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Im Tagesspiegel vom 27.04.2008 schreibt der UN-Berichterstatter Jean Ziegler: “Alle fünf Sekunden stirbt ein Kind unter zehn Jahren an Hunger. Alle vier Minuten erblindet jemand aufgrund von Vitamin A-Mangel. Im Jahr 2007 waren 856 Millionen Menschen, jeder sechste auf unserem Planeten, schwer und dauerhaft unterernährt. Im Jahr 2005 waren es erst 842 Millionen gewesen. Überschuldung und Hunger sind die Massenvernichtungswaffen, die von den Herren der Welt eingesetzt werden, um die Völker, ihre Arbeitskraft, ihre Rohstoffe und ihre Träume zu versklaven”. [...] “Im Jahr 2007 haben die 500 mächtigsten transkontinentalen Privatgesellschaften mehr als 53 Prozent des Weltbruttosozialprodukts kontrolliert, das heißt, aller Reichtümer (Kapital, Dienstleistungen, Waren, Patente usw.), die in einem Jahr auf dem Planeten geschaffen werden”.
Doch bleiben wir vorerst in Deutschland. Hier wurde der EU-Reformvertrag beschlossen, in der Bundestagsdebatte sagte der aus der CDU ausgetretene Abgeordnete Henry Nitzsche unter anderem: “Weil wir in Deutschland unserem eigenen Volk nicht mehr trauen, sitzen wir, die Abgeordneten des Deutschen Bundestages heute hier, um über seine Zukunft zu entscheiden. …Wir halten es [das Volk] anscheinend auch für dämlich und vergeßlich. Das scheint mittlerweile Konsens in Europa zu sein. Dieser Vertrag von Lissabon unterscheidet sich inhaltlich nicht vom gescheiterten Verfassungsvertrag. [...] Das Bundesverfassungsgericht untersagte es dem Bundespräsidenten nicht ohne Grund, diesen Vertrag zu unterschreiben [...] Mit diesem Reformvertrag wird eine verbindliche Verfassung für über 500 Millionen Menschen geschaffen, die allerdings nicht demokratisch legitimiert ist [...] Der Europäische Rat wird durch das vereinfachte Änderungsverfahren ermächtigt - ermächtigt! -, fast das gesamte bestehende Unionsrecht zu ändern [...] Eine Zustimmung des Europäischen Parlaments ist dabei nicht mehr notwendig”.
“Wo bleibt die Mitsprache der nationalen Parlamente? Wo bleibt die Volkssouveränität? Ein angehängtes Protokoll gibt es bloß über die Anwendung der Grundsätze der Subsidiarität und der Verhältnismäßigkeit. Danach kann der Bundestag die Flut der Entwürfe zu Europavorschriften nur daraufhin prüfen, ob diese Grundsätze verletzt wurden. Wenn ja, können Sie innerhalb von acht Wochen, nicht später, eine Stellungnahme abgeben [...] Deutschland hat im Europäischen Parlament zur Zeit ein Sitzkontingent von 99. Das wird reduziert auf 96. Angesichts der Tatsache, daß Deutschland 20 Prozent der Bevölkerung Europas stellt, stünden Deutschland mindestens 150 Abgeordnete zu. Künftig wird die für Deutschland entscheidende Politik von 27 Staats- und Regierungschefs bestimmt, von denen mindestens 26 nicht deutsch sind [...] Durch diesen EU-Reformvertrag legitimieren Sie Brüssel, allmächtig und ungehindert über deutsche Interessen zu entscheiden. Dieser Vertrag ist ein neuerliches Ermächtigungsgesetz”. Diese Worte eines der wenigen Volksvertreter kamen bei den Volkszertretern schlecht an. Das zeigen die Zwischenrufe laut Bundestagsprotokoll: Klaus Uwe Benneter (SPD): “Raus hier!”, Mechthild Rawert (SPD): “Das ist unverschämt!”, Zuruf von der SPD: “Unerträglich! - Daß ich nicht lache!”
Nach ihrem doch hoffentlich gewissenhaften Studium des 479-seitigen Vertragswerks sollte den Abgeordneten klar sein, was sie mit Ihrem Votum unumkehrbar festschreiben wollen:
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Die EU kann, ohne ein Parlament zu fragen, einen Krieg beginnen. Über Militäreinsätze entscheidet allein der Ministerrat der EU. Der Bundestag hat danach weder eine Entscheidungsbefugnis, noch eine Kontrolle über Truppeneinsätze und die entsprechende Außenpolitik. Der Vertrag billigt ausdrücklich auch dem Europäische Gerichtshof keine Kontrollmöglichkeit zu. (Art. I-41, S. 37 und Art. III-376. S. 169).
Der Vertrag verpflichtet die EU-Bürger, (ungefragt) mehr Steuergeld für militärische Aufrüstung auszugeben, oder wie die Eurokraten vorsichtiger formulierten “ihre militärischen Fähigkeiten schrittweise zu verbessern” (Art. I- 41 Abs. 3. S.37).
Seite 437 des Vertrags “weist darauf hin, daß das von der Union auf der Grundlage der Verträge gesetzte Recht im Einklang mit der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union unter den in dieser Rechtsprechung festgelegten Bestimmungen” nationales Recht bricht.
Im Vertrag steht: “In gewissen Fällen ist die Todesstrafe erlaubt”. Der Staat kann nun die Todesstrafe für Taten vorsehen, die in Kriegszeiten (Krieg gegen Terror) oder bei unmittelbarer Kriegsgefahr begangen werden”. Im Grundgesetz Art. 102, stand: Die Todesstrafe ist abgeschafft. Nun hat sie der deutsche Bundestag prophylaktisch wieder eingeführt.
Die “Achtung des Privat- und Familienlebens”, jedenfalls die der Wohnung des privaten Telefon und der Briefe, darf eingeschränkt werden, und zwar “für das wirtschaftliche Wohl des Landes” oder “zum Schutz der Moral”. Was das sein soll, bestimmen diejenigen, die bisher schon die materiellen Voraussetzungen für “wirtschaftlichen Wohlstand” ruiniert und die “Moral” weitgehend zersetzt haben.
Wie kann so etwas leichtfertig im Bundestag durchgewinkt werden? Offensichtlich haben in diesem Land Leute “das Sagen” bekommen, die ähnlich denken wie damals der von der Besatzungsmacht ermächtigte Erstverleger von Die Zeit und Der Stern etc., Gerd Bucerius. Dieser hatte als Geschäftsführer der Diago Werke Mieller + Co in Hamburg zwar auch KZ-Häftlinge beschäftigt und hatte sich von seiner jüdischen Frau Detta Goldschmidt, die sich 1938 nach England gerettet hatte, scheiden lassen. Aber Bucerius erinnerte sich stolz:
“Ich stand an den drei Angriffstagen auf dem Dach meines Häuschens in der Hamburger Vorstadt. Oben flogen die englischen Bomber. Endlich, rief ich immer wieder, endlich! Zu lange hatten mir die Alliierten gewartet, um den Weltfeind Hitler niederzukämpfen.
Endlich kamen sie, die Engländer!
Und dann mußte ich gegen Alarmende durch die zerstörten Straßen mit halbverbrannten Toten, um zu sehen, ob mein Anwaltsbüro erhalten war. Was habe ich damals gedacht: Grauen und Mitleid, natürlich. Aber auch: Ihr - die Toten (nach dem Angriff zählte man 42.000 Erwachsen- und rund 6.000 Kinderleichen) - habt es so gewollt.
Um wen habe ich während des Angriffs gebangt? Um die Piloten. Sie waren ja tapfer und taten das, was ich von ihnen erhoffte”.
Ob das ehrlich gesprochen war oder nur aus Opportunismus, ist unerheblich. Jedenfalls waren es Leute dieser Geisteshaltung, die uns nach 1945 regieren und - über die Medien - “(um)erziehen” durften. Ihre besten und willfährigsten Schüler tun das heute noch. Wen wundert da die Industrie-, die Agrar-, die Energie-, die Umweltpolitik, die Beutelschneiderei und die absurde Klima-Retterei unserer Parteien - oder nun ihre Europapolitik, mit der sie sich gänzlich aus der Verantwortung für ihre politischen Maßnahmen entlassen.
Zum Beispiel “Umweltpolitik”: Am 20. April veröffentlichten die beiden bekannten britischen Umweltaktivisten Botanik-Professor David Bellamy und Vogel-Guillotinen-Bekämpfer Mark Duchamp eine gemeinsamen Presseerklärung. Darin heißt es: “Die Armen hungern zu lassen und die biologische Vielfalt zu zerstören, nur um uns ein gutes Gewissen zu verschaffen, wenn wir uns Äthanol aus Getreide in den Tank füllen, zeugt nicht von besonderer Klugheit… Doch Eurokraten sind nicht sonderlich klug: “Keine Frage das Beimischungsziel für Bio-Treibstoff wird nicht ausgesetzt” sagte Barbara Helfferich, Sprecherin des EU Umweltkommissars Stavros Dimas [...] Mit anderen Worten, sie verursachen eher Hunger und zerstören Regenwälder als zuzugeben, daß sie Unsinn gemacht haben [...] Ihre Vernunft läßt erschrecken. Man kann politische Ziele nicht an einer Stelle ändern, ohne eine Debatte über alle anderen Ziele zu auszulösen, warnte kürzlich ein EU-Beamter. Es ist nur allzu klar: Eine Debatte über allgemeine Politik zuzulassen, fürchtet die Europäische Kommission am meisten, mehr als Hunger in armen Ländern, mehr als die Zerstörung der Biodiversität, mehr als die wirtschaftliche Verwüstung durch ihre Klimapolitik” (Quelle).
Zur Energiepolitik: Am 28. April äußerte der russische Diplomat Sergej Rjabkow im Radiosender “Golos Rossii” (”Stimme Rußlands”) Sorge über die vereinheitlichte Energiepolitik der EU. Sie wolle “ihren ausländischen Partnern aufzuzwingen, wie diese intern organisiert sein müssen, um die Möglichkeit zu Investitionen in den Energiesektor der Europäischen Union zu bekommen”. Dadurch könnten, so Rjabow, russische Unternehmen diskriminiert werden. Dagegen erfolgt die Erschließung des neu entdeckten riesigen Gasfeldes Schtokman in der Barentssee nach Angaben des russischen Energiekonzerns Gazprom vom 29. April planmäßig. Dort wurden Reserven von 3,8 Billionen Kubikmetern Gas sowie 37 Millionen Tonnen Gaskondensat nachgewiesen. Gazprom hatte gemeinsam mit Total und StatoilHydro ein Joint Venture für den Erstabbau des Schtokman-Gasfeldes gegründet und im schweizerischen Kanton Zug eingetragen. Die EU gibt sich viel Mühe, auch den russischen Gashahn für sich zuzudrehen.
Und die “Friedens”politik? Neue Erwartungen der russischen Bürger hinsichtlich ihrer persönlichen und wirtschaftlichen Freiheiten werden nach Ansicht von US-Außenministerin Condoleezza Rice in naher Zukunft zu Veränderungen in der russischen Innenpolitik führen. Sie kündigte das am Montag, dem 28. April im Hauptquartier des “Friedenscorps” in Washington an und sagte dazu: “Wir müssen am Fundament weiter ausbauen. Wir müssen über solche Programme wie das Friedenscorps weiterhin dazu beitragen, die Ansichten und die Erwartungen der Menschen zu ändern”. Rice berief sich auf die erfolgreichen Erfahrungen mit der “Orangenen Revolution” in der Ukraine, der “Rosenrevolution” in Georgien und der “Zedernrevolution” im Libanon. Diese Prozesse würden weitergehen, meinte sie. Das US-Friedenscorps arbeitet in 74 Staaten mit einem Jahresbudget von 331 Millionen US-Dollar.
Und: Der US-Senat hat in seiner Sitzung am 28. April in einer Resolution seine “entschiedene Unterstützung” für den Nato-Beitritt der Ukraine und Georgiens und seine “Unterstützung für die zukünftige Nato-Erweiterung” bekräftigt. Die Senatoren fordern die Nato-Außenminister auf, bei ihrem Treffen im Dezember 2008 die Anträge der beiden Staaten für ihren Anschluß an den Aktionsplan für die Nato-Mitgliedschaft zu unterstützen. Die Resolution war von acht US-Senatoren, und von allen Präsidentschaftskandidaten, von Barak Obama, Hillary Clinton und John McCain eingebracht worden. Sie richtet sich “natürlich nicht” gegen Rußland. Wogegen will sich die NATO eigentlich mit demnächst ähnlich stark wachsenden Militärausgaben wie in den USA schon seit Jahren verteidigen?
Das Demokratische der Westdemokratie und die Friedlichkeit der “Friedensprozesse” und “Friedensinitiative” (wie in Palästina oder im Irak) der Freunde westlicher Freiheit werden immer beängstigender. Doch läßt sich ihr wahres Gesicht auch immer weniger vor der noch denkenden Weltöffentlichkeit verbergen. Am 25. April forderte Präsident Mahathir Mohamad aus Malaysia in einer Rede vor dem Imperial College ein internationales Kriegsverbrechertribunal, um US-Präsident George W. Bush, Premierminister a.D. Tony Blair und John Howard von Australien wegen ihrer Kriegsverbrechen im Irak zu verklagen, teilte ein Sprecher des Veranstalters, der Ramadhan Foundation am 27. April mit www.legitgov.org. Sollte man diesen Moslem nicht unterstützen? Die UNO wird es wohl nicht tun - und die EU und Ihre Abgeordneten ganz gewiß nicht.
Quelle: Der Spatz im Gebälk



37 responses so far ↓
1 Hermann Ludwig // May 4, 2008 at 0:17
Gerd Bucerius: „Ihr - die Toten - habt es so gewollt.“
Die Leute, die (auf Empfehlung der ZEIT) solche Politiker wählen http://video.google.com/videoplay?docid=5237879946330399901
haben es nach dieser Logik dann auch nicht anders gewollt. Sie haben kaum etwas anders verdient, als was sie bekommen: Lebensverhältnisse, die für viele, wenn nicht die meisten trotz vielfach höherer Wirtschaftsleistung und insgesamt deutlich höheren formalen Bildungsniveaus heute prekärer sind als vor Generationen. Den Verschleiß des Volkes für Arbeit und Konsum, die Halbierung seiner Basis alle 25-30 Jahre (Geburtenrate: 1,1) und dessen fröhlichen Ersatz durch importierte Menschen (nicht irgendwas, Menschen!), woran Kritik zu üben so was von pfui oder gleich strafbar ist. Die Zerstörung der europäischen Völker und ihrer Kulturen zugunsten der Bottom Line der Global Players. Dazu eine politische Rechtlosigkeit, die an die der Völker im Machtbereich Metternichs erinnert.
Die in den letzten Jahren wirtschaftlich vorbildlichste Hauptstadt Europas, London, ist zugleich sein dreckigstes, am meisten heruntergekommenes Höllenloch – jedenfalls außerhalb von Belgravia, Chelsea, Notting Hill und vielleicht Kensington, also auf rund 90% der Stadtfläche. Die Müllabfuhr kommt nur noch alle 14 Tage, Ratten gibt es so viele wie nie zuvor.
http://www.telegraph.co.uk/opinion/main.jhtml?view=DETAILS&grid=A1YourView&xml=/opinion/2008/05/02/do0202.xml (bitte Leserkommentare lesen).
Ganz ohne alle Ironie sei hier auch mal Michael Winkler aus seinem heutigen Tageskommentar zitiert:
„ZDF zu sehen ist etwas ganz Besonderes. Nicht wegen Thomas Gottschalk und Johannes B. Kerner, auf alt gewordene Werbestars können wir gerne verzichten. Vor den heutigen Nachrichten kam eine Werbung der Gebühren-Erpressungs-Zentrale, mit der nervigen Göre, die eine Selbstverständlichkeit betont, als wäre sie eine völlig neue Erkenntnis: daß man für etwas, das man bestellt hat, auch bezahlt. Dummerweise können die Zahler von Zwangsgebühren nichts bestellen und müssen trotzdem zahlen. Zum Beispiel für ein ZDF-Team, das ins Basislager des Mount Everest reist, zum ‚olympischen Fackellauf’ auf den höchsten Berg der Welt. Zu berichten gibt es dort nichts, außer daß es auf den fünf Kilometern zwischen Pressezentrum und Basislager zwei von Polizei und Militär besetzte Kontrollpunkte gibt und man eine Erlaubnis braucht, um dorthin zu gelangen. Für solche Informationen zahlen wir doch gerne, genauso gerne wie für noch mehr Gottschalk, Kerner oder Knopp. Und wenn nicht? Wir sind schließlich eine Demokratie, da wird nicht gefragt, sondern die Schnauze gehalten und geblecht!“
Nur gut für Politclows, Kerner, ZDF und Ferkel, daß die Leute genügend Humor für all diese Dinge haben. Denn im Ernst, nicht alle verstehen mit Komödianten soviel Spaß:
http://de.youtube.com/watch?v=PuOXaav7qZU&feature=related&locale=de_DE&persist_locale=1
Bzw, gut daß wir eine Pensionärsdemokratie sind. Alte Leute wollen zu Fernbedienung und Rheumadecke, nicht zu Feuer und Schwert greifen. Mit Ausnahme Herrn Wigbolds natürlich.
2 Bodo // May 4, 2008 at 6:40
Ich kann die Bücher des Jean Ziegler nur empfehlen. Wenn man es noch nicht wusste, und dessen Bücher gelesen hat, weiß man, dass es längst einen neuen Weltkrieg gibt. Nicht Nationen gegen Nationen kämpfen, sondern Wirtschaftsimperien gegen Wirtschaftsimperien. Ganze Völker werden geopfert um einem anderen Imperium eins auszuwischen oder sich eine bessere Ausgansbasis zu verschaffen.
Den Deutschen wird vorgeworfen 6 Milionen Juden getötet zu haben. Wie lange hat das gedauert? Jahre? Darüber können die neuen Kriegsherren nur lachen. Das schaffen die mit strategischem Hunger und Krankheiten in Monaten. Wohl gemerkt, das sind keine Auswirkungen von Katastrophen, bei dem einen leidendem Volk die Hilfe versagt bleibt, das sind künstlich herbeigeführte Massenvernichtungen.
Es soll später keiner mehr sagen können: Davon habe ich nichts gewusst.
3 's Fritzle // May 4, 2008 at 7:07
“Die EU kann, ohne ein Parlament zu fragen… ” tun, was ihre Herren wollen. Und die sitzen nicht im Parlament, was ja durch desen Ohnmacht klar und deutlich aufgezeigt ist.
4 Hektor // May 4, 2008 at 8:39
“…Ob das ehrlich gesprochen war oder nur aus Opportunismus, ist unerheblich. Jedenfalls waren es Leute dieser Geisteshaltung, die uns nach 1945 regieren und - über die Medien - “(um)erziehen” durften. Ihre besten und willfährigsten Schüler tun das heute noch. Wen wundert da die Industrie-, die Agrar-, die Energie-, die Umweltpolitik, die Beutelschneiderei und die absurde Klima-Retterei unserer Parteien - oder nun ihre Europapolitik, mit der sie sich gänzlich aus der Verantwortung für ihre politischen Maßnahmen entlassen…..”
Das sollte man mal genauestens untersuchen. Denn da ist doch wirklich ein erkennbares Problem mit der Politikergilde.
5 Wasserkrugzeitalter // May 4, 2008 at 9:17
@Altermedia
Ja genau, so ein Artikel ist mal wieder wichtiger als z.B. die von mir an euch gesendeten Verweise über Gusenbauer oder dem einen verstorbenen Hurensohn z.B..
Also Danke für gar nichts!
6 Meckerer // May 4, 2008 at 9:27
Die EU ist wie die UNO künftig eine einziger Verbrecher-Kriminellen-Organisation. Allen Respekt vor Henry Nitzsche und seine wahren Worte, ein Mann der Tat, wie sollten mehr Nitzsches haben. Die Lächerlichkeit der Zurufe zeigt wie dumm das Parlament ist. Die beschimpfen den NS und Hitler als Diktator und Verbrecher und unterschreiben genau die gleichen Thesen wie Adolf auch, Ermächtigungsgesetz wie einst.
7 Moslemhasser // May 4, 2008 at 9:46
Guckt mal was bei den Judenknechten von PI zu lesen ist. Die Schadenfreude ist nicht mehr zu bremsen.
http://www.pi-news.net/2008/05/existenz-vernichtet/
8 Bodo // May 4, 2008 at 11:03
@Moslemhasser. Danke für den Link.
Ich schätze mal, dass die Presse sich nach und nach sich auf die Chaoten einschießen wird. Die Leser sind stinkesauer auf die bisherige Berichterstattung. Die Wahrheit lässt sich nämlich nicht so leicht unterdrücken (dank Internet).
9 Jan aus GV // May 4, 2008 at 11:04
“Im Vertrag steht: “In gewissen Fällen ist die Todesstrafe erlaubt”. Der Staat kann nun die Todesstrafe für Taten vorsehen, die in Kriegszeiten (Krieg gegen Terror) oder bei unmittelbarer Kriegsgefahr begangen werden”. Im Grundgesetz Art. 102, stand: Die Todesstrafe ist abgeschafft. Nun hat sie der deutsche Bundestag prophylaktisch wieder eingeführt.”
Trifft das auch für Terroristen mit E-Gitarren zu?
Schaut mit wirklich nach einer Klausel speziell für Staatsfeinde und Bekämpfer dieses Regimes aus.
Das muß verhindert werden!
10 Dieter der Kämpfer // May 4, 2008 at 11:21
Europa wird scheitern, wir werden alle ein bisschen
ärmer sein , aber glücklicher . Ich grüße alle Nationalen in Europa
11 runenraunen // May 4, 2008 at 11:49
@ Hermann Ludwig
=> Panorama-Ausschnitt: Wie kann man von Idioten verlangen, zu wissen warum es 12 Stern waren, sind und bleiben werden, wenn nicht einmal bekannt ist, dass es 12 Sterne sind…
Der Bundestag ist wahrlich ein Abbild der Demokratie im Kleinen: Herrschaft der Skrupellosen mit den Stimmen der Ahnungslosen.
12 Wasserkrugzeitalter // May 4, 2008 at 12:56
WIESO kann ich diese Seite nicht speichern?
http://www.pi-news.net/2008/05/existenz-vernichtet/
13 Meckerer // May 4, 2008 at 13:10
Das EU-Parlament ist wie das OMF-Parlament ein gut bezahlter Haufen Feiglingen, Volksverräter und Volksvertreter die an den Galgen gehören ohne wenn und aber. Gut das die jüngeren Generationen die aufgesetzten Lügen ab der Kindergarten-Zeit und Schulen nicht mehr glauben, den diese Linke-Lehrer-Justiz-Ausbilder-Rotte sind die schlimmsten Volksfeinde die es gibt, Deutschfeindlichkeit und Inländerfeindlichkeit werden unseren Kinder und Enkel seit 1945 anerzogen auf Befehl des Besatzerkonstrukt… “Deutschland must perish… sagte doch der Ami und das ist auch das Ziel unserer Meinungsdiktatur und hilflosen Abgeordneten die nur ausgestopfte Unterhosen sind und sonst nichts.
Dank Medien und Internet informieren sich aber vor allem jüngere Jahrgänge über unsere OMF-System-Rep. Gut so. Bürgerkrieg? Lieber jetzt als erst in 10 Jahren.
14 Mitstreiter // May 4, 2008 at 13:38
Schon wieder führen sich die Sozialdemokratzis als Volksverräter großspurig auf. Die Zwischenrufe gegen den aufrechten Henry Nitzche aus Sachsen beweisen das eindeutig. Das bürokratisierte Europa mit dem Brüsseler Moloch wird scheitern, weil die Völker da nicht mitspielen. Es dauert nur noch ein Weilchen. Schließlich ist auch die Sowjetunion zusammengebrochen.
15 Dagmar // May 4, 2008 at 14:44
Lieber Herr Ludwig!
Ich werde morgen mit der 1. Damenmannschaft unseres Kegelklubs für eine Woche an die Côte d’Azur jetten. Wir haben ein sehr schönes Hotel gefunden und wollen ausgiebig die Croisette unsicher machen:
http://martinez.concordehotels.de/de/destination/destination.aspx
Die Doppelbelastung der letzten Tage durch Maifeierlichkeiten und Tibetkampagne hatten meine Lebensfreude doch zu sehr verschlissen. Londoner Verhältnisse sind nichts gegen das, was ich hier in Deutschland jeden Tag erleben muß. Sie glauben doch nicht, daß ich hier auch nur einmal Anerkennung für mein Engagement erhalten hätte?
http://tinyurl.com/4zvz45, http://tinyurl.com/3lm6gc, http://tinyurl.com/4r4ep6
Zu dieser Jahreszeit ist es am Mittelmeer noch recht ruhig und die Zimmer werden einem praktisch nachgeworfen. Um vor einer Preisexplosion im Lebensmittelbereich gewappnet zu sein, haben wir gleich Frühstück und Abendbrot im Paket mitgebucht, so daß wir nicht Hunger leiden werden. Ab Mitte Mai geht auch hier der Rummel los und man begegnet Hans und Franz. Bis dahin sind wir über alle Berge.
http://www.festival-cannes.fr/fr/festival/officalposter.html
Wir werden auf dem Heimweg eventuell noch einen Ausflug zum Skifahren nach Val d’Isère oder Chamonix machen, so daß Sie erst in zwei Wochen wieder sicher mit meinen Berichten rechnen können. http://www.larep.com/tourisme-4560.html
Über eine Zusammenfassung der Ereignisse in diesem Zeitraum wäre ich Ihnen sehr dankbar!
16 Dagmar // May 4, 2008 at 14:48
@Wasserkrugzeitalter:
Jean-Paul Toupka gibt Ende Mai ein Konzert in Hambourg. Bis dahin sind wir längst wieder daheim und ich will versuchen, ihm durch meine Anteilnahme seelisch wieder auf die Beine zu helfen (sofern im Tibet gerade nichts dazwischen kommt).
http://www.kultur-hamburg.de/veranstaltungen_detail.php?id=10417&d=1212238800
17 wehret den Anfängen // May 4, 2008 at 15:03
Wie schon bei der EU-Verfassung wird auch bei der umbenannten Verfassung der große Teil der Abgeordneten, die dafür gestimmt haben, keine Ahnung haben, was drin steht. Es wird ihnen auch sehr egal sein. Hauptsache sie dürfen ihre Diäten weiter beziehen und bekommen eine stattliche Pension. Bei falscher Abstimmung ist man schnell weg vom Futtertrog.
Das einzig positive an diesem Machwerk ist, dass ein Staat jetzt aus der EU austreten kann, was bislang rechtlich nicht möglich war.
Man kann nur hoffen, dass bald die ersten Länder austreten werden. Deutschland, sollte es eines Tages einmal echte Volksvertreter bekommen, hat dann auch die Möglichkeit sich aus dieser Diktatur zu verabschieden.
18 Dike // May 4, 2008 at 15:37
@ Dagmar
(Reise)lektüre, die Flausen vertreibt.
Gute Reise, trotz allem.
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Warum Washington mit China »Tibetanisches Roulette« spielt - William
Engdahl
Washington hat sich offensichtlich für ein hochriskantes geopolitisches
Spiel mit Peking entschieden, als man die Gewalt in Tibet genau zu dem
Zeitpunkt anfachte, wo die Beziehungen beider Länder ohnehin heikel sind und
die Olympischen Spiele in Peking vor der Tür stehen. Es ist Teil einer in
den letzten Monaten eskalierenden Strategie der Bush-Regierung zur
Destabilisierung Chinas. Dazu gehört auch der Versuch, im benachbarten
Myanmar eine chinafeindliche »Safran-Revolution« in Gang zu setzen,
US-geführte NATO-Truppen nach Darfur zu bringen, wo Chinas Ölgesellschaften
gerade potenziell riesige Erdölreserven erschließen. Außerdem gehört dazu
das Vorgehen auf dem gesamten rohstoffreichen afrikanischen Kontinent. Und
schließlich ist man hartnäckig bemüht, Indien auf dem asiatischen
Subkontinent zu einer neuen vorgeschobenen Basis für Operationen gegen China
aufzubauen. Allerdings weist im Augenblick alles darauf hin, dass die
indische Regierung keinesfalls darauf bedacht ist, die Beziehungen zu China
zu gefährden.
Das grüne Licht für die derzeitige Tibet-Operation wurde anscheinend im
Oktober letzten Jahres gegeben, als George Bush sich in Washington zum
ersten Mal öffentlich mit dem Dalai Lama traf. Der Präsident der Vereinigten
Staaten ist sich durchaus bewusst, wie viel bei einem solchen Affront
gegenüber China auf dem Spiel steht. Aber Bush verschärfte den Affront noch,
als er an einer Sondersitzung des Kongresses teilnahm, bei der dem Dalai
Lama die Goldmedaille des Kongresses verliehen wurde.
George Bush heizte die Tibet-Krise an, als er einem Treffen mit dem Dalai
Lama zustimmte.
George Bush, Außenministerin Condoleezza Rice, Frankreichs Staatspräsident
Nicolas Sarkozy und Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärten sofort ihre
Unterstützung für die orangerotgekleideten tibetanischen Mönche; die
Erklärungen nahmen oft geradezu absurde Formen an. Merkel ließ erklären, aus
Protest gegen die Behandlung der tibetischen Mönche durch China werde sie
nicht an der Eröffnung der olympischen Sommerspiele im August in Peking
teilnehmen. Ihr Pressesprecher unterließ indessen den Hinweis darauf, dass
ihre Anwesenheit ursprünglich überhaupt nicht geplant gewesen war.
Ihrer Erklärung schloss sich der amerikafreundliche polnische
Premierminister Donald Tusk an, und dasselbe erklärte der proamerikanische
tschechische Präsident Vaclav Klaus. Auch bei ihnen ist nicht klar, ob sie
ursprünglich teilnehmen wollten, aber die Erklärung lieferte dramatische
Schlagzeilen.
Die jüngste Welle gewalttätiger Proteste und dokumentierter Angriffe
tibetischer Mönche gegen in Tibet lebende Han-Chinesen begann am 10. März,
als mehrere hundert Mönche nach Lhasa marschierten, um die Freilassung
anderer Mönche zu fordern, die im Gefängnis saßen, angeblich weil sie die
Verleihung der Goldmedaille an den Dalai Lama im Oktober letzten Jahres
gefeiert hatten. Immer mehr Mönche schlossen sich ihnen bei einer
Demonstration anlässlich des 49. Jahrestags des tibetischen Aufstandes gegen
die chinesische Herrschaft an.
Das geopolitische Spiel
Die chinesische Regierung wies darauf hin, dass der plötzliche Ausbruch
antichinesischer Gewalt in Tibet – eine neue Eskalation der Bewegung des im
Exil lebenden Dalai Lama – verdächtigerweise zeitlich so abgepasst ist, dass
damit im Vorfeld der Olympischen Spiele das Augenmerk auf die Lage der
Menschenrechte in China gelenkt wird. In China gilt die Ausrichtung der
Olympischen Spiele als eine deutliche Bestätigung dafür, dass ein neues,
reiches China auf die weltpolitische Bühne getreten ist.
Betrachtet man die Akteure im Hintergrund der tibetischen »Orangeroten
Revolution«, dann ist offensichtlich, dass man in Washington in letzter Zeit
Überstunden gemacht hat, um den vielen berüchtigten Farben-Revolutionen eine
neue hinzuzufügen. Die öffentlichen Proteste sollen Peking maximal in
Verlegenheit bringen. Die Akteure innerhalb und außerhalb Tibets sind die
üblichen dem US-Außenministerium nahestehenden Verdächtigen, wie
beispielsweise das National Endowment for Democracy (NED), das CIA-nahe
Freedom House – vertreten durch die Vorsitzende Bette Bao Lord, die auch im
Internationalen Tibet-Komitee eine Rolle spielt – sowie die Trace
Foundation, die von George Soros’ Tochter Andrea Soros Colombel finanziert
wird.
Chinas Premier Wen Jiabao wirft dem Dalai Lama vor, er inszeniere die
jüngsten Unruhen, um die Olympischen Spiele zu sabotieren, »damit sein
unsägliches Ziel erreicht wird«, nämlich die Unabhängigkeit Tibets.
Bush telefonierte mit dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao, um Druck für
Gespräche zwischen China und dem im Exil lebenden Dalai Lama zu machen. Das
Weiße Haus erklärte, Bush habe »seine Bedenken über die Lage in Tibet zum
Ausdruck gebracht und der chinesischen Regierung nahegelegt, in einen
ernsthaften Dialog mit den Vertretern des Dalai Lama einzutreten sowie
Journalisten und Diplomaten den Zugang zu gestatten«.
Hu habe erwidert, der Dalai Lama müsse »seine Sabotage« der Olympischen
Spiele »beenden«, bevor Peking Gespräche mit dem im Exil lebenden
geistlichen Oberhaupt der Tibeter in Erwägung ziehen könne, so die Aussage
des außenpolitischen Sprechers Qin Gang.
Die seltsamen Freunde des Dalai Lama
Im Westen ist das Image des Dalai Lama so hochgespielt worden, dass Viele
ihn fast wie einen Gott betrachten. Uns geht es hier nicht um das geistliche
Leben des Dalai Lama, aber der Hinweis sei gestattet, dass er die meiste
Zeit seines Lebens mit Reisen zugebracht hat.
Die Kreise, in denen sich der Dalai Lama bewegt, kann man nur als »recht
konservativ« bezeichnen. Heute ist weitgehend in Vergessenheit geraten, dass
Gestapochef Heinrich Himmler und andere führende Nazis in den 1930er Jahren
Tibet als heilige Stätte des verlorenen Atlantis und als Ursprung der
»reinen nordischen Rasse« verehrten.
Im Alter von elf Jahrem und bereits zum Dalai Lama auserkoren, war der
jetzige Dalai Lama mit Heinrich Harrer befreundet, einem Mitglied der NSDAP
und Offizier in Heinrich Himmlers berüchtigter SS. Weit entfernt von dem
unschuldigen Bild, das der bekannte Hollywood-Film mit Brad Pitt von ihm
zeichnet, war Harrer, als er den elfjährigen Dalai Lama traf, Elite-Mitglied
der SS. Er wurde zu einem der Lehrer des Dalai Lama »über die Außenwelt«.
Nur der Dalai Lama kennt den Inhalt von Harrers Privatstunden, beide blieben
jedoch Freunde, bis Harrer 2006 im hohen Alter von 93 Jahren starb. [1]
Natürlich sagt die Freundschaft zur einer bestimmten Einzelperson noch
nichts über den Charakter eines Menschen aus, aber im Lichte späterer
Freundschaften ist sie doch interessant. Zusammen mit Margret Thatcher und
Präsident George H. W. Bush senior – der ehemalige Botschafter in Peking und
Direktor des CIA – verlangte der Dalai Lama im April 1999 von der britischen
Regierung die Freilassung Augusto Pinochets, des faschistischen Diktators
von Chile und langfristigen CIA-Klienten, der damals England besuchte. Der
Dalai Lama drängte darauf, dass Pinochet nicht gezwungen werden sollte, nach
Spanien zu gehen, wo ein Haftbefehl gegen ihn wegen
Menschenrechtsverletzungen vorlag. Außerdem ist bekannt, dass der Dalai Lama
enge Verbindungen zu Miguel Serrano [2] unterhielt, dem Chef der
chilenischen Nationalsozialistischen Partei, die den sogenannten
esoterischen Hitlerismus vertritt. [3]
Lässt man den Anspruch des Dalai Lama auf Göttlichkeit hier einmal außer
Acht: Unbestritten bleibt, dass er seit seiner Flucht ins indische Exil 1959
ständig von verschiedenen amerikanischen und westlichen Geheimdiensten und
deren sogenannten NGOs umgeben ist und von ihnen finanziert wird. Hier ist
von Belang, welche Pläne seine Freunde in Washington hegen.
Die NED ist wieder am Werk …
Wie Michael Parenti in seinem Buch Friendly Feudalism: The Tibet Myth,
anmerkt, »unterstützte die CIA in den 1950er- und 1960er-Jahren das Anliegen
der Tibeter aktiv mit Waffen, militärischer Ausbildung, Geld,
Luftunterstützung und jeder nur möglichen Hilfe«. Die in Amerika beheimatete
American Society for a Free Asia, eine CIA-Frontorganisation, vertrat den
tibetischen Widerstand in der Öffentlichkeit; Thubtan Norbu, der ältere
Bruder des Dalai Lama, spielte eine aktive Rolle bei dieser Organisation.
Der zweitälteste Bruder, Gyalo Thondup, baute mit Hilfe der CIA 1951 eine
Geheimdienstorganisation auf. Daraus entstand später eine von der CIA
ausgebildete Guerillaeinheit, deren Rekruten nach Parentis Angaben [4] mit
dem Fallschirm über Tibet abgesetzt wurden.
Laut amerikanischen Geheimdienstdokumenten, die in den 1990er-Jahren
freigegeben wurden, »ließ die CIA der tibetischen Exilbewegung pro Jahr 1,7
Mio. $ für antichinesische Operationen zukommen, inklusive einer jährlichen
Unterstützung von 180.000 $ für den Dalai Lama«. [5]
Mit der Hilfe der CIA floh der Dalai Lama ins indische Dharamsala, wo er
seitdem lebt. Er erhält auch heute noch Unterstützung in Millionenhöhe,
nicht von der CIA, sondern von der National Endowment for Democracy (NED),
einer unverfänglicher klingenden CIA-Frontorganisation. Die NED hat bei
allen von Amerika unterstützten Farben-Revolutionen und Destabilisierungen
mitgewirkt, von Serbien über Georgien bis zur Ukraine und Myanmar. Sie
finanziert oppositionelle Medien und weltweite Werbekampagnen für die von
ihr favorisierten Oppositionskandidaten.
Wie bei den anderen Farben-Revolutionen der jüngsten Zeit facht die
US-Regierung auch die Destabilisierung gegen China an, indem sie durch ihre
Frontorganisation National Endowment for Democracy (NED)
Protestorganisationen innerhalb und außerhalb Tibets finanziert.
Die NED wurde Anfang der 1980er-Jahre von der Reagan-Regierung auf
Empfehlung von Bill Casey, dem damaligen CIA-Direktor, gegründet, nachdem
eine Reihe von Morden und Destabilisierungen gegnerischer Regimes durch die
CIA öffentlich ruchbar geworden war. Die NED sollte ursprünglich als
unabhängige NGO (nicht-staatliche Organisation) auftreten, die der CIA und
den Regierungsbehörden nahestehen, aber doch weniger auffällig sein sollte.
Der erste Vorsitzende der NED, Allen Weinstein, erklärte gegenüber der
Washington Post: »Vieles, was wir [die NED] heute tun, machte vor 25 Jahren
noch verdeckt die CIA.« [6]
Carl Gershman, Chef der NED, gewann den Preis als »bedeutende
Persönlichkeit« für die Förderung der Demokratie in China, aber nicht von
den Chinesen. Seine Stiftung tut heute, was die CIA früher nachte: Regimes
zu stürzen, die Washington nicht wohlgesonnen sind.
Der amerikanische Geheimdienst-Historiker William Blum schreibt: »Die NED
spielte in der Iran-Contra-Affäre der 1980er-Jahre durch die Finanzierung
von Schlüsselbereichen von Oliver Norths obskurem Project Democracy’ eine
wichtige Rolle.« Dies Netzwerk privatisierte die amerikanische Außenpolitik,
führte Kriege, vertrieb Waffen und Drogen und nahm an weiteren netten
Aktivitäten teil. 1987 erklärte ein Sprecher des Weißen Hauses, dass die
Leute von der NED »das ›Project Democracy‹ durchführen.« [7]
Die bekannteste dem Dalai Lama nahestehende Bewegung für die Unabhängigkeit
Tibets ist die 1988 in Washington gegründete International Campaign for
Tibet (ICT). Spätestens seit 1994 erhält die ICT finanzielle Unterstützung
von der NED. 2005 verlieh die ICT ihren Preis »Licht der Wahrheit« an den
NED-Gründer Carl Gershman. Weitere Preisträger der ICT waren u.a. die
deutsche Friedrich-Naumann-Stiftung und der tschechische Präsident Vaclav
Havel. Dem ICT-Präsidium gehören auch ehemalige Beamte des
US-Außenministeriums wie Gare Smith und Julia Taft an. [8]
Eine weitere besonders aktive Peking-feindliche Organisation ist die
amerikanische Gruppe Students for a Free Tibet (Studenten für ein freies
Tibet, SFT), die 1994 in New York mit Hilfe des US-Tibet-Komitees und der
von von der NED finanzierten International Campaign for Tibet (ICT)
gegründet wurde. Bekannt wurde SFT, nachdem Mitglieder auf der Großen
Chinesischen Mauer ein 150 Meter langes Banner entrollt hatten, auf dem
»Freiheit für Tibet« gefordert und nicht begründete Vorwürfe gegenüber
Peking wegen angeblichen Völkermordes an Tibetern erhoben wurden. Derartige
spektakuläre Aktionen kommen anscheinend bei naiven Studenten gut an.
Die SFT war eine von fünf Organisationen, die am 4. Januar dieses Jahres den
Beginn vom »Aufstand des tibetischen Volkes« verkündete und ein für die
Koordination und Finanzierung verantwortliches provisorisches Büro
einrichtete.
Ein weiterer prominenter Unterstützer des Dalai Lama gegen Peking ist Harry
Wu. Er wurde dadurch bekannt, dass er 1996 in einem Interview mit dem
Playboy fälschlich behauptete, er habe »Videoaufnahmen von einem Gefangenen
gemacht, dem bei lebendigem Leibe die Nieren entfernt werden, bevor er dann
ins Freie gebracht und erschossen wird. Die BBC hat den Film gesendet.« Im
BBC-Film war nichts dergleichen zu sehen, aber der Schaden war da. Wie viele
Menschen schauen schon in alten BBC-Archiven nach? Wu, pensionierter
Berkeley-Professor, hatte China verlassen, nachdem er als Dissident im
Gefängnis gesessen hatte. Heute ist er Vorsitzender der Laogai Research
Foundation, einer gemeinnützigen Organisation, deren Haupfinanzquelle
wiederum die NED ist. [9]
Neben anderen Projekten unterstützt die von der US-Regierung finanzierte NED
auch die Zeitung Tibet Times, die im indischen Dharamsala, dem Hauptquartier
des Dalai Lama, produziert wird. Die NED finanziert auch das Tibet
Multimedia Center zur »Verbreitung von Informationen über den Kampf für
Menschenrechte und Demokratie in Tibet«, das seinen Sitz ebenfalls in
Dharamsala hat. Und schließlich finanziert die NED das Tibetan Center for
Human Rights and Democracy.
Kurz: Die Fingerabdrücke des US-Außenministeriums und der Geheimdienste
finden sich überall bei dem Aufstand der Bewegung für eine freies Tibet und
die Angriffe gegen Han-Chinesen im März. Die Frage ist: Warum das Ganze, und
vor allem, warum jetzt?
Tibets Rohstoffschätze
Tibet ist für China strategisch wichtig, und zwar nicht nur wegen seiner
geografischen Lage an der Grenze zu Indien, Washingtons neuestem asiatischen
Alliierten gegen China. Tibet verfügt auch über reiche Rohstoffvorkommen,
einschließlich Öl. In Tibet gibt es einige der größten Uran- und
Boraxvorkommen, die Hälfte des weltweiten Lithiums, die größten
Kupfervorkommen Asiens sowie 80.000 Goldminen. Tibets Wälder sind Chinas
größtes Holzreservoir; 1980 wurden Bäume im Wert von schätzungsweise 54 Mrd.
$ gefällt und nach China gebracht. Tibet verfügt auch über einige der
bedeutendsten Ölreserven der Region. [10]
An der Grenze zwischen der Autonomen Region Tibet und der Autonomen Region
Xinjian Uygur liegt auch das Qaidam-Becken, eine großes öl- und
rohstoffreiches Gebiet, das als »Schatzbecken« bekannt ist. In dem Becken
wurden Vorkommen von 57 Rohstoffen nachgewiesen, darunter Erdöl, Erdgas,
Kohle, Natursalz, Kalium, Magnesium, Blei, Zink und Gold. Diese
mineralischen Rohstoffe haben einen potenziellen wirtschaftlichen Wert von
15 Billionen Yuan oder 1,8 Bio. US Dollar. Die nachgewiesenen Reserven von
Kalium, Lithium und Natursalz in der Region sind die größten in ganz China.
Ein Bild auf die Landkarte zeigt die strategische Bedeutung der
geografischen Lage Tibets.
Mit seiner Lage auf dem »Dach der Welt« ist Tibet darüber hinaus die wohl
wertvollste Wasserquelle für die ganze Welt. In Tibet entspringen sieben der
größten Flüsse Asiens, die 2 Milliarden Menschen mit Wasser versorgen. Wer
über Tibets Wasser bestimmt, verfügt über ein gewaltiges Machtmittel für
ganz Asien.
Aber hauptsächlich ist Washington heute so interessiert an Tibet, weil man
es als Hebel zur Destabilisierung und Erpressung der Regierung in Peking
einsetzen kann.
Washingtons ,Gewaltlosigkeit als Form der Kriegsführung’
Westliche Medien haben über die Ereignisse in Tibet seit dem 10. März ohne
große Rücksicht auf Genauigkeit und unabhängige Verifizierung der
Informationen berichtet. Die meisten Bilder, die in europäischen und
amerikanischen Zeitungen und im Fernsehen zu sehen waren, zeigten nicht
einmal die Unterdückung tibetischer Mönche oder Anhänger des Dalai Lama. In
den meisten Fällen zeigten die Bilder von Reuters oder AFP Han-Chinesen, die
von tibetischen Mönchen und paramilitärischen Organisationen angegriffen
wurden. Deutsche Fernsehsender sendeten in einigen Fällen Videobilder, die
überhaupt nicht aus Tibet stammten, sondern von der nepalesischen Polizei in
Kathmandu. [11]
Wenn die westlichen Medien in dieser Weise mitgespielt haben, so beweist das
auf Neue, dass die Aktionen über Tibet Teil einer wohlorchestrierten
Destabilisierungsaktion von Seiten Washingtons sind. Nur Wenigen ist
bewusst, dass die National Endowment for Democracy (NED) auch 1989 bei der
Initiierung der Studentenproteste auf dem Platz des Himmlischen Friedens
eine maßgebliche Rolle spielte, und zwar durch die Albert Einstein
Institution (die diesen Namen sicherlich zu Unrecht trägt) von Gene Sharp
und durch den US-Oberst Robert Helvey. Die Albert Einstein Institution
spezialisiert sich nach eigenen Angaben auf »Gewaltlosigkeit als Form der
Kriegsführung«. [12]
Oberst Helvey war früher bei der Defence Intelligence Agency, dem
amerikanischen Militätgeheimdient, in Myanmar stationiert. In Honkong
bildete er Studenten aus Peking in Techniken der Massendemonstration aus,
die sie dann im Juni 1989 auf dem Platz des Himmlischen Friedens anwendeten.
Er gilt jetzt als Berater der Falun Gong in ähnlichen Techniken des zivilen
Ungehorsams. Offiziell schied Helvey 1991 aus der Armee aus; aber schon
lange vor diesem Zeitpunkt war er für die Albert Einstein Institution und
George Soros’ Open Society Foundation tätig. Im Jahresbericht von 2004
bestätigte Helveys Albert Einstein Institution die Beratertätigkeit für die
Tibeter. [13]
Mit dem Aufkommen des Internets und dem Einsatz von Mobiltelefonen hat das
US-Pentagon eine ganz neue, verfeinerte Form des Regimewechsels und der
politischen Destabilisierung entwickelt. In den Worten von Jonathan Mowat,
der als Historiker das Phänomen der Welle der Farben-Revolutionen
untersucht: »… Wir erleben die zivile Anwendung von Donald Rumsfelds Doktrin
von der ›Revolution in militärischen Angelegenheiten‹, die vom Einsatz
hochmobiler kleiner Einheiten abhängt, der durch Nachrichten und
Kommunikation ›in Echtzeit‹ ermöglicht wird. Soldatengruppen übernehmen
ganze Häuserblocks und bekommen mithilfe von Videobildschirmen in
›Aufklärungshelmen‹ einen sofortigen Überblick über ihre Umgebung; das ist
die militärische Seite. Jugendbanden, die ständig über Mobiltelefone
miteinander kommunizieren und sich gezielt an Straßenkreuzungen treffen,
sind die zivile Anwendung der Doktrin.«
Diese Parallelität kann kaum überraschen, denn schließlich haben das
US-Militär und die Nationale Sicherheitsbehörde die Entwicklung des
Internets, der Mobiltelefone und der Software-Foren unterstützt. Man hat von
Anfang an diese Technologien untersucht und damit experimentiert, um ihren
optimalen Einsatz in einer neuen Form der Kriegsführung zu ermitteln. Die
›Revolution‹ in der Kriegsführung, die durch solche neuen Instrumente
möglich wird, haben einige Spezialisten über psychologische Kriegsführung
ins Extrem getrieben. Obwohl diese Militärutopisten schon seit Langem in
hohen Posititonen arbeiten (beispielsweise in der Rand Corporation), haben
sie in einigen Fällen einfach wichtige Kommandostrukturen des
US-Militärapparats übernommen, als die Neokonservativen sich in Donald
Rumsfelds Pentagon durchsetzten. [14]
Das Ziel: Die Kontrolle über China
Die Politik Washingtons hat diese Techniken der »revolutionären
Gewaltlosigkeit« benutzt und verfeinert; zu den NED-Operationen gehörten
eine Reihe von »demokratischen« Projekten oder sanften Coups, die Teil einer
größeren Strategie waren, mit der China der Zugang zu seinen lebenswichtigen
externen Öl- und Gasreserven abgeschnitten werden soll.
Man erinnere sich an das dem damaligen US-Außenminister Henry Kissinger –
ein Verfechter britischer Geopolitik in amerikanischem Gewande –
zugeschriebene Zitat von 1970: »Wer das Öl beherrscht, der beherrscht ganze
Nationen …«
Washingtons Versuch der Destabilisierung mithilfe Tibets, die zweifellos mit
stillschweigender »Hilfe« der Freunde in Großbritannien und anderen
amerikafreundlichen Nachrichtendiensten betrieben wird, ist Teil eines sehr
klaren Operationsmusters.
Dazu gehört Washingtons Destabilisierungsversuch gegen Myanmar mit der
»Safran-Revolution« genauso, wie der jetzige Vorstoß, NATO-Truppen nach
Darfur zu bringen, um Chinas Zugang zu den lebenswichtigen Ölquellen dort
und in ganz Afrika abzuschneiden. Auch die Versuche, Probleme in Usbekistan
und Kirgisistan zu schüren, gehören zu den Störmanövern gegen Chinas neue
lebenswichtige Erdölpipeline-Verbindungen zwischen China und Zentralasien.
Auf dieselbe Weise soll Russland eingekreist werden, um die
Pipelineverbindungen zwischen Russland und Westeuropa, sowie China, Indien
und dem Nahen Osten zu kontrollieren. Immerhin hängt China von dem
ununterbrochenen Ölfluss aus dem Iran, Saudi Arabien und anderen
OPEC-Ländern ab.
Hinter der Einkreisungsstrategie gegen China
In diesem Zusammenhang lohnt es sich, eine aufschlussreiche Analyse von
Zbigniew Brzezinsky zu zitieren, die im September/Oktober 1997 in Foreign
Affairs, der Zeitschrift des New Yorker Council on Foreign Relations,
veröffentlicht wurde. Brzezinski, Protégé David Rockefellers und Anhänger
Sir Halford Mackinders, des Begründers der britischen Geopolitik, ist heute
außenpolitischer Berater des Demokratischen Präsidentschaftsbewerbers Barack
Obama. 1997 schrieb er: »In Eurasien liegen die politisch bedeutendsten und
dynamischsten Staaten der Welt. Wer auch immer in der Geschichte die
Weltmacht anstrebte, kam aus Eurasien. Die bevölkerungsreichen Länder, die
heute nach regionaler Hegemonie streben, nämlich China und Indien, liegen in
Eurasien, ebenso wie alle potenziellen politischen oder wirtschaftlichen
Herausforderer der Vormachtstellung Amerikas. Die nach den USA sechs größten
Volkswirtschaften und Militärmächte liegen in Eurasien; ebenso – bis auf
eine – alle offenen Atommächte sowie – bis auf eine – alle verdeckten
Atommächte. In Eurasien leben 75 Prozent der Weltbevölkerung, werden 60
Prozent des Bruttoweltprodukts erwirtschaftet und liegen 75 Prozent der
Weltenergiereserven. Insgesamt gesehen stellt die potenzielle Macht
Eurasiens sogar die Macht Amerikas in den Schatten.«
Und weiter: »Eurasien ist der Achsen-Superkontinent der Welt. Eine Macht,
die Eurasien kontrolliert, hätte entscheidenden Einfluss auf zwei der drei
wichtigsten Produktivregionen der Welt, nämlich Westeuropa und Ostasien. Ein
Blick auf die Karte macht auch deutlich, dass ein Land, das in Eurasien
dominiert, fast automatisch auch den Nahen Osten und Afrika kontrollieren
würde. Wenn Europa also heute zum entscheidenden geopolitischen Schachbrett
wird, dann reicht es nicht mehr, eine Politik für Europa zu gestalten und
eine andere für Asien. Die zukünftige Machtverteilung auf der eurasischen
Landmasse wird über die Bedeutung der globalen Vorherrschaft Amerikas
entscheiden …« [15] (Hervorhebung von mir – W. E.)
Diese Erklärung, die lange vor der von Amerika angeführten Bombardierung des
ehemaligen Jugoslawiens und der Besetzung Afghanistans und des Iraks durch
US-Militärs, oder die Unterstützung für die Baku-Tblisi-Pipeline geschrieben
wurde, stellt die Äußerungen Washingtons über »die Befreiung der Welt von
Tyrannei« und die Ausbreitung der Demokratie in einen etwas anderen
Zusammenhang, als den, den man von Bush und anderen Politikern gewöhnlich
hört.
Es geht um globale Hegemonie, nicht um Demokratie. Es überrascht wohl kaum,
dass Mächte wie China nicht davon überzeugt sind, es wäre in chinesischem
Interesse, wenn Washington eine solch überwältigende Macht bekäme; und
Russland hält es wohl genauso wenig für einen Schritt zum Frieden, wenn die
Nato die Ukraine und Georgien schluckt und amerikanische Raketen an der
Schwelle zu Russland stationiert, »um sich gegen die Bedrohung Amerikas
durch iranische Nuklearraketen zu schützen«.
Die von Amerika angeführte Destabilisierung Tibets ist Teil einer höchst
bedeutsamen strategischen Veränderung. Sie findet zu einem Zeitpunkt statt,
an dem sich die amerikanische Wirtschaft und der US-Dollar – immer noch die
Weltreservewährung – in der schlimmsten Krise seit den 1930er-Jahren
befinden. Es ist sehr bedeutsam, dass Washington den Wall-Street-Banker und
ehemaligen Vorsitzenden von Goldman Sachs, Henry Paulson, nach China
schickt, während man gleichzeitig Peking in Tibet in Verlegenheit bringt.
Washington spielt buchstäblich mit dem Feuer. Seit Langem hat China Japan
als das Land mit den größten Devisenreserven abgelöst; diese bewegen sich
jetzt in der Größenordnung von 1,5 Billionen $, die zumeist in
amerikanischen Schatzpapieren angelegt sind. US-Finanzminister Paulson weiß
genau: Wenn Peking es wollte, könnte China durchaus den Dollar in die Knie
zwingen, wenn es nur einen kleinen Teil der amerikanischen Schatzpapiere auf
dem Markt verkaufte.
________________________________________
[1] »Ex-Nazi, Dalai’s tutor Harrer dies at 93«, The Times of India, 9.
Januar 2006, unter:
http://timesofindia.indiatimes.com/articleshow/msid-1363946,prtpage-1.cms.
[2] Goodrick-Clarke, Nicholas, Black Sun: Aryan Cults, Esoteric Nazism and
the Politics of Identity, New York University Press, 2001, S. 177.
[3] Goldner, Colin, »Mönchischer Terror auf dem Dach der Welt, Teil 1: Die
Begeisterung für den Dalai Lama und den tibetischen Buddhismus«, 26. März
2008, Auszug aus dem Buch Dalai Lama: Fall eines Gottkönigs, Alibri Verlag;
eine neue Ausgabe erscheint im April 2008, nachzulesen unter:
http://www.jungewelt.de/2008/03-27/006.php.
[4] Parenti, Michael, »Friendly Feudalism: The Tibet Myth«, Juni
2007, unter: http://www.michaelparenti.org/Tibet.html.
[5] Mann, Jim, »CIA funded covert Tibet exile campaign in 1960s«, The Age
(Australien), 16. September 1998.
[6] Ignatius, D., »Innocence Abroad: The New World of Spyless Coups«, The
Washington Post, 22. September 1991.
[7] Blum, William, »The NED and ›Project Democracy‹«, Januar 2000, unter:
http://www.friendsoftibet.org/databank/usdefence/usd5.html.
[8] Barker, Michael, »›Democratic Imperialism‹: Tibet, China and the
National Endowment for Democracy«, Global Research, 13. August 2007,
http://www.globalresearch.ca.
[9] McGehee, Ralph, »Ralph McGehee’s Archive on JFK Place, CIA Operations in
China Part III«, 2. Mai 1996, unter:
http://www.acorn.net/jfkplace/03/RM/RM.china-for.
[10] US Tibet Committee, »Fifteen things you should know about Tibet and
China«, unter: http://ustibetcommittee.org/facts/facts.html.
[11] Goldner, Colin, »Mönchischer Terror auf dem Dach der Welt, Teil 2:
Krawalle im Vorfeld der Olympischen Spiele«, a.a.O.
[12] Mowat, Jonathan, »The new Gladio in action?«, Online Journal, 19. März
2005, unter: http://onlinejournal.com/artman/publish/printer_308.shtml.
[13] Ebenda.
[14] Ebenda.
[15] Brzezinski, Zbigniew, »A Geostrategy for Eurasia«, Foreign Affairs,
76:5, September/Oktober 1997.
Mittwoch, 16.04.2008
Kategorie: F. William Engdahl, Allgemeines, Geostrategie, Enthüllungen,
Geheimdienste, S o l ü g e n J o u r n a l i s t e n [Dikes Hervorhebung]
Von: F. William Engdahl
© Das Copyright dieser Seiten liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp
Verlag, Rottenburg
19 Wasserkrugzeitalter // May 4, 2008 at 16:05
@Dagmar
Wovon redest Du?
20 Rurik // May 4, 2008 at 17:10
@ Dike
Vielen Dank! Der von Dir hier veröffentlichte Artikel ist ausgesprochen interessant, wichtig und aufschlußreich! Eine wertvolle Argumentationsgrundlage!
21 Hermann Ludwig // May 4, 2008 at 18:45
Ist gebongt, Fräulein Dagmar. Ich werd’ penibel Buch führen, so daß Herr Schwab stolz auf mich wäre. Antitibetischen Populismus (andere sagen “Demagogie”) werde ich speziell im Auge behalten und ggf. nicht zögern, die höchsten Kreise, auch auf Ebene der Bundesregierung, einschreiten zu lassen.
Ich berichte dann.
Bon Voyage - und meiden Sie die jeux de hazard, die mit zéro gespielt werden.
22 Sonne // May 4, 2008 at 21:05
Ein paar interessante Filme zur Aufklärung für alle:
http://infokrieg.tv/Dokufilme_Index_030507.html
Gruß an alle, Sonne !
23 Dagmar // May 4, 2008 at 21:44
Wie gut hier noch mal reinzuschauen, wo ich vor Reisefieber schon nicht schlafen kann. Was gehört in den Koffer, was ins Handgepäck?
@Dike:
Da hätte auch ein Link gereicht. So ist das einfach Spam auf Kosten von Altermedia. Die Pekinesen spielen chinesisches Roullette mit dem Rest der Welt und sie mogeln, wo sie nur können.
http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/381388/index.do?_vl_backlink=/home/index.do
Kein Wunder, daß sich selbst schon in Amerika Widerstand regt. Die kommenden drei Wochen werden es zeigen!
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/politik/217427.html
24 Dagmar // May 4, 2008 at 21:45
@Wasserkrugzeitalter:
Von Deinem Link oben rede ich!
http://www.pi-news.net/2008/05/existenz-vernichtet/
Vielleicht treffen wir uns am 31. Mai im “Haus Drei”. Der Eintritt ist frei und wir gehören wohl beide zur Zielgruppe - oder wie alt bist Du?
25 Dagmar // May 4, 2008 at 21:47
@Rurik:
Was ist aufschlußreich?
Daß Seine Heiligkeit gerne reist?
Daß er als Kind einen Heinrich Harrer kennengelernt hat?
Ist der Dalai Lama wohlmöglich “Ignaz”?
Natürlich wieder Märchen aus dem Kopp-Verlag. Da sieht man wieder, wie dicht Peking sein Netz in aller Welt schon getrickt hat!
26 Dagmar // May 4, 2008 at 21:48
Schönen Dank, Herr Ludwig!
Glücksspiele sind mir ein Graus. Allein der Gedanke, auf Kosten Anderer gewinnen zu wollen, häuft in mir Karma an.
Au revoir.
27 jochen // May 5, 2008 at 7:03
Unerträglich!
Ja, das sind sie, die Mitglieder dieses Abnickergremiums in Berlin. Bis auf einen.
28 Wasserkrugzeitalter // May 5, 2008 at 8:18
Wenn diese Statistik wirklich stimmen sollte, wären die Ergebnisse ja echt nicht so übel:
Deutsche fühlen sich Israel NICHT verpflichtet
http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1003417.html
29 Meckerer // May 5, 2008 at 13:17
@Wasserkrugzeitalter :May 5th, 2008 at 8:18
Das wäre noch mehr wenn die Juden-System-Medien die Zahlen bekannt geben würden was jedes Jahr an die schmutzigen Hakennasen am Jordan und Mittelmeer Mrd. über Mrd plus Geschenke fließt.
Ich fühle mich nicht als Büßer für den Lumpen-Staat Israel und ich fühle mich auch nicht verantwortlich oder gar verpflichtet. Nein, danke dieses Volk ist alles aber weder auswählt noch unberührbar noch unantastbar sonders die kommen neben dem Wirtsvolk Zigeuner gleich und dabei bleibt es für mich.
Was die OMF-Juden-Regierung macht ist mir gleich, die kann von mir aus von hier bis nach Israel schleimen und auf den Knieen rutschen oder kriechen. Das ist eh nicht meine Regierung sondern die ist von USA Und Israel eingesetzt… ein Wort von Knoblauch und Berlin spurt.
30 Wasserkrugzeitalter // May 5, 2008 at 13:19
@Dagmar
Das war nicht mein Link.
31 Wasserkrugzeitalter // May 5, 2008 at 13:19
@Altermedia
Gibt’s nichts neues?
Na ein paar Tage Pause wird uns doch wohl mal gestattet sein, oder? - Der Hausmeister
32 Wasserkrugzeitalter // May 5, 2008 at 16:17
@Meckerer
Genau!
@Altermedia
Na ein paar Tage Pause wird uns doch wohl mal gestattet sein, oder?
Ja, schon, aber wenn ich Sie mal WÖRTLICH zitieren darf:
“Die Altermedia-Redaktion gönnt sich eine DREItätige Pause.”
Also auf Deutsch:
Do., Fr, + Sa. oder
Fr., Sa. + So…..
Also Montag gehört hier definitiv NICHT MEHR dazu.
Wo ist denn hier die deutsche Pünktlichkeit?
33 Hermann Ludwig // May 5, 2008 at 18:21
@ runenraunen
Für einen nicht ganz Ungebildeten liegt der Bezug der 1955 eingeführten und seither unveränderten Europafahne zum in der Apokalypse erwähnten, am Himmel erschienenen “Apokalyptischen Weib” in Geburtswehen mit zwölf fünfzackigen, goldenen Sternen um ihren Kopf vor blauem Himmel zwar nahe.
Man kann aber wohl in der Tat ausschließen, daß gewählte Vertreter unserer endlich glücklich gewordenen, gründlich zivilisierten demokratischen Bürgergesellschaft solche Kenntnisse 1955 oder heute hatten oder haben.
34 Hermann Ludwig // May 5, 2008 at 18:56
Wobei, der guten Ordnung halber sei’s erwähnt, in der neutestamentarischen Offenbarung des Johannes (Apokalypse, letzter Teil des NT) die zwölf fünfzackigen Sterne für die zwölf Stämme Israels stehen.
P.S.: Insgesamt sind die Parallelen Bibel/Michael Winkler erstaunlich.
35 stromerhannes // May 5, 2008 at 23:50
re.
die zwölf fünfzackigen Sterne für die zwölf Stämme Israels stehen.
___________
Warum besteht die FED aus 12 Judenbanken….?
Das ist das “Kapital”, das die Welt beherrscht, ausbeutet, mit Kriegen überzieht, alle Regierungen korrumpiert und auf das Ziel einer one- world zuarbeitet…mit Jerusalem als Welthauptstadt.
Herr L., falls Sie aus Kaki kommen,nehme ich Sie gerne zu einem Treffen mit Herrn W. mit; dessen Einverständnis vorausgesetzt…
st.
36 Gunvald Larsson // May 6, 2008 at 7:26
Apropos Politiker, Bunzeltag usw.
http://www.welt.de/politik/article1968314/Abgeordnete_planen_weitere_Diaetenerhoehung.html
37 BdU // May 6, 2008 at 21:31
“Heute ist weitgehend in Vergessenheit geraten, dass
Gestapochef Heinrich Himmler”
Eieiei, wenn es schon an Grundwissen mangelt wie soll das erst bei den Details sein? Himmler war Chef der deutschen Polizei und dazu gehörte auch die Gestapo aber der eigentliche Gestapochef war Heinrich MÜLLER. Und wer Pinochet als “faschistischen Diktator” bezeichnet ist einfach nur ein Linker den ich nicht ernst nehmen kann.
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