil ich dem Jürgen so gerne widerspreche, sondern weil eine gute Propagande komplexe Themebereiche vereinfacht darstellt, so dass sie einprägsam und leicht zu verstehen sind.
Propaganda, gerade im Wahlkampf, richtet sich stets an die breite Masse und nicht an die wenigen Köpfe, die sich aufgrund ihres Studiums von politischer und populärwissenschaftlicher Literatur recht gerne als intelektuelle Elite verstehen und in schlechtester marxistischer Manier über Dialektik und die magnifaltige Möglichkeit selbst einfachste Begrifflichkeiten auslegen zu können philosophieren.
Wer ein geschlossenes Weltbild und eine politische Weltanschauung oder Ideologie sein eigen nennt, wird natürlich eine eigene handfeste Interpretation von Begrifflichkeiten wie \”Klassenkampf\” etc. haben und sich nicht mit ein paar Zeilen auf einer plakativen Werbung zufrieden geben. Das verhält sich aber auf nahezu jeden Begriff gleich.
Ein normaler Bürger wird unter \”Revolutionär\”, \”Nationalistisch\”, \”Sozialistisch\” etc. pp. stets das verstehen was ihm von der ihn ansprechenden Werbung vermittelt wird und nahegebracht werden kann.
Anstatt nun also eine ellenlange Abhandlung über die Herkunft und Bedeutung des Begriffes Klassenkampf zu schreiben und seitenweise Texte über die Auswirkungen desselben zu verfassen erscheint es mir sinnvoller einen einprägsamen Slogan in plakativer Art und Weise unters Volk zu bringen.
AIDA: Attention, Intereset, Desire, Action ist eine Werbegleichung die in der Politik ebenso Geltung besitzt wie in der Werbung. Erst muss die Aufmerksamkeit der Menschen geweckt werden, damit sie sich mit Theorien und Ansichten auseinandersetzen, sprich Interesse entwickeln.
An Flugblattverteilaktionen, in denen auf die auf einem Plakat vereinfachte und entkomplizierte wiedergegebene Erklärung eines Begriffes oder Sachverhaltes näher eingegangen wird ist natürlich nichts auszusetzen, im Gegenteil!
Das ist aber erst der zweite Schritt, denn niemandem ist damit gedient wenn komplizierte Theorien in welcher Form auch immer den Menschen angetragen werden, diese damit aber nicht das geringste verbinden können.
Wenn man mich fragt was Klassenkampf für mich bedeutet, würde ich mich hütten langatmige Erklärungen von mir zu geben, sonmdern einfach antworten:
\”Es ist Fakt, dass in Deutschland die Reichen ihren Reichtum auf Kosten des kleinen Mannes mehren, es ist Fakt dass in Deutschland eine Interessenpolitik zugunsten einer kleinen Klasse von Besitzenden betrieben wird und die Nation darunter zu leiden hat und verarmt\”.
Auf einem Plakat würde ich es so formulieren: \”Der Klassenkampf findet statt! Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer Ärmer! Auch Du bist betroffen! Wehre Dich dagegen!\”
Das ist natürlich nichts für die \”Intelligenz\” die sich lieber ein ausführliches Programm, am besten noch einen kulturhistorischen Rückblick dazu wünscht, aber der einfache Volksgenosse, der einfache Deutsche wird verstehen was wir unter Klassenkampf verstehen.
Und der Klassenkampf findet statt, ob das nun einigen reaktionären Elementen gefällt oder nicht und wie alles in der Werbung muss der Themenkomplex seiner Kompliziertheit beraubt und so einfach und damit so einprägsam wie möglich wiedergegeben werden.
Was uns in der Tat zu der Frage führt: Wie sieht er denn aus, der theoretische und darauf folgend der praktische Antikapitalismus?
Dies ist allerdings ein Thema welches innerhalb der nationalen Zusammenhänge von den jeweiligen Vertretern einzelner Ansichten erörtert und geklärt werden muss, in der politischen Außenwerbung aber nichts zu suchen hat.
Gruß,
- Axel Reitz -
13 Axel W. Reitz // Jun 30, 2006 at 2:13
@Verschwörer
In der heutigen “Wertegemeinschaft” dient der Mensch der Wirtschaft und die Wirtschaft dem Kapital.
Meiner Ansicht als Nationalsozialist nach muss dieser Kreislauf ins genaue Gegenteil umgekehrt werden, das Kapital hat der Wirtschaft zu dienen und die Wirtschaft muss für das Volk da sein.
Von daher sollte es folgerichtig sein, dass sich der nationale und sozialistische Staat als Sachwalter um die Besitztümer des Volkes kümmert, diese sichert, erhält, kultiviert und entfaltet.
Zu diesen Besitztümer zählen nicht nur Allgemeingüter wie die Post, der öffentliche Nahverkehr, die Natur, Strassen und dergleichen, sondern auch das vom Volke erwirtschaftete Geld und Gut, welches zum Wohle des Volkes eingesetzt werden muss und nicht für die Interessen einzelner kleiner Cliquen und Gruppen.
Gruß,
- Axel Reitz -
14 meister // Jun 30, 2006 at 11:18
@ Jürgen Schwab
Vielen der von Ihnen aufgezählten Punkten stimme ich zu. Und auch ich vermisse, wie so viele andere, ein zukunftsgewandtes Denken bei nationalen Deutschen, welches sich ganz konkret mit der Frage beschäftigen sollte: Was tun, wenn.
Folgendes Szenario: Im Jahre 2013 ist erneut eine große Weltwirtschaftskrise ausgebrochen, die meisten europäischen Staaten sind bankrott, dem Ancien regime glaubt niemand mehr etwas, die Arbeitslosenzahl in der BRD hat 10 Millionen erreicht. Und jetzt fällt den Nationalen die Macht in den Schoß….
Welche Maßnahmen getroffen werden sollten, sei hier einmal zur Diskussion gestellt, damit nicht die Nationalen - im Falle “daß” - ebenso hilflos und unvorbereitet dastehen wie die BRD-Behörden 1989 beim Fall der Mauer:
a) Sofortiger und absoluter Stop von Neuschulden und Neukreditaufnahme. Bürgermeister, Ortsvorsteher u. a., die wehklagen, sie könnten nun nicht mehr regieren, werden OHNE Pension wegen Unfähigkeit in den Ruhestand versetzt und andere bestimmt. Und die werden spuren.
b) Der Staatsbankrott bietet die Möglichkeit Schuldzahlungen schleichend einzustellen bzw. einschlafen zu lassen. Das gilt für jede Art von Auslandsbeiträgen wie für UNO, NATO, den Zentralrat der Juden, die EU usw. Wo kein Geld ist, hat auch der Kaiser sein Recht verloren. Nicht die Schuldzahlungen schlagartig einstellen, sondern verzögern, hinhalten, taktieren so daß es Jahr für Jahr mindesten 5% weniger werden als im Vorjahr.
c) Die weltweit eingesetzten BW-Einheiten komplett zurückholen. Diese werden m. E. zu den treuesten Veteidigern des Neuen Systems werden, weil ihnen schon längst der Sinn ihrer Einsätze nicht mehr einleuchtet.
c) Keine Angst vor US-raelischen A-Bombenerpressungen. Deutschland liegt zwischen zwei Atommächten und der Wind weht meisten von West bis Nordwest, d. h. besonders Polen und Tschechen werden US-rael anflehen, ja keine A-Bomben zu werfen.
d) US-Stützpunkte können mit Sicherheit mit militärischen Mitteln nicht erobert werden, aber wenn man ihnen die Wasserzufuhr abschneidet, die Stromleitungen kappt und die Abwasserleitungen verstopft, dann sehen auch kampferprobkte US-Marinesoldaten blaß aus, wenn die Sch…. überquillt und kein Wasser mehr aus der Dusche kommt. Mit Waffen kann man zwar zerstören, aber keine Leitungen flicken! Vergeltungszerstörungen durch US-Lenkwaffen müssen himngenommen werden. Kein Freiheitskampf ohne Opfer.
e) Staatsanwälte und Richter, die sich am H-Schwindel beteiligt haben, werden OHNE Pension in den Ruhestand geschickt. Mindestens. Viele von diesen werden Juden sein.
f) In der großen Weltwirtschaftskrise ist es belanglos, welche Konzerne in Deutschland welche Werke schließen. Das trennt nur die Spreu vom Weizen und niemand wird gehalten, der hier nicht mehr produzieren lassen will. Diese Werke kann man nicht mitnehmen und sie können vom Staat zunächst übernommen und später an deutsche (loyale) Firmenlenker übergeben werden.
g) Gläubiger, die mit Gewaltanwendung drohen, kann man ggflls. auf die deutschen Goldreserven in New York verweisen, von denen sie sich bedienen können. Diese sind, da im Ausland liegend und in der Krise für nationale Deutsche sowieso nicht greifbar oder benutzbar.
h) Die Presse muß, aber diesesmal im nationalstaatlichen Interesse, weiterhin gleichgeschaltet bleiben; aber das ist Journalisten noch nie schwergefallen.
i) Kindergeld wird nur noch an Deutsche ausgezahlt, denn der Staat ist pleite. Und Kindergeldzahlungen an ausländische Familien werden NIE mehr aufgenommen, auch nicht nach Besserung der wirtschaftlichen Lage.
j) Jede Art von Sozialleistungen für Asylanten wird eingestellt, denn der Staat ist pleite.
Und damit will ich erst einmal meine Liste schließen. Kritik und Änderungsvorschläge sind selbstverständlich erlaubt und erwünscht. Mehr als eine Gedankensammlung sollte es ja auch nicht sein.
15 Eichenholz Original // Jun 30, 2006 at 11:20
@ Axel Reitz
“Was uns in der Tat zu der Frage führt: Wie sieht er denn aus, der theoretische und darauf folgend der praktische Antikapitalismus?
Dies ist allerdings ein Thema welches innerhalb der nationalen Zusammenhänge von den jeweiligen Vertretern einzelner Ansichten erörtert und geklärt werden muss, in der politischen Außenwerbung aber nichts zu suchen hat.”
Ist diese Aussage so zu verstehen, daß die Bürger erstmal über populäre Schlagworte und Schlagzeilen angelockt werden sollen, und wenn dann tatsächlich die politische Macht verfügbar wäre, dann schaut man mal weiter, aber das geht eigentlich keinen so genau etwas an?
Das ist genau die Haltung, welche die bisherigen Politiker anwenden, die das Volk entmündigen, mit Versprechungen anlocken und anschließend in kleinen Zirkeln ihre Absprachen treffen.
Der einzige Unterschied wäre, das die nationalen Politiker idealistisch und am Gemeinwohl orientiert sind, was die anderen nur versprechen. Kann man glauben, muß man nicht glauben.
Nicht nur “Intelligenz” oder “Elite” sind in der Lage ein politisches Programm zu verstehen und zu beurteilen und “für dumm verkaufen” will sich auch keiner mehr lassen.
Kann für mein Verständnis auch nicht das Ziel der Nationalen sein, wir wollen doch Freie Deutsche, oder nicht?
Etwas weniger Rückblick auf Details des Dritten Reiches und dafür etwas mehr Vorausblick auf handfeste und funktionierende Maßnahmen für die nächste Zukunft, insbesondere in wirtschaftlicher und sozialpolitischer Hinsicht sind dringend erforderlich. Gute Programme halten einer Überprüfung und Diskussion auch stand.
16 Siegfried // Jun 30, 2006 at 14:24
Ich sehe das ebenso wie Eichenholz: Unsere Volksgenossen werden nicht die Katze im Sack kaufen, sondern zum politischen Gegner wechseln, wenn wir Ihnen kein vernünftiges Progrmm anbieten.
Die Liste vom meister möchte ich ein wenig weiterführen:
k) Sofortige Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zu uns freundlich gesinnten Kreisen im Ausland (Europa, Venezuela, Nordkorea, Iran,…).
l) Ermöglichung eines freien Abzugs von Bürgern aus Feindesstaaten ohne jedoch Besitztümer mitnehmen zu dürfen.
m) Die genannten Gesetze mit der Begründung der Neutralität erlassen. Z.B.zu Punkt d: “Als neutraler Staat können wir keine fremden Truppen auf unserem Territorium dulden, da dies bereits die Neutralität verletzt.”
17 Verschwörer // Jun 30, 2006 at 17:00
@ Eichenholz
Ich halte die Diskussion darüber sogar für unverzichtbar. Irgendwie will fast jeder hier etwas verstaatlichen, dann geht’s aber schon los: Jürgen Schwab verstaatlicht nach Rechtsform, andere (z.B. im derzeit leider nicht erreichbaren FW-Forum) verstaatlichen nach Wirtschaftszweig, andere wiederum nach Gewinnhöhe und Axel Reitz ist, wenn ich ihn richtig verstehe, wohl für eine sehr weitgehende Verstaatlichung. Darum frage ich, was damit erreicht werden soll – wenn zum Beispiel Investitionen verhindert werden sollen, dann würde ich durchaus vorschlagen, die zu enteignen, die zu viel Gewinn machen. Dann würde ich aber auch weiter fragen, ob die Verhinderung von Investitionen wirklich ein erstrebenswertes Ziel ist.
Ich bin aber auch der Meinung, daß das Internet sehr gut geeignet ist, um über solche Fragen zu diskutieren. Die hiesigen Kommentarspalten sind dazu allerdings wirklich nicht geeignet. Anders wäre es mit einem richtigen Forum, wo man Baumstrukturen hat und Moderatoren dazu in der Lage sind, Diskussionsfäden abzutrennen und zusammenzuführen.
So, weiter gehts nach dem Spiel.
18 Verschwörer // Jun 30, 2006 at 20:04
@ Eichenholz
So, jetzt kommt die Fortsetzung
Eben. Da ist nun die Frage, ob sich dieses Problem lösen läßt, etwa durch die Schaffung besonderer Anreize oder durch die Förderung des Idealismus. Ein ganz gutes System, das nur leider nicht funktioniert, weil die Menschen dafür zu schlecht sind, möchte ich nämlich nicht (noch einmal) haben.
Ein grundlegendes Problem liegt wohl darin, daß der Eigentümer auch von der Wertsteigerung profitiert, der staatliche Verwalter dagegen nur von den laufenden Entnahmen (der Begriff ist jetzt nicht im steuer- oder handelsrechtlichen Sinne gemeint). Darum kann der Eigentümer sein Vermögen durch Verzicht auf Entnahmen zugunsten von Investitionen steigern und wird zu einem eher langfristigen Denken neigen. Das Vermögen des Verwalters wird dagegen nicht durch Investitionen steigen, er kann sein (Privat-)Vermögen nur steigern, in dem er möglichst viel entnimmt. Der Verwalter wird daher zu eher kurzfristigem Denken neigen.
Das Problem kann man natürlich ohne weiteres durch Verstaatlichung lösen. Andere Lösungen, wie eine wirkungsvolle Kartellgesetzgebung, scheinen mir aber auch nicht undenkbar.
Ja, dadurch könnte man die Ziele gleichmäßigere Verteilung, Verhinderung von Arbeitsplatzverlagerungen und (evtl.) auch wirtschaftliche Vernunft steigern. Allerdings kommen die Gewinne dann immer noch nicht – wie einige fordern - der Allgemeinheit zugute. Es ist eben eine völlig andere Lösung als die Verstaatlichung – aber auch da drücken sich nicht alle klar aus, als Sozialisierung könnte man es auch bezeichnen.
Für die Ausgestaltung halte ich es für entscheidend, ob die Mitarbeiteraktien frei handelbar sind. In diesem Falle würden die Mitarbeiter wie Eigentümer handeln, an einer Wertsteigerung interessiert sein, langfristig denken und zugunsten von Investitionen auf übermäßige Entnahmen verzichten. Allerdings könnte es dann sein, daß sich das Aktienkapital nach einiger Zeit wieder in den Händen einiger weniger konzentriert.
Wenn die Aktien nicht verkäuflich wären, hätten die Mitarbeiter kein Interesse an einer Wertsteigerung und müßten eigentlich unter ökonomischen Gesichtspunkten daran interessiert sein, ein paar Jahre auf Investitionen weitgehend zu verzichten, auf Verschleiß zu fahren und möglichst viel rauszuholen, damit die Vermögenssteigerung im Privatvermögen stattfindet. Der anschließende Arbeitsplatzverlust beim Bankrott des Unternehmens wäre nicht so schlimm, da ja keine Massenarbeitslosigkeit herrscht und für einen qualifizierten Facharbeiter oder Ingenieur immer eine neue Stelle zu finden wäre. (Falls es doch Massenarbeitslosigkeit gäbe, hätte das System sowieso versagt.)
19 Eichenholz Original // Jun 30, 2006 at 23:13
@ Verschwörer
Deine Beiträge heben sich wirklich positiv ab. Kompliment.
Die Gewinne brauchen meines Erachtens nicht bei der Allgemeinheit ankommen, denn ein Anreizsystem kann nur funktionieren, wenn diejenigen, die etwas geleistet haben, davon auch profitieren. Über die Steuern, die jeder nach seiner persönlichen Leistungsfähigkeit bezahlen sollte, kann der Staat genug Geld für seine Aufgaben einziehen.
Das Problem der freien Handelbarkeit der Aktien sehe ich auch; da gerade die ärmeren Menschen ihre Aktien schnell wieder verkaufen werden, um sich den einen oder anderen (kleinen) Traum zu erfüllen, ist die Gefahr sehr groß, daß es nach einiger Zeit wieder zu einer sich selbst beschleunigenden Kapitalkonzentration kommt.
Ein totales Handelsverbot ist aber außer den durch Dich genannten Grund auch deshalb nicht sinnvoll, weil Mitarbeiter auch den Arbeitsplatz wechseln, in Rente gehen oder sterben usw. und es deshalb keine lebenslange Bindung an die Aktien geben kann. Denkbar wäre die Einführung einer Anteilsobergrenze pro Aktiengesellschaft, die so niedrig ist, daß es bei dem Handel nicht um Macht für den Einzelnen, sondern z.B. um Risikostreuung geht.
Denkbar ist auch ein Ausbau des Stiftungssystems; mehrere große deutsche Firmen werden von Stiftungen ihrer historischen Gründer kontrolliert. Die Erträge kommen sozialen Zwecken zugute, eine Zerschlagung oder feindliche Übernahme ist nicht möglich. Beide Modelle können kombiniert werden.
“Idealisten” werden trotzdem benötigt, denn auch bei erfolgsorientierter (guter) Bezahlung der Führungskräfte, verdienen sie in so einem Modell nicht so viel wie im heutigen “amerikanischen” Modell.
20 eisenblau // Jul 1, 2006 at 5:09
Da schließe ich mich mal Eichenholz und Verschwörer an.
Reinhold Oberlercher hatte es ja so formuliert, daß eben der Privatkapitalismus und Staatskapitalismus (Kommunismus) letztlich das Gleiche sind. In beiden Systemen ist der Arbeiter kein Eigentümer der Produktionsmittel (Sachkapital). Er setzt diesen beiden Systemen eine germanische Gesellschaftsform entgegen, in der jeder Arbeiter auch Eigentümer seiner Produktionsmittel ist. Das heißt, er ist im Stande seiner Mittel gesetzt - Mittelstand, und somit weder ein Knecht von privaten oder staatlicher Herren.
Banken, Post, Telekommunikation und Verkehrsbetriebe würd ich aber wegen ihrer steuernden Wirkung in staatlichen Händen wissen, und es sollte sich ein Bewußtsein durchsetzen, daß Börsen keine Spielhöllen sind.
21 Axel W. Reitz // Jul 1, 2006 at 5:21
@”the one and only” Eichenholz
Es wäre angenehm, wenn Du es Dir angewöhnen könntest meine Ausführungen etwas genauer zu studieren. Es ist in einer Konversation unschön Fragen beantworten zu müssen, welche sich durch bereits getätigte Aussagen von alleine beantworten.
Aber zur Sache:
“Ist diese Aussage so zu verstehen, daß die Bürger erstmal über populäre Schlagworte und Schlagzeilen angelockt werden sollen”
Die politische Werbung muss stets vermittelbar und leicht verständlich sein. Sprich, plakativ und mit Themen versehen die dem einfachen Menschen unter den Nägeln brennen. Insofern kann man hier von Populismus sprechen, wenn dem Volk aufs Maul geschaut wird, um zu erfahren welche Themen die Menschen interessieren.
Die Ausrichtung der jeweiligen politischen Werbung sollte dabei primär natürlich ein Mittel zum Zweck sein eine Botschaft zu transportieren und nicht der öffentlichen Meinung nach dem Mund zu reden. Kurzum: Nicht die stets einfache, manipulierbare und oftmals dumpfe Masse bestimmt die Botschaft, sondern die politischen Willensträger, welche das Volk von ihrer Idee zu überzeugen suchen.
“und wenn dann tatsächlich die politische Macht verfügbar wäre, dann schaut man mal weiter”
Bekanntlich kann das Fell erst verteilt werden, wenn der Bär auch erlegt wurde. Was natürlich nicht heissen soll, dass man sich keine Gedanken über mögliche Konzepte macht.
Da ich allerdings davon überzeugt bin, das auf parlamentarischem Wege und dem “Marsch durch die Instutionen” in diesem System keine Veränderung der Verhältnisse zum besseren hin ermöglicht werden kann, halte ich es für unsinnig Pläne zu entwerfen die lediglich in der grauen Theorie bestand haben, in der Realität aber nahezu unumsetzbar und noch dazu politisch völlig wertlos sind.
Ziel kann es für eine kommenden deutsche Freiheitsbewegung nur sein die Masse des Volkes für sich zu gewinnen um eine neue Geisteshaltung zu verwurzeln.
Damit es aber möglich ist, eine weitreichende Idee, ein Konzept in den Köpfen der Menschen verankern zu können, muss erst einmal Einigkeit in der politischen Bewegung bestehen, um welche Idee es sich nun eigentlich handelt und welches Konzept man überhaupt vertritt.
Der heutige “nationale Widerstand” aber ist ein imogener Hühnerhaufen und weit davon entfernt eine einheitliche politische Generallinie sein eigen zu nennen, von einer gemeinsamen Weltanschauung oder Ideologie ganz zu schweigen.
Bis die Kinderkrankheiten die unsere Zusammenhänge durchzittern und noch lange Zeit durchzittern werden überwunden sind, kann man nur versuchen sein eigenes Konzept, seine eigenen Ansichten zu vermitteln und im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten umzusetzen.
Mir erscheint es von daher erfolgversprechender, wo es nur geht Präsens zu zeigen und mit Propaganda auf den einfachen Menschen einzuwirken um so ein Anwachsen unserer Zusammenhänge zu ermöglichen und eine dynamische Entwicklung die diesen Zusammenhängen Gestalt und Form gibt und auch künftig geben wird im Gang zu halten.
“Das ist genau die Haltung, welche die bisherigen Politiker anwenden, die das Volk entmündigen, mit Versprechungen anlocken und anschließend in kleinen Zirkeln ihre Absprachen treffen.”
Politik wird immer von Minderheiten gemacht.
“Der einzige Unterschied wäre, das die nationalen Politiker idealistisch und am Gemeinwohl orientiert sind, was die anderen nur versprechen.”
Richtig erkannt.
“Kann man glauben, muß man nicht glauben.”
An den Früchten soll man den Erfolg erkennen. Die verdorrten und verroteten Früchte dieses Systems stellen ein durchaus bezeichnendes Zeugnis aus. Was für ein Zeugnis die Geschichte in Zukunft der nationalen Bewegung ausstellen wird vermag ich nicht zu sagen und im Kaffeesatz zu lesen erscheint mir nicht sonderlich nutzvoll, man möge mir also nachsehen dass ich derlei Freizeitbetätigungen den darauf spezialisierten Kräften überlasse.
“Nicht nur “Intelligenz” oder “Elite” sind in der Lage ein politisches Programm zu verstehen”
Das ein Chirug eher imstande ist einen komplizierte Operation vorzunehmen als ein Medizinstudent im ersten Semester leuchtet Dir aber schon ein, oder?
“und zu beurteilen und “für dumm verkaufen” will sich auch keiner mehr lassen.”
Wer will den das Volk für Dumm verkaufen? Ich habe mich stets gegen billige Wahlwerbung ausgesprochen, welche den Menschen vermittelt “Wir räumen auf im Saustall”, “Wählt uns und alles wird besser” etc. und dafür plädiert den Menschen zu vermitteln das nicht der Stimmzettel die Rettung bringt, sondern nur der Einsatz und der Kampf eines jeden Einzelnen für die Zukunft und das Lebensrecht des eigenen Volkes.
“Kann für mein Verständnis auch nicht das Ziel der Nationalen sein, wir wollen doch Freie Deutsche, oder nicht?”
Richtig, aber die Freiheit erlangt der Mensch nur bedingt, da er vom Wesen her nun einmal ein Gemeinschaftswesen ist. Der grenzenlose Vergötzung des eigenen Ichs in der Demokratie muss der nationale Staat die Parole “Du bist nichts, Dein Volk ist alles” entgegen setzen.
“Etwas weniger Rückblick auf Details des Dritten Reiches”
Mir scheint Du nennst eine kleine Neurose Dein eigen. Weder meine Wenigkeit, noch sonst jemand hat in diesem Thema das Dritte Reich thematisiert, geschweige denn Details aus der Historie zur Begründung von politischen Ansichten herangezogen.
“und dafür etwas mehr Vorausblick auf handfeste und funktionierende Maßnahmen für die nächste Zukunft, insbesondere in wirtschaftlicher und sozialpolitischer Hinsicht sind dringend erforderlich.”
In diesem System wird nichts zu verändern sein, denn dieses System hat keine Fehler, es IST der Fehler.
“Gute Programme halten einer Überprüfung und Diskussion auch stand”
Bravo! Wenn das nationale Lager eins ganz dringend braucht, dann sind es noch mehr Programme, Programme, Programme und Diskussionen, Diskussionen, Diskussionen…
Gruß,
- Axel Reitz -
22 Verschwörer // Jul 1, 2006 at 11:51
@ Axel Reitz
Gibt es denn diese Chirurgen? Oder sollen wir einfach daran glauben, daß es diese weisen Herren gibt, die im Geheimen wirken? Vielleicht könnte einer dieser Chirurgen mal eine Kostprobe seiner Weisheit geben. Nicht, damit wir “Medizinstudenten” das verstehen – das ist uns ja sowieso zu hoch - sondern nur so als vertrauensbildende Maßnahme. Ein Führer wird nämlich nur dann zum Führer, wenn ihm seine Gefolgschaft u.a. auch Kompetenz zutraut.
Diesen Chirurgen aus der Programmdiskussion im internen Teil des alten FW-Forums würde ich nämlich nicht mal an meinen Fingernagel lassen:
Und dabei stört mich nicht, daß er die verschiedenen Bedeutungen des Wortes Vergesellschaftung nicht kennt oder daß er lieber den Begriff Verstaatlichung verwenden will!
23 Verschwörer // Jul 1, 2006 at 12:27
@ Axel Reitz
Also entweder sind diese angeblich existierenden Programme alle Scheiße, dann spricht das aber nicht dagegen, ein gutes Programm aufzustellen. Oder es gibt mindestens ein gutes Programm - dann hätte ich gerne einen Link oder eine Bestelladresse dazu. Mit “Programm” meine ich nicht wolkige Phrasen, sondern konkrete Ziele. Der Bäckermeister an der Ecke möchte nämlich vorher wissen, ob er im Falle einer Revolution enteignet wird oder nicht. Nun kannst Du natürlich sagen, daß uns die reaktionären kleinbürgerlichen Ausbeuter sowieso nicht interessieren. OK - aber die Kunden des Bäckermeisters wollen auch wissen, ob der enteignet wird oder nicht. Sie würden das nämlich 1. ungerecht finden, daß der Mann, der sein Leben lang nur geschuftet hat, plötzlich nur noch als Angestellter nach den Weisungen eines Politkommissars in seiner Bäckerei arbeiten darf und 2. würden sie befürchten, daß die Verstaatlichung auf ihre Brotversorgung eher negative als positive Auswirkungen hat. Wer also Kunden von Bäckern als Anhänger gewinnen will, der muß entweder sagen, daß er Bäckereien nicht enteignen will, oder er muß die Kunden überzeugen, daß diese Enteignung gerecht, gut oder aus irgendwelchen Gründen leider unvermeidbar sind.
24 Eichenholz Original // Jul 1, 2006 at 12:29
@ Axel Reitz
Mag sein, daß ich Deine Ansichten schon früher in dieser Vollständigkeit hätte erkennen können, trotzdem vielen Dank für die ausführlichen Antworten.
Unser Verständnis von Politik und unsere Auffassung über eine glückliche Zukunft für Deutschland, sind extrem unterschiedlich und unvereinbar.
Mir geht es darum:
1) Die derzeitigen Probleme und Fehlentwicklungen zu erkennen und zu analysieren.
2) Ein alternatives Programm zu entwickeln, welches geeignet ist die Mißstände zu beseitigen.
3) Dieses Programm, welches viel konkreter und pragmatischer sein muß, als das übliche Gewäsch der heutigen Parteien, mit überzeugenden, weil am Gemeinwohl orientierten Personen auch durchzusetzen.
In allen drei Punkten ist schon viel geschehen, es muß auch nicht alles von jedem gesagt werden. Aber es fehlt auch noch vieles.
Deshalb sind Diskussionen auch erforderlich und sie werden auch erforderlich bleiben. Die Zeiten, in denen ein großer Geist allein entscheiden konnte, sind schon sehr, sehr, sehr lange vorbei. Ob das Internet ein geeignetes Medium dafür ist, halte ich für fraglich, aber es schadet auch nicht.
Ein alternatives Wirtschafts und Finanzprogramm, welches nicht sofort in Chaos und Mangelwirtschaft führt, liegt derzeit nur in Ansätzen vor. Da nützt es auch nichts, wenn der eine oder andere Theoretiker die eine oder andere gute Idee hat, diesen Zustand haben wir schon.
Das Volk hat ein Recht darauf von kompetenten Menschen regiert zu werden, die wissen was sie tun und die auch entsprechende Erfahrung mitbringen.
Das Volk zu befreien, in dem man ihm erstmal alle Freiheiten nimmt, halte ich für schäbig und für einen Ausdruck mangelnden Selbstbewußtseins.
Die Mehrheit der Deutschen (siehe Wahlbeteiligung und unzufriedene Wähler der “Volksparteien”), wartet auf eine überzeugende programmatische und personelle Alternative (sehnsüchtig), aber nicht auf Chaos, Unfreiheit und Gewalt.
Diese Abgrenzung muß das nationale Lager in der Tat selbst hinbekommen, wo es gelingt, z.B. in Vorpommern, wird es einen steilen Aufstieg der Rechten geben.
Trotzdem alles Gute!
The one and only Eichenholz
25 Axel W. Reitz // Jul 1, 2006 at 15:50
@Verschwörer
Erkennst Du nicht den Unterschied in unseren Zusammenhängen eine Idee, Ansicht oder ein Programm zu postulieren und dem Ansinnen der einfach gestrickten, politkmüden Masse grundsätzliche Inhalte entkompliziert zu vermitteln?
Ich spreche mich nicht generell gegen programmatische Diskussionen aus, sondern lediglich dagegen diese in einem Bereich austragen zu wollen in dem sie sich kontraproduktiv und wenig nutzbringend auswirken.
Gruß,
- Axel Reitz -
26 Axel W. Reitz // Jul 1, 2006 at 16:09
@the original Eichenholz
“Unser Verständnis von Politik und unsere Auffassung über eine glückliche Zukunft für Deutschland, sind extrem unterschiedlich und unvereinbar”
Suum cuique! - Jedem das Seine!
Wir werden sehen welcher Weg und welches Verständnis von Politik und Staat sich als durchsetzbar und letztzendlich praktikabel erweisen wird.
Meine Wenigkeit begreift sich auch nicht als kommende Instanz oder Funktionär in einem neuen politischen System, sondern als Wegbereiter und Streiter einer kommenden und gerade erst ansatzweise im Entstehen begriffenen politischen Kraft.
Von daher habe ich auch nicht den Anspruch eines selbsterwählten Programmatikers, sondern lediglich den eines einfachen Aktivisten der die Tat dem Grübeln, Überlegen und Sinnieren vorzieht.
Ich vertraue dabei auf dynamische Entwicklungsprosse und bin der festen Überzeugung, dass die Zeit noch nicht gekommen ist, das nationale Spektrum zu einen, weder unter einer Partei, noch unter einer Person, noch unter einem Programm.
Es ist alles noch in der Entwicklung begriffen und das Fortschreiten dieses Prozeßes kann niemand vorhersehen.
Was freilich nicht bedeutet, dass keine Interpretationen über den Ausgang und den Fortgang dieser Entwicklung angestellt werden können oder sollen.
Gruß,
- Axel Reitz -
27 ganzheitlich // Jul 1, 2006 at 17:19
In dem Buch “Entmachtung der Hochfinanz” von Reiner Bischoff, das ich für sehr lesenswert halte, sind auf der Seite 391ff die Erwägungen Artur Mahrauns aus seinem “Jungdeutschen Manifest” nachzulesen, die ich -wie auch einen Großteil des Buches selber- für erwähnenswert halte ! Ich gebe mal folgenden Abschnitt wieder, der gut zum Thema
passt wie ich meine:
“Kein System politischer Willensbildung gibt sich von
selber auf. Je verrotteter es ist, um so selbstsüchtiger und hemmungsloser ist der Wille, seine Macht zu erhalten. Es weicht nur gezwungenermaßen vor aufkommenden und herandrängenden Gewalten zurück.
Die Revolution ist die letzte Möglichkeit eines Volkes, einen Zustand zu beseitigen, der dem Willen des Volkes nicht entspricht. In der Evolution liegt die organische Entwicklung politischer Kräfte und der allmähliche Wandel unter dem Druck ihrer Gewalt. Revolution bedeutet: die Anwendung der Gewalt der Waffen. Evolution bedeutet: die Organisation der
Willenskräfte…
Die Träger des gegenwärtigen Systems sind keineswegs innerlich so weit miteinander verbunden, daß sie eine geschlossene Kampffront darstellen. Innerhalb ihrer Reihen befinden sich starke Kräfte, die mit der evolutionären Entwicklungsbewegung zum Volksstaat sympathisieren. Weil die Evolution nun eine bedeutend wohltuendere Form der Umwälzung im Interesse von Volk und Staat bedeutet, ist die Pflicht der neugeordneten Kräfte, alle ihre Möglichkeiten zu erschöpfen.
Dazu gehört in erster Linie, daß alle evolutionswilligen Kräfte des gegenwärtigen Systems in irgendeiner Form in den Kampf für den Volksstaat mit eingestellt werden…
Es ist ferner möglich, daß die großen ständischen Organisations- und Wirtschaftsverbände in der Erkenntnis der Gefahren, die dem deutschen Staate drohen, sich mit der evolutionären Bewegung verbinden. Hierfür kommen insbesondere diejenigen wirtschaftlichen Organisationen in Frage, deren Anhängerschaft selbst durch die Plutokratisierung gefährdet wird.
Alle diese Möglichkeiten rücken aber nur dann in die Nähe, wenn die evolutionären Kräfte Beweise ihrer ideellen Macht und ihres erfolgversprechenden Druckes gebracht haben…
Der Jungdeutsche Orden setzt also auch in diesem Kampf die Macht der Gemeinschaft gegen die Macht des Geldes…
Der Jungdeutsche Orden arbeitet im Einvernehmen mit allen politischen Kräften, die sich der Volksstaatsbewegung anschließen, auf die Volksabstimmung hin.
Die Wahl des Zeitpunktes dieser Volksabstimmung ist von zwei Dingen abhängig.
Die eine Vorbedingung liegt in der restlosen Abwirtschaftung des alten System. Diese Abwirtschaftung ist eine natürliche Folge seiner grundlegenden Fehler. Die andere Vorbedingung ist die klare Formulierung des neuen Zustandes in Form eines auf breitester politischer Grundlage
entstandenen Verfassungsentwurfes. Die Volksabstimmung erfolgt für oder gegen diesen Entwurf. Sie erfolgt unter der Parole:
Volk gegen Kaste und Geld !…
Die Volksabstimmung erhebt den aus der Bewegung unserer Zeit geborenen Verfassungsentwurf zur gesetzmäßigen Grundlage des mit ihrem Siege ausgerufenen
Volksstaates.”
28 Verschwörer // Jul 1, 2006 at 17:53
@ Axel Reitz
Natürlich sehe ich den Unterschied, und alles was Du zu Plakaten usw. gesagt hast ist auch richtig. Ich bin aber der Meinung, daß auch dann, wenn man erstmal einfache Propaganda macht, die Inhalte schon vorhanden sein müssen, sonst kann das schwer nach hinten losgehen.
Stellen wir uns mal vor, man wirbt mit der Losung: “Betriebe, die der Grundversorgung dienen, gehören in Volkes Hand.” Vielleicht noch etwas besser formuliert, wäre das sicher keine schlechte Propaganda, wenn z.B. gerade Stadtwerke privatisiert werden sollen. Nun liest das aber ein Bauer, und dem fällt auf, daß die Nahrungsmittelproduktion natürlich als erstes zur Grundversorgung gehört. Wenn der nun fragt, ob er auch enteignet werden soll, was antwortet man da? “Weiß ich nicht.”, “Das sehen wir später” o.ä. sind dann sicher schlechte Antworten. Und wenn man Bauern nicht enteignen will, dann kommt man vielleicht zu der Erkenntnis, daß die ganz schlichte für das Plakat gedachte Parole doch nicht so gut ist.
29 Axel W. Reitz // Jul 1, 2006 at 20:33
@Verschwörer
Verstaatlichung und Enteigunung sind heute in der Tat mehr als negativ besetzte Begriffe und das nicht nur aus Sicht der Mittelschicht und des Bürgertums.
Da ist es unsere Aufgabe den Menschen den Grundsatz “Du bist nichts, dein Volk ist alles” zu vermitteln und auch dem Bauer klar zu machen, dass es das Land aller Deutschen ist auf dem er seine Saat ausbringt, dass es der Schutz der Nation ist auf den der Bauer im Falle von Konflikten zählen kann, dass es die Fürsorge der Nation die er im Alter in Anspruch nehmen kann etc. pp.
Der Bauer muss und wird also verstehen, dass niemand ihm sein Land rauben möchte, sondern dass der Staat als Vollzugsorgan des völkischen Staates lediglich die Möglichkeit haben muss im Falle einer dringend gebotenen Notwendigkeit das letzte und verbindliche Wort sprechen zu können, in jeder Beziehung, nicht um einzelne Interessen zu wahren, egal ob die des Großgrundbesitzers, des Aufsichtsratsvorsitzenden oder des Bauern, sondern stets das Beste für die Nation zu ermöglichen.
Enteigunung und Verstaatlichung sind in kapitalistischen Systemen, in dem jeder von seinem eigenen kleinen Reichtum träumt, natürlich giftige Begrifflichkeiten.
In Zeiten einer sich stetig verschärfenden Kluft zwischen Besitzenden und Nicht-Besitzenden, zwischen “Moderniesierungsgewinnern” und jenen die den “Anschluss” nicht geschafft haben und dem aus diesem Konflitkherd entstehenden Klassenkampf werden solcherlei Begriffe und Ansinnen den Menschen aber wieder als Alternative vermittelbar werden.
Das heutige denken ist auch Verdienen ausgerichtet, ein nationaler Staat muss dafür sorgen an Stelle des kapitalistischen Verdienens, den alt preussischen Grundsatz des Dienens zu stellen, an erster Stelle natürlich dort wo es am notwenidgsten ist, in der Staatsführung und den dazugehörigen Organen, danach aber auch in den Köpfen aller zu einer Willensgemeinschaft zusammenzuführenden Angehörigen des Volkes.
Dieses Programm ist vielleicht nicht für jeden Ansprechend. Manch einer dem es heute noch gut geht mag sich schaudernd abwenden, wenn aber die Früchte dieses Systems und seiner sechzigjährigen “Aufbauarbeit”, die soziale Demontage, die vollkommene Zerschlagung der autarken Wirtschaftsstrukturen und nicht zuletzt die zügellose Masseneinwanderung, die schon heute eine Art Ersatzproletaritat geschaffen hat, zum tragen kommen, dann wird der Bauer wie alle anderen vor der Frage stehen:
Was tue ich nun? Wenn es soweit gekommen ist, werden ihm ausgefeilte Programme, von denen niemand sagen kann ob sie überhaupt einmal Anwendung finden können, da die genaue Situation gar nicht bekannt und definierbar ist von der aus sie Anwendung würden finden können, nicht mehr soviel Wert sein wie das entschlossene Handeln, welches überhaupt erst bessere Programme als in der Vergangenheit auszuführen überhaupt erst ermöglicht.
Wir sollten uns davor hüten zuviele Luftschlösser in Gedanken aufzubauen und uns auf ein einziges vordergründiges Ziel konzentrieren, nämlich den Unmut des Volkes zu schüren wo wir nur können, um so eine Basis für unsere politischen Ansichten zu ermöglichen, von der aus man überhaupt erst arbeiten kann.
Mit schönen Programmen, die für jeden etwas zu bieten haben, sind etliche in der Vergangenheit genauso wenig weitergekommen, wie andere heute damit weiterkommen werden.
Sicherlich ist es notwendig sich Gedanken zu machen, die Menschen zu schulen und geistige Grundlagen zu schaffen die über populistische Phrasen hinausgehen, aber das alles in Maßen und immer mit Blick auf das Mögliche gerichtet.
Gruß,
- Axel Reitz -
30 Thomas Brehl // Jul 1, 2006 at 21:38
Wir müssen auch zwischen Enteignung und Verstaatlichung unterscheiden. Wenn ich jemanden enteigne, nehme ich ihm sein Eigentum weg und er verliert jedes Recht am enstprechenden Objekt.
Im Falle einer Verstaatlichung muß der vorherige Eigner nicht automatisch jedes Recht an seinem vormaligen Hab und Gut verlieren. Denkbar ist ein Nießbrauchrecht oder z.B. -im Falle von Immobilien- ein Wohnrecht auf Lebenszeit.
Die Begriffe verlieren viel von ihrem Schrecken, wenn man sie genauer beschreibt.
31 Verschwörer // Jul 1, 2006 at 23:18
@ Axel Reitz
Ja! Das ist eine klare Aussage! Der Bauer wird nicht enteignet, aber er muß sich in Notzeiten gefallen lassen, daß ihm vorgeschrieben wird, was er anzubauen hat. Und solche klaren Aussagen nenne ich “Programm”. Und diese Antwort muß eben auch der kleine Flugblattverteiler vor Ort (wie ich z.B.) wissen. Für Dich ist diese Schlußfolgerung vielleicht ohne weiteres aus dem Grundsatz “Du bist nichts, dein Volk ist alles abzuleiten”, aber das ist eben für viele nicht so selbstverständlich. Es gibt ja in den Reihen nationaler Sozialisten auch einige, die die Kollektivierung der Landwirtschaft befürworten oder die – wie konsequente Gesellianer – die Abschaffung des Privateigentums an Grund und Boden fordern. Dafür brauchen wir ein Programm – um auf klare und sicher nicht nebensächliche Fragen (in NRW sitzen manche Bauernfamilien seit 1200 Jahren auf ihrem Grund) klare Antworten geben zu können.
32 ganzheitlich // Jul 2, 2006 at 11:35
Ich denke mal das der oder die Bauern selbst am besten wissen was sie zu welcher Zeit anbauen,
alle Versuche von staatlicher Seite hier besserwisserisch einzugreifen werden zum Scheitern verurteilt sein, und in einer grandiosen Misswirtschaft enden !
Ich dachte wir sprechen von den grossen Konzernen, Aktiengesellschaften und den internationalen Banken der Hochfinanz, dort liegt doch die Wurzel allen Übels begragen, aber doch ganz sicher nicht beim kleinen Gewerbetreibenden oder gar Bauern, der selber unter grade der Politik dieser Machtinteressen zu
leiden hat!
Oder wird es so enden wie im 3. Reich, das diese Interessen wieder einmal -unter anderem Gewand- ihre Finger im Spiel haben, und die Unterdrückung am Ende umso größer und unnachgiebiger ausfallen wird ?
33 Verschwörer // Jul 2, 2006 at 13:09
@ ganzheitlich
Darum geht es mir, daß wir überhaupt wissen, über was wir sprechen. Jürgen Schwab meint Großkonzerne, orientiert sich aber meiner Meinung nach zu stark an der Rechtsform Aktiengesellschaft. Aber die Parole “verstaatlichen, was der Grundversorgung dient” ist ja auch im Umlauf, und die Kameraden, die das verbreiten, scheinen schon nicht mehr so richtig zu wissen, worüber sie reden. Das kann meiner Meinung nach gefährlich werden, wenn man Anhänger gewinnen will.
34 meister // Jul 3, 2006 at 10:00
@ Siegfried, 30.06.
Da ich gerade den Medien entnehme, daß trotz leerer Staatskassen der Abtreibungsmord in der BRD weiterhin mit staatlichen Beihilfsgelder gefördert werden soll (!), empfehle ich die Annahme eines weiteren Punktes
n): Sofortige Wiedereinführung der § 218 StGB, durch den abtreibende Ärzte bestraft und ihnen die Erlaubnis weiterhin zu praktizieren entzogen wird (man wird dann nicht ohne Überraschung feststellen, wieviele dieser gewerbsmäßigen Abtreibungsärzte Juden sind). Ohnehin ist JEDEM Arzt die Durchführung von Abtreibungen aufgrund des hippokratischen Eides per se untersagt. Auch das Indenverkehrbringen von Medikamenten mit abtreibender Wirkung ist zu verbieten und zu bestrafen.
Anmerkung: Es wird keine nationale Revolution der Deutschen jemals geben, wenn es in absehbarer Zeit keine oder nicht genug Deutsche mehr geben wird.
Im übrigen ist mir schleierhaft, wie wenig sich die nationale Rechte mit dem Problem der Abtreibung (=Kindermord) beschäftigt, sondern sich offenbar an der Tabuisierung dieses Themas durch Totschweigen beteiligt.
Statt dessen wird zum hundersten Male die Schlacht von Stalingrad nachgestellt und durchdiskutiert.
Wenn aber die Biologie erst einmal ihr AUS erklärt hat, dann sind solche rückwärtsgewandten Diskussionen sowieso ohne Belang.
35 Eichenholz Original // Jul 3, 2006 at 14:15
@ meister
Sehr richtig!
36 meister // Jul 4, 2006 at 10:53
Noch eine Überlegung:
Was die Ablehnung des Atreibungsmordes betrifft, wäre da nicht eine punktuelle Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche möglich, die sich ja auch in aller Deutlichkeit dagegen ausspricht (die evangelische Kirche kann man hingegen getrost vergessen, weil sie total unterwandert ist).
Ein Verbündeter ist besser als kein Verbündeter!
Freilich, ein Wahlplakat mit der Aufschrift “Wir Nationalen sind ebenso gegen den Kindermord durch Abtreibung wie die katholische Kirche” würde wahrscheinlich von dieser einerseits mit juristischen Mitteln bekämpft werden, andererseits kann sie aber nicht auf einmal die Abtreibung wegen ihrer regimetreuen Ablehnung der sog. Rechten gutheißen.
Man hätte sie in eine Pattsituation gebracht und der Sturm in der Medienlandschaft wäre gewaltig. Eben das brauchen die Deutschnationalen aber.
Würde die katholische Kirche aber ein Verbot des oben als Beispiel angegeben Textes durchsetzen, dann könnte man in bester Goebbel’scher Rafinesse ein neues Plakat drucken lassen mit dem Text: “Wir Nationalen sind die einzigen, die gegen den Kindermord durch Abtreibung in Deutschland sind!”
Es fehlen m. E. bei den rechten Parteien gewiefte Propagandaspezialisten.
37 meister // Jul 4, 2006 at 20:30
Korrektur des obigen Artikels:
Soll natürlich nicht “Pattsituation”, sondern “Schachmattsituation” heißen!
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