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Für wie blöde hält man uns eigentlich? Oder sind wir schon alle ganz verblödet? Der hochverehrte World Wildlife Fund (WWF) mit allerlei noch höher verehrten Adeligen und Geldgrößen an der Spitze gab einen neuen Bericht heraus. Der will nachweisen, daß Meerwasserentsalzung “als mögliche Bedrohung der Umwelt sorgen und den Klimawandel vorantreiben könnte.” Er empfiehlt den Menschen in den Trockengebieten stattdessen, “Wasser zu sparen” und “es wieder zu verwenden” (also z.B. Pisse zu trinken). Der Grund: Meerwasserentsalzung würde “das Leben im Meer gefährden” und – jetzt der eigentliche Grund: “Meerwasserentsalzung ist ein starker Antrieb für den Ausbau der Kernenergie, insbesondere in Asien, im Nahen Osten und Nord Amerika”. Warum das so ist, nämlich weil nukleare Meerwasserentsalzung wirksamer, billiger und vor allem umweltfreundlicher ist, steht in dem Bereicht natürlich nicht. Ich bin mir sicher, der WWF findet genug billige Idioten, die seine Vorstellungen auch bei uns propagieren, wie ihm das schon mit den Grünen und den Atomkraftgegnern gelungen ist.
Ähnlich verlogen ist in diesem Zusammenhang die rot-schwarz-grün-gelbe Energiepolitik der Bundesregierung insgesamt: Ende dieses Monats läuft nämlich die Genehmigungspflicht für die Stromtarife aus. Diese Preisbindung war nach der Privatisierung der Energieerzeuger eingeführt worden, damit die Bevölkerung nicht unmittelbar nach der Privatisierung den Segnungen der “Einführung der Marktkräfte” in Form von stark ansteigenden Strompreisen ausgeliefert wird, sondern sich vielmehr “allmählich” an sie gewöhnen kann. Zur Erinnerung: Strom und Wasser waren im weniger freiheitlichen Deutschland der staatlichen (d.h. meist kommunalen) Aufsicht unterstellt worden, weil über sie eine unzumutbare Abhängigkeit der Bevölkerung und ihrer Güterversorgung von ganz wenigen Personen verhindert werden sollte. Auf Befehl des “freien Westens” wurde dieser Schutz (nach Beseitigung des “Rheinischen Kapitalismus”) aufgehoben – um der vielgepriesenen “Freiheit” willen. “Wechseln Sie doch einfach den Stromlieferanten. Das kostet zwar Nerven, raubt Zeit und Gebühren, aktiviert aber die Marktkräfte und hilft Geld sparen”. Auch wer überhöhte Preise zahlt, spart zweifelsfrei Geld – nur eben nicht auf dem eigenen, sondern einem anderen Konto. Das ist so in der freien Marktwirtschaft. Die halbe Wahrheit war schon immer die ganze Lüge.
Jetzt, nach Ende der Genehmigungspflicht kündigen die vier großen Stromkonzerne massive Strompreiserhöhungen an. Sollte es doch noch kleinere Versorger geben, werden die in deren Fahrwasser mitschwimmen. Wir kennen das von den Spritpreisen. Natürlich beschuldigt die Regierung, vor allem aber die Einheitsparteien auf Stimmenfang die Stromkonzerne, “ihre Monopolstellung” einseitig auszunutzen und kündigt allerlei Maßnahmen an, die alle zu kompliziert sind, um irgendeinen Effekt zu haben. Wo eine konkrete Maßnahme vorgeschlagen wird, wie von Herrn Koch in Hessen (ob ernst gemeint, kann bezweifelt werden), springt sofort die SPD dazwischen, etwa mit ihrem Sprecher Rolf Hempelmann, und verwahrt sich gegen solche “Holzhammer”-Methoden. Die angekündigten Maßnahmen sollen nämlich keine Wirkung haben, sie sind – wie gewohnt – nur Wohlfühl-Propaganda. Energie soll ja teurer werden, denn Energiesparen, sich Energie nicht mehr leisten zu können, ist politisch erwünscht. Die Grünen in allen Parteien wünschen das sogar ausdrücklich und werden gewählt; und die “verantwortungsbewußte” Masse plappert es stolz nach.
Überhöhte Energiepreise sind Regierungspolitik. Warum denn sonst der Kohlendioxyd-Zertifikate Handel, der 2008 angeblich 900 Mio. Euro aus der Energie verbrauchenden Wirtschaft heraus in die Spekulation abpumpt, “um Zusatzgewinne” der Monopolkonzerne “abzuschöpfen”. Warum die Subventionen für die widersinnige Windenergie oder für das Abscheiden von CO2 aus den Verbrennungsabgasen, um es mit großem energetischen und finanziellem Aufwand in unterirdische Kavernen abzuspeichern. Warum sonst der ganze Werbeaufwand, um die Grundlage des Lebens, CO2 als “Klimakiller” zu verteufeln, wo doch jeder, der sich mit etwas Ernst und naturwissenschaftlicher Redlichkeit der Sache annimmt sehr wohl weiß, daß das Quatsch und fadenscheinige Propaganda ist – aber eben eine allgemein “anerkannte”.
Regierung und Staatsparteien tun alles, um die Herstellungskosten der Stromkonzerne in die Höhe zutreiben und rechtfertigen das durch den Appell an den schäbigsten Instinkt der “kleinen Leute”, nämlich den Neid. Die Stromkonzerne und von der Finanzelite zusammengeschusterten “Monopole”, treiben natürlich im Auftrag ihrer Geldgeber die Preise so hoch, wie es nur geht. Das ist doch das Wesen der Marktwirtschaft – oder etwa nicht? Wann endlich durchschauen die Wähler das verlogene Demokratie-Spiel, das die Finanzelite “des Westens” mit ihnen treibt und zeigen deren Funktionären in den Einheitsparteien die rote Karte? Ja wo wären denn alternativen mit einem inhaltlichen, machbaren Programm? – im Angebot! Und zu Angebotspreisen.
Meinungsmanipulation hat ihren Preis, und zwar einen hohen. Es kostet viel Geld, bis alle, oder doch die meisten, etwas glauben, was sie glauben sollen. Die politische Verlogenheit gelingt nur auf einer Welle von Korruptionsgeld, mit dem die überzeugt-überzeugenden “Meinungsmacher” auf allen Ebenen gekauft werden, damit sie gewählt werden. Das macht den in England aufgebrochenen Skandal um den Rüstungskonzern BAE mit Ablegern in nahezu allen Staaten so interessant. zwei Mrd. Pfund sind – wie schon erwähnt – in 22 Jahren unbemerkt über die britische Staatskasse als Bestechungsgeld an den Saudischen Prinzen und MI6-Agenten Prinz Bandar bin Sultan geflossen.
Nun, das ist eine erstaunlich hohe Summe. Aber “an sich” nichts Besonderes. Denn hohe Bestechungssummen sind in Rüstungs- und ähnlich “sensitiven” Geschäften üblich. Daß die gleiche Firma über ihre Niederlassung in den USA als Firma, und ihre Vorstandmitglieder wie Peter Weinberg und Philipp Carroll auch privat, mit großen Beträgen die beiden politischen Parteien der Weltregierung und einzelne Abgeordnete in Kongreß und Senat geschmiert haben, wie gerade zaghaft “enthüllt” wird, um von wichtigeren Affären abzulenken, ist ebenfalls nichts Ungewöhnliches. Woher sollten demokratische Parteien denn sonst das Geld nehmen, das es kostet, die Meinung der Wähler zurechtzurücken und ihnen politisch korrekte Überzeugungen einzubleuen?
Bei der BAE Bestechung ging es nicht nur darum, Waffenkäufe (den sogenannten “Al-Yamamah-Deal”) an Land zu ziehen. Deshalb ist es ja auch so dümmlich oder absichtlich irreführend, wenn jetzt Mike Turner, BAE’s geschäftsführender Vorstand, laut Financial Times vom 20. Juni anbietet, die Firma würde nun die Anzahl seiner Waffenhändler von 240 auf 100 verringern: “Denn – so Turner – wir haben jetzt einen riesigen Markt in den USA und wollen nicht unsere Reputation riskieren” (Ist da eine?). Neben den Waffengeschäften wurde damals nämlich ausgemacht, daß Saudi Arabien täglich einen Tanker mit 600.000 t Rohöl “schwarz”, das heißt an den Abmachungen der OPEC aber auch an den üblichen Registrierungen für die Statistik und sonstigen Meldebestimmungen vorbei, nach England liefert. Von dort wurde das Öl auf den so genannten Spot-Märkten meistbietend verhökert (von Regierungsleuten!) und das Geld einem schwarzen Fond zugeführt, von dem Bestechungen aller Art aber auch kleine Privatkriege, wie zum Beispiel den der Südstaaten des Sudan gegen die Zentralregierung in Khartum, finanziert wurden. Nach konservativen Berechnungen wären so 80 Mrd. Pfund zusammengekommen. Das ist nicht so viel – in 22 Jahren, angesichts der Machenschaften der Regierungen in London und Washington.
Da hat wohl Majed Garoub, der Vorsitzende des Rechtsausschusses der Kammer für Handel und Industrie in Riad etwas mehr Recht, der laut ArabNews.com vom 18. Juni errechnet hat, daß durch das Geschäft (“corruption flight”) des sauberen Prinz Bandar dem Land 3 Billionen SR – das sind 800 Mrd. Dollar verloren gegangen sind. In der gleichen Meldung heißt es, der Ministerrat in Saudi Arabien habe, eine nationale Strategie und Behörde zum Kampf gegen die Korruption einzurichten, beschlossen. Die neue Antikorruptionsbehörde wird unmittelbar dem “Wächter der Heiligen Moschee”, König Abdullah unterstehen. Er wird “alle Minister und Beamten zur Rechenschaft ziehen” und Staatsbetriebe wie Saudi Basic Industries Corp., Aramco und Saudi Electricity Co. auf Fehlverhalten untersuchen lassen. Wie ernst das gemeint ist, wird man am Schicksal des sauberen Prinzen demnächst ablesen können. Genau so konnte man ja auch am Vorgehen der Demokraten gegen Präsident Bush und Cheney (Amtsenthebung) erkennen, wie “ernst gemeint” ihr Getöse gegen die “Verfassungswidrigkeit” dieser Herren im Amt vor der Wahl war – nämlich gar nicht.
Verwendung fanden solche Gelder neben vielen anderen (“sensitiveren”, uns daher nicht bekannten) im Fall von CynCorp International Inc. in Virginia (wo Jeb Bush, der Bruder lange Zeit Gouverneur und Wahlfälscher war). CynCorp war zunächst eine kleinere, normale Rüstungsfirma bis sie Mark Ronald, der frühere Vorstandsvorsitzende bei BAE North America übernahm. Dann wurde daraus eine Private Kampfgruppe (Private Military Company (PMC) mit 14.000 ehemaligen US und UK Söldnern als Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 2,3 Mrd. Sie führte Einsätzen in vielen Ländern, unter anderem in Vietnam, Laos, Irak, Bosnien, Kolumbien, Somalia und an der US-Grenze nach Mexiko durch – überall dort, wo die westliche Staatsräson es für richtig hielt, Leute etwas außerhalb der Legalität umzubringen. Die Firma stellt auch die Schutztruppe, um den von den US-Besatzern “demokratisch” gewählten Präsident Afghanistans, Hamid Karzai, vor seinen Wählern zu schützen. Dazu soll sie noch als Lottel-Firma ein großangelegtes Prostitutionsgeschäft in Bosnien betreiben. Was sonst noch ist, ist nicht bekannt.
Die Firma wurde vom US-Außenministerium 2002 angeheuert, um die Logistik für die Truppen der Afrikanischen Union im Süden des Sudan zu handhaben. 2005, als der “Befreiungskämpfer” und US-Agent mit Ausbildung für Sondereinsätze, John Garang, in die sudanesische Regierung hineingezwungen wurde, bekam CynCorp die Aufgabe, Garangs angeheuerte Söldnerbande SPLA zu einer regulären Schutztruppe auszubauen. Die SPLA “verkaufte” daraufhin große Gebiete im Süden des Sudan an französische und britische Öl-Firmen (Total, White Nil UK) für eigene Kasse – versteht sich. Der FBI (US-Geheimpolizei im Inneren) zahlte nach dem 11.9.2001 DynCorp 379 Mio. US-Dollar, um sein Computersystem zu “modernisieren”, das heißt, die dortigen Daten für Bushs Auftraggeber zu privatisieren (Vgl. dazu www.dyn-intl.com). Forbes.com vom 7. Juni schrieb dazu unter der bezeichnenden Überschrift “Gier ist gut, Krieg ist besser”: “Solange Konflikte die Schlagzeilen beherrschen glauben die Analysten an den Aufschwung der Vertragsunternehmen des Militärs” – Nichts geht über “gute” Geschäft.
Wie sagte doch Hilary Benn britische Sekretärin für Internationale Entwicklung kürzlich: “Wir haben viel und gute Arbeit im Kampf gegen Korruption geleistet. Doch das wird jetzt vom Fall BAE/Saudi überschattet, und zwar wegen eines Geschäfts vor über 20 Jahren (wer wollte auch so nachtragend sein!). Deshalb sollten wir so bald als möglich ein neues Gesetz gegen Korruption einbringen. Das ist nicht nur richtig, sondern wird ein deutliches Signal an die Öffentlichkeit, die OECD und unsere internationalen Partner senden, dass wir es ernst meinen”. Ein Gesetz, Signale, Propaganda, nur darauf kommt es an und vielleicht noch auf die Mrd. Dollar, die es wegen des blöden Falles kosten wird, um diesen Riss im öffentlichen Bewusstsein wieder zu kitten. Wozu aber hat man denn seine Maulhelden und die Medien, die das herumposaunen?
Ach ja, da wären noch die Probleme mit den Zwangsversteigerungen der Wohnungen in den USA und anderswo und den Schwierigkeiten, die geplatzte Hypotheken einigen Fonds und über die möglicherweise dem ganzen Finanzsystem bereiten. Doch die verlorenen Gelder werden mit Sicherheit locker über die Strom und Energiepreise eingespielt, wenn nur die Bevölkerung dumm genug bleibt, weiterhin der Finanzelite und allen ihren Ideologienebelkerzenwerfern zu folgen. Womit wir wieder beim Anfang dieses Textes wären. Was bleibt der Bevölkerung denn auch anders übrig
Quelle: Der Spatz im Gebälk





21 responses so far ↓
1 Magister Wigbold // Jun 24, 2007 at 2:38
Meerwasserentsalzung, CO2, Kernkraft, Strommarkt, Meinungsmanipulation, Korruption, Al-Yamamah-Deal, Reptilienfonds, Bosnien, Afghanistan, Sudan, Zwangsversteigeungen am US-Immobilienmarkt, Ideologienebelkerzenwerfer – und damit am Ende angeblich wieder beim Anfang des Textes.
Das alles durgehechelt in einem kurzen Beitrag von 1700 Worten. So schön es ist, daß der Spatz umfassend auf das Geschehen blickt – so geht das nicht.
2 ruhlsdorf // Jun 24, 2007 at 8:08
Schade. Hier werden die Methoden der Lizenzpresse eins zu eins umgesetzt. Wahrheiten, Halbwahrheiten und Unwahrheiten werden solange vermischt bis eine ganz andere Botschaft vermittelt wird. Absicht oder Versehen?
3 michael // Jun 24, 2007 at 9:05
Mit der Erwähnung des “World Wildlife Fund” (WWF), eine andere Institution des (hohen) Krypto-Illuminatentums, haben Sie gleichzeitig in personeller Hinsicht eine Brücke zu dem jüngsten Artikel über die “Korruption in Deutschland” geschlagen, im Rahmen dessen ich auf eine andere Organisation, die in Berlin ansässige “Transparency International” (“The Global Coalition against Corruption”), hinwies. Wie es sich so fügt, hatte Peter EIGEN, der Gründer dieser Organisation, unter dem mosaischen Juden und Rothschild-Agenten (enger Freund von JACOB Rothschild), bei der hohen krypto-illuminatischen Organisation “Worldbank” (Weltbank) gedient. Andererseits war James Wolfensohn zusammen mit Prinz Philip (Duke of Edinburgh) aka Philip Mountbatten aka Philip von Battenberg, dessen Mutter Alice in ISRAEL begraben liegt, und Prinz Bernhard der Niederlande aka Prinz Bernhard von Lippe-Biesterfeld auch MITBEGRÜNDER DES WWF.
Prinz Bernhard war gleichzeitig nicht nur erster Vorsitzender der BILDERBERGER, sondern auch erster Vorsitzender des WWF. Er trat 1976 als WWF-Vorsitzender zurück, nachdem erwiesen war, dass er maßgeblich in den “Lockheed-Korruption -Skandal” verwickelt war. Nur ein nichtsnutziger Schelm würde annehmen, dass die Krypto-Illuminaten-Organisation “Transparency International” intervenieren würde, wenn heute einer aus “ihren Reihen” wie Prinz Bernhard der Niderlande in eine solche Korruptionsaffaire verwickelt wäre. Die erste Losung wäre dann: Vertuschen und nochmals vertuschen!
4 Watzmann // Jun 24, 2007 at 9:50
“…so geht das nicht.”
Doch, genauso läuft das in Zeitungen und anderen Medien. Wer mehr wissen will, kann, nein, muß ausführliche Bücher lesen oder selber nachforschen.
“Zwangsversteigeungen” – “durgehechelt”: SO geht das nicht!
“kohlin creutzer” (oder so) übernehmen Sie!
5 sehr gut // Jun 24, 2007 at 12:11
ein Großes Lob für diesen Beitrag. Genau so läuft es.
Grüsse aus Berlin
6 michael // Jun 24, 2007 at 12:26
Es muß oben richtig heißen: “unter dem mosaischen Juden und Rothschild Agenten JAMES WOLFENSOHN (enger Freund von JACOB Rothschild), …”
7 michael // Jun 24, 2007 at 13:19
Es gehört zwar nicht hierher, aber dem mosaischen Juden Henryk M. Broder, neben Michel Freidman aka Paolo Pinkel einer der übelsten antideutschen Hetzer und SPIEGEL-Schmierfink, wurde der Ludwig-Börne -Preis verliehen.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,490193,00.html
Der extreme Zionist und radikale JewSA-Anhänger verdient beim antideutschen Hetzblatt “DER SPIEGEL” fünfstellige EURO-Summen und finanziert damit seine Schmargendorfer Nobelbude (“Schmargedorf” ist einer der besseren Berliner Stadtteile). Für das “Shoa-Business” beansprucht der quirlige Egozentriker – fern jeder Wahrheit – in Form von Besitzstandwahrung die Deutungshoheit; denn gerade ein Schlawiner (Schlitzohr) wie Broder weiß: “There is no business like Shoa-business!”
8 Svantje // Jun 24, 2007 at 13:22
Öfter mal ein gutes Buch lesen, statt ziellos mit dem Auto durch die Gegend zu fahren, spart auch Benzin und Ökosteuern und man gerät nicht in die Schuldenfalle.
So schlägt man den globalen Imperialismus mit seinen eigenen Mitteln. Einfach ignorieren!
9 Wodim // Jun 24, 2007 at 16:09
„Regierung und Staatsparteien tun alles, um die Herstellungskosten der Stromkonzerne in die Höhe zutreiben und rechtfertigen das durch den Appell an den schäbigsten Instinkt der “kleinen Leute”, nämlich den Neid.“
Wiedermal eine ziemlich eigenartige „Spatz“ Logik.
Mal abgesehen davon, daß es keine schäbigen Instinkte gibt, ist der Neid nur eine Antwort auf den Instinkt der „großen Leute“, nämlich die fast grenzenlose Gier. Auf diese fast grenzenlose Gier, gab es in der Menschheitsgeschichte immer wieder vollkommen natürliche (z.B 1917) Antworten. So war es bisher immer, und nur die Zeit wird zeigen, ob es mal eine andere Lösung geben wird.
Es gibt aber sicherlich schäbige menschliche Eigenschaften. Welche nun die schäbigsten sind, ist sicherlich Ansichtssache.
Hier aus dem Artikel des Autors kann ich aber mehrere seiner schäbigen Eigenschaften herauslesen. Ganz besonders erwähnenswert wäre hier seine fast grenzenlose Dummschwätzerei.
Trotzdem sind aus seinen Texten schon manch nützliche Infos zu entnehmen! Nur seine Schlußfolgerungen kann ich oft nicht nachvollziehen.
10 griesgram // Jun 24, 2007 at 18:02
einer der übelsten antideutschen Hetzer und SPIEGEL-Schmierfink, wurde der Ludwig-Börne -Preis verliehen.
Dem Juden Broder wird der jüdische Juda Löb Baruch (alias Ludwig Börne) Preis verliehen?
Was für eine Überraschung!
Und seine Merwürden Markwort vom Hokus Pokus Focus halten die Laudatio.
Weitere inrteressante Details über die erlauchte Gesellschaft der “Preisträger”, Stifter und Drahtzieher hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig-B%C3%B6rne-Preis
Man beachte die lustigen Namen wie “Rachel Salamander”, “Josef Joffe”, Reich Ranitzki alias “Maceli Reich” etc.
Da paßt doch mal wieder alles wie die Faust auf die Hakennase!
11 BMCM // Jun 24, 2007 at 18:20
Was soll der globale Rundumschlag? Der Artikel lässt
leider mehr Fragen offen, als er beantwortet.
12 BMCM // Jun 24, 2007 at 18:24
@ Svantje
Schöner Kommentar. Das mit dem guten Buch würde ich auch dem Autor dieses Artikels empfehlen.
Und nicht vergessen: das Handy während des Lesens mal eine Weile ausgeschaltet lassen, das ist schließlich die größte Schuldenfalle für Jugendliche.
13 Olsen // Jun 24, 2007 at 19:10
La Rouche läßt es wieder piepen, dem Spatz sei Dank.
14 Svantje // Jun 24, 2007 at 21:42
@BMCM:
Man darf sich aber auch nicht zu viele Bücher kaufen. Sonst wird man zu intelektuel und kommt am Ende auf dumme Gedanken. Außerdem stützt man über den Buchhandel auch den globalen Kapitalismus insgesamt und noch mehr Wälder werden abgeholzt, was schlecht für unsere CO2-Bilanz wäre
Ein Buch reicht! Das kann man ja immer wieder von vorne lesen, wenn man durch ist. Oder man kauft sich ein Neues auf dem Flohmarkt. Da gibt es manchmal schon welche für 50 Cent und die sind noch gut. Dem Verkäufer kann man auch gleich sagen, daß man das Buch vor allem als Protest gegen Ökosteuer und Kryptoilluminaten haben will. Wenn die Verkäufer die Botschaft weiter geben, wird vielleicht eine nationale Bewegung draus!
Die muß man dann nur noch durch Blogs intenational vernetzen, z.B:
http://www.reading-against-big-oil.org oder
http://www.un-libro-y-nada-mas.org
usw.
Nach höchstens 10 Millionen Websites und 6 Monaten fällt dann der Ölpreis ins Bodenlose und die Banker und Ökofaschisten in London und NYC flehen uns an, die Kampagne abzublasen.
Wer danach noch weiß, wie es ging, kann dann meinetwegen auch wieder gelegentlich Auto fahren. Ich glaube, daß wollte der Spatz eigentlich auch sagen.
15 Magister Wigbold // Jun 24, 2007 at 22:39
Billy Joel – Stormfront, 1989:
Harry Truman, Doris Day, Red China, Johnny Ray
South Pacific, Walter Winchell, Joe DiMaggio
Joe McCarthy, Richard Nixon, Studebaker, Television
North Korea, South Korea, Marilyn Monroe
Rosenbergs, H Bomb, Sugar Ray, Panmunjom
Brando, The King And I, and The Catcher In The Rye
Eisenhower, Vaccine, England’s got a new queen
Maciano, Liberace, Santayana goodbye
Joseph Stalin, Malenkov, Nasser and Prokofiev
Rockefeller, Campanella, Communist Bloc
Roy Cohn, Juan Peron, Toscanini, Dancron
Dien Bien Phu Falls, Rock Around the Clock
Einstein, James Dean, Brooklyn’s got a winning team
Davy Crockett, Peter Pan, Elvis Presley, Disneyland
Bardot, Budapest, Alabama, Khrushchev
Princess Grace, Peyton Place, Trouble in the Suez
Little Rock, Pasternak, Mickey Mantle, Kerouac
Sputnik, Chou En-Lai, Bridge On The River Kwai
Lebanon, Charles de Gaulle, California baseball
Starkwether, Homicide, Children of Thalidomide
Buddy Holly, Ben Hur, Space Monkey, Mafia
Hula Hoops, Castro, Edsel is a no-go
U2, Syngman Rhee, payola and Kennedy
Chubby Checker, Psycho, Belgians in the Congo
Hemingway, Eichman, Stranger in a Strange Land
Dylan, Berlin, Bay of Pigs invasion
Lawrence of Arabia, British Beatlemania
Ole Miss, John Glenn, Liston beats Patterson
Pope Paul, Malcolm X, British Politician sex
J.F.K. blown away, what else do I have to say
Birth control, Ho Chi Minh, Richard Nixon back again
Moonshot, Woodstock, Watergate, punk rock
Begin, Reagan, Palestine, Terror on the airline
Ayatollah’s in Iran, Russians in Afghanistan
Wheel of Fortune, Sally Ride, heavy metal, suicide
Foreign debts, homeless Vets, AIDS, Crack, Bernie Goetz
Hypodermics on the shores, China’s under martial law
Rock and Roller cola wars, I can’t take it anymore
http://www.ugoplayer.com/music/fire.html
16 griesgram // Jun 24, 2007 at 22:45
@Svantje
“Ein Buch reicht! Das kann man ja immer wieder von vorne lesen…”
Stimmt genau! Ich habe mir ein Exemplar in Prag gekauft, für das die Bäume schon vor mehr als 62 Jahren gefällt wurden. Kann man immer wieder lesen und bei jedem Durchgang entdeckt man neue wertvolle Wahrheiten. Und wenn man beim Lesen nicht zu viel pupt, dann stimmt auch die CO2 Bilanz!
17 Magister Wigbold // Jun 24, 2007 at 23:20
Hier eine Version (des heutigen Spatzentexts) von Otto Waalkes:
Faber Krönung, Deinhard Lila,
Grappa, Calvados, Tequila,
Asbach Uralt, Spätburgunder,
Vermouth und Pernot.
Williams-Birne, Dujardin,
Hennessy, Remy Matin,
Fernet Branca, Underberg,
Portwein und Bordeaux.
Johnnie Walker, Jägermeister,
Amaretto, Kellergeister,
Scharlachberg und Doppelkorn.
Das Ganze jetzt noch mal von vorn.
Wir haben Grund zum Feiern.
Keiner kann mehr laufen,
doch wir könn’ noch saufen.
Wir haben Grund zum Feiern.
Ist uns auch speiübel, bringt den
nächsten Kübel.
Bommerlunder, Ballentine’s,
heute ist uns alles eins.
Birnenschnaps und Apfelwein,
Wir tun wirklich alles rein.
Whisky süß und Whisky sauer,
Hauptsache wir werden blauer.
Rammazotti, Ratzeputz
und ‘ne Buddel Rum.
Gin, Campari, Grand Marnier,
endlich tut der Schädel weh.
Mit Doornkaat und Mariacron
ins Delirium.
Klosterfrau Melissengeist,
oder wie der Stoff sonst heißt,
Kölnisch Wasser, Pitralon,
wir rülpsen nicht,
wir kotzen schon.
Wir haben Grund zum Reiern.
Zerfrisst ’s uns auch die Därme,
schenkt es uns doch Wärme.
Wir haben Grund zum Feiern.
Unser letzter Wille:
Immer mehr Promille, Promille,
Promille…mille…mille…mille… !
18 BMCM // Jun 25, 2007 at 0:10
@ Svantje
Ich schlage vor, das nächste mal schreiben Sie die Kolumne für den Spatz im Gebälk. Das ist sicherlich amüsanter und inhaltsreicher als der oben abgedruckt Artikel
19 BMCM // Jun 25, 2007 at 0:14
@ Svantje
@ Griesgram
Der Trend geht zum Zweitbuch! Notfalls kann man das Buch, das gerade nicht gelesen wird, unter ein wackliges Tischbein stellen oder als Dekogegenstand ins Regal:-)
20 griesgram // Jun 25, 2007 at 17:07
@BMCM :
“Der Trend geht zum Zweitbuch!”
Stimmt, der Händler hat mir den Mythus(sic!) für den halben Preis dazugegeben.
Eignet sich aber nicht zum wiederholten Lesen, schließe mich der Kritik des großen Dr.G. zu diesem Werk an.
21 colin kreuzer // Jun 25, 2007 at 22:20
@ griesgram
“Stimmt, der Händler hat mir den Mythus(sic!) für den halben Preis dazugegeben.”
Zwar kann man mit lateinischem “so!”-Gerufe neben Rechtschreibfehlern, grammatischen Holpereien und falschen bis verfälschten Zitaten ebenso, wenn auch eher selten, veraltete Schreibweisen besingen.
Bei dem Wort “Mythus” handelt es sich aber schlicht um die lateinische Schreibweise des griechischen “Mythos”. Und diese war nicht nur im 19. Jahrhundert, sondern bis in die 40er Jahre die allgemeine. Erst in den 50ern hat sich dann der griechische Begriff durchgesetzt. Also ist Alfred Rosenberg in seiner Schreibweise, wenn auch nicht für das titelgebende 20. Jahrhundert seines Buches: völlig zeitgemäß.
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