Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz
Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Der Untertaucher – Schwindelaffäre um Wariner Bürgermeister nimmt kein Ende (30.12.08)

December 30th, 2008 · Post your comment (17 Comments)

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Warin / Mecklenburg: Die Schwindelaffäre um den Wariner Bürgermeister Hans-Peter Gossel nimmt kein Ende. Gossel hatte dieser Tage behauptet, in einem Kommentar zu einem Altermedia-Artikel wäre dazu aufgerufen worden, ihn zu ermorden. Der Bürgermeister bezieht sich dabei auf den Kommentar Nr. 4 zum Artikel „Wer kennt die IPD“ vom 20. Dezember, in dem es um seinen Immobilienstreit mit der Interim Partei Deutschland (IPD), die er als „rechtsextrem“ bezeichnet hatte und prompt dafür von der IPD eine Anzeige wegen übler Nachrede und Verleumdung erhielt.

Screenshot des Originalkommentars Nr. 4 bei “Wer ist die IPD” vom 20. Dezember 2008

Der Text der „Morddrohung“ lautet im Originalwortlaut:
“Aauuuuufffffffpasssssssssssäääännnnn!!! Hoch-Zeit der Lebkuchenmesser!! Das nächste “Opfer” stellt sich zur Verfügung. Gossel? Kommt von Gössel = Gans. Weihnachtszeit, Weihnachtsgänsezeit …”

Hans-Peter Gossel

Da dieser Text, den man übrigens ebenso gut als Warnung vor einem möglichen Anschlag interpretieren kann, tatsächlich jedoch aber viel zu lächerlich ist, um von normalen Menschen ernst genommen zu werden, dichtete Gossel noch ein Video dazu, daß zwei Strichmännchen zeigt, von denen eines seinen Namentragen soll und von denen eines das andere niedersticht.
Zwar gibt es solch ein Video wirklich, doch erschien es nie im Zusammenhang mit Gossel und schon gar nicht in einer Kommentarspalte, wo, wie unsere Leser wissen, bekanntlich nie Bilder veröffentlicht werden, sondern bereits einige Tage vorher und zwar als Persiflage auf die Anti-Rechtshysterie im Zusammenhang mit der Fürstenzeller Lebkuchenmesser-Affäre um den Passauer Polizeidirektor Alois Mannichl, bei der nach wie vor nicht erwiesen werden konnte, daß es sich hier um einen rechtsextremen Anschlag handelte. Bezeichnenderweise unterlässt Gossel es, seine Behauptungen zu beweisen, obwohl dies ihm oder seinem Freund durch Screenshot eigentlich sehr wohl möglich gewesen wäre.

Es bleibt also nur die reine Behauptung des Klägers, ohne jedweden Beweis für die Stichhaltigkeit seiner Denunziation. Dies ist umso bemerkenswerter, da es wohl kaum eine rechte Internetseite gibt, die so unter scharfer staatlicher Beobachtung steht wie Altermedia. Daher wundert es uns schon, dass noch nicht einmal der Verfassungsschutz, der doch alles so peinlich genau ablichtet und kopiert, nicht mit den entsprechenden vorzeigbaren Beweisen aushelfen kann.

Statt dessen dient nun der vom Wariner Bürgermeister unter Mitwirkung des Schweriner Innenministeriums inszenierte Propagandaklamauk zwei Zielen, zum einen, dem Bürgermeister in der Stadt moralische Rückendeckung zu geben, wenn er im Immobilienstreit mit der IPD unlautere Mittel anwendet, um diesen Streit zu seinen Gunsten zu beenden und zum anderen, dem früheren DDR-LPG-Chef und jetzigen Landesinnenminister Lorenz Caffier (CDU), der auf diese Weise versucht, oppositionelle Stimmen im Internet als bloße Hetze abzuqualifizieren und sie nach Möglichkeit verbieten zu lassen. Daß man dabei inzwischen selbst nicht vor den albernsten Unterstellungen zurückschreckt, stellt in der Tat ebenfalls eine neue Qualität auf dem Gebiet der politischen Repression dar.

Interessant ist es in diesem Zusammenhang, daß nahezu alle Medien darauf verzichten, ihren Lesern bzw. ihren Zuschauern besagten Kommentar in der Originalform vorzustellen. So zitiert man entweder bewusst falsch, oder lässt Worte einfach weg. Selbst das Fernsehen unterlässt es, den besagten Kommentar zu zeigen, wie man gestern bei einem Bericht im NDR-Nordmagazin feststellen konnte, während man es gleichzeitig ebenfalls nicht für nötig hält, zu berichten, was denn eigentlich die Gegenseite dazu sagt. So unterschlug man nicht nur die Altermedia-Berichterstattung zu diesem Fall, sondern bemühte sich noch nicht einmal darum, jemanden von der IPD vor die Kamera zu holen, um zu hören, was diese Seite von den augenblicklichen Unterstellungen, die sich ja nicht zuletzt vornehmlich in ihre Richtung erstrecken, zu sagen hat. Ist das die politische Neutralität, von der unlängst der NPD-Blog schwärmte, als er dem norddeutschen Nachrichtendienst MVregio vorwarf, er würde seine solche missbrauchen, indem er auch die andere Seite, in diesem Fall die NPD, zu Wort kommen lassen würde.

MVregio hatte nicht nur als einziges Medium, die obige „Morddrohung“ im Original zitiert, sondern auch darauf hingewiesen, daß der Bürgermeister bei seinen Zwistigkeiten mit der IPD keineswegs nur die politisch korrekten Interessen seiner Stadt, sondern zu einem nicht geringen Maße auch private Interessen vertrete. Gleichzeitig deutete MVregio an, daß obige „Morddrohung“ auch von IPG-gegnerischer Seite verfasst worden sein könnte, um gleich von vornherein den Verdacht in eine falsche Richtung zu lenken. Dies brachte jetzt der Nachrichtenseite auch einen, allerdings etwas einfallslosen, Steckbrief bei Links-lang.de ein, wo man seit gestern die NPD-Blog-Hetze gegen MVregio folgendermaßen bewirbt:
„MVRegio im Kampf gegen die linke Medienhoheit
Das selbsternannte Nachrichtenportal MVRegio besticht regelmäßig durch seine zweifelhafte journalistische Qualität, etwa wenn es NPD-Pressemitteilungen fast wortgleich veröffentlicht oder sie als Grundlage eigener Artikel nutzt. In einem Artikel berichtet das NPD-Blog über den Anspruch “politischer Neutralität” bei MVRegio

Dann folgt der Link zum bereits gestern von uns zitierte NPD-Blog-Beitrag.

Wie tatsächliche „journalistische Qualität“ beschaffen ist verdeutlicht vielleicht folgendes Zitat aus SPIEGEL Online vom 29. Dezember:
„…Seit einer Woche lebt der parteilose Politiker in Angst, weil auf der bei Neonazis beliebten Internet-Hetzseite Altermedia eine Drohung gegen ihn aufgetaucht war. In einem Eintrag hieß es am 20. Dezember: “Aufpassen!!! Hoch-Zeit für Lebkuchen-Messer!! Das nächste ‘Opfer’ stellt sich zur Verfügung! Gossel? Kommt von Gössel = Gans. Weihnachtszeit, Weihnachtsgänsezeit…” Eine kaum verhüllte Drohung gegen den Bürgermeister – in Anlehnung an den Mordanschlag auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl. Er wurde mutmaßlich von Rechtsradikalen mit einem Messer angegriffen, das wegen einer nachbarschaftlichen Lebkuchen-Aktion vor seiner Haustür lag, und überlebte schwer verletzt. …“

Auch hier bemüht man sich nicht, die Originalform “Aauuuuufffffffpasssssssssssäääännnnn!!! zu zitieren, weil sonst der satirische Charakter der Morddrohung nur allzu deutlich würde. Statt dessen versucht man die inzwischen selbst von der Polizei nicht mehr wirklich ernstgenommene Rechtsextremistenthese im Fall Mannichl wieder aufzuwärmen. Immerhin macht der Beitrag deutlich, daß die Behauptungen, es hätte zu dieser „Morddrohung“ auch noch ein Video gegeben ausschließlich nur auf dem Erzählen Gossels beruhen, der es wiederum von einem Bekannt haben will.
Inzwischen gefällt sich Gossel in der Rolle der verfolgten Unschuld vom Lande, die nachts aus Sorge nicht mehr schlafen kann und erst einmal Urlaub machen will, um von allem Abstand zu gewinnen. Gleichzeitig gibt es einige Seitenhiebe auf die Polizei, von der Gossel sich nicht genug beschützt glaubt. O-Ton Gossel: „Man fühlt sich allein gelassen.“ Dagegen protestiert nun wieder die Polizei, die dazu erklärt, daß ein großer Teil des Schutzes in verdeckter Form ablaufe. Eine Polizeisprecherin: “Wir gehen von einer ernsthaften Bedrohung aus, die sich direkt auf das Mannichl-Attentat bezieht.” Im Übrigen übersieht Gossel, dass er in diesem Spiel lediglich der nützliche Idiot ist, von dem man auch höheren Ortes längst weiß, dass er ein Lügner ist, den man aber als Mittel zum Zweck braucht, um gewisse politische Interessen durchzusetzen.

Hier noch mal die angebliche „Morddrohung“ im Originalwortlaut“ für Leute, die nicht so schnell lesen können:
„Aauuuuufffffffpasssssssssssäääännnnn!!! Hoch-Zeit der Lebkuchenmesser!! Das nächste “Opfer” stellt sich zur Verfügung. Gossel? Kommt von Gössel = Gans. Weihnachtszeit, Weihnachtsgänsezeit …”

Lorenz Caffier -
Der Mann, der vielleicht alles Mögliche, aber definitiv kein “Kaffern-Lori” ist.

Für ganz großes Kino sorgt indessen Landesinnenminister Lorenz Caffier, der diese Geschichte zu einem Rundumschlag gegen die rechte Internetszene überhaupt nutzen will. So heißt es diesbezüglich heute im früheren SED-Bezirksorgan und jetzigen Springerblatt OSTSEE-ZEITUNG in ähnlicher „journalistischer Qualität“ wie bei SPIEGEL ONLINE:
„…Caffier weiß, wovon er spricht. Im Herbst 2007 war er gemeinsam mit CDU-Landtagsfraktionschef Armin Jäger über Wochen Zielscheibe von Nazi-Hetze. Der aus Stralsund stammende Betreiber einer rechten Internet-Plattform hatte Caffier als „Provinz-Mielke“, „Kaffern-Lori“ und „Arme-Leute-Himmler“ diffamiert und „die Deportation von Typen wie Jäger und Caffier“ gefordert.
Zwar verbot dies das Landgericht Berlin wenig später und drohte dem Betreiber mit einem Ordnungsgeld in Höhe von 50 000 Euro oder ersatzweise bis zu sechs Monaten Haft bei Zuwiderhandlung. Die über einen Rechner in den USA geführte Internet-Plattform schlägt diese Drohung seither jedoch ebenso dreist wie ausgeklügelt in den Wind. Gleich lautende Kommentare von Gastschreibern werden kurzerhand mit dem Hinweis garniert, dass man „so etwas nicht mehr schreiben darf“.
Nicht nur der Fall Caffier zeigt das ganze Dilemma, in dem sich der Rechtsstaat bei der Bekämpfung der braunen Computer-Propaganda befindet. Auch im Fall Gossel waren selbst gestern noch zahlreiche Drohungen im Internet auffindbar. …“

Hier häufen sich die Lügen förmlich. So vergisst man hinzu zu fügen, daß sich oben genannte Titulierungen auf Behauptungen resultieren, die in der CDU selber über Caffier gängig sind. Gleichfalls vergisst man hinzu zu fügen, wohin Jäger und Caffier „deportiert“ werden sollten, nämlich in die Antarktis oder einen israelischen Kibbuz, was erkennen lässt, daß es sich auch hier um eine satirische Bemerkung handelt, es sei denn, wir haben nicht mitbekommen, daß die Antarktis und Israel inzwischen unter bundesdeutscher Oberhoheit stehen.

*Hier das von Caffier, Jäger und der Presse inkriminierte Zitat im originalen Wortlaut. Im Bericht ging es um die Pläne Caffiers und Jägers die NPD zu verbieten:
“…Wir jedenfalls nehmen dieses Tun von Jäger und Caffier zum Anlaß, um endlich ein Verbot der CDU zu fordern. Gleichzeitig sprechen wir uns für die Deportation von Typen wie Jäger und Caffier wegen Beleidigung des guten Geschmacks, Einfallslosigkeit und des penetranten Verbreitens von Langerweile aus. Jawohl, in die Wüste oder in die Antarktis – oder vielleicht sogar in einen israelischen Kibbuz.
Und wir sind noch viel zu anständig.”

Altermedia 22.09.07
Einmal mehr die Frage, warum zitiert man solche “Drohungen” nicht im Wortlaut, sondern läßt mehr als die Hälfte weg? Aus Gründen “journalistischer Qualität” oder “politische Neutralität”, weil man eine “unabhängige” Tageszeitung ist? Interessanterweise gab es in dieser Angelegenheit nie eine Strafanzeige, woran das wohl liegen mag? – Die Schriftleitung

Nicht minder erlogen ist es, daß das Landgericht Berlin dem angeblichen „Betreiber“ Altermedias verboten hätte, dies und das zu behaupten. Richtig ist, daß weder CDU-Mecklenburg-Vorpommern noch Landgericht Berlin nachweisen konnten, ob der von der CDU-Landtagsfraktion denunzierte angebliche Betreiber überhaupt der wirkliche Betreiber von Altermedia ist bzw. der Autor, der ihnen nicht gefälligen Texte sei. Das Lehrgeld, daß die CDU-Landtagsfraktion vor dem Landgericht Berlin für diese Erfahrung an Gerichtskosten bezahlen durfte, betrug in etwa 12.000 Euro, was die Partei nicht daran hindert, das Verfahren dennoch als Erfolg zu feiern, aus welchem Grund, das entzieht sich der Weisheit des Betrachters. Nicht unerwähnt sollte man in diesem Fall vielleicht lassen, dass Herr Caffier in diesem Fall übrigens nicht selber klagte, sondern über die Fraktion klagen ließ, was letztlich dazu führte, dass nicht er die Gerichtskosten zahlen brauchte, sondern quasi der Steuerzahler.

Caffier will nun den Vorfall vor die nächste Innenministerkonferenz bringen und damit verstärkte Repressionen gegen Rechts erreichen. Das geht sogar dem SPD-Landtagsabgeordneten und ENTSTATION-RECHTS-Betreiber Mathias Brodkorb etwas zu weit:
„…SPD-Vizelandeschef Mathias Brodkorb, Mitbegründer des SPD-nahen Informationsportals „Endstation rechts“, zeigt sich skeptisch. Zwar sei es notwendig, Aufrufe zu Straftaten mit allen Mitteln zu verfolgen. Man habe jedoch keinerlei rechtliche Handhabe, sobald der Rechner im Ausland stehe. Niemand wisse, wer die Seite letztlich betreibe. Brodkorb: „In Zeiten des weltweiten Internets können 16 deutsche Innenminister nichts ausrichten. Wirklich hilfreich wäre nur ein internationales Abkommen.“ Da allerdings vor allem in den USA vieles unter dem Etikett der Meinungsfreiheit geduldet werde, sei auch das eher frommes Wunschdenken, so Brodkorb. …“

Weiter schwindelt die OSTSEE-ZEITUNG, wenn sie sagt, „Auch im Fall Gossel waren selbst gestern noch zahlreiche Drohungen im Internet auffindbar.“ So zitiert sie nicht eine einzige, der angeblich „zahlreichen Drohungen“, was dem Blatt auch schwerfallen dürfte, gibt es doch nur die eine einzige „Morddrohung“. Möglicherweise rechnet man die zahlreichen Kommentare, in denen man sich über diese künstliche Hysterie amüsiert und den Schwindel als solchen beim Namen nennt, als „Drohung“ dazu. So gesehen aber wird man wohl bald kaum noch auf die Straße gehen dürfen, ohne sich gewissen Verdächtigungen auszusetzen, schließlich könnte man ja so oder so geguckt oder dies oder das gesagt haben, denn in einem Land, wo solcher Unsinn als öffentliche Gefahr eingestuft wird, ist wohl niemand mehr sicher.

Linke Hetze gegen den saarländischen CDU-Politiker Daniel Kempf.
Langte gerade mal für die Regionalnachrichten. Bundesweiter Empörungsaufschrei blieb aus.

PS: Als vor einigen Tagen linke Extremisten im Saarland einen CDU-Kreistagspolitiker bedrohten, indem sie Plakate mit der Aufschrift „Get him“ (Greift ihn) veröffentlichten und dazu aufriefen, ihn zur Verantwortung zu ziehen, wobei man auch die Adresse und die Telefonnummer des Betreffenden nannte, schaffte es das Geschehnis man gerade in die Regionalnachrichten, obwohl linksextreme Praktiken dieser Art keineswegs selten sind, wie man auf der linken Internetseite Indymedia in schönster Regelmäßigkeit feststellen kann, ohne daß man hier Anlaß für einen medialen Protest oder gar strafrechtliche Verfolgung sieht. Wenn zwei das gleiche tun, ist es eben noch lange nicht dasselbe.

Siehe auch
Spiegel Online 29.12.08

Schweriner Volkszeitung 30.12.08

Ostsee-Zeitung 30.12.08

Ostsee-Zeitung 30.12.08

MVregio 30.12.08

Links-lang.de 29.12.08

Von der Fürstenzeller Komödie zum Mecklenburger Bauernschwank – Altermedia 29.12.08

MVregio 28.12.08

Nacht der langen Lebkuchenmesser… – Altermedia 28.12.08

Kommentar Nr. 4 zum Artikel „Wer kennt die IPD“ vom 20. Dezember



Tags: Allgemeines

17 responses so far ↓

  • 1 Populist // Dec 30, 2008 at 15:04

    Ist das ne armselige Witzfigur. Ein echter BRD-Held, genau wie der Lügenmichel aus Passau.

  • 2 borger // Dec 30, 2008 at 16:38

    Zündel hatte nicht nur seinen Rechner in den USA stehen, er hat auch dort gelebt und sich perfekt integriert – er hat sich nach US-Recht nicht strafbar gemacht sondern nur von seinem von den USA garantierten Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch gemacht. Das hat die deutsche Willkürjustiz nicht davon abgehalten, ihn für ein „Verbrechen“ das schon deshalb keines sein kann, da es am Ort des Geschehens gar nicht strafbar ist, für 5 Jahre in Gesinnungshaft zu nehmen.

    Solche Urteile, dass dürfte das sein, was Polit-Kommissar Caffier so vorschwebt. Ja, dass waren noch Zeiten, wie er als LPG-Leiter jeden morgen die Gesinnung seiner „freien Bauern“ kontrollieren- und keiner sich dieser Kontrolle entziehen konnte. Da standen noch ausreichend Sondermaßnahmen für die Resozialisierung subversiver Elemente – die er unnachgiebig aufspürte – zur Verfügung.

  • 3 Cogito // Dec 30, 2008 at 16:41

    Der Hamburger Rotfunk macht sich ja solche Sorgen um das Wohl des Wariner Bürgermeisters Gossel und ließ ihn sagen, er fühlte sich allein gelassen und meldet sich jetzt für ein paar Tage ab. Wenn mir zu dieser Nachricht nur das Foto bekannt wäre und nicht noch seine erlauchte gesellschaftliche Stellung, dann würde ich doch glatt behaupten, gute Ausrede des Typen für ein paar Tage Entziehungskur.

  • 4 Der echte Beobachter // Dec 30, 2008 at 16:57

    Caffier möchte jetzt altermedia verbieten lassen

    http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2592:altermedia-verbot-caffier-kuendigt-bundesweite-initiative-an&catid=37:straftaten&Itemid=410

  • 5 Friede // Dec 30, 2008 at 18:11

    Der Wariner Bürgermeister soll nicht so mädchenhaft sein.
    Als ich damals noch für die NPD angetretten bin habe ich mehrmals Morddrohungen bekommen.
    4 Anschläge habe ich überlebt, hat bis heute keine Zeitung von berichtet.
    1. Anschlag eine Glasscherbe im Grühnkohl die ich noch rechtzeitig bemerkt habe, sonst hätte die mich von ihnen aufgeschlitzt die Bedinung hatte eine Kette um den Hals mit einem Zeichen,wegen meiner neutralität möchte ich nicht sagen was sie am Hals trug.Ist mir erst nach der Aktion aufgefallen.
    2. Plötzlich brennender Motor bei meinem Wagen.
    3.Der dritte Anschlag wurde von einer Frau verübt. Geheim, auf jeden Fall sehr miss, hätte ich nie mit gerechnet.
    4.Der vierte war ähnlich.
    Etremismus ist immer scheiße egal ob von rechts oder links.
    Ich denke die Mädels wußten nicht was sie tun.

    Männer passt auf die Frauen auf !!!!!!!!!
    selbst in Russland WK. 2 sollen sie viele Feldküchen vergiftet haben.

    die ca. 50 kleinen Dinge sind nicht erwähnenswert.Wie z.B regelmäßige Entglasungen meines Hause.
    Kann natürlich alles Zufall gewesen sein.

    Mal gut das ich keine Politik meht betreibe, endlich lebe ich sicher.
    Es ist ein echt beruhigendes Gefühl in keiner Partei zu sein und dem treiben von außen zu zu sehen.

  • 6 tdurban@mail.ru // Dec 30, 2008 at 18:13

    Wieso kann ich eigentlich in den letzten Artikeln zu den Fällen Mani(sch)chl und Gosse(l) so gar nichts mehr von unserem Feldhamster und seinen kleinen Freunden lesen? Ich bin in Sorge.

    Habt Ihr Schnupfen oder Maul- und Klauenseuche?

    Oh Baby Feldi, i miss you so sehr! Komm, erklär mir Dein stigl heile Welt!

  • 7 Gunvald Larsson // Dec 30, 2008 at 18:15

    Wenn dieser Gossel so’n Wind um eine OFFENSICHTLICH ironische Bemerkung macht, hat er entweder a) ein erhöhtes Aufmerksamkeitssyndrom, oder b) irgendwelchen Dreck am Stecken, von er damit abzulenken glaubt.
    Denn, “Opfern von rechtradikalen Bedrohungen” traut man doch keine Schweinereien zu…

    Allein dieses hysterisch-ängstliche Getue von dem im Spiegelbericht.

  • 8 Friede // Dec 30, 2008 at 18:17

    Wenn man sich in einer Extremismusspirale befindet steckt man das alles locker weg, aber wenn man Jahre später drüber nachdenkt dann ?
    Wenn man ständig Adrenalin im Blut hat weil Leute Nachts mit Äxten auf dein Haus einschlagen usw.
    In so einem Zustand übersieht man viele Gefahren, genau so wird es wohl bei den Polizisten in Pasau gewesen sein.
    Er hat viele Feinde im Knast und in etlichen Szenen und Gangstervereinigungen.
    Man gut das ,dass LKA in alle Richtungen ermittelt

  • 9 Gunvald Larsson // Dec 30, 2008 at 18:20

    Nachsatz : Ist der verheiratet? Was sagt eigentlich seine Frau, oder seine Kinder, zu so’nem hysterischen Waschlappen?

    Junge, Junge…ein Kerl wie ein Baum…der gerade gepflanzt wurde.

  • 10 Tand und Schande // Dec 30, 2008 at 19:32

    Von einem Kommunalpolitiker erwarte ich, daß er standfest und beharrlich ist.

    In unserem Gemeinderat sitzen kernige Männer und keine Mädchen. Bei uns würde niemand gewählt, der schwache Nerven hat und weinend zusammenbricht, weil er sich immer so schnell ängstigt und dann seinen Pflichten nicht nachkommen kann.

  • 11 Friede // Dec 30, 2008 at 20:43

    Die letzten Kommentare sind gut und lustig. Ich kann ja mal für ein paar Wochen bei der CDU mitmachen. Egal wer mir mit Mord droht. Die Pumpgum mußte halt wie Fidel Castro immer im Bett liegen haben. Erst nach der Parole fragen dann vieleicht feuern, lach oder noch mal fragen so das nicht der falsche umgepustet wird.
    Ich lass mich nach Meck Vorp versetzen sorge dann dort für ruhe unter den Linken und Rechten. Die Rechten bekommen ein Lokal auf der rechten Stadtseite und die Linken auf der Linken Stadtseite. Dazwischen werde ich noch einige Blauhelme die ich aus Kenia anfordere aufstellen.

  • 12 Sozialrevolutionärer Nationalist // Dec 30, 2008 at 21:07

    Nur noch Märchen, Legenden, Schwindel und Betrug:

    25C3: NPD-Webseiten fest in Hackerhand
    http://www.heise.de/newsticker/25C3-NPD-Webseiten-fest-in-Hackerhand–/meldung/121009

    Auch sonst haben die Hacker beim CCC-Jahrestreffen wieder einmal viele Schwachstellen von Servern gefunden. Hunderte Webseiten sind erneut mit ungewöhnlichen Botschaften und Fotos oder dem Kongreßlogo verziert. Getroffen hatte es etwa das Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ), auf dessen Internetauftritt Jörg Haider kurzfristig seine Rückkehr als Zombie bekannt gab. Unfreiwillig Werbung für die Tagung machen zudem derzeit unter anderem die Kantonspolizei Zürich und Bern, die Polizei Nordrhein-Westfalen oder die italienischen Carabiniere. Selbst auf der Webseite des Pentagon haben Hacker auf dem Weg zum Meldungsarchiv Spuren des Kongresses hinterlassen.

    In den meisten Fällen haben die Hacker Sicherheitslücken in Datenbanken und Webanwendungen über gängige Angriffe wie SQL Injection oder Site Scripting (XSS) ausgenutzt. Viele solcher Attacken sind vergleichsweise einfach durchzuführen, manchmal reicht die Nutzung von Suchmaschinen schon dafür aus. Damit das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt, gibt es auch einen Eintrag zu “Foodhacks”. Dort findet sich unter anderem ein Link auf einen Generator für Gutscheine für eine Schnellimbiß-Kette, mit denen der eifrige Sicherheitsexperte Burger, Fritten und Cola etwas billiger bekommt.

  • 13 Tand und Schande // Dec 30, 2008 at 22:53

    Angst essen Seele auf.

    Wenn alle Kämpfer gegen Rechts aus Weichholz geschnitzt sind, dann wird das ja ein sehr lustiger Kampf.

    Ich als Demokrat bin da ja sehr verunsichert und fühle mich völlig im Stich gelassen.

    Meine gewählten Vertreter kneifen und seilen sich ab und ich Otto Normalbürger soll den Kopf hinhalten und den großen Zivilcouragierten spielen.

    Ist schon ein Scheißkrieg, wenn die großen Herren in der Etappe ihre eingebildeten Wehwechchen kurieren und uns kleine Frontsoldaten alleine und dem Verheiztwerden lassen.

    Wär* vielleicht doch klüger nervenstarke Leute, die ihre Pflicht tun und sich für uns einsetzen in Ämter und Positionen zu wählen.

    Man ist ja schließlich Demokrat.

  • 14 Freibeuter // Dec 31, 2008 at 8:21

    Szenen aus dem Irrenhaus brD – auch die namhafte Presse, respektive die dort kleckselnde “Journalisten”-Zunft besteht offensichtlich aus Berufparanoikern und Psychopathen.

    Und solches Klientel will anderen Ländern “freedom and democracy”, “Menschenrechte” und vor allem “Meinungsfreiheit” vermittels “humanitärer Aktionen” – früher nannte man das militärische Überfälle – beibiegen ?

    Dabei wären oben genannte Maulhelden die ersten, die nach der Mama schreien würden, weil die Hosen gestrichen voll wären.

    Tja, mit deren Maul könnte das fast hinhauen mit Begriffen wie “Provinz-Mielke” oder “Arme-Leute-Himmler”, Begriffe allerdings, die ich – gut erzogen und wissend was sich hier ziemt – nie, nie, niemals in den Mund nehmen oder gar meiner Tastatur anvertrauen würde.

    Der Lizenzdemokraten Verbrauch an Herztabletten ist ohnehin schon zu hoch und deren Veitstanz “gegen rechts” pathologisch sehr bedenklich….

    Gab´s mal eine “Revolution 1989″ und was hat sie gebracht ? Solche Typen ! Vielen Dank !

  • 15 profundus // Dec 31, 2008 at 8:54

    Hasenfuß Gossel geht stiften, schnell noch den Trainingsanzug eingepackt, Kulturbeutel und den Ausweis der Videothek eingepackt und los gehts ins Schutzprogramm, das der Steuerzahler wieder mal bezahlen kann. Vielleicht hätte er noch eine Packung Pampers mitnehmen sollen. Ist auch sinnvoller, denn durch den Tod von Ernis Mutter in “Stromberg” wissen wir ja, was Gossel passieren kann, wenn er im Versteck aus Angst auf Omis Heizdecke uriniert.

  • 16 McPom // Dec 31, 2008 at 9:54

    Das wird dem früheren DDR-LPG-Chef und jetzigen Landesinnenminister, Herrn Lorenz Caffier (CDU), auch wieder nicht gefallen, sei’s drum:

    “Oh, mein Papa … ”

    Zitat Überschrift: “Der “fortschrittliche” Pfarrer Wolfgang Caffier zwischen Kirche und SED”

    S. 289 “Caffier, der 1919 geboren wurde, hatte sein Theologiestudium in Leipzig 1940 beenden müssen, da seine Mutter Jüdin war.”

    S. 290 “Der größte Teil der Leipziger Pfarrer bezeichneten ihn als Spitzel der SED und Russenknecht.
    Wenn Caffier in der Pfarrerkonferenz das Wort ergreift, gibt es beleidigende Zurufe.
    In seiner eigenen Gemeinde in Leipzig-Thonberg ist er völlig isoliert. Er steht vor leeren Sälen, während die Kollegen den dreifachen Zulauf haben. C. führt diese Tatsache auf eine intensive Hetze zurück, die gegen ihn getrieben wird”

    Quelle: “Die Diktaturen und die evangelische Kirche”
    Von Georg Wilhelm

    Uuuh, mit der 17 jährigen Tochter des Kantors hatte er auch noch Zitat: “sexuelle Schweinereien”.

    Zzzz, daher stammt also der Begriff “Schweinepriester”, gell!

    Und Zitat: “Freiwillig würde Caffier nicht zurücktreten, “weil er durch den PB (Pfarrer-Bund) wirtschaftlich, große Vorteile hätte”.”

    Wolfgang Caffier, geb. 10.3.1919 Leipzig, gest. 4.11.2004 Dresden; 1946 Pfr. in Leipzig; 1949 in Liebenau; 1954-967 Pfr. in Weixdorf bei Dresden;

    Quelle: “Evangelische Presse in der DDR”
    Von Jens Bulisch

  • 17 Bürger-Bauer-Bettelmann // Dec 31, 2008 at 11:35

    Reg Dich ab, Hr. Gossel. Es gibt in BRDDR keine politisch motivierten Morde von “Rechts”.
    Jämmerlich zur Schau gestelltes Paranoia bringt auch keinen weiter.
    Wo wäre übrigens ein Motiv zu finden? Versteh’ ich nicht.

    Im Übrigen ist es eine masslose faschistoide Frechheit, wegen solch eines zugegebenermassen geschmacklosen humoristischen Scherzes in Form eines Internet-Kommentars eine Einschränkung der Pressefreiheit zu fordern. Und geistig Beschädigte mit BRD-Psychose merken das gar nicht, sondern applaudieren noch. Schande.
    Im Übrigen hat der betreffende Humorist offenbar genau ins Schwarze getroffen mit seiner Pointe. Paranoia lebt … in den Anti-Rechten. Paranoide handeln unlogisch, unvernünftig, kampfbeisserisch.
    Mein Rat, Hr. Gossel: Abdanken. Demokratie-Test nicht bestanden.

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