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Nun tagen sie wieder, die Handlanger der Machthaber und beraten, wie sie uns knapp unter dem Schwellwert des Aufbegehrens über den Banken-Tresen ziehen können. Das 39. Jahrestreffen der “Weltwirtschaftselite” in Davos vom 28. Januar bis 1. Februar wird in diesem Jahr interessant, weil hier die Vorgaben für die neue Organisation des Weltfinanzsystems an die weitergegeben werden, die sie schließlich durchzusetzen haben. So sind dieses Mal besonders viele Zentralbanker, Wirtschafts- und Finanzminister anwesend, dazu 40 Staatschefs, neben dem Briten Gordon Brown und dem Japaner Taro Aso, auch Rußlands Premier Wladimir Putin und der chinesische Wen Jiabao. Aus Deutschland kam Frau Merkel, mit Axel A. Weber von der Zentralbank, Wirtschaftsminister Glos und, man höre und staune, Guido Westerwelle. Nach dem Guido bereits bei Bilderberg im Sommer in Washington dabei sein durfte, hat man “Merkels Mann” wohl schon zum nächsten Außenminister nominiert – egal wie Sie wählen. Nur von Obamas Regierung kommt außer dem alten und ihrem neuen Cheffinanzmanager Lawrence H. Summers, Direktor des National Economic Council (NEC) und Executive Office of the President, der unter Clinton den Galopp in die Finanzkrise organisiert hatte, niemand. Neben vielen Kongreßabgeordneten und Senatoren sah man Mr. Klimaschutz Al Gore, Sheila C. Bair, die CEO der Federal Deposit Insurance Corp. (FDIC) und William J. Clinton den Präsident von 1993 bis 2001. Unter ihm waren die Vorbereitungen zur Umorganisation des Weltfinanzsystems getroffen und eingeleitet worden, wovon sein Nachfolger durch Kriege und anderem Protestwürdigem abzulenken hatte.
Die Stabilisierung des Finanzsektors ist nicht, wie manche glauben, der Heilige Gral der wirtschaftlichen Rettung. Eher das goldene Kalb, um das alle tanzen sollen, damit sie nicht merken, was Moses wirklich vom Sinai mitbringt. Natürlich sind die Großbanken zu einem Maß mit faulen Finanzpapieren eingedeckt, daß sie nach geltendem Recht als bankrott zu gelten hätten. Ohne die Vorgaben privater Großbanken, will man sich “im Westen” aber keine Wirtschaft mehr vorstellen. Und wen kümmert auf der oberen Entscheidungsebene noch geltendes Recht – daran sind Untertanen gebunden aber nicht Machthaber.
Aufschlußreich ist der jüngste Bericht des US Währungs-Comptroller für das dritte Quartal 2008 (Quelle). Danach meldeten US-Geschäftsbanken im 3 Quartal Erträge von 6 Mrd. US-Dollar aus dem Handel mit Geld und sogenannten derivativen Instrumenten gegenüber nur 1.6 Mrd. US$ im zweiten Quartal und 2.2 Mrd. Dollar im Quartalsdurchschnitt der letzten acht Jahre. Ihre Nettokreditvergabe wuchs seit dem zweiten Quartal um 7% auf 435 Mrd. US$. Das waren 73% mehr als im Jahr zuvor (252 Mrd. US-Dollar). Das Derivatevolumen sank dabei um 3% auf 175.8 Billionen (!) US$, aber speziell Kredit-Derivate nahmen im Quartal um 4% auf 16.1 Billionen(!) US$ zu. 99% davon sind sogenannte “Credit Default Swaps”. Man sieht: Fortschritt auf der ganzen Linie.
Der Bericht macht deutlich, weshalb die Banken wegen des wachsenden Kapitalbedarfs zur Absicherung ihrer Verantwortung für Credit Default Swaps, andere Derivate und geplatzte Kredite kaum noch Geld ausleihen: Der Grund liegt im extremen Mißverhältnis zwischen dem Engagement der Banken in Vermögenswerten (Grundbesitz-, Wohnungshypotheken, Kreditkarten-, Auto-, und Studien-Kredite) und ihren Verpflichtungen aus fiktiven Werten, den Derivat-Kontrakten. J.P. Morgan Chase hält 49,6 Mal so viele Derivat-Kontrakte wie Vermögenswerte, bei City Bank ist es rund das 30-fache, bei Bank of America das 28,6-fache und bei der HSBC das 22,8-fache. Um die Banken wieder so mit Kapital auszustatten, daß sie regulär Kredite vergeben könnten, wären viele Billionen Dollar nötig. Vernünftige Kreditvergabe wäre auch nur an kreditwürdige Kunden möglich. Wo aber wären die? Alles in der Wirtschaft ist gegenüber den fiktiven Werten hoch verschuldet (außer Manager [mit 18,4 Mrd. US$ Boni für das Jahr 2008 allein in den USA, nach der New York Times vom 29 Januar], Provisionsjäger und einige erfolgreiche Spekulanten, die aufgrund sogenannten Insider-Wissens rechtzeitig auf “reale” Werte umgestiegen sind). An eine Wirtschaftsbelebung durch Rettungspakete an Banken von 300 oder 800 Mrd. zu glauben, ist lächerlich – in Deutschland wie in den USA. Das wissen auch die “Finanzexperten”. Was bezweckt man also wirklich? Hier kann noch geraten, können Wetten abgeschlossen werden. Wird Davos eine Antwort geben?
Was man am ersten Tag, an dem die Marschroute festgelegt wird, von dort zu hören bekam waren altbekannte Sprüche. Doch muß man, wie bei allen öffentlichen Signalen, auf die Nuancen achten. Michael Elliot, Editor von Time International fragte: “Hat das Ansehen der US außerhalb ihrer Grenzen gelitten?” und erhielt als Antwort des Podiums Warnungen über wachsenden Protektionismus und das Versagen einer multilateralen Herangehensweise im alten Verständnis des Wortes “multilateral”. Des weiteren Aussagen wie: “Es ist wichtig, daß die hier versammelten Führer nachhause gehen und daran arbeiten, weitreichende politische Maßnahmen zu finden, die es ihnen erlauben, ein nachhaltiges (‚sustainable’) Wirtschaftswachstum, Arbeitsplätze und eine Politik der Koordination der Volkswirtschaften in Gang zu setzen”. Muß man für eine solche Aussage “Elite-Mensch” oder “Führer” sein? Das Reizwort heißt “sustainable” und ist mit “Ökofaschismus” zu übersetzen.
Einer der Vorzeige-Schwarzen, Kuseni Douglas Dlamini, Chef der Organisationen: Anglo American South Africa, South Africa; Young Global Leader posaunte: “Wir brauchen einen neuen Sozialvertrag, der sich auf eine Politik der weitergehenden Ressourcen-Teilung stützt. Ohne einen globalen Konsens über ein Rohstoffmanagement braucht man nicht weiterzureden, weder im Hinblick auf den Nationalstaat noch dahingehend, wie wir unsere Gesellschaften regieren”. “Resource Sharing”, darum war es im Irak gegangen und geht es im Afghanistan und im Gaza-Streifen, vor dessen Küste man ausgerechnet große Erdgaslager gefunden hatte. Vor dem Hintergrund ist auch die europäische Gas-Krise zu verstehen, die der Orange-Boy in der Ukraine losgetreten hat und für die Putin im Westen die Prügel abbekommt. Das sollte weiteres Ressourcen-Sharing – wenn nötig – gegen den Willen der ursprünglichen Eigner vorbereiten.
Etwas ganz Neues trug Oberspekulant und Rauschgift-Promotor, George Soros, vom Soros Fund Management LLC vor: “In einem deflationären Umfeld kann das Gewicht der aufgehäuften Schulden das Bankensystem versenken und die Wirtschaft in eine Depression führen. Das muß auf alle Fälle verhindert werden”. Zu Deutsch: Kauft mir meine faulen Papiere ab – aber schnell! Das hat sich vor allem Frau Merkel für bestimmte Kunden mit bestimmten Pässen zu Herzen genommen. Der Wirtschaft, schon gar nicht der deutschen, hilft so etwas natürlich nicht – das wissen die Elitären, aber sagen dem Volk etwas anderes.
“Die ganze Welt ist eine in sich geschlossene Wirtschaft. Steuerliche Anregungen werden nicht funktionieren, wenn sie nicht koordiniert eingesetzt werden” meinte Justin Yifu Lin, Senior Vize-Präsident und Chef-Ökonom der Weltbank mit Sitz in Washington DC. Wie soll man sich die Koordination anders vorstellen als “durch eine Weltautorität”? Dagegen meint der Finanzminister Südafrikas nach dem Sturz Mbekis, Trevor Manuel: “Einer der größten Fehler wäre Multilateralismus”. Doch dann folgt sogleich die Klärung: “Wir haben Schuldner- und Gläubigerstaaten erlebt, und das muß sich ändern”. Wie? Welteinheitsstaat! Was ist daran “multilateral”? Daß alle ihm gleicherweise untertan sind. Das hatten sich die Chinesen anders vorgestellt. Aber auch Obama, einer der Spitzenkandidaten für den Vorsitz? Kofi Annan, Generalssekretär der Vereinten Nationen (1997-2006) und einer der Vorstände des Weltwirtschaftsforums 2009 sagte daher: “Eine bessere und engere internationale Koordination der Wirtschaftspolitik durch eine Stärkung des multilateralen System und eine entschlossene Zurückweisung des Protektionismus bietet den besten Weg, um die schlimmste globale Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg zu überwinden”. Hier geht es wieder gegen den Protektionismus und besagt nur: “die Gleichen dürfen weiter machen wie bisher, nur eben mit gleichen ‚Freiheiten’ in allen Staaten und Ländern”.
Und noch einmal Trevor Manuel aus dem neuen Südafrika: “Steuerliche Anregungen, die in vielen Ländern, auch in den USA angenommen wurden, sind wichtig, doch sind sie nicht genug um den wirtschaftlichen Niedergang aufzuhalten. In Fact, es besteht das Risiko, daß all diese staatlichen Interventionen zu nichts führen werden”. Da haben Sie’s. Die Pakete helfen der Wirtschaft nicht, nur den Soros und einigen Mitspekulanten und deren “guter Sache”. Auch Stephen S. Roach, CEO von Morgan Stanley und Hong Kong SAR jammert beredt über die größte Krise seit eh und je, die sie mit ihren Geldgeschäften so erfolgreich zuwege gebracht haben und für die es keinen “quick fix” mehr gibt. Deshalb für am “fixing” des Weltfinanzsystems und “dealing with unsustainable global imbalances” kein Weg vorbei. Und weiter: Um wirksam zu sein, benötige eine multilaterale “financial entity” Zähne. Er meint: “Das Problem ist, daß es keinen Erzwingungsmechanismus gibt, keine Strafen für Fehlverhalten. Niemand will die nationale Autorität preisgeben. Ohne eine multilaterale Einheit, die auch bellen und beißen kann, gelangen wir nirgendwo hin”. Na, bitte! Wir werden das Bellen und Beißen der Zentrale zu spüren bekommen, und schließlich von ihr aufgefressen werden. Schließlich hat man schon lange etwas von Übervölkerung vorgeklagt.
“Es ist leicht mit dem Finger auf die USA zu zeigen. Wir haben doch alle Nutzen von der Globalisierung gehabt. Hören wir auf Leute anzuklagen. Jetzt ist gemeinsames Handeln nötig” sagte der Young Global Leader aus der Türkei und CEO der Dogus Group, Ferit F. Sahenk und meint seines gleichen mit dem “wir”. “Das multilaterale Financial System braucht Stärkung und vor allem wirklichen Biß” faßte Michael J. Elliott das Ergebnis des ersten Tages zusammen. Aber es fehlte noch etwas. Natürlich, Klimaschutz! “Wir sind in einer Situation, daß der Klimawandel “mainstream” wird und alle Geschäftsentscheidungen beeinflußt”. Die Rettungspakete “dürfen nicht die Gelegenheit verpassen, grüne Energie voranzubringen” betonte Steve Howard, CEO der “Climate Group” des Vereinigten Königreiches (UK).
President Obama eilt bei seinen umweltpolitischen Zielen rasch voran, schrieb John M Broder der New York Times vom 26. Januar unter der Überschrift “Wachsender Streit zwischen den US Demokraten über die Klimapolitik”, aber “die Klimaerwärmung in Angriff zu nehmen erweist sich als schwieriger und teurer als die neue Abgasregelung für Autos, die er am Montag mit einem Federstrich besiegelte. Einige demokratische taten sich zusammen, um eine Gesetzgebung zu bekämpfen, von der sie annehmen, daß sie die Wirtschaft bei sich weiter schädigt”. Selbst “das UK verliert seinen Fable für erneuerbare Energie und stellt die künftige Energiesicherheit und die Klimaziele der Regierung in Frage, sagte Lord Smith der Financial Times am 27. Januar. In Deutschland fehlt dazu der Mut, wenn nicht schon die Einsicht.
Der frühere, inzwischen pensionierte Chef des Weltklimaschutzguru James Hansen von der NASA, der Atmosphärenforscher, Dr. John S. Theon, wandte sich erbost an die Öffentlichkeit, weil Hansen mit seinem lügnerischen Klimageschwätz die “NASA blamiere”. Weil ihm niemand “über den Mund gefahren sei”, müsse er, Theon, sich jetzt öffentlich der wachsenden Zahl internationaler Wissenschaftler anschließen, die die Angstmache über eine vom Menschen gemachte Klimakatastrophe widerlegen. “Ich füge meinen Namen gerne zu den Namen derer hinzu, die abstreiten, daß die Klimaerwärmung menschengemacht sei” schrieb Theon dem Minority Office beim Environment and Public Works Committee am 15. Januar 2009. Näheres dazu unter diesem Link.
Wie lange wollen Sie den elitären Lügnern noch glauben? Aber wem sonst, wenn man nicht selbst denkt?
Quelle: Der Spatz im Gebälk 01.02.09





32 responses so far ↓
1 stoiker // Feb 1, 2009 at 8:40
Ende des Ölzeitalters?http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/447733/index.do
2 Oswald Spengler // Feb 1, 2009 at 10:10
“Ende des Ölzeitalters?”
Sicher , oder denkst du dass es irgendeinen Kurzarbeiter bei BMW und künftigen Arbeitslosen interessiert ob die Welttemperatur um 0,7 Grad steigt ? Nein, die Zeiten der Luxusprobleme sind jetzt vorbei, das System ist zu teuer geworden.
Ein Wandel wird sich aber nur unter großem Leid und gewaltigen Opfer vollziehen, wohin der Wandel geht ist noch nicht klar.
Das große Finale wird wohl mit der Wahl Netanyahus eingeläutet.
http://www.haaretz.com/hasen/spages/1060361.html
Nein, Island und Ungarn zeigen die Zukunft der BRD.Nichts mehr.
3 Tand und Schande // Feb 1, 2009 at 11:27
Ein winzig kleine Möglichkeit des Aufbegehrens gegen die Lügner und Verbrecher bleibt uns noch.
Wir müssen zu allen Wahlen gehen und konsequent NPD wählen. Auch wenn man sich mit dieser Partei nicht idendifiziert – sie ist derzeit die einzige, die den ewigen Abzockern und Futtertroginhabern noch Magenschmerzen bereitet. Daher auch die vielen Haß- und Lügenkampagnen.
Für jeden NPD-Funktionär (und sei er noch so mittelmäßig), der in ein Parlament gewählt wird fliegt ein alter Bonze raus. Und nur das allein zählt derzeit.
4 chewbacca // Feb 1, 2009 at 12:16
Guter Bericht. Danke.
5 Meckerer // Feb 1, 2009 at 12:18
Kann man nur warten bis uns die OMF-BRD vollends enteignet.
Ja zum wählen müssen wir alle, auch die Unentschlossenen die Hemmung haben bei rechten Parteien das Kreuzle zu machen.
6 Blücher // Feb 1, 2009 at 12:45
@Tand und Schande
“Für jeden NPD-Funktionär (und sei er noch so mittelmäßig), der in ein Parlament gewählt wird fliegt ein alter Bonze raus.”
Der neue NPD-Bonze wird sich ganz schnell an Privilegien,Dienstwagen und Diäten gewöhnen.
Sollte er aber eigene Wege gehen wollen,sollte er tunlichst Badewannen meiden,auf gar keinen Fall Fallschirm zu springen oder VW-Phaeton fahren.
Ihre hochgelobte NPD ist nichts weiter als ein von Geheimdiensten gegründeter und finanzierter Spitzelverein,welcher lediglich die Aufgabe hat,Deutschland zu diskreditieren.
Schon das Erscheinungsbild verursacht Brechreiz.
Die werden den Karren nicht aus dem Dreck ziehen,sondern uns restlos dem Gespött der Weltöffentlichkeit preisgeben.
Wenn ich Parteivorsitzender der NPD wäre,würde ich zuerst auf das Äußere meiner Mitglieder achten.
Mit solchen Bildern locken sie keinen hinterm Ofen vor.
http://www.dailymotion.com/video/x1gp87_panorama-neonazis_news.
(Ich bin weder Fan von Panorama noch der Moderatorin,jedoch diese Originalaufnahmen sind nicht gestellt)
Cui bono.
7 jochen // Feb 1, 2009 at 13:04
Netanjahu, würde er nochmals gewählt, wird der sein der glaubt die güldenen Kleider an zu haben. In Wahrheit wird er nackt sein, so wie die Figur aus dem Märchen. Die, die ihm das sagen werden sind die Palästinenser. Und das wird ihm doppelt weh tun!
8 Tand und Schande // Feb 1, 2009 at 13:40
Ich lobe die NPD keineswegs über den grünen Klee und bin von ihrem derzeitigen Erscheinungsbild und der möglichen Spitzeldurchseuchung ebenso wenig angetan wie Sie.
Allerdings gehe ich davon aus, daß der Einzug von NPD-Funktionären in die Parlamente einen heilsamen Schock auslöst und einen erzieherischen Effekt bei den alten Bonzen – die derzeit schalten und walten wie sie wollen – auslöst.
Wenn erst mal die Angst umgeht, das Volk könnte aufwachen, dann überlegen die sich ihre Gaunereien dreimal und verstossen nicht mehr ganz so hemmungslos gegen Recht und Moral.
Ich wähle die NPD nicht, weil ich diese Partei so über alles liebe, sondern weil ich sie als Medizin gegen die alten Bonzen-Gauner ansehe.
Aequis aequus
9 Blücher // Feb 1, 2009 at 14:32
@Tand und Schande
Als Medizin ist die NPD genau wie DVU denkbar ungeeignet.Das würde dem Patienten nur schaden wenn nicht gar töten.
Die Republikaner zu Schönhubers Zeiten hatten ein gewisses Potential,wie ich in meinem damaligen Umfeld feststellte.
Zumal Franz Schönhuber eine charismatische Figur war.Cui honorem, honorem.
Aber auch dort geht es nur noch um Pöstchen und Sprechblasen.
Aber bitte,doch nicht die NPD.
Was not tut,wäre eine “Bewegung”,in der sich jeder wiederfindet,und nicht diesen glatzköpfigen Bürgerschreck.
Eine “Bewegung”gab es schon mal in Deutschland und der Erfolg bis 39 gab ihr recht.
Angesichts des Treibens der rechten Splitterparteien würden sich Dr.Goebbels und Adolf Hitler im Grabe umdrehen.
10 Tand und Schande // Feb 1, 2009 at 14:45
@Blücher
Donald Rumsfeld hat bei einem Truppenbesuch einem Soldaten, der sich darüber beklagte, daß die Ausrüstung Mängel habe und nicht auf dem höchsten Stand der technischen Möglichkeiten sei einmal erwidert:
“Wir müssen mit dem Zeug in den Krieg ziehen, das wir haben und können nicht ewig auf das warten, was wir gerne hätten.”
Ähnlich ist es auch mit den rechten Parteien.
Wir müssen die wählen, die wir derzeit haben und können nicht warten daß uns eine gütige Märchenfee über Nacht die absolute reche Superpartei bringt.
Also heißt es improvisieren: Jetzt NPD wählen um den Bonzen ein wenig Feuer unter dem Arsch zu machen und gleichzeitig dafür arbeiten, daß in Deutschland eine vernünftige Rechte Partei enstehen kann.
Wer jetzt nämlich gar nichts macht und sich zuhause im stillen Kämmerlein einschließt und nicht wählt, der wählt die alten Bonzen und betreibt das Geschäft der altbekannten Gauner.
11 Rübenemokrat // Feb 1, 2009 at 14:47
Seit dem Wahlergebnis in Hessen steht fest, daß es auch im Bunzeltag eine schwarz-gelbe Regierungskoalition geben wird. Man könnte sich das Schmierentheater (Wahlkampf) wirklich sparen.
Und ein vermeintlich schwuler als Außenminister in der BRD ist auch längst überfällig!
12 Hermann Ludwig // Feb 1, 2009 at 14:55
Blüchers Panorama-Beitrag ist dreht sich nicht um Veranstaltungen des Vorsitzenden einer zeitgenössischen Partei, sondern um das Wirken des Preisträgers Thomas Kuban (”Leuchtturm für besondere publizistische Leistungen“, verliehen vom „Netzwerk Recherche“). Der recherchiert nämlich investigativ. Das Staatsfernsehen stellt in atemlosen Stakkato fest: „Recherchen mit hohem persönlichem Risiko. Doch nur so lässt sich ein Blick in die
abgeschirmte Neonazi-Szene gewinnen. Nur so wird ihr Treiben enttarnt.“
Kuban hatte Szenen eines Konzerts in Belgien enttarnt, wo glatzköpfige, männliche Personen die Freikorps-Version des Heckerlieds gröhlten: O-Ton: „Blut muss fließen knüppelhageldick. Und wir scheißen auf die Freiheit dieser Judenrepublik.“ Nun ist Belgien eine Monarchie und keine Republik, aber gut.
Später folgen Einblicke in eine Veranstaltung mit NPD-Funktionären, gezeigt werden zwei Personen, die als Norman Bordin und Matthias Fischer vorgestellt werden. In diesem Zusammenhang stellt Kuban fest, daß deren Partei „Kinderfeste organiert“ und „bei einer SS-Gedenkveranstaltung vertreten“ gewesen sein. Unmittelbar darauf singen wieder männliche Glatzen. O-Ton: „Adolf Hitler, steig hernieder, und regiere Deutschland wieder. Zum Himmel heben wir die Hand, für Führer, Volk und Vaterland.“ Weiterer O-Ton: „Sieg Heil, Sieg Heil, Sieg Heil…“ Die Verbindung zur NPD stellt dabei offenbar der „Musiker Edei“ her, der auch schon bei „einem NPD-Fest, dem Bayerntag aufgetreten“ sei.
http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2007/erste5118.pdf
Lieber Blücher, es gibt wahrscheinlich viele Gründe, speziell die oben besprochene Partei nicht zu wählen. Mich interessiert diese Frage nicht. Dennoch kann ich Ihnen versichern: Der Beitrag von Panorama liefert dazu keinen. Sondern für mich einen weiteren, die Demokraten bei ihren Wahlen ganz in Ruhe zu lassen.
P.S.: “Wie lange wollen Sie den elitären Lügnern noch glauben? Aber wem sonst, wenn man nicht selbst denkt?”
Persönlich würde ich den elitären Lügnern gern per sofort nicht mehr glauben. Ich hatte aber gehofft, stattdessen dem Spatz vertrauen zu dürfen!
13 Dr. H. G. // Feb 1, 2009 at 15:44
@Blücher:
Na dann gründen sie doch mal ihre “Bewegung” – keine neue Splitterpartei natürlich, sondern eine Massenbewegung!
Mitglied in Ihrer Bewegung darf man dann sicher nur sein, wenn man immer anständig, am besten im Trachtenanzug herumläuft.
Merken Sie denn nicht selbst, dass Sie ein hohler Dummschwätzer sind?
Die NPD kommt ganz gut ohne Schwätzer und “Geistesgrössen” Ihrer Art zurecht.
Sie würden der Bewegung nur schaden. Jedenfalls passen sie sicher besser in die CDU – da haben Sie dann auch zugleich Ihre Massenbewegung (wenn auch etwas schlafmützig, hinterwäldlerisch und klerikalreaktionär, so doch wenigstens Masse – politisch gebildet durch Massenblätter wie BILD und langweilige schwarze Hetzdummblätter wie den Bayernkurier).
Und wenn ein von mir gewählter Abgeordneter der NPD meine politischen Interessen mehr vertritt als die derzeit in den Parlamenten sitzenden Abgeordneten der Blockparteien des brd – Systems, dann gestehe ich diesem auch neidlos seine Diäten und seinen Dienstwagen zu.
14 ZERBERUS I. // Feb 1, 2009 at 16:01
@Blücher – Volle Zustimmung!
@ TuS – Sie irren.
Hochinteressanter Bericht vom Spatz.
In den gleichgeschalteten Systemmedien für die Sklaven findet man solche Informationen natürlich nicht.
Habe das sofort an einen befreundeten Handwerksmeister eines kleinen, alteingesessenen, deutschen Familienunternehmens weitergeleitet, das kurz vor dem Konkurs steht, als Beilage für das Schreiben an seine Verräterhausbank.
15 Blücher // Feb 1, 2009 at 17:18
@Dr.H.G.
Daß Sie mit meinem Beitrag nicht einverstanden sind,damit kann und muß ich leben.Aber mich deswegen als hohlen Dummschwätzer zu bezeichnen,kennzeichent Sie als einen typischen Linken.Denen fällt mangels Argumenten auch meist nichts Besseres ein.
Ich würde gern besagte Bewegung gründen,aber dieses ist mir aus vielerlei Gründen versagt.
Weder bin ich ein begnadeter Rhetoriker noch verfüge ich über Charisma.
Aber über diese Eigenschaften verfügt auch kein
Herr Apfel oder Herr Voigt.Und das NPD-Fussvolk einschliesslich VS-Bütteln auch nicht.
Aber diese Eigenschaften brauchen Sie.
Bundestagspräsident Jenninger: „War Hitler nicht wirklich ein Führer, wie er einem Volk nur einmal in tausend Jahren geschenkt wird?
Nun,ich bin nicht dieser Führertyp,aber Sie auch nicht.Aber so einen Führertypen brauchen Sie,um etwas zu “bewegen”.
Ich bin der Wähler aus der Mitte der Gesellschaft,den Sie ansprechen müssen.
Der typische kleine Mann von der Strasse.
Mit Beschimpfungen wird das nichts.
ÜBERZEUGEN Sie mich.
Argumentieren Sie .
Nennen Sie mir gute Gründe,warum ich die NPD favorisieren sollte.
Also,husch,husch noch mal zurück und dann von vorn.
@Tand und Schande
Ich werde einenTeufel tun,meine Stimme einer restlos von Geheimdiensten unterwanderten und gesteuerten Partei wie der NPD zu geben.
Die NPD wurde Mitte der 60er Jahre vom englischen und deutschen Geheimdienst gegründet und bis heute von diesen “geführt”.
Aus diesem Grund wird sie auch nicht,wie so oft vollmundig verkündet,verboten,sondern wird noch sehr lange die deutsche Parteienlandschaft verunzieren.Und zwar ziemlich erfolglos.
Nur schade um einige Mitglieder und Wähler,welche mit lauteren Absichten dieser Partei ihr Vertrauen schenken,aber wie hieß es”Den Teufel spürt das Völkchen nie,und wenn er sie beim Kragen hätte.”
16 Blücher // Feb 1, 2009 at 17:43
Nachtrag zu 15
http://www.hagdise.de/forum/npd01.htm
http://www.guardian.co.uk/world/2002/aug/13/johnhooper
17 Blücher // Feb 1, 2009 at 18:13
Die V-Männer in der rechten Szene – einige Beispiele
Vor dem Landgericht Düsseldorf sagte 1972 der Verfassungsschutzagent
Helmut Krahberg aus, Mitglied einer terroristischen “Europäischen
Befreiungsfront” (ELP). Kronberg war Kronzeuge im Prozess gegen die
neun Mitglieder der neonazistischen Bande. Er erklärte, er habe die ELP
“indirekt mitbegründet” und sei Mitglied des Vorstands gewesen. Der
Spitzel blieb als “Agent provocateur” straffrei.
Hans-Dieter Lepzin aus Peine, Mitglied der verbotenen NSDAP/AO, sorgte
1977 für den nächsten Skandal. Lepzien, der “Sicherheitsexperte” der
Gruppe, hatte persönlich die Bomben gebaut, die am 2. September und 3.
Oktober 1977 vor Justizgebäuden in Flensburg und Hannover explodierten
- ein Anschlag, der in der Presse zunächst der linken Szene angelastet
wurde. Lepzien wurde zu dreieinhalb Jahren verurteilt, musste seine
Strafe jedoch nicht verbüßen.
1983 offenbarte sich in Berlin Werner Lock der Polizei, ebenfalls ein
V-Mann. Er berichtete von einem konspirativen Treffen am 17. Juni 1977,
bei dem Nazi-Terroristen der “Wehrsportgruppe Hoffmann” und der
“Deutschen Aktionsgruppen” des Manfred Roeder Absprachen für Anschläge
und Überfälle getroffen hatten. Ein Zehntel der Anwesenden Nazis bei
diesem Treffen waren V-Männer.
Werner Gottwald – Deckname: Reiser – sorgte für den nächsten Skandal.
Seit Anfang der siebziger Jahren war er V-Mann des Verfassungsschutzes
in der Neonazi-Szene und vermittelte mit Wissen der Behörde
Waffengeschäfte. Unter anderem orderte er Faustfeuerwaffen,
Maschinenpistolen, Handgranaten und Plastiksprengstoff im Wert einer
halben Million Mark. Gottwald arbeitet in der Registraturabteilung des
Bauordnungsamtes Oldenburg und war in der Gewerkschaft und im
Gesamtpersonalrat der ÖTV. Erst als sein Name im Bundestagswahlkampf
1980 auf Platz 12 der NPD-Landesliste auftauchte, erlebte er einen
Karriereknick.
Die heute verbotene Nazi-Partei “Nationalistische Front” hätte ohne den
Verfassungsschutz vermutlich gar nicht gegründet und aufgebaut werden
können. Das niedersächsische Landesamt sprach im Juli 1983 Norbert
Schnelle an, ein Mitglied der Bielefelder “Jungen Nationaldemokraten.”
Schnelle ließ sich zum Schein als V-Mann anwerben und das
Informationshonorar in die Kassen der Nazi-Partei fließen, 500 Mark im
Monat, steuerfrei sowie Sonderzuwendungen. Die Nazis kauften
Gebrauchtwagen, Kameras und Kassettenrecorder und mieteten ein Haus in
Steinhagen an. Pikant war, dass der V-Mann-Führer seinen “Agenten”
Schnelle vor Hausdurchsuchungen warnte.
Das niedersächsische Landesamt für Verfassungsschutz sorgte wenig
später für den bis dahin größten Skandal. Die Behörde hatte 1978 einen
Sprengstoffanschlag auf die Mauer der Justizvollzugsanstalt Celle
inszeniert, mit dem man versuchte, eine Befreiung des Gefangenen Sigurd
Debus vorzutäuschen. Der damalige Abgeordnete der Grünen, der heutige
Bundesumweltminister Jürgen Trittin, sprach von einem
“Lockspitzelsystem”, “mit dem keine Straftaten verhindert oder
aufgeklärt, sondern versucht wurde, Dritte zu neuen Straftaten
anzustiften.” Der SPD-Vertreter im Untersuchungsausschuss zu der
Affäre, Willi Walke, resümierte, an der Regierungserklärung, die den
Anschlag im Auftrag des Verfassungsschutzes rechtfertigen sollte,
“stimmt bis auf das Datum und die Anrede überhaupt nichts.” Eine
Bemerkung, die Bundesinnenminister Otto Schily heute zum Nachdenken
anregen sollte.
Anfang der 90er Jahre war Michael Wobbe “Sicherheitsbeauftragter” der
“Nationalistischen Front”. Wobbe, ebenfalls ein V-Mann des
Verfassungsschutzes, reiste quer durch die Bundesrepublik, verkaufte
Nazi-Devotionalien und gründete mehrere “Kameradschaften”. In Füssen
zum Beispiel stiftete er Jugendliche zu Straftaten an und verriet sie
anschließend seinem V-Mann-Führer. Wobbe wurde 1994 enttarnt und
abgeschaltet. Er lebt heute unbehelligt und unter anderem Namen in der
Nähe von Berlin.
Auch der Solinger Kampfsportlehrer Bernd Schmitt arbeitet als V-Mann
des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes. In seinem “Deutschen
Hochleistungs-Kampfkunstverband” gingen prominente Nazis ein und aus,
warben um Sympathisanten und ließen sich für den Straßenkampf schulen.
Sportler des Verbands traten bei Nazi-Veranstaltungen als Ordner auf.
Der damalige Innenminister Schnorr musste zugeben, dass der V-Mann
Schmitt verdächtige Neonazis vor Hausdurchsuchungen gewarnt hatte.
Das Berliner Landesamt für Verfassungsschutz wurde selbst von
“befreundeten” Behörden wie dem Landeskriminalamt noch nie besonders
ernst genommen. 1998 verdächtige man einen hohen Polizeiführer
fälschlicherweise der Mitgliedschaft bei der Scientology-Sekte. Einzige
Quelle: ein dubioser V-Mann. Im Jahresbericht des Staatsschutzes 1997
wurde berichtet, dass der Verfassungsschutz “so gut wie gar keine”
Ermittlungshinweise an die Polizei zur strafrechtlichen Aufarbeitung
weitergegeben hatte. Die Informationen des VS seien insgesamt wenig
hilfreich. “Wenn wir nicht eigene Aufklärer hätten, sähen wir häufig
recht blass aus”, hieß es aus dem Berliner Polizeipräsidium.
Das Spitzelsystem fördert die Subkultur
Konsequenzen werden nicht gezogen. Im März 1999 kündigte das
brandenburgische Landesamt für Verfassungsschutz vollmundig an, künftig
die rechte Szene gezielt mit V-Leuten unterwandern zu wollen. Noch in
demselben Jahr später wurde einer der gefährlichsten Neonazis in
Brandenburg, Carsten Szczepanski alias “Piato”, als V-Mann enttarnt.
Szczepanski wurde wegen versuchten Mordes zu acht Jahren Haft
verurteilt und habe, so das Gericht, eine “tiefverfestigte
rechtsradikale, neofaschistische, gewaltverherrlichende und
menschenverachtende Gesinnung.” Er sei der “Führer der Meute” gewesen.
Offenbar menschliche Qualitäten, die ihn als V-Mann geeignet machten.
Noch im Knast war er angeheuert worden.
Zur selben Zeit flogen der NPD-Landtagskandidat Michael Grube aus
Grevesmühlen und der Thüringer Neonazi Thomas Dienel, einer der
umtriebigsten Aktivisten der Szene, als V-Leute auf. Der Thüringer
Verfassungsschutzchef Helmut Roewer musste, selten genug, daraufhin
seinen Schlapphut nehmen. Die Thüringer Nazi-Szene, der Verdacht liegt
nahe, wäre ohne den Verfassungsschutz völlig bedeutungslos. Sowohl Tino
Brandt, der Chef der “Thüringer Heimatfront” – laut VS der einzig
aktiven Nazi-Gruppe in Thüringen, als auch der Anführer der verbotenen
Organisation “Blood&Honour” waren V-Leute.
18 Loreley // Feb 1, 2009 at 18:56
An Blücher und andere salbungsvollen Redner.
Man kann im Augenblick nichts anders wählen. Sollte diese Partei in den Bundestag einziehen, so hätten viele national denkende Menschen einen Fuß in der Tür. Es gibt bestimmt genug Menschen, die Ideen haben und sich einbringen würden. Doch dieses System zwingt jeden ins soziale Abseits. Nur wennn man Zeit hat und finanziell abfgesichert ist, kann man sich mit diesem System anlegen. Siehe Frankreich und Östereich. In den 90 iger Jahren haben sich nach den Wahlerfolgen der Reps viele gute Köpfe gemeldet und bei den Reps mitgemacht. Viele sind nicht nur an den Aufschneidern gescheitert, sondern auch daran , daß man ihnen schlicht und einfach die Lebensgrundlage entzogen hätte. Selbst einem Uniprofessor hat man seinen Lehrauftrag entziehen wollen. Kennen wir doch alles. Je größer die Wahlerfolge der NPD, umso mehr Menschen trauen sich dann hier mitzumachen. Nationale Ideen müssen zur Normalität führen. Viele haben doch Angst den Namen dieser Partei laut auszusprechen. Wie in der DDR. Auch der Einwand, daß sich die Parteibonzen von den verdienten Geld teure Anzüge und Autos kaufen, ist kindisch. Mit Jeans und Tretroller wirkt man als Parlamentsabgeordneter doch eher lächerlich. Außer du vielleicht.
19 Schlesier // Feb 1, 2009 at 22:52
@ Loreley
Sehr wahr. Diese gegenwärtige, gegen das eigene Land gerichtete Politik, ist mir zu wider. Man wird offen belogen und bestraft, wenn man die Lügen zurückweist. Eine rechte Partei, die für politisches Gleichgewicht sorgt, ist dringend notwendig.
20 PA // Feb 2, 2009 at 0:16
Früher gab es “grüne Männchen”, heute “grüne Energie” …
21 die Hinkende // Feb 2, 2009 at 7:19
@ Loreley
Absolute Zustimmung, Ihr Beitrag bringt es auf den Punkt.
22 Eichenlaub // Feb 2, 2009 at 7:35
@ Tand und Schande
Willst Du die BRD verbessern, oder abschaffen? Ich wäre für zweiteres, bei Dir bin ich mir nicht sicher.
23 Lucifer // Feb 2, 2009 at 7:57
Der ständige Hinweis darauf, die NPD wäre spitzel-verseucht und daher nicht unterstützungswürdig, ist eindeutige Zersetzungsarbeit. Natürlich gibt es Verräter; wie überall und zu allen Zeiten. Aber wenn die NPD zur Volksbewegung wird, sind diese Verräter letztlich machtlos. Das allerdings liegt ganz an der Gesellschaft – ob sie den Weg des derzeitigen Irrsinns weitergehen möchte, oder nicht!
24 Blücher // Feb 2, 2009 at 8:57
@Lucifer
“Aber wenn die NPD zur Volksbewegung wird.”
Der Tag ist nicht in Sicht.
Bei dem Anblick kriegt man ja den bereits erwähnten Brechreiz.
Volksbewegung,daß ich nicht lache.
http://www.dailymotion.com/video/x39da5_npddemo-in-kw
Wen wollen Sie denn damit erreichen ?
25 Hermann Ludwig // Feb 2, 2009 at 10:41
Übrigens, Fräulein Dagmar: Nicht nur der Papst wird zurücktreten
http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1265157.html ,
sondern auch der Aktienmarkt wird in diesem Jahr den Rückwärtsgang beibehalten und weiter zurücksetzen:
http://www.snopes.com/business/bank/superbowl.asp
http://tradingbird.onvista.de/DAX_%28PERFORMANCE-INDEX%29-846900-news/Up_or_Down_-_Am_Sonntag_entscheidet_es_sich_%21-2827
Denn soeben gewannen die Pittsburgh Steelers (AFC).
http://www.zeit.de/news/artikel/2009/02/02/2721359.xml
Nur die von Herrn von Thadden in Hannover (Personalunion mit England) gegründete Partei bleibt, was sie immer war.
26 Hermann Ludwig // Feb 2, 2009 at 10:43
Und das Staatsfernsehen auch! Das bleibt auch, was es immer war! Jede Wette!
27 Dagmar // Feb 2, 2009 at 13:41
Jetzt bitte gerade nicht, Herr Ludwig. Wir haben hier den Symptomen nach Verdacht auf Angina pectoris oder TIA. Wollen wir hoffen, daß wir es in den Griff bekommen, sonst sehe ich schwarz für Europa nächste Woche:
http://news.bbc.co.uk/2/hi/south_asia/7864999.stm
Mit einem Sitz der Weltautorität auf dem Dach der Welt wäre ich einverstanden. Das Klimachaos in China kriegen wir ohne eine zügige Rückkehr zur Agrarwirtschaft nicht in den Griff.
http://news.xinhuanet.com/english/2009-02/02/content_10752167.htm
Voraussetzung wäre ein zügiger Militärputsch zum Nutzen des Volkes!
http://www.ftd.de/politik/international/:Sorge-vor-Unruhen-Peking-bringt-Milit%E4r-auf-Linie/468889.html
PS:
Ansonsten mv = pq, Sie hatten ja so recht, Herr Ludwig.
http://www.guardian.co.uk/business/dan-roberts-on-business-blog/interactive/2009/jan/29/financial-pyramid
28 Hermann Ludwig // Feb 2, 2009 at 19:23
Schön, daß die BBC von der Erleichterung der Millionen Tibeter zu berichten weiß, weil es Seiner Heiligkeit wieder besser geht. Und fantastisch, daß der von den Schutzgottheiten einmütig zum geistigen und weltlichen Oberhaupt erkorene uns hier in der OMF und Italien (ehem. Kirchenstaat) schon am Wochenende besuchen kommt. Das
http://klartext.macbay.de/Diesellog/weblog/wp-content/XContainer//wir_sind_papst.jpg
ist dann ja wohl verziehen! Wenigstens einer!
Aber auch Elfriede tut in ihrem Beritt verstärkt das ihre, um weitere Fehlentwicklungen rückhaltlos anzuprangern:
http://www.abendblatt.de/daten/2008/12/30/999810.html
Wollen wir nur hoffen, daß der insgesamt optimistisch stimmende Bericht der BBC rechtbehält und wir alle noch recht lange Grund zur Erleichterung haben.
Erleichterung, aber kein Nachlassen! Nicht nur bei bei der Angina Pectoris soll man auf das Buddenbrook-Syndrom achten. Schon seit es Herrn von Thaddens Partei gibt, weiß man:
„In freien Völkern tragen Lehrer, Schriftsteller, Geistliche, die Männer von
Presse, Radio, Fernsehen, Film und Theater das Entscheidende zu ihrer (Mentalitäts-)
Bildung bei.“
http://www.uni-bamberg.de/fileadmin/uni/verwaltung/presse/Publikationen/uni.vers/uni.vers10/05_Kirt_univers_10.pdf
Jaha! Ein Land, das Medien hat, braucht* keinen Militärputsch zum Nutzen des Volkes!
P.S.: Ich hatte dem echten Fritzle einmal nachzuweisen versucht, was aus meiner Sicht die Gründe der nichtdialogförmige Tempelaustreibung der Taubenhändler eher nicht gewesen sind. Es handelte sich um eine klar scholastisch gefärbte Diskussion – bis sie Colère, die Geldmenge und die Rotchinesen ins Spiel brachten:
http://de.altermedia.info/general/der-spatz-im-gebalk-denken-nicht-die-sonne-bringt-es-an-den-tag-scheinvermogen-270408_13996.html#comment-270418
Die Verantwortung für mv = pq tragen Sie dann aber bitte auch selbst, Fräulein Dagmar! Die Engländer können da nichts zu.
*brauchen schon, aber die Kameraden hören wohl lieber BFBS und AFN.
29 Tand und Schande // Feb 2, 2009 at 20:30
Ich will ein besseres Deutschland. Wie viel “Ähnlichkeit” das mit der derzeitigen BRD hat, kannst Du Dir sicher vorstellen.
30 Dagmar // Feb 3, 2009 at 12:10
Man kann nur hoffen, daß Herr Ratzinger nächste Woche endlich von seiner Unfehlbarkeit Gebrauch macht und mit seinen Anhängern zum Buddhismus übertritt.
Abweichler wie Hans Küng, Sandra Maischberger und Herr Lehmann sollen mal sehen, wie sie ohne höheren Beistand in ihren Geheimbünden mit den konkurrierenden Eingottfanatikern zurecht kommen. Viel Glück schon mal!
http://info.kopp-verlag.de/news/lautlos-im-visier-muslime-bereiten-terroranschlaege-auf-rotary-und-lions-clubs-vor.html
31 Völkischer Beobachter // Feb 3, 2009 at 20:42
@ Hermann Ludwig:
In dem von Ihnen erwähnten Strang fand ich folgenden Beitrag:
Und heute, ein Dreivierteljahr später, werden wir Zeugen, wie die Schuldner die Gläubiger vor dem Bankrott retten.
Fragt sich nur, womit!
Ganz schön verwirrend, was?
32 Lodmund // Feb 3, 2009 at 22:26
@ 15
Die NPD ist wohl, wie von Ihnen bezeichnet. Ich bin ebenso kein begnadeter Redner oder Agitator. Aber die mieseste Oppositition ist besser, als gar keine solche! Wenigstens ein paar winzige Krümel Sand ins schmutzige Getriebe!
Jetzt dürfte mich Dr.H.G.leich fressen.
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