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Wer mit der Nase an eine Wand stößt, sollte einige Schritte zurücktreten, wenn er nicht mit dem Kopf durch die Wand will – was in den meisten Fällen dem Kopf mehr schadet als der Wand. Nur mit Abstand läßt sich ein Weg finden. Soll es ein zielgerichteter sein, oder einer, der immer nur weiter führt, wie der Weg des Esels eines altorientalischen Wasserhebewerks.
Sind wir nicht alle an eine Wand gestoßen, an die Wand der sogenannten Finanzkrise? Der Spatz sprach davon seit nun mehr neun Jahren. Ihm war klar, daß die Krise kommen mußte und weshalb. Wie in Max Frischs “Biedermann und die Brandstifter” sah er, wie Kanister um Kanister Benzin ins Haus der Wirtschaft getragen wurde. Aber dem Spatz war auch klar, daß keine Krise vom Himmel fällt. Krisen werden gemacht. Nicht von dummen Fehlermachern, sondern von gerissenen Nutznießern. Damit stellt sich die Frage: Aus welchem Grund und aus welchem Grund gerade die, vor der wir stehen? Keine Frage ist, wer sie macht. Als Geldkrise kann sie nur von denen gemacht werden, die das Geld machen, und das sind nicht die Staaten und ihre Zentralbanken – auch wenn das allgemein behauptet wird, und gerade jetzt wieder besonders laut von den Verfechtern der Neoliberalen Marktanbeter. Wenn also auch klar ist, wer die Krise macht – also im Bild – das Benzin zur Verfügung stellt, ist völlig unklar, wer die Zündhölzer in Händen hält und was mit dem Feuer erreicht werden soll.
Um hier klarer zu sehen, sollte man die Rolle des Geldes bedenken. Warum stoßen wir anscheinend auf eine Wand? Und warum scheint die Mehrheit der anerkannten Politiker und derer, die sich von ihnen vertreten fühlen, bereit zu sein, den Fehlspekulanten Milliarden hinterher zu werfen. Man hofft nicht, daß Ganoven, die das ganze Spekulationsspektakel angerichtet haben, es auch noch “in Ordnung” bringen, wenn man bei Sinnen ist. Warum läßt man sie nicht hinten runterrutschen und versucht einen Neuanfang oder rettet mit dem Geld direkt das, was zu retten wäre, z.B. die viel beschworenen kleinen Sparer? Hinter der Absurdität der “Rettungspakete” steckt viel Sympathie, wie: Mein Geld liegt auf der Bank, vielleicht läßt es sich dort doch retten. Dann sind da noch die institutionellen Anleger. Sind das nicht die Verwalter meiner Altersversorgung, meiner Krankenkasse oder sonstiger Versicherungen, in die ich eingezahlt hatte, als ich noch konnte, damit ich den Schutz genieße, wenn ich ihn brauche. Doch das Geld ist längst verspielt, weil das, wofür es dasein sollte, nicht vorhanden ist, nicht produziert wurde. Hier beginnt nämlich das Mißverständnis. Geld hat eine unterschiedliche Bedeutung für den, der darauf angewiesen ist, um zu überleben, und für den, der es reichlich in Händen hält, ohne darauf angewiesen zu sein, der aber weiß, daß andere, die meisten, es sind.
Wenn ich oder Sie an Geld denken und wir uns vorstellen, es ist weg, bekommen wir die Panik: Wo von sollen wir morgen leben? Herrn Buffet oder Bill Gates kommen solche Überlegungen nicht. Wenn der sich ein Haus für 35 oder 500 Mio. Dollar zulegt, macht das für ihn keinen Unterschied mehr. Ein tolles Auto, eine Jacht – was soll’s. Ihnen wäre längst die Idee kommen, warum eine weitere Milliarde zu den Milliarden zu legen, die sie schon haben, wenn da nicht vielleicht ein sportlicher Ehrgeiz wäre: Ich habe mehr auf mein Konto gebracht als alle anderen, oder eher phlegmatisch, es fließt inzwischen von alleine, warum sollte ich den Zustrom bremsen. Interessanter wäre da der britische Lord im zerknitterten Anzug, der mit dem Fahrrad ins Oberhaus fährt, weil er es sich leisten kann. Für ihn ist vor allem interessant, daß wir so panikartig auf Geld angewiesen sind. Nicht, daß der nicht auch zu leben und Geld auszugeben wüßte. Aber das Interessante am Geld ist für ihn die Abhängigkeit der anderen. Solche “Lords” sitzen mit und ohne Titel oder mit bekanntem oder unbekanntem Namen nicht nur in Oberhäusern oder Senaten. Vermehrt trifft man sie in den obersten Vorstandsetagen der Großbanken und in den Nebenzimmern ihrer und der militärischen “Think-Tanks”, dort wo die Pläne geschmiedet werden und die sich die jeweils geeignetsten, “demokratischen” Politiker auswählen oder kaufen.
Wenn eine Krise gemacht wird, dann vorwiegend, um gerade die Panik anzuheizen und auszunutzen. Da springen dann viele “Cleverle” auf den Zug, um die von den Herrn gewünschte Stimmung aufzupeppen und Ihnen dies oder das zu verkaufen: Damit Sie Ihr Erspartes in Sicherheit bringen. Das sind die eingeplanten Panikverstärker. Wofür wurden die Staatsfinanzen der Weimarer Republik planvoll zerrüttet? Auf ihrem Höhepunkt 1923 wurde es offensichtlich: da kam Hitler. Seinen Zweck, und die Voraussetzungen für ihn hatte ein Thorstein Veblen bereits 1915 analysiert und planbar gemacht (Details finden Sie bei: Guido G. Preparata, “Conjuring Hitler: How Britain and America made the Third Reich”, Pluto Press, London 2005). Wozu diente die Krise Anfang der 1930 Jahre? Sie leitete das Riesengeschäft “Zweiter Weltkrieg” ein. Wozu dient die jetzige Krise?
Wer kann das außer denen, die sie in Gang gebracht haben, wissen? Es gibt zwei offensichtliche “circumstantial evidences”, zwei Andeutungen aus dem Umfeld (die nicht offensichtlichen kennen wir natürlich auch nicht). Die eine ist das Georgien-Ossetien Unternehmen im Zusammenhang mit dem Nahost-Kreuzzug, die andere steckt in den zur Bewältigung der Krise vorgeschlagenen Maßnahmen.
Frau Merkel forderte die USA “zu raschem Handeln” auf, als ob das nötig wäre. Allerdings hatte sich der US-Kongreß zunächst gesträubt, den verspielten Finanzeinlagen noch gutes Geld hinterher zu werfen (das dürfte sich bald gelegt haben). Das aber, so das Merkel, sei von “unglaublich wichtiger Bedeutung” für Wirtschaft und Bürger, um “Vertrauen zu bilden”. Vertrauen in was? Sie ging mit gutem Beispiel voran und zauberte, so einfach mir nichts, dir nichts, 30 Milliarden Euro aus dem Hut, um sie der bankrotten Hypo Real Estate nachzuwerfen. Das wiederum sei nötig, meinte Axel Weber, der Bundesbankpräsident, um “einen Totalstillstand” des gesamten Geldsystems zu vermeiden.
Was ist der bedrohliche Stillstand? Die Banken trauen einander nicht und helfen sich nicht mehr mit Geld aus. Geld gibt es für klamme Bankiers nur noch vom Staat. Die LIBOR (London Interbank Offered Rate), der Zinssatz für Zwischenbank-Aushilfskredite liegt mit 6,88% so hoch wie nie zuvor. Die EZB soll Ende September 30 Mrd. Euro zu 11% Wucherzinsen angeboten haben, und bei Banken an nur einem Tag die Nachfragen nach 77 Mrd. Euro ausgelöst haben. Die Wechselreiter greifen vor dem Ende zu jedem Strohhalm, der sie wenigstens noch einen Tag über Wasser hält. Woher der Staat das Geld nimmt, will keiner wissen, weil jeder es sich denken kann. Er nimmt es aus dem Nichts und macht aus dem vorhandenen über kurz oder lang eben auch Nichts. Ist das gewollt?
Fragen wir nach dem “Vertrauen”, das wiedergewonnen werden soll. Dieses Vertrauen kann doch nur heißen, die Leute sollen “ihr Geld” nicht aus der Bank abziehen und vielleicht sogar noch mehr Geld dort hinbringen. Was wäre damit gewonnen? Nicht viel, wenn man den Kern der Krise bedenkt. Geld ist ein Zugriffsrecht auf Teile der gesellschaftlichen Güterproduktion. Was aber regelt die Produktion der Güter? Die hängt davon ab, mit welcher zahlungsfähigen Nachfrage die Unternehmen auf den Gütermärkten rechnen können. Diese wiederum hängt von zwei grundsätzlichen Verteilungsproblemen ab, nämlich von der Verteilung zwischen Endverbrauchern und Güterhersteller insgesamt (Lohn und Kapital) und vor allem von der Entscheidung der Unternehmen, was sie mit ihrem Kapitalgewinn machen. Lohn- und Gehaltsbezieher werden früher oder später ihr Geld in Güter eintauschen. Die Unternehmensgewinne können realisiert werden, das heißt über Investitionen in den Gütermarkt zurückfließen, und dadurch die Produktion solcher Güter ankurbeln, oder sie können als sogenannte Finanzinvestments in Spielgeld der Finanzmärkte (Wertpapiere) umgetauscht werden, dann kurbeln sie die Krise an.
Sicher hat die Spekulation auch einen minimalen Wert zum Ausgleich disproportionaler Entwicklungen. Nur, heute ist daraus weitgehend ein Spielkasino geworden, das heißt, den dort zirkulierenden Zahlungsmitteln entsprechen keine Gebrauchswerte mehr, weil damit sinnvollerweise kein Produzent als zahlungsfähiger Nachfrage rechnen konnte. Auf den Finanzmärkten masturbieren die Besitzer von Geldüberfluß (und die es gerne wären) mit ihrem Geld. Die Finanzspritzen des Staates, das 700-Mrd.-Dollar-Paket der USA und das noch offene der Europäer, zielen auf die Fortsetzung dieser Masturbation, damit das Spielgeld nun nicht in die nicht dafür hergestellten Sachwerte drängt und (bei einem Nennwert der Papierwerte von über dem 16-Fachen des Bruttoprodukts der Welt) wie 1923 eine Hyperinflation auslöst.
Soweit reicht die Sicht der “einfachen” Politiker. Den übergeordneten Machthabern stellt sich die Sache etwas anders dar, sie brauchen kein Geld zum Leben, für sie ist es wegen der Abhängigkeit der “Viel zu Vielen” ein Machtmittel. Nimmt man den Menschen über Inflation oder sonstwie ihre mühselig erarbeiteten Ersparnis, reizt man sie zur Wut, und nur in Wut lassen sie sich gegen andere Menschen oder zu Kriegen aufhetzen. Das Wegnehmen besorgen die Regierungen. Diese Botschaft verbreiten ständig, und jetzt wieder besonders, die neoliberalen Propagandisten, und sie wird von den Wütenden nur allzu bereitwillig geglaubt. Zumal wenn sie erleben müssen, wie ihre Regierungen den Banken faule Papiere, das heißt ihre Spekulationsverluste abkaufen, aber für die Versorgung der Unterversorgten, der Armen, oder für die über Konsumkredite verspielte Eigentumswohnung der scheinbar etwas besser Gestellten kein Geld vorhanden ist, und somit natürlich auch nicht für die “Ankurbelung” der güterproduzierenden Industrien und die Landwirtschaft (zur Versorgung der hunderte von Millionen Hungernden auf der Welt). Damit werden die Staaten/Regierungen genau so diskreditiert, wie Linke und Grüne zuvor “die Industrie”, die Grundlage der Versorgung der einfachen Bürger, diskreditiert und zu ihrer Bekämpfung aufgerufen hatten. Das wird am deutlichsten, wenn sie die Grundlage der Güterproduktion, die Kern- und Kohlekraftwerke bekämpfen, statt über eine “vernünftige” Regelung der Güterverteilung nachzudenken, die im Unterschied zu Verteilung durch staatliche oder großunternehmerische Bürokratien Spielräume für Entwicklung und Eigeninitiativen von Einzelnen und Gruppen ließe.
Der Staat ist das Schutzinstrument so wie die Industrie (und die Landwirtschaft, die über die Nahrungsmittel-Vorverarbeitung im Schlepptau der Industrie hängt) das Versorgungsinstrument der (vom Geld abhängigen) Bürger. Dieser Schutz soll offensichtlich abgebaut werden. Zu welchem Zweck? Hier hilft vielleicht der zweite Hinweis weiter: Südossetien. Das Georgien-Unternehmen zeigt, wie der gesamte Nahost-Kreuzzug, daß der Mackkinder-Plan noch immer operativ ist, das heißt der Plan der Hintermänner der “Seemächte” zur Welteroberung. Diese Hintermänner sind nicht “Politiker” sondern seit alters die Finanzelite, die vorrübergehend das Casino Weltfinanzmärkte eingerichtet und bislang betrieben hatten.
Was haben solche Leute von der Welteroberung, zu der die Unterwerfung des “Herzlandes” gehört, also neben den russischen die zentralasiatischen Republiken, auch China, Indien und der Nahe Osten und eventuell, wenn man es nicht schon abgeschrieben hat, auch Afrika? Nun “Herr der Welt zu sein” ist für diejenigen, die in die Nähe dieser Möglichkeit rücken, vielleicht eine sportliche Herausforderung wie eine Goldmedaille. So wird es uns an Hand von Figuren wie Alexander des Großen, Cäsars, Napoleons, oder an Karikaturen wie Hitler, Stalin und Mao eingeredet. Vielleicht ist es aber auch die Phantasie “Gott spielen zu dürfen”. Nach dem “großen Kladderadatsch” soll dann für die rund 500 Mio. Menschen, die überleben dürfen, das Paradies auf Erden eingerichtet werden. Vielleicht denken Bill Gates und W. Buffet an so etwas, wenn sie mit ihren Milliarden die Saatgut-Reservehaltung der Welt in künstlichen Katakomben einer kleinen Insel nördlich von Spitzbergen finanzieren.
Was diese Leute umtreibt, bleibt uns, solange uns das ausgehende Geld panikt, verborgen. Von der Panik könnten wir uns befreien, wenn wir unsere Geschicke demokratisch selbst in die Hand nähmen. Aber wer will das nach der babylonischen Sprachverwirrung schon, obwohl die zu lösende Aufgabe relativ klar ist: Sicherstellen, daß das, was wir und unsere Biosphäre zum Leben kurz- und vor allem langfristig brauchen, auch produziert wird. Daran war der Markt bisher nicht interessiert – er ist ja auch nicht von dieser Welt.
Quelle: Der Spatz im Gebälk 05.10.08





20 responses so far ↓
1 Hermann Ludwig // Oct 5, 2008 at 6:51
Hurra, Altermedia ist wieder da! Ich hatte schon schlimmste Befürchtungen für diesen verregneten Sonntag.
Zur Sache: Welches Vertrauen soll denn wiedergewonnen werden? Die deutschen Banken haben ja mittlerweile nicht einmal mehr Vertrauen in ihre eigenen Rechenkünste, wie die Freunde der Hypo Real Estate zeigen.
http://www.welt.de/wirtschaft/article2529833/Rettungspaket-fuer-Hypo-Real-Estate-gescheitert.html
Das klang am Tag der OMF-Einheit noch anders:
http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:Lastenverteilung-Hypo-Helfer-einig-%FCber-Rettungsplan/421468.html
Nicht daß ich ihr nachweine. Die Münchner Bank war nie eine Gute. Ihre Rechtsvorgängerin etablierte erst die Schrottimmobiliengeschäfte (”Keine Rechtsberatung”), mit der sie in den 90ern Zehntausende in den Ruin trieb, und sorgte dann als Pionierin durch Verkauf von Forderungen incl. Grundschuld für die Zerströrung weiterer tausender Existenzen zum Nutzen und Frommen des Faktors Kapital (des raffenden) und seiner Freunde von SPD bis CSU.
Jetzt heißt es eben zum Abschied leise Servus zu sagen. Und vorher nochmal ca. 50 Milliarden Steuergeld hinterher zu werfen. Jede Wette, wo leben wir schließlich.
2 Achter // Oct 5, 2008 at 7:32
“Was diese Leute umtreibt, bleibt uns, solange uns das ausgehende Geld panikt, verborgen.”
Es ist nicht verborgen, sondern liegt sogar in schriftlicher Form vor. Es ist nur in der BRD strafrechtlich verboten darüber zu reden.
3 Neunmalkluger // Oct 5, 2008 at 8:33
Ich frage mich, was für Interessen der Spatz eigentlich vertritt? Das Geschreibsel erinnert an mittelalterliche Kirchendiener die das Ende der Welt prophezeiten beim Auftauchen des Halleyschen Kometen. Die Welt, wie wir sie kennen, wird nicht in diesem Jahrhundert untergehen weil geheime Mächte an der Welteroberung arbeiten. Das ist bis jetzt noch niemals geschehen. Der Grund ist ganz einfach weil eine Supermacht zwar kleine und mittlere Mächte unterdrücken kann aber nie Großmächte. Sollte eine einzelne Großmacht schwächer sein als eine Supermacht werden sie immer versuchen strategische Partnerschaften einzugehen um der Supermacht Paroli bieten zu können. Um so besser wenn diese Supermacht sich auch noch von Innen selbst zerstört.
4 rabenaas // Oct 5, 2008 at 8:35
Wir sind nun an einem Punkt angekommen,von dem ich mit fast 100%tiger Sicherheit zu erkennen glaube das die verschiedenen Währungen durch diese selbstgemachte Krise abgeschafft werden sollen.Der Dollar sowie der Euro sind faktisch tot.Dies gilt auch ür den Yen ua.Die NWO forciert nun das Tempo denn 2012 ist nicht mehr weit.Die Massen werden nun ins Elend gestossen.Mir fallen da spontan die Protokolle der Waisenvon Zion ein( die natürlich gefälscht sind, stimmts Herr Staatsanwalt! )Uns die AL Aksa Moschee steht schliesslich auch noch.
5 Léon D. // Oct 5, 2008 at 9:10
An rabenaas // Oct 5, 2008 at 8:35:
Wo könnte man (wenn man wollte) die “gefälschten” Protokolle einsehen?
GruSS!
Léon
6 Runen raunen richtig Rat! // Oct 5, 2008 at 9:16
@Léon D.
“Wo könnte man (wenn man wollte) die “gefälschten” Protokolle einsehen?”
Die “gefälschten” Protokolle allein sind zwar aussagekräftig, man sollte ich aber auch über die “Herkunft” informieren. Zur Beek gibt in einem ausführlichen Vorwort Auskunft, wie das gewöhnliche Volk an die Protokolle herankam.
Hörbuch
Buch (.pdf)
7 Rübenemokrat // Oct 5, 2008 at 13:01
@ neumalkluger
“Ich frage mich, was für Interessen der Spatz eigentlich vertritt?”
Dass frag ich mich auch schon seit längeren. Vorallem die Oberverschwörung “Hitler als Instrument der Wallstreetstrategen”, die in diesem Beitrag im 5. Absatz anklingt.
Im Kern ist das reinster Däfitismus, den der Spatz hier verbreitet. Es ist eh alles nutzlos, denn die fiesen Strategen kontrollieren alles. Und wer weiß, wahrscheinlich wurde Hitler 1889 schon von den “geheimen Strategen” auserkoren, nach einem totalen Krieg zu verlieren.
Rudolf Hess hat dann sich noch etliche Jahrzehnte in Geiselhaft begeben, weil das mit den “geheimen Strategen” so abgesprochen war.
Wenn das die Sicht des “Spatzes” auf den Nationalsozialismus ist, dann frag ich mich, welche Intention steckt hinter solchen Veröffentlichungen?
8 Wolfgang Reinhard // Oct 5, 2008 at 13:05
In USA wurden widerborstige Abgeordnete mit der Drohung der Einführung des Kriegsrechtes (martial law) gezwungen, der Ausplünderung des amerikanischen Steuerzahlers durch die Heuschrecken zu zustimmen.
Beweis:
Rep. Brad Sherman Martial Law
http://www.youtube.com/watch?v=HaG9d_4zij8
Ähnliche Plünderungsversuche des deutschen Steuerzahlers laufen in der brd.
Die bereits zugesagte Bürgschaft für Hypo Real Estate im Werte von 35 € Milliarden entspricht den gesamten Hartz IV-Zahlungen.
Ist es nicht praktisch, daß hier in der brd das bevorstehende Kriegsrecht ebenfalls vorbereitet und die Neuordnung der totalitären Heuschrecken-Diktatur abgesichert wird:
Grundgesetzänderung: Soldaten bald im Inneren
http://www.n-tv.de/Grundgesetzaender…7/1032975.html
Die westliche-Heuschrecken-Demokratie läßt die Maske fallen.
Ich warte auf den Tag, an dem die Befreiungsbewegungen in den verschiedenen Nationen die Enteignung der Heuschrecken fordern!
Und durch- und umsetzen.
Neue Nationalistische Plakatkunst – und die Welt verstehen:
http://forum.thiazi.net/showthread.php?t=12254&page=52
Metapedia und Dia-Schau: http://de.metapedia.org/wiki/Benutzer:Wolfgang_Reinhard
9 Volkswirt // Oct 5, 2008 at 14:14
Das Volkseinkommen bestimmt die Höhe der Geldmenge für das Gleichgewichtige Wachstum. Und damit c.p. auch den Zins. Weicht man (als ZB) davon nach oben oder unten ab, so entsteht eine inflatorische oder deflatorische Lücke. Solche Lücke wird z.Zt. gezielt herbeigeführt. Warum? Um mit dann wertlosem Geld billig Sachwerte einkaufen zu können ist eine mögliche Antwort. Es gibt noch andere.
10 Detlef // Oct 5, 2008 at 15:54
3 Neunmalkluger // Oct 5, 2008 at 8:33
Ich frage mich, was für Interessen der Spatz eigentlich vertritt?
Es ist ja kein Geheimnis, der Normale brD-Bürger ist schlichtweg bescheutert. Dies schlisst Spezialkentniessee natürlich nicht aus, siehe Schlosser Kfz-Mechaniker uä. .
Diesen fehlenden Gesamtblick kann man auch der hilflosen Frage dieses Neunmaldummen entnehmen.
Er, der Spatz, will eigentlich nur lehre Gehirnwindungen, sodann diese noch nicht in Muskelmasse transformiert wurden, mit Material versorgen.
Dies zu verarbeiten ist natürlich , leider der großen brD-Masse vorenthalten, mangels zurückgebliebender kognitiver Fähigkeiten, in Folge der planmäßigen Pisakultur. (beklagt heute gerade auch der Papst)
Wer natürlich der jüdischen Propaganda nach 1945, die ihren einstigen Sohn Marx verstieß, dem Antimarxismus nachrennt, dem bleiben solche Zusammenhänge natürlich fremd.
Nicht dass man das Kommunistische Manifest gelesen haben sollte, nein, das Kapital Band 1 und 2 nimmt diese Dinge schon damals vorher.
Und, da dieses Werk so umfangreich und auch lückenlos ist, hat kein annährend so bedeutender Wissenschaftler eine Neuauflage verfasst, warum auch, es steht ja alles drin, fast alles.
Nun muss ja nicht jeder Normalo diese trockene Lektüre studieren, aber er sollte halt nicht der jüdische Gegenpropaganda auf den Leim gehen.
Kernsatz von Marx über die Juden und ihren Kapitalismus ist Wachstum, Kiese, Krieg!
Und genau diese Essenz hat der Spatz der muskelverliebten NW-Gemeinschaft zur Kenntnis gebracht, wenn er dann fragt:
„Wozu diente die Krise Anfang der 1930 Jahre? Sie leitete das Riesengeschäft “Zweiter Weltkrieg” ein. Wozu dient die jetzige Krise?“
Und ausführt weiter:
nämlich von der Verteilung zwischen Endverbrauchern und Güterhersteller insgesamt (LOHN und KAPITAL)
Ergo: Die einzigen die damals wie heute alle Aspekte zusammenführen sind die NS-ler.
Der selbsternannte NW, ist in weiten Teilen nur noch als verwirrter Haufen zu betrachten.
Eine bescheidene alternative Möglichkeit in den Fußstapfen der NS-ler zu stapfen, ist im Moment nur die NPD.
Der Linkspartei fehlt die nationale Komponenten, oder um es neuzeitlich auszudrücken: Globalismus, auch ein „linker“, ist nur eine andere Spielart, die das jüdische Kapital vorgibt.
11 Dagmar // Oct 5, 2008 at 17:07
Lieber Herr Ludwig,
haben Sie eigentlich eine Erklärung für die ständigen Fehlfunktionen des Altermedia-Zentralrechners?
Man kann ja die Mader nicht für jedes Problem verantwortlich machen. Vielleicht Riesenratten? Klabautermann? Oder Kojoten?
PS:
Ich hab heute schon mal überprüft, ob meine Sparkasse ihren Geldautomaten übers Wochenende ordnungsgemäß befüllt hat und kann mich nicht beklagen. Werden Sie sich auf die in Aussicht gestellte Komplettgarantie der Bundesregierung verlassen oder schichten Sie Ihr Tagesgeld morgen früh noch um?
12 runenraunen // Oct 5, 2008 at 20:57
Da schon Rothschild immer beide Seiten finanziert hat, wieso ist dies bei Hitler überraschend? Wusste er es überhaupt, wer genau ihn finanziert? Falls ja, was wäre denn die Alternative dazu gewesen, dem letzten Versuch sich aus der Strangulierung zu befreien?
13 Sparstrumpf // Oct 5, 2008 at 21:01
Die Hypo Real Estate ist die Enkeltochter eines jüdischen Bankunternehmens. Auch um 1930 brach eine Rotschild-Bank zusammen, bzw. ließ man krachen, um eine Kettenreaktion von Unsolvenzen bis zur Wirtschaftskrise auszulösen, als Vorbedingung für einen Krieg. Jetzt wird etwas ähnliches zusammengebraut, weil die gleichen Finanzkreise die Strippen ziehen.
14 Dagmar // Oct 5, 2008 at 21:35
Lieber Spatz,
Halford Mackinder würde im Grabe rotieren, wenn er das heutige Trauerspiel der verzagten englischen Geopolitik angesichts der drohenden globalen Gefahren miterleben müßte:
http://www.guardian.co.uk/business/2008/oct/02/creditcrunch.china
auch die Pivot Area rückt immer näher:
http://www.en.rian.ru/russia/20081002/117389135.html
Für mich ist die Weltkrise mit Händen greifbar!
http://afp.google.com/article/ALeqM5gHswowtNmRQ0Bzg1n08mswAECuaA
15 frei // Oct 5, 2008 at 21:49
@ Dagmar
Wie waers mit dem sogenannten Verfassungsschutz?
16 Neunmalkluger // Oct 5, 2008 at 23:30
@ Detlef 10
Wenn hier einer schlichtweg bescheuert ist dann ist es jemand der im ersten Satz mit 21 Wörtern schon 5 (fünf !) Rechtschreibfehler macht. Aber mach´ Dir nichts daraus, bei uns in der Schule hießen die Dummen auch immer Detlef.
Aus diesem Grund noch einmal in Kurzform.
Was ich meinte war, ob der Spatz wirklich aufklären will oder ob er nur die Botschaft verbreiten will, vergleichbar den Pfaffen im Mittelalter in Bezug auf den Kometen, daß es sowieso keinen Zweck hat sich gegen die NWO zu stemmen, diese kommt auf jeden Fall. Das würde ja suggerieren das jeder Widerstand zwecklos ist. Im Übrigen halte ich den Film “Endzeit-Game” für ein Machwerk der gleichen Sorte wenn man den Schluß sieht. Die Botschaft lautet “.. ihr habt keine Chance, die neue Weltordnung (der Psychopathen) kommt auf jeden Fall. ” Deswegen, laßt euch nicht so leicht täuschen, auch wenn manche hart am Rande der in der BRD geltenden Gesetze schreiben heißt daß nicht dass sie auch so denken.
Wie die Welt dann aussieht kannst Du in dem Buch “Oxygenien” der ung. Schriftstellerin Klara Feher lesen. Geschrieben übrigens schon 1973. Eine Masse stumpfsinnige Idioten die alles nach sozialistischer Art umsonst bekommen außer Sauerstoff. Eine kleine Schicht von Technikern um die Maschinen am Laufen zu Halten. Über Allen und abgeschirmt von der total verdreckten Erde eine Handvoll Familien, die aus den Superreichen hervorgegangen sind nach dem ökologischen (!) und wirtschaftlichen Zusammenbruch der Welt.
17 jörg // Oct 6, 2008 at 4:24
Die Regierung garantiert mir also mein Sparbuch. Das ist nett. Zwischensatz im DLF (sinngemäß): “Man wolle damit verhindern, daß die Sparer in Größenordnung ihr Geld bei den Geldinstituten abheben.”
18 Blondi // Oct 6, 2008 at 6:59
Die Antwort finden Sie in einem Buch mit dem Titel “Schocktherapie” geschrieben von einer gewissen Naomi Klein. Kost 22 €. Kaufen, lesen, klarer sehen!
19 Hermann Ludwig // Oct 6, 2008 at 7:20
Nein, verehrtes Fräulein Dagmar, eine Erklärung für diese Aussetzer hatte ich auch nicht. Das mit dem Marder hat Herr Winkler bereits abschließend und zutreffend erörtert. Aber ich habe bei uns im Hause noch mal nachgefragt: Schuld wird der Klabautermann sein. Es ist jedenfalls alles ziemlich furchtbar!
Eine Woche kein Altermedia, schon bricht die Finanzwelt zusammen. Sogar manch scheuer Baumhausbewohner geht heute unter Menschen und kauft H-Milch, da bekommt er wenigstens 3,5 Prozent sicher. Was mich betrifft, so habe ich bereits vor geraumer Zeit im Rahmen der Möglichkeiten meines Hauptwohnsitzes vorgesorgt:
http://www.duckipedia.de/index.php/Geldspeicher
Und Sie? Muß man sich um Sie Sorgen machen, weil Sie der süßen Wohltätigkeit des Regierungspersonals zu sehr vertrauen?
http://www.lpcd.de/8/A7788_01.jpg
Das könnte böse enden!
http://www.duckipedia.de/images/d/dd/Eine-zauberhafte-Sekret%C3%A4rin.jpg
20 2. Münchner // Oct 6, 2008 at 8:46
@Dagmar
“… haben Sie eigentlich eine Erklärung für die ständigen Fehlfunktionen des Altermedia-Zentralrechners?”
Die Frage ging zwar an einen dieser Vitalienbrüder, aber der kann sie ja wie so oft nicht beantworten. Dabei ist alles ganz einfach: Die Macht der Datenantifa nimmt täglich zu …
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