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Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Der Spatz im Gebälk: “Die schlechten ins Kröpfchen, die Guten ins Töpfchen” – Geldmittel, Machtmittel (19.10.08)

October 19th, 2008 · Post your comment (8 Comments)

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In Krisenzeiten werden Weichen umgelegt. Zur Ablenkung wird Verwirrung geschaffen, damit die “kleinen Leute” nicht merken, wie der Beherrschungsapparat umstrukturiert wird, und in welche neuen Abhängigkeiten sie hineingedrückt werden. Sollten sie es doch merken, dürfen sie keine Möglichkeit finden, sich über eine Alternative zu dem, was ihnen angerührt wird, zu verständigen. Herrschende bedienen sich in solchen Situationen vor allem zweier psychologischer Muster: panischer Angst und aufgeblasener Entrüstung (”Ent-Rüstung” = Ablegen der Rüstung). Wut zeigt Ohnmacht, der wütende kann nicht kämpfen, jedenfalls nicht mit dem Kopf. Als Drittes kommt die langfristige Ausschaltung des Geschichtsbewußtseins hinzu. Geschichtsverständnis ist das Licht, in dem politische Machtkämpfe erkannt werden. Die heute mit allem medialen “Wissen” Geblendeten torkeln von Loch zu Loch, um mit all ihren ganz aktuellen “facts” mitredend hineinzutappen.

“Kleine Leute” brauchen, um klein bleiben zu dürfen, eine vorgegebene Orientierung, die ihnen das selbstverantwortliche Denken abnimmt, ihnen scheinbar einleuchtende “Selbstverständlichkeiten” statt der nicht durchschauten Unklarheiten anbietet und ihnen versichert, daß sie, wenn sie nur folgen, auf der sicheren Seite sind – auf der höheren Orts gewünschten. Ein solches Außenkorsett lieferten früher, als die Menschen noch einen weiteren Horizont besaßen, die Religionen. In den heutigen Schluchten des Lebens und des Denkens sind an deren Stelle Studien der “positiven” Wissenschaft getreten. Wie zuvor die Religion, die – wie die christliche – zu Beginn eigentlich den Menschen aus der Enge befreit hatte, zum Herrschaftsinstrument des Feudalismus wurde, so erlitt die Wissenschaft unter der sogenannten Marktwirtschaft eine ähnliche “Umfunktionierung”. Doch scheint nun das Manipulationsbündnis von Politik und Wissenschaft in der Krise an allen Fronten zu bröckeln. Krisen lösen bei den Bürgern “kognitive Dissonanzen” aus, d.h. man beginnt, das Selbstverständliche nicht mehr ohne weiteres von selbst zu verstehen (was eigentlich immer der Fall sein sollte). Krisen sind eine Chance für selbstdenkende Menschen und eine Gefahr für Herrschenden. Sie sollten als Segen begrüßt werden – wenn da nicht die Angst wäre und plötzlich auch die vielen Nebelkerzenwerfer, die allerlei Teufel an die Wand malen.

Ein Beispiel der Instrumentalisierung der Wissenschaft zur machtpolitischen Propaganda war der sogenannte “Klimaschutz”. Kaum war die Finanzkrise in Gang gebracht, wechselte die Klimakatastrophe auf den Rücksitz, und die wegen ihrer Gelder Verängstigten vergaßen schnell diejenigen, die sie zuvor mit dem Klimaschutz genauso wie mit Osama bin Laden, 9/11, mit Haiders oder Möllemanns “Unfällen” usw. genasführt hatten. Wird der kleine Mann durch einen “Spinner” auf eine Lügerei aufmerksam gemacht, wirft er allenfalls eine “Entrüstung”, schimpft und wendet sich dem nächsten Loch zu, um hineinzufallen. Was lernt er daraus? Niemandem zu trauen und beruft sich im gleichen Atemzug auf das, “was er mit eigenen Augen gesehen hat”, wo? “im Fernsehen!” Was hat es ihm also gebracht? Entrüstung! Diese scheint für manche ein gutes Gefühl zu sein, jedenfalls bildete sie die Geschäftsgrundlage für Medien wie die Bildzeitung. Schimpfen entlastet und hilft weiterzumachen wie bis her.

Wer denkt angesichts der Tatsache, daß in der Arktis das Meereis schon um 27% größer (größer!) ist als im letzten Jahr noch an diejenigen, die uns erst vor kurzem eingeredet haben, es würde abnehmen und bald ganz verschwinden. Wenn juckt es, daß in Alaska – und nicht nur dort – die Gletscher seit geraumer Zeit ungewöhnlich schnell wachsen, wo sie doch angeblich abschmelzen? Nur ein kalter Ausnahmesommer? Wen kümmert es, daß in den USA seit dem Zweiten Weltkrieg in fünf von sieben Jahrzehnten eine Klimaabkühlung stattgefunden hat, wo doch alle von der drohenden Klimaerwärmung überzeugt sind, und daß weltweit die Abkühlung der letzten 16 Monaten die angebliche Klimaerwärmung der letzten 20 Jahre rückgängig gemacht hat. Alle entscheidenden Trends, vor allem der Sonne und des Sonnenwindes, deuten auf eine weitere Abkühlung hin, nur der 0,038prozentige CO2-Anteil der Atmosphäre scheint noch weiter zu steigen. Und ein Wissenschaftler nach dem anderen distanziert sich aus Furcht um seine Reputation von der Klimapropaganda (Quelle). Doch die Bundesregierungen fordert weiter teure Maßnahmen gegen eine drohende Klimaerwärmung und aufgebrachte Demonstranten bekämpfen den Bau leistungsfähiger Kraftwerke (Kohle, Kernenergie). Die radikalsten Bußprediger, wie die Regierungsberater Schellnhuber und Rahmstorf, nennen gestützt auf die Menge der Ja-Sager die anderen “Spinner”.

Der “Economist” schrieb am 10.10.2008 unter der bemerkenswerten Überschrift “Schlagzeilen-geile wissenschaftliche Studien sind meistens falsch”: “Es setzen sich meistens diejenigen durch, die sich übernehmen und dramatisch wichtige Ergebnisse vorlegen, die sich später als falsch erweisen. Das erzeugt ein verzerrtes Bild wissenschaftlicher Erkenntnisse und führt dazu, daß weniger dramatische aber genauere Ergebnisse entweder in obskure Journale abgedrängt oder gar nicht veröffentlicht werden”. Als Ursache wird dafür gerne der dümmliche Satz angeführt: Medien verkaufen sich mit “bad news” besser. Hier ist von Wissenschaftlichen Zeitschriften die Rede, an denen sich ernsthafte Journalisten orientieren. Marktwirtschaftler glauben an den Konkurrenzdruck beim Ringen um den knappen Platz in den karrierefördernden Magazinen. Sollten die anerkannten “peer reviewer”, die moderne Zensurbehörde der Wissenschaft nicht klug genug sein, um die Spreu vom Weizen zu sortieren oder halten sie es wie Aschenputtel “…die guten ins Töpfchen”, sagen uns aber nicht wessen Kropf sie vollstopfen und wessen Topf sie mehren.

Wenn Absicht, dann wessen? “Sie wollen doch nicht sagen, daß die Wissenschaft im Interesse der notleidenden Finanzwirtschaft arbeitet”. Wirklich nicht? Bestimmt nicht ausschließlich die zahlungsfähige Nachfrage den Wert der Wertpapiere? Der Euro, der in ein Kraftwerk oder einen Produktionsbetrieb fließt, fehlt auf den Finanzmärkten, um den Wertpapierpreis zu stützen. Weil die leeren Tüten platzen, muß nun die Regierung herhalten und dafür den Steuerzahler stärker melken. Besteht da wirklich kein Zusammenhang?

Bis vor wenigen Monaten wurde jeder als Spinner abgetan, der zu erklären versuchte, daß und warum die Obereigentümer, für die Geld kein Mittel des Lebensunterhalts sondern nur Machtmittel ist, früher oder später – also dann, wenn es ihnen politisch am günstigsten erscheint – eine radikale Entschuldung durchführen werden, und diese natürlich nicht auf ihre, sondern auf Kosten aller anderen. Jetzt spricht alle Welt wie selbstverständlich und ohne rot zu werden von der schlimmsten Krise seit 1929. Seit 1929? – sind Sie sich da sicher? Wäre nicht “seit 1923″ treffender.

An der deutschen Hyperinflation waren, so sagt man uns, ganz besondere Umstände Schuld, in erster Linie die ungeheuren Reparationszahlungen nach dem verlorenen Krieg, die Unterstützungszahlungen für die streikenden Kumpel während der Ruhrbesetzung dergleichen mehr. Doch hatte das Reich abgesehen von der Ablieferung des nutzlos in den Tresoren herumliegenden Gold und Silber vor der Inflation kaum Reparationen bezahlt. Vielleicht fände man den wirklichen Grund eher in der Ermordung Erzbergers. Vergessen Sie die “facts”, die gerne bemühten Buhmänner, die “rechtsradikalen Wirrköpfe”.

Erzberger hatte (etwas vereinfacht dargestellt) vorgeschlagen, nach dem verlorenen Krieg nur noch die Kriegsanleihen kleiner Zeichner zu bedienen, die der Großeigentümer aber zu kassieren und zu “opfern”? Um das formal sauber hinzukriegen, wollte er allerlei Sondersteuern für die Reichen einführen und ihnen zugleich erlauben, diese mit Kriegsanleihen zu bezahlen. Dazu kam es nicht – dank der Alliierten, die die Großeigentümer als Verbündete zu nutzen gedachten.

Als Zinsen auf Kriegsanleihen waren jährlich insgesamt etwa 10 Mrd. Reichsmark fällig. Die hätten keine Inflation ausgelöst. Die Inflation wurde vor allem dadurch bewerkstelligt, daß die Großeigentümer ihre Anleihen-Berge einlösen durften und das Geld im Ausland gegen Devisen eintauschten. Hinzu kam noch die Kapitalflucht, der nicht nur Holland seinen damaligen gewaltigen Aufschwung verdankte. Die Großen schafften ihren Besitz ins Ausland, gründeten dort Firmen, über die sie steuersenkend ihre Geschäfte im Inland abwickelten. Natürlich war alles “viel komplizierter”, aber das war das Entscheidende.

Was war der Zweck? Das Reich sollte auf Kosten der kleinen Deutschen grundlegend entschuldet werden, um es anschließend gewinnbringend kräftig wieder aufschulden zu können. Der enteignete Mittelstand lieferte dazu noch das “Menschenmaterial” der nationalsozialistischen Bewegung – eine Entwicklung, die der “linke” amerikanische Soziologe Thorstein Veblen in ihren Grundzügen planbar beschrieben hatte, und das bereits 1915! 1924 setzten die Aufschuldung der “Goldenen Zwanziger Jahre” ein: Die Deutschen pumpten, die Amerikaner kauften deutsche Wertpapiere und die US Geschäftsbanken strichen Provisionen ein und realisierten vorübergehende Kursgewinne. 1929 waren dann die Amerikaner an der Reihe, geschröpft zu werden. Und dann begann die Übernahme Europas. Genaueres dazu finden Sie in dem Buch des amerikanischen Wirtschaftshistorikers Guido G. Preparata: “Conjuring Hitler. How Britain and America made the Third Reich”, das in knapp einem halben Jahr auch auf Deutsch erscheinen wird.

Das Verhältnis der Auslandsschulden zum Bruttoinlandsprodukt beträgt heute für Holland rund 4 : 1, für Großbritannien 3 : 1, für Frankreich 2,5 :1 für Deutschland etwa 1:1 und über das von Japan oder den USA schweigt des Sängers Höflichkeit. War es da – von Machtpolitik und dergleichen einmal abgesehen – nicht an der Zeit, wenigstens eine kleine Umschuldung zu Gunsten der Großeigentümer und zu Lasten der Sparer durchzuführen?

Der Britische neoliberale Wirtschaftsminister Peter Mandelson verlangte vergangene Woche neue globale Lösungen, weil “eine globale Regierungs-Maschinerie im Bereich Wirtschaft kaum existiert” und fügte hinzu: “Es ist Zeit für ein neues Bretton Woods für dieses Jahrhundert”. Eine globale Einheitswährung soll bis zum Jahr 2018 existieren, wenn alles nach Plan läuft, titelte The Economist schon 1988! Dazu sah man einen Phoenix über brennendem Papier und las darunter den Satz “Macht euch bereit für eine Weltwährung”.

Auch der nobelpreis-gekrönte Wirtschaftler Robert Mundell forderte 2004 eine Weltwährung. In der französischen Zeitung Libération sagte er “Angesichts des Aufkommens des Euro und dessen Instabilität gegenüber dem Dollar sollten Europa, die USA und die asiatischen Mächte sich zusammentun und ein neues internationales Geldsystem schaffen”. 2006 veröffentlichte die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, ein Strategiepapier, in dem sie das Ende der nationalen Währungen zugunsten einer globalen Währung geforderte. Der französischen Präsidenten und derzeitige EU-Ratspräsident Nicolas Sarkozy sagte laut RIA Novosti am 16. Oktober auf einer Pressekonferenz in Brüssel: “Ich trete eindeutig dafür ein, die Frage nach der Zukunft und der Rolle des IWF aufzuwerfen. Wir haben kein Recht, die Möglichkeit zu versäumen, eine Institution des 21. Jahrhunderts aufzubauen. Manchmal ist eine Krise notwendig, damit Leute zustimmen, das Offensichtliche, was man vor Jahren hätte tun sollen, nicht länger hinauszuschieben”. Und der todgesagte Premier Brown in England forderte bei Reuters eine “neue Finanzarchitektur für das globale Zeitalter. Wir schlagen ein Treffen der Weltführer vor, bei dem wir uns auf die Prinzipien und Regulierungen für die Restrukturierung des Finanzsystems auf dem gesamten Globus einigen müssen”. Jeffrey Garten und Timothy Geithner, Präsident der Federal Reserve Bank von New York forderten kürzlich eine “neue globale monetäre Authorität”, de facto eine globale Finanzdiktatur welche grenzüberschreitend operiert Nationen und Firmen nach ihren Vorstellungen tanzen läßt. Man spielt noch immer Mackinders Spiel von 1904, mal mit Krisen mal mit Krieg: Ein Geld, ein Weltmarkt, eine Führungsclique!

Quelle: Der Spatz im Gebälk



Tags: Allgemeines

8 responses so far ↓

  • 1 Hermann Ludwig // Oct 19, 2008 at 4:21

    Daß in diesem Sommer der jahreszeitliche Rückgang des das arktische Eises geringer ausfiel als im letzten, steht versteckt sogar in der NOAA-Jubelmeldung im englischen Telegraph.

    http://tinyurl.com/65dh2a

    Da die Meldung erst vorgestern (17.10.) veröffentlicht wurde und ansonsten wie gewohnt im Duktus der menschengemachten Klimakatastrophe gehalten ist, fürchte ich, daß uns der Topos von der Klimasünde trotz Finanzkrise noch ein wenig erhalten bleiben wird.

    In der hiesigen Medienlandschaft wird übrigens aus der gleichen Meldung reine Volkspädagogik, in der der versteckt kritische Hinweis, der im Telegraph immerhin noch auftaucht, ganz fehlt. Dafür werden die Klimarettungstaten der “Forscher vom deutschen Eisbrecher Polarstern” gefeiert.
    http://tinyurl.com/5zf9jj

    Von der heutigen Behandlung der sich verschärfenden Lage an den Finanzmärkten bin ich enttäuscht. Immerhin ist gerade erst (am 16.10.) die UBS mit sechs Milliarden Franken einer Pflichtwandelanleihe vom schweizer Bund und 62 Milliarden (!) Franken für die faulen Kredite direkt von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) gerettet worden. Darüber gab es kam ein Wort in der bundesdeutschen Presse. Die Dimension dessen, was die SNB da tut, ist aber wirklich atemberaubend.

    P.S.: Ihr Hinweis unlängst auf den Filmklassiker „Der unsichtbare Dritte“ („North by Northwest“) war sehr nett, Fräulein Dagmar. Wussten Sie, daß zur Entstehungszeit dieses Meisterwerks hin die amerikanische Populärkultur auch andere ganz hervorragende Innovationen bewerkstelligte?

    http://tinyurl.com/6pwxh5
    http://tinyurl.com/5pn65l

    Eine Kreativität, die man heute in Amerika manchmal vermisst.

  • 2 Judge // Oct 19, 2008 at 9:02

    Hallo Spatz ,
    gut geschilpt ;

    Nennt sich zwar Spatz , aber brüllt wie ein Löwe ; ein guter Artikel , danke .

  • 3 Dagmar // Oct 19, 2008 at 11:03

    Lieber Herr Ludwig,

    durch Ihre Links zu Wikipedia versuchen Sie hoffentlich nicht, meinen Alleinstellungsanspruch auf Altermedia zu untergraben? Wie kann man sich denn Dagmar nennen, wenn man in Wirklichkeit Virginia heißt?

    Die nordamerikanische Kultur wird in Europa leider oft unterschätzt. Man hätte sich einen Notvorrat für schlechte Zeiten anlegen sollen. Amerikas Gespür für die Zeichen der Zeit ist Europa weiterhin um Längen voraus:
    http://es.youtube.com/watch?v=pKv6RcXa2UI

    Zur Entwicklung der kontinentaleuropäischen Finanzdienstleistungsindustrie konsultieren Sie bitte die Inselpresse:
    http://www.independent.co.uk/news/business/analysis-and-features/is-switzerland-the-next-iceland-964325.html

    Auch die Arktis ist im Plan:
    http://www.abendblatt.de/daten/2008/10/18/954899.html

    Wegen der auf der Spatzseite vom 12.10 2008 verwiesenen Ankündigungen habe ich vorsorglich alle Silberbestände aus meinem Schließfach genommen, meinen Hauptwohnsitz in den Keller verlegt und meinen Internetzugang gekündigt. Für den Fall, daß wir nichts mehr voneinander hören, wünsche ich Ihnen alles Gute und bloß keine Wiedergeburt.

    Gruß an die Kameraden, Herr Ludwig!

  • 4 Theo System // Oct 19, 2008 at 11:50

    Interessante Analyse. Was allerdings nach meiner unmaßgeblichen Meinung entscheidend ist, ist vielmehr die Erkenntnis, daß die “Invisible Hand” des Adam Smith als neoilberales Paradigma nicht länger taugt, weil es sie nicht länger gibt. Und warum gibt es sie nicht mehr? Weil die “Protestantische Ethik” als der “Geist des Kapitalismus” (Max Weber) weggebrochen ist und die Marktteilnehmer zunehmend von niederen Antrieben gesteuert werden.

  • 5 Hermann Ludwig // Oct 19, 2008 at 13:11

    @ Frl. Dagmar

    “Wegen der auf der Spatzseite vom 12.10 2008 verwiesenen Ankündigungen”
    “alles Gute und bloß keine Wiedergeburt”

    Sie sind sehr gütig, Fräulein Dagmar.
    http://tinyurl.com/6bzk3r

    Unabhängig davon vermute ich aber ein wenig, daß Sie uns auf den Arm nehmen wollen.

  • 6 Dagmar // Oct 19, 2008 at 13:40

    @Theo System:
    Die Marktteilnehmer kennen ihre Antriebe und wollen sich bessern.
    http://www.straight.com/print/166873?#

  • 7 Hermann Ludwig // Oct 19, 2008 at 14:06

    Falls Sie uns aber, verehrtes Fräulein Dagmar, mit Ihrer Abreise in den Keller nicht auf den Arm nehmen wollten, so wünsche ich Ihnen – auch im Namen der Mannschaft – alles Gute, reichhaltige Fischvorräte und vor allem natürlich keinerlei Wiedergeburt!

    Und grüßen Sie doch bitte Ihren Neffen. Der Boss bedauert, wenn gelegentliche Vetraulichkeit Unannehmlickeiten bereiten haben sollten und verspricht, derartiges nicht wiederholen zu wollen.

    P.S.: Internetzugang geht gemäß eines früher notorischen Altermedia-Nutzers, der wohl die gleiche politische Partei wie Herr Winkler wählt, unterwegs und im Keller meist auch noch mit gekündigtem Vertrag!
    http://easy-wifi-radar.softonic.de/

  • 8 Hermann Ludwig // Oct 19, 2008 at 14:10

    streiche: sollten; setze: sollte