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Der Spatz im Gebälk: Wenn das Geld faul geworden ist: Es gibt Alternativen (29.07.07)

July 29th, 2007 · Post your comment (28 Comments)

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“Wir hatten seit 1998″ meinte US-Schatzamtssekretär Henry Paulson “keinen weltweiten Finanzschock mehr. Ich denke, das anhaltende und dramatische Wachstum an privaten Kapitalvermögen und am Kredit-Derivatemarkt haben seitdem geholfen, die Risiken zu streuen, handhabbar und die Wirtschaft effektiver zu machen. Wenn es dann zu einem Schock kommt - und das heißt nur wenn, nicht ob; nicht weil ich negativ eingestellt wäre, sondern weil wir der wirtschaftlichen Schwerkraft nicht entkommen - dann werden wir zum ersten Mal sehen, wie die Instrumente unter Streß arbeiten.” (Am 23 Juli 23 in “Fortune”, von Rik Kirkland zitiert).

Die Schuldenlast der USA und zwar aller Individuen, Haushalte Wirtschaft und Regierung zusammengenommen, beläuft sich auf derzeit auf über 45 Billionen US-Dollar (Hier wurde kein Komma vergessen!). Der Fehlbetrag zwischen Einkommen und Bruttoinlandprodukt beläuft sich auf über 3,5 Billionen US$ jährlich. Deshalb müssen die Amerikaner um zu überleben immer mehr private Schulden aufnehmen. Das US-Auslandsdefizit bewegt sich in Richtung auf 900 Mrd. US-Dollar, das sind fast 9% des US-Bruttoinlandprodukts. Dabei steigen noch die Güterpreise. Der Goldman Sachs Commodity Güterindex hat sich seit 2001 verdoppelt.

Das Weltfinanzsystem fürchtet sich inzwischen vor einer “risk reverse mentality” (Risikoumkehrmentalität). Das dürfte für Hedgefonds und Private Equity Fonds zu einem größeren Problem werden. Bei den Hedgefonds werden sich papierene Vermögenswerte auflösen, die aber, von der Geldgier abgesehen, niemandem wehtun. Die fünft größte “Security”-Firma der Welt, Bear Stearns, mußte letzte Woche den Investoren in ihre zwei Hedgefonds mitteilen, daß ihre Investitionen ihren Wert verloren hätten. Der Grund hierfür waren Investitionen des Fonds in “hochertragreiche” Zweithypothekenabsicherungen. Nun geht ein anderer Hedgefond im Milliardenbereich über die Wupper, Absolute Capital in Australien; er hatte in Kreditabsicherungen (CDOs) investiert.

Die Auswirkungen solcher Zusammenbrüche betrifft das Risikobewußtsein der Geldverleiher. Man wird vorsichtiger beim Geldverleihen. Ramschanleihen sollen bereits “klemmen”, heißt es in Händlerkreisen. Das betrifft vor allem Privat Equity Firmen, die ihre Betriebsübernahmen im wesentlichen über Kredite finanzieren, die als Anleihen an “Investoren” weiterverkauft werden. “Banken bleiben auf 22 Mrd. Krediten (Schulden) sitzen während sich die Krise verschärft” schrieb der London “Telegraph” am 26. Die Übernahme von Crysler durch Cerberus kommt ins Stocken, sechs Internationale Großbanken wollten das Übernahmegeld - 12 Mrd. US$ - bereitstellen, können dafür aber die Anleihen nicht verkaufen, obwohl sie schließlich Zinsen von über 9% anboten und damit nahezu ihre gesamte Provision aufs Spiel setzten. Am 26. Juli gaben weitere acht Großbanken auf. Sie wollten Anleihen für 10 Mrd. Dollar verkaufen, um die Übernahme der englischen Handelskette Alliance Boots durch KKR zu finanzieren. Sie hatten für 3,5 Mrd Anleihen verkauft aber zu so hohen Zinsen, daß ihre Gewinne dabei in die Binsen gingen. Auch der vereinbarte Verkauf von Cadbury Schweppes für 7 Mrd. stockt weil die Banken für KKR, der zurücktreten will, keine hungrige Heuschrecke mehr findet.

Anders als Hedgefonds wirken sich Probleme der Privat Equity Firmen unmittelbar auf die produktive Wirtschaft und damit auf die Versorgung der Menschen aus. Denn diese Firmen lösen sich nicht nur in Nichts auf, sondern führen auch dazu, daß die von ihnen übernommenen Betriebe schließen müssen. Dabei gehen Arbeitsplätze verloren, werden Güter und Dienstleistungen knapp. In Großbritannien gehören 18% aller Arbeitsplätze zu Betrieben von Private Equity Fonds. Wie viele das in Deutschland oder in den USA sind, ist unbekannt.

Die in London erscheinende Financial Times stellte schon am 24. Juli einen “Domino Effekt” der Kreditverknappung auf den Finanzmärkten fest. Der Index der Ramschanleihen (der “high-yield bonds”) der Europäischen Firmen finde sich inzwischen dort wieder, wo er während der Krisen bei Ford und General Motors im Mai 2005 war. Damals hatten sich 300 Mrd. Dollar Anleihenwerte in Nichts aufgelöst. Der Index mißt die Kosten, um Anleihen im Wert von 10 Millionen Euro gegen Verluste zu versichern. Diese Kosten waren in der letzten Woche von 250.000 auf 350.000 Euro pro Jahr angestiegen. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, und die 400.000 Euro erreicht, dürfte er sich, so fürchten die Experten, weiter beschleunigen und rasch die 500.000 erreichen. Der “Domino Effekt durch erzwungene Abwicklung” könnte viele Investoren zwingen, ihre Ramschanleihen zu verkaufen. Aus diesem Grund seien viele der größeren Übernahmen (obige Beispiele) durch Private Equity Firmen wie Blackstone, Cerberus, KKR etc, die bereits in warmen Tüchern waren, plötzlich wieder fraglich geworden.

Der andere Index, der laut Financial Times auf kommende schwere Zeiten hindeutet ist derjenige, der den Wert der sogenannten hochverzinslichen “Collaterized Debt Obligations” (Kreditabsicherungsverträge, CDOs) oder der gemischten Anleihen, die auch Hypotheken umfassen, bestimmt. Der Index zeigt an, daß die Werte solcher Papiere von 97% vor einem halben Jahr auf inzwischen 41% gesunken sind. Auf solche Papiere will sich keiner mehr einlassen, sie müssen “verramscht” werden.

Auf diese Entwicklung hat sich natürlich nicht positiv ausgewirkt, daß am 24. Juli bekannt wurde, daß inzwischen in den USA und England der “Tsunami” der Zweithypotheken auf die erstrangigen über schwappt. Countrywide, die größte Hypothekenbank der USA meldete, daß Ende Juni 3,4% ihrer erst-erstrangigen Hypotheken geplatzt seien, vor einem Jahr waren das nur 2% gewesen. Bei den zweit-erstrangigen Hypotheken (prime second mortgages) waren es 4,6% gegenüber 1,8% im Vorjahr. “Countrywide” teilte mit, daß im letzten Quartal nur noch Zahlungen für 23,7% der Zweithypotheken eingegangen seien, während es im Vorjahr noch 15,3% waren. Angelo Mozilo der Finanzvorstand von Countrywide meinte außerdem noch: “Wir erleben eine Entwertung der privaten Immobilien wie nie zuvor, abgesehen vielleicht von der Großen Depression”. Die Ursache ist aber einfach zu verstehen: Die Überschuldung läßt die Kreditwürdigkeit verschwinden.

Wie diese Welle aufhalten? Sechs US-Staaten (Maryland, Massachusetts, New Jersey, New York, Ohio und Pennsylvania) arbeiten inzwischen an Programmen, um Leuten zu helfen, die Zwangsversteigerung ihrer Wohnung zu vermeiden. Das geht nach westlicher Vorstellung natürlich nur, wenn man die notleidende Finanzwirtschaft (wie damals bei der Entwicklungshilfe) durch Steuergelder zufriedenstellt. Für die Programme wurden ganze 500 Millionen Dollar bereitgestellt. Es ist abzuwarten, ob und wie die Federal Reserve Bank die Druckmaschine anwirft, um die Banken durch Papiergeld zu befriedigen.

Die Federal Reserve Bank of Chicago hat das Problem erkannt und für den 28. August in Indianapolis zu einer Konferenz mit dem Thema “The Nation’s Foreclosure Epidemic: Causes, Consequences and Remedies” (Die Nationale Zwangsversteigerungs-Epedemie, Ursachen, Folgen und Gegenmittel) eingeladen. Bei einem Eintrittspreis von 25 Dollar pro Person wird man laut Einladung erfahren können “Warum die Zwangsversteigerungen von Wohnungen in Indiana den nationalen Höchststand erreicht haben, und wie viel schlimmer es noch werden kann”. Ob sich dafür Einrittskarten besser verkaufen lassen als Ramschanleihen? Zumal die Einladung übertreibt. Der Staat Indiana belegte nach “IndyTimes” im letzten Jahr (2006) bei Zwangsversteigerungen nur den 3. Platz in den USA, während er 2005 noch ganz oben stand.

Seit den 1970er Jahren gehorcht die FED dem Monetarismus und ersetzte die an der Produktion orientierte Wirtschaft durch eine spekulative Schuldenwirtschaft. Das brachte der US-Finanzwirtschaft satte Gewinne, allein 500 Mrd. US-Dollar im Jahre 2006. Seit Anfang der achtziger Jahre wurde jede Wachstumsperiode durch einen Schub der Neuverschuldung bei den Banken erreicht. Dies hatte 1987 zum Aktieneinbruch und zur Rezession während der Ersten Bush-Regierung geführt. Ihr folgte die Technologieblase in den 90ern mit einer Rezession unter Clinton 2000-2002. Unter Bush II folgte die Immobilienblase, die zurzeit platzt, was durch die Privat Equity Blase aufgefangen werden sollte. Jede Blase entstand an dem Kanal, durch den die FED neues Schuldgeld ins System pumpte. Es wird Zeit, daß man den Monetarismus als Übel entsorgt, meint Richard C. Cook in Global Research vom 23. Juli. Cook ist kein Außenseiter, der pensionierte hohe Beamte hatte in vielen Regierungskommissionen und unter Carter für das Weiße Haus gearbeitet.

Er schlägt nun eine Art “New Deal” vor, der an die gegenwärtigen Probleme angepaßt wird. Er fordert eine Geldreform, die entsprechend der Produktivität, welche die moderne Wissenschaft und Technologie ermöglicht, neue Kaufkraft für Kunden, Wirtschaft und Regierung schafft. Geld darf nicht länger auf Bankschulden basieren, sondern muß wieder Regierungsgeld sein. Damit kommt er zu ähnlichen Überlegungen wie vor einiger Zeit schon der Spatz. Cook bezieht sich hierbei auf Vordenker, in den USA auf so bekannte Leute wie Thomas Edison. Im einzelnen fordert er: 1. einen Großteil der Schulden zu erlassen; 2. die Ausgabe eines garantierten Einkommens von rund 12.500,- pro Person und Jahr (Bürgergeld!) als “Nationaldividende”; 3. Regierungsausgaben für Verbesserungen der Infrastruktur; 4. ein neues System niedrig verzinster Kredite an Konsumenten und Kleingewerbetreibende; 5. die Beseitigung der FED und Ersatz durch ein Clearingstelle für Finanztransaktionen, 6. die Unterbindung aller Kredite für Spekulationszwecke und 7. die Rückkehr zur Zahlungsweise per Wechsel.

Die Geldschöpfung läge damit wieder beim Staat, wie das die US Verfassung einmal vorgesehen hatte. Dergleichen wurde von der Geldreformbewegung weltweit seit Jahren gefordert. Es spricht sich herum - nur nicht bei Politikern -, daß die private Geldschöpfung durch Geschäftsbanken (im Zusammenspiel mit einer Zentralbank für das Bargeld) unter der Regie des Monetarismus ein Desaster ist. Statt mehr Geld-Demokratie haben wir eine allgemeine Verschuldung bei Feudal-Banken im Zusammenhang mit einer wirtschaftlichen Katastrophe. Voraussetzung einer Politik, wie sie Cook andeutet, wäre allerdings, daß der Wähler vernünftige und gewissenhafte Politiker wählt und sich entsprechende Leute zur Wahl stellen. Sie zucken mit den Achseln? Die Alternative ist ein Krieg wie der Dreißigjährige - nur eben weltweit.

Quelle: Der Spatz im Gebälk



Tags: Allgemeines

28 responses so far ↓

  • 1 Wolfgang Reinhard // Jul 29, 2007 at 9:13

    Der Zins und Zinses-Zins ist der Kern aller Probleme, um den sich alle anderen drehen.

    Feder und Gsell haben in der Analyse und Ansätzen gute Vorarbeit geleistet.

    Hier die Plakatreihe zum Thema Finanz-Mathematik und Heuschrecken – ab Beitrag 524 bis 535.

    http://forum.thiazi.net/showthread.php?t=12254&page=53&highlight=nationalismus

    Wen weitere Infos interessieren: siehe INWO. Eine unpolitische Gruppe, die aber das Thema Zins sachlich gut aufbereitet hat. http://www.inwo.de/

  • 2 OswaldSpengler // Jul 29, 2007 at 9:20

    “Er fordert eine Geldreform…”

    Dafür ist es bereits zu spät.Die USA sind im Ausland so verschuldet dass der US-Dollar sofort kollabieren würde.Da der Dollar die Weltleitwährung ist würde die Weltwirtschaftskrise von 1929 wie ein Kindergeburstag dagegen aussehen.Die FED ist jetzt zwischen zwei gleich schlechten Alternativen gefangen.Entweder werden die Verluste an den Märkten wie Private Equity ,Derivate, CDO´s, LBO´s weiterhin monetisiert um die Aktienblase zu stützen was eine Hyperinflation mit Dollarcrash auslöst oder man läßt es und die USA versinkt in einer Rezession ungeahnten Ausmaßes mit den gleichen Konsequenzen.Keiner weiß wann es passiert aber es wird passieren.Vielleicht nächste Woche.Ich werde jedenfalls meine Tagesgeldkonten auflösen,mich mit Put-Optionen,PM´s und Schweizer Franken eindecken.Dies wäre auch ein katalytisches Ereigniss für die Bewegung.

  • 3 Thomas Brehl // Jul 29, 2007 at 9:43

    Nicht vergessen:

    Rochus Misch wird heute 90 Jahre alt!

    mehr dazu: http://www.kds-im-netz.de/

  • 4 OswaldSpengler // Jul 29, 2007 at 9:52

    Ein wichtiger Link:

    http://www.hartgeld.com/

  • 5 stromerhannes // Jul 29, 2007 at 11:02

    Schwindelwährung $ !

    googel: Weltgeldbetrug - Hamer

    Wie lange noch…Vorratshaltung anlegen!

    st.

  • 6 Schorsch // Jul 29, 2007 at 12:00

    Die USA ist kein zivilisiertes Land.
    Sie waren es nicht, von Anfang an nicht und werden es nie werden. Ein unzivilisiertes Land gegründet von Kriminellen Einwanderern, Abenteurern, hemmungslosen Geschäfte- und Schuldenmachern. Vom Jagdfieber auf Hab, Gut, Geld, Menschen- Tierblut, Grundstücken gepackt und durchseucht. Und dies hat sich bis heute vererbt und wird bestehen und immer wieder weitergegeben. Reform zwecklos, weil die Leute dort biologisch/ Erbgutbelastet sind damit. Keine Chance.
    Unzivilisiert alle Zeit.

  • 7 runenraunen // Jul 29, 2007 at 13:21

    Freigabe zum Absturz

    Nachdem die US-Aktienindizes als die von der Allgemeinheit am meisten beachteten Finanzbarometer, gleichzeitig die am leichtesten zu manipulierenden, aufgrund ihres geringen Volumens ggü. Anleihen und Devisen, im Minus geschlossen haben, dürfte nach Monaten und Jahren der Manipulation die Freigabe zum Absturz erteilt worden sein.
    Die staatlich manipulierten US-BIP-Daten reichten am Freitag für ein kurzes Zwischenhoch, der Markt wurde wieder ins Minus gedrückt, das “Plunge-Protection-Team” hat sich scheinbar rausgehalten. Interessanterweise wurde in den großen deutschen Medien, incl. den Finanzblättern, nicht erwähnt, dass am Freitag ein Handelsstop verhängt wurde. Man konnte gar nicht so viel verkaufen, wie man wollte…
    Sehr überraschend übrigens die plötzliche Hypothekenkrise, die seit Monaten an die Wand geschrieben war. Das Geld für Übernahmen geht aus? Überaschung, Überaschung für die Wall Street, wer druckt sein Geld noch einmal selber, wem gehört die Fed…?
    Man darf gespannt sein, ob es “nur” zum Crash kommt, oder ob in altbewährter Weise ein Krieg gefürht werden muss, Terror wäre ja ein dankbarer Anlaß…

  • 8 dollar // Jul 29, 2007 at 15:39

    @Schorsch

    “Die USA ist kein ziviles Land.”
    “Sie waren es nicht, von Anfang an und werden es nie werden.” ” Ein unzivilisiertes Land gegründet von Kriminellen Einwanderern,Abenteurern, hemmungslosen Geschäfte-und Schuldenmachern.”……..
    Die Kriminellen Einwanderer die Du meinst sind z.B. ?????

  • 9 Michael GCP // Jul 29, 2007 at 15:43

    Leute, setzt Euer sauer verdientes Geld in atomkriegsichere Sachen um, so lange es noch geht! Ich habe hier einen Katalog vom Militariaversand liegen und bestelle schon mal ein paar schöne Sachen. Damit wir was im Bunker haben, wenn unseres ganzes Schwindelsystem zusammenbricht!!!!!

  • 10 Schorsch // Jul 29, 2007 at 16:54

    @dolla
    falls Sie es jemals mitbekommen haben oder es werden, es jemals zu Ihnen gelangt - Kriminelle Menschen beherrschen die Welt und sorgen dafür, daß alle Menschen sich nach denen richten, richten müssen
    (und sei es im Kleinsten Schließsysteme, Rechtsanwälte, im Großen sind die Auswirkungen nat. größer):

    goglgelgele Sie es bitte selbst durch:
    “Dr. Robert D. Hare: Gewissenlos - Die Psychopathen unter uns” SpringerWienNewYork

    Aus Europa flüchteten ganz viele Leute nach Amerika, die flüchten MUsZTEN!!
    Und Abenteurer und Hassadeure haben auf Dr. Robert D. Hare einen sehr hohen Punktestand auf der PCL.

    Es kamen auch “OPFER”, die aber sofort in den ermbarmunglosen amerikanischen “WAY of Scheiß” eingebunden, eingepfercht wurden.
    Dieser “american WAY of Scheiß” prägte somit das Verhalten von Millionen Menschen, das nur ein Überleben mit dem Recht des Skrupellosen, Raffgierigen, Lügen, Manipulation, Egomanischen erreicht werden kann.
    Heraus kam ein Land der Psychos. Die sich günstigerenfalls heute auf ne Liege beim Psychomann legen.

    Die UahUahUgaUga sind nicht das Land des BÖSEN oder Teufels - Nein. Es ist das Zentrum der Psychopathen.
    Verkaufs- und Geldwahn - dieses Pestdenken hat sich seit dem über die ganze Welt verbreitet.
    Die Handelsgrundregel: “Investiere 1 $ hole 10 $ raus!”
    Das geht nur mit kriminellen militärischen psychopathischen Mitteln. Denn keine Produktionsrate ist so hoch. ZINSund ZINSESZINS-Terror.

    Da die UgaUhaUga kein Miniland sind, so ist diese MAcht auch größer, als die kleiner Länder. Das ist schon eine Logik, die jetzt langsam auch dieses Land erreicht (China zum Bsp.)

    Länder, die das KriminellenPsychopahtentum halbwegs in Griff hat, haben einen friedlicheren kommunikativeren Charakter.

    Jedes Land hat mit Psychopathischen zu kämpfen.
    Der Kapitalismus aber beruht auf Übervorteilung von Werktätigen und anderen Menschen. Daher ist der Kapitalismus von Psychopathen für Psychopathen.
    Die UgaUha sindt ein hyperhysterisches Kapitalismusland und hyperpsychoathisch.

    Keine Lüge, keine Manipulation, keine Gier, kein Krieg ist denen zu unter, als es auszuführen. ÜBRIGENS auch nach INNEN!!
    Und nur, wie bei Psychopathen, wenn es gar rausgekommen ist und gar nicht mehr anders geht, wird etwas eingelenkt oder andersweitig abgewiegelt.
    Und Arroganz und Provokation, zwei Hauptmerkmale von Psychopathen sind die Hauptmerkmale dieses UgaUha.

    Die Auswüchse dieses Psychopathentums sind sogar in Mitteldeutschland hineingelangt. Das Zeitfenster hat sich geschlossen.
    War die Treuhündin der Exporteur von Kriminalität und hemmungslosen Psychopathentums, so sind die Machenschaften in Sachsen jetzt, ein eindeutiges Zeichen, das es auch in Mitteldeutschland vorbei ist mit der Waage normalen Menschen und Psychos.

    Fuck the american way of life! It is a Psychoway! (oder so ähnlich, will kein amerikanisch hören oder lernen).
    Ist Verballhornung von English. Ein Abkürzungsgenuschel, auch im Sinne des schnellen, des hysterischen, des arroganten, der groß-herauskotzigen Selbstgefälligkeit. Vermeidet differenziertes Denken und Ausdrücken - unzivilisierte Rückbildung des Sprachzentrums und damit großer Hirnareale.

  • 11 Sachse // Jul 29, 2007 at 16:55

    Dazu auch lesenswertes von Günter Hannig

    http://www.geldcrash.de/artikel/art-aufschwungsmaerchen.htm

  • 12 Nordländer // Jul 29, 2007 at 18:47

    @Thomas Brehl :

    Glückwunsch!

  • 13 dollar // Jul 29, 2007 at 19:35

    @Schorsch July 29th, 2007 at 16:45

    Frage zwar nicht beantwortet aber naja.
    Meine Frage war, welche “Kriminellen” Einwanderer dieses Land gegründet haben sollen? Antwort?
    ___________________________________

    Mal angenommen, die USA würden morgen nicht mehr existieren, welches Land oder welche Länder wären dann euere Sündenböcke? “Wie gut das nur ihr die Saubermänner seid!”

  • 14 Schnecke // Jul 29, 2007 at 22:14

    Ich bin nur gespannt,wo die USA ihren nächsten Terroranschlag verüben,um einen neuen Krieg zu beginnen?
    Das Geld dafür kann man sich ja doppelt und dreifach aus Deutschland wieder holen. Dadurch können sie auch noch ihr am Boden liegendes System eine kurze Zeit retten.

  • 15 Michael GCP // Jul 29, 2007 at 23:12

    Genau, es ist zum Kotzen, da werden Steuergelder für fremde Interessen vergeudet, und deutsche Soldaten und Polizisten müssen für hakennasige Gangster kämpfen. Dafür dürfen sie sich auch noch vom linken Biomüll als Idioten und Mörder beschimpfen lassen. Viele Soldaten und Polizeibeamte haben nämlich unsere Einstellung. Die gesellschaftlichen Verhältnisse sind nur noch zu gut. Aber wenn erst mal die große Inflation da ist und die Börsen zusammenkrachen………..

  • 16 stromerhannes // Jul 30, 2007 at 0:18

    http://www.meudalismus.dr-wo.de/html/meudalismus.htm

    Da macht sich noch einer Gedanken…

    st.

  • 17 Alexander Paduch // Jul 30, 2007 at 1:21

    @dollar
    1. Selbstverständlich sind wir die Saubermänner.Wir stehen für unser Land und unser Volk ein, für unser gegebens Recht, ein Land, einen Staat nach eigenem Recht, eigenem Willen und Streben zu gründen.Dem Willen des Volkes!All dies ist die BRD nicht.Sie würde von den den Verbrechern aus den VSA erzwungen und gegründet, aber das nur nebenbei.
    Zu all dem bist Du offensichtlich nicht bereit, beziehungsweise zu feige.Von Wegen mit dem Strom schwimmen und so…

    2.Wer unser nächster Sündenbock sein soll?Alle Länder dei uns dieses Recht vorenthalten wollen und überhaupt in der Manier der VSA agieren, bzw. terorrisieren.

    3.Du willst wissen welche Kriminellen?Also wenn Dir das nicht klar ist, tust Du mir Leid…nicht wirklich aber sei’s drum.Desweiteren wundee ich mich warum wir Nationalen uns immer vor Euch rechtfertigen müssen.
    Aber na gut.Hier einige Beispiele: Die ersten Siedler die dort ankamen, wurden von den dort eingeborenen Indianern freundlich begrüßt und mit offenen Armen empfangen.Als man sich dann im Land zu Genüge festgesetzt hatte, sowie genügens Kriegsmaterial zur Verfügung stand begann man mit der Ausbeitung und der systematischen Ausrottung der Indianer.Klar das ist jetzt ein Beispiel das mehrere Jahrhunderte überspannt, aber dennoch zeigt es den kriminellen Charakter und wie er weitergegebn wurde.Denn es wurde kein einziges Mal der Versuch unternommen mit den Indianern Frieden zu schließen.Und komm mir jetzt nicht mit den Beispielen der Reservate oder irgendwelchen Wikiblödia-Beiträgen.Die Siedler wollten nie Frieden auf jeden Fall keinen von Dauer.Man könnte in diesem Fall sogar von KRIEGSVERBRECHEN sprechen, was ja auch kriminell ist oder?
    Hast Du schon mal davon gehört das den Indianern Decken geschenkt wurden, welche mit diversen Krankheitserregern versehen waren, um sie natürlich auszurotten?Kriminell oder nicht?
    Das könnte man noch anhand weiterer Beispiele so fortführen.
    Achja, den Kazf von Manhattan will ich Dir nicht vorenthalten.Da Geld den Indianern gänzlich unbekannt war, und für sie Dinge wie Muscheln oder andere schöne Vorkommnisse in der Natur von wert waren, kaufte man Ihnen Manhattan für 24 Dollar und eine gewisse Menge an Muscheln etc. ab.Warum sie Dollar nahmen?Soweit ich weiss wegen der schönen Bilder auf den Scheinen.
    Jetzt mag man sagen:”Ja und?Die Indianer haben ja etwas bekommen was für sie von großem Wert war also ist das doch in Ordnung.”Wirklich?Da den Siedlern Muscheln und ähnlicher Krimskrams nichts bedeutete, also für sie nicht von wert war, war es,zumindest aus Sicht der Siedler ein Betrug.Betrügen ist kriminell oder nicht?Hätten sie sich darum geschert ein ehrliches Geschäft zu machen, hätte man den Indianern erklären sollen was es mit dem Geld auf sich hat, und was sie damit alles bei den Siedlern erwerben können etc.So wäre die Zahling eines großen Betrages an geld, und meinetwegen auch der Kleinode, ein wirkliches Opfer für die Siedler gewesen, auch wenn das Geld wieder zurückgekommen wäre.Wer sagt denn das die Indianer die Möglichkeit des “Shoppens”genutzt hätten?Anhand dieser Charakteristika kannman doch nur zu dem Schluss kommen DAS die VSA damals wie heute ein Sammelsurium von Kriminellen ist, von Psychos ganz zu Schweigen.
    Ich werde mir eventuell noch mehr Beweise besorgen, auch wenn ich es nicht einsehe warum ich mich dafür auf die Socken machen sollte, wenn Du das genauso gut kannst.
    Naja, diesem Sinne…

  • 18 dollar // Jul 30, 2007 at 9:32

    @Alexander Paduch

    zu 3. 1.Die ersten Siedler die dort ankammen,haben mit der Gründung der USA garnichts zu tun gehabt!
    2. Reservate sind erst viel,viel später entstanden.
    3. Das Indianern Decken geschenkt wurden die mit Krankheitserregern versehen waren um sie auszurotten ist wohl von Dir in irgend einem Wild-West Film aufgeschnappt worden, Tatsache ist, das Indianer und auch Siedler mit Krankheiten konfrontiert wurden, die beiden Seiten unbekannt waren!!!
    4.Manhattan wurde nicht in Dollar bezahlt,den gab es zu dieser Zeit noch garnicht!!! Manhattan wurde im 17 Jahrhundert von einem gewissen Peter Minuit von den Indianern abgekauft bzw. getauscht und zwar bekamen die Indianer dafür Waren im Wert von 60 niederländischen Gulden!!!
    5. Deine Beweise waren ja nicht so dolle!

  • 19 Panzermeyer // Jul 30, 2007 at 11:50

    @dollar :
    “4.Manhattan wurde nicht in Dollar bezahlt,den gab es zu dieser Zeit noch garnicht!!! Manhattan wurde im 17 Jahrhundert von einem gewissen Peter Minuit von den Indianern abgekauft bzw. getauscht und zwar bekamen die Indianer dafür Waren im Wert von 60 niederländischen Gulden!!!”

    Das, werter Herr $ sagt nun überhaupt nichts aus! Was war denn der Gegenwert eines holländischen Guldens zu dieser Zeit?
    Zum anderen kannten die verschiedenen Indianerstämme den Begriff “Grundbesitz” nicht. Als Nomadenvölker, die meisten Stämme in Nordamerika waren Nomaden, konnten sie sich nicht vorstellen, dass etwas was Allen gehört von einem Einzelnen besessen werden kann. Sie brauchten auch gar nicht soweit denken, lebten sie ja in und mit der Natur.

  • 20 OswaldSpengler // Jul 30, 2007 at 13:50

    Gerade ist die erste deutsche Bank pleite gegangen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,497172,00.html

    Ich empfehle der Redaktion dringend diesem Thema eine hohe Priorität einzuräumen.Am Mittwoch wird sich die Deutsche Bank äußern.Von den Besatzungspolitikern wie Merkel und Co. kein Wort dazu.

    Es wird spannend.

  • 21 dollar // Jul 30, 2007 at 15:07

    @Panzermeyer

    Das die Indianer Nordamerikas Normaden waren trifft nicht ganz zu, bei denen, um die es hier geht waren es jedenfalls nicht (Lenape).Richtig ist das Indianer eine andere Einstellung zu Grund & Boden hatten.Aber darum geht es mir garnicht,es ging mir eher darum wer von den Gründern der USA so kriminell gewesen sein soll!? Nur wenn alle immer so ein großes Mitteilungsbedürfnis haben und zu allem etwas sagen müssen ohne das sie gemeint sind, na dann kommt man doch vom hundertsten zum ………!

  • 22 Schorsch // Jul 30, 2007 at 16:39

    @dolla -
    Ihr sofortiges Gegenhalten und “Nein-sagen” ist ein Merkmal aus der PCL. Ihre Ignoranz meiner Hinweise - Hauptmerkmal in der PCL,
    der “Psychopathic Check List” von Dr. Robert D. Hare.
    Ihr Name “dollar” - zwar nicht direkt hinweisend und nicht zuzuordnen. ABER IM Zusammenhang Ihrer Einträge letztendlich doch vielleicht ein Hinweis und einzutragen in die PCL. (geht so in Richtung Selbstdarstellung)
    Hier noch mit Fragezeichen für Sie ???????????

    (Nicht auf Sie bezogen jetzt) - endet das -
    in Egomanie, dann sanft hinübergleitet in den Größenwahn: “Ich der Herr… Geschäftsführer, Manager…. , Politiker.. Profisportler…. mir gebührt eine exorbitante Belohnung und all die Millionen, weil ICH die Leistung auch dafür erbringe. NUR ICH. ICH ICH..”

    Leider durch Medien (fast alles Psychopathische und Narzisten)
    und auch durch die Psychopathischen in der Bevölkerung wird das mitgetragen.

    Menschen mit hoher Punktzahl in der PCL sind Diskussionsresistent!! Jeglicher Kontakt ist zu vermeiden, weil es sich immer im Kreise dessen Egomanie dreht.

    Es sei denn jener Mensch verspricht sich davon Eigennutz, dann ist zum Teil sofortiger Meinungswechsel zu beobachten. Dieser Meinungswechsel beruht aber nicht auf Auseinandersetzung oder Lebenserfahrung und harte Gedankenarbeit.
    Denn Arbeit und aktive Lebenserfahrung mit selbstlosem Einsatz ist bei Menschen mit hoher Punktzahl der PCL NICHT zu finden.

    Nicht alle faulen Leute sind Psychopathische!
    Aber alle Psychopathische neigen zur Faulheit, sind faul oder können sehr animierend die Arbeit auf andere verteilen oder abschieben und daran exorbitant das Ergebnis für sich beanspruchen.

    Beachten Sie die AGB´s :
    Leute die Nichtpsychopathische sind, können durch “Abfärbung”, Vorbildwirkung, Erpressung, gesellschaftliche Vorgaben handeln wie Psychopathische. Doch sie sind keine. In ihrem inneren Herzen mögen (sie zum Teil oder völlig) die kapitalistischen Übervorteilungen der Mitmenschen nicht. Aber sie haben ihr Lebenswerk oder Berufswerk darauf aufgebaut und kommen nicht so einfach heraus ect…. Schnabbeldibubb…

    Psychopathische haben keine oder nur schwache “innere Herzensseele”. Sie haben nur ein Zentrum des absoluten ICH. Sie füllen dieses fehlende Herz mit “Herzen” anderer Leute auf. Durch vielerlei Methoden. Harmlose -viele oberflächliche Verbindungen eingehend. Mittelschwere - …. ( bitte selbst was finden).
    Aber auch tötliche Methoden für andere Leute.

    Die USA können ja dem Wahnsinn frönen und sich soziologisch bis hin zum Urmenschentum wieder zurückentwickeln.
    Bitte nicht mehr in die Welt exportieren. Schluß damit!

    In Deutschland sollte dies ausdrücklichst diskutiert und zukunftsweisend …mhh.. behandelt, gegengesteuert werden.
    So Deutschland sich ja auf seine zukunftsweisenden Technologiearbeit, Kunstverständnis und Ausbildung besinnt.
    Bitte aber auch in zukunftsweisende Philosophie und Soziologie voranschreitend werden.
    Über den Zeitgeist der USA-Hegmonie und alle RELIGIONEN hinweg und zwar dringend!
    _____________________________________
    Vielleicht noch ein Satz, der eventl. meine Gedanken Ihnen als Antwort doch noch gereicht:

    Diese PCL- Liste und Forschungen in Richtung Psychopathische und Nichtpsychopathische, ist so lange noch nicht her und schon gar nicht zu den Zeiten der Gründung und der Vorgeschichte der USA anwesend. °-°

    Das heißt - meine obigen Ausführungen waren nur der Versuch Ihnen zu zeigen, wie das heute sichtbar und erklärbär wird. Daher ist der Begriff Psychopathische = Kriminelle dargelegt und ausreichend beantwortet.
    Holla die Waldfee… ich mach jetzt PAUSE und trink n schönes Berliner Pilsner. Prost!

    Petri Heil und Deutschland!

  • 23 dollar // Jul 30, 2007 at 17:47

    @Schorsch

    Prost!
    Sind wir nicht alle Psychopaten?

  • 24 Watzmann // Aug 2, 2007 at 6:13

    Ereignisse im Nordpolarmeer: In den “westlichen” Medien wird die russische Expedition als agressiver Akt dargestellt. Nun beabsichtigen die USA an der Nordküste Alaskas, in einem Gebiet, das bisher unter Naturschutz steht, Bodenschätze abzubauen, was verstärkte Aktivitäten im Nordpolarmeer zur Folge hätte. Rußland möchte hier wohl schon von Beginn an gegensteuern und eigene Ansprüche zur Geltung bringen.

    “Angst vor Kaltem Krieg in der Arktis

    Die russische Expedition zum Meeresboden unter dem Nordpol steht kurz vor dem Ziel - der Kampf um die Ressourcen beginnt. Andere Staaten erheben Anspruch auf das Gebiet, russische Medien berichten über angebliche NATO-Aufklärungsflüge, schon ist von einem Kalten Krieg in der Arktis die Rede.

    Erster Test erfolgreich verlaufen
    Es dürfte einer der bizarrsten und gewagtesten Trips in der Geschichte der Polarforschung sein: Russische Mini-U-Boote sollen vier Kilometer tief unter den Nordpol tauchen und eine Flagge zum Meeresboden bringen. Einen Test-Tauchgang haben die beiden U-Boote “Mir 1″ und “Mir 2″ am vergangenen Sonntag bereits erfolgreich abgeschlossen. Die russische Nachrichtenagentur “Itar-Tass” zitierte einen der Piloten mit den Worten, es sei das erste Mal gewesen, dass ein Forschungs-U-Boot unter dem polaren Eispanzer operiert habe.

    “Die Arktis ist russisch”
    Zwar deklariert der Kreml die Ausfahrt des Forschungsschiffs “Akademik Fjodorow” und eines Eisbrechers als wissenschaftliche Expedition. Doch der politische Hintergrund dürfte eine mindestens ebenso große Rolle spielen: Die Russen erheben aggressiv Anspruch auf das vermutlich rohstoffreiche Gebiet. Durch den Klimawandel und das schmelzende Packeis wird es immer leichter zugänglich. “Die Arktis ist russisch”, sagte Artur Tschilingarow, Leiter der Expedition und Russlands bekanntester Polarforscher. “Wir müssen beweisen, dass der Nordpol eine Erweiterung des russischen Kontinentalschelfs ist.”

    Schiffe kurz vor dem Ziel
    Inzwischen steht die Mission kurz vor dem Ziel: Am heutigen Mittwoch hieß es, der Eisbrecher “Rossiya” und die “Akademik Fjodorow” seien nur noch rund 160 Kilometer vom Nordpol entfernt und würden ihn noch vor dem Abend erreichen. Am arktischen Meeresboden warten wahrscheinlich enorme Reichtümer: Die Russen erheben Anspruch auf ein Gebiet von rund 1,2 Millionen Quadratkilometern rund um den Nordpol, das Schätzungen zufolge etwa zehn Milliarden Tonnen Öl und Gas enthalten könnte.

    Bodenproben sollen Ansprüche belegen
    Die Russen begründen ihre Forderung mit der Behauptung, der russische Kontinentalschelf setze sich bis unter den Nordpol fort - in Gestalt des Lomonossow-Rückens, einer unterseeischen Gebirgskette. “Mir 1″ und “Mir 2″ sollen am Meeresboden Proben sammeln, die das beweisen. Eine der Herausforderungen wird sein, die Boote genau an der Stelle auftauchen zu lassen, wo zuvor ein Loch in die Eisdecke gerissen wurde.

    Fünf Staaten melden Besitzrechte an
    Außer den Russen sind auch andere Staaten an den Rohstoffen der Arktis interessiert. Die Dänen wollen wissenschaftlich beweisen, dass der Lomonossow-Rücken zu Grönland und die Arktis damit ihnen gehört. Thorkild Meedom vom dänischen Forschungsministerium sagte der Zeitung “The Scotsman”, dass Wissenschaftler an Bord zweier Eisbrecher derzeit das Nordpolarmeer kartierten. Auch die USA, Kanada und Norwegen besitzen Gebiete innerhalb des Nordpolarkreises. Nach internationalem Recht dürfen sie innerhalb der 200-Meilen-Zone vor ihren Küsten wirtschaftlich tätig werden.

    Kanada will sein Territorium schützen
    Nach dem Geschmack dieser Staaten gehen die Russen deutlich zu forsch vor. Schon mehren sich die Zeichen einer künftigen Konfrontation. Kanada etwa will umgerechnet rund fünf Milliarden Euro für den Bau von acht Patrouillenschiffen ausgeben. Premierminister Stephen Harper kommentierte das mit markigen Worten: “Bei der Verteidigung der Souveränität unseres Landes ist nichts so wichtig wie der Schutz von Kanadas territorialer Integrität.” Das gelte insbesondere in Zeiten steigender Öl-, Gas- und Mineralienpreise.

    Experten fürchten Kalten Krieg
    Experten malen bereits Szenarien aus dem Kalten Krieg an die Wand. “Warum schickt Großbritannien U-Boote in arktische Gewässer? Weil es sich die Möglichkeit bewahren will, der russischen Bedrohung entgegenzutreten”, sagte Rob Huebert vom Centre for Military and Strategic Studies in Calgary der britischen Zeitung “The Observer”. Der Kampf um die Arktis könne “sehr hässlich” werden. “Die Russen bauen ihre Marine gerade neu auf. Sie haben zum ersten Mal seit 1987 wieder ein U-Boot in Dienst gestellt und drei weitere geordert.”

    Nato soll Expedition beobachtet haben
    Im Luftraum über dem Nordpol ist schon jetzt einiges los. Bilder russischer Fernsehsender zeigten vergangene Woche Flugzeuge über der “Akademik Fjodorow”, bei denen es sich angeblich um Aufklärungsmaschinen der Nato gehandelt haben soll - unabhängig überprüft sind diese Informationen jedoch nicht. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtete unter Berufung auf das Moskauer Verteidigungsministerium, dass russische strategische Bomber im August am Nordpol Marschflugkörper abfeuern und Bombenangriffe üben würden.

    Russland hat angeblich Großes vor
    Wladimir Massorin, der Chef der russischen Seestreitkräfte, habe Großes angekündigt: In 20 Jahren werde die russische Marine die zweitstärkste der Welt sein. Massorin stellte demnach auch die - freilich nicht sehr glaubwürdige - Behauptung auf, Russland werde dann über nicht weniger als sechs Flugzeugträger-Kampfgruppen verfügen.

    Milliarden für Wiederaufrüstung
    Vieles deutet allerdings darauf hin, dass der Kreml seine Seestreitkräfte massiv aufstocken will. Bis 2015 will Moskau laut “RIA Nowosti” umgerechnet rund 140 Milliarden Euro in die Wiederaufrüstung stecken, ein Viertel davon in den Bau neuer Schiffe. Die Nachrichtenagentur zitierte Vize-Premierminister Sergej Iwanow mit den Worten, Russland werde bis 2030 die Produktion von Kriegsschiffen um 50 Prozent steigern. “Wir bauen praktisch schon jetzt so viele Schiffe wie zu Zeiten der Sowjetunion.”

    http://onnachrichten.t-online.de/c/11/97/30/76/11973076.html

    http://debatte.welt.de/kolumnen/73/periskop/30125/russland+kampf+um+knuts+heimat

  • 25 Kornwind // Aug 2, 2007 at 17:03

    Allen Gruenspan.
    ” nach einer Reihe von Auf- und Abwertungen des EURO werden dieser und der schwache Dollar vereinigt. das ist der nächste Schritt zur Welteinheitswährung ! “

  • 26 Anne Hutchinson // Aug 2, 2007 at 23:16

    @Dollar
    “Meine Frage war, welche “Kriminellen” Einwanderer dieses Land gegründet haben sollen? Antwort?”

    Das Gesindel, was man aus England wegen asozialer, krimineller, hochverräterischer und bigotter Umtriebe rausgeworfen hat.
    E I R war zu liberal, ein paar Hinrichtungen mehr wären ein Segen für die Amerikaner und die Europäer gewesen. Oder eine diskrete Versenkung der Mayflower irgendwo im Nordatlantik.

  • 27 griesgram // Aug 2, 2007 at 23:54

    @watzmann

    Wer den Zustand der russischen Streitkräfte kennt, der wundert sich nicht. Die Masse der Kampftechnik ist schlicht Schrott und müssen ersetzt werden. Die Flotte war schon am Ende der SU ein Sorgenkind.
    Zwei Träger sind übrigens schon damals im Einsatz gewesen .
    Die Schiffe sind kleiner und beweglicher als die Supercarrier der Amerikaner. Variyag ist ausgemustert, Kuznetzov wieder im Dienst.
    Wegen der Verwundbarkeit gehen andere vom Konzept “Supercarrier” ab, die neuen britischen Träger sind deutlich kleiner ausgefallen als geplant, mit nur noch 70000 ts, statt um die 90000ts wie “Nimitz” und Schwestern.
    Und das deshalb:

    http://www.freace.de/artikel/200703/240307a.html

    Nur noch Idioten bauen solche Hartziele.
    Die Russen werden das Geld eher, wie gewohnt und bewährt, in U Boote stecken.

  • 28 dollar // Aug 3, 2007 at 10:13

    @Anne Hutchinson

    ??????????????

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