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Wir wünschen uns gerne ein frohes, ein fröhliches Weihnachtsfest, manchmal auch besinnliche Tage. Doch worauf soll sich die Besinnung alle Jahre wieder richten? Die meisten haben es vor lauter Weihnachtmännern, Nikoläusen, Lichtlein, Christkindlein, Ochs und Eselein etc. vergessen. Die eigentliche Antwort lautet: Gott ist Mensch geworden. Das ist bei aller Widersprüchlichkeit der Aussage vor allem ein Ärgernis für Juden, solange ein Messias nicht für Israel die Sonderverheißungen einleitet, von denen ihre heiligen Schriften träumen, für Moslems ein noch größeres, weil Gott ihnen so groß erscheint, daß Menschsein für ihn eine Beleidigung, eine unerhörte Blasphemie darstellen würde. Was aber meinen wir, wenn wir “Gott” sagen? Die Antwort wäre: der “Schöpfer Himmels und der Erden”, und genau der soll (in geschichtlicher Zeit)”wesensgleich” mit dem Menschen geworden sein. Das ist ein Ärgernis auch für viele unserer wissenschaftlichen Zeitgenossen.
An der Aussage ärgert vor allem die Konsequenz. Die besagt, daß Kreativität, Absicht, Zielsetzung und Selbstbewußtsein, die wir an uns Menschen kennen, auch dem zukommt, der Himmel und Erde, also alles, was ist, sein läßt. Eine solche Zumutung ärgert, weil damit unser absichtsvolles Tun und Schaffen als Geschöpfe in das Tun und Schaffen, welche Himmel und Erde hervorgebracht hat, eingewoben ist – es jedenfalls sein sollte. Wenn dem so ist, kann das Leben eines Menschen auch seinen Sinn verfehlen, sinnlos sein; und damit stellt sich die Aufgabe, für uns einen Sinn zu machen, der an den Sinn all dessen, was ist, “angebunden” wäre (das bedeutet lateinisch “religio”). Und wo gäbe es eine verbindliche Vorlage für diesen Sinn? Nirgends! Er wäre im Endlichen frei zu schaffen, so wie der unendliche Schöpfer den seinen in Liebe, Weisheit und Können schafft. “Frei”, das heiße “im Einklang mit sich selbst”, so das Konzept der “Wesensgleichheit” des altkirchlichen, christologischen Dogmas. Eine schwierige Aufgabe, die in der abendländischen Geschichte viele Menschen zur “Besinnung” aber mehr noch zur Entsinnung gebracht hat. Besinnung erfüllt sich in Freude, Entsinnung im Spaß, der meist aus Entlastungen herrührt.
Es lebt sich scheinbar leichter und spaßiger in den Tag hinein, wobei man mitnimmt, was sich einem an Genüssen und Erfolgen aller Art bietet, um früher oder später in das Nichts zu verschwinden, das man mit einer solchen Orientierung neben sich selbst auch allem Sein als dessen eigentlichen Sinn und Zweck zumutet: Der Mensch wäre demnach ein Nichts und Gott sein größenwahnsinniger Traum. Darüber philosophiert es sich zynisch leicht. Doch vom Leben erwarten wir uns, wenn wir ehrlich zu uns sind und uns besinnen, etwas anderes, ohne recht sagen zu können, was, vermutlich eben Sinn. Wo uns sein Fehlen zur Besinnung kommt, werden wir unruhig und unzufrieden bis wir, wie es der Heilige Augustinus ausgedrückt hat, Ruhe finden in Gott, eine sehr aktive, umtriebige Ruhe übrigens.
Die Sinnfrage braucht einen nicht an die Grenzen des Universums zu treiben. Manchmal hilft schon der Hinweis auf ein Paradox: Müssen bei der ungeheuren Produktivkraft, die menschliche Kreativität hervorgebracht hat, so ungeheuer viele Menschen unermeßliche materielle Not wie zur Zeit? Da es die Not gibt, ist menschliche Kreativität, menschliches Wollen und Bezwecken offensichtlich fehlgeleitet. Daher scheint nicht Gott sondern eine Art Gegenstück Mensch geworden zu sein, etwas, was auf die Sinnfrage eine fast allgemeingültige, umfassende Antwort zu geben scheint und für die meisten auch gibt: das Geld. Statt Mittel zu sein, um die menschliche Arbeit auf einander abzustimmen, ist es für die meisten zu ihrem ureigenen Zweck geworden: “Warum nicht, wenn sich’s doch auszahlt”?
Das Wesen dessen umreißt ein Wort des größten Geldgurus der letzten Jahrzehnte: Alan Greenspan. Der Vorsitzender der privaten US-Notenbank Federal Reserve, antwortete auf die Frage des Vorsitzenden des US-Kongreßausschusses für Kredit und Banken am 7. Juni 1996, ob er versichern könne, daß er mit seiner Geldmengen-Steuerungspolitik einen Einbruch wie 1929 verhindern könne, folgendes: “Herr Vorsitzender, meine Damen und Herren, nicht monetäre Techniken und Details können uns sicher davor retten, sondern nur allein der immer feste, inbrünstige Glaube aller an die Kraft des Geldes, unserer Geld-Verfassung der Freiheit und Demokratie. Wenn wir nicht mehr an den US-Dollar glauben, an die wunderbare Stärke der USA und ihre Aufgabe für die Welt, allen Wohlstand und Freiheit zu bringen, dann sind wir verloren. Und die Kräfte der Finsternis, die nur darauf warten uns zu verderben, werden die Oberhand gewinnen. Wir werden immer wieder nur gerettet in der göttlichen Vorsehung und seinem uns gnädigen Willen, wenn wir an die rettende Kraft des Geldes immer wieder so fest glauben, wie an Gott und unsere Verfassung. Denn unsere unabhängige Notenbank in ihrer Weisheit, ist mit der Verfassung unter Gott, unsere alleinige Garantie von Freiheit, Recht und Demokratie. Dafür lohnt es sich täglich für die Gnade zu beten, die uns als Chef der FED durch das Volk der Vereinigten Staaten und seinem Präsidenten anvertraut ist”. (Proceedings US-Congress, Washington DC, Bd. 555, S. 732 f). Wenn das kein Glaubensbekenntnis ist: Freiheit, für den, der Geld hat; Demokratie für die, die Stimmen und Meinungen kaufen können; und dies allen Menschen, auch außerhalb der USA, überzuziehen, das ist der Sinn der “aufgeklärten” Religion unserer Tage, des Dollartums mit oder ohne nominell christliches Beiwerk. Dem huldigen nicht nur die USA, sondern westliche Politiker, die im Westen “anerkannten” Eliten, auch solche in den christlichen Kirchen (die eben mit dem Strom der Zeit schwimmen, weil er sie trägt und es sich auszahlt). Diese Religion ist das Wesen des Westens, die Subsumtion aller Zwecke, Ziele und Absichten unter dem einen: “Das, was mir Geld bringt”. Deshalb soll jetzt auch – in London z.B. – das “Christliche” vom Weihnachtsfest abgestreift werden. Nicht, weil es für Juden, Moslems, und die sich selbst beweihräuchernde Intelligenzija ein Ärgernis wäre, sondern weil es das eigentliche Wesen “des Westens” in Frage stellt.
Mit der Umkehr der Besinnung, der Besinnung durch Geld, wird in einer Gesellschaft konsequenter Weise auch die Wahrheit verkehrt und die Lüge zur alles bestimmenden Größe. Warum, zum Beispiel, sterben junge Europäer und Amerikaner und Einheimische aller Altersschichten in Afghanistan? Wegen Freiheit und Demokratie? Oder weil die Taliban die Drogenhändler außer Landes getrieben hatten? Nach dem Sturz der Taliban erreichte der Drogenanbau in Afghanistan unter westlichem Schutz auf 150.000 ha Rekordernten. Rauschgift bringt Geld – je elender die Zeit, desto mehr Geld bringt es.
Geld soll für die Autoindustrie aufgewendet werden, um Arbeitsplätze zu erhalten, “denn ein Kollaps der Autoindustrie hätte verheerende Folgen für unsere Wirtschaft”, meinten Dana Perino, Pressesprecherin des Weißen Hauses, und alle ihre Nachbeter im Westen. Aber all die dafür aufgewendeten Milliarden bewirken nicht, daß deshalb sinnvoller Weise ein Auto mehr produziert wird. Der Grund für den Aufwand ist ein anderer: Die großen Autokonzerne hatten sich vor allem über Obligationen und andere Arten von Wertpapieren finanziert, diese sind in sogenannte Credit Default Swaps eingegangen, die sich allein in den USA nominell auf rund 290 Milliarden Dollar belaufen. Wenn nun einer der großen Autohersteller mit seinen hauseigenen Finanzinstitutionen das Handtuch werfen müßte, würde das den Finanzmärkten entsprechend Geld entziehen “Ein Kollaps der US-Autoindustrie würde zu einem Verlust von über einer Billion (Trillion) Dollar an Corporate Bonds, Credit Default Swaps und anderen Finanzinstrumenten führen” äußerte der Demokratische Senator Carl Levin aus Michigan am 12. Dezember, und “das würde größere zusätzliche Löcher in die Bilanzen der US-Finanzinstitute reißen und eine weitere Granate auf den Kredit-, Finanz- und Derivate-Märkten platzen lassen”. Ein Bericht des J.P. Morgan Analytikers Eric Selle vom 11. Dezember errechnete, daß aus der US-Autoindustrie 10% des gesamten Junk Bond Marktes stammen. Ihr Einbruch würde eine “Kreditklemme II” auslösen. Darum geht es und nicht um “Arbeitsplätze”. Die würde man leicht schaffen, wenn man z.B. alle Kraftwagen abschaffen und durch rot-grüne Eselfuhrwerke ersetzen würde. Dann hätte man zwar Arbeitsplätze aber nicht das, worum es “eigentlich” gehen sollte: “Arbeitseinkommen”. Verkehrungen überall!
Das gilt auch für die gegenwärtigen Bemühungen zur angeblichen Bewältigung der Finanzkrise. Neben der Stützung der Papiere fließen Milliarden in angeblich “neue” Technologien und entsprechende “Infrastrukturprojekte”. Aus früheren Krisen glaubt man zu wissen, daß erste eine neue Technologie, die ganz neue Industriezweige anregt aus einem Kondratieff-Tief, wie dem derzeitigen, herausführt. Das sollen nun “erneuerbare Energien” schaffen. Dafür werden Milliarden aktiviert. Die “erneuerbaren Energien” stellen aber keine neue, das würde bedeuten, eine “effizientere” Technologie mit der entsprechenden Infrastruktur dar, sondern eine alte, überholte, weil ineffiziente. Ineffizientere Technologien sorgen dafür, daß Knappheit und Not zunimmt, daß weniger Menschen überleben können als mit den effizienteren, die abgeschafft werden soll (wie Kernenergie, Isotopenchemie etc.).
Ein Beispiel: Dieser Tage wurde der Transrapid, der Teil einer dringend benötigten, neuen Infrastruktur für den Langstrecken-Verkehr sein könnte, endgültig abgeschafft, weil dafür das Geld fehlte. Das gleiche gilt für neue Verkehrssysteme zur Güterversorgung und zum individualisierten Personenverkehr in den Ballungszentren. Sie wären erforderlich, weil alte Benzinkutschen bei allen raffinierten “Verbesserungen” den gewachsenen Anforderungen nicht mehr gerecht werden können. Konzepte dafür liegen vor (Vgl. Böttiger, “Die Mobilität des Menschen”), aber für sie ist kein Geld da, weil die Milliarden in die Rettung der Wertpapiere fließen, danach in unerhebliche “erneuerbare Energien” und, damit niemand etwas dagegen haben soll, noch etwas davon in die Renovierung von Schulgebäuden und Straßen.
“…Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) forderte [...], die komplette Politik der Bundesregierung auf diese Trends ["erneuerbare" Energien, d.Red.] auszurichten. “Hier geht es nicht um Nischenmärkte und nicht um ein bißchen Wohlfühlökonomie jenseits des harten Geschäfts”, betonte Gabriel. “Es geht hier um viele Tausend Milliarden Euro und um die ökonomischen Leitmärkte, die das 21. Jahrhundert prägen werden” (Timm Krägenow in der FTD vom 31.10.2006) Es geht also nicht um die Lösung der Krise, sondern um ihre Verschärfung, daher wird auch die Kreditfinanzierung beibehalten und sogar noch überzogen. Der Widerspruch zwischen Technischer Machbarkeit und unnötig gewordener Not soll gegen die technische Machbarkeit und damit für die Not entschieden werden. Die herbei spekulierte Geldkrise scheint das Mittel für diese Absicht zu sein, wie die absurde “Klimakatastrophe” aufgrund von Kohlendioxid dafür die ideologische Rechtfertigung liefert.
Aber zu welchem Zweck? Im Juni 1979 ließen Unbekannte durch die Elberton Granite Finishing Corp. in Elbert County in Georgia, USA, fünf sechs Meter hohe Granitstelen, auf denen eine Steinplatte ruht, errichten: Die Georgia Guidestones to the Age of Reason. Darauf sind zehn Weisungen in acht Weltsprachen eingraviert, darunter die erste und zentrale: “Maintain Humanity under 500,000,000 in Perpetual Balance with Nature” (halte die Weltbevölkerung auf 500 Millionen [knapp 10% der derzeitigen, d.Red.] im ständigen Gleichgewicht mit der Natur).
Als Sponsoren bekennt sich “a small group of AMERICANS who seek the AGE OF REASON”, und spielt damit auf das Buch gleichen Titels des amerikanischen Revolutionärs und aufgeklärten Deisten Thomas Paine an. Die Weisungen selbst ähneln denen der sogenannten Earth Charter, die 1987 von der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen angeregt wurde und den Übergang zu einer Weltgesellschaft der nachhaltigen Entwicklung weisen will. Sie wurde von der UNO, unzähligen Umweltorganisationen und Prominenten wie Maurice Strong und Mikhail Gorbatschow, der niederländischen Regierung und anderen gefördert. Hierin deutet sich die Weltreligion an, mit der uns die von gleicher Seite aus geplante Weltregierung dereinst beglücken will. Ist es da fraglich, welchen Sinn unser Tun haben sollte?
Ein freudevolles Fest wünscht der Spatz!
Quelle: Der Spatz im Gebälk 21.12.08





11 responses so far ↓
1 das kleine Arschloch // Dec 21, 2008 at 0:36
Krieg den Palästen und Friede den Hütten.
Alles wird so kommen wie es kommen muß, die Zukunft ist immer das Resultat der Gegenwart.
2 Lucifer // Dec 21, 2008 at 8:01
Nur 10% dürfen überleben?! Da müssen sie aber die Reihen gewaltig lichten und v.a. ihre eigenen Leute vorher in Sicherheit bringen. Das bedeutet, wenn der ZdJ Deutschland verläßt, muß das nicht unbedingt Gutes bedeuten!
(Sollte ein Spaß sein!)
3 Hermann Ludwig // Dec 21, 2008 at 11:27
Auch im fünften Lebensjahrzehnt gibt es grundlegende Dinge, die ich nicht einmal im Ansatz verstehe. Wenn die Bürgerrechtsbewegung Solidarität (und der Spatz mit ihr) herausgefunden hat, daß die Herrschenden die Zahl der menschlichen Erdenbewohner auf 500 Mio. verringern wollen – warum tun die es dann nicht endlich? Denn die Weltbevölkerungszahl steigt schließlich, auch 35 Jahre nach “Die Grenzen des Wachstums” des Club of Rome, so schnell wie Winklers Phasenzähler (derzeit 2,5). Im Juni waren wir bei 6,7 Milliarden Menschen.
http://www.dsw-online.de/info-service/weltbevoelkerungsuhr.php?navanchor=1010037
Diese fröhlich wachsenden Zahlen sind halt nur keine Angehörigen unserer europiden ethnischen Großgruppe, let alone Germans, was zu bedauern aber eine schwere Straftat ist (§130, siehe Urteil BVerfG vom Februar 2008 – Grundrechte werden bei 130-Verdacht außer Kraft gesetzt).
Letztlich ist es gut zu wissen, daß man als älter werdender Sterblicher den ganzen Mist irgendwann hinter sich haben wird. Nicht auszudenken, man müsste wie unser Herr Wigbold 643 Jahre (und länger!) sich den Unsinn anhören, den einem die Leute erzählen (lassen), damit ihr Teil vom Kuchen groß ausfällt und ihnen die besten Platz am Tortenheber gesichert bleiben. Und natürlich, um daher als angesehen zu gelten.
4 Dagmar // Dec 21, 2008 at 12:33
Lieber Herr Ludwig!
Die Gefahr der Wiedergeburt ist millionenmal schlimmer als der bloße Tod, kann durch Meditation und richtiges Handeln aber vermieden werden. Auf diese frohe und zur Vorweihnachtszeit passende Botschaft möchte ich Sie, der Sie ganz sicher zu den 500 Millionen zu zählen sein werden, gerne hinweisen.
Bereits gestern erwähnte ich, im Zusammenhang mit Herrn Worchs sexuellen Bekanntmachungen, daß nun auch bei den Negern in Afrika die Aussicht auf wahre Freude und inneren Frieden gegenüber dem leichtfertigen schnellen Spaß die Oberhand gewinnt:
http://de.altermedia.info/general/wegen-der-furstenzeller-lebkuchenmesser-affare-191208_20501.html#comment-408823
Reaktionäre Kräfte aus Bayern werden sicherlich noch eine Weile versuchen, unsere nationalbuddhistischen Errungenschaften zu torpedieren, um ihren Vermehrungswahn durchzusetzen.
Langfristig dürften sie aber zur Einsicht gelangen:
“Sex wird eh völlig überbewertet”
http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,597777,00.html
PS:
Auch die Spatzseite wird übrigens durch führende Kindersicherungen als “potenziell extremistisch, gewaltverherrlichend oder pornografisch” blockiert. Die ersten beiden Vorwürfe kann man wohl ausschließen …
Was meinen Sie?
Afrika als Vorbild Europas?
5 Hermann Ludwig // Dec 21, 2008 at 15:24
“Afrika als Vorbild Europas?”
Sicher nicht, Fräulein Dagmar. Aussichtslos, nachdem Dr. Andries Treurnicht 1993 während einer unglücklich verlaufenen Herzoperation am Groote-Schuur-Hospital, Kapstadt verstarb, noch bevor das im ersten Referendum (1992) eigentlich vorgesehene zweite gegen den Nobelpreisgewinner de Klerk durchgesetzt war. Spätestens seit Dr. Nos Unfalltod im OP ein verlorener Kontinent, um den sich Frau Merkel mit den Chinesen balgen mag.
Wussten Sie übrigens, daß man im dekolonialisierten Ostafrika der 1960er Jahre sagte: “Erst gehen die Juden, dann gehen die Weißen, dann werden die Inder rausgeworfen und zum Schluss die Chinesen totgeschlagen”? Ob das so auf Eurasien übertragbar ist, sei dahingestellt.
Ansonsten stimme ich Ihnen aber völlig zu. Der Hochadel hatte schon immer einen feinen Nerv für die atavistischen Reize eines naturverbundenen Stils.
6 Hermann Ludwig // Dec 21, 2008 at 19:46
@ Fräulein Dagmar (Nachtrag)
Mit dem “verlorenen Kontinent ist natürlich gemeint, daß mir Afrika seit Dr. Treurnichts Tod für die nationalbuddhistische Sexualethik, wie sie heute vielfach etwa einem Chr. Worch zugeschrieben wird, verloren scheint. Ich denke, das ist aus dem Zusammenhang deutlich geworden, war mir aber nicht sicher und bevor ich was falsches sage.
Inder haben zudem gerade in Südafrika wertvolle Beiträge im Sinne der Lehren Seiner Heiligkeit geleistet. Dort war es auch, wo Gandhi 1906 (mit 36 Jahren) sein fortan beachtetes Keuschheitsgelübde ablegte, über das er sein Weib Kasturba schon wenige Tage später informierte. Diese wurde daraufhin sehr fromm, was wiederum den Reigen zu den Damen von Thurn und Taxis hin schließt. Daß diese ihre Prioritäten frühzeitig so setzten, wie sie sie setzen, kann bei Kenntnis ihrer Ehegatten nicht überraschen. Das mit der sonoren Stimme überrascht mich aber.
Womit wir nun fast auch wieder beim so wundersam aus der Presse verschwundenen Zuckergebäck-Mannichl und seinen Schlagen- und Kreuztatoos wären, aber was dazu zu sagen wäre, so fürchte ich, könnte die Kindersicherung unmöglich durchlassen.
7 Lodmund // Dec 21, 2008 at 22:34
Der schwächste Spatz überhaupt. Dünnsinniges Pfaffengeblubber. Das Gebrech der Popen zu verarschen, konnte Otto Waalkes entschieden besser.
Der Unterschied zwischen Büstenhalter und Ökonom? Der Büstenhalter ist für die Brust. Der Ökonom ist für den A…..
8 Dagmar // Dec 21, 2008 at 22:59
@Herrn Ludwig:
Der gemeinsame afro-eurasische Kulturraum (hier speziell: Benin, Bayern, Tibet) ist möglicherweise homogener, als man es sich bislang vorgestellt hatte. Die modernen Afrikaner sind heute wesentlich friedlicher und aufgeschlossener als in den Sechzigern infolge des kolonialen Traumas:
http://www.ottobrunner.info/index.php?option=com_content&task=view&id=360&Itemid=1
Über Mannichl können Sie hier offen reden. Der Spatzseiten-Blog ist neutrale Brainstorming-Zone. Mein derzeitiger Ermittlungsstand ist, daß die Tattoos entweder ganz frisch waren oder nur aufgeklebt oder es sind eben doch illegale Chinesen.
http://www.mediendenk.com/index.php?AID=0000010763
Was haben Sie herausgefunden?
9 1+1 // Dec 22, 2008 at 0:27
Meint er damit jene Akademiker, deren einziger Wissensbeitrag die unkritische Kopie alten Unwissens ist?
Das Spatzenhirn ignoriert die Tatsache, dass WISSENschaft und Gott zwei unvereinbare und sich gleichzeitig ausschliessende Faktoren sind. Jede weitere Bemerkung ist überflüssig.
10 1+1 // Dec 22, 2008 at 0:31
“…es jedenfalls sein sollte.”
Für Spatzenhirne ist das bereits der dogmatische Beweis ihres selbstgerechten, selbstverherrlichenden, arroganten Dummbratzentums..
11 1+1 // Dec 22, 2008 at 0:38
Nachtrag:
“…es jedenfalls sein sollte.”
Für die unkritischen Zeitgenossen:
Anständige Menschen würden mit derartigen Worten nicht das von ihnen zuvor Behauptete widerlegen, sondern diese selbstfestgestellte Äußerung gar nicht erst veröffentlichen. Es sei denn, man will Stimmungen erzeugen, die genau für die unkritische oberflächliche Masse bestimmt sind.
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