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Deutsche Fußballpatrioten – Eine Kolumne von Jürgen Schwab (16.06.06)

June 16th, 2006 · Post your comment (42 Comments)

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Ich habe noch nie so viele und vor allem so viele junge deutsche Patrioten auf einem Haufen gesehen wie neulich auf dem Nürnberger Hauptmarkt – bei der Übertragung des Gruppenspiels Deutschland gegen Polen. Daß der Hauptmarkt einmal zwölf Jahre lang „Adolf-Hitler-Platz“ geheißen hatte, daß in dieser Stadt die Reichsparteitage stattfanden, die berüchtigten „Nürnberger Rassengesetze“ beschlossen wurden, war den meisten wohl gar nicht bewußt und auch im übrigen scheißegal. Zeitgeschichte und somit deutscher Schuldkult interessiert diese Leute nicht.

Aber vielleicht sollten sich die NPD und der nationale Widerstand insgesamt nun doch noch einmal überlegen, ob sie bei Demos noch mehr als bisher das Mitbringen der schwarz-rot-goldenen Fahne fördern. Das sind einfach die Farben, mit denen sich die deutschen Fußballpatrioten identifizieren. Man sollte diese Farben, die 1813 vom Lützowschen Freikorps auf Uniformtuch in der Völkerschlacht bei Leipzig getragen wurden, nicht dafür verantwortlich machen, daß sie zum zweiten Mal in der „Systemzeit“ mißbraucht werden.

Auch unsere österreichischen Kameraden verstehen das nicht, da – nicht nur für sie – schwarz-rot-gold die großdeutschen Farben sind, während schwarz-weiß-rot traditionell als kleindeutsch gelten (schwarz-weiß von Preußen und rot der Hansestädte). Aber die schwarz-weiß-rote Flagge des Zweiten Deutschen Kaiserreiches scheint ja doch eher die Ersatzlösung für eine farbengleiche Flagge zu sein.
Im übrigen sollte man nicht beide Farbenkombinationen gegeneinander ausspielen, aber es kann uns doch hierbei nicht um Glaubensbekenntnisse gehen, sondern um reine Symbole. Mit dem Symbol ist schließlich der Inhalt gemeint, nämlich der Nationalstolz. Wenn unsere jungen Fußballpatrioten das in schwarz-rot-gold ausdrücken, dann ist das richtig.

Zudem ist die WM-bedingte Patriotismuswelle vor allem auch ein großes Geschäft. Dies gilt nicht nur für die FIFA mit ihren Lizenzverträgen. Im warenproduzierenden System des Kapitalismus ist der Patriotismus eine Ware wie der „Antifaschismus“ auch. Unternehmer und Händler möchten mit den Fähnchen, Schminkfarben und all dem anderen Klimbim vor allem Geld verdienen. Wenn morgen aber die NPD in seiner Stadt demonstriert, wird der gleiche Unternehmer eine Aktion „Wehret den Anfängen!“ unterstützen, sich vor allem öffentlich gegen die NPD stellen. Denn Deutsch wie Antideutsch ist im Kapitalismus eine Ware. Es gehört beides zum „Wirtschaftsstandort Deutschland“.
Ob die NPD gut beraten gewesen war, als sie sich entschloß, während der WM Demos abzuhalten, bezweifele ich. Sicherlich, aus reiner Rechthaberei kann man sagen, daß die NPD das ganze Jahr hindurch das Recht hat zu demonstrieren. Aber gerade bei den vielen deutschen Fußballpatrioten dürfte die zu dieser Zeit demonstrierende NPD als Störenfried daherkommen. Provokation ist eben nicht alles.

Die Wirkung von Öffentlichkeitsarbeit sollte im voraus bedacht sein. Die Leute wollen jetzt einfach ihre (politische) Ruhe haben, das heißt nach deutschen (Fußball-) Siegen aufs Hupkonzert gehen.
Das völkische Prinzip in der Staatsbürgerschaft ist ja wunderbar, auch daß es die NPD favorisiert, aber ob dieses Thema gerade bei der WM zieht, ist eher zweifelhaft. Wer jetzt dieses Thema aufs Tapet bringt, Stimmung gegen Spieler der Nationalmannschaft macht, die eine undeutsche Hauptfarbe besitzen, der wird, so sehr er aus völkischer Sicht Recht haben mag, als Spalter und Miesmacher abqualifiziert.

Erfolgversprechende Propaganda geht nicht davon aus, ob man Recht hat, sondern ob man vom Zielpublikum Recht bekommt. Das heißt nicht, daß man dem Volk nach dem Mund reden sollte, aber die richtigen Standpunkte zur rechten Zeit präsentiert.

Daß die Anzahl der Neger in einer „Nationalmannschaft“ – entgegen antirassistischer Lehre – nicht grundsätzlich dafür entscheidend ist, daß schöner Fußball geboten wird, dies bewiesen Frankreich und Brasilien in ihren ersten Gruppenspielen. Ein deutschsprechender Spieler der gegen die Brasilianer knapp und unglücklich unterlegenen Kroaten meinte nach dem Spiel im Radio, daß die Jungs vom Zuckerhut vor allem eines nicht mögen, auf das sie auf dem Fußballplatz allergisch reagierten: „eine gesunde Härte“. Dies ist aber nicht nur kroatische, sondern gerade auch deutsche Spezialität. Die Blutgrätsche. Nur sollte man es im Rahmen der FIFA-Regeln tun, auch deshalb, damit man im Endspiel („Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“), so fern man es von deutscher überhaupt soweit bringt, noch genügend Spieler zur Verfügung hat. Sonst dürfte es soweit kommen, daß der weiße Riese Oliver Kahn wieder ins deutsche Tor zurückkehrt, weil Jens Lehmann bekanntlich der bessere Feldspieler von den beiden ist.

Und was gibt es sonst noch über die WM zu erzählen? Vielleicht etwas über den Umstand, daß sich auch die Nicht-Teilnahme von bestimmten Nationalmannschaften auswirkt. Die Türkei zum Beispiel hatte sich für diese WM nicht qualifizieren können, weshalb auch in Deutschland das Hupkonzert insgesamt schwächer ausfällt. Nicht qualifizieren konnte sich wie gewohnt Israel. Anstatt die sportliche Bedeutungslosigkeit einzusehen, übt man sich am Spielfeldrand als Spielverderber. So entblödete man sich nicht, in Nürnberg gegen die Souveränität des iranischen Staates zu demonstrieren. Mit dabei waren echte Juden wie Michel Friedman und Arno Hamburger, der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Nürnberg (deshalb „Hamburger“!), aber auch der fränkische Philosemit Günther Beckstein war mit dabei.

Wenn man schon im Fußball eindeutig ein „Loser“ ist, so ist die Israel-Lobby wenigstens in ausländerfeindlicher Stimmungsmache erste Klasse. So beschimpfte Beckstein den iranischen Präsidenten Ahmadinedschad als „Verbrecher“. Dessen „Verbrechen“ liegt scheinbar darin, Staatsoberhaupt eines von den USA und Israel unabhängigen Staates zu sein.

Anstatt uns weiter mit sportlichen Nullen zu befassen, wenden wir uns wieder den Lichtgestalten des deutschen Fußballs zu. Beispielsweise dem Nationaltrainer Jürgen Klinsmann, dessen Ziel es ist, als zweiter deutscher Kicker – nach Franz Beckenbauer – den Fußballweltmeistertitel sowohl als Spieler als auch als Trainer geholt zu haben. Was Klinsmann aber auf jeden Fall machen könnte: möglichst bald seine Zelte in Kalifornien abbrechen, denn in Geislingen an der Steige, wo er herstammt, gibt es doch auch gute Bauplätze.

Quelle: Störtebeker-Netz 16.06.06



Tags: Allgemeines

42 responses so far ↓

  • 1 Lis // Jun 16, 2006 at 12:46

    Die Fahne Schwarz - Rot - Gold hängt auch bei mir im Garten (übrigens völlig unabhängig von Fussball) und ich fühle mich sehr gut dabei. Es sind einfach tolle emotionale Farben.
    Von daher kann ich Jürgen Schwab nur beipflichten.

  • 2 NPD KV UNNA/HAMM // Jun 16, 2006 at 13:48

    Die Klarstellung von J.Schwab zur Schwarz-Rot-Goldenen Fahne war wieder einmal nötig. Genauso wenig wir man einen Gegensatz zur schwarz-weiß-roten Fahne im rechten Lager konstruieren sollte, sollte man anerkennen, das schwarz-rot gold unsere nationale großdeutsche Fahne ist.

  • 3 Flugzeugführer // Jun 16, 2006 at 14:04

    Prima Beitrag!
    Schöne Denkanstöße!
    100% auch meine Meinung!

  • 4 Eichenholz // Jun 16, 2006 at 14:51

    Sehr guter Vorschlag:

    Schwarz-Rot-Gold sollte als (groß-) deutsche Fahne akzeptiert werden, das Gold steht schließlich für die goldene Zukunft und mit dem Adel des 19. Jahrhunderts kann sich wohl kaum noch jemand identifizieren. Warum also deren Ablehnung übernehmen. Schwarz-Weiß-Rot kann ja zusätzlich aus Traditionspflege erhalten bleiben.

  • 5 trollpunk // Jun 16, 2006 at 15:07

    Im allgemeinen kotzt mich dieser ganze Pseudopatriotismus der derzeit herrscht gewaltig an.

    Was liegt diesen schwarz-rot-gold Fans schon an Volk, Rasse und Kultur? Nichts! Es ist wie gesagt der neue Patriotismus (Patriotsmus, nicht mehr als das!) so wie man ihn aus den USA kennt. Eine wehrhafte Demokratie, Patrioten, Patrioten dieses Systems und dieses Konstruktes namens BRD.

    Schwarz-Rot-Gold = Großdeutsche Lösung? Ob das die neuen Patrioten auch so sehen?

    Und wenn wir schon so argumentieren könnte man doch auch schwarz-weiß-rot als großdeutsche Lösung ansehen, denn diese Farben wurden ja auch im III.Reich verwendet. Und ein kleindeutsches Reich war das Dritte sicherlich nicht.

    Z.B. das Hexagramm (heute Davidstern genannt) war ein ursprünglich nordisches Symbol, welches die Philister nach Palästina brachten. Später übernahm das jüdische Volk dieses Symbol und machte daraus den Davidstern.

    Argumentieren wir also so, können wir dieses Symbol ja auch gleich wieder auf unsere Fahnen malen, weil es ja egtl. was ganz tolles war.

    Ich denke man sollte auf keinen Fall auf diese neue staatliche Patriotismuswelle aufspringen.

    Können wir ja gleich alle bei den REP’s oder der DVU eintreten und gegen alles wettern was uns heilig ist…

  • 6 Watzmann // Jun 16, 2006 at 15:12

    Ich finde, gegen die Flagge “Schwarz-Rot-Gold” gibt es nichts einzuwenden. Ehrlich gesagt, ist dies sogar die einzige “Trikolore” deren Farbenzusammenstellung mir gefällt.
    Sie gefällt mir auch geschichtlich: Die Farben stammen aus dem Kampf gegen fremde Besatzer und um ein einiges Deutschland. Sie wurden aus einem Wappen des Reiches abgeleitet. Schwarzer Adler mit roten Fängen auf goldenem Schild.

    Schwarz-Weiß-Rot spricht mich als Farbverbindung nicht so an, ist nun nicht geschichtlich gemeint. Die Flagge war zuerst die des Norddeutschen Bundes, wenn ich mich recht entsinne, und die Reichsgründung im Januar 1871 gewissermaßen ein Hinzutritt von Baden, Württemberg und Bayern.

  • 7 Atheist // Jun 16, 2006 at 17:08

    “Schwarz -Rot -Gold” , ist zur Zeit eben angesagter, wieso sollte man diese Farben nicht nutzen, die Farben kommen ja auch emotional wesentlich besser rüber. Die Nationalfarben sind ja nicht von der US- BRD erfunden worden, genau sowenig wie das Deutschlandlied, sie werden nur von denen zwangsumgedeutet und entehrt.

  • 8 Axel W. Reitz // Jun 16, 2006 at 20:40

    Als schlechtes und unreifes Element kann ich mir die hier vorgebrachten Aspekte zugunsten der bundesdeutschen Nationalfarben nicht zu eigen machen.

    Für mich unklugen und unbesonnen Provokateur sind diese Farben nur eines, nämlich Symbol und Synonym Synonym jener Figuren die unter dem Schutz der Bajonette der Siegermächte des letzten großen Krieges in unser Land eingekehrt bzw. zurückgekehrt sind und jene Ordnung der “Schönheit, Gleichheit und Würde” errichteten die jeder deutschdenkende und denkende Deutsche aus vollem Herzen nur zum Teufel wünschen kann…

    Das ausgerechnet ein selbsternannter “Nationalrevolutionär” (und dazu noch ein selbsternannter Vordenker derselben…) wie Jürgen Schwab in seinen Ausführungen der Ruhe und Ordnung als erster Bürgerpflicht und Sehnsucht des spießigen genormten Fußgängerzonenidioten das Wort redet ist für mich allerdings noch um ein vielfaches unverständlicher, als die Anbiederung reaktionärer Kräfte an den künstlich inszenierten, substanzlosen schwarz-rot-goldenem BRD-Patriotismus der sich derzeit im Zuge der WM auf Deutschem Boden Bahn bricht wie eine Fieberkurve zur Hauptgrippezeit.

    Von REPs, DVU und anderen betont bürgerlichen und um Ruhe und Ordnung bemühten Vereinigungen hat man nichts anderes zu erwarten als ein Aufgehen im ideenlosen und irregeleiteten BRD-Patriotismus, von einem Nationalrevolutionär aber hat man, zumindest meinem Verständnis als dummen und unbedachten Radaunazi nach, etwas anderes zu erwarten als Verbrüderung mit der populistischen, tumben Masse.

    Die mag zu Zeiten der WM vielleicht die BRD-Fahne schwenken, ohne sich irgend etwas dabei zu denken, bei nächstbester Gelegenheit aber wird dieselbe Masse der gedankenlosen Deppen auf dem selben zuvor zum Fussball glotzen frequentierten Platz in einer beliebigen Deutschen Großstadt erscheinen um gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu demonstrieren und in Zeiten patriotischer Rückbesinnung vielleicht wieder mal unter der Fahne Schwarz-Rot-Gold “anständiger” Patrioten.

    Daran solle man sich ein Beispiel nehmen? An diesem bis zum geht nicht mehr missbrauchten und negativ besetztem Symbol der erklärten Feinde unseres Volkes?

    Nein, Danke! Da bleibe ich als unkluge Person dann doch lieber bei den alten Farben des Deutschen Reiches, Schwarz-Weiß-Rot, die aus gutem Grunde von den Feinden des Volkes weder benutzt, noch eingefordert wurden! Diese Farben gehören uns und leuchten um ein vielfaches schöner und strahlender als das Schwarz-Rot-Gold der Reaktion und des “anständigen” Bürgertums der BRD.

    Gruß,

    - Axel Reitz -

  • 9 Hans // Jun 16, 2006 at 21:10

    Die Kombination Schwarz-Rot-Gold ist übrigens ein Bruch mit althergebrachten heraldischen Traditionen des europäischen Adels, welche u.a. besagen, daß sich Farben (schwarz, rot, grün und blau) oder Metalle (silber=weiß und gold=gelb) untereinander nicht berühren dürfen sondern Farben und Metalle abwechselnd verwendet werden müssen, siehe auch die Flagge Belgiens: Schwarz-Gold-Rot.
    Damit ist Schwarz-Rot-Gold wesentlich moderner als die meisten anderen europäische Flaggen.

  • 10 Worch // Jun 17, 2006 at 12:02

    @ Trollpunk:

    Die Fahne der Freien und Hansestadt Hamburg, die zugleich das Bundesland Hamburg ist, weist zwei Hexagramme auf, nämlich über den beiden Türmen, die das Tor flankieren. - Obwohl insbesondere in der Zeit des Dritten Reiches als negativ besetztes jüdisches Symbol geltend, behielt die Stadt Hamburg ihre Fahne auch zwischen 1933 und 1945 unverändert bei.

    Grüße
    Christian Worch

  • 11 Eichenholz // Jun 17, 2006 at 13:18

    @ Axel Reitz

    “spießigen genormten Fußgängerzonenidioten ”

    “populistischen, tumben Masse”

    “Masse der gedankenlosen Deppen”

    Bist Du sicher, daß Du den Deutschen freundlich gesonnen bist?

    Liebst Du tatsächlich Deutschland?

    Möchtest Du mit den Deutschen ihr Land verbessern oder gegen die Deutschen?

    Mir scheint, daß Du in einer kleinen, eigenen Welt lebst, die primär von der Vergangenheit und nicht von der Gegenwart beeinflußt wird.

    Auf mich wirkt Dein Kommentar sehr verkniffen und verbissen, habe ich ihn falsch verstanden?

  • 12 Gernot // Jun 17, 2006 at 13:28

    Zitat: Auch unsere österreichischen Kameraden verstehen das nicht, da – nicht nur für sie – schwarz-rot-gold die großdeutschen Farben sind, während schwarz-weiß-rot traditionell als kleindeutsch gelten (schwarz-weiß von Preußen und rot der Hansestädte).

    Als Österreicher kann ich diese Meinung nicht gelten lassen. Die großdeutschen Farben sind für mich und warscheinlich die meisten meiner Landsleute ganz klar schwarz weiß und rot.

    Mit kameradschaftlichem Gruße

    Gernot

  • 13 trollpunk // Jun 17, 2006 at 13:38

    @Worch

    Die Hexagramme auf dem Wappen Hamburgs sind stilisiert.

    Trotzdem gibt es auch hier u. da nicht-stilisierte, also durchgezogene Hexagramme die auch im III.Reich ihren Platz behielten.

    Was ich mit meinem Beitrag sagen wollte war nur, dass man nicht alles hochjubeln muss nur weil es mal positiv besetzt war.

    Deswegen der Vergleich mit dem heutigen Davidstern.

  • 14 Boroevic // Jun 17, 2006 at 14:17

    Ach Gott, ja, wir sind zwar aus dem letzten Großen Orlog als Zweiter durchs Ziel gegangen,aber das “Wunder von Bern” hat
    unsere Seele geglättet und, sollte es der Himmel oder der Herr Klinsmann schaffen, daß es ein “Wunder von Berlin” gibt, dann ja dann
    sind wir erst richtig besoffen, weil es ja soooo
    eine tolle Geschichte ist, daß da 22 gestandene Männer einem Ball nachlaufen und schließlich entsprechend oft wo unterbringen. Was ist angesichts eines solchen idenditätstiftenden Erfolges schon der Kataklysmus eines verlorenen Krieges samt Folgen.Wir Schwarz-rot-goldenen wären dann wieder “wer” und könnten erst recht eine neue Seite in unserer Geschichte aufschlagen; und dazu gehört eben auch eine neue (alte) Fahne, die nur Ahnungslosen erlaubt, als die Wiedergeburt “großdeutschen” Seins interpretiert zu werden: Realiter betrachtet ist sie das Symbol von Versagern -
    was für ‘Schwarz-Weiß-Rot” freilich de facto nicht weniger gilt. Nur, die letzteren Farben sind blutgetränkte Farben - Blut, von jenen geopfert, die auf sie geschworen haben, ihr Leben dafür hingaben. Und allein das schon ist
    Verpflichtung. Und wer hier von Mißbrauch spricht - soll man es wägen, womit der größere Mißbrauch getrieben wurde? Wenn jene, die die unter den Farben schwarz-weiß-rot Gefallenen heute noch mit einem solennen Fußtritt in ihre Gräber bedenken (sofern sie deren sterbliche Überreste nicht lieber in einer Fabrikhalle vermodern lassen) sich in verfassungspatriotischer ‘Gesinnung unter
    neuinterpretierten Farben versammeln, dann möchte zumindest ich, mich nicht dazugesellen - Weltmeister hin oder her.
    Boroevic

  • 15 Boroevic // Jun 17, 2006 at 14:23

    @ gernot
    Vielleicht sind es auch meine altösterreichischen Wurzeln, die mich zu diesem Zusatz verpflichten - danke für dieses
    Bekenntnis!
    Boroevic

  • 16 der Hieb // Jun 17, 2006 at 15:23

    @ Axel W. Reitz

    Dein Artikel bringt es völlig auf den Punkt. Danke dafür.
    Es kann nur gelten: Schwarz-Weiß-Rot statt BRD-Idiot!

  • 17 Siegfried // Jun 17, 2006 at 16:47

    Ich bewerte die aktuelle bundespatriotische Stimmung durchaus positiv. Es entstehen Berührungspunkte durch die die nationale Opposition einen Fuß in die Tür bekommen kann. Diesen Patriotismus gilt es nun in die richtigen Bahnen zu lenken.
    Welche Flagge nun verwendet wird ist m.E. unwichtig; es kommt auf die transportierten Inhalte an.

  • 18 Eichenholz // Jun 17, 2006 at 17:12

    @ Siegfried

    Stimmt.

  • 19 Thomas Brehl // Jun 17, 2006 at 18:53

    Beim zwanglosen Umgang mit Symbolen, war ausgerechnet das Dritte Reich viel, unverkrampfter, als man gemeinhin annimmt und so wundert mich die Beibehaltung des Hamburger Wappens in seiner ursprünglichen Form überhaupt nicht.

    Noch ein schönes Beispiel (leider kann man hier kein Bild reinstellen): Das offizielle Emblem zum Tag der nationalen Arbeit, also zum 1. Mai 1934 zeigt rechts und links des Reichsadlers mit Hakenkreuz die Symbole Hammer und Sichel.

  • 20 Jürgen Schwab // Jun 18, 2006 at 14:58

    @ Axel Reitz

    Sie sollten als künftiger Führer des Deutschen Reiches bessere Eigenpropaganda machen.

    Wenn Sie aber hier mit Neidkomplexen operieren, machen sie sich doch nur lächerlich.

    Wer spricht denn in meinem Falle von “selbsternanntem” Vordenker?

    Vordenker werden doch immer von anderen als solche anerkannt oder eben nicht.

    @ Hans

    “Die Kombination Schwarz-Rot-Gold ist übrigens ein Bruch mit althergebrachten heraldischen Traditionen des europäischen Adels, welche u.a. besagen, daß sich Farben (schwarz, rot, grün und blau) oder Metalle (silber=weiß und gold=gelb) untereinander nicht berühren dürfen sondern Farben und Metalle abwechselnd verwendet werden müssen, siehe auch die Flagge Belgiens: Schwarz-Gold-Rot.
    Damit ist Schwarz-Rot-Gold wesentlich moderner als die meisten anderen europäische Flaggen.”

    Diesen Einwand lasse ich gelten. Vom heraldischen her gesehen ist wohl schwarz-weiß-rot schöner, eine echte Trikolore. Aber wie gesagt, es kommt auf den Inhalt an, nicht so sehr auf die Schönheit des Symbols.

    Man hört derzeit aus dem Radio usw. ständig die Angst der Herrschenden, daß der unpolitische Fußballpatriotismus in politischen Nationalismus münden könnte.

    Dies ist nun genau unsere Aufgabe, über die WM hinaus. Und nicht daneben stehen und Miesmacherei verbreiten, das heißt unsere Landsleute als Spießer beschimpfen, auch wenn sie es streng genommen sind. Aber sie sind halt so geworden. Zwei Weltkriege plus Schuldkult - das steckt man nicht so leicht weg. Wo gab es jemals eine solche Hypothek in der Weltgeschichte?

    @ Gernot

    Insbesondere nationalsozialistische Deutsch-Österreicher sehen dies natürlich anders (keine persönliche Unterstellung!). Im Lager der Burschenschaften, AULA, Zur Zeit, rechter Flügel der FPÖ dürfte aber eher schwarz-rot-gold angesagt sein. Viele Burschenschaften in Ösiland haben ne schwarz-rot-goldene Fahne. Traditon von 1813/1815.

    @ Eichenholz

    Guter Vorschlag. Schwarz-Weiß-Rot für die Tradition - als Flagge des deutschen Nationalismus als Bewegung.

  • 21 koenig // Jun 18, 2006 at 16:11

    Nennt mich vielleicht altmodisch, aber Trikoloren öden mich persönlich an.
    Fast jedes Land auf der Welt hat heute eine, somit sind Trikoloren nicht mehr etwas einmaliges und hervorstechendes.

    Die HK-Fahne als Staatsfahne war da schon eine echte Revolution in der deutschen Flaggentradition.

  • 22 Eichenholz // Jun 18, 2006 at 16:42

    @ Jürgen Schwab

    “Sie sollten als künftiger Führer des Deutschen Reiches bessere Eigenpropaganda machen.” an Du weißt schon wen.

    Sollen wir jetzt Albträume bekommen?

    Deinen Kommentar bzgl. Miesmacherei finde ich sehr richtig, Miesmacher haben sich noch nie durchgesetzt. Das Volk will auch Spaß haben, das war wohl auch schon immer und überall so. Sympathische Ausstrahlung hat sehr viel mit Humor zu tun.

  • 23 Gernot // Jun 18, 2006 at 17:07

    @ Jürgen

    Sie haben natürlich recht, was gerade Burschenschaften anbelangt. Die haben auch eine längere Tradition als der Nationalsozialismus.
    Dennoch verbinden wohl die meisten Leute in Ö. die Schwarz-rot-goldene Flagge mit der BRD.
    Der Autor dieses Artikels bezog sich aber auf Großdeutschland. Und wenn ich an Großdeutschland denke, kommt mir nur das Dritte Reich in den Sinn. Daher die schwarz-weiss-rote Flagge des Reiches.

  • 24 Axel W. Reitz // Jun 18, 2006 at 18:05

    @Jürgen Schwab

    Das ist der Fehler vieler: Sie irren sich im Be- und Verurteilen anderer, da sie sich nicht in deren Lage, Zeit und Lebensumstände hineinversetzen, um zu erkennen, warum diese so handeln und handelten, wie sie handelten.

    Von daher erwarte ich auch kein Verständnis von Dir für kleine Plebejer wie meinereiner, die weder “Führer”, noch “Vordenker”, sondern nur Diener und Streiter sein wollen.

    @Eichenholz

    Auch Alpträume sind bloß Träume.

    Gruß,

    - Axel Reitz -

  • 25 Eichenholz // Jun 18, 2006 at 18:31

    @ Axel Reitz

    Na dann ist ja gut. Das wußte ich noch garnicht.

  • 26 Jürgen Schwab // Jun 18, 2006 at 22:52

    @ Gernot

    An den heutigen Burschenschaften muß man sich nicht ausrichten. Da habe ich nach zwei politischen Rauswürfen so meine Erfahrungen. Aber die Tradition derselben ist natürlich - zumindest hinsichtlich der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts - nationalrevolutionär. Die Normalos in Österreich verbinden Schwarz-Rot-Gold mit Deutschland (”die da draußen!”). Der Normalo in Österreich macht wie der Normalo in Piefke-Deutschland zwischen Deutschland und BRD keinen Unterschied. Die BRD ist für die Deutschland, gerade auch für WM-Fußball-Anhänger.

    @ Axel Reitz

    Noch eine Ergänzung: Warum sollten Nationalrevolutionäre (NR) auf Schwarz-Weiß-Rot verpflichtet sein? Leuchtet mir nicht ein. Im NS-Spektrum setzt man NS und NR gleich. Nun kann man sich über Begriffe streiten, aber deckungsgleich sind NS und NR definitiv nicht. Viele NR-Leute waren in den dreißiger Jahren nicht Mitglied der NSDAP, manche im Ausland, andere im Gefängnis, andere in der inneren Emigration usw. Viele dieses Spektrums waren weder auf schwarz-weiß-rot-gestreift noch auf rote-Fahne-mit-weißer-Kreisscheibe-darin-schwarzes-Sonnenrad verpflichtet. Aber natürlich auch nicht auf schwarz-rot-gold-gestreift. Als NR-ler könnte man auch auf Demos eine schwarze Bauernfahne mitbringen.

    @ koenig

    Natürlich ist die rote-Fahne-mit-weißer-Kreisscheibe-darin-schwarzes-Sonnenrad vom ästhetischen Gesichtspunkt kaum zu übertreffen. Ich glaube aber nicht, daß diese Variante wiederkommt. Der historische NS ist einmalig, an eine Person gebunden, alles was danach unter dieser Bezeichnung firmiert, ist schlichtweg schlechte Kopie, selbst wenn die Leute im einzelnen ihre Qualitäten haben. Die Fahne, die dazugehörige Partei und ihre Führung werden aber sicherlich - wenn der Schuldkult zu Ende sein wird - anders in den Geschichtsbüchern dastehen als heute. Vielleicht nicht so, wie Horst Mahler sich das vorstellt, wohl eher wie Napoleon in Frankreich und Stalin in Rußland. Über die wird auch viel geschimpft, aber natürlich darf man dort auch - ungestraft! - auf die Leistungen dieser Leute hinweisen.

    @ Watzmann

    Das dürfte zutreffen, daß schwarz-weiß-rot-gestreift bereits die Flagge des Norddeutschen Bundes gewesen war, dann die des Zweiten Deutschen Kaiserreiches.

  • 27 Resistente // Jun 19, 2006 at 6:54

    Man kann aber auch alles verkomplizieren. Was ist denn nun schlimm daran, endlich mal unverdächtig “Flagge zeigen” zu dürfen? Die Linken und Antideutschen kriegen Kotzkrämpfe, das allein ist schon Freude genug. Ich kann mich noch an die WM 1974 erinnern, da war es völlig verpöhnt mit deutschen Fahnen herumzulaufen. Es ist doch ein Fingerzeig, wenn in TV- Interviews gerade von jungen Leuten geäussert wird, das es doch auch bei uns normal sein sollte, Nationalstolz zeigen zu können. Wenn die Zeit reif ist, kann man denen immer noch erklären, was nun schwarz- rot- gold und schwarz- weiss- rot historisch bedeuten. Und wenn dann bei der nächsten nationalen Demo kurz nach der WM schwarz- rot- goldene Fahnen zu sehen sind, haben vielleicht einige “Normal”- Bürger weniger Berührungsängste mit den Nationalen. Im Gegensatz zur Millionenkampagne “Du bist Deutschland” die staatlicherseits angeleiert wurde, ist dies in diesen Wochen absolut bürgerliche Eigeninitiative, dass es den Herrschenden und deren angeschlossenen Medien schon unheimlich wird. Sie machen gute Miene zum, für sie, bösen Spiel und heben nur zögerlich den Mahnfinger. Sie merken, dass viele Deutsche es einfach satt haben, das immer nur Vergangenheitsbewältigung und Schuldbekenntnisse von ihnen abverlangt werden. Sie ( die Deutschen ) wollen sich endlich wieder zu ihrem Land bekennen. Es ist, so sehe ich es, eine gute Entwicklung in die richtige Richtung, auch wenn es NOCH unverdächtig im WM- Party- Gewand daher kommt

  • 28 patriot // Jun 19, 2006 at 11:39

    axel reitz sollte mal klar kommen.
    deutschland kann nur mit allen stark sein, und seine sektiererei nervt.
    schwarz weiß rot kommt halt nicht mehr an,
    deshalb ist schwarz rot gold schon gut.
    und über fussball finden viele den weg zu deutschland, das dauert. nur über demos von den westdeutschen kameraden wird das nix.
    irgendwo her muss die stimmung für die sache kommen. außerdem wollen nicht alle politik machen und viel darüber nachdenken sondern gut leben. wenn axel reitz das begreifen würde, statt sich auf demos selbst darzustellen, dann könnte die bewegung wachsen. das dritte reich gibt es nicht mehr und wird es nie wieder geben.
    wenn wir was neues schaffen wollen muss man an einem strang ziehen.
    auch herr reitz.
    spalten bringt nichts,
    der herr schwab hat schon recht.

  • 29 Axel W. Reitz // Jun 19, 2006 at 13:19

    @Patriot

    “axel reitz sollte mal klar kommen”

    Mir gehts gut, Danke der Nachfrage.

    “deutschland kann nur mit allen stark sein”

    Du bist ja ein ganz kluges Bürschchen.

    “und seine sektiererei nervt”

    Genau, wenn Menschen wie ich auf eine eigene Meinung verzichten würden könnte die Welt so schön sein und alle lägen sich voll euphorischer Glückseligkeit weinend in den Armen…

    “schwarz weiß rot kommt halt nicht mehr an,
    deshalb ist schwarz rot gold schon gut”

    Werte wie Ehre, Treue, Familie, Art, Kultur etc. pp. sind im demokratischen Deutschland auch nicht mehr en vogue. Da kommen Maßlosigkeit, übersteigerter Individualismus, Gier, Neid, nationaler Selbsthass etc. pp. beim verblödeten Staatsvolk viel besser an.

    “und über fussball finden viele den weg zu deutschland, das dauert”

    Klaro, wer im gleichgeschalteten Jubel und Trubel genügeng Hirnschmalz besitzt “Tor” zu kreischen kann irgendwann bestimmt auch mal “Deutschland” rufen wenn grad kein Fussball ist (gibt ja noch Kirmes, Weinfest und Jahrestagung des katholischen Taubenzüchtervereins) und ist dann damit zu einem wervollem Mitglied der Volksgemeinschaft mutiert. Aber in PISA-Deutschland dauert das eben ein bisschen…

    ” nur über demos von den westdeutschen kameraden wird das nix”

    Na, na, na, die mitteldeutschen Kameraden stehen in Aktionismus und Aktivität uns “Wessis” doch in nichts nach. Etwas differenzierter, bitte! Oder bist Du einer von jenen Patrioten die immer noch an der Aufteilung in “Ost” und “West” festhalten?

    ” außerdem wollen nicht alle politik machen und viel darüber nachdenken sondern gut leben”

    Genau. Scheiss Politik. Hauptsache Fussball läuft im Fernsehen und der Reibach reicht für ne Sauftour nach El Arenal. Da is schliesslich auch alles schön patriotisch. Die kalte und bittere Realität ist für den armen Bundesbürger ohnehin schon schlimm genug, da darf man nicht noch von ih ihm verlangen sich ohne Aussicht auf persönliche Bereicherung für so was sinnloses wie Ideale und Werte einzusetzen.

    “wenn axel reitz das begreifen würde, statt sich auf demos selbst darzustellen, dann könnte die bewegung wachsen”

    Ich bin aber auch ein unverschämter kleiner Egozentriker, der zudem noch so eitel ist dass er nicht sofort jedem Heckenpenner der aus Protest mal ganz radikal und nonkonform FDP, anstatt SPD gewählt hat um den Hals fällt. Schande über mein Haupt. An Leuten wie mir geht Deutschland zu Grunde.

    “das dritte reich gibt es nicht mehr und wird es nie wieder geben.”

    Sag doch nicht sowas…

    “wenn wir was neues schaffen wollen muss man an einem strang ziehen”

    Ein schaler Wein wird nicht dadurch besser, indem man ein paar frische Reben in ihn hinein presst.

    “auch herr reitz.”

    Das ist aber großzügig von Dir mir anzubieten an einem Strang ziehen zu dürfen, vielleicht sogar an Deinem, aber ich weiss dass eine Menge Kameraden wenn die Zeit reif ist viel mehr Spaß als meinereinerdaran hätten die Aufgabe eines Scharfrichters zu übernehmen.

    “spalten bringt nichts”

    Man kann nichts spalten was nie zusammen gehörte.

    Und nun, geh und spar auf ne Eigenheimzulage, man muss ja schliesslich noch was vom Leben haben, in dieser Republik der Schönheit und Würde…

    Mit dem besten Gruß,

    - Axel Reitz -

  • 30 Axel W. Reitz // Jun 19, 2006 at 13:37

    @Jürgen Schwab

    “Noch eine Ergänzung: Warum sollten Nationalrevolutionäre (NR) auf Schwarz-Weiß-Rot verpflichtet sein?”

    Vorweg möchte ich nochmals betonen, dass ich hier lediglich meine unmaßgebliche, rein subjektive Sicht der Dinge formuliere.

    Ad rem: Da es, wie Du ganz richtig feststellst, genauso wenig DEN Nationalrevolutionär gibt wie DEN Nationalsozialist oder DEN Demokraten kann es keine Dogmen geben, auch nicht in Bezug auf die Haltung zur schwarz-rot-goldenen Fahne.

    Ich persönlich sehe in den Farben Schwarz-Rot-Gold wie eingangs ausgeführt das Synonym der heute herrschenden Ordnung und das Symbol dieses Systems.

    “Leuchtet mir nicht ein.”

    Das ist bedauerlich, aber ich werde mit einem guten Therapeuten sicherlich irgenwann darüber hinwegkommen…

    “Im NS-Spektrum setzt man NS und NR gleich.”

    Jürgen! Etwas differenzierter, bitte! Lediglich Teile des NS-Spektrums setzen NS mit dem Begriff NR gleich. Andere Teile des NS-Spektrums hingegen sehen in dem Begriff NR bereits eine bolschewistische und damit abzulehnende Tendenz. Wieder andere Teile des NS-Spektrums kümmern sich einen feuchten Kehrricht um derlei Begrifflichkeiten.

    “Nun kann man sich über Begriffe streiten, aber deckungsgleich sind NS und NR definitiv nicht.”

    Das liegt im Auge des Betrachters, aber Du hast natürlich Recht das beide Begriffe alleine schon Kraft ihrer Zusammensetzung etwas anderes bedeuten, nicht aber zwangsläufig etwas anderslautendens bedeuten müssen. Alles eine Frage der Interpretation.

    “Viele NR-Leute waren in den dreißiger Jahren nicht Mitglied der NSDAP, manche im Ausland, andere im Gefängnis, andere in der inneren Emigration usw.”

    Danke für Deine freundliche Nachhilfe in Sachen nationalrevolutionärer Historie, aber mir sind nicht der Werdegang von Karl Otto Paetel, Ernst Niekisch etc. pp. bekannt, ich habe sogar einige ihrer Schriften in meiner kleinen Sammlung.

    “Viele dieses Spektrums waren weder auf schwarz-weiß-rot-gestreift noch auf rote-Fahne-mit-weißer-Kreisscheibe-darin-schwarzes-Sonnenrad verpflichtet.”

    Richtig. Viele waren so zerrisen und eklektisch in ihren Ansichten, dass sie sich für keinerlei Symbolik entscheiden konnten, andere erblickten in einer schlichten roten Fahne eher ihr Heil als im Kreut mit Haken dran und wieder andere schuffen sich eigene Symbolik.

    “Aber natürlich auch nicht auf schwarz-rot-gold-gestreift.”

    Was nur folgerichtig gewesen ist.

    “Als NR-ler könnte man auch auf Demos eine schwarze Bauernfahne mitbringen.”

    Einige NS-ler der “next generation” haben das schon getan. Lange bevor der Begriff “NR” im nationalen Spektrum Allgemeingut wurde.

    Gruß,

    - Axel Reitz -

  • 31 Eichenholz // Jun 19, 2006 at 20:03

    @ Axel Reitz

    Du scheinst die meisten Deutschen zu hassen und/oder zu verachten. Warum?

    Glaubst Du wirklich, ein ganzes Volk könne idealistisch sein und das sogar noch dauerhaft?

    Wie willst Du das Verhalten der Deutschen ändern, als erziehungserprobter Vater kann ich Dir empfehlen: mit Liebe und einem guten Vorbild. Ohne Humor geht garnichts.

    Du bist noch jung und wirkst schon so bitter. Vielleicht solltest Du einfach mal eine Pause einlegen und mal drei Wochen an etwas anderes denken. Bevor Du jetzt einen Kübel Unrat über mir ausschüttest: es ist ernst gemeint, ich mache mich nicht über Dich lustig.

    Wenn ich auf Dich überheblich gewirkt habe, dann tut mir das leid, denn das ist eigentlich nicht mein Charakter und Dir gegenüber nicht angemessen. Aber ich sehe Dich wirklich in eine Sackgasse gehen, wobei ich ja nur Deine Beiträge hier kenne.
    MkG

  • 32 stoiker // Jun 19, 2006 at 21:42

    Eichenholz
    Man stelle sich vor, die Hintergrundmacht würde sich das Bravour-Stückchen erlauben, den Club der “Deutschen Sozialisten” an die Macht kommen zu lassen mit Axel Reitz und Thomas Brehl als Vorsitzende des Wohlfahrtssausschusses. Die Guillotine wäre Tag und Nach beschäftigt.

  • 33 Thomas Brehl // Jun 20, 2006 at 0:10

    @ Eichenholz

    Da ich den Axel ganz gut kenne, laß´ Dir versichern, daß Axel die Deutschen liebt und lediglich die jetzige Gesellschaftsordnung haßt. Sonst würde er nicht Tag für Tag und oft auch Nacht für Nacht für eine Veränderung dieser für ihn unerträglichen, verlogenen und die Existenz unseres Volkes bedrohenden Zustände ankämpfen.

    Du magst seine Sicht der Dinge nicht teilen, aber er handelt aus der subjektiven Gewissheit heraus, daß dieser schwarz-rot-goldene Scheinpatriotismus die Rettung des Vaterlandes verhindert und nationalrevolutionäre Bestrebungen im Keim erstickt.

    Schwarz-rot-gold war eben die Fahne des besiegten Deutschen Reiches nach dem Ersten Weltkrieg und schwarz-rot-gold ist die Fahne Deutschlands seit dem verlorenen Zweiten Weltkrieg. Immer wenn Deutschland seiner Souveränität beraubt war, hißte man hierzulande schwarz-rot-gold, das sollte es jedem wahren Patrioten verbieten, in diesen Farben die Freiheit und Einheit eines souveränen Deutschlands zu erblicken.

    Ob Lützow´sche Jäger, ob Hambacher Fest, ob “großdeutsche Lösung”, das alles sind Haarspaltereien. Schwarz-rot-gold steht für die Bevormundung Deutschlands nach zwei verlorenen Kriegen und deshalb wird die Flagge des nationalen Deutschland immer schwarz-weiß-rot sein.

    Lieber marschiere ich mit schwarz-weiß-roten Fahnen in eine Sackgasse, als mit schwarz-rot-goldenen in den Abgrund.

  • 34 Eichenholz // Jun 20, 2006 at 8:48

    @ Thomas Brehl

    Um die Farben der Fahnen geht es nun eigentlich nicht.

  • 35 Völkischer Beobachter // Jun 20, 2006 at 11:59

    @ Jürgen Schwab:

    Wenngleich es natürlich auf absehbare Zeit nur eine akademische Diskussion sein und bleiben wird, d.h. der altbekannte Streit um “des Kaisers Bart” (man sollte erst mal daran gehen, den “Problembären” BRD zu erlegen, bevor man sich daran macht, dessen Schwarz-Rot-Goldenes Fell voreilig zu verteilen) möchte ich an dieser Stelle doch noch einmal für die Farben Schwarz-Weiß-Rot als Symbole eines künftigen, gerade auch Großdeutschen Reiches plädieren:

    1. Leiten sich die Farben Schwarz-Rot-Gold vom alten Kaiserwappen und der Kaiserfahne des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation her, das nach den Worten des Staatsrechtlers von Pufendorf (1632 - 1694) mit seinen 296 souveränen Einzelstaaten “ein Monstrum” war, dessen Ohnmacht gegenüber dem Ausland (man sehe sich nur mal die Grenzen von, sagen wir 1500 und diejenigen von 1806 an !) in ständigen Gebietsverlusten (1681 besetzte Frankreich Straßburg und in der Folge das ganze Elsaß und Lothringen ohne auf nennenswerten Widerstand zu stoßen, 1683 standen die Türken zum zweiten Mal vor Wien), ständigen ausländischen militärischen Einmischungen und Kriegen auf deutschem Boden (Schweden und Franzosen im Dreißigjährigen Krieg, Spanischer Erbfolgekrieg, Einmischung Frankreichs und Englands im Österreichischen Erbfolgekrieg und im Siebenjährigen Krieg, Napoleonische Kriege usw.) resultierte.

    Und was nach der Niederlage Napoleons sich auf dem Wiener Kongreß zutrug, das hat Joachim Fernau in seinem Buch “‘Deutschland, Deutschland über alles’ - von Anfang bis Ende” so dargestellt:

    “Aber das jahrhundertealte Unrecht im Westen würde gutgemacht werden, die deutschen Gebiete, die in den letzten Jahren geraubt worden waren, wenigstens das Elsaß, die uralte deutsche Reichsstadt Straßburg zurückgegeben und - Talleyrand (merkwürdigerweise saß Frankreichs Meißner ‘zur Ehrung der französischen Nation’ mit am Tisch des Wiener Kongresses [das wäre etwa so, als hätte Joachim von Ribbentrop im Juli/August 1945 in Potsdam 'mitverhandelt', V.B.]) hob den Kopf und blickte, jeden einzelnen der deutschen Delegierten ansehend, in die Runde: ‘Wem? Wem, Messieurs? Wem von Ihnen? Wem gehört es? Dem deutschen Reich? Es gibt kein deutsches Reich mehr. Die deutschen Länder sind frei, Messieurs.”

    2. Stand Schwarz-Rot-Gold für die gescheiterte Revolution von 1848 mit ihrem weltfremden Frankfurter Professorenparlament, das sich in der Paulskirche zu Tode debattierte, anstatt Deutschland zu vereinigen, während Dänemark mit Unterstützung der europäischen Großmächte versuchte, sich Schleswig-Holstein einzuverleiben.
    Ähnliches geschah 1859, als Österreich gegen Frankreich in Oberitalien Krieg führte: Bis man sich beim Deutschen Bundestag in Frankfurt einigen konnte, wie man dem Bundesstaat Österreich zu Hilfe kommen wollte, hatte Österreich den Krieg verloren.

    3. War Schwarz-Rot-Gold die Farbe der Erfüllungspolitiker der Weimarer Republik, als deren Losung man in Freimaurerkreisen für die künftige deutsche Republik schon im Jahre 1907 als Ziel ausgegeben hatte:
    “Und Eure Aufgabe, Ihr deutschen Brüder, wird sein, Euer Volk wieder zum Volk der Dichter und Denker zurückzuführen!”
    (Ein belgischer Redner auf der 75-Jahr-Feier des Groß-Orient von Belgien an die deutschen “Brüder Freimaurer” gewandt - Quelle: Friedrich Hasselbacher, “Frankreichs Totentanz um die Menschenrechte”, Verlag für ganzheitliche Forschung, Viöl 1999, S. 216).

    Nach dem 1. Weltkrieg schrieb die Großloge von Frankreich an die deutsche Großloge “Zur aufgehenden Sonne”:
    “‘Der Weltfriede erfordert, daß die Umwandlung des feudalen und militärisch gedrillten Deutschlands in eine demokratische Republik sich möglichst rasch vollziehe. Die Schöpfer dieses Werks führen einen Kampf, den man im Ausland viel zu wenig kennt. Gelehrte, die eine Zierde ihres Vaterlandes sind, wie Einstein [!] [...] wurden verfolgt und verunglimpft und andere Verteidiger der Gerechtigkeit wie Gerlach und Gumbel sind mit Mühe und Not dem Tod entronnen, der Liebknecht, Rosa Luxemburg, Kurt Eisner, Futra und Hans Paasche getroffen hat’
    Das heißt also: Die Deutschen sollen wieder und n u r ein ‘Volk der Dichter und Denker’ sein und in die politische Zerrissenheit und Ohnmacht der vorbismarckschen ‘demokratischen’ Zeit zurücksinken.” [ebenda]

    4. Waren diese Farben die Farben der Vasallenstaaten “DDR” und “BRD”.
    Als sich Mitte der 80er Jahre der bekannte DDR-Wirtschaftsexperte von Berg in die BRD absetzte, sagte er in einem Interview mit dem antikommunistischen “ZDF-Magazin” sinngemäß, Erich Honecker sei schlicht und einfach “ein Ersatzrusse, von dem nicht zu erwarten sei, daß er in irgendeiner Hinsicht deutsche Interessen vertrete”.
    Dies gilt analog für sämtliche westdeutsche Kanzler von Adenauer über Brandt, Schmidt, Kohl, Schröder bis Merkel - diese sind nichts als “Ersatz” für die “fünfte Besatzungsmacht auf deutschem Boden” (Franz Schönhuber)!

    Schwarz-Rot-Gold stand in seiner ganzen Geschichte für die Zerrissenheit und Ohnmacht Deutschlands gegenüber dem Ausland, für Erniedrigung und Demütigung, Gebietsverluste und deren widerstandslose Hinnahme und Anerkennung, die Entrechtung Deutschlands und die Erfüllungs- und Verzichtspolitik “schwarz-rot-goldener” Politiker nach beiden Weltkriegen.

    Das “großdeutsche” Argument sollte nicht g e g e n, sondern f ü r Schwarz-Weiß-Rot sprechen.
    Bismarck hat die Wahl der Farben Schwarz-Weiß-Rot ja als Kombination der Schwarz-Weißen preußischen Farben mit dem Rot-Weiß der Hansestädte erklärt (Norddeutscher Bund 1867), die sich damit auch in den Nationalfarben angemessen wiederfinden sollten.

    Was läge näher, als im Falle der noch ausstehenden Wiedervereinigung Restdeutschlands mit Österreich aus Schwarz-Rot-Gold und Rot-Weiß-Rot in schöner Gleichberechtigung Schwarz-Weiß-Rot werden zu lassen. Jeder Landesteil hätte nur eine Farbe in seiner Fahne zu ändern und wäre in den neuen alten Farben angemessen vertreten. Außerdem haben verschiedene österreichische Kameraden oben ja bereits dargelegt, daß gegen “Schwarz-Weiß-Rot” in Österreich durchaus keine Vorbehalte bestünden.

    Also laßt uns in Abwandlung eines österreichischen Wahlspruchs ausrufen: “Schwarz-Weiß-Rot bis zum Tod!”

  • 36 Axel W. Reitz // Jun 20, 2006 at 12:06

    @Stoiker

    Vor 200 Jahren wurde nur auf der Guillotine geköpft, heute in jedem Fußballstadion. Wie man sieht, 200 Jahre Fortschritt.

    Und wo gehobelt wird, da fallen bekanntlich Späne. C´est la´vie.

    Gruß,

    - Axel Reitz -

  • 37 patriot // Jun 20, 2006 at 12:46

    ach naja, ihr streitet euch hier über die fahnen,
    es gibt wichtigeres.und fussball hilft uns bei der sache.wenn wir uns der berauschtheit und freude der menschen bedienen, und herr reitz, das sollten auch sie tun, dann wächst doch auch die bewegung.und nur mit einer zuneigung bei der bevölkerung sind wir stark, wenn die uns gegen die zecken helfen, zB bei demos. oder wenn die bullen uns bei fussballfesten sehen kann uns das auch in zukunft nützlich sein.
    daran bitte denken.
    mit nationalen grüßen an herrn reitz.

  • 38 Alexander Paduch // Jun 22, 2006 at 20:01

    Die Bewegung wächst einen Scheissdreck aus gröhlenden, besoffenen Fussballdeppen, die eine deutsche Fahne schwingen ohne sich über ihre Bedeutung im Klaren zu sein.Sie schwingen die Fahne nicht aus Vaterlandsliebe, sondern un zu zeigen das man FAN einer “deutschen NationalElf” ist ,die im Übrigen schon zu 15% aus Ausländern besteht.Mit Patriotismus hat das nichts zu tun.
    Allein schon die Tatsache, dass man sich die Nationalfarben auf die Titten und den Arsch schmiert sollte doch schon zu denken geben.Ich muss Herr Reitz zustimmen.Und ich liebe mein Volk auch aus tiefster Seele und kann es nicht ertragen dabei zuzusehen wie es vor die Hunde geht, da muss man eben mal auf den Tisch hauen und Klartext reden, selbst wenn es die eigenen Volksgenossen trifft.Dies hat aber nichts mit Hass gegen das eigen Volk zu tun, Odin bewahre, sondern lediglich mit Hass auf die heutigen gesellschaflichen Strukturen.Es ist eben kein Grund vorhanden ein neues Großdeutschland zu sehen, was für ein Schwachsinn, besonders unter diesen Farben.Nicht das ein neues Großdeutschland nicht erstrebenswert wäre, ganz im Gegenteil.Das Problem hierbei ist eben das aus irgendeiner Fussballeuphorie, sich kein Patriotismus ableiten lässt nur weil sich Deutsche im eigenen Land endlich mal trauen die FLAGGE IHRES LANDES ZU SCHWINGEN.
    Ich will auch nicht gegen den Fußball an und für sich wettern, man darf Spaß haben, fröhlich sein, war bei den Gaufesten des Führers doch nicht anders…nur aus einer WM Liebe für Volk und Vaterland heruaszuquetschen, besonders in einem Land in dem man noch vor wenigen Wochen Als NAZI tituliert wurde wenn man die demokratischen Farben der BRD, frech auf der Brust trug.Ein totaler Umschwung von Selbsthass zur Selbstliebe ist, auch wenn es noch so wünschenswert ist,nach 60 Jahren Gehirnwäsche und Umerziehung, einfach nicht zu erwarten.
    Und dann ist auch nichts Falsches daran zu sagen dass diese Fahnenschwinger nicht als Patrioten erweisen, die auch noch der Bewegung dienen(gelle, patriot).ES IST KEIN PATRIOTISMUS UND WIRD WOHL LEIDR AUCH NIE WELCHER WERDEN,LEIDER!Trotzdem
    bin ich bin nach wie vor der festen Überzeugung dass, das Reich zurückkehren wird, aber ganz bestimmt nicht auf diesem Wege!

    ALLES FÜR DEUTSCHLAND!

  • 39 Watzmann // Jun 23, 2006 at 10:37

    @Alexander Paduch

    Wenn Sie wirklich “Alles für Deutschland!” tun wollten, würden Sie sich nicht so wie hier ausdrücken und nicht versuchen eine Einflußnahme deutscher Nationalisten auf die derzeitige Begeisterung im Volke als sinnlos zu zerreden. Wenn Sie die Leute als “Fußballdeppen” beleidigen, werden Sie diese gegen sich und gegen die “Bewegung”, für die Sie zu schreiben vorgeben, einnehmen.
    Es geht auch nicht nur um “Selbstliebe”, Individualisten dürften an der keinen Mangel haben, sondern um das Zusammengehörigkeitsgefühl eines Volkes und dafür ist das “deutsche Fahne schwingen” durchaus ein Verstärker, deshalb ja auch die unschönen Kommentare von Seiten einiger Besatzungsmitläufer.
    Eine Befreiungsbewegung, wie der deutsche Nationalismus, ist um einen Erfolg zu erziehlen darauf angewiesen, auf Strömungen hin zu handeln und diese für sich zu nutzen, welche sich im Volke entwickeln. Sie haben dagegen nur zersetzende Kritik und Geschimpfe übrig, deshalb kann man Ihnen, Alexander Paduch, kein Vertrauen entgegenbringen.
    Bei den Fußball-Anhängern ist dagegen noch alles offen.

  • 40 Axel W. Reitz // Jun 23, 2006 at 16:44

    @Alexander Paduch

    Doch, genau das was Du da beschrieben hast ist Patriotismus. Ein seichter, dem Zeitgeist entspringender, lauer und natürlich staatskonformer Abklatsch des als “Böse” verschrienen Nationalismus.

    Was man vom Patriotismus zu halten hat, solltem man unschwer daran erkenne, dass sich selbst Elemente wie Gerhard Schröder, Angela Merkel und andere Vaterlandsverräter selbst gut und gerne so bezeichnen.

    Gruß,

    - Axel Reitz -

  • 41 Watzmann // Jun 25, 2006 at 10:44

    @Axel Reitz

    Die Frage ist, was kann man tun um in die Masse des Volkes hinein zu wirken und damit Erfolg zu haben. Dies geht sicher nicht dadurch, indem man jede Regung bei den “einfachen Bürgern”, die sicher keine “politischen Kämpfer” sind und nicht unbedingt von Haus aus bereit Opfer zu bringen, als oberflächliches “Deppentum” aburteilt. Als zur Zeit noch eher kleine Bewegung ist es schon bedenkenswert sich auf entstehende Strömungen im Volke, was auch immer der Auslöser ist, einzulassen und den Versuch einer Einwirkung zu unternehmen.

    Leute, die sich die Nationalfarben auf Titten und Arsch schmieren, sind in der heutigen deutschen Lage und überhaupt den fröhlichen Teilnehmern an deutschfeindlichen Schulungskursen der Besatzer vorzuziehen.
    Also: Mädchen mit schwarz-rot-goldenen Titten sind besser als Anne Will, die sich mit schleimigen Fragen vor “Madame Secretary” verneigt.

    Die Begriffe “Patriotismus” und “Nationalismus” und langwierige Überlegungen und Auseinandersetzungen über deren Sinngehalt sind dagegen für einen politisch sichtbaren Erfolg als zweitrangig anzusehen. Wenn sich Schröder, Merkel und Co. in nächster Zeit als “Nationalisten” bezeichnen würden, ohne ihr Verhalten zu ändern, wäre dieser Begriff für Sie dann auch entwertet und wie würden Sie sich dann weiterhin nennen? Dieses Lateinische-Begriffe-Herumschieben ist meines Erachtens nach überflüssig.

  • 42 Eichenholz Original // Jun 25, 2006 at 22:34

    @ Watzmann

    Ich stimme Dir aus vollem Herzen zu; will man das Volk erreichen, dann muß man sich auch auf das Volk einlassen und es nicht ständig beschimpfen. Es hat den Anschein, als wolle sich der eine oder andere Nationalist ein neues Volk backen. Mit ihrem schrillem Gezeter machen sie sich nur lächerlich. Stehen keine Fahnen im Land ist das der Ausdruck für die Besatzung und ein gestörtes, ungesundes Nationalgefühl. Ist dagegen alles in den Nationfarben geschmückt, ist das auch schlecht, da nicht ernsthaft genug und nur von den Besatzern aufgezwungen. Klar, die Deutschen hätten vor der WM erstmal die Nationalflagge austauschen müssen, bevor sie sich freuen. Unverzeihlich.

    Lächerlich.

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