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Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Der Spatz im Gebälk: Und sie spielten so gerne Blinde Kuh – Spiele, aber kein Brot (20.07.08)

July 20th, 2008 · Post your comment (21 Comments)

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Bislang war es die Klimaerwärmung, die die Leute in Atem und Stimmung halten sollte. Sie wird nun zunehmend von wirtschaftlichen und militärischen Ereignissen abgelöst. Wie das Klima dienen auch die anderen Reizauslöser eher als Ablenkungsmanöver, damit Hinz und Kunz auf sie wie das Karnickel auf die Schlange starren, um nicht zu spüren, was mit ihnen geschieht. Das gilt zum Beispiel für den Nahost-Krieg, der propagandistisch angeheizt wird und der von den eigentlich gefährlichen kriegerischen Entwicklungen ablenken sollen, die rings um Rußland (vgl. Polen, Tschechien, Ossetien, Abchasien) und China (z.B. Tibet, Burma, Afrika) in Stellung gebracht werden. Die könnte allerdings auch ein Überfall auf den Iran zünden. Gleiches gilt für die Finanzkrise und die jüngsten Bail-Outs (staatliche Stütze) für Banken in Billionen Höhen, wobei nach Berechnungen der Beratungsfirma Bridgewater Ass. erst ein Sechstel der US-Bankenverluste in den Büchern erschienen sei und nach Standard & Poor’s allein die Rettung der halbstaatlichen Hypotheken-Absicherer Fannie Mae und Freddie Mac, die vor allem an Ausländer verschuldet sind, 420 bis 1200 Mrd. Dollar (wen wohl?) kosten dürfte.

In Zeiten von Fiat-Money ist dergleichen für die Bankenwelt allerdings kaum ein Problem. Die US-Notenbank und andere Zentralbanken kaufen den Banken in riesigen Mengen faule Kredite und Papiere ab und haben das gerade eben am 16. Juli in besonders großem Umfang wieder getan. Dadurch bringen sie das benötigte Geld in Umlauf, das wegen der zur Zeit ausbleibenden Geldschöpfung der Banken durch Kreditvergabe fehlen dürfte. Die EZB hatte schon in den letzten zehn Jahren die Geldmenge M3 um 116% vermehrt, während das Bruttoinlandprodukt nur um 24% anstieg. Dies würde rein rechnerisch einer Inflationsrate zur Entwertung der Vermögen der Bürger (Angespartes und Kaufkraft) von 74% (5,7% pro Jahr) entsprechen. Offiziell lag, wenn man’s noch glaubt, die Teuerungsrate aber nur bei 1,8% pro Jahr. Am 16. Juli dürfte der M3-Zuwachs in den USA einen gewaltigen Sprung gemacht haben, wie hoch wird dort aber nicht mehr öffentlich ausgewiesen. Das eigentliche Problem ist, eine Wirtschaft zu schaffen, die wieder der materiellen Versorgung und den Wünschen der Menschen nach sinnvoller Arbeit und nicht den Machtgelüsten der Geldschöpfer (Internationalen Investmentbanker, der sogenannten Hochfinanz) dient. Das wäre eine politische Aufgabe, für die kein “Politiker” zu finden ist.

Abgelenkt wird vor allem von der drastischen Senkung des Lebensstandards, die einen wachsenden Teil der Weltbevölkerung unter das Existenzminimum und eine große Zahl US-Amerikaner und Europäer ins sogenannte “Prekariat” drückt. Die entsprechende Ablenkungen und Erklärungsvorgaben sollen die Menschen überreden, sich mit dem wirtschaftlichen Niedergang abzufinden. Das Ziel dieses inszenierten Niedergangs ist offensichtlich einerseits, die Mittelschichten ihrer Vermögen und damit ihrer noch vorhandenen wirtschaftlichen Unabhängigkeit zu berauben und andererseits die übrige Weltbevölkerung nach bestimmten Vorgaben zu reduzieren. Würden die Menschen das begreifen, wäre der sprichwörtliche “Teufel los”, statt dessen bleibt es vorwiegend bei Stammtischweisheiten im Ablenkungsbereich.

Schon im Januar 2008 hatte US-Senator Bernie Sanders auf die ungewöhnlichen “Erfolge” von US-Präsident Bush hingewiesen. Seit Bushs Amtsantritt sind “5,4 Millionen Amerikaner aus der Mittelklasse in die Armut abgerutscht, haben 6,8 Millionen Amerikaner ihre Gesundheitsvorsorge verloren, hat das Durchschnittseinkommen einer Arbeiter-Familien fünf Jahre nacheinander immer nur abgenommen und haben rund drei Millionen Arbeiter (offiziell, real wahrscheinlich viel mehr) ihren Job verloren. Gleichzeitig sind die Kosten für Bildung, Medikamente, Strom und Mieten (Nahrungsmittel erwähnte er nicht) dramatisch angestiegen”.

Für Europa und Deutschland bereitet Joachim Jahnke (www.jjahnke.net) die Bundesstatistik so auf, daß die Zahlen dem Normalverbraucher mehr sagen. Kaufpreis bereinigt sind danach die Arbeitseinkommen in Deutschland angeblich um 0,7% gestiegen. Im gleichen Zeitraum legten sie in Skandinavien um 16,5% zu. Die Quote der Langzeitarbeitslosen lag 2007 in Deutschland bei 4,5% in Skandinavien bei 0,8%. Berechnet man die Realeinkommen mit einem BIP-Deflator und nach dem Verbraucherpreisindex, dann sind die Realeinkommen aus Anlagevermögen zwischen 2000 und 2007 um rund 43% gestiegen, die Bruttoreallöhne dagegen um rund 4% gefallen. Rechnet man die Managergehälter und Gehälter der oberen Einkommensbezieher (Politiker und hohe Beamte) heraus, dann sind die Reallöhne sogar um rund 6% und die Renten um noch mehr gefallen. Skandinavien zeigt, nicht die steigenden Arbeitseinkommen drosseln die Wirtschaft, sondern eher die fallenden; der eigentliche Grund ist aber die Geldpolitik.

Anthony Daniels, nicht der gefeierte Schauspieler, sondern ein pensionierter Arzt und Psychiater, der in Birmingham in Krankenhäusern und Gefängnissen gearbeitet hatte, hat ein Bild von den sozialen Auswirkungen der “westlichen Werte” in Aktion gezeichnet. In England dürfte die Entwicklung der unseren sicherlich voraus sein, aber wir sind auf dem gleichen Weg. Heute werden nach seinen Angaben bereits 42 Prozent aller Kinder in Großbritannien unehelich geboren. Mit dem eigenen Vater im Haushalt aufzuwachsen, betrifft bereits ein Minderheit und müßte demnach als “abnormal” gelten. Er befragte Unterschichtjugendliche, die wie ihre als “unabhängig” bezeichneten Mütter von Sozialhilfe leben: Die moderne Form dieser “Unabhängigkeit” ist in England nicht mehr die Arbeitslosenstütze, sondern die permanente Krankheit. Denn “mit Krankenschein” muß man sich nicht mehr um einen Job bemühen. Die Folge davon ist, daß nicht nur die neue Unterschicht sondern auch viele Ärzte in England sich und ihre Patienten betrügen. Die Ärzte tun das zum Teil aus Selbstschutz, denn 50 Prozent aller britischen Ärzte wurden, nach Daniels, in den letzten 12 Monaten mindestens einmal massiv bedroht oder gar tätlich angegriffen, wenn sie nicht fraglos den begehrten Schein ausstellten. Über eine Million Menschen werden in Großbritannien ständig und dauerhaft krankgeschrieben.

Die Sozialhilfebetrüger (erst aus Not und später aus Gewohnheit) und die (von diesen bedrohten) Ärzte leben somit in einem permanenten Zustand der Lüge, in einer Art “Twilight Zone”, in der moralisch richtiges und falsches Handeln nicht mehr unterschieden wird. Das gleiche Zwielicht verbreitet die Soziologie der Frankfurter Schule oder die sogenannte “moderne” Kultur. Die psychologischen Verwerfungen durch die Mißwirtschaft und deren dürftige Korrektur durch Sozialhilfe seien nach Daniels schlimmer als ihre katastrophalen, ökonomischen Ursachen. Das Prekariat fühle sich zwar als “unabhängig” und doch stets als “Opfer”, denn nur der “Opferstatus” wird subventioniert.

An diesem teuren Zustand der Unmündigkeit haben natürlich vor allem die Herrschenden und ihre Politiker Interesse. Daniels vergleicht die politisch gewollte Abhängigkeit vom Staat mit dem ebenfalls politisch seit Jahrzehnten propagierten Opferstatus der Heroinabhängigen. Auch diese wären in der propagierten Sichtweise nur willenlose Opfer und hätten “keine Wahl”. Die Passivität der Opfer sei ein Mythos, der ihnen durch den “Sozialstaat” eingeredet würde. In den 30er Jahren seien Millionen amerikanischer Opiumabhängiger täglich ganz normal arbeiten gegangen. Mao habe angedroht alle Suchtkranken erschießen zu lassen. Aber aus diesem Grund sei keine einzige Erschießung bekannt geworden. Auch heutige Heroinjunkies arbeiten oft den ganzen Tag, allerdings meist in kriminellen Branchen.

Im Grunde fehlt es am Willen. Wenn man jahrelang eingeredet bekommt, man sei Opfer und könne nichts tun, wird der noch vorhandene eigene Wille konsequent erstickt. Das Ergebnis sind Karikaturen von Menschen, die als Prekariat in England wie in Deutschland am staatlichen Tropf hängen. Der Betreuungsstaat schafft Abhängige und zerstört dauerhaft die Persönlichkeit der Unterstützungsempfänger. Diese werden wie Junkies zu bleibenden Kindern erzogen, die an Freiheit ohne Verantwortung glauben, an eine Parodie von Freiheit. Soll man deshalb den Sozialstaat abschaffen – wie Neoliberale vorschlagen? Oder vielleicht doch lieber die Mißwirtschaft zusammen mit den dafür Verantwortlichen? Beim Versuch dazu werden einem die “Opfer” mit Bravour in den Rücken fallen – wie sie und ihre Betreuer ja auch die heftigsten Kämpfer gegen Klimawandel und Kernenergie sind. Und genau das könnte gewollt sein.

Und noch immer wollen die Politiker vor allem die Klimaerwärmung dämpfen, statt die Wirtschaft wieder vernünftig und produktiv zu machen. Sie haben nicht gemerkt, daß die Klimaerwärmung seit zehn Jahren längst aufgehört hat und einer Abkühlung weicht. Da die Lebensmittel im Biotreibstofftank bereits die Nahrungsmittelpreise drastisch hochtreiben, könnte eine künftige Klimaabkühlung härter zuschlagen als in früheren Kälte- und Mißerntezeiten.

Auf einer Pressekonferenz am 1. Juli in Orlando, Florida hat John L. Casey, Direktor des Space and Science Research Center der USA noch einmal dringend die Änderung der Klimapolitik gefordert. “Nach ausgiebiger Überprüfung der wesentlichen Ergebnisse der Klimaforschung und in Übereinstimmung mit den vorhandenen offensichtlichen und zwingenden neuen Hinweisen ist es an der Zeit, daß die Weltgemeinschaft einsieht, daß die Erde in eine neue Phase des Klimawandels eintritt. [...] Die Klimaerwärmung der Erde ist zu Ende. Ein neues, kälteres Klima hat bereits eingesetzt”. Casey sagte vor den Medienvertretern, die Kältephase setzt ein, weil der 206-jährigen Sonnenzyklus sich umkehre und betonte: “Wir haben jetzt unverwechselbare Anzeichen einer zunehmend sinkenden Durchschnittstemperatur und wachsender Gletscher im Zusammenhang mit den dramatischen und alarmierenden Veränderungen an der Sonnenoberfläche und einer ungewöhnlich niedrigen und langsamen Sonnenfleckenaktivität [...]. Der Prozeß hat bereits eingesetzt und ist nicht zu stoppen. Unsere Erde wird sich rasch abkühlen”. Günstig sei der “solar hibernation” (Winterschlaf der Sonne) nur für die Raumfahrt, weil die Astronauten dadurch einer geringeren schädlichen Sonnenstrahlung ausgesetzt würden. (www.spaceandscience.net/id16.html).

Doch der Weltklimarat (IPCC) behauptet noch immer das Gegenteil. Steve Milloy der Geschäftsführer von DemandDebate.com hatte schon im letzten November alle US-Wissenschaftler, die am Kapitel “Climate Change 2007: The Physical Basis” des IPCC mitgearbeitet hatten, befragt und herausgefunden: Über die Hälfte waren der Meinung, daß eine Klimaerwärmung um 1° C (das doppelte der bisherigen “Klimakatastrophe”) wünschenswert wäre. Nach dem Idealklima befragt, sagten nur 14% der Unentwegten, daß dies ein kälteres Klima als das derzeitige sei. Was also soll mit der derzeitigen äußerst kostenträchtigen Klimapolitik eigentlich erreicht werden?

Erstaunt war Milloy auch darüber, daß nur 20% der amerikanischen IPCC-Wissenschaftler in erster Linie den Menschen für die Klimaveränderungen haftbar machten und gar 44% meinten, das gegenwärtige Klima sei überhaupt nicht ungewöhnlich warm. Wenn man Klima-Wissenschaftler gewöhnliche Fragen stellt, bekommt man relativ vernünftige Antworten. Erst auf das Reizwort CO2 reagieren sie, wie inzwischen die meisten Menschen, wie Pawlowsche Hunde (Quelle: www.DemandDebate.com/ipcc_survey.pdf).

Aber die Pawlowschen Hundetreiber beginnen bereits die “Wissenschaft” für ihre Politik umzustellen. G. V. Chilingar; L. F. Khilyuk ; O. G. Sorokhtin veröffentlichten in der Zeitschrift Energy Sources, Part A: Recovery, Utilization, and Environmental Effects, Vol. 30, Heft 1 Januar 2008 , S. 1 – 9 den Aufsatz “Cooling of Atmosphere Due to CO2-Emission” (die Atmosphäre kühlt wegen der CO2-Emissionen) und begründen das neue Global Cooling statt des Warmings mit den adiabatischen Atmosphäre-Effekten des Gases. Na, dann stimm ja wieder alles, und Merkel und Co können weiter machen wie bisher. Sie auch?

Quelle: Der Spatz im Gebälk



Tags: Allgemeines

21 responses so far ↓

  • 1 Schörner // Jul 20, 2008 at 12:23

    Die EZB hatte schon in den letzten zehn Jahren die Geldmenge M3 um 116% vermehrt, während das Bruttoinlandprodukt nur um 24% anstieg.

    Der Trick dabei war, daß die Geldmenge M1, also die Bargeldmenge nicht erhöht wurde. Somit wurde (zunächst) nur Buchgeld im Bankensektor erzeugt und bis dieses als Preisinflation durchschlägt, mußte eben erst die Immoblase platzen.

    Allerdings hat das m.E. einen ziemlichen Haken: da die Bargeldmenge im Vergleich zur aufgeblähten Buchgeldmenge noch geringer wurde, bedeutet ein eventuelles Abziehen relativ geringer Bargeldmengen (gemessen an der Bilanzsumme der Bank), einen wesentlich früheren Kollaps der Barauszahlungsfähigkeit der Banken.

    Auch haben wir im Moment gar keine “richtige” Inflation, sd. ein Gemisch aus einer Deflation (Immobilien werden immer billiger) und einer Inflation. Eine Inflation wäre auch durch eine steigende Umdrehungsgeschwindigkeit des Geldes geprägt. Tatsächlich geht aber die Konsumquote zurück, tlw. gibt es in den USA gewaltige Einbrüche am Sektor langlebiger Konsumgüter, wie Autos. Die Prognosen des Energieverbrauchs mußten für dieses Jahr in den USA ebenfalls bereits gesnenkt werden.

    Wäre die jetzige Lage eindeutig eine Inflation, ließe sie sich relativ einfach kontrollieren. Das Problem ist aber, daß sie in verschiedenen Bereichen inflationär und deflationär zugleich ist.

    Und die Maßnahmen die bisher (= seit einigen Jahren) ergriffen wurden, sind m.E. kontraproduktiv, weil sie die entstandenen Verwerfungen nicht lösten (da muß man Greenspan unendlich dankbar sein), sd. nach hinten verschoben und immer weiter vergrößerten:
    die in der Zuspotzung der Lage in Schieflage geratenen Banken, die durch die exzessive Buchgeldschöpfung aufgrund steigender Hypothekenpreise den Hals nicht voll bekommen haben, müßten in einer Marktwirtschaft für ihre verantwortungslose Politik klarerweise auch die Konsequenzen tragen und bestraft werden. Tatsächlich aber, da wir keine Marktwirtschaft haben, sd. den Kapitalismus mit einem Bankensystem das als Pyramidenspiel angelegt ist, wurden die Gewinne zuvor zwar durchaus privatisiert und die Manager steckten zig Millionen ein, die Verluste werden jetzt aber verstaatlicht, weil ansonsten ein Dominostein alle anderen mitreißt.
    Der Bürger bezahlt also jetzt die Gewinne, welche zuvor andere eingesackt haben, durch seinen sinkenden Lebensstandard und sein sinkendes Einkommen. Da sage noch wer, dieses System funktioniere nicht, wie es soll.

  • 2 Schwärmer // Jul 20, 2008 at 13:48

    Wunderbarer Artikel den sollte jeder Deutsche lesen der noch meint alles würde wieder gut.
    Es geht den Bach runter immer schneller und immer mehr und keiner baut einen Staudamm oder läßt die Zuführ vertrocknen, weil sie alle mitmachen am Untergang jeder auf seine Weise und das meistens nur aus Unwissenheit, Feigheit vor der Wahrheit oder bürgerlicher Bequemlichkeit, aber auch diese unstolzen unehrenhaften Menschen werden nicht weglaufen können, sie werden alle Opfer ihrer eigenen feigen Angepaßtheit werden und mögen sie heute noch den Warner und Rufer verlachen oder belächeln so werden sie morgen alles verteufeln was ihnen lieb und teuer war, weil sie nicht auf ihn gehört haben und nur noch Treibsand im Trichter der globalen multikulturellen Gesellschaft sein werden ohne Hoffnung ohne Rettung. Ob das dann bedauerlich ist, ich denke nein!

  • 3 der Lotze // Jul 20, 2008 at 14:48

    Dann geht dieses System eben mit all seinen Vasallen kaputt, na und!
    Nachweinen und bedauern werden es nicht viele nicht einmal die angepaßten Systemlinge und um die sollte es und bestimmt nicht traurig sein.
    Wichtig ist jetzt zu erkennen was die Zukunft bringt sich zu verweigern anstatt die angepaßte Masse aufzukären (bringt nichts) und sich Überlebensstrategien überlegen und umsetzen. Denn nur der diese kommend eKriese überleben wird hat die Chance die Zukunft zu gestalten dazu wird der allgemeine Bundesbürger nicht in der Lage sein, also ist es nur klug sich von ihm zu lösen wo immer es geht und so schnell es geht. Er will in seiner arroganten Boniertheit die Tatsachen nicht anerkennen und glaubt lieber dem Reeder der Titanic als seinem eigenen Verstand und seinen eigenen Gefühlen falls er die noch besitzt bewegt er sich aus Feigheit nicht, immer schön machen und so denken wie die es mir da oben sagen lautet sein Lebensinhalt, die werden mich schon nicht in der Luft hängen lasse. DOCH kleiner angepaßter Bundesbürger, genau das werden sie mit dir machen, das wird dein Schicksal sein und du hast auch kein besseres verdient.

  • 4 Ali Höhler // Jul 20, 2008 at 14:58

    @Schörner
    Gute Beschreibung real existierenden Unsinns, die terminologische Diferenzierung “Marktwirtschaft” vs. “Kapitalimus” erscheint mir aber erklärungsbedürftig.

  • 5 Toter Igel // Jul 20, 2008 at 16:34

    Wieso soll es denn überhaupt viele private Banken geben? Gibt man damit nicht zuviel Macht in die Hände von Privatpersonen? Man könnte doch eine einzige Bank für den Staat haben und damit die dort nicht faul werden, macht man den Lohn davon abhängig, wie gut die einzelnen Untereinheiten arbeiten.

  • 6 Anonymous // Jul 20, 2008 at 16:51

    Ablaßhandel heißt diese Wirtschaftsform. Bei Tetzel konnte man für geplante Totsünden den Persilschein kaufen und heute bei Ferkel kann man für geplante Luftveränderung den Freifahrtsschein erwerben. Und die neuen Ablaßbriefe kann man demnächst sogar noch an der Börse ersteigern. Ein Oberdepp, der da noch einen Finger krümmt. Ich sach mal “Nichtarbeit macht frei” und Arbeit versklavt die Deutschen!

  • 7 Theo Retiker // Jul 20, 2008 at 17:33

    An alle Bösen in den freien Lagern,

    hier habt ihr doch mal die Möglichkeit euer immenses Wissen einzubringen. Mit dem sonst so üblichen Niveaulosen Antifageseibere ist es hier nicht getan. Aber ich verorte euch bei den Mißfeldern oder Nahles, alles nur arbeitsscheue Schwätzer. Sozusagen sozialistische “Visionäre”.

  • 8 's Fritzle // Jul 20, 2008 at 17:34

    Der Monetarismus, der sich gerade selbst ad absurdum führt, ist ein billiger Taschenspielertrick des Auserwählten Milton Friedman, der im “Wirtschaftswunder” nach dem 2. Weltkrieg nachweisen konnte, daß das “keynesianische” Phänomen der Unterbeschäftigung zunächst nicht empirisch nachgewiesen werden konnte und (tasächlich !) keine Nachfragedefizite emergierten, sondern im Gegenteil Vollbeschäftigung erreicht wurde.
    In der Folge wurde den privaten ZB’n die politische Kompetenz (der Staaten) übertragen und der Tausch von “Glasperlen” gegen “Felle” konnte weltweit in größtem Stil vollzogen werden. Daß dabei irgendwann die “Stunde der Wahrheit” kommen muß, war den Herren schon klar…

    Falls jemand wissen will, wie der Trick funktioniert? Man sagt einfach:
    Geldmenge * Umlaufgeschindigkeit des Geldes = Preisniveau * Volkseinkommen

    Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes ist dabei keine Konstante mehr (wie in der Klassik), sondern von der Geldnachfrage abhängig. So bildet Friedman hier den Ansatz des permanenten Einkommens …

  • 9 's Fritzle // Jul 20, 2008 at 17:37

    Noch was: Wann kommt denn die “Stunde der Wahrheit”?
    Wenn die Indianer merken, daß die Glasperlen nichts wert sind, gegen die sie ihre Felle tauschen.

  • 10 Pech gehabt Workoholiker // Jul 20, 2008 at 18:43

    Wer arbeitet ist nur zu dumm zum Leben und hat sich seine eigenen Mühlsteine aufgeladen, nicht weil er ws wollte sondern weil er gesellschaftlich funktionieren will. Pech gehabt aufs falsche Pferd gesetzt würde der Pferdezocker sagen.

  • 11 Dagmar // Jul 20, 2008 at 21:24

    Liebes Fritzle,

    die Glasperlen sind ja nicht gerade nichts wert, sondern nur differnziell abnehmend. Solange mir meine Sparkassenberaterin meinen Schaden großzügig verzinsen tut, kann es mir egal sein, aber denken sie mal an die Superreichen und Einkommensmillionäre, denen ihr persönlicher Grenzsteuersatz diese Entschädigung auffrißt, sie in versiegende Steueroasen treibt und ihnen so jegliche Lebensfreude raubt.

    In diesem Zusammenhang kann ich nachvollziehen, wenn Anonymous “Nichtarbeit macht frei” sagt, und sich “Pech gehabt Workoholiker” ebenfalls für den Nationalbuddhismus ausspricht. In diesem Zusammenhang hatte ich Ihre Fisher-Formel schon in der letzten Vorweinhnachtszeit moniert, obwohl darin nicht durch Null geteilt wird. Wer hat denn im Südtaunus oder am Starnberger See noch Lust für Netto zu malochen?

  • 12 Oswald Spengler // Jul 20, 2008 at 21:35

    “Noch was: Wann kommt denn die “Stunde der Wahrheit”?”

    Die kommt schon noch.Das PPT hat diese Woche voll zugeschlagen.Gute Gelegenheit Gold und Silber nachzukaufen oder/und Banken/Dollar zu shorten.Nach dem Dead Cat Bounce wird es bald wieder abwärts gehen.
    Inzwischen werden die Eigenkapitalverluste der Banken mit 1,6 Billionen USD veranschlagt.
    Der Bail out von Funny und Honey ist vorallem deswegen so kritisch weil gleichzeitig neben den deflationierenden Papierassets wie Bankaktien auch die US T-Bonds abverkauft wurden d.h es gab Zweifel an der Bonität der USA.Berechtigt natürlich.Alles in allem keine gute Situation für Benny.Die Inflation läuft mit offiziellen 5 % d.h US-Staatsanleihen produzieren negative Yields.Zinsen anheben geht nicht wegen Herzstillstand der Primary Dealers wie Goldman Sachs etc..Real Estate Markt ist kaputt,Konsum ist kaputt,Außenhandelsdefizit hoch wie eh und je.Als Krönung der Manipulation wurde das Naked Shorten der großen Investment Häuser durch die SEC verboten…lol…ja ja…
    Also es werden noch Wetten angenommen wenn es als nächstes umhaut.Ich tippe auf Lehman Brothers.Wer hält dagegen ?

  • 13 albalongus // Jul 20, 2008 at 22:25

    @Toter Igel // Jul 20, 2008 at 16:34
    Wieso soll es denn überhaupt viele private Banken geben? Gibt man damit nicht zuviel Macht in die Hände von Privatpersonen? Man könnte doch eine einzige Bank für den Staat haben und damit die dort nicht faul werden, macht man den Lohn davon abhängig, wie gut die einzelnen Untereinheiten arbeiten.

    Aber TI, das ist doch Sozialismus, der nachweislich gescheitert ist. :-) Für einen freiheitlichen, dem Bürgerwillen gerechten Staat brauchen wir ca. 260 gesetzliche Krankenversicherungen mit dem Rattenschwanz an Priv. Kassen. Das macht den Bundesbürger frei. Dazu benötigt er noch ca. 88 Versicherunsunternehmen, die ihn gegen Brand, Wasserschaden, Klagen des Nachbarn und Flatulenz versichern. Es ist so elend, manchmal wünsche ich mir schon mal die DDR zurück. War irgendwie auch Scheiße, aber da hatte ich nur einen Gegner, heute muß ich eine Rundumwehr organisieren.

    @Theo Retiker // Jul 20, 2008 at 17:33
    An alle Bösen in den freien Lagern,
    hier habt ihr doch mal die Möglichkeit euer immenses Wissen einzubringen. Mit dem sonst so üblichen Niveaulosen Antifageseibere ist es hier nicht getan. Aber ich verorte euch bei den Mißfeldern oder Nahles, alles nur arbeitsscheue Schwätzer. Sozusagen sozialistische “Visionäre”.

    Na im Ansatz haben Sie ein Problem dieser Politik anscheinend erkannt. Genau diese Flitzpiepen, ein Hubertus Heil (88) sei noch dazugefügt, machen Politik für Deutschland. Man kann Krämpfe kriegen.

  • 14 griesgram // Jul 20, 2008 at 23:54

    @Fritzle
    Nö, wenn man merkt, daß die Felle auch nichts wert sind und keiner mehr Tand wie Flachbildschirme, 2 Flugreisen pro Jahr und das neueste “Handy” mehr kauft, weil das Brot, der Strom und das Wasser schon nicht mehr zu bezahlen sind.

  • 15 Gute Nacht // Jul 21, 2008 at 0:04

    Tja, so ist das eben. Fast alle funktionieren eben noch zu gut und sind nur Freizeitrevolutzer oder Freizeitnationale, ansonsten muß das Geld ja verdient werden um die…ach ich kann diese verlogene Scheiße nicht mehr hören. Sie sind eben zu naiv sich andere Wege zu suchen und gemeinsam einen Lebensweg zu bestreiten oder zu obrigkeitstreu und angepaßt diese vielen kleinen Möchtegernrevolutzer ohne revolutionäres Gedankengut schon im täglichen Leben. Ich weiß manchmal nicht wer mich mehr ankotzt, der bürgerliche Spießer oder diese Möchtegernrevolutzer ohne Anspruch wirklich was verändern zu wollen, schon gar nicht ihr eigenes beschissenes Sklavenleben im Kreise ihrer Familien und Freunden und Arbeitskollegen. Was haben diese Seelen anders verdient als die Knechtschaft? Sie suhlen sich wie die Schweine in der Güllegrube in dieser multikulturellen-globalen Gesellschaft und verziehen manchmal nur eine kleine Miene, wenn es ihnen dann doch zu stark nach geistigem Dünnschiss stinkt, aber sonst…?

  • 16 Walther // Jul 21, 2008 at 10:29

    Es wird Zeit, sich mal ernsthaft nach was anderem umzusehen. Mourir pour Israël? Non merci! Ausplünderung für Merkel & Co.? Nein danke!

    In Paraguay gibt es keine Musels, sind die Nachkommen der Ureinwohner, die Guaranis, ehrliche, friedfertige und sympathische Leute, leben viele Deutsche, auch ganz normale, gibt es alles zu kaufen, herrscht politische Stabilität, wird man vom Staat in Ruhe gelassen – und das Leben ist extrem günstig.

    http://stadtmusikant.blog.de/

  • 17 Schörner // Jul 21, 2008 at 11:38

    @Adi Höhler
    Die DIfferenzierung zwischen Marktwirtschaft und Kapitalismus ist recht einfach:
    in der Marktwirtschaft bildet sich der Preis nach Angebot und Nachfrage und es gibt einen funktionierenden Markt.
    Im Kapitalimus gibt es keinen funktionierenden Markt mehr, sd. Oligopole mit wenigen Anbietern und Preise werden durch Kapitalkonzentration gemacht.

    @Pech gehabt Workoholiker & Gute Nacht
    Ich weiß ja nicht, welcher Ideologie sie anhängen, aber um Familie zu gründen und Kinder großzuziehen, braucht man ein Arbeitseinkommen.
    Außerdem scheinen sie zu vergessen, daß der mündige “Workoholiker” (was auch immer sie darunter verstehen), sich etwas erspart haben kann und diese Ersparnisse krisenfest angelegt haben kann und nicht dem Judenschwindel auf den Leim gegangen sein muß.

    @Oswald Spengler

    Ich tippe auf Lehman Brothers.Wer hält dagegen ?

    Niemand mehr. Nicht einmal mehr unser gemeinsamer Freund Hjalmar Schacht läßt sich noch blicken, um Riesterrente und das System zu preisen. :-)

  • 18 Schörner // Jul 21, 2008 at 11:45

    @Walther
    Solche Chancen, die sich durch den Niedergang jetzt nach und nach eröffnen werden, das Volk zu befreien, gibt es alle paar Generationen nur einmal.
    Wer da davongeht ist fahnenflüchtig!

  • 19 BdU // Jul 23, 2008 at 10:03

    “Dies würde rein rechnerisch einer Inflationsrate zur Entwertung der Vermögen der Bürger (Angespartes und Kaufkraft) von 74% (5,7% pro Jahr) entsprechen. Offiziell lag, wenn man’s noch glaubt, die Teuerungsrate aber nur bei 1,8% pro Jahr”

    Das ist präzise der Grund warum ich keine nennenswerten finanziellen Reserven aufbauen möchte und lieber konsumiere. Es ist vollkommen unrealistisch zu glauben, daß zB Lebensversicherungen die heute abgeschlossen werden in 20 oder 30 Jahren tatsächlich ausgezahlt werden. Im Jahre 2028 bereits wird die Welt sich radikal verändert haben. Meine Schätzung ist, daß die Zehner, also das kommende Jahrzehnt die Zeit der radikalsten Umwälzungen, Krisen und Katastrophen sein werden, der Bürger- und Rassenkriege, der Revolutionen und Säuberungen. In den frühen 20ern wird sich die Situation allmählich beruhigen und die neuen staatlichen und wirtschaftlichen Ordnungen werden sich stabilisieren.

  • 20 BdU // Jul 23, 2008 at 10:24

    “Wer arbeitet ist nur zu dumm zum Leben und hat sich seine eigenen Mühlsteine aufgeladen, nicht weil er ws wollte sondern weil er gesellschaftlich funktionieren will.”

    @pech gehabt workoholiker

    Ihre asoziale und parasitäre Grundhaltung ist nicht nur zutiefst undeutsch sondern auch verachtenswert. Keine Volksgemeinschaft kann ohne Arbeit existieren, kein Mensch hat das Recht sich der Arbeit zu entziehen. Arbeit ist die Basis aller menschlichen Leistungen und der deutsche Mensch hat traditionell ein gesundes Verhältnis zur Arbeit gehabt, denn die Welt gehört dem schaffenden Menschen (oder sollte besser gehören denn seit vielen Jahrzehnten gehört sie den Raffenden). Und wer nicht schaffen will, der hat dafür die Konsequenzen zu tragen. Wenn Sie glauben nationales Denken als Rechtfertigung für einen faulen und parasitären Lebenswandel mißbrauchen zu können befinden Sie sich in einem schweren Irrtum.
    Arbeit adelt.

  • 21 BdU // Jul 23, 2008 at 10:36

    Im übrigen würde ich es begrüßen wenn die NPD solche Themen wie Klimakatastrophenlüge aufgreifen würde. Den SEB ( Standard- Einheitsbürger) interessiert die “Auschwitz-Lüge” praktisch nicht, er ist kein Revisionist und kommt daher auch nicht mit dem Gesetz in Konflikt. Die Klimalüge dagegen ist etwas daß ihn direkt betrifft und da muss man Aufklären. Die NPD wäre die einzige nennenswerte Partei die den ganzen Klimahysterie-Blödsinn offen in Frage stellen würde, derzeit wird ja leider weitgehend mitgemacht. Zumindest finde ich in den NPD-Seiten immer wieder Bezüge auf “klimafreundlichkeit” und ähnliches Zeug.
    Und die NPD sollte sich endlich klar zur Rückkehr zur Kernenergie bekennen. Nicht wegen des “Klimawandels” sondern weil Deutschland mit Kernenergie den Ausbau der Stromversorgung und mit Kohlehydrierung den der Treibstoffversorgung in Richtung Autarkie betreiben kann.

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