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Der Spatz hatte letzte Woche eine dpa Meldung vom 31. März zur “Sprachangleichung” zitiert. Diese Meldung ließ sich hernach bei dpa nicht mehr auffinden. Möglicherweise war es eine Ente, was aber der Sache, der Demontage der Deutschen Sprache, kaum den Stachel nimmt. Dagegen bestätigte sich das Fehlen der Souveränität Deutschlands, für das der Spatz als Beispiel auf das russisch-amerikanischen Militärmanöver “Torgau” auf deutschem Boden ohne deutsche Beteiligung verwiesen hatte.
Die US-Regierung wird nämlich künftig Zugriff auf Daten deutscher Bürger erhalten. Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) unterzeichneten am 11.3.2008 ein Abkommen mit US-Regierungsvertretern (US-Heimatschutzminister Michael Chertoff und Justizminister Michael B. Mukadey) über Datenlieferungen, die – wie nicht anders zu erwarten – zunächst nur auf die Terrorabwehr beschränkt bleiben sollen. Doch was heißt schon “Terrorabwehr”? Nach dem Abkommen werden Erkenntnisse über “Gefährder” – ausdrücklich “präventiv” – ausgetauscht, also über Personen, denen Geheimdienste vorwerfen, sie könnten möglicherweise Straftaten begehen. Zu den gelieferten Daten gehören auch Fingerabdrücke und DNS-Spuren. Nach dem Willen beider Regierungen soll dies nur ein erster Schritt sein, dem andere folgen. Die Vertragspräambel sieht vor, daß sich sämtliche EU-Staaten dem Abkommen anschließen und dabei den “Prümer Vertrag” zugrunde legen. Nach diesem tauschen die EU-Staaten unter sich praktisch sämtliche gespeicherten Daten aus bzw. erlauben sich gegenseitig den Zugriff auf die nationalen Datenbanken.
Im Deutschlandfunk erläuterte der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar die Bedeutung des Abkommens: Es gehe nicht nur um Daten von Schwerverbrechern, sondern um sämtliche Angaben über Asylbewerber, Visumantragsteller, “aber auch Personen, die ohne Fahrschein aufgegriffen worden sind und deren Personalien man sicherstellen will oder auch um Demonstranten wie in Gorleben…”, oder bei Demos gegen US-Militäreinrichtungen oder gegen Folterungen.
Solche Schutzmaßnahmen werden angesichts der Auswirkungen der laufenden Geldkrise immer hektischer vorbereitet. Die Finanzkrise wird inzwischen schon allgemein akzeptiert. Die Öffentlichkeit wird auf der Suche nach neuen Reizen inzwischen vermehrt auf Altersarmut und Rentenprobleme eingestimmt. Dabei will man Alt gegen Jung ausspielen. Natürlich müssen die Jungen später die Alten ernähren – wer sonst? – wie schon die Alten die Jungen aufgezogen haben, allerdings in weit geringerer Zahl, als es die Eltern der Alten einst taten. Wenn man den Alten etwas vorwerfen kann, dann doch nur, daß sie den Jungen die erforderlichen Produktionsmittel vorenthalten haben, mit denen sie ihre eigene und die Versorgung der Alten mit Leichtigkeit geschafft hätten. Der Ausbau der Kernenergie wurde gestoppt, jetzt kommt noch der Ausstieg aus der Kohle, ohne daß irgendeine ernsthafte Alternative in Sicht wäre. Die Landwirtschaft wurde, um die Lebensmittelpreise (aber nicht die der Bauern) anzuheben, zurückgefahren. Die Lebensmittelvorräte gegen Krisen wurden aufgelöst. Der ideologische Klimawandel (wegen des CO2) richtete sich gegen eine segensreiche Erwärmung, ohne die viel wahrscheinlichere baldige Abkühlung mit verheerenden Folgen in Rechnung zu stellen.
Vom Ausmaß der Geldkrise ist kaum noch die Rede. Kaum einer will wissen, wie viel Geld tatsächlich vernichtet wurde und wer diese Vernichtung wann und wodurch betrieben hat. Selbst über die realen Bankenverluste werden unterschiedliche Zahlen gehandelt. Der Internationale Währungsfond (IMF) rechnet derzeit mit ca. 1.000 Mrd. US-Dollar. Jim Willie von “Golden Jackass” hat schon vor einigen Monaten von ca. 3.000 Mrd. US$ gesprochen. Und wer weiß schon, wie viele es tatsächlich sind. Wesentlich ist, daß die Zahlen ständig zunehmen. ManagerMagazin: “2.500 Milliarden Dollar in Gefahr. Die Finanzkrise erreicht kaum vorstellbare Rekordwerte. Rund 2.500 Milliarden Dollar sollen Investoren in krisengeschüttelten US-Hypothekendarlehen versenkt haben. Ein großer Teil davon wird wohl erst in den kommenden Monaten so richtig Probleme bereiten”. GEAB 24 berichtet schon von 10.000 Mrd. US-Dollar an wertlosen “Ghost-Assets” oder Scheinvermögen: “Globale Finanzkrise – Sparer und Investoren ertrinken in “Scheinvermögen” in der Höhe von 10.000 Milliarden USD”. Es handelt sich aber nicht nur um US-Subprime-Hypotheken.
Schon erhebt sich ein Wind bei Staatsanleihen. Einige Staatsanleihen aus dem Euro-Raum (Italien, Spanien, Irland) lassen sich kaum mehr am Markt absetzen. Scheinbar finden nur noch US- und deutsche Staatsanleihen einen Markt. Wenn diese auch noch kippen, ist die Katastrophe (wörtlich: Umkehr) perfekt. Dann beginnt die Flucht aus dem Geld in die nicht vorhandenen Sachwerte. Die rasch steigenden Rohstoffpreise stimmen bereits das Lied an. Aber nein, nicht unsere Spekulanten sind Schuld, die Chinesen fahren und fressen zu viel. Es sind immer die anderen und der kleine Mann, der Untertan der Nadelgestreiften, brüllt mit.
Nach Auffassung von LEAP/E2020 wird bis Ende 2008 auch das System der Pensionsfonds zusammenbrechen und das ganze Gebäude der kapitalfinanzierten Rente (an sich schon ein Hirngespinst denkunfähiger Schwachköpfe) mit sich reißen. Denn gerade jetzt erreicht die erste große Welle der geburtenstarken Jahrgänge in den USA, Europa und Japan das Rentenalter. Die Pensionsfonds werden einbrech, wenn sie auf Dauer große Summen an ihre Versicherten auszahlen müssen. Die Finanzkatastrophe bedingt die Altersarmut.
Aber es geht nicht nur um “lukrative” Derivat-Papiere und Pensionsfonds. Man munkelt, zum Beispiel das Handelsblatt, die EZB wolle wie schon die Federal Reserve Bank der USA den Geldmengen-Index M3 nicht mehr veröffentlichen, auch wenn das im März 2007 von EZB-Direktoriumsmitglied Jürgen Stark noch heftig dementiert wurde. Warum? Das Geldmengenwachstum in der EU und weltweit hat sich in den letzten Monaten rasant beschleunigt. Die EZB wollte das M3-Wachstum einmal auf 4,5 Prozent beschränken, um die schleichende Geldentwertung verträglich zu halten. 2007 wuchs die Geldmenge M3 in Europa laut “Die Welt” um 12,6 Prozent (Quelle). Preissteigerungen sind die eingeplante Folge. Die Ursache: um den Schaden der Spekulanten zu mildern, soll der Bürger über höhere Preise die Zeche bezahlen, wer denn sonst? Zur Zeit steigt die Geldmenge M3 ungefähr sechs oder sieben Mal schneller als das Bruttosozialprodukt.
Scheinvermögen stehen nur auf dem Papier, sie haben keinen konkreten Gegenwert in der Wirklichkeit. Der größte Teil der Spareinlagen und Investments der breiten Masse ist eigentlich schon verloren. Nur will man das den Leuten noch nicht sagen. Das Volk soll weiter glauben, seine Papiere, egal ob Sparbücher, Fonds, Lebensversicherungen oder Aktien hätten noch den Wert, der draufsteht. Nur allmählich, Stück für Stück, damit es nicht weh tut, darf die Wahrheit heraus. Falls sich das nicht “managen” läßt: “lets have a little war”. Die Kriegsentrüstung könnte von Schlimmen, vom Aufstand ablenken.
Habt Ihr Hillary und Obama kürzlich gehört? “Ich würde Iran auslöschen, wenn…”. Beide wollen Präsident werden und wissen, wer letztendlich darüber entscheidet. Das “Wenn” läßt sich bekanntlich jederzeit publikumswirksam in Szene setzen. Das wissen auch die Israelis und bekommen allmählich das Fürchten – nur die in der Regierung und den Medien natürlich nicht. Was meint ihr, was Bush und Putin in Sotchi besprochen haben: Die Raketen in Polen und Tschechien? Quatsch. Was gibt’s da noch zu besprechen? Die Frage ist für die Russen wie jeden vernünftigen Menschen eindeutig klar: Es ging um den Iran. Wenn Ihr wegschaut, nehmen wir unsere Raketen (jedenfalls vorerst) zurück – aber für wie lange?
Doch wieso Scheinvermögen? Die Sache ist höchst kompliziert, so kompliziert, daß Sie sich nicht die Mühe machen sollen, es zu verstehen. Dabei ist sie im Grundsatz sehr einfach (der Spatz hatte das schon vor einigen Jahren erklärt, versuchen wir’s noch einmal): 1. Unsere Wirtschaft lebt vom Geld-Gewinn, was keinen Gewinn erwarten läßt, wird nicht unternommen – oder? 2. Die Einnahmen des einen, sind die Kosten (Ausgaben) des anderen – wo gibt es da Gewinne? Sie stammen, wenn überhaupt, aus der Steigerung der Produktivität (Mehr Produkte bei geringerem Aufwand) Daraus folgt: 3. Gewinne müssen “realisiert” werden (Sachform erlangen), bevor es wirklich Gewinne und keine Scheingewinne sind.
Um 3. zu verstehen schauen wir uns einen Unternehmer an. Der kauft Anlagen, Rohstoffe und Arbeitskraft, fertigt daraus Waren und verkauft sie so teurer, daß er aus dem Erlös die eingesetzten Produktionsfaktoren zahlen kann und noch etwas Gewinn behält. Auf seinem Konto sammelt sich Geld an. Nun hat er prinzipiell drei Möglichkeiten. Er kann damit seinen Betrieb erweitern, mehr/bessere Anlagen, mehr Einsatzstoffe, mehr Arbeitskraft kaufen. Sein Gewinn ist dann der größere Betrieb. Im Grunde schafft er dadurch mehr Arbeitsplätze, bei sich und in anderen Wirtschaftsbereichen (z.B. im Anlagenbau). Er kann das Geld aber auch verprassen, versaufen, verhuren, verspielen. Auch dadurch schafft er Arbeitsplätze (Weinbauern, Freudenmädchen, Schauspieler, Politiker, Kasinoangestellte etc.). Er wird auf diese Weise aber bald kein Unternehmer mehr sein, sondern “Verbraucher”. Er kann sein Geld schließlich auch auf der Bank lassen und “für sich arbeiten lassen”. Dadurch schafft er selbst keine neuen Arbeitsplätze, aber es tut vielleicht die Bank. (Natürlich kann er es auch aufteilen und alles drei damit machen). Schauen wir also auf die Bank.
Die Bank hat ihre Existenzberechtigung als Makler, der brachliegenden Gelder einer produktiven Nutzung zuzuführen, weil es die Geldbesitzer nicht können oder wollen. Sie lassen den Geldbesitzern quasi als Lockmittel, dafür einen Teil des Gewinnes aus dieser Nutzung zufließen. Doch das Geschäft wurde aus vielen “komplizierten” Gründen immer riskant und vor allem weniger gewinnversprechend. Viel lohnender war es, aus und mit dem Geld neue Finanztitel zu schaffen, sie mit Zahlungs(Zins)versprechen auszustatten und auf den Finanzmärkten zu verkaufen. Dies Geschäft gelang immer besser, je weniger sich Betriebsausweitungen (im Sinne von 1.) zu lohnen schienen (z.B. wegen zu geringer, abschöpfbarer zahlungsfähigen Nachfrage). Die durch so große, anerkannte Banken scheinbar sicheren Zahlungsversprechen (AAA-Rating) versprachen Unternehmern nicht nur risikoärmere Anlagen (statt der Betriebsausweitung, bei der er – meist über Kredit – in Vorkasse treten mußte) und sie verringerten die Anstrengung neue produktive Unternehmungen ausfindig zu machen und zu “unternehmen”. So wurde der Unternehmer mehr und mehr zum Finanzverwalter (das gilt vor allem für die Verstände “großer” Unternehmen mit den Riesengehältern) oder Rentier und die Bank zum Wettbüro über die Frage: Welches Finanzderivat (nur eine “komplizierte” Form der alten Wechselreiterei) hält sich am längsten auf den Finanzmärkten, welches platzt am ersten?
Arbeitslosigkeit ist ein deutliches Anzeichen für Mißwirtschaft und fehlendes Unternehmertum. Jeder nicht “realisierte” Gewinn, jede Investition in ein Finanzderivat statt in eine Leistung erbringende Unternehmung, hat bereits den Gewinn vernichtet und statt dessen Scheinvermögen aufgebauscht. Die Banken haben hierbei eine “Kontrollfunktion”. Sie entscheiden, wie leistungsorientiert (statt “sicherheitsorientiert”) Gewinne angelegt werden. Bei ihnen müßten daher “Reformen” ansetzen. Statt dessen betet die Masse der Gehirngewaschenen das Dogma von der Unabhängigkeit der Zentralbank und ihrer nachgeordneten Banken nach. Manche Leute wollen betrogen werden und haben es nicht besser verdient und haben die Regierung, die es sich wählt haben oder sich wählen und vorsetzen ließen.
Quelle: Der Spatz im Gebälk





31 responses so far ↓
1 Hermann Ludwig // Apr 27, 2008 at 0:09
Immerhin wird die Problematik der Pensionärsdemokratie noch mal ausdrücklich, wenn auch nicht ausführlich, angesprochen. Dabei fällt auf, daß die Systemsuchmaschinen dieses wichtige Thema noch immer unterschlagen. http://www.google.de/search?hl=de&q=Pension%C3%A4rsdemokratie&btnG=Google-Suche&meta=
Auch bei den entsprechenden Einrichtungen des interessierten liberalen nichtdemokratischen Auslands herrscht Funkstille: http://www.google.li/search?hl=de&q=Pension%C3%A4rsdemokratie&btnG=Google-Suche&meta=
Ansonsten: Zum Gähnen. Daß das raffende Kapital im Gegensatz zum schaffenden steht und der Verstand des unabhängigen Beobachters auf der Seite des schaffenden Kapitals stehen muss, wussten schon ganz andere Autoritäten: http://silvio-gesell.de/html/flik__marktwirtschaft.html , http://fr.wikipedia.org/wiki/Pierre_Joseph_Proudhon – um nur je einen große Denker aus den beiden vergangenen Jahrhunderten zu nennen.
Herr Winkler käme natürlich hinzu, wenn man die Liste ins 21. Jahrhundert fortschriebe – schon aufgrund der literarischen Breite, mit der er das Thema immer wieder angeht. http://www.bol.de/shop/home/schnellsuche/buch/;jsessionid=fdc-tvnw8tz4zm4.fdc51?fc=BUCH&fq=%22Michael+Winkler%22&x=25&y=6
Wirklich schade, daß sich Herr Schwab gar nicht mehr dazugesellen mag. Da er im großen Bogen aus Marx, Bismarck und Museljugend die Enteignungen ja stets erst bei 5 Mio. Euro Steuervermögen einsetzen lassen wollte (also bei den wirklich großen Raffern), hätten wir Schaffenden doch sicher auch hier irgendwie Einigkeit erzielen können.
2 griesgram // Apr 27, 2008 at 5:18
Von wegen “Torgau”.
Derzeit übt die französische Armee auf dem TrÜbPlatz Altmark, unter anderem das “Zerschlagen von irregulären Kräften”…
3 Stefan // Apr 27, 2008 at 8:40
Zwei kritische Anmerkungen:
1. Es ist nun mal eine Tatsache, daß der westliche Lebensstandard nicht 1:1 von 1,3 Mrd. Chinesen und 1 Mrd. Inder übernommen werden kann. Die steigenden Lebensmittel- und Rohstoffpreise sind die Folge des steigenden Wohlstands einer bisher nur kleinen Minderheit in diesen Ländern. Ressourcen und Kapital sind nun mal begrenzt.
2. Der Vorwurf des Spatz, daß die Auweitung der Geldmenge M3 im Euroraum dazu dient, die Spekulanten auf Kosten der Bürger zu entlasten ist ideologisch. Die EZB befindet sich in einer Zwickmühle: Zinserhöhungen zwecks Reduzierung von M3 führen zu höheren Deflation, Arbeitslosigkeit und damit ebenfalls zu einem Rückgang des Wohlstands. Massive Zinssenkungen wie durch dei US Fed bewirken dagegen die sich bereits andeutende Hyperinflation und keineswegs zu einer Ausweitung der Investitionen (keynesche Liquiditätsfalle!). Die bestehenden Probleme können also nicht durch die Geldpolitik gelöst werden sondern sind ordnungspolitisch verursacht (fehlende Bankenaufsicht!)
Eigentlich handelt es sich hierbei um Binsenweisheiten. Der Spatzartikel ist eigentlich nichts anderes als ein ideologisches Pamphlet.
4 Runenraunen // Apr 27, 2008 at 9:49
Die Banken verleihen eben nicht nur die Anlagen der Sparer, sondern betreiben Geldschöpfung. Ihre Passiva schaffen sie sich durch die Kreditvergabe auf Aktivseite und der Gegenbuchung auf das entsprechende Kundenkonto auf der Passivseite selbst. Sie müssen lediglich Reserven vorhalten um für Liquiditätsabzüge gerüstet zu sein.
Nun kann man lange über ein System streiten, in dem eine Bank über Mindestreserven quasi gehebelt arbeitet. Der springende Punkt ist, das die Geldschöpfung und damit der ganze Wirtschaftskreislauf zu einem großen Teil in den Händen von globalen, gewinnorientierten Privatbanken liegt. Dadurch können wirtschaftliche Expansion und Niedergang gesteuert werden, so dass die realen Werte in deren Hände gelangen.
Der eigentliche Skandal ist, und das ist genau das was Rothschild einst bemerkte, dass die wirkliche Macht bei den Banken, den Geldschöpfern, liegt, völlig egal wer regiert. Die Großbanken sind denn auch die Abnehmer der Staatsanleihen, die von Politikern initiiert werden, deren Zinslast der Bürger tragen darf. Allein dies ist schon genial: Der Staatapparat, welcher eine Interessenvertretung des Allgemeinwohls sein sollte, nimmt Kredit auf, für dessen Zins und Tilgung der Bürger zu sorgen hat. Die Bank erhält Zins und Tilgung für frisch erschaffenes Geld = Kredit . Der Staat, und damit der Bürger, ist ohnmächtig, er kann nicht selbstständig Geld schöpfen. Das Monopol liegt bei den Banken (Münzgeld außen vor).
Braucht der Staat Geld für sinnvolle Investitionen, müsste er das Geld dazu schlicht selbst erschaffen. Gedeckt wird es durch die Arbeitsleistung und die Wertschaffung der Investition. Die Privatbank gibt dem Häuslebauer schließlich auch Geld für ein noch zu erstellendes Haus…
So leben wir denn nun dahin, in einer verkappten Sklaverei.
5 's Fritzle // Apr 27, 2008 at 10:02
Stefan April 27th, 2008 at 8:40: “Der Vorwurf des Spatz, daß die Auweitung der Geldmenge M3 im Euroraum dazu dient, die Spekulanten auf Kosten der Bürger zu entlasten ist ideologisch.”
’s Fritzle meint, daß die Eigner der Fed die Europäer zwingen, den Euro mit dem Dollar zu inflationieren, um das Ausmaß seines Verfalls zu kaschieren. Denn solange, wie die Masse noch nichts merkt, kann das nette und höchst lukrative Enteignungs-Spiel noch weiter betrieben werden.
6 's Fritzle // Apr 27, 2008 at 10:12
Übrigens: Die einzige Gruppe, der gegenüber der Christus je körperlich gewalttätig geworden ist, waren die Geldwechsler. Und warum? Weil sie die Währungshoheit hatten und diese zu ihrem persönlichen Vorteil mißbraucht haben. Das ist so zeimlich das Schlimmste, das passieren kann: Der GAU, der “Worst Case”.
Und wer hat die Währungshoheit in der EU? Jedenfalls nicht die Staaten, denn sonst könnten sich diese nicht verschulden. Glauben Sie nicht? Dann versuchen Sie doch ‘mal, bei sich selbst einen Kredit aufzunehmen. Und sie werden sehr schnell feststellen, daß das nicht geht.
7 Hermann Ludwig // Apr 27, 2008 at 10:59
Was ist los, Fritzle? Ein Staat kann sich nur (bei wem auch immer) verschulden, wenn er keine Währungshoheit besitzt? Lesen Sie die Goldseiten, wie Herr Winkler?
Jeder, incl. Staat, kann sich bei jedem verschulden außer bei sich selbst. Also z.B. der Staat sich bei seinen (oder anderer Länder) Bürger. Entschulden kann der Staat sich natürlich wesentlich einfacher, wenn er sich vorher nur in der von ihm kontrollierten Landeswährung verschuldet hat. Das ist aber eine Option eher für Extremfälle, wie sie nur wenige Male pro Jahrhundert vorkam und mit dem Euro für Länder wie Italien weggefallen ist.
Und der Staat braucht auch seine Schulden gar nicht zurückzahlen. Denn der Staat ist bei seinen eigenen Bürgern verschuldet und entscheidend ist nicht die Schuldenhöhe, sondern die Fähigkeit eines Staates, seinen Schuldendienst zu leisten.
Beträgt der Schuldenstand 60 Prozent vom BIP und beträgt der Zins 5 Prozent, so muss der Staat 3 Prozent vom BIP für Zinsen aufwenden.
Entscheidend ist, wie stark die Wirtschaft nominal wächst und wie hoch das jährliche Budgetdefizit ist. Beträgt das Defizit 2,4 Prozent am BIP und wächst die Wirtschaft mit nominal 4 Prozent (Inflation + reale Wachstumsrate), dann bleibt der Schuldenstand bei 60 Prozent am BIP und die Zinsbelastung bei 3 Prozent am BIP.
Entscheidend ist es, dass langfristig das Defizit gemessen am BIP deutlich geringer ist als die nominale Wachstumsrate.
Der Staat muss nicht seine Schulden tilgen. Er muss den Schuldenstand nur langsamer erhöhen als die Wirtschaft wächst.
Bei einem Wachstum NOMINAL von 4 Prozent (z.B. 0,5% Wachstum + 3,5% Inflation) sinkt die Schuldenstand gemessen am BIP von derzeit 65 Prozent bis im Jahr 2022 auf 33 Prozent und bis 2040 auf 15 Prozent.
Das bedeutet, dass der Staat zwar dann nominal genauso hohe Zinsen zahlen müsste wie heute, diese Zinslasten würden aber nur einen sehr geringen Anteil an seinem Budget ausmachen. Er würde sie dann quasi kaum noch spüren.
8 Hermann Ludwig // Apr 27, 2008 at 11:13
Und, Fritzle, können Sie nicht einfach mal die doofen Juden aus irgendwas rauslassen? Wer Schulden aufnimmt, tut das selbst. Er kann es auch lassen. Auch muss niemand zum Geldwechsler gehen. Sie aus dem Tempel zu vertreiben, damit die Geschäfte gefälligst lieber draußen weitergehen erscheint mir auch weder eine theologische noch eine politische Glanzleistung.
Was, liebes Fritzle, wenn Ihre ganzen Judenstories nur Einbildung sind? Schon mal daran gedacht, daß die böse Inflationierung der Jahre 2007 und 08 nur die deflationären Tendenz kontert, die sich aus der Vernichtung erheblicher (bereits in der Vergangenheit geschöpfter) Geldmengen sonst ergeben hätte? Was, wenn die Notenbanken zu dieser Katastrophe nicht gegensteuern würden? 4% Inflation sind 1000mal besser als 4% Deflation. Aber darüber können Sie selber nachdenken.
9 Hermann Ludwig // Apr 27, 2008 at 11:25
In meinem Beitrag 10:59 gehört vor den letzten Absatz der Hinweis, daß die folgende Rechnung unter der Voraussetzung gilt, daß der Staat eine Defizit am BIP von Null erreichen würde.
Übrigens waren die USA Mitte der fünfziger Jahre mit über 110% am BIP verschuldet. Es hat ihnen nicht wesentlich geschadet, den Nachkriegsaufschwung nicht verhindert, stand der Erhöhung des Lebensstandards nicht im Wege und wurde in den folgenden Jahrzehnten abgebaut. Gegenwärtig sind die USA (nach sieben Jahren Bush!) mit etwas geringerem %-Anteil am BIP verschuldet als die BRD.
10 Hermann Ludwig // Apr 27, 2008 at 11:31
“…mit etwas geringerem %-Anteil am BIP verschuldet als die BRD”
- oder als die Schweiz, möchte ich noch hinzufügen. Die soliden Eidgenossen haben eine gesamtstaatliche Schuldenquote von ca. 70% ihres BIP (Bruttoinlandsprodukts). Sie haben damit relativ höhere Staatsschulden als Amerika oder die Bundesrepublik.
11 Dagmar // Apr 27, 2008 at 11:56
Sieber Stefan,
Du hast den “Spatzen” durch die Einschätzung seines Machwerks als ideologisches Pamphlet exakt charakterisiert. Einmal mehr ging es ihm nur darum von der chinesischen Frage abzulenken. Der Rest ist dumpfer Marxismus ohne jedes Verständnis für die kostenrechnerischen Realitäten.
http://www.amazon.de/Neuzeitliche-Methoden-Kostenrechnung-Hans-Joachim-Rascher/dp/B0000BT544/ref=sr_1_3?ie=UTF8&s=books&qid=1209293778&sr=1-3
In der modernen Ökonomie maacht sich der “Gewinn” natürlich nicht von “Waren” abhängig. Oder wo wird beim Frisör zum Beispiel bitte irgendwo eine “Sachform” erreicht?
Wer in seinem Leben viele Haare schneidet soll auch mal nach Paris zum Feiern fahren dürfen!
http://www.bild.de/BILD/berlin/leute/2008/04/04/unsere-flitterwochen-machen/wir-in-paris,geo=4180476.html
12 Dagmar // Apr 27, 2008 at 12:02
s’Fritzle:
“Übrigens: Die einzige Gruppe, der gegenüber der Christus je körperlich gewalttätig geworden ist, waren die Geldwechsler.”
Nur um sicher zu gehen, daß wir hier nicht wieder mal durch die Null geteilt haben, hätte ich gerne mal eine Belegstelle, merci!
PS:
In den modernen Tempeln unserer Tage sind Finanzen (Geld) und Religion (Glück) schon lange keine Widerspruch mehr (auch online möglich):
http://www.haspa.de/Haspa/Privatkunden/AngeboteFuerPrivatkunden/Sparen/RegelmaessigSparen/LotterieSparen/Produkt__LotterieSparen.html
13 Dagmar // Apr 27, 2008 at 12:23
Lieber Herr Ludwig!
(* “Bei einem Wachstum NOMINAL von 4 Prozent (z.B. 0,5% Wachstum + 3,5% Inflation) sinkt die Schuldenstand gemessen am BIP von derzeit 65 Prozent bis im Jahr 2022 auf 33 Prozent und bis 2040 auf 15 Prozent.” *)
Eine gleichmäßige wirtschaftliche Entwicklung von 0,5% pro Jahr über 14 Jahre wird sich politisch nur schwer vermitteln lassen, zumal unsere Pensionärsdemokratie dann auf ihren Peak Pension zusteuert, d.h. fast jeder möchte bis dahin anerkannter Deficit spender sein, wie ein Blick auf unsere aktuelle Bevölkerungspyramide erahnen läßt:
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Grafiken/Bevoelkerung/Diagramme/Altersaufbau,property=image.gif
Ihre voreilige Extrapolation deutet an dieser Stelle mangelnde Meditation ihrerseits an.
14 Rübenemokrat // Apr 27, 2008 at 13:00
Auf youtbe gibt es da ein sehr schönen Videobeitrag von Panorama, wo vorallem auf das Schulden machen des Plutokratenstaates bei internationalen Privatbanken eingegangen wird.
Wem gehört die BRD?
http://www.youtube.com/watch?v=3pTyB-R1OUw
15 's Fritzle // Apr 27, 2008 at 14:51
Dagmar April 27th, 2008 at 12:02: “s’Fritzle:
“Übrigens: Die einzige Gruppe, der gegenüber der Christus je körperlich gewalttätig geworden ist, waren die Geldwechsler.”
Nur um sicher zu gehen, daß wir hier nicht wieder mal durch die Null geteilt haben, hätte ich gerne mal eine Belegstelle, merci!
Zitat Ende
Auf die Schnelle: Mt 21,12: “Und Jesus ging in den Tempel hinein und trieb heraus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß die Tische der Geldwechsler um …”
16 Hermann Ludwig // Apr 27, 2008 at 14:52
@ Dagmar
Daß Sie meine Mängel auch immer sofort veröffentlichen müssen.
@ Rübendemokrat
“Wem gehört die BRD?”
Mir isse nich. Feldpost vielleicht?
17 's Fritzle // Apr 27, 2008 at 14:55
Hermann Ludwig April 27th, 2008 at 10:59: “Was ist los, Fritzle? Ein Staat kann sich nur (bei wem auch immer) verschulden, wenn er keine Währungshoheit besitzt?”
Das ahbe ich nicht gesagt.
“Lesen Sie die Goldseiten, wie Herr Winkler?”
Nein
“Jeder, incl. Staat, kann sich bei jedem verschulden außer bei sich selbst.”
Das habe ich gesagt. Und also kann er keine Währungshoheit haben. Das ist zwingend, wie ich meine.
18 's Fritzle // Apr 27, 2008 at 15:03
Hermann Ludwig April 27th, 2008 at 11:13: “Und, Fritzle, können Sie nicht einfach mal die doofen Juden aus irgendwas rauslassen? Wer Schulden aufnimmt, tut das selbst. Er kann es auch lassen. Auch muss niemand zum Geldwechsler gehen.”
Damals schon, weil die Geldwechsler die Währungshoheit über das “Tempelgeld” hatten. Deshalb die Strukturhomologie zur ZB. Heute müssen halt alle Banken zur ZB gehen und damals halt alle Juden zu den Geldwechslern.
“Was, liebes Fritzle, wenn Ihre ganzen Judenstories nur Einbildung sind?”
Dann war das ein Irrtum mehr. Fortschritt halt. Wir schreiten vom Irrtum zur Unwahrheit fort. Aber diese kann in Wahrheit umschlagen, ganz plötzlich.
19 Meckerer // Apr 27, 2008 at 15:53
Wann endet in Deutschland der Belagerungszustand auf Grund der Fremdherrschaft von Amis und Juden???
20 's Fritzle // Apr 27, 2008 at 16:02
Noch ‘was zu Hermann Ludwig April 27th, 2008 at 11:13: “Und, Fritzle, können Sie nicht einfach mal die doofen Juden aus irgendwas rauslassen?”
Es war Jahwe, der sagte “fiat lux et facta est lux” (Genesis 1, 3, Daggi). Und wer sagt heute vollkommen analog “fiat money et facta est money”?
Und wie könnte ich dann “einfach mal die doofen Juden aus irgendwas rauslassen”, wenn’s darum geht, wer die Macht hat “Es werde Geld” zu sagen, mit dem Ergebnis “und es ward Geld”.
Wissen Sie wirklich nicht, wer diese Macht hat?
21 Hermann Ludwig // Apr 27, 2008 at 18:30
@ s’ Fritzle
Ich bin kein Freund der Verneinung ethnisch, kulturell oder religiös orientierter Verhaltenskunde. Aber Sie sprachen hier über großangelegte Manipulationen der (jüdischen) Fed-Eigentümer zum Zweck der Enteignung und Verdummung der Gojim. Die (auch Europäer) würden nämlich über das zu diesem Zweck entwickelte Federal Reserve System versklavt. Diesen wesenstypischen Zug des das Fed-System tragenden jüdischen Volkes habe im Prinzip schon Jesus erkannt. Denn solche Erkenntnis sei der Grund für die nichtdialogförmige Tempelevakuierung der jüdischen „Geldwechsler“ gewesen. Bitte korrigieren Sie mich, falls ich das falsch verstanden habe.
Die USA produzieren wenig, weil sie es nicht müssen, denn ihre Währung wird von US-Gebietsfremden auch für viele nicht aus den USA stammende Produkte benötigt. Diese Position ist vorteilhaft und wurde von den USA in einem Jahrhundert entsprechender Weltpolitik mit harten Bandagen erkämpft, während andere dazu nicht in der Lage waren. Auch deshalb ist der Lebensstandard dort weit höher, als es durch die materielle Produktion eigentlich gerechtfertigt wäre. Das ermöglicht einer insgesamt wohl nach mehr als Hundert Millionen zählenden Anzahl von Nichtsnutzen (Edelköche, Psychiater, Fernsehprediger und viele Andere) hübsche Villen, stilvolle Möbel und stets neue, schöne Autos.
Sollte das zum Vorteil des Bankwesens in den USA so sein, hätte die Masse der Amerikaner jedenfalls keinen für mich ersichtlichen wirtschaftlichen Nachteil daraus. Daß z.B. Wechselkurse schwanken, hat eine Vielzahl von Gründen, die aber wohl (fast) immer eher wirtschaftlich und nicht etwa rassisch zu erklären sind. Ähnliches wäre über den im Fiat Money System mit unterschiedlicher Geschwindigkeit abnehmenden Geldwert zu sagen. Fiat Money ist der Edelmetalldeckung aus vielen Gründen deutlich und zum Vorteil der weit überwiegenden Bevölkerungsmehrheit überlegen. Das wollte ich einfach mal gesagt haben und hoffe auf Ihr nachsichtiges Kopfschütteln.
Ihre Betrachtung der Währungshoheit ist interessant, so hatte ich das nicht gesehen. Darüber muss ich noch nachdenken bzw. recherchieren. Wer die Macht hat und wer nicht, glaube ich aber schon zu wissen, doch.
22 Dike // Apr 27, 2008 at 20:01
@ Fritzle
*grins* …aber ich muß insoweit Herrn Ludwig recht geben, einfach mal die “doofen Juden” ‘rauszulassen”. Adi hat sich auch auf die per se versteift und dabei das Machtgebäude der internationalen Zionisten im Hintergrund verkannt, die auch heute wieder mit Hilfe unserer politischen Handlanger/Innen, die Weltherrschaft ansteuern.
Anders: Das Feindbild “Jude bringt uns nix. Im Gegenteil, es gibt dem internationalen Zionismus nur wiederholt die Gelegenheit, die “armen” Juden als Opfer von “Rechtsextremismus” Antisemitismuß” und so weiter darzustellen.
Ein – m.A.n. guter Artikel dazu:
http://www.initiative.cc/Artikel/Ueberlebensregeln.pdf
23 Dagmar // Apr 27, 2008 at 23:11
@s’Fritzle:
Schon wieder auf frischer Tat erwischt. Dein Satz hätte mit “… und die Stände der Taubenhändler” enden müssen!
Original: “Jésus entra dans le Temple, et il expulsa tous ceux qui vendaient et qui achetaient dans le Temple; il renversa les comptoirs des changeurs et les sièges des marchands de colombes.”
Dieser Jesus muß der reinste Cholèriker gewesen sein. Wollte er sich vielleicht nur das Geschäft “seines Vaters” unter den Nagel reißen ?
Gleich danach verstößt er dann (als notorischer Wiederholungstäter) gegen das Heilpraktikergesetz und legt sich bis zu seinem inszenierten “Tod” mit der halben Stadt an. Wer dagegen verstehen will, wie vielschichtig und kompliziert verantwortungsbewußtes Geldschöpfen wirklich vor sich geht, sollte diesen Klassiker lesen:
http://www.amazon.de/Europ%C3%A4ischen-Zentralbank-Spannungsfeld-demokratischer-W%C3%A4hrungsstabilit%C3%A4t/dp/3830005970/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books&qid=1209332432&sr=1-2
Die Rotchinesen verballhornen dagegen Theorie und Praxis der Geldpolitik und sehen in ihr nur ein Mittel zur Durchsetzung ihrer Weltherrschaftspläne:
Zielsetzung: http://www.pbc.gov.cn/english/huobizhengce/objective.asp
Instrumente: http://www.pbc.gov.cn/english/huobizhengce/instruments.asp
Termine:
http://www.pbc.gov.cn/english/huobizhengce/mpcmeeting.asp
24 Dagmar // Apr 27, 2008 at 23:27
… und dann entdecke ich im Barron’s Magazin von heute noch einen Artikel über Greenspans Doktorarbeit vor 31 Jahren. Sie enthält so viele Statistiken und algebraische Gleichungen, daß wir als Laien beim Lesen sofort Kopfschmerzen bekommen würden. Im Gegensatz zu China legt man im Abendland Wert auf Gründlichkeit und Qualität!
http://online.barrons.com/article_print/SB120917419049046805.html
25 's Fritzle // Apr 28, 2008 at 7:56
Hermann Ludwig April 27th, 2008 at 18:30
Lieber Magister,
diesmal legen Sie mich nicht herein, mit Ihrer Maskerade. Ihre Befähigung zur treffenden Paraphrase ist ebenso bemerkenswert wie verräterisch. Solche Sprechhandlungen gelingen in dieser typischen Wohlgeformtheit der Diktion (hier) nur unserem Wigbold, meint ’s Fritzle. Der Seitenhieb auf Herrn Winkler erhärtet den Verdacht. Stimmt’s?
Mit einem “nachsichtigen Kopfschütteln” können Sie aber schon rechnen.
26 's Fritzle // Apr 28, 2008 at 8:04
Dike April 27th, 2008 at 20:01: “Adi hat sich auch auf die per se versteift und dabei das Machtgebäude der internationalen Zionisten im Hintergrund verkannt, die auch heute wieder mit Hilfe unserer politischen Handlanger/Innen, die Weltherrschaft ansteuern.”
Er hat nur die Skrupellosigkeit verkannt. Er hat nicht gewußt (oder konnte es sich nicht vorstellen), daß es sich hier um Kabbalisten handelt, die ein 6-Mio-Holo-Opfer für Jahwe anstreben, um den Staat “Israel” gründen zu dürfen. Die also ihre Volksgenossen bedenkenlos opfern würden und daher damit nicht unter Druck gesetzt werden können, im Gegenteil.
“Anders: Das Feindbild “Jude bringt uns nix. Im Gegenteil, es gibt dem internationalen Zionismus nur wiederholt die Gelegenheit, die “armen” Juden als Opfer von “Rechtsextremismus” Antisemitismuß” und so weiter darzustellen.”
Ja
27 Dagmar // Apr 28, 2008 at 10:08
@s’Fritzle:
Herrn Ludwig und Herrn Wigbold verwechsel auch ich ständig, deren Ähnlichkeiten scheinen jedoch zufällig. Auch den Sinn der “Taubenhändler” verstehe ich immer noch nicht. Galten Tauben damals als unrein? Wie Geld?
28 Wigbold // Apr 28, 2008 at 12:15
@ s’Fritzle
Daß meine weltfeindliche Mannschaft mehrere Köpfe umfasst, ahnten die Freunde des wohlig Warmen, Liberalen, Harmonischen und des Establishments ( http://www.election.de/cgi-bin/showres_hh.pl?land=hh08&wahlkreis=HafenCity ) schon vor Jahrhunderten, liebes Fritzle. Wie sonst sollte ich wahre Plünderer und ihre vielen Betbrüder dahin bringen können, wohin sie gehören – an den höchsten Mast?
Herr Ludwig (Vorname Hermann) ist sicher in mancher Hinsicht ein treuer Streiter gegen Trug und Schwindel, wird aber doch wegen seiner oft langweiligen Art auch von manchen gemieden. Ich bin mir jedoch sicher, daß dieser Freund niemanden bekämpfen oder gar aufs Glatteis führen wird, der das nicht ausdrücklich verdient hat. Einmalige Ausnahmen sind bitte menschlich zu sehen (”Menschen, nicht xxx, Menschen!” – Kevins Eltern). Die Herren Schwab, Winkler, Münchner und andere jedenfalls legen davon Zeugnis ab. Ich selbst bin weniger wählerisch, wie Sie wissen.
29 Dike // Apr 28, 2008 at 12:29
Liebes Fritzle,
“Er hat nur die Skrupellosigkeit verkannt…”
Ja, hat er. Leider.
Herr Ludwig ist ganz sicher nicht Herr Wigbold. Das hat Herr Wigbold mal selbst verlautet, dessen Bemerkung dazu ich nur noch sinngemäß im Kopf hab: Er nannte ihn seinen “langweiligen Kollegen” oder so ähnlich … was natürlich heißen soll, daß eine gegenseitige Hochschätzung besteht.
30 Frei // Apr 28, 2008 at 13:22
So Dagmar wird Zeit das Du Dir viele Kinder machen laest .Wie waers mit 6
31 derhans71 // Apr 28, 2008 at 13:35
Genau, oder 66, oder hol Dir doch gleich ein Abo vom Spiegel.
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