Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz
Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Der „sächsische“ Weg und “Fini Schwerini” (06.04.09) Ergänzt

April 6th, 2009 · Post your comment (38 Comments)

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Dresden / Sachsen: Nach der Niederlage auf dem NPD-Parteitag beginnt nun für die innerparteiliche Opposition gegenüber dem neuen Parteivorstand das Wundenlecken. Wie von uns in der Parteitagsberichterstattung jedoch schon angedeutet, kann auch jetzt von einer Einigkeit in der NPD auch nicht ansatzweise die Rede sein. Die Kommentare auf Altermedia, aber auch auf anderen Internetseiten zeigen dazu ein deutliches Bild. So reagieren die Anhänger der unterlegenen Seite mit auf die Niederlage, mit einer Gehässigkeit, die sogar in der Geschichte der NPD-Bundesparteitage recht beispiellos dasteht. So verdeutlicht sich mehr und mehr, daß hier zwei unversöhnliche Richtungen gegenüber stehen, die immer mehr auseinander driften. Nach unserem Dafürhalten wäre die Partei bereits auseinander gefallen, stünden in diesem Jahr nicht noch etliche Wahlen bevor. Allerdings besteht für uns kein Zweifel, daß es, sollten die Wahlergebnisse in Sachsen nicht zur Zufriedenheit der dortigen Parteifrakionäre ausfallen, zu einem Exodus in Richtung DVU kommen wird.

Holger Apfel

So macht die am Wochenende auf dem Parteitag unterlegene Seite kaum einen Hehl daraus, daß sie die Geschichte noch nicht für beendet ansieht. Wie es weitergehen soll, macht ein Bericht der Molau-nahen Internetseite Gesamtrechts.info deutlich, dem eine noch nicht veröffentlichte Pressemeldung Holger Apfels zugrunde liegen soll. Darin heißt es u. a.:
„In einer diesbezüglichen Pressemitteilung von Holger Apfel (Foto oben, sächsischer Landtagsfraktionchef) und Jürgen Gansel (Foto unten, MdL), die GESAMTRECHTS.INFO vorliegt, derzeit aber (noch?) nicht auf offiziellen Parteiseiten zu lesen ist, heisst es, man wolle sich auf die anstehenden Wahlkämpfe in Sachsen und das Werben für den “sächsischen Weg” konzentrieren – mit diesem soll “beispielgebend für alle politikfähigen nationalen Kräfte” bewiesen werden, dass ein “gegenwartsbezogener und volksnaher Nationalismus” letztendlich mehr Wählerstimmen erreichen wird als eine Agitation mithilfe “unpolitischer Nostalgiepflege, ziellosem Verbalradikalismus und pubertärem Provokationsgehabe”, von welcher man sich deutlich abgrenze – ein mehr als offensichtlicher Seitenhieb auf den neuen Bundesvorstand, der zu einem wesentlichen Teil aus Personal besteht, mit dem sich die vom neuen Vorsitzenden Voigt immer wieder beschworene “Zukunftsfähigkeit” der (Bundes-)Partei nur schwer bis gar nicht beweisen lässt.

Bei der Beweisführung wiederum für die Richtigkeit des “sächsischen Weges” wollen die Sachsen nicht nur auf die Kommunalwahlen – bei denen mehr als 100 neue Mandate angepeilt werden – und die Landtagswahlen – Ziel laut Holger Apfel “10 Prozent plus X” – bauen, sondern auch auf die unmittelbar darauffolgende Bundestagswahl. Diese werde zeigen, “welcher Politikstil der Landesverbände der Erfolgreichste ist.”

Dieser Abschnitt zeigt bereits deutlich, daß die Verfeindung der beiden Lager bereits einen unversöhnlichen Charakter angenommen hat und daß man keine Gelegenheit auslassen wird, um der gewählten Parteiführung in irgendeiner Weise vor den Wagen zu fahren. Der Artikel von Gesamtrechts.info räumt auch mit einigen Legenden auf, nach denen es Udo Voigt förmlich darauf angelegt hätte, keine innerparteilichen Gegner in den neuen Bundesparteivorstand zu bekommen.

Das wäre zwar verständlich, ist aber nicht ganz richtig. Das bestätigt auch Gesamtrechts.info:
„…Grund dafür, dass Apfel und Gansel unter Voigt nicht mehr für den Parteivorstand bzw. die Stellvertreterposten kandidierten war das Verhalten desselben im Vorfeld des Parteitages: Ihrer Meinung nach trägt Voigt die “Verantwortung für politische Fehlentwicklungen, Führungsdefizite und vor Allem für die Finanzkrise der Partei durch klare Aufsichts- und Kontrollmängel gegenüber dem früheren Schatzmeister Kemna”. Apfel erklärte in diesem Zusammenhang, dass er wegen der fehlenden Transparenz, des auf “Voigt und Kemna beschränkten Vieraugenprinzips” und der ebenfalls zwischen Voigt und Kemna bestehenden Generalvollmachten für Kreditaufnahmen kaum eigene Handlungsmöglichkeiten im Parteivorstand hatte.

Weiter heisst es in der Erklärung, dass aus demselben Grund und wegen des unter Voigt zu erwartenden Mangels an “neuen Ideen und neuer Führungsstärke” neben Apfel und Gansel auch Udo Pastörs (Herausforderer, Fraktionschef in Mecklenburg-Vorpommern), Stefan Köster (zuletzt Interims-Schatzmeister und MdL in Mecklenburg-Vorpommern), Sascha Roßmüller (Landesvorsitzender Bayern) und Peter Marx (vorher Generalsekretär, Spitzenkandidat im Saarland) nicht mehr für einen Parteivorstand unter Udo Voigt kandidieren mochten. Auch Dr. Olaf Rose (Platz 1 der sächsischen Landesliste zur Bundestagswahl, davor Bundesvorstands-Mitglied) verweigerte einen erneuten Antritt. Apfel betonte jedoch, er wäre dennoch bereit gewesen, seinerseits eine “politische Mitverantwortung für das Kemna-Desaster” zu übernehmen, “wenn der Parteivorsitzende als Hauptverantwortlicher seiner Verantwortung durch Rücktritt gerecht geworden wäre.”

Bezeichnenderweise hatte sich Apfel in der Vergangenheit nie öffentlich dazu geäußert, daß auch er einen Teil der Verantwortung für die Kemna-Affäre tragen wolle, so daß es nicht ausgeschlossen ist, daß diese Äußerung jetzt vorgetragen, nu rein taktischer Natur ist, um seinen Kontrahenten erneut in ein schlechtes Licht zu setzen. Keineswegs unerklärlich ist auch der Verzicht von Dr. Olaf Rose auf einen Platz im neuen Parteivorstand, ist doch nur allzu bekannt, daß Roses gegenwärtige Stellung beruflich und finanziell auf seiner Tätigkeit für die sächsische NPD-Landtagsfraktion beruht, so daß sich an seinem Verhalten einmal mehr die alte Volksweisheit bestätigt: „Wes Brot ich eß, des Lied ich sing.“

In der Vergangenheit wurde Altermedia gelegentlich dafür getadelt, daß es Gedankenspielen Raum gegeben hat, wonach man bei den Voigt-Kontrahenten über einen Wechsel zur DVU nachdenkt. Daß dieses Szenario keineswegs so unwahrscheinlich ist, wie einige wütende Reaktionen, u. a. auch Holger Apfels, Glauben machen wollten, bestätigt Gesamtrechts.info ebenfalls.

So lesen wir dort weiter:
„…Zu den nach wie vor herumgeisternden Spekulationen über von Abgeordneten und Funktionären geplante Übertritte zur DVU teilten Apfel und Gansel mit, dass sie diesen eine klare Absage erteilen – was freilich nichts daran ändert, dass sich nicht gerade wenige Würdenträger insbesondere nach den Ergebnissen des Wochenendes Gedanken über ihre weitere Zukunft in der NPD machen werden. Es wäre sicherlich nicht im Geringsten überraschend, wenn die DVU bei der nächsten Bekanntgabe der Mitgliederzahlen entgegen dem Trend der letzten Jahre ein wahrnembares Plus vorweisen könnte – was aber frei nach dem Beispiel Andreas Molau nicht unbedingt mit einem Mitgliederverlust der NPD einhergehen müsste. So oder so, die weitere Entwicklung wird extrem spannend werden, insbesondere nach den Wahlen, bei denen sich der “sächsische Weg” mit einiger Sicherheit dem Krawall-Weg der Bundes-NPD überlegen zeigen wird.“

Nun wissen wir zwar nicht, wieviel von diesem Text Presseerklärung Holger Apfel und wieviel freie Interpretation Gesamtrechts.info ist, doch läßt der Text bereits darauf schließen, daß man sich in Dresden über eine mögliche Karriere in der DVU weit mehr Gedanken macht, als man nach außen hin zugeben möchte. Im Grunde ist der Fall auch ganz klar, sollte es tatsächlich zu dem von uns eher als unwahrscheinlich eingeschätzten Fall kommen, daß man in Sachsen „Zehn Prozent plus X“ erringt, wird es wohl zu einer neuerlichen innerparteilichen Auseinandersetzung kommen, sollte es aber geschehen, daß man mit Ach und Krach über die Fünfprozenthürde kommt und das frühere Ergebnis von 2004 unterbietet, so erscheint es uns als wahrscheinlich, daß maßgebliche NPD-Funktionäre in Sachsen in Richtung DVU abwandern werden.

Doch nicht nur der Bericht von Gesamtrechts.info über die Zukunftsvorstellungen einzelner NPD-Parlamentarier in Dresden erscheint uns heute interessant. Ein Blick des Berliner TAGESSPIEGELS in die jüngere Vergangenheit auf eine wenige Wochen zurückliegende Begegnung mit Udo Pastörs und Peter Jacob Marx in einem Schweriner Restaurant ist es nicht minder.

So lesen wir in der heutigen Ausgabe des TAGESSPIEGELS folgendes:
„…Ein Gespräch – ein Lehrstück

Ein Café in Schwerin, vor wenigen Wochen. Marx und Udo Pastörs kommen herein, Voigts härteste Gegner, begleitet von einem Leibwächter. Der Generalsekretär und der Chef der NPD-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern sind mit einem Vertreter der eigentlich verabscheuten “Systempresse” verabredet. Doch in Zeiten eskalierender Machtkämpfe in der Partei könnte der Kontakt zu den Medien nützlich sein. Anhänger Voigts sehen das auch so und geben sich ungewöhnlich redefreudig. Der bullige Leibwächter allerdings drückt dem Journalisten so kräftig die Hand, dass der wohl spüren soll, seine Finger könnten bei Gelegenheit auch zerquetscht werden. Dann setzt sich der Kurzhaarmann in der schwarzen Hose und dem elfenbeinfarbenen Hemd abseits an einen Tisch. Auf einen Wink von Pastörs geht er zum Kuchentresen und bestellt Kaffee. Und für Marx ein Glas Sekt.

Das Gespräch wird zum Lehrstück. Pastörs und Marx sind nicht nur frustriert über den miserablen Zustand der Partei, den sie vor allem Voigt anlasten. Die beiden blicken auch neidisch auf die Erfolge, die rechtspopulistische Parteien in anderen Ländern erringen. “Wir müssen an die nationalkonservativen Schichten ran”, sagt Pastörs. So wie er aussieht, könnte er Chancen haben: grauer Anzug, graugestreifte Krawatte, akkurater Haarschnitt, dezentes Herrenparfum. Marx trägt ein schwarzes Sakko, das Glas Sekt fasst er am Stiel an.

Nur wenige taugen zu mehr als zu Biertischgedröhne

Können sich die beiden eine Wandlung vorstellen, nach dem Muster von Gianfranco Fini, dem eleganten italienischen Postfaschisten, der 1994 Mussolini als “größten Staatsmann des Jahrhunderts” glorifiziert hatte und heute als rechtskonservativer Parlamentspräsident fast an Berlusconi heranreicht? “Ja”, sagt Pastörs etwas zögerlich, Fini findet er hochinteressant. Würde er denn auch, wie Fini vor sechs Jahren, Israel besuchen, und die Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem? “Nein!”, sagt er. Marx sagt nichts.“

Ein Schweigen, daß allerdings eher sehr beredt ist. So erinnern wir uns in diesem Zusammenhang an einen Vorfall aus dem Januar 2006. Seinerzeit stand eine Auschwitz-Fahrt des Sächsischen Landtags auf dem Plan und Marx wurde von der Presse befragt, ob er und seine Fraktion nicht auch mitfahren wollten, woraufhin er gegenüber der LEIPZIGER VOLKSZEITUNG entgegnete: „Warum sollten wir nicht mitfahren?”
Eine Bemerkung, die unmittelbar nach deren Bekanntwerden vom Störtebeker-Netz veröffentlicht wurde, was unmittelbar zu einer Empörungswelle im nationalen Spektrum auswuchs, daß die NPD-Fraktion sich wenige Stunden darauf, zu einer Presseerklärung bequemen musste, wonach man keineswegs die Absicht habe nach Auschwitz zu fahren.
Aus heutiger Sicht erscheint es uns jedoch, daß die Reaktion von Marx lediglich ein Testballon gewesen ist, um die Stimmung zu testen, ob die Zeit in der NPD für eine solche Pilgerfahrt à la Fini schon reif ist.

Auch das Verhalten von Pastörs bei dieser Begegnung spricht Bände, bei der Saarbrücker Aschermittwochsrede ein „Goebbels für Arme“ und gegenüber dem TAGESSPIEGEL aber „Fini Schwerini“. In der Tat, der TAGESSPIEGEL hat Recht, wenn er hier von einem “Lehrstück” spricht.

Seinerzeit empörten sich gewisse NPD-Kreise u. a. darüber, daß das Störtebeker-Netz viel zu voreilig reagiert hätte und daß alles im Grunde doch gar nicht so gemeint wäre und dergleichen. Tatsächlich, je mehr wir die Entwicklung seit damals so betrachten, desto mehr fühlen wir uns in unseren damaligen Ansichten bestätigt, so schrieben wir diesen Herrschaften schon damals ins Stammbuch:
„…Haben wir nun mit unserer Meldung voreilig oder gar überstürzt reagiert? Nach unserem Dafürhalten keineswegs. Schließlich ist es auch eine Aufgabe nationaler Medien rechtzeitig Lärm zu schlagen, wenn es Zeichen dafür gibt, daß sich in der hiesigen nationalen Parteienlandschaft Dinge tun, die sehr an den Gesinnungswechsel von FPÖ oder Alleanza Nazionale erinnern, die, nachdem sie einmal an die Fleischtöpfe der Macht gelangt waren, sehr schnell vergaßen, mit wessen Hilfe sie dorthin gekommen waren und sich am Ende in nichts von dem unterschieden, was sie zuvor bekämpft hatten. Es mag sein, daß sich dieses Beispiel irgendeines Tages vielleicht auch in Deutschland wiederholt und wenn es so sein wird, dann ist es vielleicht der Wille das Schicksals, aber ist dies ein Grund deshalb alles auf die Vorsehung zu schieben und still und feige das Maul zu halten? …“

Nein und so antworten wir auch heute auf diese rhetorische Frage, daß wir nach wie vor keineswegs gesonnen sind, das Maul zu halten und die Dinge aufs Tapet bringen, die wir für richtig halten.

Siehe auch
Gesamtrechts.info 06.04.09

Tagesspiegel 06.04.09

Warum wir nicht nach Auschwitz fahren – Altermedia 10.01.09

Alles wegen der Leut’ – Altermedia 10.01.09



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38 responses so far ↓

  • 1 sachsenuwe // Apr 6, 2009 at 17:37

    Meine Prognose:

    Spätestens nach einem Jahr Parlamentsarbeit, werden sich auch die Thüringer Kameraden unter Schwerdt vom politikfähigen “sächsischen Weg” bekehren lassen. Dessen bin ich mir sicher.
    Spätestens Ende 2010 wird sich Voigt dann den Führern in Erfurt, Dresden und Schwerin gegenüber stehen sehen! Magdeburg wird folgen…

  • 2 Blütentraum // Apr 6, 2009 at 17:52

    Die Thüringer bekehren? Gut möglich.

    Schwerdt bekehren? Den können weder Fakten noch sonstwas bekehren, den kann nur Udo Voigt mit seinen Zauberkräften (oder was auch immer) bekehren. Bei Eigenfeld ist das übrigens dasselbe.

    Daß Schwerdt sich früher auch mal selbst (?) bekehren konnte, ist eine andere Sache. Seine Stationen: NPD, CDU (!), Republikaner, Die Nationalen, NPD.

    Die Wege des Herrn sind unergründlich.

    Genau wie die des Herrn Schwerdt. Und die des Herrn Voigt.

  • 3 Angelika // Apr 6, 2009 at 18:07

    Autor
    …als eine Agitation mithilfe “unpolitischer Nostalgiepflege, ziellosem Verbalradikalismus und pubertärem Provokationsgehabe”, von welcher man sich deutlich abgrenze –

    Recht haben die Sachsen, aber wo ist der Gegensatz zur Gesamtpartei.

  • 4 Jens // Apr 6, 2009 at 18:16

    Seltsame Interpretation: Es ist doch völlig richtig und übrigens auch moralisch sauber, für einen Parteivorstand unter Voigt nicht mehr zu kandidieren, wenn man dessen Rücktritt betrieben hat.
    Die Delegierten haben Voigt zum Vorsitzenden gewählt. Der Vorsitzende bestimmt den Kurs, die Mannschaft muß ihn tragen. Also wählt der Vorsitzende die Mannschaft, die ihn trägt.
    Kann sein, daß eine saubere Haltung und konsequentes Handeln auch schon zu systemnah ist? Und auch der sächsische Weg ist richtig. Es werden nicht Parteien gewählt, sondern Kandidaten. Die Abgeordneten sind ihrem Gewissen und nicht dem Parteivorstand verantwortlich. Voigt und sein neuer Vorstand braucht sich ja um Parlamentsarbeit zeitlebens keine Gedanken zu machen. Der hat’s jut.
    (Daß die NPD in Sachsen in allen Kreistagen sitzt, ist – wessen Verdienst?)

  • 5 Bunzeldeutscher // Apr 6, 2009 at 18:18

    Die IG Metall macht unter http://www.gutes-leben.de eine Umfrage und bitte um Teilnahme.

  • 6 Beobachter // Apr 6, 2009 at 18:25

    Die ersten, die zum FNB gingen nähern sich der NPD wieder an.

    http://www.ex-k3-berlin.de/

  • 7 Germanicus // Apr 6, 2009 at 18:31

    Fini in Italien als Beispiel ? Ein weichgespülter sogenannter Nationaler, der seine eigene Partei der ehemaligen Neo-Faschisten , Berlusconi als Morgengabe in den Rachen schmeißt ? NEIN DANKE !

    Moderner Nationalismus, was ist das ? Sich den Systemparteien anbiedern, sich mediengerecht verhalten, weichgespült bis zum geht nicht mehr ? Die Vergangenheit verleugnen, sich ihrer vielleicht sogar zu schämen, vor den Juden zu buckeln, sich Ausländern zu öffnen, vielleicht sogar noch die Ketten von Brüssel zu begrüßen, sich nach allen Seiten verbiegen. NEIN DANKE !

    Apfel und Konsorten sollten gleich zur DVU gehen, da gehören sie hin, da gibt es ja auch mehr Geld für sie.

  • 8 Ingo // Apr 6, 2009 at 20:00

    Das die beinahe schon pathologisch bedingte Ablehnung von nationalen Netzmedien wie etwa “Altermedia” Berichte produzieren wie sie derzeit dort veröffentlicht sind verwundert einen in diesem Zusammenhang nicht weiter. Zeigt es jedoch das “AM” seinem Ruf als “Spaltermedia” und notorische “NPD-Hasser-Seite” wieder einmal gerecht wird. Mit einer objektiven Berichterstattung hat das kaum etwas zu tun.

    …*

    http://nidinfo.wordpress.com/2009/04/06/npd-bundesparteitag-signal-der-einigkeit-und-zuversicht/#more-1539

    *Wir haben uns mal auf das Wesentliche konzentriert, such dir nächstens ne andere Reklamefläche. – Die Schriftleitung

  • 9 Germanicus // Apr 6, 2009 at 20:33

    Allen Voigt Gegnern noch einmal ins Stammbuch:

    Unter Voigt zog die NPD zum ersten Mal seit 30 Jahren in zwei Landes-Parlamente ein und auch die kommunalpolitische Vertretung wurde in zahlreichen Kommunalparlamenten gestärkt. Dies vor allem auch dank dem Bündnis mit den national-revolutionären Kräften, die sich oft in den Wahlkämpfen am fähigsten zeigten.

    Laßt Euch dieses Bündnis nicht kaputtreden und kaputtmachen ! Das ist unsere Stärke.

    Deutschland wurde noch nie von den Lauen gerettet, sondern nur von den Starken , den Ausdauernden, die keine Anbiederung an bestehende Verhältnisse eingingen.

    Deshalb kein rummolauern und kein Apfelmuß.

    Alles für Deutschland !

  • 10 Kopflos // Apr 6, 2009 at 20:53

    Das lustige ist ja: Egal wer hier postet (jedenfalls 99%) kämpft für ein Ziel und meint seine Idelogie sei die richtige. Die Fakten sprechen eine andere Sprache und zeigen tut sich das ganze doch aktuell.

    In einem Kindergarten geht es nicht so schlimm zu, aber was will man von Hartz4 Leuten schon erwarten die 98% der NPD/DVU stellen.

    Politik bedarf halt doch einer gewissen Bildung und ohne diese wirds halt nichts.

  • 11 Thüringenpeter // Apr 6, 2009 at 21:33

    @Sachsenuwe:

    Schwerdt wird mit Sicherheit nicht so enden wie ein Apfel oder einer seiner Wegbegleiter, die mittlerweile alles andere als Nationale mit Herz sind. Den Weg den sie zum wohle des Geldes gehen wollen ist der selbe wie ihn einst die DVU und die Reps gingen. Beide versanken in der Bedeutungslosigkeit!

    Der Sachsenweg kann nicht der Weg sein der unser Volk aus dem Trümmerhaufen der BRD heraus holt, er kann lediglich dazu dienen um selbst Teil des Systems zu werden und das ist nunmal alles andere als das was wir in großer Mehrheit immer forderten – nämlich die Systemüberwindung hin zu einem, vom Grund auf anderen Staat!

  • 12 Klarissa // Apr 6, 2009 at 21:47

    Nebenbei bemerkt

    Begrüßenswert wäre, wenn Altermedia nicht länger beliebige, usraelisch gesponsorte FRG Foren als Quellen für irgendwelche abstrusen Allerweltstheorien nutzen würde. Leser wie mich, und davon gibt es eine ganze Menge, die meisten bekennen sich nur nicht ausdrücklich dazu, widert das einfach nur an.*

    Nix mehr für die Blutsauger – ALLES FÜR DEUTSCHLAND!

    *”Was Frauen auch immer sagen mögen, man muß das Gegenteil davon tun, damit das Richtige herauskomme. Nach der Überlieferung befahl der Prophet: ‘Beratschlaget euch mit ihnen, aber tut das Gegenteil!’ Hätten die Frauen vollen Verstand, so hätte der Prophet – Frieden über ihn! – solches nicht gesagt.”
    Aus dem “Buch der Staatskunst” des Nizam al Mulk
    Der Prophet mag vielleicht in Einzelfällen etwas pauschal geurteilt haben, aber wo er recht hat, hat er Recht. – Die Schriftleitung

  • 13 Die_Wacht_am_Rhein // Apr 6, 2009 at 22:05

    Als parteiloser, bekennender Rechtskonservativer, der weder nennenswerte Symphatien für NPD/DVU noch für die Rep´s geschweige denn für “Pro (Homo) – Köln” (aber sehr wohl für diesen nationalen Blog = Altermedia) hat, bedauere ich ein wenig, daß Eure Berichterstattung sich seit Wochen/Monaten so sehr auf den Richtungsk(r)ampf in der NPD konzentriert.

    Ok, ich bin hier – wie andere Nationalkonservative auch – letztlich nur “geduldeter Gast” und spreche vielleicht nicht unbedingt für die Mehrheit Eurer Blogger?!?

    Aber es gibt doch gerade in der heutigen Zeit noch so viele andere Themen von wahrhaft nationalem Interesse (und fernab der m.E. völlig zukunftslosen Splitterpartei NPD) – ich und bestimmt auch viele andere Sympathiesanten Eures so wichtigen, nationalen, u n a b h ä n g i g en Blogs würde(n) sich bestimmt freuen, wenn Ihr künftig auch wieder mehr Themen abseits des NPD-Geklüngels ansprecht… :-) *

    *Gestern gab es 12 Artikel, davon befaßten sich zwei mehr oder weniger mit NPD-Dingen. Am Sonntag hatten wir sieben Artikel, einer davon befaßte sich mit der NPD. Den Tag davor waren es 8 und nur einer befaßte sich mit der NPD.
    Vom 1. April bis gestern gab es insgesamt etwa 62 Artikel, von denen sich 12 in denen die NPD eine mehr oder minder große Rolle spielte. Das Verhältnis scheint uns eigentlich angemessen. – Die Schriftleitung
    Das VErhältnis im März und in den Monaten davor dürfte nicht wesentlich anders liegen.
    Man sollte vielleicht den Lärm, den der eine oder andere Artikel vielleicht durch die Anzahl seiner Kommentare verursachen mag, nicht mit der tatsächlichen Zahl verwechseln und schon gar nicht die Inhalte Kommentarspalte mit dem was auf Altermedia wirklich geschrieben wurde. Zuweilen liegen dazwischen Welten.
    Die Schriftleitung

  • 14 BlauGelbNational // Apr 6, 2009 at 22:09

    Bemerkenswert: die DVU hat bis späten Montagabend keinen Bericht oder irgendeine Erklärung zum NPD-Parteitag abgegeben, die letzte Aktualisierung der Hauptseite stammt vom 30. März.
    Professionalität sieht anders aus, Zuneigung zum Bündnispartner auch.*

    *Ja, aber wenn wir ehrlich sind, sieht es dort jetzt auch nicht anders aus als vorher.
    Die Schriftleitung

  • 15 Friese Hamburg // Apr 6, 2009 at 22:20

    Mit Nostalgiepflege hat Apfel den Deutschen Stimme Versand doch überhaupt erst wieder in die schwarzen Zahlen gebracht.

    gruss Friese Hamburg

  • 16 Doom // Apr 6, 2009 at 22:31

    “Fini in Italien als Beispiel ? Ein weichgespülter sogenannter Nationaler, der seine eigene Partei der ehemaligen Neo-Faschisten , Berlusconi als Morgengabe in den Rachen schmeißt ? NEIN DANKE !

    Moderner Nationalismus, was ist das ? Sich den Systemparteien anbiedern, sich mediengerecht verhalten, weichgespült bis zum geht nicht mehr ? Die Vergangenheit verleugnen, sich ihrer vielleicht sogar zu schämen, vor den Juden zu buckeln, sich Ausländern zu öffnen, vielleicht sogar noch die Ketten von Brüssel zu begrüßen, sich nach allen Seiten verbiegen. NEIN DANKE !
    Apfel und Konsorten sollten gleich zur DVU gehen, da gehören sie hin, da gibt es ja auch mehr Geld für sie.”

    Diese Worte sprechen mir aus der Seele!

    Wenn es irgendwann soweit ist das Vertreter Nationaler Politik auf Gedenkreisen nach Auschwitz oder sonst wo hin fahren, ist es an der Zeit diese Leute aus unseren Reihen zu verbannen. Die Apfeljaner und co. sollten bedenken unter welchen Umstänen die Partei in den Landtag von Sachsen eingezogen sind. Dies war zu der Zeit als die freien, radikalne Kräfte i die NPD kamen und dies auch bei der Masse der Bevölkerung angekommen ist. Ohne den Schulterschluß mit den radikalen Flügel wäre das so nicht zu Stande gekommen.

    Ja, und was ist eigentlich ein moderner Nationalismus?Ist es das anbiedern an die Systemparteien oder eine Ausrichtung hin zur EU? Ich denke das wir nicht modernität vortäuschen sollten, sondern mit den bewährten Argumenten unserer Weltanschauung werben sollten.

    @Jens:
    Das die NPD in Sachsen in allen Kreistagen sitzt ist der Fraktion im Landtag zu verdanken, da durch deren Finanzen vieles möglich gemacht werden konnte. Diese Fraktion widerrum wäre eben durch den Zusammenschluß mit den radikalen Kräften, der Udo Voigt zu verdanken ist, nie zustande gekommen. Voigt war es der die Einheit aller Nationalen voran getrieben und in großen Teilen vollzogen hat. Also ist es ihm zu verdanken das es in Sachsen in allen Landkreisen Fraktionen gibt. Man sollte eben nicht nur von der Wand bis zur Tapete denken! ;-)

  • 17 Psius // Apr 6, 2009 at 22:32

    @Kopflos: Als Gebildeter solltest du aber wenigstens richtig schreiben können.

  • 18 Jens Gutmensch // Apr 6, 2009 at 22:59

    @Kopflos,
    Ach Kopflos, fällt dir mitunter nicht schon auf, das Politik nurmehr spaltet? Die Interessen der Menschen werde nicht durch Politik erfasst, man “beträumt” es gewissermaßen, aber es ist nicht die Wahrheit. Die Wahrheit ist unscheinbar und verlangt nichts, die Politik aber schon.

  • 19 Michael // Apr 6, 2009 at 23:42

    Kopflos, werde Du erstmal der deutschen Sprache mächtig, bevor Du hier unreflektiert von Hartz-4-Empfängern phantasierst, die angeblich den gesamten Vorstand bilden. Wohin Deine FDP das Land bildungspolitisch steuert, wurde bereits eindrucksvoll demonstriert. Mir ist klar, daß sich Deine Ideologie auf rein monetären Charakter beschränkt und Du deshalb für deutsche Idealisten kein Verständnis aufzubringen vermagst. Mit Deinen Lobhymnen auf das System bist Du aber bei Gleichgesinnten besser aufgehoben! Im übrigen gilt: Warte erstmal das Wahljahr ab, dann sehen wir mal, wie besiegt die Partei tatsächlich ist. Du und Deine liberalen Freunde werden sich noch wundern…

  • 20 Michael // Apr 6, 2009 at 23:45

    Selbst diejenigen, die von der Wiederwahl Voigts enttäuscht sind, werden nämlich nicht so charakterlos sein, deshalb zukünftig dem System zu dienen um weiterhin mitansehen zu müssen, wie Deine politischen Freunde das Land zugrunde richten…

  • 21 dagegen // Apr 7, 2009 at 0:25

    @Gehirnlos

    Dass es derzeit im NW zugeht wie im “Kindergarten” ist ja sogar partiell richtig, aber daß sich eine antideutsche arbeitsscheue Kreatur anmaßt zu unterstellen wieviel Prozent der Nationalisten “arbeitslos und stolz darauf” sind, entbehrt nicht einer gewissen Komik!

    Du glaubst sicherlich noch an den Weihnachtsmann oder Osterhasen…! ]:)

  • 22 Nds // Apr 7, 2009 at 1:06

    @ Germanicus

    Unter Voigt wurde ne knappe Million Euro veruntreut und die Partei finanziell lahmgelegt. Was soll ich dem Bürger sagen? Wähl NPD, die sind schlimmer als die Etablierten? Ich bin mit denen fertig. Mal schaun wie sich die anderen Rechtsparteien entwickeln und sonst wirds halt eine freie Zukunft. Aber die NPD ist erledigt – Du wirst schon sehen…

  • 23 Populist // Apr 7, 2009 at 4:40

    “Unter Voigt zog die NPD zum ersten Mal seit 30 Jahren in zwei Landes-Parlamente ein ”

    Das war weniger Voigts Verdienst als vielmehr das der hier gerne verteufelten Marx und Apfel, die die erfolgreichen Wahlkämpfe in Sachsen und Meck-Pomm organisiert haben.
    Ohne deren Unterstützung wird es dann in Thüringen auch nichts werden.*

    *Na ja, wenn in beiden Fällen überhaupt jemandem so etwas wie ein Hauptverdienst zugesprochen werden muß, dann doch wohl dem etablierten Parteienkartell und dessen Anti-NPD-Propaganda. Offenbar hat man dort nicht beachtet, daß eine gewisse Anti-Propaganda mit Sicherheit zum Bumerang wird, wenn man sie übertreibt und der pure Haß Sieger über den Verstand wird. Das sollte man in diesem Zusammenhang vielleicht auch nicht vergessen. Im Übrigen waren die Erfolge der NPD in Sachsen wie auch in Mecklenburg nicht zuletzt auch ein Ergebnis gesamtdeutschen nationalen Zusammenwirkens und zwar nicht durch Apfel und Marx, sondern trotz Apfel und Marx.
    Die Schriftleitung

  • 24 griesgram // Apr 7, 2009 at 5:30

    Der Apfel macht sich!
    Zumindest äußerlich .
    Der hatte früher ja mehr chins als das Telefonbuch von HongKong, aber auf dem Bild macht er richtig was her!

  • 25 Lucifer // Apr 7, 2009 at 6:47

    @Germanicus
    Es ist heute tatsächlich nicht leicht, das Wesen eines mod. Nationalismus zu definieren – aber zum Glück auch nicht unmöglich. Mit ehrlichen Kompromissen, welche sich an Vernunft und Machbarkeit orientieren, und niemanden das Gesicht verlieren lassen. So könnte z.B. eine Forderung sein, den Fremdvolk-Anteil unter 5% zu senken und dort zu halten. In Sachen Vergangenheit werden unsere Vorfahren ganz selbstverständlich verehrt, auch wenn sie Opfer der Umstände und einer teils verbrecherischen Führung wurden. Deutschland betrachtet sich als weltoffen; aber auf der Grundlage der absoluten nationalen Souveränität und im festen Bewußtsein der eigenen kulturellen Identität. Und so weiter und so fort… – damit das gemeinsame Ziel langsam mal Konturen annimmt und die Richtungsstreitigkeiten aufhören!

  • 26 Ungültigwähler // Apr 7, 2009 at 8:09

    Egal was man gegen FINI und die Seinen sagen möchte, ich welchem Land ist die RECHTE denn generell erfolgreicher, in Italien oder Deutschland?
    In welcher Hauptstadt regiert als Bürgermeister ein Rechter, in welcher ein Linker? Usw.
    Wenn Ihr nicht erkennt, daß wir in Deutschland auch endlich wieder eine starke rechtskonservative Partei – und das Potential ist da – brauchen, die analog zur “Linken” als eine Art Trutzburg für die meisten Richtungen der eigenen Seite wirkt – solange dürft Ihr hier nicht lamentieren, wie hart die Gesellschaft Euch anpackt.

  • 27 Max // Apr 7, 2009 at 8:16

    Meine Güte, lasst sich doch erst einmal die Lage beruhigen. Ob eine bürgerliche Linie a la Schlierer bei den Reps Erfolg bringt ist ja mehr als zweifelhaft. Zudem schlägt das System nun einmal auf jede gefährliche nationale Partei ein und versucht ihr auch finanziell das Wasser ab zu graben – das war bei den Reps so, das würde auch bei der DVU so, wenn sie denn noch ein paar weitere Erfolge zu verzeichnen hätte.

    Trotzdem kippt die Stimmung im Volk immer mehr in unsere Richtung, also Einheit schaffen und Nerven behalten.

  • 28 Alp Arslan // Apr 7, 2009 at 8:31

    @ Schriftleitung #12

    “Nix mehr für die Blutsauger – ALLES FÜR DEUTSCHLAND!”

    *”Was Frauen auch immer sagen mögen, man muß das Gegenteil davon tun, damit das Richtige herauskomme.”

    Ja, der alte Großwesir war schon ein echter Frauenkenner, deswegen liebte er auch die Männer umso mehr ;-)

    Vielleicht machte ihn ja gerade das zu einem der bedeutendsten Staatsmänner seiner Zeit, ungeachtet dessen sehen wir es gern, wenn man bei einem Nutzernamen bleibt und nicht andauernd hin und her wechselt, um so etwas wie Masse vorzutäuschen. Geht das so weiter, behalten wir uns nächstens weniger höfliche Maßnahmen vor. Wir sind zwar nicht PifPafSued, aber auch unsere Toleranz auf diesem Gebiet hat Grenzen.
    Die Schriftleitung

  • 29 sachsenuwe // Apr 7, 2009 at 9:46

    @ Thüringenpeter

    Mit solchen Ansichten schafft man es sehr gut in ein Landesparlament. Aber man bleibt nicht drin. Bevor der Wähler uns eine Systemüberwindung zutraut, müssen wir ihm beweisen, dass wir es auch können. Der Protestwähler wählt nicht zweimal die gleiche Partei – sonst wäre er ja kein Protestwähler.

    Frank Schwerdt ist ein toller Kamerad, aber spätestens nach einem Jahr Parlamentsarbeit wird er die gleichen Erfahrungen machen müssen wie sie Holger Apfel und Udo Pastörs machen mussten. Auch Schwerdt wird erfahren müssen, wenn sich aus erster Personalkritik schon bald Neid entspinnt. Auch ihm wird der Hass der Looser aus Hamburg und sonstwo entgegen schlagen. Dann wird er vielleicht genau den gleichen Fehler machen wie Pastörs, er wird sich versuchen bei gewissen Kräften einzuschleimen. Aber auch daran wird und muss er letztendlich scheitern. Der Neid auf seine stetig wachsende Hausmacht und auf seine Diät wird größer werden, und letztendlich wechselt er, ob er es noch ein Jahr zuvor für möglich gehalten hat oder nicht, ins Lager der Konstruktivisten.

  • 30 Jens // Apr 7, 2009 at 10:09

    @ Germanicus 9
    Also haben die Leute in Sachsen, in Schwerin Voigt gewählt, weil er ihre Probleme löst, sollen in Thüringen Voigt wählen, weil er ihre Probleme lösen soll???
    Voigt sitzt in einem Berliner Kommunalparlament als Abgeordneter; von Aktivitäten seinerseits für die Bürger des Bezirks ist nichts Nennenswertes bekannt. Aber wir wollen ja eine NEUE ORDNUNG, da müssen sich die Leute, die Voigt in die BVV gewählt haben, halt eben etwas gedulden.

    Eine Annäherung an die DVU braucht Zeit, man muß die innerparteilichen Prozesse abwarten. (Aber wenn es mit der DVU aufwärts gehen sollte, dann werden die Wulffs, Riegers & Co da ohnehin zuerst andocken.) Ich bin da eher skeptisch.

    Wem ist vorzuwerfen, daß der von den Delegierten repräsentierten Mitgliedern sich mit allgemeiner Phrasendrescherei abspeisen läßt und die für nationalistisch hält? Ich empfehle die Lektüre der Tagebücher von Dr. Joseph Goebbels aus den späten zwanziger Jahren.

    @ Kopflos 10
    Hartz IV-Leute sind nicht per se ungebildet. Das ist zwar im Fernsehen öfter der Grundton, die Langzeitarbeitslosigkeit geht inzwischen durch alle Schichten, besagen die Statistiken und Erhebungen, nur daß Langzeitarbeitslose, die sich volksgemeinschaftlich in Non-Profit-Bereichen engagieren, nicht ins Bild passen.

  • 31 NPD Dortmund // Apr 7, 2009 at 13:07

    NPD-Unna: Dass man einen sächsischen “modernen” Weg versucht, nun gut. Aber wir denken, dass sich unsere Kameraden ihrer Grundlagen bewusst sind.
    Dazu gehört vor allem, dass sie als Vertreter der NPD mit Unterstützung der NPD Ihre Positionen errungen haben,
    dass sie dann gute Arbeit geleistet haben, ist in Ordnung.
    Diese Kaffeesatzlesereien, die aber sonst betrieben werden, sollte man getrost da hin geben, wohin Kaffesatz gehört.
    In den Müll.
    Auf einen Wiedereinzug unserer Fraktion in den Landtag.
    Abschließend vielleicht noch eins.
    Ob Herr Fini so ein Vorbild sein kann, sollte man einmal kritisch überprüfen.
    Elegante italienische Herrenmode ist bei weitem nicht alles.
    http://www.npd-unna.de

  • 32 Balder // Apr 7, 2009 at 14:04

    Mir fällt auf, dass Altermedia in letzter Zeit nicht mehr die unvorteilhaften Bilder vom Apfel zeigt.

    Wir lieben die Abwechslung, abgesehen davon klatscht eine Peitsche viel schöner, wenn man lang genug damit ausholt. – Die Schriftleitung

  • 33 Populist // Apr 7, 2009 at 15:55

    “Ob eine bürgerliche Linie a la Schlierer bei den Reps Erfolg bringt ist ja mehr als zweifelhaft”

    Keiner will eine Linie à la Schlierer, allerdings hat sich die Mehrheit der Delegierten auf dem Parteitag für eine Linie à la FAP entschieden und die dürfte von der gleichen Erfolglosigkeit gekennzeichnet sein.

  • 34 Norddeutscher1 // Apr 7, 2009 at 21:43

    @Nds (Beitrag 22)

    Und ein Herr Köster der 2,5 Millionen Euro Strafzahlungen der Partei eingebrockt hat. Der Schaden ist viel größer, besonders wenn man bedenkt daß die ganzen Wahlen anstehen, als der Schaden den Kemna durch die Sorglosigkeit des alten PV (vor Bamberg) verursacht hat.

    Auf dem Parteitag in Berlin ist ja klar hervorgegangen, daß die Einreichung eines falschen Rechenschaftsberichts für das Jahr 2007 vermeidbar gewesen wäre, wenn Herr Köster mal mehr Sorgfalt an den Tag gelegt hätte und seine persönlichen Abneigungen gegenüber einigen im PV zurückgestellt hätte. Da gab es nämlich jemanden im PV, der auf die Problematik mit der Netto und Brutto Eintragung bzgl. der staatlichen Parteienfinanzierung hingewiesen hat.

    Diesbezüglich sehe ich auch schwarz, wenn schon die Vize-Präsidentin des Berliner Verwaltungsgerichts gegenüber der Presse sagt, daß die Netto-Deklarierung, definitiv falsch sei.

    Wird wohl alles auf einen langen Gerichtsprozeß (evtl. bis zur letzten Instanz) hinauslaufen. Das bedeutet aber daß die Partei 2009 wohl keine staatliche Kohle mehr sehen wird. Damit hat das System das erreicht was es wollte.

    Und das Herr Köster wohl dem Pastörs-Apfel-Marx Lager angehört, weiß wohl auch jeder.

  • 35 KOLLE // Apr 7, 2009 at 22:01

    Der Sachsenweg ist der Richtige. Allerdings ist das auch nicht unbedingt Apfel sein Weg, das war der von Uwe Leichsenring. Fragt mal bei den Kameraden in Sachsen nach. Da hört ihr von den Kameraden und vom Volk nur “unser Uwe”. Er ist nicht umsonst gestorben worden.

  • 36 BlauGelbNational // Apr 7, 2009 at 23:10

    @ Schriftleitung @ 14
    “Ja, aber wenn wir ehrlich sind, sieht es dort jetzt auch nicht anders aus als vorher.”
    Ja, ja…, so pflichte ich bei. Asche auf das blau-gelbe Haupt.

    Übrigens, die DVU-Seite war auch am späten Dienstagabend noch nicht aktualisiert, d.h. nichts zum NPD-Parteitag.
    Andi, bitte aus dem Osterurlaub kommen u. übernehmen! Die DVU braucht eine Stimme.

  • 37 krause // Apr 8, 2009 at 11:41

    Die NPD kann einfach nicht mit Geld umgehen. Zu Unvermögen kommen bei den Rechtsextremisten regelmäßig kriminelle Machenschaften hinzu. Diesmal könnte sich die Partei selbst erledigt haben – und einem langwierigen Verbotsverfahren zuvorkommen.

    Ausgerechnet die Partei, die nach eigenem Selbstverständnis wieder Recht und Ordnung in Deutschland herstellen will, kann nicht einmal ihre eigene Buchhaltung in Ordnung halten.

    Mal unterschlägt der ehemalige Bundesschatzmeister Erwin Kemna 630.000 Euro aus der Parteikasse, um sein marodes Küchenstudio zu sanieren, mal sind es gefälschte Spendenbescheinigungen im Landesverband Thüringen, dann wie jetzt falsche Angaben im Rechenschaftsbericht, die zu hohen Strafzahlungen führen. Fast schon egal, wie die Fehler und Tricksereien entstanden.

    Doch es handelt sich um Geld aus der staatlichen Parteienfinanzierung, die den zurzeit größten Einnahmenblock der NPD ausmacht. Allein für 2006 und 2007 erhielt die NPD jeweils rund 1,4 Millionen Euro vom Staat – jenem Staat, den sie bekämpft. Und den wir mit unseren Steuern finanzieren.

    Es gibt Für und Wider für ein erneutes NPD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht. Für ein Verbot spricht ihre offene Verfassungsfeindlichkeit, ihr volksverhetzender Rassismus. Aber vermutlich ist es leichter, die Neu- und Altnazis als Partei zu kontrollieren, als wenn sie im Untergrund agieren. Ein zweites Verbotsverfahren könnte sich erübrigen, wenn sich die ewig klamme NPD durch ihre kaufmännische Unfähigkeit nun selbst den Garaus macht.

    Zusätzlich droht sich die Partei im Streit um den Vorsitz beim Parteitag am Wochenende noch weiter zu demontieren. Dennoch sollte sich bei den demokratischen Parteien keine Schadenfreude breit machen: Braunes, fremdenfeindliches, revanchistisches Gedankengut, das große Rechtsaußen-Potenzial in Deutschland, wird mit der NPD nicht verschwinden. Schon gar nicht in Krisenzeiten.

  • 38 Rudolf // Apr 28, 2009 at 19:39

    Sagt mal hat Apfel wirklich abgespeckt oder täuscht das Bild

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